Oktober 27, 2025

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Oktober 27, 2025

Der zerfetzte Koffer: Ein Einzelfall enthüllt Systemmängel in der Gepäckabfertigung

Die Luftfahrtindustrie rühmt sich oft ihrer Effizienz und der technologischen Fortschritte, die Passagieren ein schnelles und komfortables Reisen ermöglichen sollen. Dennoch bleiben Pannen in der Gepäcklogistik eine leidige Realität des modernen Flugverkehrs. Ein aktueller Vorfall bei Alaska Airlines, bei dem das aufgegebene Gepäck eines Reisenden massiv beschädigt wurde, hat nun eine Diskussion über die Haftungsgrenzen der Fluggesellschaften und die anfänglichen Kompensationsprozesse ausgelöst. Der Reisende, Carlos Acosta, musste bei seiner Ankunft am internationalen Flughafen von San Francisco feststellen, dass sein Koffer derart lädiert war, dass er ihn als „zerfetzt“ beschrieb. Er war im Juli mit Alaska Airlines von Florida nach Hause geflogen. Solche gravierenden Beschädigungen sind, wie Berichte zeigen, zwar statistisch selten – laut US-Verkehrsministerium (DOT) erreichen weniger als zwei Prozent der Gepäckstücke verspätet, beschädigt oder gar nicht ihr Ziel – aber sie führen zu erheblichem Ärger bei den Betroffenen. Die Hürden der Entschädigung: Vom Gutschein zum Ersatz Carlos Acosta meldete den Schaden umgehend bei der Gepäckstelle von Alaska Airlines am Flughafen. Nach standardisiertem Verfahren wurden Fotos gemacht und ein Schadensprotokoll erstellt. Die Reaktion der Fluggesellschaft auf seinen Bericht in den folgenden Wochen irritierte den Passagier jedoch zutiefst: Ihm wurde zunächst ein Gutschein über $50 für zukünftige Flüge als eine „Geste des Kundendienstes“ angeboten. Die Fluggesellschaft stufte die massiven Beschädigungen dabei als bloße Folge „gewöhnlicher Abfertigung“ ein. Die Einstufung als „gewöhnliche Abfertigung“ und die Höhe der ersten Kompensation riefen bei Acosta Unmut hervor. Er machte seine Verärgerung öffentlich und erklärte, er wolle keinen Flugkredit von einer Fluggesellschaft, die sein Gepäck derart

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Griechische Sky Express baut europäisches Streckennetz aus

Die griechische Fluggesellschaft Sky Express hat ihre europäische Expansion durch die Aufnahme von zwei neuen Direktverbindungen von Athen nach Berlin und Madrid fortgesetzt. Mit den neuen Routen stärkt die Airline ihre Präsenz in zwei wichtigen kontinentalen Märkten. Die Expansion ist Teil der strategischen Ausrichtung des Unternehmens, die Verbindung Griechenlands mit bedeutenden europäischen Metropolen zu verbessern. Die Verbindung zwischen Athen und Berlin wurde kürzlich aufgenommen und wird viermal wöchentlich (Montag, Donnerstag, Freitag und Sonntag) bedient. Für die Flüge setzt Sky Express moderne Flugzeuge vom Typ Airbus A320neo und A321neo ein. Die neue Strecke ergänzt die bereits bestehenden deutschen Destinationen München, Frankfurt und Düsseldorf. Zeitnah ist zudem die Aufnahme von Hamburg in das Streckennetz geplant. Die Fokussierung auf den deutschen Markt unterstreicht die wachsende Bedeutung des Landes für die Strategie der griechischen Fluglinie. Parallel dazu hat die Fluggesellschaft ihre Präsenz in Spanien mit dem Start der Route Athen–Madrid etabliert. Die neue Verbindung zum Flughafen Adolfo Suárez Madrid–Barajas wird fünfmal wöchentlich (Montag, Mittwoch, Donnerstag, Freitag und Sonntag) mit einem Airbus A320neo mit 186 Sitzplätzen durchgeführt. Die Eröffnung der spanischen Strecke wurde am Flughafen Madrid-Barajas mit einer feierlichen Zeremonie gewürdigt. Mit den beiden Neuzugängen erhöht Sky Express die Anzahl ihrer internationalen Ziele auf 27. Die Airline hat angekündigt, das Streckennetz bis Ende 2025 weiter auszubauen. Neben Hamburg sind neue Routen von Athen nach Lissabon, Lyon und Tel Aviv vorgesehen. Die kontinuierliche Ausweitung des internationalen Flugplans ist ein zentrales Element der Wachstumsstrategie von Sky Express.

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Hydraulikversagen zwingt Air New Zealand A320neo zu Notlandung in Sydney

Ein planmäßiger Flug von Air New Zealand zwischen Christchurch, Neuseeland, und Sydney, Australien, sah sich am Freitag, dem 24. Oktober 2025, zu einer Notlandung gezwungen. Die Maschine des Typs Airbus A320neo, die den Flug NZ211 durchführte, meldete während des Fluges über der Tasmansee einen Ausfall des Hydrauliksystems. Dank des umsichtigen Handelns der Cockpitbesatzung und der redundanten Sicherheitssysteme des Flugzeugs konnte der Jet sicher auf dem Flughafen Sydney Kingsford Smith (syd) landen. Dort erwarteten vorsorglich bereitgestellte Rettungsdienste das Flugzeug. Der Vorfall, der sich auf der vielbeflogenen Trans-Tasman-Route ereignete, unterstreicht die Wichtigkeit robuster Notfallprotokolle und der technischen Redundanz in der modernen Luftfahrt. Die sechs Jahre alte Maschine, Registrierung ZK-NHC, wird derzeit von einem technischen Team der Fluggesellschaft eingehend untersucht, um die Ursache des Fehlers zu klären und die Wiederaufnahme des Flugbetriebs sicherzustellen. Dieser Zwischenfall findet zu einem Zeitpunkt statt, an dem Air New Zealand ohnehin mit wirtschaftlichen Herausforderungen und dem Wechsel an der Spitze des Managements konfrontiert ist. Chronologie des Zwischenfalls und Notfallmanagement Der Flug NZ211, der ursprünglich um 06:35 Uhr Ortszeit vom Christchurch Airport (chc) abfliegen sollte, startete mit einer leichten Verzögerung um 06:56 Uhr in Richtung Sydney. Die Flugzeit über die Tasmansee beträgt regulär etwa dreieinhalb Stunden. Ausfall über internationalem Gewässer Etwa auf halber Strecke über dem offenen Meer, einem Abschnitt ohne nennenswerte Ausweichflughäfen oder Landmassen, identifizierten die Piloten das Hydraulikversagen. Hydrauliksysteme sind in modernen Passagierflugzeugen unerlässlich, da sie wichtige Funktionen wie die Steuerung der Ruder und der Landeklappen, das Ausfahren des Fahrwerks sowie die Bremsen betreiben. Ein Ausfall in

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Donau-Schifffahrt in der Wachau verzeichnet Zuwachs

Die DDSG Blue Danube verzeichnet im Linienverkehr durch die Wachau eine positive Bilanz für das laufende Jahr 2025. Nach Angaben der DDSG-Geschäftsführung wurden von Jahresbeginn bis Ende September fünf Prozent mehr Passagiere als im Vorjahr befördert. Die UNESCO-Welterberegion zwischen Krems und Melk, bekannt für ihre Weinberge und historischen Stätten, erfreut sich grosser Beliebtheit. Die Schiffe MS Dürnstein, MS Wachau und MS Austria verkehren in der Saison täglich bis zu viermal. Wolfgang Fischer und Wolfgang Hanreich, Geschäftsführer der DDSG Blue Danube, betonten die Rolle der Schifffahrt als wichtiges touristisches Angebot, das besonders heimische Gäste zur Entdeckung einer der schönsten Regionen Österreichs einlädt. Die Routen führen mehrmals täglich zu sehenswerten Orten entlang der Donau. Bernhard Schröder, Geschäftsführer der Destination Donau Niederösterreich, hob die landschaftliche und kulturelle Vielfalt der Wachau hervor, die ganzjährig zu Kurzurlauben einlädt und in unmittelbarer Nähe zu Wien liegt. Der reguläre Linienverkehr ist noch bis zum 2. November 2025 aktiv, bevor die Flotte in die kurze Winterpause geht. Bis dahin werden weiterhin Spezialfahrten wie der wöchentliche „Wachaubrunch“ angeboten. Bereits in der Adventszeit wird der Betrieb wieder aufgenommen: Am 7. Dezember 2025 startet eine Tagesfahrt mit der MS Kaiserin Elisabeth von Wien aus zum Christkindlmarkt nach Dürnstein, inklusive eines kulinarischen Angebots an Bord. Die DDSG Blue Danube, die als Nachfolgeunternehmen der 1829 gegründeten Ersten Donau-Dampfschiffahrts-Gesellschaft im Jahr 1995 etabliert wurde, bietet mit einer Gesamtflotte von neun Schiffen neben den Fahrten in der Wachau auch Routen im Raum Wien und Verbindungen bis nach Bratislava an.

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Strategische Neuausrichtung: Swiss beginnt mit A350-Einführung eine umfassende Flottenerneuerung

Swiss International Air Lines, ein zentrales Mitglied der Lufthansa Group und die Flaggschiff-Fluggesellschaft der Schweiz, hat mit der Übernahme und Inbetriebnahme ihres ersten Airbus A350-900 eine neue Ära in ihrem Langstreckenbetrieb eingeläutet. Der mit dem Namen Lausanne versehene Widebody, der am 25. Oktober 2025 seinen Erstflug von Zürich nach Palma de Mallorca absolvierte, ist das erste von insgesamt zehn bestellten Exemplaren. Die A350-Beschaffung ist das Kernstück einer umfassenden Flottenerneuerung, die nicht nur die operative Effizienz steigern soll, sondern auch ein völlig neues Passagiererlebnis durch die Einführung der neuen Swiss Senses Kabine mit sich bringt. Diese strategische Investition unterstreicht den Anspruch von Swiss, ihre Position im globalen Premium-Segment zu festigen und ihre Langstreckenkapazitäten zukunftssicher zu gestalten. Die ersten Wochen dienen primär der Crew-Schulung auf europäischen Strecken, bevor der Jet im November seinen transatlantischen Dienst aufnehmen wird. Die Ablösung der alternden Langstreckenflotte Die Ankunft des Airbus A350-900 markiert den Beginn eines strategisch wichtigen Ablösungsprozesses in der Langstreckenflotte von Swiss. Ziel ist es, die älteren, vierstrahligen Flugzeuge sukzessive aus dem Verkehr zu ziehen. Effizienzgewinn und Generationswechsel Der A350-900 ist primär als direkter Ersatz für die Airbus A340-300 Maschinen vorgesehen. Aktuell betreibt Swiss vier dieser vierstrahligen Flugzeuge, die im Durchschnitt ein Alter von 22 Jahren aufweisen. Der Generationswechsel vom A340, einem Flugzeugmuster älterer Bauart, hin zum hochmodernen zweistrahligen A350 wird zu einer deutlichen Steigerung der operativen Kennzahlen führen. Die Reduzierung des Treibstoffverbrauchs pro Passagierplatz und die Reduktion von Lärmemissionen stellen einen signifikanten Wettbewerbsvorteil im hart umkämpften internationalen Luftverkehr dar. Ausbau des A350-Programms Swiss hatte

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Neue Ära der Polarreisen: Expeditionskreuzfahrt mit dem Pionierschiff „Captain Arctic“

Der Schweizer Reiseveranstalter Background Tours nimmt für seine «Abenteuer Spitzbergen»-Expedition im Mai 2027 das neue Schiff «Captain Arctic» der Reederei SELAR in sein Programm auf. Das für hochwertige Polarexpeditionen konzipierte Schiff schliesst eine Marktlücke und bietet Raum für maximal 36 Gäste in 19 Kabinen. Damit reagiert Background Tours auf eine wachsende Nachfrage nach exklusiven, komfortablen Reisen in kleinen Gruppen in die polaren Regionen. Bisher dominierte der Markt entweder einfache Schiffe für rund 30 Personen oder sehr grosse Expeditionsschiffe mit bis zu 500 Passagieren. Die «Captain Arctic» positioniert sich als Pionierschiff der nächsten Generation von Expeditionsreisen. Das Konzept der Reederei SELAR setzt auf eine geringe Passagierzahl und hohe Qualität. Trotz des Expeditionscharakters bietet das Schiff zeitgemässen Komfort und luxuriöse Annehmlichkeiten, die sonst vorrangig auf grösseren Schiffen zu finden sind. Dazu zählen helle Kabinen, gemütliche Aufenthaltsräume, eine Bar, eine Sauna sowie eine Lounge mit Panoramablick. Ein spezieller „Mud Room“ für Expeditionsausrüstung unterstreicht die Ausrichtung auf intensive Landgänge. Die elftägige Route führt entlang der Westküste Spitzbergens und wird flexibel an die aktuellen Wetter-, Eis- und Tierbeobachtungsbedingungen angepasst. Neben Zodiac-Ausflügen und Wanderungen bietet die Reise einen hohen Wissenstransfer: Die renommierte Polar-Expertin und Autorin Birgit Lutz begleitet die Expedition und hält Fachvorträge über die Arktis. Die Passagiere haben so die Möglichkeit, Wale, Walrosse und Seevögel in einer familiären Atmosphäre zu erleben. Die Kombination aus innovativem Design, hohem Komfort und dem Fokus auf intensive Naturerlebnisse rechtfertigt laut Anbieter einen höheren Reisepreis.

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Betreiber der Erlebniswelt Kahlenberg übernimmt Mariazeller Bürgeralpe

Die Hoch 4 Erlebniswelt Leopoldsberg Betriebs GmbH, Eigentümerin der erfolgreichen Erlebniswelt Kahlenberg bei Wien, übernimmt mit Mitte November 2025 die Bürgeralpe in Mariazell. Das Unternehmen, das am Kahlenberg mit Attraktionen wie dem größten Waldseilpark im Osten Österreichs, einem 3D-Bogensportpark und einem E-Bike Center jährlich über 200.000 Besucher verzeichnet, kündigte an, die Bürgeralpe zu einem Ganzjahres-Erlebnisberg auszubauen. Geschäftsführer Hannes-Mario Dejaco erklärte, dass bereits Pläne für einen ganzjährigen Betrieb in Ausarbeitung seien. Ziel ist es, die Abhängigkeit vom klassischen Skibetrieb durch attraktive Alternativangebote zu reduzieren und das Freizeitangebot massiv zu ergänzen. Die Entwicklung zu einem Ganzjahresziel wurde bereits im Vorjahr mit der Einführung eines beleuchteten Rodelbetriebs begonnen, der sich grosser Beliebtheit erfreute. Weitere Neuerungen, teilweise noch in diesem Winter, sollen folgen. Der neue Eigentümer plant auch, das Sommerprogramm zu erweitern, wobei die bekannten Konzerte auf der Seebühne ein fester Bestandteil bleiben sollen. Die Hoch 4 Erlebniswelt GmbH möchte die Bürgeralpe als Zentrum für Freizeit, Sport und Kultur weiter stärken. Mariazells Bürgermeister Helmut Schweiger äusserte sich erfreut über die Übernahme und betonte, dass die Region damit tourismuserfahrene Partner gewinne. Die Übernahme läutet für die Bürgeralpe ein neues Kapitel mit Fokus auf einen ganzjährigen Tourismus ein, insbesondere nachdem der Betrieb in der Vergangenheit mit Insolvenzen konfrontiert war.

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Avia Solutions Group strafft europäisches AOC-Netzwerk für internationalen Wachstum

Die Avia Solutions Group, ein in Dublin ansässiger Luftfahrtkonzern und einer der weltweit größten Anbieter von ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance), hat eine weitreichende strategische Umstrukturierung ihres europäischen Netzwerks von Luftverkehrsbetreiberzeugnissen (AOCs) eingeleitet. Ziel dieser Konsolidierungsmaßnahme ist eine deutliche Effizienzsteigerung und die Bündelung der europäischen Präsenz unter drei Kernmarken. Parallel zu dieser Straffung in Europa forciert die Gruppe eine globale Expansion, insbesondere in sogenannten gegenzyklischen Märkten in Asien-Pazifik und Lateinamerika. Die Strategie zielt darauf ab, die Flottenauslastung über das gesamte Jahr hinweg zu optimieren, indem saisonale Schwankungen auf dem europäischen Passagiermarkt ausgeglichen werden, der mit 1,3 Milliarden Reisenden – einem Viertel der geschätzten 5,2 Milliarden globalen Reisenden im Jahr 2025 – zwar der größte der Welt ist, jedoch starken saisonalen Schwankungen unterliegt. Im Zuge dieser Neuausrichtung hat der Konzern seine lettische Tochtergesellschaft Smartlynx Latvia an das Management und einen niederländischen Fonds veräußert. Zudem ist die Zusammenführung der AOCs von Smartlynx Estonia und Smartlynx Malta unter einer neuen Marke geplant. Diese Maßnahmen sind Teil einer fokussierten Strategie, die darauf abzielt, eine optimale Flottengröße von 27 bis 30 Flugzeugen pro AOC zu erreichen. Die Gruppe hält derzeit AOCs in mehreren europäischen Ländern, darunter Großbritannien, die Türkei, Malta, die Slowakei, Estland und Litauen. Konsolidierung der europäischen Basis Die strategische Konsolidierung der AOCs in Europa durch die Avia Solutions Group ist ein direkter Versuch, operative Redundanzen abzubauen und die Effizienz zu steigern. Mit Ausnahme des türkischen AOC bieten die AOCs in Ländern wie Malta, Estland und Litauen nahezu identische Verkehrsrechte und damit verbundene

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Österreich verlängert Bundesheer-Auslandseinsätze

Der Ministerrat hat am 22. Oktober 2025 die Verlängerung aller Auslandseinsätze des Österreichischen Bundesheeres beschlossen. Damit setzt Österreich sein Engagement in zwölf internationalen Missionen auf drei Kontinenten fort, die von der Westbalkanregion über den Nahen Osten bis nach Afrika reichen. Aktuell sind rund 550 Soldaten im Ausland stationiert, wobei die grössten Kontingente bei friedenserhaltenden Einsätzen in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo und im Libanon tätig sind. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner unterstrich die Bedeutung der Einsätze als Zeichen der Professionalität, Solidarität und Verlässlichkeit Österreichs als internationaler Partner. Der Einsatz der österreichischen Soldaten wird als Ausdruck gelebter Verantwortung für die internationale Stabilität gewertet. Österreichische Kontingente leisten in den Einsatzgebieten einen Beitrag mit militärischem Fachwissen, logistischen Fähigkeiten, Pionierarbeit und humanitärer Hilfe. Zu den wichtigsten Missionen zählen die KFOR-Truppe im Kosovo, die UNIFIL-Mission im Libanon sowie EUFOR/Althea in Bosnien-Herzegowina. Die Regierung verlängerte die Mandate des Bundesheeres bis Ende 2026. Das Engagement Österreichs in internationalen Organisationen wie den Vereinten Nationen, der Europäischen Union und der NATO-Partnerschaft für den Frieden verdeutlicht, dass die österreichische Neutralität die internationale Kooperation nicht ausschliesst, sondern diese Position verstärkt. Die Tradition der Auslandseinsätze reicht bis ins Jahr 1960 zurück, als Österreich erstmals ein UNO-Kontingent in den Kongo entsandte. Seither waren über 100.000 Uniformierte in mehr als 100 Missionen tätig.

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Umfassende Flottenkorrektur: Wizz Air verhandelt über Verschiebung von 100 Airbus-Auslieferungen

Die europäische Billigfluggesellschaft Wizz Air befindet sich in fortgeschrittenen Verhandlungen mit dem Flugzeughersteller Airbus über eine signifikante Verschiebung von Flugzeugauslieferungen. Berichten zufolge geht es um die Neubewertung des Zeitplans für rund 100 bestellte Maschinen, deren Übergabe ursprünglich bis zum Ende des Jahrzehnts, also bis 2030, vorgesehen war. Die neuen Liefertermine sollen nun in das nächste Jahrzehnt verschoben werden. Diese strategische Kurskorrektur ist eine direkte Reaktion auf anhaltende operative und finanzielle Belastungen, allen voran die schwerwiegenden Probleme mit Triebwerken des Herstellers Pratt & Whitney, die zu langwierigen Groundings wesentlicher Teile der Wizz Air Flotte führen. Die Entscheidung zur Verlangsamung des Auslieferungsplans, die das Unternehmen bereits im Rahmen seiner Quartalsberichte angekündigt hat, markiert einen deutlichen Strategiewechsel. Anstatt auf einen aggressiven Kapazitätsausbau zu setzen, konzentriert sich Wizz Air nun darauf, den operativen Druck zu mindern, der durch die massive Anzahl an Flugzeugen am Boden entsteht. Die Aktien des Unternehmens haben in diesem Jahr bereits einen Wertverlust von über 20 Prozent verzeichnet, was die Nervosität der Investoren angesichts der operativen Herausforderungen und des intensiven Wettbewerbs im europäischen Billigflugsegment widerspiegelt. Die Verschiebung der Airbus-Bestellungen ist somit ein zentraler Bestandteil einer umfassenderen Krisenbewältigungsstrategie. Der Triebwerksengpass als Haupthemmnis Das Kernproblem, das Wizz Air zu dieser weitreichenden Flottenentscheidung zwingt, liegt in den fortwährenden Schwierigkeiten mit den Getriebefan-Triebwerken (GTF) des Typs PW1100G des Herstellers Pratt & Whitney, einer Tochtergesellschaft von RTX. Diese Triebwerke werden in den modernen Airbus A320neo und A321neo Flugzeugen eingesetzt, die das Rückgrat der Wachstumsstrategie von Wizz Air bilden sollten. Die Probleme reichen über die allgemein

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