Oktober 17, 2025

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Oktober 17, 2025

Saisonauftakt für Martini-Gansl: Wienerwald-Restaurant setzt auf Tradition und Herkunft

Das Restaurant „Chalet Moeller“ am westlichen Stadtrand Wiens läutet die traditionelle Martiniganslzeit ein. Vom 31. Oktober bis zum 23. November 2025 steht der österreichische Klassiker im Zentrum des kulinarischen Angebots. Das Haus im Wienerwald, bekannt für seine gehobene Interpretation der heimischen Küche, legt dabei besonderen Wert auf eine authentische Zubereitung und regionale Herkunft der verwendeten Produkte. Gastgeber Roman Moeller und Küchenchef Angelo Spielauer betonen die Bedeutung der Ganslzeit als jährlichen Fixpunkt, der bewussten Genuss und regionale Verbundenheit symbolisiere. Das Küchenteam bereitet das Martinigansl nach einem bewährten, klassischen Rezept zu, das eine knusprige Haut und saftiges Inneres gewährleisten soll. Begleitet wird das Gericht traditionell von Rotkraut, Serviettenknödel, Maroni und Bratapfel mit Nussfülle. Das „Chalet Moeller“ wurde 2015 im historischen Schottenhof eröffnet und hat sich seither als fixe Größe in der gehobenen Gastronomie etabliert. Als zentraler Qualitätsaspekt wird die Herkunft der Gänse hervorgehoben: Die Tiere stammen wie in den Vorjahren vom „Meierhof Radelsböck“ in Stadt Haag, Niederösterreich. Dieser Hof im Mostviertel ist bekannt für die Aufzucht von Weidegänsen, deren Haltung artgerecht und auf Freiland basiert, wobei die Fütterung überwiegend mit hofeigenem Getreide erfolgt. Die Familie Radelsböck führt den Meierhof bereits seit 1884. Die langjährige Partnerschaft zwischen Restaurant und Zulieferer sichert dem „Chalet Moeller“ die gewünschte Qualität für den saisonalen Höhepunkt. Angesichts der begrenzten Verfügbarkeit der Gänse und der hohen Nachfrage wird den Gästen eine frühzeitige Reservierung empfohlen. Damit positioniert sich das „Chalet Moeller“ erneut als eine der Adressen in der Region, die in den Herbstwochen eine gepflegte Traditionsküche pflegt, die auf präziser

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Lilium-Patente an US-Konkurrent Archer Aviation verkauft

Im Rahmen des Insolvenzverfahrens des deutschen Flugtaxi-Pioniers Lilium hat der Insolvenzverwalter das umfangreiche Portfolio an Patenten und Schutzrechten des Unternehmens veräußert. Neuer Eigentümer des geistigen Eigentums ist der börsennotierte US-amerikanische Entwickler von elektrischen Senkrechtstart- und Landeflugzeugen (eVTOL), Archer Aviation Inc. Der Verkauf der Innovationen an einen direkten Wettbewerber markiert einen entscheidenden Schritt in der Abwicklung des insolventen Start-ups. Der Insolvenzverwalter der Lilium GmbH und der Lilium Aerospace GmbH, Ivo-Meinert Willrodt von der PLUTA Rechtsanwalts GmbH, setzte sich mit dem Verkauf gegen andere Bieter durch. Die Gläubigerausschüsse der in Oktober 2024 und März 2025 in Insolvenz gegangenen Gesellschaften stimmten dem Angebot des US-Unternehmens einstimmig zu. Der Kaufpreis für das über 300 Patente umfassende Portfolio liegt nach Angaben des Insolvenzverwalters im niedrigen bis mittleren zweistelligen Millionenbereich. Archer Aviation selbst bezifferte den Kaufpreis in einer Mitteilung auf 18 Millionen Euro. Das 2015 gegründete deutsche Start-up hatte in den vergangenen Jahren erhebliche Mittel in die Entwicklung seiner eVTOL-Technologie investiert, wobei laut Branchenberichten insgesamt rund 1,5 Milliarden Euro an Investorengeldern geflossen sein sollen. Das nun an Archer übertragene Patentportfolio beinhaltet Schlüsseltechnologien in zentralen Bereichen der Luftmobilität, darunter Hochvolt-Systeme, Batteriemanagementsysteme, Flugzeugkonstruktion sowie Propeller- und Mantelpropeller-Technologie. Die US-Firma Archer, die in der Entwicklung eigener Fluggeräte wie dem „Midnight“ weiter fortgeschritten ist, beabsichtigt, die erworbenen Technologien zur Beschleunigung ihrer eigenen Zertifizierungs- und Kommerzialisierungsprozesse einzusetzen. Der Insolvenzverwalter begründete die Wahl von Archer Aviation mit der gebotenen hohen Transaktions- und Umsetzungssicherheit. Mit dem rechtswirksamen Kaufvertrag werden in den kommenden Monaten weitere Vermögenswerte von Lilium veräußert, womit die Abwicklung der einstigen

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EU-Parlamentsausschuss verteidigt Fluggastrechte: Drei-Stunden-Regel und kostenloses Handgepäck bleiben im Fokus

Der Ausschuss für Verkehr und Tourismus des Europäischen Parlaments (TRAN) hat am 13. Oktober 2025 seine Position zur Überarbeitung der EU-Fluggastrechte-Verordnung (EG Nr. 261/2004) festgelegt und sich dabei klar gegen eine Verschlechterung der Verbraucherrechte ausgesprochen. Das Votum des Ausschusses sieht vor, dass Fluggäste auch weiterhin ab einer Verspätung von drei Stunden Anspruch auf Entschädigung haben sollen. Damit stellt sich das Parlament gegen die Pläne des EU-Rates, der eine Anhebung der Schwelle auf vier beziehungsweise sechs Stunden gefordert hatte. Die Abgeordneten des TRAN-Ausschusses sprachen sich nicht nur für die Beibehaltung der geltenden Entschädigungsschwelle aus, sondern schlugen auch eine Erhöhung der Mindestentschädigung von 250 Euro auf 300 Euro bei langen Verspätungen, Annullierungen oder Nichtbeförderung vor. Mit dieser Entscheidung, die eine deutliche Abgrenzung zu den Vorschlägen der EU-Kommission (fünf Stunden) und des Rates (vier bzw. sechs Stunden) darstellt, strebt das Parlament eine Angleichung an internationale Standards an. Ein weiterer wichtiger Punkt der Abstimmung betrifft die Mitnahme von Handgepäck. Der Ausschuss bekräftigte das Recht aller Passagiere auf die kostenlose Mitnahme eines Handgepäckstücks, sofern es die festgelegten Größenanforderungen erfüllt. Diese Haltung zielt darauf ab, eine Vereinheitlichung der Handgepäckregeln zu erreichen und mehr Transparenz für Reisende zu schaffen, um unklare und teils restriktive Regelungen einzelner Fluggesellschaften zu unterbinden. Mit der einstimmigen Verabschiedung der Position am 13. Oktober besitzt das Europäische Parlament nun sein Verhandlungsmandat für die anstehenden Trilog-Gespräche mit dem Rat und der Europäischen Kommission, die unmittelbar begonnen haben. Vertreter des Ausschusses betonten, dass die EU-Fluggastrechte das Fundament des Reisens seien und ihr Schutz von Hunderten

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Island verabschiedet fliegendes Nordlicht: Icelandair mustert ikonische „Hekla Aurora“ aus

Am Sonntag, dem 12. Oktober 2025, hat Icelandair mit einem Sonderflug eine Ära beendet: Die Fluggesellschaft verabschiedete sich von der Hekla Aurora, einer ihrer beliebtesten Boeing 757. Das Flugzeug, das durch seine spektakuläre Lackierung mit dem Motiv der Nordlichter (Aurora Borealis) und die entsprechende Kabinenbeleuchtung bekannt wurde, unternahm einen Rundflug über einige der eindrucksvollsten Naturdenkmäler Islands. Der emotionale Abschiedsflug ehrte die beinahe zehnjährige Geschichte der Maschine, die seit ihrer Premiere im Jahr 2015 als fliegendes Symbol für die isländische Kreativität und Natur galt. Die Route wurde bewusst in niedrigerer Höhe geflogen, um den Luftfahrt-Enthusiasten und Passagieren an Bord atemberaubende Ausblicke auf die Halbinsel Snæfellsnes, die Westfjorde, den Wasserfall Dettifoss und den Vatnajökull-Gletscher zu ermöglichen. Die Hekla Aurora war nach der bereits ausgemusterten „Vatnajökull-Gletscher“-757 die letzte der einzigartig thematisierten Boeing 757 in der Flotte von Icelandair. Die Ausmusterung der Boeing 757 markiert den Fortschritt der Flottenerneuerung bei Icelandair. Bereits am 3. Dezember 2024 wurde der erste Airbus A321LR in die Flotte aufgenommen. Das moderne Mittelstreckenflugzeug mit einer Reichweite von bis zu 4.000 Meilen ersetzt schrittweise die älteren Boeing 757. Die A321LR-Familie zeichnet sich durch eine gesteigerte Treibstoffeffizienz und bietet mit dem Airspace-Innenraumkonzept einen höheren Passagierkomfort, unter anderem durch mehr Freiraum und größere Gepäckfächer. Bogi Nils Bogason, Präsident und CEO der Icelandair Group, würdigte die Hekla Aurora als wichtige Botschafterin für Islands Magie. Der Flottenwechsel zur Airbus A321LR und der ab 2029 erwartete A321XLR, so die Fluggesellschaft, unterstreiche das Bekenntnis zu einem zukunftsorientierten Flugbetrieb. Nach ihrem Abschied wird die Hekla Aurora zur

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EU-Fluggastrechte-Reform: Eine von der Luftfahrtlobby gesteuerte Debatte über Kosten und Komfort

Die laufenden Verhandlungen der Europäischen Union zur Reform der Fluggastrechte-Verordnung (EU 261) sind in eine kritische Phase getreten. Während das Europäische Parlament und der Rat der EU-Verkehrsminister um die künftigen Standards ringen, versucht der europäische Luftfahrtverband Airlines for Europe (A4E) massiv, die Gesetzgebung im Sinne der Fluggesellschaften zu beeinflussen. Ein zentrales Instrument dieser Einflussnahme ist eine von A4E in Auftrag gegebene YouGov-Umfrage unter mehr als 6.000 europäischen Konsumenten. Die präsentierten Ergebnisse, die angeblich die Passagierpräferenzen widerspiegeln sollen, müssen jedoch einer kritischen Prüfung unterzogen werden, da sie stark interpretativ und tendenziös auf die politischen Forderungen der Airline-Lobby zugeschnitten wirken. Die zentrale Botschaft der Umfrage – dass Passagiere niedrigere Ticketpreise über höhere finanzielle Entschädigungen stellten und das schnelle Erreichen des Ziels als höchste Priorität ansehen – ist aus Sicht der Airlines bequem. Sie dient als direkter Angriffspunkt gegen die vom Europäischen Parlament favorisierten Vorschläge, die darauf abzielen, das bestehende Schutzniveau für Fluggäste zu erhalten oder sogar zu verbessern. A4E-Geschäftsführerin Ourania Georgoutsakou betonte, das reformierte Gesetz müsse ein „ausgewogenes Verhältnis“ finden, doch die Umfrageergebnisse suggerieren eine klare Präferenz für die Entlastung der Fluggesellschaften von finanziellen Verpflichtungen und administrativem Aufwand. Kritische Betrachtung der Verspätungsregelung: Zeitgewinn für die Airlines Die Umfrageergebnisse zur Entschädigung bei Verspätungen sind besonders fragwürdig. Die Aussage, dass für 48 Prozent der Passagiere das schnelle Erreichen des Ziels oberste Priorität habe, mag intuitiv richtig erscheinen. Allerdings wird diese allgemeingültige Aussage dazu missbraucht, die Forderung der Airlines nach einer Verlängerung der Entschädigungsschwelle über die derzeitigen drei Stunden hinaus zu untermauern. Der A4E-Vorschlag, eine

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Flydubai wertet Economy Class auf: Mahlzeiten und Unterhaltung künftig inklusive

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Flydubai führt ab November 2025 in allen Economy Class-Tarifen kostenlose Mahlzeiten und Bordunterhaltung ein. Mit dieser Neugestaltung des Angebots reagiert die Fluggesellschaft auf die sich wandelnden Marktanforderungen und will das Reiseerlebnis der Passagiere auf allen Flügen verbessern. Dies stellt einen wichtigen Schritt in den kontinuierlichen Investitionen des Unternehmens in die Produktentwicklung dar. Ghaith Al Ghaith, Chief Executive Officer von Flydubai, kommentierte, dass die Neudefinition des Economy-Class-Angebots eine signifikante Weiterentwicklung des Geschäftsmodells sei und den Kunden ein komfortableres Reiseerlebnis biete. Die Fluggesellschaft verfolgt das Ziel, durch Dienstleistungen und Produktentwicklung an jedem Kontaktpunkt Mehrwert zu schaffen. Dies kommt auch der Positionierung Dubais als globales Zentrum für Handel und Tourismus zugute. Die Einführung der neuen Inklusivleistungen fällt in eine Phase des starken Flottenwachstums und der Netzwerkerweiterung. Flydubai hat seine Flotte in diesem Jahr bereits um neun neue Flugzeuge erweitert und verfügt nun über 95 Boeing 737. Drei weitere Flugzeuge werden bis Jahresende 2025 erwartet. Darüber hinaus hat das Unternehmen ein umfassendes Umrüstungsprogramm für seine älteren Boeing 737-800 Flugzeuge abgeschlossen, um einheitliche Kabinenstandards mit neuen Sitzen und Bordunterhaltung zu gewährleisten. Zum inkludierten Service gehört ein umfangreiches, mehrsprachiges Bordunterhaltungsprogramm mit über 1.000 Filmen und einer vielfältigen Auswahl an Fernsehsendungen. Die sorgfältig zubereiteten Mahlzeiten umfassen Gerichte mit authentischen Aromen, die von den über 135 angeflogenen Zielen inspiriert sind. Mit Blick auf die Zukunft plant Flydubai ab 2027 die Einführung des Boeing 787 Dreamliner, wodurch das Unternehmen seine Langstreckenkapazitäten und die Netzwerkreichweite weiter ausbauen will.

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Dortmunder Flughafen verzeichnet starkes drittes Quartal 2025

Der Dortmund Airport setzt seinen Aufwärtstrend fort und meldet für das dritte Quartal 2025 einen signifikanten Anstieg der Passagierzahlen. Von Juli bis September nutzten insgesamt 959.728 Reisende den Flughafen, was einer Steigerung von 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Dieser Abschnitt markiert den bislang reiseintensivsten Zeitraum des Jahres 2025. Das Passagierwachstum in den Sommermonaten übertrifft damit deutlich das moderate Plus von 2,1 Prozent im ersten Halbjahr. Ein neues Allzeithoch in der Passagierstatistik konnte im August verzeichnet werden: Mit 337.628 Fluggästen avancierte dieser Monat zum stärksten in der Geschichte des Dortmunder Flughafens. Auch der Juli und September lagen über den Vorjahreswerten. Die stark frequentierten Sommerferien trugen wesentlich zu diesem Erfolg bei, indem sie allein rund 47.000 zusätzliche Fluggäste generierten. Kumuliert haben seit Jahresbeginn bereits 2.443.271 Passagiere den Airport genutzt, womit die 9-Monats-Bilanz des Vorjahres um mehr als 97.000 Fluggäste übertroffen wurde. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber führt die positive Entwicklung auf die konsequente Erweiterung des Flugangebots zurück. Trotz der Herausforderungen im dynamischen Luftverkehrsmarkt, darunter der Rückzug von Ryanair und die Reduzierung von Eurowings-Strecken im Sommerflugplan 2025, konnte der Wachstumskurs fortgesetzt werden. Allein in diesem Jahr wurden drei neue Strecken in das Netzwerk integriert, unter anderem eine Verbindung nach Antalya mit Pegasus Airlines sowie die Wizz Air-Strecken nach Warschau und Craiova. Die positive Entwicklung bringt das Ziel, das Passagierniveau des Jahres 2024 (rund 3,1 Millionen Passagiere) bis zum Jahresende annähernd zu halten, in greifbare Nähe. Für das vierte Quartal, das die Herbst- und Weihnachtsferien umfasst, rechnet der Flughafen mit einer stabilen Verkehrsentwicklung

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Rüstungsinitiative der EU: Die Europäische Drohnenabwehr im Fokus Neuer Verteidigungspläne

Die Europäische Union forciert ihre Rüstungsanstrengungen und stellt eine weitreichende Verteidigungsinitiative vor, die auf eine deutliche Stärkung der europäischen Fähigkeiten zur Abwehr unbemannter Luftfahrzeuge abzielt. Die Europäische Kommission drängt die Mitgliedstaaten, bis Ende 2026 erhebliche Teile eines neuen, mehrschichtigen Hightech-Systems zur Drohnenabwehr einsatzfähig zu machen. Der gesamte Aufbau soll bis Ende 2027 abgeschlossen sein. Diese „European Drone Defence Initiative“ (EDDI) ist die Antwort auf die wiederholten Verletzungen des Luftraums von EU-Mitgliedstaaten und die aus der geopolitischen Lage erwachsende Dringlichkeit. Die Pläne, die von der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas und dem EU-Verteidigungsindustriekommissar Andrius Kubilius präsentiert wurden, sind Teil eines umfassenden Rüstungspakets, das die Verteidigungsbereitschaft Europas bis 2030 signifikant erhöhen soll. Die Initiative umfasst nicht nur die Erkennung und Neutralisierung feindlicher Drohnen, sondern zielt auch auf die Fähigkeit ab, mit eigenen Drohnensystemen präzise Schläge gegen Bodenziele auszuführen. Dieses 360-Grad-Konzept, das geografisch offen und in enger Abstimmung mit der NATO entwickelt werden soll, markiert eine tiefgreifende Neuausrichtung der europäischen Verteidigungsstrategie. Die Dringlichkeit und der 360-Grad-Ansatz der Drohnenabwehr Die Entscheidung der Europäischen Kommission, eine beschleunigte Einführung der Drohnenabwehr voranzutreiben, basiert auf der erhöhten Bedrohungslage im europäischen Luftraum. Die Kommission verweist auf die „jüngsten wiederholten Verletzungen des Luftraums von EU-Mitgliedstaaten„, um die Dringlichkeit zu belegen. Die Sichtungen unbemannter Flugkörper, die in jüngster Zeit in Ländern wie Dänemark und Deutschland wiederholt Alarme an zivilen und militärischen Flughäfen ausgelöst und teils zur Einstellung des Flugverkehrs geführt haben, verdeutlichen die Verwundbarkeit kritischer Infrastruktur. Ursprünglich stand der Schutz der Ostflanke – der EU-Mitgliedstaaten an der Grenze zu Russland und Belarus

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Alfies feiert zehnjähriges Bestehen mit Community-Kochbuch

Anlässlich seines zehnjährigen Gründungsjubiläums hat der Online-Supermarkt Alfies das Kochbuch „Online bestellen, offline genießen“ herausgebracht. Das Buch enthält 40 alltagstaugliche Rezepte, die aus der Community des in Wien ansässigen Unternehmens stammen. Alfies, das Lebensmittel und Getränke innerhalb von 60 Minuten in seinen Liefergebieten Wien, Graz und Zürich zustellt, feiert damit einen Meilenstein seiner Firmengeschichte, die 2015 begann. Die Zusammenstellung der Vor-, Haupt- und Nachspeisen erfolgte nach einem Aufruf über verschiedene Kanäle, wobei die Alltagstauglichkeit der Gerichte ein wichtiges Auswahlkriterium war. Die Rezepte sind darauf ausgelegt, einfach und größtenteils schnell zubereitet zu sein. Mitgründer und Geschäftsführer Gunther Michl betonte, dass der Fokus auf der Freude am Kochen liege und das Buch als Inspiration dienen solle, um den Genuss im stressigen Alltag zu sichern. Zur Orientierung sind bei jedem Gericht die Zubereitungsdauer und der Schwierigkeitsgrad angegeben. Eine Besonderheit des Buches ist die direkte Verknüpfung mit dem Online-Shop: Über QR-Codes bei den Rezepten können die benötigten Zutaten umgehend bei Alfies bestellt werden. Das Unternehmen, das von Gunther Michl, seinem Bruder Gerald Michl und dem Schulfreund Thomas Ecker gegründet wurde, begann 2015 mit einem Sortiment von etwa 30 Produkten aus einem VW-Bus. Mittlerweile umfasst das Sortiment über 8.000 Produkte, darunter eine Vielzahl österreichischer und internationaler Spezialitäten. Die Expansion nach Graz erfolgte 2021 und nach Zürich im Jahr 2024. Das Kochbuch ist ab sofort über die Webseite von Alfies und im Buchhandel erhältlich. Die Veröffentlichung ist Teil der jüngsten Entwicklungsschritte des Unternehmens, zu denen 2024 auch die Einführung des Einwegpfands sowie die Entwicklung des KI-Einkaufsassistenten

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Wiederkehrendes Sicherheitsproblem: American-Airlines-Flug nach Los Angeles wegen toxischer Dämpfe umgeleitet

Ein Vorfall mit toxischen Dämpfen an Bord eines Airbus A321-200 von American Airlines hat erneut die Sicherheitsbedenken im Zusammenhang mit der Kabinenluftqualität in Flugzeugen der A320-Familie in den Fokus gerückt. Der Flug AA274, ursprünglich von Los Angeles (LAX) nach New York (JFK) geplant, musste am 14. Oktober 2025 kurz nach dem Start umkehren und zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Sieben Passagiere klagten über Unwohlsein und einen metallischen Geschmack im Mund, was typische Symptome von sogenannten Fume Events sind. Während niemand stationär behandelt werden musste, führte der Vorfall zur Stilllegung des betroffenen elf Jahre alten Flugzeugs und zu einer Verzögerung von rund acht Stunden für die Passagiere. Die Piloten und das Kabinenpersonal mussten aufgrund der Geruchsentwicklung im Cockpit und in der Kabine Sauerstoffmasken anlegen, was das Ausmaß der wahrgenommenen Gefahr unterstreicht und einen Eingriff in die Flugsicherheit darstellt. Der Vorfall bei American Airlines reiht sich in eine wachsende Zahl von Ereignissen ein, bei denen verunreinigte Kabinenluft in Verkehrsflugzeugen gemeldet wird. Insbesondere die Airbus-A320-Familie, die einen wesentlichen Teil der Kurz- und Mittelstreckenflotten weltweit ausmacht, steht im Zentrum dieser Debatte. Die Vorkommnisse werfen grundsätzliche Fragen über das etablierte Belüftungssystem der meisten modernen Verkehrsflugzeuge, die Risiken für die Gesundheit von Besatzung und Passagieren sowie die Reaktionsgeschwindigkeit der Luftfahrtindustrie und Regulierungsbehörden auf. Der Zwischenfall im Detail und die Stilllegung des Flugzeugs Der betroffene American-Airlines-Airbus mit der Registrierung N587UW startete planmäßig von LAX, musste aber nur etwa 15 Minuten nach dem Abheben den Rückflug antreten. Berichten zufolge bemerkten die Flugbesatzung und das Kabinenpersonal in einer Höhe von 5.000

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