Dezember 10, 2025

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Dezember 10, 2025

Boeing und Airbus teilen Schlüsselsparten von Spirit AeroSystems auf

Die beiden Giganten der zivilen Luftfahrt, Boeing und Airbus, haben in einer weitreichenden und historischen Transaktion die Aufteilung der wichtigsten Geschäftsbereiche des Zulieferers Spirit AeroSystems formalisiert. Die Akquisitionen, die jeweils in separaten Mitteilungen am 8. Dezember 2025 bestätigt wurden, beenden die Existenz von Spirit AeroSystems als unabhängiger, diversifizierter Lieferant von Flugzeugstrukturen und führen die Produktion kritischer Komponenten zurück unter die direkte Kontrolle der jeweiligen Flugzeughersteller (OEMs). Boeing übernimmt dabei die gesamte kommerzielle Fertigung von Spirit, die mit Boeing-Programmen verbunden ist, einschließlich der hochvolumigen 737-Rümpfe. Airbus integriert seinerseits wichtige Fertigungsstätten in vier Ländern, die Bauteile für die Programme A220, A320 und A350 herstellen. Insgesamt wechseln durch diese Manöver über 19.000 Mitarbeiter in die Belegschaften der beiden Flugzeughersteller. Boeing holt zentrale Kommerziellsparte zurück ins Haus Boeing bestätigte, dass die Übernahme sämtliche kommerziellen Aktivitäten von Spirit AeroSystems einschließt, die eine direkte Verbindung zu den Boeing-Flugzeugprogrammen aufweisen. Dies umfasst die hochwichtige Rumpfproduktion für die 737 am Hauptstandort in Wichita, Kansas, sowie die Fertigung von Großstrukturen für die Langstreckenprogramme 767, 777 und 787 Dreamliner. Ebenfalls integriert werden kommerziell beschaffte Rümpfe für die militärischen Plattformen P-8 und KC-46. Diese Transaktion geht über die reine Produktionsrückführung hinaus. Boeing integriert nun auch seinen größten Ersatzteillieferanten, was eine strategische Erweiterung des globalen Geschäftsfeldes im Bereich Wartung, Reparatur und Überholung (MRO) bedeutet. Durch die Übernahme der Spirit-Aftermarket-Sparten wird das Portfolio von Boeing für drehbare Teile, Leasing und Austauschdienste gestärkt. Unter der neuen Struktur werden die kommerziellen Aktivitäten und Aftermarket-Geschäfte von Spirit AeroSystems in den USA sowie das Aerospace Innovation Center

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Emirates rüstet sich für Passagieransturm mit festlichem Bordprogramm

Emirates bereitet sich auf einen der verkehrsreichsten Zeiträume des Jahres vor und erwartet in den kommenden Wochenenden einen Ansturm von über 2,3 Millionen abfliegenden und 2,5 Millionen ankommenden Passagieren. Zur Begleitung dieser Hochsaison bietet die Fluggesellschaft ihren Reisenden vom 17. bis 26. Dezember ein umfassendes Weihnachtsprogramm mit traditionellen Leckereien, festlichen Menüs und spezieller Unterhaltung sowohl in ihren internationalen Lounges als auch an Bord. Passagiere aller Klassen dürfen sich zwischen dem 17. und 26. Dezember über weihnachtliche heiße Schokolade freuen. Vom 24. bis 26. Dezember verteilt Emirates kleine Geschenke wie dunkle Schokoladentrüffel in der Economy Class und Lebkuchen in Premium Economy und Business Class. In den höheren Reiseklassen erwartet die Gäste eine globale Interpretation der Weihnachtsküche, die Vorspeisen wie marinierten Lachs und geräucherten Lachs mit Lachskaviar umfasst. Als Hauptgang wird der klassische Truthahnbraten mit Kastanienfüllung, Trüffel-Kartoffelgratin und geröstetem Rosenkohl serviert, ergänzt durch Spezialitäten wie mit Kräutern ummantelte Lammschulter oder gebratenen Hirsch. Auch Economy-Class-Passagiere erhalten ein eigenes festliches Menü mit gebratenem Truthahn und traditionellem Früchtekuchen. In der A380-Onboard-Lounge werden handgefertigte Süßwaren und ein Weihnachtssandwich angeboten. Die Weihnachtsstimmung setzt sich auch in den Emirates Lounges fort. In den First und Business Class Lounges in Dubai werden vom 15. bis 31. Dezember traditionelle Gerichte wie gebratener Truthahn mit Maronen, Wurzelgemüse und winterlichen Desserts wie Stollen und Mince Pies serviert. Die Lounges an deutschen Standorten wie Frankfurt, Düsseldorf und München bieten als Hauptgang etwa Confit-Gänsekeule-Ragout oder Putenbrust mit Kastanienfüllung. Darüber hinaus wird in allen Klassen eine kuratierte Auswahl an Spitzenweinen und Champagnern serviert, darunter der

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Eskalation im Jemen: Vormarsch der STC-Truppen im Süden verändert militärische und logistische Landkarte

Die seit rund zehn Jahren andauernde bewaffnete Auseinandersetzung im Jemen erlebt eine signifikante Zuspitzung, die sich nun im Süden des Landes konzentriert. Truppen des sogenannten Südlichen Übergangsrats (STC), die maßgeblich von den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) unterstützt werden, haben durch jüngste Vormärsche die Kontrolle über den gesamten Südjemen und weite Teile des Ostens erlangt.  Diese Entwicklung, insbesondere die Einnahme großer Gebiete in der ölreichen Provinz Hadramaut, führt zu einer Neubewertung der militärischen und politischen Kräfteverhältnisse in der Region. Die Ereignisse lassen die Möglichkeit einer erneuten Abspaltung des Südjemen vom Norden, ein Szenario, das zuletzt vor der Wiedervereinigung der beiden Landesteile im Jahr 1990 bestand, wieder als denkbar erscheinen. Komplexer Machtkampf im geteilten Land Der Jemen ist seit Längerem Schauplatz eines vielschichtigen Bürgerkriegs mit zahlreichen Akteuren und divergierenden Interessen. Die Hauptkonfrontation findet traditionell zwischen der vom Iran unterstützten Huthi-Miliz, die weite Teile des Nordens kontrolliert, und der von Saudi-Arabien geführten Koalition statt, die die international anerkannte, aber stark geschwächte Regierung unterstützt. Parallel zu diesem Hauptkonflikt hat sich im Süden des Landes ein eigenständiger Machtkampf entwickelt, bei dem Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate – nominell Verbündete gegen die Huthi – zunehmend als Rivalen mit unterschiedlichen Zielsetzungen auftreten. Während Riad primär daran interessiert ist, den Einfluss Irans an seiner südlichen Grenze zurückzudrängen und eine stabile Sicherheitslage herzustellen, verfolgen die Emirate vermehrt eigene strategische Ziele. Diese beinhalten insbesondere den Ausbau ihres Einflusses in den südlichen Küstenregionen, um den Zugang zu strategisch wichtigen Häfen und Schifffahrtswegen in der Region zu sichern und zu optimieren.

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Exklusiver Wintergarden von Laurent-Perrier auf Wiener Dachterrasse eröffnet

Auf der Dachterrasse des Private Members Clubs „Am Hof 8“ in der Wiener Innenstadt hat pünktlich zur Adventszeit ein exklusiver Wintergarden in Kooperation mit dem Champagnerhaus Laurent-Perrier eröffnet. Die temporäre Installation verspricht Mitgliedern und deren Gästen eine stilvolle Auszeit vom vorweihnachtlichen Trubel und legt den Fokus auf erlesenen Genuss und eine festliche Atmosphäre. Der Wintergarden ist detailreich gestaltet und bietet eine fein abgestimmte Selektion an Champagnern des familiengeführten französischen Hauses. Im eleganten Ambiente des Wintergartens serviert das Team von „Am Hof 8“ neben vielfach ausgezeichneten Cuvées von Laurent-Perrier auch hauseigenen Punsch und ausgewählte winterliche Snacks. Johannes Kattus, Gründer von „Am Hof 8“, erklärte, dass der Wintergarden die Club-Philosophie fortsetze, Mitgliedern und ihren Gästen besondere kulinarische Erlebnisse und außergewöhnliche Produkte von Partnermarken in einer einzigartigen Atmosphäre zugänglich zu machen. Die Kooperation mit dem 1812 gegründeten und für seine Präzision und Eleganz bekannten Champagnerhaus Laurent-Perrier, das zu den größten in Familienbesitz befindlichen Häusern der Champagne zählt, unterstreicht den Premiumanspruch des Clubs. Der exklusive Wintergarden ist für Mitglieder und geladene Besucher von Mittwoch bis Freitag, von 16 bis 22 Uhr, sowie samstags von 12 bis 18 Uhr geöffnet. Die Lage im Herzen der Wiener Innenstadt, nur unweit des belebten Zentrums, macht das „Hide-Away“ zu einem attraktiven Ort für stimmungsvolle Tagesausklänge sowie für private Weihnachtsempfänge und -feiern. Der Private Members Club „Am Hof 8“ wurde selbst erst im Herbst 2022 im traditionsreichen Gründungshaus der Wiener Schaumwein Manufaktur KATTUS etabliert und bietet seinen Mitgliedern ein umfassendes Angebot an Gastronomie, Tagungsräumen, Lounges und einem umfangreichen Veranstaltungsprogramm.

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Air-to-Air-Fotograf gewährt Einblicke in riskante Luftbilddisziplin

In der neuesten Ausgabe des Podcasts „Click Boom Flash“ der c’t Fotografie hat der Air-to-Air-Fotograf Dr. Markus Völter faszinierende Einblicke in die anspruchsvolle Disziplin der Flugzeugfotografie aus der Luft gegeben. Diese Art der Fotografie, bei der zwei Flugzeuge in enger Formation fliegen, um eine Maschine in der Luft aufzunehmen, erfordert höchste Präzision, akribische Planung und uneingeschränktes Vertrauen zwischen Pilot und Fotograf. Völter, ein promovierter Informatiker, der seine Leidenschaft für die Luftfahrt mit der Fotografie verbunden hat, unterstreicht, dass Improvisation in diesem Metier strengstens tabu ist. Dr. Markus Völter betonte im Gespräch, dass die Air-to-Air-Fotografie eine extreme Herausforderung für Mensch und Technik darstellt. Die Aufnahmen entstehen oft, während der Fotograf rückwärts in einem offenen Flugzeug sitzt und dem Wind mit Geschwindigkeiten von über 150 km/h ausgesetzt ist. Daher sei jedes Kommando zwischen dem fotografierenden und dem zu fotografierenden Flugzeug im Voraus genauestens abzusprechen. Vertrauen und Disziplin bilden die Grundlage für gelungene Aufnahmen, da unvorsichtiges Agieren in so geringem Abstand zu riskanten Situationen führen kann. Dieses Zusammenspiel von technischem Know-how in der Fotografie und fliegerischer Präzision macht Air-to-Air zu einer Nische der Luftfahrtfotografie, die nur wenige beherrschen. Technisch gesehen stellen die starken Vibrationen in der Luft den größten Feind der Bilder dar. Um diesem entgegenzuwirken, arbeitet Völter mit langen Belichtungszeiten und setzt auf ruhig und diszipliniert geflogene Formationen. Der Fotograf schwärmt davon, dass perfekte Aufnahmen oft entstehen, wenn sich die Sonne exakt auf der Propellerscheibe spiegelt – ein Detail, das nur durch perfekte Abstimmung aller Beteiligten erzielt werden kann. Trotz des zunehmenden

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Uganda Airlines erhält umfangreiche Kapitalspritze für massive Flottenerweiterung

Das Parlament von Uganda hat eine beträchtliche Nachtragsfinanzierung in Höhe von 422,26 Milliarden ugandischen Schilling (rund 119,1 Millionen US-Dollar) für die nationale Fluggesellschaft Uganda Airlines genehmigt, um deren Flotte massiv zu erweitern. Diese Zuweisung für das Haushaltsjahr 2025/26 ist eine der größten Einzelmittelanforderungen für den Carrier seit seiner Wiederbelebung im Jahr 2019. Die Mittel sollen für den Erwerb von insgesamt fünf neuen Flugzeugen – darunter zwei Boeing B787 Langstrecken-Passagierflugzeuge, ein Boeing Frachtflugzeug sowie zwei Mittelstreckenflugzeuge von Airbus – sowie zur Deckung der damit verbundenen Überbrückungs-Leasingkosten verwendet werden. Die Entscheidung des Parlaments folgte auf eine kontroverse Debatte. Oppositionsabgeordnete äußerten erhebliche Bedenken hinsichtlich der Dringlichkeit der Ausgaben und der Transparenz des Beschaffungsprozesses. Die Regierung hält die Finanzierung jedoch für zwingend erforderlich, um die Expansionspläne der Uganda Airlines voranzutreiben und neue Langstreckenverbindungen sowie Frachtkapazitäten aufzubauen. Umfang des geplanten Flottenausbaus Die genehmigten Mittel sind für die Beschaffung von Flugzeugen aus verschiedenen Segmenten vorgesehen, was auf eine umfassende Neuausrichtung des operativen Profils der Uganda Airlines hindeutet. Konkret sollen zwei Boeing B787-Passagierflugzeuge erworben werden, die in erster Linie für die Aufnahme neuer Interkontinentalverbindungen, insbesondere nach China ab 2026, benötigt werden. Die B787, ein Flugzeugtyp, über dessen potenziellen Kauf bereits Gespräche mit Boeing geführt wurden, wird die bestehende Langstreckenflotte von zwei Airbus A330-800neo ergänzen. Zusätzlich sieht der Plan die Anschaffung eines Boeing Frachtflugzeugs vor, was die klare Absicht signalisiert, in den globalen Luftfrachtmarkt einzusteigen. Dies ist eine Reaktion auf die wachsende Bedeutung des Frachtverkehrs für die Einnahmen von Fluggesellschaften und die Notwendigkeit, ugandische Exportgüter effizienter zu transportieren.

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Flughafen Weeze veranstaltet FOD Walk zur Steigerung der Betriebssicherheit

Der Airport Weeze hat auf Initiative seiner Sicherheitsabteilung (Safety Department) einen sogenannten FOD Walk durchgeführt. Im Fokus der Aktion stand die Eliminierung von Fremdkörpern, bekannt als FOD (Foreign Object Debris), die den reibungslosen und sicheren Ablauf des Flugbetriebs empfindlich stören können. Die gemeinschaftliche Sammel- und Aufräumaktion hatte zum Ziel, das Bewusstsein der Mitarbeiter für den sorgsamen Umgang mit Materialien auf dem gesamten Flughafengelände zu schärfen. An der Sammelaktion nahmen nicht nur die Mitarbeiter der Bodendienste teil, die naturgemäß am stärksten mit diesem Thema in Berührung kommen, sondern auch die Geschäftsführung des Flughafens sowie Personal aus den Verwaltungsbereichen. Darüber hinaus beteiligten sich Vertreter von Airlines, verschiedenen Behörden und der Flugsicherung. Gemeinsam durchkämmten die Teilnehmer die Start- und Landebahn (Runway) sowie die angrenzenden Grün- und Randflächen auf der Suche nach potenziellen FOD-Quellen. Diese Gegenstände, die oft nur klein erscheinen, können für Triebwerke, Reifen oder die Flugzeugstruktur eine ernsthafte Gefahr darstellen und erhebliche Schäden sowie Betriebsstörungen verursachen. Hannah Siemes, Safety Manager des Airport Weeze, betonte, dass selbst kleinste Gegenstände eine Herausforderung für den Flugbetrieb darstellen können. Durch die regelmäßigen Sammelaktionen soll das Personal sensibilisiert werden, auf Details zu achten und zu verhindern, dass Materialien unbeabsichtigt liegen bleiben und beispielsweise durch Wind auf die Vorfeld- oder Rollflächen getragen werden. Das aktive Management von FOD ist ein zentraler Bestandteil des Sicherheitsmanagements eines Flughafens und wird auch von internationalen Luftfahrtbehörden wie der EASA und der ICAO als essenziell erachtet, um Zwischenfälle zu vermeiden. Auch Dr. Sebastian Papst, CEO des Airport Weeze, unterstrich die Bedeutung der Aktion

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Major Airlines erwerben strategische Anteile an regionalem US-Flugverkehrsanbieter

Die beiden größten US-amerikanischen Fluggesellschaften, Delta Air Lines und United Airlines, haben im Rahmen einer größeren Konsolidierung im regionalen Flugverkehr Minderheitsbeteiligungen an der Republic Airways Holdings erworben. Diese strategischen Investitionen stehen im direkten Zusammenhang mit der Fusion von Republic Airways und der Mesa Air Group, einem weiteren wichtigen Akteur im Segment der Regionalflüge. United Airlines sicherte sich dabei eine Beteiligung von 18,2 Prozent an Republic, was über 7,7 Millionen Aktien entspricht. Zeitgleich erwarb Delta Air Lines eine Beteiligung von 14,4 Prozent, repräsentiert durch knapp 6,8 Millionen Aktien. Diese Transaktionen, die in separaten Einreichungen bei der US-Börsenaufsicht (SEC) am 3. und 5. Dezember offengelegt wurden, verdeutlichen die anhaltende strategische Verflechtung zwischen den großen US-Netzwerk-Carriern und ihren regionalen Partnern. Hintergründe der Beteiligungen im Regionalverkehr Der Erwerb von Anteilen an Republic Airways durch Delta und United ist eine direkte Folge und zugleich ein integraler Bestandteil der kürzlich abgeschlossenen Fusion von Republic Airways Holdings mit der Mesa Air Group. Solche Beteiligungen sind in der amerikanischen Luftfahrtindustrie keine Seltenheit. Große Fluggesellschaften – sogenannte Mainline Carrier – nutzen Minderheitsbeteiligungen an regionalen Partnern, um ihre betriebliche Kontrolle und Planungssicherheit über das Netz der Zubringerflüge zu erhöhen. Diese Regionalfluggesellschaften operieren typischerweise unter den Marken der Großen, beispielsweise als Delta Connection oder United Express, und bedienen kleinere Flughäfen oder weniger frequentierte Strecken, die für die Mainline-Flugzeuge unwirtschaftlich wären. Für Delta und United gewährleisten die nun erworbenen Anteile eine stärkere Einflussnahme auf die Geschäftsstrategie, die Flottenplanung und die operative Stabilität der neuen, größeren Republic Airways. In einem Markt, der von

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Korean Air führt Starlink-Breitband-WLAN in gesamter Flotte ein

Korean Air, zusammen mit seinen Partnerfluggesellschaften Asiana Airlines, Jin Air, Air Busan und Air Seoul, plant die Einführung des Hochgeschwindigkeits-WLAN-Dienstes Starlink in der gesamten Flotte. Dies markiert die erste Nutzung von Starlink, dem Satelliten-Internetdienst von SpaceX für den niedrigen Erdorbit (LEO), durch eine südkoreanische Fluggesellschaft. Die Initiative ist Teil einer umfassenden Strategie zur deutlichen Verbesserung des Reiseerlebnisses für Passagiere und Besatzung vor dem Hintergrund der vollständigen Integration der Fluggesellschaften, insbesondere von Asiana Airlines in die Korean Air Group (Hanjin Group). Das Starlink-System, das mit Spitzen-Breitbandgeschwindigkeiten von bis zu 500 Mbit/s wirbt, soll Fluggästen in allen Kabinen einen schnellen und zuverlässigen Internetzugang ermöglichen, der dem Erlebnis am Boden vergleichbar ist. Passagiere sollen somit die Möglichkeit erhalten, nahtlos zu streamen, online zu spielen, Videoanrufe zu tätigen und cloudbasiert zu arbeiten. Technologisch übertrifft Starlink herkömmliche Bord-Internetsysteme, da es über 8.000 Satelliten in einer niedrigeren Umlaufbahn (etwa 550 km Höhe) nutzt, im Gegensatz zu geostationären Satelliten, die mehr als 35.000 km entfernt sind, was zu einer schnelleren Datenübertragung führt. Die Installationsvorbereitungen und Tests sollen noch in diesem Jahr beginnen. Die zeitliche Einführung wird jedoch je nach Fluggesellschaft variieren. Die früheste Verfügbarkeit des Dienstes wird für das dritte Quartal 2026 erwartet. Korean Air und Asiana Airlines werden zunächst ihre Langstreckenflugzeuge, darunter die Typen Boeing 777-300ER und Airbus A350-900, ausstatten. Nach der Integration von Asiana Airlines ist geplant, die Installation in der gesamten Korean-Air-Flotte bis Ende 2027 abzuschließen. Jin Air wird zuerst seine Boeing 737-8-Flugzeuge ausrüsten, während Air Busan und Air Seoul ihre Flottenprioritäten noch festlegen.

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