Oktober 15, 2025

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Oktober 15, 2025

Hamburg: Herbstferien bringen Passagierandrang auf Sommerniveau

Mit dem Start der Herbstferien in Hamburg und Schleswig-Holstein erwartet der Hamburger Flughafen in den kommenden Wochen ein Passagieraufkommen, das mit dem der Sommerferien vergleichbar ist. An den Spitzentagen werden über 55.000 an- und abreisende Reisende erwartet, wobei bis zu 380 Starts und Landungen pro Tag auf dem Plan stehen. Die parallelen Ferientermine in beiden Bundesländern führen traditionell zu einer Ballung der Reiseaktivitäten. Die Präferenz der norddeutschen Urlauber liegt klar auf warmen Zielen im Süden. Angeführt wird die Liste der beliebtesten Destinationen in diesem Herbst von der Türkei, insbesondere dem Urlaubsort Antalya, der mit über 193 Flügen während des gesamten Ferienzeitraums (17. Oktober bis 2. November) das meistfrequentierte Ziel ist. Dicht dahinter folgt Palma de Mallorca mit 183 geplanten Flügen. Die weiteren Top-Ziele umfassen die Kanarischen Inseln (88 Flüge), das ägyptische Hurghada (57 Flüge), Barcelona (56 Flüge) sowie die griechische Insel Kreta (54 Flüge). Insgesamt stehen den Reisenden ab Hamburg rund 120 Direktziele in 40 Ländern zur Auswahl. Um den zu erwartenden Andrang zu bewältigen und den Ablauf zu beschleunigen, setzt der Flughafen auf eine Reihe von Services. Dazu gehören flexibel nutzbare Gepäck- und Bordkartenautomaten sowie der kostenlose „Slot & Fly“-Service, der die Reservierung eines Zeitfensters für die Sicherheitskontrolle ermöglicht. Zahlreiche Fluggesellschaften wie Lufthansa, Eurowings, Condor und Swiss bieten zudem den Vorabend-Check-in mit Gepäckabgabe an. Um einen reibungslosen Start zu gewährleisten, öffnen die Terminals noch bis Ende Oktober bereits um 3:15 Uhr, die Sicherheitskontrolle ist ab 3:30 Uhr besetzt, wobei die Nutzung von „Slot & Fly“ ab diesem Zeitpunkt möglich

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Salzburg: Neuer Winterflugplan verbindet Alpenraum mit sonnigen Zielen und Metropolen

Der Flughafen Salzburg präsentiert für die kommende Wintersaison ein erweitertes und diversifiziertes Flugprogramm, das die traditionelle Rolle des Standorts als Tor zu den Alpen mit einem wachsenden Angebot an internationalen Destinationen verknüpft. Angesichts des anhaltenden Wunsches vieler Reisender aus Österreich und dem süddeutschen Raum, der kalten Jahreszeit in Richtung Sonne oder für Städtetrips zu entfliehen, wurde der Flugplan strategisch ausgebaut. Besonders hervorzuheben ist die Einführung neuer Direktverbindungen und die Stärkung bestehender Routen zu beliebten Warmwasserzielen sowie europäischen Hauptstädten. Das abwechslungsreiche Portfolio bedient sowohl den stark nachfragenden touristischen Markt für Sonnen- und Fernreisen als auch die Segmente Städtereisen und Umsteigeverbindungen in alle Welt. Flucht vor dem Winter: Die warmen Destinationen im Fokus Die Nachfrage nach Flügen in warme Regionen während der Wintermonate ist ein stabiler Faktor im Fluggeschäft. Der Salzburger Flughafen reagiert hierauf mit einem starken Angebot an Warmwasserzielen. Ein Schwerpunkt liegt auf den Kanarischen Inseln, die aufgrund ihres ganzjährig milden Klimas bei Reisenden aus dem Alpenraum hoch im Kurs stehen. Die Fluggesellschaft Eurowings bedient hier die beliebten Inseln Gran Canaria und Teneriffa mit Direktverbindungen. Auch Nordafrika und der Nahe Osten gewinnen an Bedeutung. Neben der etablierten Ganzjahresverbindung ins ägyptische Hurghada wird bis Anfang Mai auch Marsa Alam angeflogen. Als Neuerung in diesem Winterflugplan sorgt die Direktverbindung nach Marrakesch in Marokko für zusätzliche Attraktivität im Portfolio der Fernziele. Eurowings bietet diese Route ab Anfang November zweimal wöchentlich an. Eine weitere neue Verbindung führt einmal wöchentlich nach Beirut im Libanon. Die ganzjährige Anbindung an Dubai dient den Passagieren nicht nur als Ziel

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Intralogistik-Premiere für Flugzeugproduktion in Leipzig

Deutsche Aircraft, Hersteller des neuen Regionalflugzeugs D328eco, setzt am Standort Leipzig/Halle auf ein hochautomatisiertes Logistiksystem des Intralogistikanbieters Jungheinrich. Ziel ist die effiziente und reibungslose Materialversorgung für die Endmontagelinie des 40-sitzigen Turboprop-Flugzeugs. Das Projekt zeichnet sich durch die erstmalige Kombination zweier automatisierter Lagersysteme in einem industriellen Umfeld aus. Kernstück des von Jungheinrich gelieferten Konzepts ist die erstmalige Kombination des platzsparenden Behälter-Kompaktlagers Jungheinrich PowerCube mit einem automatisierten Schmalganglager (AutoVNA) über zwei Gassen. Die Experten von Jungheinrich entwickelten diese Lösung in enger Abstimmung mit Deutsche Aircraft, um einen flexiblen und hocheffizienten Materialfluss in der neuen Fertigungsstätte zu gewährleisten. Deutsche Aircraft erhofft sich dadurch eine hohe Sicherheit und Effizienz in den logistischen Abläufen. Sebastian Böhnl, Standortleiter Leipzig bei Deutsche Aircraft, hob die Vorreiterrolle der Firma durch die Nutzung dieser Systemkombination hervor. Die hochmoderne Endmontagelinie, genannt „Fabrik 4.0“, entsteht auf einem 60.500 großen Gelände am Flughafen Leipzig/Halle und soll bis Ende 2025 fertiggestellt sein. Langfristig ist die Fertigung von bis zu 48 Maschinen des Typs D328eco pro Jahr in einem Zwei-Schicht-Betrieb geplant, mit der Option zur Erweiterung auf einen Dreischichtbetrieb. Die Endmontagelinie wird als vollständig digital und papierlos konzipiert, wobei auch Augmented-Reality-Technologien zum Einsatz kommen sollen. Deutsche Aircraft investiert über 100 Millionen Euro in den Bau der Anlage, deren Fertigungsstart für Anfang 2026 erwartet wird, mit der ersten Auslieferung des Flugzeugs für 2027. Für den Flughafen Leipzig/Halle, der durch seinen 24/7-Betrieb und seine Rolle im Luftfrachtverkehr günstige Rahmenbedingungen bietet, bedeutet das Projekt eine Stärkung des Wirtschaftsstandorts. Das neue Werk schafft langfristig 250 bis 350 neue

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Aufnahme in den globalen Luftfahrtverband: SkyUp Airlines erreicht IATA-Mitgliedschaft

Die ukrainische Fluggesellschaft SkyUp Airlines hat einen signifikanten Entwicklungsschritt vollzogen: Das Unternehmen ist offiziell in die International Air Transport Association (IATA) aufgenommen worden. Dieser globale Branchenverband vertritt annähernd 350 Fluggesellschaften und deckt damit einen Großteil des weltweiten Luftverkehrs ab. Die Mitgliedschaft gilt in der Branche als wichtige Bestätigung für die Einhaltung internationaler operationeller und sicherheitstechnischer Standards und eröffnet der Fluggesellschaft neue Perspektiven im globalen Markt. Die Aufnahme in die IATA ist somit nicht nur eine formelle Anerkennung, sondern ein wichtiger strategischer Meilenstein, der die internationale Wettbewerbsfähigkeit und das Wachstumspotenzial von SkyUp Airlines maßgeblich beeinflussen dürfte. Sie markiert den erfolgreichen Abschluss eines Prozesses, der mit der IOSA-Registrierung (IATA Operational Safety Audit) im Jahr 2023 begonnen wurde. Die Bedeutung der IATA-Zugehörigkeit Die IATA ist die zentrale Handelsorganisation der weltweiten Luftverkehrsindustrie. Ihre Hauptaufgabe liegt in der Vertretung, Führung und Betreuung der Mitgliedsfluggesellschaften. Eine IATA-Mitgliedschaft ist dabei an strikte Voraussetzungen geknüpft, zu denen zwingend die erfolgreiche Absolvierung und regelmäßige Erneuerung des IOSA-Audits gehört. Dieses Audit ist ein global anerkannter Standard zur Bewertung der operativen Sicherheit einer Fluggesellschaft. Die erfolgreiche Registrierung im Jahr 2023 durch SkyUp Airlines war somit die notwendige Grundlage für den jetzigen Beitritt zur Organisation. Die Zugehörigkeit zur IATA bringt für Fluggesellschaften weitreichende Vorteile mit sich. Sie ermöglicht SkyUp Airlines den Zugang zu weltweit führenden Märkten und die Anwendung von vereinheitlichten Branchenstandards. Dies ist essenziell für die Zusammenarbeit mit anderen internationalen Fluggesellschaften, beispielsweise im Bereich des Interlinings oder Codesharings. Durch die Standardisierung können Prozesse im internationalen Luftverkehr effizienter gestaltet werden. Darüber hinaus

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Lufthansa bestätigt Umweltmanagement nach EMAS-Standard

Die Fluggesellschaften Lufthansa Airlines (an den Drehkreuzen Frankfurt und München) sowie Lufthansa CityLine haben erneut die Validierung gemäß der strengen europäischen EMAS-Verordnung (Eco-Management and Audit Scheme) erhalten. Das externe Umweltgutachten bestätigt die kontinuierliche Weiterentwicklung und tiefgreifende Implementierung des betrieblichen Umweltmanagementsystems beider Unternehmen. Die Erneuerung der Validierung ist ein wichtiger Schritt in der Unternehmensführung und unterstreicht die Bemühungen, operative und wirtschaftliche Ziele durch optimierte Abläufe und einen effizienteren Ressourceneinsatz voranzubringen. Lufthansa CityLine feiert in diesem Kontext ein Jubiläum: Vor 25 Jahren, im Jahr 2000, erhielt sie als weltweit erste Fluggesellschaft die Validierung nach dem freiwilligen EMAS-Standard der Europäischen Union. Lufthansa Airlines begann am Standort München im Jahr 2018 mit einem zertifizierten Umweltmanagementsystem, welches 2022 mit Lufthansa CityLine zusammengeführt und im Dezember 2023 auf den Standort Frankfurt ausgedehnt wurde. EMAS ist ein von der Europäischen Union entwickeltes und freiwilliges System für Umweltmanagement und Umweltbetriebsprüfung. Es sieht vor, dass das Umweltmanagementsystem von externen, unabhängigen Umweltgutachtern detailliert überprüft und validiert wird. Die Fortschritte der validierten Unternehmen werden in einer gemeinsamen Umwelterklärung veröffentlicht. Zur Umsetzung des Umweltmanagements sind in den Fachabteilungen von Lufthansa Airlines und Lufthansa CityLine rund 40 Umweltkoordinierende tätig. Die Fluggesellschaft setzt dabei auf digitale Lösungen zur transparenten Erfassung von Betriebswirkungen und zur Steuerung von Abläufen. Als Beispiele für fortgeführte und neue Maßnahmen aus dem Jahr 2024 werden das Abschalten von Triebwerken beim Rollen, ein verbessertes Konzept zur Wiederverwertung und die optimierte Beladung von Getränkereserven genannt, wodurch eine Reduzierung des Bordgewichts erreicht wird. Lufthansa Airlines baut durch die gemeinsame EMAS-Validierung ihre Ausrichtung stetig

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Beinahe-Zwischenfall in Dallas: Unkontrollierte Kerosinspritzer bei Betankung legen Flugbetrieb lahm

Ein routinemäßiger Betankungsvorgang am Dallas/Fort Worth International Airport (DFW) nahm am 11. Oktober 2025 eine unerwartet gefährliche Wendung, als ein Flughafenmitarbeiter die Kontrolle über den Zapfschlauch verlor. Das Ereignis führte dazu, dass große Mengen an Flugzeugtreibstoff über das parkende Flugzeug und die umliegende Abstellfläche versprüht wurden. Der Vorfall, der sich am Terminal E ereignete, während eine American Eagle CRJ-900 für den Abflug vorbereitet wurde, zog einen Großeinsatz der Sicherheits- und Rettungskräfte nach sich, um die drohende Brandgefahr zu bannen. Verletzt wurde bei dem Zwischenfall niemand, und das Fluggerät konnte nach einer gründlichen Reinigung noch am selben Tag wieder in den regulären Flugbetrieb aufgenommen werden. Das Chaos rund um die Betankungsaktion beleuchtet jedoch erneut die potenziellen Risiken und die Notwendigkeit strikter Sicherheitsprotokolle bei den alltäglichen Bodenoperationen im Luftverkehr. Ablauf des Betankungsvorfalls und die unmittelbare Reaktion Der Vorfall betraf das Flugzeug N593NN, eine CRJ-900, die für American Eagle von der regionalen Fluggesellschaft PSA Airlines betrieben wird. Demnach ereignete sich der Kontrollverlust am frühen Morgen des Samstags, den 11. Oktober. Der beteiligte Bodenmitarbeiter, der für das Vertragsunternehmen Menzies tätig ist, war Berichten zufolge gerade dabei, den Schlauch von dem Flugzeug zu trennen, als das Gerät plötzlich und unkontrolliert unter dem Rumpf der Maschine umherschleuderte. Da der Tankvorgang unter Druck abläuft, sprühte der ausgerissene Schlauch den Jet-Treibstoff unaufhörlich über die Abstellfläche und die Flugzeughülle. Augenzeugen hielten in Videoaufnahmen fest, wie die Treibstofffontäne über das Vorfeld schoss und sich gefährliche Lachen auf dem Boden bildeten. Diese Treibstofflachen stellten eine akute Brand- und Explosionsgefahr dar, da

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EU-Parlament sichert Fluggastrechte bei Verspätung ab

Das Europäische Parlament hat im Rahmen der laufenden Reform der Fluggastrechte eine maßgebliche Entscheidung zugunsten der Passagiere getroffen. Es spricht sich für die Beibehaltung der bisherigen Regelung aus, wonach Fluggäste bereits ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf eine pauschale Entschädigung haben. Diese Haltung steht im Gegensatz zu einem Vorschlag des EU-Rates, der eine deutliche Verschlechterung der Rechte für Reisende vorgesehen hatte. Der Mobilitätsclub ÖAMTC begrüßt die Position des Parlaments. Die Beibehaltung der Drei-Stunden-Frist sichere die Rechte der Flugreisenden langfristig. Der Vorschlag des EU-Rates, der im Juni vorgelegt wurde, sah vor, die Entschädigungspflicht für Fluggesellschaften erst ab einer Verspätung von vier Stunden auf Kurzstrecken und sechs Stunden auf Langstrecken greifen zu lassen. Zudem sollten Ansprüche bei Mittelstrecken entfallen und die Höhe der Entschädigungen bei Langstrecken reduziert werden. Diese Pläne stießen bei Verbraucherschützern auf breite Kritik, da sie einen Großteil der bisherigen Entschädigungsfälle eliminiert hätten. Ungeachtet der positiven Weichenstellung sieht der ÖAMTC weiteren Handlungsbedarf, um die Reform wirklich verbraucherfreundlich zu gestalten. Themen wie die Regelungen zum Handgepäck, die Höhe angemessener Pauschalen für Verpflegung bei Verspätungen und die generelle Höhe der Entschädigungszahlungen bedürfen nach Ansicht der Juristen einer Nachbesserung. Die aktuellen Entschädigungssummen, die je nach Flugstrecke zwischen 250 Euro und 600 Euro liegen, stehen somit ebenfalls zur Debatte. Die nun gefundene Position des Parlaments ist ein wichtiger Zwischenschritt im Reformprozess der EU-Verordnung 261/2004, welche die Rechte der Fluggäste bei Verspätung, Annullierung und Nichtbeförderung schützt. Die endgültige Regelung wird in den sogenannten Trilog-Verhandlungen zwischen EU-Parlament, EU-Rat und EU-Kommission festgelegt.

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Spekulationen beleben den Markt: Großreederei MSC prüft wohl Übernahmeoptionen für EasyJet

Die britische Billigfluggesellschaft EasyJet ist erneut in den Fokus von potenziellen Übernehmern geraten. Medienberichten zufolge sondiert die Schweizer Großreederei MSC Mediterranean Shipping Company in Zusammenarbeit mit einem Investmentfonds aktuell die Möglichkeit eines Gebots. Die Nachricht, die am Dienstag von der italienischen Tageszeitung Corriere della Sera unter Berufung auf Insiderquellen verbreitet wurde, ließ den Aktienkurs von EasyJet kurz nach Handelsstart um rund zehn Prozent in die Höhe schnellen. Obwohl MSC umgehend jegliche Beteiligung an laufenden Gesprächen dementierte, zeigt das erneute Interesse an der Fluglinie, die derzeit eine Marktbewertung von etwa 4 Milliarden Euro aufweist, die anhaltende Attraktivität des Unternehmens im europäischen Luftverkehrsmarkt. Die Erwägungen, die sich vom Kauf einer Mehrheitsbeteiligung bis hin zur vollständigen Übernahme erstrecken könnten, befinden sich jedoch angeblich noch in einem Frühstadium. Die strategische Logik hinter dem Interesse von Reedereien Das wiederkehrende Interesse von Akteuren außerhalb der traditionellen Luftfahrt an Fluggesellschaften wie EasyJet ist bemerkenswert. Besonders die MSC Group, eine weltweit führende Reederei im Containertransport und im Kreuzfahrtgeschäft, verfolgt bereits seit geraumer Zeit eine Strategie der vertikalen Integration in den Luftverkehrssektor. Die Bestrebungen, eine Fluggesellschaft zu erwerben, wurden bereits 2022 deutlich, als MSC gemeinsam mit der deutschen Lufthansa die Mehrheit an der damals neu gegründeten italienischen Fluggesellschaft Ita Airways anstrebte. Dieses Vorhaben wurde später nicht umgesetzt, was jedoch das grundsätzliche strategische Kalkül der Reederei nicht minderte. Die industrielle Logik für eine Großreederei, eine Fluggesellschaft zu besitzen, liegt in mehreren Bereichen. Im Passagierverkehr kann eine integrierte Airline als Zubringer für das expansive Kreuzfahrtgeschäft von MSC Cruises dienen. Kreuzfahrtunternehmen benötigen

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Flughafen Genf optimiert Betriebsabläufe für erwartetes Wachstum

Der Flughafen Genf treibt seine digitale Modernisierung voran, um das erwartete Passagieraufkommen von 20 Millionen Reisenden bis zum Jahr 2030 bewältigen zu können. Hierfür wurde ein neues, fortschrittliches Airport Operations System (AOS) des Technologieanbieters SITA implementiert, das auf eine umfassende Effizienzsteigerung der Betriebsabläufe abzielt. Das eingeführte System integriert das Management von Flugbewegungen, die Verwaltung der Abstellpositionen und die detaillierte Planung der Check-in-Schalter, Boarding-Gates sowie Gepäckbänder. Es vereint das Management, die Ressourcenplanung und die Fluginformationsanzeige auf einer zentralen Plattform. Diese vollständige Integration des AOS ermöglicht es allen Beteiligten – von Fluggesellschaften über Bodenabfertiger bis hin zu Flughafenteams – eine Echtzeitübersicht über den gesamten Betrieb zu erhalten, was schnellere Entscheidungen und eine optimierte Ressourcenkoordination erlaubt. Parallel zur Optimierung der Prozesse hinter den Kulissen profitieren auch die Passagiere von digitalen Lösungen. Am Ende des Jahres 2023 wurde erstmals die Self-Service-Gepäckaufgabe eingeführt, die nun mit erweiterten Funktionen versehen wurde, um den Check-in-Prozess schneller und intuitiver zu gestalten. Da alle Schalter für diese Selbstbedienung zur Verfügung stehen, konnte die Wartezeit merklich reduziert und die Zufriedenheit der Reisenden deutlich erhöht werden. Das neue System trägt damit zur Verbesserung der Abläufe an einem der verkehrsreichsten mittelgroßen Drehkreuze Europas bei. Die Einführung des AOS ist Teil der langfristigen Modernisierungsstrategie des Flughafens Genf, zu der auch das umfassende Projekt CAP2030 gehört, das den Ersatz des Hauptterminals von 1968 vorsieht. Bis 2032 soll das Terminal im Rahmen dieser Investitionen an moderne Standards angepasst werden und eine verbesserte Anbindung an verschiedene Verkehrsträger wie Bus und Bahn schaffen. Die digitale Transformation bildet

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Eva Air unter Druck: Tod einer Flugbegleiterin führt zu weitreichenden Ermittlungen

Die taiwanische Fluggesellschaft Eva Air, ein international anerkannter Carrier, sieht sich mit einer schwerwiegenden Kontroverse konfrontiert, nachdem eine Flugbegleiterin wenige Tage nach der Beendigung eines 13-stündigen Nonstop-Fluges von Mailand nach Taipeh verstarb. Die Mitarbeiterin, eine 34-jährige Frau namens Sun, hatte Berichten zufolge während des Fluges schwere gesundheitliche Probleme gemeldet, wurde jedoch von einer Vorgesetzten angeblich zur Weiterarbeit gedrängt und ihr sei nach der Landung jegliche medizinische Bodenunterstützung verweigert worden. Der tragische Tod hat weitreichende Ermittlungen von staatlichen Arbeitsinspektoren und der Flugbegleitergewerkschaft ausgelöst, die sich auf mögliche fahrlässige Führung und einen potenziellen Druck zur Arbeitsaufnahme trotz Krankheit konzentrieren. Die Fluggesellschaft hat sich „tief betroffen“ gezeigt, interne Untersuchungen eingeleitet und volle Kooperation mit den Behörden zugesichert. Der Vorfall auf dem Flug BR 95 im September 2025 wirft ein kritisches Licht auf die Arbeitsbedingungen und die Notfallprotokolle im Kabinenmanagement der Airline. Chronologie der Ereignisse und Vorwürfe der Pflichtverletzung Nach den vorliegenden Informationen hatte die Flugbegleiterin Sun, die seit Dezember 2016 bei Eva Air beschäftigt war, bereits während des Rückflugs von Mailand (Flug BR 95) nach Taipeh am 24. und 25. September über Unwohlsein geklagt. Trotz der offenkundigen Verschlechterung ihres Zustands und der langen Flugdauer von 13 Stunden soll die verantwortliche Kabinenchefin angeblich darauf bestanden haben, dass die Mitarbeiterin ihren Dienst fortsetze. Kritisiert wird insbesondere die angebliche Weigerung, während des Fluges den bodengestützten medizinischen Beratungsdienst Medlink zu kontaktieren, der bei gesundheitlichen Notfällen an Bord professionelle Hilfe bietet. Die Situation spitzte sich nach der Landung am Taoyuan International Airport (TPE) in Taipeh zu. Laut Aussagen

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