Oktober 21, 2025

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Oktober 21, 2025

Großbrand legt internationalen Flughafen Dhaka lahm

Ein Großbrand im Frachtbereich des internationalen Flughafens Hazrat Shahjalal in Dhaka, der Hauptstadt von Bangladesch, hat am Samstagnachmittag (Ortszeit) den gesamten Flugbetrieb für mehrere Stunden zum Erliegen gebracht. Die zivile Luftfahrtbehörde sah sich gezwungen, alle Starts und Landungen unverzüglich zu untersagen, nachdem dichter, schwarzer Rauch über dem Gelände aufgestiegen war. Die staatliche Fluggesellschaft Biman Bangladesh Airlines leitete daraufhin ankommende Flüge auf die Flughäfen in Sylhet und Chattogram um. Zur Bekämpfung des Großfeuers, dessen Ursache noch unklar ist, rückte die Feuerwehr mit dutzenden Fahrzeugen aus. Die Einsatzkräfte erhielten zusätzlich Unterstützung von Einheiten der Luftwaffe und Marine Bangladeschs, um die Flammen unter Kontrolle zu bringen. Laut Behördenangaben wurden bei dem Vorfall rund 25 Menschen verletzt, vorrangig Einsatzkräfte und Personal, die an den Löscharbeiten beteiligt waren. Die massiven Rauchwolken, die kilometerweit sichtbar waren, dokumentierten Augenzeugen in sozialen Medien. Der Brand hatte verheerende materielle Folgen: Der gesamte Frachtkomplex des wichtigsten internationalen Flughafens des Landes wurde den Flammen geopfert, einschließlich der dort gelagerten Importwaren. Der Flughafenchef bestätigte die Zerstörung des Frachtkomplexes. Da in diesem Bereich große Mengen an Textilien, Kleidung und Medikamenten lagerten, befürchten Wirtschaftsverbände Millionenschäden. Bangladesch ist der zweitgrößte Bekleidungsproduzent weltweit, und die Textilbranche stellt rund 80 Prozent der Exporte des Landes. Die Regierung kündigte eine gründliche Untersuchung der Brandursache an, um Hinweise auf Sabotage oder Brandstiftung zu prüfen und zukünftige Vorfälle zu verhindern.

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Deutschland plant deutliche Aufstockung der F-35-Flotte

Deutschland beabsichtigt, die Bestellung des amerikanischen Tarnkappen-Kampfjets F-35A Lightning II von ursprünglich 35 auf 50 Flugzeuge aufzustocken. Dies geht aus einer vertraulichen Vorlage des Verteidigungsministeriums an den Bundestag hervor, in der zusätzliche Mittel von 2,5 Milliarden Euro für die Bestellung von 15 weiteren Jets beantragt werden. Eine erweiterte F-35A-Flotte wird demnach als zwingend erforderlich erachtet, um den Verpflichtungen Deutschlands im Rahmen der NATO vollumfänglich nachzukommen. Die F-35A ist in erster Linie dazu bestimmt, ab 2027 die in die Jahre gekommene Tornado-Flotte am Fliegerhorst Büchel abzulösen. Dort sollen die Jets als Trägersystem für die Nukleare Teilhabe Deutschlands innerhalb des Bündnisses dienen. Die Entscheidung zur Aufstockung der Bestellung steht im Zusammenhang mit der strategischen Notwendigkeit, die Einsatzfähigkeit im Bündniskontext zu sichern. Gerüchte über eine Erweiterung der Order kursierten bereits seit Monaten, wurden von der Bundesregierung jedoch zunächst dementiert, bevor nun die konkreten Pläne bekannt wurden. Die Beschaffung der zusätzlichen F-35A ist nicht ohne Kontroversen. Einerseits bestehen industriepolitische Bedenken seitens europäischer Akteure, insbesondere von Airbus, die auf Folgeaufträge für den Eurofighter pochten, um die Versorgungsketten des europäischen Programms zu sichern. Obwohl erst kürzlich ein neuer Eurofighter-Auftrag erteilt wurde, bleibt die Balance zwischen US-amerikanischen und europäischen Rüstungsinteressen heikel. Andererseits wird das Projekt von massiv steigenden Kosten für die notwendige Infrastruktur in Büchel überschattet. Die Kalkulation für den Umbau des Fliegerhorsts stieg von ursprünglich 700 Millionen Euro auf nunmehr knapp zwei Milliarden Euro allein für die Bodenausstattung der ersten 35 Jets. Grund für diese Kostenexplosion sind erhebliche Sicherheitsvorgaben der US-Regierung.

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Sieben Regionen feiern den Advent: Salzkammergut startet in die Vorweihnachtszeit

Ab Ende November 2025 beginnt im Salzkammergut die traditionelle und kulturell bedeutsame Adventszeit, die sich über sieben Regionen erstreckt und zu einem wichtigen Wirtschaftsfaktor entwickelt hat. Von Attersee-Attergau bis zum Wolfgangsee laden die Regionen zu stimmungsvollen Märkten, festlichen Veranstaltungen und einzigartigen Erlebnissen ein, die sich durch Echtheit und Brauchtum auszeichnen. Der Wolfgangseer Advent mit den Orten St. Gilgen, Strobl und St. Wolfgang gilt als herausragendes Beispiel für den Erfolg des bundesländerübergreifenden Gemeinschaftsprojekts. Die Verbindung der Märkte per Schifffahrt, die 16 Meter hohe Friedenslichtlaterne auf dem See und die inszenierte Krippenlandschaft in Strobl sind zentrale Attraktionen, die jährlich Besucher anziehen. Die Organisatoren betonen, dass der anhaltende Erfolg auf der Beibehaltung der Authentizität und der besonderen Schauplätze am See oder in den Bergen beruht. Auch die anderen Regionen warten mit speziellen Höhepunkten auf. In Bad Ischl findet erstmals ein Adventzauber in den Stallungen der Kaiservilla statt, kuratiert von Christine Habsburg-Lothringen. Die Dachstein Salzkammergut Region setzt auf unverfälschtes Brauchtum, etwa mit der Gosauer Bergweihnacht und dem Christkindlmarkt im UNESCO-Weltkulturerbe-Ort Hallstatt. Am Attersee können Besucher die erste Unterwasserkrippe Österreichs in Weyregg bestaunen, während in der Traunsee-Almtal Region eine beleuchtete Traunseetram und der Lichterzauber am Baumwipfelpfad Grünberg für besondere Akzente sorgen. Die Vielfalt an Handwerk, Kulinarik und gelebten Traditionen macht den Salzkammergut Advent zu einem abwechslungsreichen Erlebnis bis in den Jänner hinein, das von Adventswanderungen bis zum Glöcklerlauf am 5. Jänner reicht.

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Air Baltic: Air Serbia integriert Airbus A220 mittels Wet-Lease

Die nationalen Fluggesellschaften Serbiens und Lettlands, Air Serbia und Air Baltic, haben ihre Zusammenarbeit mit einem umfassenden Wet-Lease-Abkommen über zwei Jahre deutlich intensiviert. Ab dem 1. November 2025 wird Air Baltic, bekannt für ihre reine Airbus A220-300-Flotte, Maschinen dieses Typs für Air Serbia auf Kurz- und Mittelstrecken betreiben. Diese Vereinbarung markiert nicht nur einen operativen Meilenstein für die seit 2013 bestehende Codeshare-Partnerschaft, sondern führt auch den modernen Airbus A220 in das Netzwerk des serbischen Flag-Carriers ein. Der Schritt ermöglicht Air Serbia eine schnelle Kapazitätserweiterung und Flottenflexibilität, während Air Baltic ihre Position als wichtiger Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) in Europa festigt. Zunächst werden zwei A220-300 während der Wintersaison 2025/2026 für Air Serbia zum Einsatz kommen. Die Kooperation sieht eine Aufstockung auf bis zu vier Flugzeuge für den Sommerflugplan 2026 vor. Jede Maschine ist mit 148 Sitzen konfiguriert und wird komplett von Air Baltic mit Besatzung, Wartung und Versicherung gestellt. Der Wet-Lease ist bis Ende 2027 befristet und soll Air Serbia helfen, die Passagiererfahrung zu verbessern und das Streckennetz effizient auszubauen. Die strategische Bedeutung des Wet-Lease-Modells Das gewählte Wet-Lease-Modell ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Instrument zur schnellen und flexiblen Reaktion auf Marktanforderungen. Es erlaubt Fluggesellschaften wie Air Serbia, Kapazitäten gezielt während Spitzenzeiten oder für neue Strecken hinzuzufügen, ohne die eigene Flotte permanent aufzustocken oder zusätzliche Pilotenschulungen für einen neuen Flugzeugtyp durchführen zu müssen. Dies ist besonders relevant für Air Serbia, die in den letzten Jahren ein starkes Wachstum verzeichnete. Air Serbia, die von ihrem Hauptdrehkreuz in Belgrad

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Neue süße Visitenkarte: Austrian Airlines serviert Manner-Mozartkugel

Austrian Airlines setzt in den Borddiensten auf eine neue, traditionelle Süßigkeit als Abschiedsgruß für die Passagiere kurz vor der Landung. Die Fluggesellschaft hat die „Austria Mozartkugel“ von Manner in ihr kulinarisches Angebot aufgenommen, welche die frühere Leckerei ersetzt. Die Kooperation zwischen der Fluglinie und der Schokoladenmanufaktur Manner, zu der die Marke Victor Schmidt gehört, gilt als Zusammenschluss zweier prägender österreichischer Marken. Laut Mitteilung von Austrian Airlines ist die Mozartkugel bereits kurz nach ihrer Einführung bei den Gästen, sowohl aus dem In- als auch dem Ausland, sehr beliebt. Die Zusammenarbeit ist zunächst auf ein Jahr angelegt und beinhaltet die Lieferung von 12 Millionen der süßen Pralinen. Die Fluglinie, deren CEO Annette Mann ist, betont die sorgfältige Auswahl der kulinarischen Produkte, welche die österreichische Gastfreundschaft an Bord unterstreichen soll. Manner-CEO Dieter Messner hebt hervor, dass die „Austria Mozartkugel“ zu 100 Prozent in Österreich im Produktionsstandort in Wolkersdorf bei Wien hergestellt wird. Die Mozartkugel von Victor Schmidt, die seit dem Jahr 2000 zur Manner-Gruppe gehört, zeichnet sich durch ihren hohen Marzipananteil und ihre spezifische Form mit einem kleinen, flachen Boden aus. Diese Form ist laut Austrian Airlines besonders praktisch, da sie verhindert, dass die Praline auf dem Tablett wegrollt. Die klassische Mannerschnitte war bereits zuvor ein Topseller im Bordverkauf, der sogenannten „Austrian Melangerie“. Mit der Mozartkugel, einem der ältesten Sorten des Landes, erweitert Austrian Airlines nun das Angebot an traditionellen österreichischen Spezialitäten, das den Fluggästen weltweit einen authentischen Genussmoment bieten soll.

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Boeing erhält Genehmigung zur schrittweisen Produktionssteigerung der 737 Max

Die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) hat dem Flugzeughersteller Boeing nach über einem Jahr intensiver Aufsicht und strenger Kontrollen die Erlaubnis erteilt, die Produktion seiner 737 Max-Flugzeugfamilie wieder zu steigern. Die von der FAA seit Anfang 2024 verhängte Obergrenze von 38 Flugzeugen pro Monat wurde aufgehoben, was dem Unternehmen einen schrittweisen Anstieg auf 42 Jets pro Monat ermöglicht. Dieser Schritt markiert einen wichtigen, wenn auch vorsichtigen Meilenstein für Boeing auf dem Weg zur Normalisierung des Geschäftsbetriebs und der Bewältigung eines Auftragsbestands von über 4600 Maschinen. Die Produktionsbeschränkung war nach dem Vorfall mit Alaska Airlines Flug 1282 verhängt worden, bei dem Anfang 2024 während des Fluges ein Rumpfteil abbrach, und hatte eine umfassende Überprüfung der Fertigungsprozesse und der Qualitätskontrolle bei Boeing ausgelöst. Die FAA bekräftigte, dass die erhöhte Aufsicht am Produktionsstandort in Renton, Washington, weiterhin aufrechterhalten wird. Lockerung der Beschränkungen nach intensiver Überwachung Die Entscheidung der FAA, die Produktionsbeschränkung anzuheben, folgt einer langen Phase der verschärften regulatorischen Aufsicht. Seit dem kritischen Vorfall an Bord des Alaska Airlines Fluges 1282, bei dem ein sogenannter Türpfropfen (door plug) im Flug herausgerissen wurde, hatte die FAA die Fertigungspraktiken von Boeing und die Koordination mit Zulieferern, insbesondere mit Spirit AeroSystems, einem Hauptlieferanten für Flugzeugrümpfe, genauestens geprüft. Die FAA hat nach eigenen Angaben umfangreiche Inspektionen des gesamten Montagesystems bei Boeing durchgeführt. Diese Überprüfungen zielten darauf ab festzustellen, ob das Unternehmen in der Lage ist, die Sicherheits- und Qualitätsstandards auch bei einem erhöhten Produktionsvolumen zu gewährleisten. Boeing selbst wertet die nun erteilte Genehmigung als einen Fortschritt

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Auszeichnung für Sicherheitsleistung am BER: Doppelsieg bei den OSPAs

Der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) und sein Dienstleistungspartner Kötter Aviation Security sind mit einem Doppelerfolg bei den renommierten Outstanding Security Performance Awards (OSPAs) ausgezeichnet worden. Die internationalen OSPAs würdigen herausragende Leistungen und Führungsstärke im Sicherheitsmanagement. Das BER-Sicherheitsteam erhielt zusammen mit KÖTTER Aviation Security den Preis in der Kategorie „Herausragende Sicherheitspartnerschaft„. Zudem wurde Oliver Braun, Leiter Flughafensicherheit bei der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH (FBB), als „Herausragender Sicherheitsmanager Inhouse“ geehrt. Die Jury der OSPAs würdigte insbesondere die außergewöhnliche Zusammenarbeit der Partner in einer kritischen Situation im Sommer 2024. Damals musste die Sicherheitsdienstleistung am Hauptstadtflughafen innerhalb weniger Tage neu übernommen werden. Diese kurzfristige Dienstleister-Übernahme sei durch gegenseitiges Vertrauen und Professionalität reibungslos gelungen. Die schnelle Integration von über 300 Mitarbeitenden des neuen Dienstleisters und das erfolgreiche Bestehen des Audits durch die Nationale Qualitätssicherungsstelle (NQS) wurden als Beleg für die hohe Qualität der Partnerschaft hervorgehoben. Die Auszeichnungen gelten als wichtiges Signal für die gesamte Sicherheitsbranche. István Szabó, Geschäftsführer Operations (COO) der FBB, betonte die außergewöhnliche Teamleistung, die zeige, was durch Professionalität, Engagement und Zusammenhalt möglich sei. Auch Andreas Kaus, Geschäftsführender Direktor der Kötter Aviation Security, hob hervor, dass man in der herausfordernden Situation schnell gehandelt und als ein Team funktioniert habe. Die Ehrungen unterstreichen, dass erfolgreiche Sicherheitsarbeit mehr denn je auf klarer Kooperation und gemeinsamer Verantwortung basiert.

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Tödliches Unglück am Flughafen Hongkong: Fracht-Jumbo schießt über Landebahn und tötet Bodenpersonal

Ein schweres Unglück hat den Hong Kong International Airport in den frühen Morgenstunden des 20. Oktober 2025 erschüttert. Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 747-481F schoss bei der Landung über die nördliche Landebahn hinaus, kollidierte mit einem Patrouillenfahrzeug des Flughafenpersonals und schleuderte dieses ins Meer. Bei dem Vorfall kamen zwei Mitarbeiter des Bodenpersonals ums Leben. Das Unglück wirft ein Schlaglicht auf die kritische Phase der Landung von Großraumflugzeugen und führt zu einer sofortigen und umfassenden Untersuchung der Unfallursache. Der betroffene Emirates-Flug EK9788, der im Auftrag von Emirates SkyCargo von Dubai (DWC) nach Hongkong (HKG) unterwegs war und von der türkischen Frachtfluggesellschaft Air ACT betrieben wurde, kam gegen 03:50 Uhr Ortszeit von der Piste ab. Das Flugzeug durchbrach dabei Sicherheitsbarrieren und traf das Fahrzeug, in dem sich die beiden Angestellten befanden, mit voller Wucht. Die beiden Arbeiter wurden zwar aus dem Wasser gerettet, erlagen jedoch später im Krankenhaus ihren schweren Verletzungen. Alle vier Besatzungsmitglieder des Frachters überlebten den Unfall unverletzt und wurden lediglich zur Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Unfallhergang und Rettungsmaßnahmen Die Katastrophe ereignete sich während des Landevorgangs auf der Nordpiste (vermutlich 07L, basierend auf Medienberichten), die eine Länge von 3800 Metern aufweist. Unbestätigten Berichten zufolge verlor die Boeing 747-481F nach dem Aufsetzen die Kontrolle, geriet nach links von der Piste ab und stieß mit dem Patrouillenfahrzeug zusammen, das sich nach Aussagen von Flughafenvertretern außerhalb der eigentlichen Rollfläche befand. Die Wucht des Aufpralls war so stark, dass sowohl Teile des Flugzeugs als auch das Bodenfahrzeug ins angrenzende Meer geschleudert wurden. Das

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Abwechslungsreiche Herbstferien in Niederösterreich

Die Herbstferien in Niederösterreich stehen ganz im Zeichen von Familienausflügen und vielfältigen Freizeitmöglichkeiten. Das Bundesland präsentiert sich als attraktive Destination, die sowohl Naturerlebnisse bei sonnigem Herbstwetter als auch wetterunabhängige Angebote in Museen und Thermen bereithält. Als zentrales Element für die Feriengestaltung wird dabei die Niederösterreich-CARD beworben, die freien Eintritt zu zahlreichen Attraktionen bietet. Das Programm, das die Niederösterreich Werbung zusammen mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vorstellt, verteilt sich auf alle sechs Tourismusdestinationen und richtet sich an unterschiedliche Interessengruppen. Besonders im Fokus stehen die Halloween-Aktivitäten rund um den 31. Oktober. So lockt etwa Schloss Hof im Donau Niederösterreich mit einem „Gruseligen Herbst“ inklusive Rätselstationen und Bastelwerkstätten. In der Region finden zudem thematische Familienfeste im Schloss Orth Nationalpark-Zentrum und im Haus der Digitalisierung in Tulln statt, letzteres bietet einen Escape Room. Auch die anderen Regionen warten mit speziellen Angeboten auf. Im Mostviertel laden Tierparks wie jene in Haag und Buchenberg/Waidhofen an der Ybbs zum Besuch ein, und Bergbahnen am Ötscher, Hochkar und der Gemeindealpe Mitterbach sind bei schönem Wetter bis Ende Oktober in Betrieb und per Niederösterreich-CARD nutzbar. Bei schlechtem Wetter bieten sich hier das KinderKunstLabor in St. Pölten oder das Haus der Wildnis in Lunz am See als Ausweichziele an. Das Waldviertel wirbt mit „Halloween im Garten“ bei den Kittenberger Erlebnisgärten und der Schatzgräberei in der Amethystwelt Maissau. Im Weinviertel gibt es eine der letzten Gelegenheiten, mit der Weinvierteldraisine zu fahren, bevor diese in die Winterpause geht. Auch das Museumsdorf Niedersulz und die archäologischen Museen MAMUZ Schloss Asparn/Zaya und Mistelbach sind offene

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Flugbegleiter fordern Ende der Abschiebungspraxis auf Linienflügen

Die Unabhängige Flugbegleiter Organisation (UFO), eine der maßgeblichen Gewerkschaften des Kabinenpersonals in Deutschland, hat sich mit einer weitreichenden Forderung an die Politik und die Luftfahrtunternehmen gewandt: Abschiebungen ausreisepflichtiger Personen sollen künftig nicht mehr an Bord ziviler Linienflüge, sondern ausschließlich mittels staatlicher Ressourcen und durch spezialisiertes Personal erfolgen. Mit dieser klaren Positionierung reagiert die Gewerkschaft auf die erheblichen Belastungen, denen Flugbegleiter nach eigenen Angaben bei solchen Einsätzen ausgesetzt sind. Das heute veröffentlichte Positionspapier argumentiert vor allem mit sicherheitsrelevanten, psychischen und ethischen Aspekten der aktuellen Verfahren. Die Debatte berührt damit das Spannungsfeld zwischen der staatlichen Pflicht zur Durchsetzung der Ausreisepflicht und den Arbeitsbedingungen in der zivilen Luftfahrt. Hohe Anzahl an Rückführungen über zivile Airlines Die Forderung der UFO kommt vor dem Hintergrund einer weiterhin hohen Zahl von Abschiebungen in Deutschland. Laut Angaben der Bundesregierung wurden allein im ersten Halbjahr 2025 über 10.000 Abschiebungen per Flugzeug durchgeführt. Die weitaus größte Zahl dieser Rückführungen erfolgt dabei nicht mittels eigens gecharterter Flüge, sondern auf regulären Linienflügen. Dies bedeutet, dass die Ausreisepflichtigen, begleitet von Vollzugsbeamten, neben regulären Passagieren Platz nehmen. Die Kabinengewerkschaft übt scharfe Kritik an dieser Praxis. Joachim Vázquez Bürger, Vorstandsvorsitzender der UFO, betont, dass Flugbegleiter keine Vollzugsbeamten seien. Ihre Kernaufgabe sei die Gewährleistung der Sicherheit und des Wohlbefindens aller Passagiere, nicht aber die Assistenz oder das Beobachten staatlicher Zwangsmaßnahmen. Die Gewerkschaft argumentiert, dass die Auslagerung dieser sensiblen staatlichen Aufgabe an zivile Luftfahrtunternehmen zu einer unzumutbaren Belastung für das Personal führe. Die Verantwortung für die Organisation und Durchführung von Abschiebungen liege unstrittig beim Staat, der

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