November 4, 2025

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November 4, 2025

Cargojet startet Direktflugdienst zwischen Kanada und europäischem Frachtdrehkreuz Lüttich

Die kanadische Frachtfluggesellschaft Cargojet Inc. hat am 1. November 2025 einen neuen planmäßigen Direktflugdienst für Luftfracht zwischen Kanada und Europa aufgenommen. Die neue Route verbindet die wichtigen Frachtzentren Kanadas mit dem Flughafen Lüttich (LGG) in Belgien, der als eines der führenden Frachtdrehkreuze in Europa gilt. Dieser Schritt markiert eine bedeutende Expansion in Cargojets globalem Netzwerk und verstärkt die Präsenz des Unternehmens im transatlantischen Handel. Pauline Dhillon und Jamie Porteous, die Co-CEOs von Cargojet, hoben in einer gemeinsamen Erklärung die Bedeutung dieser Verbindung hervor. Sie betonten, die neue Dienstleistung stärke die Handelsbeziehungen zwischen den Kontinenten und biete Kunden schnellere Transportzeiten, verbesserte Zuverlässigkeit und mehr Flexibilität für Verlader. Der Flughafen Lüttich begrüßte die Partnerschaft als wichtigen Schritt für die Logistik zwischen Europa und Kanada. Torsten Wefers, VP Marketing & Sales des Flughafens Lüttich, sieht in der Ankunft von Cargojet eine Eröffnung neuer Möglichkeiten und verbesserter Verbindungen für Kunden und Partner. Der wöchentliche Service ist zunächst mit einer Frequenz pro Woche geplant, wobei Cargojet bereits angekündigt hat, die Frequenz mit steigender Nachfrage erhöhen zu wollen. Die Transatlantik-Route ist vollständig in das nationale Overnight-Netzwerk von Cargojet in Kanada integriert. Diese Integration ermöglicht optimierte Weiterverbindungen innerhalb Kanadas, wodurch sich die Gesamtlaufzeiten für Spediteure, Logistikdienstleister und Verlader auf beiden Kontinenten weiter verkürzen. Cargojet, Kanadas führender Anbieter zeitkritischer Premium-Luftfrachtdienste, betreibt eine Flotte, die ausschließlich aus Boeing-Flugzeugen besteht und befördert wöchentlich über 25 Millionen Pfund Fracht. Die Expansion nach Lüttich, dem siebtgrößten Frachtflughafen Europas, unterstreicht Cargojets langfristige Expansionsstrategie, die das Ziel verfolgt, das Unternehmen als zuverlässigen globalen Logistikpartner

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Kostenlawine in der britischen Luftfahrt: Ryanair und Wizz Air drohen mit Abzug von Flugzeugen

Die großen europäischen Billigfluggesellschaften Ryanair und Wizz Air haben übereinstimmend vor den steigenden Betriebskosten in Großbritannien gewarnt und signalisieren die Bereitschaft, ihren Flugbetrieb auf dem Inselstaat massiv zu reduzieren. Auslöser der Besorgnis sind die im Haushaltsplan angekündigten Erhöhungen der Flugsteuern und Flughafenentgelte. Beide Fluggesellschaften befürchten, dass diese Kostensteigerungen die Rentabilität des britischen Marktes untergraben und sie dazu zwingen könnten, Flugzeuge in kostengünstigere Länder zu verlagern. Im Zentrum der Kritik steht die Air Passenger Duty (APD), eine Abflugsteuer, deren Sätze die britische Regierung im Rahmen des Herbstbudgets 2024 angekündigt hatte, ab April 2026 erneut anzuheben. Obwohl die Regierung die Erhöhung mit der notwendigen Anpassung an die Inflation begründete, sehen Airlines und Flughafenbetreiber darin eine direkte Bedrohung für das Wachstum der britischen Luftfahrt und ihre globale Wettbewerbsfähigkeit. Die bereits jetzt zu den höchsten der Welt zählende APD, die von Fluggesellschaften für jeden Passagier beim Abflug von einem britischen oder der Isle of Man Flughafen entrichtet werden muss, wird die Tarife weiter nach oben treiben und die Nachfrage dämpfen. Die Belastung durch die Air Passenger Duty Die APD wird in Abhängigkeit von der Flugdistanz und der Reiseklasse erhoben. Die geplante Anhebung ab April 2026 sieht vor, dass Passagiere für die günstigsten Tickets im Vergleich zu den aktuellen Sätzen rund 2 britische Pfund mehr zahlen müssen. Die Gebühren für private Jets steigen sogar um bis zu 50 Prozent. Trotz der bereits am 1. April 2025 in Kraft getretenen ersten Erhöhung der APD, durch die Passagiere der niedrigsten Klasse auf Kurzstreckenflügen etwa 13 Pfund und

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Niederösterreich setzt auf Pilgerwege zur Steigerung der Aufenthaltsdauer

Die niederösterreichische Landesregierung und der Tourismusverband sehen in mehrtägigem Pilgern ein wichtiges Instrument zur Stärkung des Tourismus und zur Steigerung der Aufenthaltsdauer der Gäste. Routen wie der Jakobsweg oder der Sonntagbergweg bieten die Möglichkeit, den Alltag hinter sich zu lassen, neue Kraft zu schöpfen und die Region bewusst zu erleben. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner betonte in St. Pölten die positive Wirkung des Wanderns auf Körper und Seele und hob hervor, dass für jeden dritten Gast in Niederösterreich das Wandern die Top-Aktivität während des Aufenthalts sei. Michael Duscher, Geschäftsführer der Niederösterreich Werbung, unterstrich die ökonomische Bedeutung dieser Zielgruppe. Aktuell verbringen Urlauber in Niederösterreich durchschnittlich 2,5 Nächte. Pilgergäste hingegen seien oft über mehrere Tage oder Wochen unterwegs. Dies entspreche exakt der aktuellen Tourismusstrategie des Landes, die darauf abzielt, den Aufenthalt von Ausflügen hin zu Kurzurlauben und schließlich zu Haupturlauben in Niederösterreich zu verlängern. Die Pilgerreisen, die landschaftliche Schönheit mit kulturellen Schätzen und spirituellen Impulsen verbinden, gelten als ideal, um dieses Ziel zu erreichen. Niederösterreich bietet dazu ein vielfältiges Netzwerk an Pilgerstrecken. Zu den traditionellen Routen zählt der Jakobsweg Weinviertel, der sich über rund 153 Kilometer von Drasenhofen bis nach Krems an der Donau erstreckt und durch typische Kellergassen führt. Eine andere eindrucksvolle Etappe des Jakobswegs verläuft über 24 Kilometer von dem weltbekannten Stift Melk zur Basilika Maria Taferl, einem der bedeutendsten Wallfahrtsorte der Region. Der Sonntagbergweg verbindet Maria Taferl mit dem Wallfahrtsort Sonntagberg über eine 78 Kilometer lange Strecke durch das Mostviertel. Zusätzlich wurden neue thematische Wege etabliert, um die Attraktivität zu steigern.

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Sommer 2026: Austrian Airlines setzt auf neue Destinationen und verstärkt Kapazitäten

Austrian Airlines hat den Sommerflugplan für 2026 vorgestellt und signalisiert damit eine signifikante Wachstumsstrategie, die sowohl auf die Stärkung bewährter Routen als auch auf die Erschließung neuer, attraktiver Urlaubsregionen setzt. Mit insgesamt sieben neuen Kurz- und Mittelstreckenzielen und einer erhöhten Gesamtkapazität will die österreichische Fluggesellschaft ihre Position am Heimatstandort Wien festigen. Die Offensive kommt zu einem strategisch wichtigen Zeitpunkt, da die Airline Kapazitäten übernimmt, die durch den angekündigten Marktaustritt von Billigfluggesellschaften am Wiener Flughafen frei werden. Die neuen Destinationen reichen von den wilden Vulkanlandschaften der Azoren bis hin zum norwegischen Tor zu den Fjorden in Bergen, was die Fokussierung auf einen vielfältigeren Kundenstamm unterstreicht. Insgesamt wird Austrian Airlines im Sommer 2026 133 Ziele anfliegen (ein Anstieg von sechs Zielen gegenüber 2025), darunter 113 Kurz- und Mittelstreckendestinationen sowie 20 Langstreckenverbindungen. Annette Mann, CEO von Austrian Airlines, erklärte: „Mit unserem Sommerflugplan 2026 wollen wir die beliebtesten Mittelmeerziele unserer Gäste häufiger anfliegen und gleichzeitig spannende neue Möglichkeiten für die Reiseplanung bieten.“ Der Plan gilt vom 29. März bis zum 24. Oktober 2026. Sieben neue Ziele: Fokus auf Diversität und Abenteuer Die neuen Strecken der AUA sind strategisch gewählt und sprechen sowohl den klassischen Badeurlauber als auch den Aktiv- und Erlebnisreisenden an: Kapazitätsausbau als Reaktion auf Marktveränderungen Der Ausbau des Streckennetzes ist nicht nur eine offensive Wachstumsstrategie, sondern auch eine konsolidierende Maßnahme am Flughafen Wien. Die erhöhten Kapazitäten und Flugfrequenzen reagieren auf den angekündigten Rückzug wichtiger Billigfluggesellschaften, insbesondere Wizz Air und Ryanair, von zahlreichen Routen am österreichischen Hauptflughafen. Um die Stabilität und das erhöhte

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Pilotengewerkschaft VC verschiebt Streiks und fordert verbessertes Lufthansa-Angebot

Im anhaltenden Tarifkonflikt zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und der Lufthansa herrscht vorerst eine Phase der Deeskalation. Die VC hat ihren Mitgliedern in einem internen Rundschreiben mitgeteilt, dass sie dem Management der Airline zusätzliche Zeit einräumen werde, um ein tragfähiges Angebot im Streit um die Altersversorgung vorzulegen. Dies bedeutet, dass kurzfristig keine Arbeitskampfmaßnahmen zu erwarten sind. Die Entscheidung der Gewerkschaft, auf sofortige Streiks zu verzichten, folgt auf eine Urabstimmung Ende September, in der sich die Mitglieder mit überwältigender Mehrheit für die Durchführung von Arbeitsniederlegungen ausgesprochen hatten, sollte keine Einigung erzielt werden. Die VC forderte die Lufthansa jedoch mit einer neuen Fristsetzung zur Vorlage eines verhandlungsfähigen Vorschlages auf. Der Kern des Konflikts dreht sich um die Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente von rund 4.800 Pilotinnen und Piloten der Lufthansa Kerngesellschaft und von Lufthansa Cargo. Während die VC, die ursprünglich eine Verdreifachung der Arbeitgeberanteile forderte, die Altersversorgung als zentralen Punkt sieht, argumentiert die Lufthansa mit Verweis auf hohe Kosten und lehnt eine Aufstockung der nach ihrer Ansicht „ohnehin schon sehr guten“ betrieblichen Altersvorsorge ab. Trotz der vorläufigen Entspannung signalisiert die Gewerkschaft mit dem Verweis auf ihr „eindeutiges“ Streikmandat, dass sie weiterhin kampfbereit ist. Der Kernkonflikt: Altersversorgung versus Unternehmenskosten Der Streit um die betriebliche Altersversorgung schwelt bereits seit Mai und konnte in sieben Verhandlungsrunden nicht beigelegt werden. Die Pilotengewerkschaft VC argumentiert, dass die Anpassung der Arbeitgeberbeiträge zur Betriebsrente notwendig sei, um die finanzielle Zukunft der Piloten zu sichern und die Attraktivität des Berufs bei der Lufthansa zu gewährleisten. Dagegen positioniert sich die Lufthansa entschieden.

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Air Baltic eröffnet neue Winterroute von Gran Canaria nach Ljubljana

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat am 31. Oktober 2025 planmäßig eine neue Direktflugverbindung zwischen ihrem saisonalen Drehkreuz auf Gran Canaria (Spanien) und Ljubljana (Slowenien) aufgenommen. Die neue Route wird über die gesamte Winterflugsaison, also bis Anfang April 2026, einmal wöchentlich freitags bedient. Die Flugzeit für die Strecke beträgt etwa fünf Stunden. Mit dieser Verbindung erweitert Air Baltic, die als wichtigste Airline im Baltikum gilt, ihr Angebot an warmen Zielen für Reisende aus Mitteleuropa. Mantas Vrubliauskas, VP Network Management bei Air Baltic, zeigte sich überzeugt, dass die neue Route vor allem slowenische Touristen in den kälteren Monaten nach Gran Canaria locken werde, da Reisende aus Mitteleuropa verstärkt sonnige Reiseziele suchen. Im Gegenzug biete die Verbindung auch den Bewohnern Gran Canarias die Möglichkeit, die slowenische Hauptstadt Ljubljana mit ihrer historischen Altstadt zu erkunden. Air Baltic betreibt das saisonale Drehkreuz auf Gran Canaria seit Ende 2023 und stärkt damit die Anbindung der Insel an verschiedene europäische Regionen, insbesondere an das Baltikum und Skandinavien. Die Flüge werden mit dem Flugzeugtyp Airbus A220-300 durchgeführt. Dieser Flugzeugtyp, der ein wichtiges Element der Air Baltic-Flotte darstellt, bietet Passagieren Annehmlichkeiten wie breitere Sitze und größere Fenster. Zudem stattet Air Baltic ihre gesamte Flotte schrittweise mit dem kostenlosen Highspeed-Internet von SpaceX Starlink aus, womit sie eine Vorreiterrolle unter den europäischen Fluggesellschaften einnimmt. Die Airline verbindet die baltischen Staaten mit insgesamt rund 80 Zielen in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und dem Kaukasus. Während der aktuellen Wintersaison bedient Air Baltic insgesamt sieben Direktverbindungen von Gran Canaria aus. Neben Ljubljana

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Condor und Marabu vor neuer Ära: Attestor forciert strategische Partnersuche

Die britisch-deutsche Investmentgesellschaft Attestor bereitet den nächsten strategischen Schritt für ihr Luftfahrt-Engagement vor: die Suche nach einem strategischen Partner oder potenziellen Miteigentümer für die deutsche Fluggesellschaft Condor und die im Jahr 2023 gegründete estnische Schwester-Airline Marabu. Nach einer erfolgreichen Sanierung des Traditions-Ferienfliegers Condor und massiven Investitionen in die Flottenmodernisierung, hat Attestor die Investmentbank Barclays mit der Sondierung des Marktes beauftragt. Dieser Schritt erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem wichtige finanzielle Verpflichtungen fällig werden: Im Jahr 2026 laufen die Condor gewährten Kredite der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) in dreistelliger Millionenhöhe aus. Die Partnersuche wird daher als logische Fortsetzung der Eigentümerstrategie gesehen, die darauf abzielt, das Unternehmen nach der Stabilisierung durch einen Finanzinvestor in eine langfristig gesicherte Struktur zu überführen. Condor, das zuletzt zweimal – nach der Pleite des ehemaligen Mutterkonzerns Thomas Cook und während der Coronakrise – nur durch staatliche Hilfen gerettet werden konnte, steht damit erneut an einem Scheideweg. Die Suche nach einem strategischen Partner könnte dem Unternehmen die notwendige Größe und Stabilität für die Zukunft sichern. Sanierung und Flottenerneuerung als Basis Attestor war im Sommer 2021 bei der schwer angeschlagenen Condor eingestiegen und hatte 51 Prozent der Anteile übernommen, nachdem eine geplante Übernahme durch die LOT-Muttergesellschaft PGL gescheitert war. Der Finanzinvestor stabilisierte die Fluggesellschaft mit einer Kapitalspritze von 200 Millionen Euro an neuem Eigenkapital. Zusätzlich stellte Attestor 250 Millionen Euro für die Flottenmodernisierung bereit – eine zentrale Säule der Sanierung. Mit diesen Mitteln trieb Condor den Austausch seiner überalterten Flotte voran und beschaffte moderne und effizientere Flugzeuge der Typen

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Gläubigrschutz: Lettische SmartLynx Airlines kämpft nach Eigentümerwechsel um finanzielle Stabilisierung

Die lettische Fluggesellschaft SIA „SmartLynx Airlines“, ein zentraler Akteur im europäischen ACMI-Markt (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance), befindet sich in einem tiefgreifenden Umstrukturierungsprozess, der durch die Einleitung eines gerichtlichen Gläubigerschutzverfahrens am Bezirksgericht Riga am 28. Oktober 2025 formalisiert wurde. Dieser Schritt erfolgt unmittelbar nach einem bedeutenden Eigentümerwechsel, bei dem ein niederländischer Spezialinvestmentfonds und das Managementteam die Kontrolle über die Fluggesellschaft übernommen haben. Die Unternehmensführung betont, dass das Verfahren notwendig sei, um die Geschäftskontinuität und das zukünftige Wachstum in einem sich schnell verändernden Marktumfeld zu sichern. Zum Zeitpunkt der Verfahrenseinleitung wies SmartLynx Airlines beim staatlichen lettischen Steuerdienst (SRS) Steuerschulden in Höhe von 522.126 Euro auf. Trotz dieser finanziellen Belastungen verzeichnete die Airline im Jahr 2024 ein deutliches operatives Wachstum: Die Zahl der beförderten Passagiere stieg um 62,5 Prozent auf 10,66 Millionen, und die Flugfrequenz erhöhte sich um 43,4 Prozent auf 68.085 Flüge. Die Diskrepanz zwischen dem operativen Erfolg und der Notwendigkeit einer Restrukturierung unterstreicht die immensen Herausforderungen der Branche, die von stark steigenden Kosten und Lieferverzögerungen geprägt ist. Der Eigentümerwechsel und die neue Führungsstruktur Das Gläubigerschutzverfahren fällt in eine Zeit des Umbruchs: SmartLynx Airlines, das zuvor zur Avia Solutions Group des Geschäftsmanns Gediminas Žiemelis gehörte, hat seine Eigentümerstruktur grundlegend verändert. Anfang November 2025 wurde die Übernahme der „SmartLynx Airlines Latvia“ durch eine Kombination aus dem Managementteam und einem spezialisierten Investmentfonds aus den Niederlanden abgeschlossen. Die neuen Eigentumsverhältnisse sehen wie folgt aus: Die Umstrukturierung ist jedoch nicht vollständig: SmartLynx Airlines Malta und SmartLynx Airlines Estonia verbleiben im Besitz des bisherigen Anteilseigners (Smart Aviation

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Dortmund Airport verzeichnet Passagierrekord in Herbstferien 2025

Der Dortmunder Flughafen hat in den nordrhein-westfälischen Herbstferien 2025 einen neuen Passagierrekord aufgestellt. Zwischen dem 11. und dem 26. Oktober nutzten insgesamt 178.487 Fluggäste den Airport. Dies entspricht einem Zuwachs von rund 6.300 Reisenden oder 3,7 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien des Vorjahres 2024. In diesem Zeitraum wurden auf dem Flughafen insgesamt über 1.500 Starts und Landungen registriert. Die verkehrsreichsten Reisetage waren die Samstage, an denen jeweils mehr als 13.000 Passagiere abgefertigt wurden. Trotz der Reduzierung der Sitzplatzkapazitäten durch den Wegfall von Ryanair-Angeboten auf bestimmten Routen, konnten sich die Destinationen Kattowitz (Polen) und Palma de Mallorca (Spanien) erneut als beliebteste Ziele behaupten. Rund 16.800 Reisende flogen zwischen Dortmund und Kattowitz, während die Baleareninsel Palma etwa 14.200 Passagiere zählte. Auf dem dritten Platz der beliebtesten Destinationen folgte die albanische Hauptstadt Tirana mit mehr als 13.900 Fluggästen. Ein besonders starkes Wachstum verzeichnete die Verbindung zur türkischen Mittelmeerküste nach Antalya, die mit fast 12.300 Gästen den vierten Platz belegte. Hier wurde ein Passagierzuwachs von über 110 Prozent im Vergleich zu den Herbstferien 2024 registriert. Dies spiegelt den anhaltend starken Trend zu Urlauben in der Türkei wider. Die Flüge von und nach Chişinău (Moldawien) wiesen mit einer durchschnittlichen Auslastung von über 95 Prozent die beste Sitzplatzauslastung im gesamten Ferienzeitraum auf. Der Flughafen Dortmund (IATA-Code DTM) bestätigte mit diesen Zahlen seine Position als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen, insbesondere im ethnischen Verkehr und bei den Urlaubsreisen. Trotz der Herausforderungen durch Kapazitätsanpassungen gelang es dem Airport, die Passagierzahlen weiter zu steigern.

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Bund stoppt Flugsicherungs-Zahlungen und gefährdet Betrieb kleinerer Regionalflughäfen

Eine unerwartete Entscheidung der Bundesregierung zur Finanzierung der Flugsicherung sorgt für erhebliche Unruhe in der deutschen Luftfahrtbranche und bei den Ländern. Der Bund plant, ab dem Jahr 2026 die jährlichen Fördermittel für die Flugsicherungsdienste an 44 kleineren und mittleren Regionalflughäfen ersatzlos zu streichen. Diese unvermittelte Kehrtwende, die nach Angaben des niedersächsischen Verkehrsministers Grant Hendrik Tonne (SPD) „ohne Vorwarnung“ erfolgte, könnte das wirtschaftliche Fundament zahlreicher Standorte deutschlandweit massiv gefährden und im schlimmsten Fall zum Aus des Flugbetriebs führen. Die betroffenen Regionalflughäfen, zu denen in Niedersachsen unter anderem Braunschweig-Wolfsburg, Emden und Wilhelmshaven zählen, sind im Gegensatz zu den 15 größten Verkehrsflughäfen selbst für die Organisation und Bezahlung der Flugsicherung zuständig. Bislang kompensierte der Bund die hohen Kosten für diese essentiellen Dienste mit einer jährlichen Gesamtsumme von 50 Millionen Euro, wovon allein vier Millionen Euro auf Niedersachsen entfielen. Die nun geplante Streichung der Mittel für 2026 lässt die Länder und die Betreiber der Regionalflughäfen vor einer enormen finanziellen Herausforderung stehen, deren Bewältigung ohne staatliche Unterstützung kaum machbar scheint. Die finanzielle Last der Flugsicherung Die Flugsicherung, die essenziell für die Sicherheit und Ordnung des Luftverkehrs ist, stellt an kleineren Flughäfen einen unverhältnismäßig hohen Kostenfaktor dar. Während an den 15 größten deutschen Verkehrsflughäfen wie Frankfurt, München oder Düsseldorf die Deutsche Flugsicherung (DFS) diese Dienste im Auftrag der Bundesregierung übernimmt und die Kosten über Gebühren direkt den Fluggesellschaften in Rechnung stellt, liegt die Verantwortung an den kleineren Standorten bei den jeweiligen Airport-Betreibern. Experten schätzen, dass die Kosten für Personal, Technologie und Betrieb einer Flugsicherungseinheit mehrere Millionen

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