Oktober 27, 2025

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Oktober 27, 2025

Neuer Winterflugplan am Köln Bonn Airport mit erweiterter Routenvielfalt

Am kommenden Sonntag, den 26. Oktober, tritt am Flughafen Köln/Bonn der neue Winterflugplan in Kraft, der bis zum 29. März 2026 gültig ist. Insgesamt bieten 22 Airlines Verbindungen zu 71 Zielen in 30 Ländern an. Der Plan beinhaltet eine Mischung aus etablierten Ganzjahresverbindungen, klassischen Winterdestinationen und neuen Strecken, die das Angebot in der kalten Jahreszeit erweitern. Thilo Schmid, Vorsitzender der Geschäftsführung, hob die Attraktivität des Angebots für verschiedene Reiseanlässe wie Strandurlaub, Städtereisen oder Familienbesuche hervor. Ein wesentliches Element der Erweiterung ist die Rückkehr der Fluggesellschaft Wizz Air, die gleich vier neue Routen nach Osteuropa einführt. Ab dem 26. Oktober wird die rumänische Hauptstadt Bukarest bis zu viermal wöchentlich angeflogen. Im Dezember folgen Tuzla in Bosnien und Herzegowina, Skopje in Nordmazedonien und Tirana in Albanien. Diese neuen Verbindungen dienen insbesondere dazu, die Anbindung an die Region für Urlauber, Geschäftsreisende und Personen mit familiären Bindungen zu stärken. Wizz Air plant zudem, das Programm im folgenden Sommerflugplan mit einer Verbindung nach Podgorica in Montenegro weiter auszubauen. Auch der grösste Carrier am Flughafen, Eurowings, erweitert sein Streckennetz. Neu aufgenommen wird die wöchentliche Verbindung ins ägyptische Marsa Alam ab dem 31. Oktober. Darüber hinaus setzt Eurowings die Sommerstrecken nach Erbil (Irak) und Fès (Marokko) fort. Das Engagement in die Golfregion wird verstärkt: Die Dubai-Verbindung wird von dreimal auf viermal wöchentlich aufgestockt und bis Mitte Mai verlängert. Die Strecke nach Dschidda in Saudi-Arabien kehrt ebenfalls ins Winterprogramm zurück und wird bis Anfang Mai mit grösseren Flugzeugen bedient. Weitere Airlines wie Pegasus Airlines (neu: Diyarbakir/Türkei) und Fly

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Wandel bei Southwest Airlines: Rekordumsatz im dritten Quartal 2025

Southwest Airlines hat das dritte Quartal 2025 mit einem unerwarteten Gewinn von 54 Millionen US-Dollar abgeschlossen und damit die internen Erwartungen sowie die Prognosen von Analysten übertroffen. Der in Dallas ansässige Carrier meldete am 22. Oktober 2025 nicht nur einen Quartalsgewinn, sondern auch einen Rekordumsatz von 6,9 Milliarden US-Dollar, was einer Steigerung von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Unternehmen profitierte von einer deutlich gestiegenen Nachfrage, die im frühen Juli einsetzte und sich über das gesamte Quartal hinweg fortsetzte. Die Ergebnisse werden von der Unternehmensführung als ein klarer Beleg für den Erfolg der tiefgreifenden Transformation gewertet, die Southwest Airlines derzeit durchläuft. Im Zentrum dieser Strategie steht die Einführung neuer Produktmerkmale und die Steigerung der Einnahmen pro Sitzmeile. Trotz branchenweiter Herausforderungen im Inlandsmarkt und eines wettbewerbsintensiven Umfelds blickt Southwest optimistisch in die Zukunft, bekräftigt die jährliche Gewinnprognose und erwartet für das vierte Quartal einen historisch höchsten Quartalsumsatz. Überraschender Gewinn und Finanzstärke Der Nettogewinn von 54 Millionen US-Dollar im dritten Quartal, oder 0,10 US-Dollar pro verwässerter Aktie, übertraf die Erwartungen des Marktes, der teilweise von einem Verlust ausgegangen war. Ausschlaggebend für die positive Entwicklung war eine besser als antizipierte Performance bei den Erlösen pro Einheit (Unit Revenues) sowie den Kosten pro Einheit ohne Treibstoff (cost per available seat mile excluding fuel and special items, CASM-X). Die Passagiererlöse erreichten mit 6,3 Milliarden US-Dollar ebenfalls einen Quartalsrekord. Die Finanzstrategie von Southwest Airlines umfasst neben der Gewinnerzielung auch die Wertschöpfung für die Aktionäre. Im dritten Quartal wurden 439 Millionen US-Dollar in Form von

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Flughafen Berlin-Brandenburg beruft neuen Geschäftsführer Personal

Der Aufsichtsrat der Flughafengesellschaft Berlin Brandenburg (FBB) hat in seiner Sitzung am 17. Oktober 2025 Axel Eschment zum neuen Geschäftsführer Personal und Arbeitsdirektor ernannt. Eschment, der die neue Position im Frühjahr 2026 antreten wird, wird in der Geschäftsführung auch für die Bereiche Schallschutz, Umwelt und Umlandarbeit zuständig sein. Die Berufung des Managers soll die Führungsriege der FBB komplettieren und das Unternehmen auf zukünftige Herausforderungen ausrichten. Axel Eschment wechselt von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), wo er derzeit als Bereichsleiter für Businesspartner Personal fungiert. Er war bei der BVG auch als Geschäftsführer des Ausbildungscampus sowie als Prokurist tätig und verfügt über Erfahrung in der Führung von Mitarbeitern und Organisationsentwicklung. Zuvor war der gebürtige Berliner unter anderem bei der Sparkasse KölnBonn für Personalcontrolling, Unternehmensberatung, Strategie und Prozesse verantwortlich. Eschment ist diplomierter Betriebswirt (BA) und Certified Finance Expert. Die Bestellung von Herrn Eschment wird von der FBB-Führung als strategisch wichtiger Schritt bewertet. Der Aufsichtsratsvorsitzende Jörg Simon hob Eschments Expertise in der Organisationsentwicklung, im Personal-Controlling sowie als Fachmann für die Belange eines öffentlichen und international tätigen Verkehrsunternehmens hervor. Die Vorsitzende der Geschäftsführung, Aletta von Massenbach, betonte mit Blick auf den demografischen Wandel und den drohenden Verlust von Arbeitskräften auf dem deutschen Markt, dass die FBB die Entwicklung gemeinsam mit dem neuen Geschäftsführer als Chance nutzen wolle, um sich zukunftsfähig und effizient aufzustellen. Axel Eschment selbst äußerte, seine Priorität sei die Stärkung der FBB als attraktiver und zukunftssicherer Arbeitgeber. Er kündigte an, sich auf die Gewinnung junger Menschen durch fundierte Ausbildung sowie auf die Weiterentwicklung der

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Niederösterreichischer Weinherbst: Eine Erfolgsgeschichte touristischer Saisonausdehnung

Der Weinherbst in Niederösterreich begeht in diesem Jahr sein 30-jähriges Jubiläum und manifestiert sich einmal mehr als die „fünfte Jahreszeit“ der Region. Bis Ende November verbindet das umfangreiche Programm aus Kulinarik, Kultur und regionalem Brauchtum das tief verwurzelte Traditionsbewusstsein des Weinbaus mit modernen touristischen Angeboten. Dieses Konzept dient nicht nur der Pflege der regionalen Identität, sondern trägt maßgeblich zur Verlängerung der touristischen Herbstsaison und zur Steigerung der Auslastung in Hotellerie und Gastronomie bei. Die Initiative erstreckt sich über die acht Weinbaugebiete Niederösterreichs – vom Weinviertel über die Donau-Regionen bis in den Wienerwald – und bietet Besuchern authentische Einblicke in die Weinerzeugung und das gesellschaftliche Leben der Region. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner hob die Bedeutung der Veranstaltung hervor und bezeichnete sie als jährlichen Fixpunkt, der die einzigartige Stimmung in den Kellergassen und Rebzeilen erlebbar mache. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich den touristischen Mehrwert, indem er betonte, dass der Weinherbst ideal mit einem Kurzurlaub verbunden werden könne – sei es durch Wanderungen oder den Besuch spannender Ausflugsziele. Die Erfolgsformel des Weinherbstes liegt in der gelungenen Inszenierung der Weinlese als kulturelles und genussvolles Großereignis. Regionale Vielfalt: Weinviertel setzt auf Kultur und Kulinarik Das Weinviertel, als größtes Weinbaugebiet Niederösterreichs, profiliert sich mit einem besonders facettenreichen Programm. Ein Höhepunkt ist der „wein.lese.herbst“, der Kulinarik, Literatur und Wein zu einem anspruchsvollen Erlebnis verschmilzt. Hier kreieren Spitzenköche herbstliche Menüs, die von Wild und Kürbis dominiert werden, während zwischen den Gängen Lesungen regional bekannter Autoren wie Jimmy Schlager, Michael Staribacher und Martin Neid dargeboten werden. Neben diesen

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Flydubai erweitert Streckennetz durch neue Interline-Partnerschaften

Flydubai, die Fluggesellschaft aus Dubai, hat kürzlich die Unterzeichnung von sieben neuen Interline-Vereinbarungen bekannt gegeben. Mit diesen strategischen Partnerschaften steigt die Gesamtzahl der Interline-Partner der Fluggesellschaft auf über 40. Ziel der Expansion ist die Verbesserung der globalen Konnektivität und die Erschließung neuer Märkte in Europa und Asien. Zu den neuen Partnern gehören mit Aegean Airlines aus Griechenland und der italienischen ITA Airways zwei europäische Gesellschaften, die Flydubai-Kunden Zugang zu über 30 Zielen in Europa, einschliesslich wichtiger Städte wie Amsterdam, Frankfurt und München, verschaffen. Im Fernen Osten und in Südostasien hat Flydubai Vereinbarungen mit Myanmar Airways International sowie den chinesischen Fluggesellschaften Air China, China Eastern Airlines, Hainan Airlines und Sichuan Airlines geschlossen. Diese Kooperationen ermöglichen Passagieren den Zugang zu mehr als 90 Zielen in dieser Region, darunter Peking, Shanghai und Ho-Chi-Minh-Stadt. Die neuen Interline-Vereinbarungen ermöglichen den Passagieren eine vereinfachte Reiseabwicklung durch Einzeltickets und durchgängig aufgegebenes Gepäck. Flydubai, die derzeit über ein eigenes Streckennetz von mehr als 135 Destinationen verfügt, kann über ihre Interline- und Codeshare-Partner nun insgesamt über 300 Ziele anbieten. CEO Ghaith Al Ghaith betonte, dass die Vereinbarungen sowohl Flexibilität und Auswahl für die Reisenden erhöhen als auch die Position Dubais als internationalen Luftverkehrsknotenpunkt stärken sollen. Flydubai betreibt eine Flotte von 95 Boeing 737 Flugzeugen und plant, ihren Wachstumskurs fortzusetzen. Die Fluggesellschaft, die seit 2009 über 120 Millionen Passagiere beförderte, erweitert kontinuierlich ihr Streckennetz und nahm im Jahr 2025 bereits neue europäische Ziele wie Chișinău, Iași, Riga und Vilnius auf. Die Investitionen in die Flotte und in strategische Partnerschaften untermauern

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Weiterer Anstieg der Luftsicherheitsgebühren belastet Luftverkehrsstandort Deutschland

Die deutschen Fluggesellschaften sehen sich im kommenden Jahr mit weiter steigenden staatlichen Abgaben konfrontiert. Das Bundesinnenministerium (BMI) hat eine Erhöhung der Luftsicherheitsgebühren für die von ihm betreuten Flughäfen für das Jahr 2026 angekündigt. Diese Entscheidung, die von moderaten Steigerungsraten im einstelligen Prozentbereich geprägt ist, stößt bei der Luftfahrtbranche auf scharfe Kritik. Sie wird als Ignoranz gegenüber den wiederholten Klagen der Airlines über die hohen Standortkosten in Deutschland gewertet. Die Branche sieht in der kumulierten Belastung durch steigende Luftsicherheitsgebühren und parallel erhöhte Flugsicherungsgebühren eine akute Bedrohung für die Wettbewerbsfähigkeit und die Erholung des deutschen Luftverkehrs nach den tiefgreifenden Einbrüchen der vergangenen Jahre. Diese Entwicklungen werfen ein Schlaglicht auf die Diskrepanz zwischen den Forderungen der Wirtschaft und der Fiskalpolitik der Bundesregierung. Kontinuierliche Kostensteigerung trotz Branchenwarnungen Die Anpassung der Luftsicherheitsgebühren betrifft eine Reihe wichtiger Regional- und Großflughäfen, an denen das BMI direkt für die Organisation und Durchführung der Passagier- und Gepäckkontrollen zuständig ist. Zu diesen Standorten zählen unter anderem Düsseldorf, Hamburg, Stuttgart, Hannover, Bremen, Leipzig/Halle, Dresden, Saarbrücken und Erfurt. Die konkreten Anhebungen sind von Flughafen zu Flughafen unterschiedlich. In Düsseldorf beispielsweise wird die Gebühr pro kontrolliertem Passagier von $10,45$ Euro auf $10,73$ Euro steigen, was einer Steigerung von $2,7$ Prozent entspricht. Am Flughafen Hamburg erhöht sich der Satz von $7,86$ Euro auf $8,09$ Euro, eine Anpassung um $2,9$ Prozent. Obwohl die prozentualen Erhöhungen auf den ersten Blick gering erscheinen mögen, werden sie vom Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) als Teil eines besorgniserregenden Trends gesehen. BDF-Geschäftsführer Michael Engel äußerte sich entsprechend kritisch: „Das ist

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Flughafen Zürich: Winterflugplan mit neuen Destinationen und erhöhten Frequenzen

Mit der Umstellung auf die Winterzeit am Sonntag, dem 26. Oktober 2025, tritt am Flughafen Zürich der Winterflugplan 2025/2026 in Kraft. In den kommenden Monaten werden 58 Fluggesellschaften insgesamt 169 Ziele in 71 Ländern anfliegen. Der Plan sieht eine Erweiterung des Streckennetzes um drei neue Destinationen sowie eine Steigerung der Frequenzen auf zahlreichen bereits bestehenden Routen vor. Die Schweizer Airline Edelweiss spielt eine zentrale Rolle bei der Expansion des Angebots. Ab dem 19. Dezember wird Luleå im schwedischen Lappland einmal wöchentlich bedient. Des Weiteren erweitert Edelweiss das Netz um São Vicente (mittwochs) und Praia (donnerstags) auf den Kapverdischen Inseln. Ergänzend dazu werden die Sommerziele Bilbao und Tiflis über die Wintersaison fortgeführt. Im Langstreckenbereich kehrt Edelweiss nach dreijähriger Unterbrechung mit zweimal wöchentlichen Nonstop-Flügen nach Colombo in Sri Lanka zurück. Die Karibik- und Fernostverbindungen werden ebenfalls intensiviert: Punta Cana wird dreimal wöchentlich, Puerto Plata und Montego Bay zweimal pro Woche angeflogen. Kapstadt steht künftig mit fünf und Phuket mit vier wöchentlichen Flügen im Programm. Auch andere Fluggesellschaften tragen zur Frequenzsteigerung bei. easyJet baut ihr Angebot mit täglichen Flügen nach Pristina (Kosovo) und zweimal wöchentlichen Flügen nach Bristol (Grossbritannien) aus. Condor wird erstmals auch im Winter ab Zürich operieren und die Frequenz zwischen Zürich und Frankfurt von zwei auf drei tägliche Flüge erhöhen, was Reisenden optimierte Anschlüsse zu ihren Fernreisezielen ermöglicht. Die Anbindung an den Mittleren Osten wird ebenfalls verstärkt: Oman Air nimmt die Direktverbindung nach Maskat mit vier wöchentlichen Flügen wieder auf, während Etihad Airways ab 1. November die Frequenzen von Abu

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