November 4, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

November 4, 2025

Winter Kärnten Card startet in die Saison 2025/2026 mit 36 Ausflugszielen

Am 3. November 2025 beginnt die neue Saison der Winter Kärnten Card 2025/2026. Die Karte gewährt Eintritt zu insgesamt 36 abwechslungsreichen Ausflugszielen in Kärnten und ist bis zum 3. April 2026 gültig. Das Angebot umfasst eine Mischung aus alpinen Erlebnissen, kulturellen Sehenswürdigkeiten und Entspannungsmöglichkeiten und richtet sich an Familien und Aktivurlauber gleichermaßen. Im Zentrum des Angebots stehen die Bergbahnen, welche die Gäste in luftige Höhen transportieren, um verschneite Landschaften und Winterwanderwege zu erschließen. Vertreten sind unter anderem die Gerlitzen Bergbahnen. Speziell für den aktiven Wintersport sind insgesamt vier Pistentourentickets enthalten, die den gesicherten Aufstieg auf präparierten Pisten für Skitourengeher ermöglichen. Neu in dieser Saison sind Pistentourentickets für den Ankogel und das Dreiländereck. Ergänzt werden diese sportlichen Optionen durch Langlaufloipen auf der Turracher Höhe und in Mallnitz. Die Vielfalt der Karte wird durch neue Attraktionen erweitert. Die Saison 2025/2026 bringt fünf neue Highlights, darunter die Bergbahnen Dreiländereck und die Hochgebirgsbahnen Ankogel, die Freizeitmöglichkeiten in der alpinen Bergwelt eröffnen. Als kultureller Höhepunkt ist das Ingeborg Bachmann Haus in Klagenfurt neu dabei und bietet Einblicke in das Leben und Werk der bekannten Schriftstellerin. Darüber hinaus öffnet die Karte Türen zu Erlebnis- und Thermenwelten wie der Familien- & Gesundheitstherme St. Kathrein und zu Museen wie dem Kärnten Museum. Die Kärnten Card ist bereits seit dem 1. Oktober im Vorverkauf erhältlich. Mit nur einem Ticket erschließt die Karte somit ein breites Spektrum an Winteraktivitäten, das von sportlicher Betätigung bis hin zu kulturellen und entspannenden Angeboten reicht. Sie dient als zentrales Element für die Gestaltung abwechslungsreicher

weiterlesen »

Thai SmartLynx erhält Betriebszulassung und startet ACMI-Geschäft

Die thailändische Luftfahrtlandschaft erlebt einen bedeutenden Wandel durch den Markteintritt von Thai SmartLynx. Das Unternehmen, ein spezialisierter Anbieter von sogenannten ACMI-Dienstleistungen (Aircraft, Crew, Maintenance, and Insurance) und Partner der global agierenden Avia Solutions Group, hat von der Zivilluftfahrtbehörde Thailands (Civil Aviation Authority of Thailand, CAAT) das Luftverkehrsbetreiberzeugnis (Air Operator Certificate, AOC) erhalten. Mit dieser Zulassung wird Thai SmartLynx zur ersten in Thailand ansässigen ACMI-Airline und eröffnet dem Königreich und der gesamten südostasiatischen Region neue Möglichkeiten zur flexiblen Gestaltung von Flottenkapazitäten. Dieses Ereignis stellt nicht nur einen Meilenstein für das Unternehmen dar, sondern auch für Thailands Luftfahrtregulierung: Thai SmartLynx ist die erste Fluggesellschaft, die ihr AOC unter dem neuen, nach europäischen Standards modellierten Rahmenwerk der thailändischen Zivilluftfahrtbehörde (Thailand Civil Aviation Regulations on Air Operations, TCAR OPS) erhält. Der Start des Betriebs, der mit einer Airbus A320 vom Don Mueang International Airport (DMK) aus erfolgt, kommt strategisch günstig vor der bevorstehenden Hauptreisesaison, in der traditionell eine hohe Nachfrage aus Europa und Asien erwartet wird. ACMI-Modell: Flexibilität für den asiatischen Markt Das ACMI-Modell, oft als „Wet Lease“ bezeichnet, ist ein zentrales Instrument in der globalen Luftfahrt, das es Fluggesellschaften ermöglicht, Kapazitäten schnell und bedarfsgerecht anzupassen. Dabei wird einem Partner ein Flugzeug mitsamt Besatzung, Wartung und Versicherung zur Verfügung gestellt. Dieses Modell ist insbesondere für Airlines attraktiv, die saisonale Nachfragespitzen abdecken, neue Routen testen oder unvorhergesehene Betriebsausfälle kompensieren müssen, ohne dafür große eigene Investitionen tätigen oder langfristige Verpflichtungen eingehen zu müssen. Martynas Grigas, Vorsitzender von Thai SmartLynx, hob die Rolle des Unternehmens als Pionier

weiterlesen »

Münchner Flughafen rüstet mit 184 Spezialfahrzeugen für den Winterdienst

Der Münchner Flughafen hat seinen umfangreichen Winterdienst für die kalte Jahreszeit, die traditionell von Anfang November bis Mitte April dauert, aktiviert. Um den 24-Stunden-Betrieb auch unter extremen Witterungsbedingungen wie Eis und Schnee sicherzustellen, steht eine große Winterdienst-Kolonne bereit. Diese umfasst 184 Fahrzeuge, wovon 152 Maschinen für das Räumen und Enteisen der Flugbetriebsflächen vorgesehen sind. Die restlichen 32 Fahrzeuge kümmern sich um öffentliche Straßen, Wege und Parkflächen. Insgesamt sind im Winterdienst über 600 Einsatzkräfte tätig. Eine Besonderheit ist die starke Einbindung regionaler Akteure: Rund 520 dieser Helfer, darunter etwa 71 Traktoren, stammen aus der Landwirtschaft und von Fuhrunternehmen aus der Flughafenregion. Pro Schicht sind somit gut 200 Einsatzkräfte innerhalb des Flughafenzauns im Einsatz. Alarmiert wird der Winterdienst von der Verkehrsleitung des Flughafens, die den Zustand der Betriebsflächen permanent überwacht. Als wichtige Hilfsmittel dienen aktuelle Vorhersagen des Deutschen Wetterdienstes sowie ein Glatteis-Frühwarnsystem, das Daten von 18 Messstellen auf dem Gelände bezieht. Spezielle Fahrzeuge überprüfen zusätzlich kontinuierlich die Bremswerte auf den Pisten. Die Dimension der zu räumenden Flächen ist enorm: Die beiden Start- und Landebahnen, Rollwege und Vorfelder umfassen zusammen rund 5,6 Millionen Quadratmeter, was der Fläche von über 780 Fußballfeldern entspricht. Um eine der über 4.000 Meter langen und 60 Meter breiten Start- und Landebahnen freizubekommen, benötigt die Räumkolonne lediglich etwa 30 Minuten. Dafür stehen dem Winterdienst zahlreiche Spezialfahrzeuge zur Verfügung, darunter 22 Kehrblasgeräte und 5 Verladefräsen. Geräumter Schnee wird auf sechs Schneedeponien verfrachtet, auf denen pro Saison bis zu 2,2 Millionen Kubikmeter Schnee gesammelt werden können. Für die Sicherheit der Flugzeuge

weiterlesen »

Azul Airlines: Einigung mit Gläubigern ebnet Weg aus dem Insolvenzverfahren

Die brasilianische Fluggesellschaft Azul Airlines hat einen entscheidenden Schritt zur Sanierung ihrer Finanzen vollzogen. Das Unternehmen, das im Mai 2025 Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragt hatte, meldete am 1. November 2025 eine grundlegende Einigung mit dem Ausschuss der ungesicherten Gläubiger (Official Committee of Unsecured Creditors, UCC). Diese Vereinbarung sichert die Unterstützung der Gläubiger für Azuls Reorganisationsplan, der darauf abzielt, den Flugbetrieb fortzuführen und die finanzielle Struktur des Unternehmens nachhaltig zu stärken, anstatt eine Liquidation vorzunehmen. Die Einigung ist ein bedeutender Meilenstein im komplexen Insolvenzverfahren und legt die Grundlage für den geplanten Ausstieg aus Chapter 11 Anfang 2026. Im Zentrum des Plans stehen die Beschaffung neuer Finanzmittel, eine Optimierung der Flotte sowie ein detailliertes Angebot zur Entschädigung der Gläubiger. Die brasilianische Fluggesellschaft, die im südamerikanischen Luftverkehr eine Schlüsselrolle spielt, befindet sich seit der globalen Pandemie und den damit verbundenen makroökonomischen Herausforderungen, wie Währungsvolatilität und hohe Zinsen, in einer tiefgreifenden Umstrukturierung. Finanzielle Stabilisierung durch umfassende Maßnahmen Um den regulären Flugbetrieb aufrechtzuerhalten und die notwendige Liquidität zu sichern, hat Azul im Rahmen des Verfahrens bereits Finanzierungen in Höhe von rund 1,6 Milliarden US-Dollar gesichert. Diese sogenannte Debtor-in-Possession-(DIP)-Finanzierung ist ein gängiges und wichtiges Instrument im Chapter 11, das es Unternehmen in der Restrukturierung ermöglicht, sich frisches Kapital zu beschaffen, um die laufenden Geschäfte zu finanzieren und das Vertrauen der Lieferanten zu erhalten. Unabhängig davon hat sich Azul jüngst zusätzliche 500 Millionen US-Dollar an Finanzmitteln gesichert, was die operative Stabilität weiter unterstützt. Der Reorganisationsplan sieht zudem die Aufnahme von 950 Millionen US-Dollar an

weiterlesen »

Indonesien übernimmt ersten Airbus A400M zur Modernisierung des Militärtransports

Das indonesische Verteidigungsministerium hat den ersten von zwei bestellten Airbus A400M Militärtransportern entgegengenommen. Die Übergabe erfolgte offiziell auf dem Luftwaffenstützpunkt Halim in Jakarta, nachdem das Flugzeug zuvor im Airbus-Werk in Sevilla, Spanien, übergeben wurde. Mit der Inbetriebnahme des schweren taktischen Lufttransporters markiert Indonesien, das 2021 die Maschinen bestellt hatte, einen bedeutenden Schritt zur Modernisierung seiner militärischen Transportkapazitäten. Indonesien wird damit zum zehnten Betreiber der A400M, die bei der indonesischen Luftwaffe die Registrierung A-4001 tragen wird und voraussichtlich der 31. Luftstaffel zugeteilt wird. Die Auslieferung des zweiten Flugzeugs ist für das Jahr 2026 vorgesehen. Karl-Heinz Grossman, Head of International bei Airbus Defence and Space, betonte das Vertrauen in die Multi-Rollen-Fähigkeiten des Flugzeugs, insbesondere im Hinblick auf die anspruchsvolle geografische Beschaffenheit des Landes. Airbus wird der indonesischen Luftwaffe umfassende Schulungs- und Support-Dienstleistungen bereitstellen, um eine reibungslose Indienststellung zu gewährleisten. Der ausgelieferte A400M ist für den Transport von Fracht und Truppen, für MEDEVAC-Einsätze sowie für humanitäre Missionen konfiguriert. Das Flugzeug kann eine maximale Nutzlast von bis zu 37 Tonnen aufnehmen, darunter auch Helikopter und große Fahrzeuge. Bei einer durchschnittlichen Last von 30 Tonnen erreicht die A400M eine Reichweite von 2.400 nautischen Meilen, was es ihr ermöglicht, das gesamte indonesische Archipel von Jakarta aus zu überfliegen. Die Maschine zeichnet sich durch die Fähigkeit aus, auch auf kurzen und unbefestigten Pisten operieren zu können. Eine Besonderheit stellt die geplante optionale Fähigkeit zur Waldbrandbekämpfung dar. Indonesien prüft die Integration des neu entwickelten, modularen A400M-Feuerlösch-Kits. Dieses Roll-on/Roll-off (Ro-Ro)-System, das keine permanenten Modifikationen am Flugzeug erfordert und in

weiterlesen »

Wizz Air setzt auf Kundenorientierung und meldet deutliche Fortschritte

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat, sechs Monate nach der Einführung ihrer neuen kundenorientierten Strategie „Customer First Compass“, ermutigende Erfolge gemeldet. Auf einer Unternehmensveranstaltung in London am 28. Oktober 2025 verkündete die Airline, dass die umfassende, mit 14 Milliarden Euro dotierte Initiative zu einer Verbesserung der Kundenzufriedenheit um 10% geführt habe. Diese positiven Ergebnisse signalisieren eine strategische Neuausrichtung des sogenannten Ultra-Low-Cost-Carrier-(ULCC)-Modells, weg von der reinen Fokussierung auf den Preis hin zu einer stärkeren Betonung der betrieblichen Effizienz und des Kundenerlebnisses. Trotz einer signifikanten Ausweitung des Flugbetriebs, mit einer Steigerung der Flüge um 7% im Vergleich zum Vorjahr und einer Spitze von 1.000 Flügen täglich im Sommer, konnte Wizz Air eine durchschnittliche Flugdurchführungsrate von 99,5% erreichen. Diese operative Stärke ist besonders bemerkenswert angesichts der branchenweiten Herausforderungen bei der Verfügbarkeit von Flugzeugen. Mit der neuen Strategie reagiert das Unternehmen auf frühere Kritik und strebt eine Neudefinition des ULCC-Gedankens an, bei dem „incredibly efficient“ (unglaublich effizient) an die Stelle von „cheap“ (billig) treten soll. Strategische Neuausrichtung und operative Stärke Die Einführung von „Customer First Compass“ im April 2025 war die Antwort des Unternehmens auf eine Phase nach der globalen Pandemie, in der Wizz Air, wie der Chief Commercial Officer (CCO) Michael Delehant einräumte, „nicht auf seinem besten Niveau“ agierte und „viele enttäuschte Kunden“ verzeichnete. Delehant hob in seiner Rede die positive Reaktion der Mitarbeiter und die Auszahlung der Investitionen hervor, die zu „einem der besten Sommer aller Zeiten“ für Wizz Air und gleichzeitig „einem der besten Sommer in der gesamten Branche“ geführt habe. Die

weiterlesen »

Emirates SkyCargo erweitert Frachtnetz: Bangkok neu in Ost- und Südostasien

Emirates SkyCargo, die Frachtdivision der Fluggesellschaft Emirates, verstärkt ihre Präsenz in Ost- und Südostasien. Mit sofortiger Wirkung bedient die Airline den Flughafen Suvarnabhumi (BKK) in Bangkok mit einem wöchentlichen dedizierten Frachterflug. Diese neue Verbindung ergänzt das bereits dichte Streckennetz des Unternehmens in der Region und bietet Kunden somit zusätzliche Kapazitäten und Flexibilität für den weltweiten Warentransport über das Drehkreuz Dubai. Durch die Aufnahme von Bangkok wächst das globale Frachternetzwerk von Emirates SkyCargo auf insgesamt 43 Destinationen, wovon elf Ziele in Ost- und Südostasien liegen. Thailand gilt mit seiner strategischen Wirtschaftspolitik „Thailand 4.0“ als wichtiger Wachstumsmarkt. Diese Strategie legt den Fokus auf Innovation und Hightech-Industrien wie Elektromobilität, Smart Electronics, Medizintechnik und Robotik. Emirates SkyCargo positioniert sich mit seiner Flotte aus über 260 Großraumflugzeugen und seinem weitreichenden globalen Netzwerk als idealer Partner für den Transport dieser sensiblen Hightech-Waren sowie von Gütern wie Textilien oder frischem Steinobst. Die Erweiterung der Kapazitäten in Asien beschränkt sich nicht nur auf Bangkok. Bereits im Oktober 2025 hat Emirates SkyCargo die Frachterfrequenz nach Hanoi (Vietnam) auf vier wöchentliche Verbindungen erhöht. Drei dieser Flüge führen direkt zum Drehkreuz Dubai World Central (DWC), während eine weitere Verbindung Hanoi mit Taipeh und Dubai verknüpft. Zudem wurde die Frequenz nach Guangzhou (China) um einen sechsten wöchentlichen Frachter erweitert, um der konstant hohen Nachfrage aus China gerecht zu werden, insbesondere im Bereich der Konsumelektronik und des E-Commerce. Insgesamt bedient Emirates SkyCargo aktuell 25 Fracht-Gateways in Ost- und Südostasien. Mit 45 wöchentlichen Frachterverbindungen, 13 Charterflügen und 315 wöchentlichen Passagierflügen, die ebenfalls Fracht transportieren,

weiterlesen »

Ryanair erhöht Passagierprognose dank verbesserter Boeing-Lieferungen

Der europäische Billigflugriese Ryanair blickt trotz der andauernden Herausforderungen im globalen Luftverkehrsmarkt und der angespannten Beziehung zu seinem Hauptflugzeughersteller Boeing wieder optimistischer in die Zukunft. Konzernchef Michael O’Leary hat in Dublin bekannt gegeben, dass das Unternehmen seine Passagierprognose für das Geschäftsjahr bis Ende März 2026 auf 207 Millionen Fluggäste anhebt. Dies entspricht einer Steigerung von über drei Prozent im Vergleich zum Vorjahr und liegt eine Million über den bisherigen Erwartungen. Die Korrektur nach oben ist eng verknüpft mit der Aussicht auf die verbesserte Auslieferung neuer Jets durch den US-amerikanischen Flugzeughersteller Boeing, dessen Produktionsprobleme Ryanairs Wachstumspläne in den vergangenen Jahren wiederholt ausgebremst hatten. Die optimistischere Passagierprognose stützt sich auf eine robuste Geschäftsentwicklung, insbesondere im wichtigen zweiten Geschäftsquartal (Juli bis September), der stärksten Reisezeit des Jahres. Ryanair verzeichnete in dieser Periode deutliche Zuwächse bei Umsatz und Gewinn. Dennoch sieht sich die Fluggesellschaft weiterhin mit Unsicherheiten konfrontiert, die eine definitive Gewinnprognose für das laufende Geschäftsjahr aus Sicht des Managements derzeit nicht zulassen. Kerngeschäft floriert: Quartalszahlen zeigen deutliche Zuwächse Die kürzlich vorgelegten Quartalszahlen des irischen Unternehmens untermauern die starke Marktposition von Ryanair im europäischen Luftverkehrsraum. Im zweiten Geschäftsquartal, das die Hauptreisezeit des Sommers umfasst, stieg die Zahl der beförderten Fluggäste im Jahresvergleich um zwei Prozent auf 61,2 Millionen. Noch eindrucksvoller entwickelte sich der Umsatz: Er legte um acht Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro zu. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der Rentabilität. Der Überschuss, also der Nettogewinn des Konzerns, erlebte in diesem Zeitraum einen deutlichen Sprung und stieg um ein Fünftel auf gut 1,7

weiterlesen »

Länder fordern Kurswechsel in der Luftverkehrspolitik: ADV begrüßt VMK-Beschlüsse

Der Flughafenverband ADV hat die Beschlüsse der Verkehrsministerkonferenz (VMK) vom 29. und 30. Oktober 2025 ausdrücklich begrüßt. Die Länderchefs sehen in den Ergebnissen der Konferenz eine zentrale Weichenstellung, um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Flughäfen auf internationaler Ebene zu stärken. Die Verkehrsminister fordern demnach einen dringenden Kurswechsel bei der Belastung durch Gebühren, Steuern und Abgaben, um eine Abwanderung von Fluggesellschaften zu stoppen. Die Forderungen richten sich direkt an die Bundesregierung. Hauptgeschäftsführer Ralph Beisel betonte, die Länder hätten damit ein starkes Signal nach Berlin gesendet und die Ursachen für den Rückzug von Airlines von deutschen Standorten klar benannt. Im Zentrum der Forderungen steht die Absenkung der Luftverkehrsteuer, die nach Ansicht des Verbands überfällig ist. Deutschland habe im Jahr 2025 einen neuen Höchststand der Belastungssumme aus Luftverkehrsteuer, Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren erreicht. Die Luftverkehrsteuer wurde zuletzt im Mai 2024 signifikant erhöht, was die Kosten für Flugtickets in Deutschland im Vergleich zu anderen europäischen Ländern deutlich steigen ließ. Dies habe zu einer Verlagerung von Flugangeboten geführt. Konkret fordern die Verkehrsminister die kurzfristige Rücknahme der Luftverkehrsteuererhöhung, wie sie bereits im Koalitionsvertrag der Bundesregierung in Aussicht gestellt wurde. Zudem soll die nationale Power-to-Liquid (PtL)-Quote abgeschafft werden. Diese deutsche Quote, die ab 2026 eine Beimischung von strombasierten Kraftstoffen vorsah, galt als nicht erfüllbar und wettbewerbsverzerrend. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Forderung nach einer verlässlichen Finanzierung der Flugsicherungskosten für kleinere Flughäfen, insbesondere die dauerhafte Absicherung im sogenannten zweiten Gebührenkreis, um deren Existenz zu sichern. Der ADV sieht sich durch die Beschlüsse der VMK in seiner langjährigen Position bestätigt

weiterlesen »