Dezember 10, 2025

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Dezember 10, 2025

Ermittlungen gegen das Management von Smartlynx Airlines: Verdacht auf fingierten Verkauf vor Insolvenz

Die insolvente lettische Fluggesellschaft Smartlynx Airlines ist in den Fokus strafrechtlicher Ermittlungen gerückt. Die Abteilung für Wirtschaftskriminalität der lettischen Nationalpolizei führt eine Untersuchung gegen das Management der Airline wegen des Verdachts auf mutmaßlichen Betrug. Im Zentrum der Ermittlungen steht der möglicherweise fingierte Verkauf der Fluggesellschaft an einen neuen Eigentümer kurz vor der offiziellen Insolvenzanmeldung. Der Fall hat die Aufmerksamkeit von Ermittlungsbehörden in mehreren europäischen Ländern erregt, da die Entstehung der Millionenverbindlichkeiten in einem komplexen Netzwerk von Transaktionen untersucht wird. Über die Ermittlungen berichtete zunächst das Portal Blacklist.aero. Umfangreiche Ermittlungen zur Schuldenentstehung Die lettischen Behörden arbeiten in diesem Fall eng mit Ermittlern in Irland und Litauen zusammen, um die Hintergründe der finanziellen Schieflage von Smartlynx Airlines aufzuklären. Das Hauptziel der Untersuchung ist die Klärung, wie die Airline Schulden in Höhe von mindestens 238 Millionen Euro anhäufen konnte, die letztlich zur Insolvenz führten. Der Vorgang wurde Medienberichten zufolge durch die Anzeige eines Gläubigers ausgelöst, wobei auch über weitere geschädigte Geschäftspartner berichtet wird, die Anzeige erstattet haben könnten. Die Komplexität des Falles wird dadurch unterstrichen, dass der frühere Geschäftsführer der Smartlynx, der im Zentrum der Ermittlungen stehen soll, sich Berichten zufolge ins Ausland abgesetzt hat. Die Schuldenstruktur der Airline weist eine signifikante Aufteilung auf: Rund 174 Millionen Euro der Verbindlichkeiten entfallen auf Unternehmen, die dem Ökosystem der früheren Eigentümerin Avia Solutions Group zuzurechnen sind. Weitere 64 Millionen Euro sind Verbindlichkeiten gegenüber externen Firmen. Zweifelhafte Transaktion kurz vor der Pleite Besondere Aufmerksamkeit widmen die Ermittler der Veräußerung der Airline durch die Avia Solutions Group.

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Charleroi plant Abflugsteuer: Wallonische Regierung kritisiert „sinnlose“ Belastung des Flughafens

Die Stadt Charleroi beabsichtigt, ab dem Jahr 2026 eine neue kommunale Abgabe in Höhe von drei Euro pro abfliegendem Passagier am Flughafen Brussels South Charleroi Airport (BSCA) zu erheben. Diese Maßnahme, die Teil des Haushaltsentwurfs für 2026 ist und voraussichtlich jährliche Einnahmen von rund 15 Millionen Euro in die Stadtkasse spülen soll, stößt auf massiven Widerstand in der wallonischen Regionalpolitik. Bürgermeister Thomas Dermine begründet den Schritt mit der Notwendigkeit, Einnahmeausfälle durch gekürzte Zuschüsse der Wallonischen Region auszugleichen. Walloniens Ministerpräsident Adrien Dolimont bezeichnete die geplante Steuer umgehend als „sinnlos“ und warnte davor, dass sie einen der wichtigsten Wirtschaftsmotoren der Region Charleroi untergrabe. Er äußerte die Hoffnung, dass die Stadt ihren Plan überdenkt und betonte, dass die Einführung einer neuen Gebühr den Bemühungen widerspreche, die Subventionen und öffentlichen Beteiligungen am Flughafen zu reduzieren, um diesem mehr Autonomie zu verschaffen. Der Minister für lokale Behörden, François Desquesnes, wird die Maßnahme prüfen und könnte diese im Falle eines Verstoßes gegen das öffentliche Interesse annullieren. Auch die wallonische Flughafenministerin Cécile Neven schloss sich der Kritik an. Sie hob hervor, dass der Flughafen Charleroi bereits durch eine bestehende Parkplatzsteuer zur Finanzierung der Kommune beitrage. Das Hinzufügen einer weiteren Gebühr sei eine „schlechte Kalkulation“, zumal der Airport ohnehin mit steigenden Kosten für Serviceverbesserungen sowie mit neuen, bereits beschlossenen föderalen Steuern auf Flugtickets konfrontiert sei. Neven appellierte an Charleroi, den Flughafen, der ein wichtiger Arbeitgeber in der Wallonie sei, zu unterstützen. Eine besonders starke Reaktion wird auch von der Fluggesellschaft Ryanair erwartet, die am Flughafen Charleroi der größte

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Warum es erst 2030 entscheidend für den Flughafen Klagenfurt wird – Gedankenspiele

In wenigen Tagen passiert historisches. Die Koralmbahn wird nach Jahrzehnten der Bauzeit die Bundesländer Kärnten und Steiermark miteinander noch näher bringen. Eine Fahrtzeit von nur 41 Minuten verbindet die Landeshauptstädte Graz und Klagenfurt, sofern der Express Zug ohne Zwischenstopps genommen wird. Nichtsdestotrotz ist kein Halt am Flughafen Graz eingeplant, jedoch kann dieser laut mehreren Machbarkeitsstudien der ÖBB nachträglich immer noch eingebaut werden. Infrastrukturelle Rekord Bauzeiten von wenigen Wochen wie es in China oftmals der Fall ist wird es in Österreich ganz sicher nicht geben. Gerade deshalb ist eine Haltestelle auch in den nächsten Jahren nahezu unvorstellbar. Zug Fahrtzeiten Klagenfurt – Wien Mit der Eröffnung der Koralmbahn Mitte Dezember 2025 wird sich die Fahrtzeit zwischen Klagenfurt und dem Wiener Hauptbahnhof auf 3 Stunden 11 Minuten verringern. Der etwas „langsamere“ Zug mit mehr Zwischenhalten entlang der Strecke benötigt 3 Stunden 34 Minuten. Die bisherige Fahrtzeit betrug 3 Stunden 57 Minuten. Semmering-Basistunnel Eröffnung 2030 Ab 2030 rückt Österreich endgültig näher zusammen: Die Fahrzeit zwischen Wien und Klagenfurt verkürzt sich laut Planungen dann auf 2 Stunden und 40 Minuten. Die Route führt mit Höchstgeschwindigkeit durch zwei große Gebirgsmassive – den Semmering und die Koralpe. Erstmals wird die magische Grenze von unter drei Stunden gebrochen, was den Zug schneller als das Auto macht. Rechnet man zusätzlich noch die 15 Minuten hinzu, welche ein durchgehender Railjet zum Flughafen Wien benötigt, bleibt man künftig immer noch unter drei Stunden. Diese berühmt-berüchtigte Zahl wird bei vielen luftfahrtbegeisterten Österreichern wohl Erinnerungen an bestimmte Vorschriften im Regionalluftverkehr wachrufen. Stichwort Flughafen

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Internationale Reisehinweise: Strengere Regeln für Raucher und Vaper im Urlaub

Angesichts der bevorstehenden Winterreisesaison und der zunehmenden globalen Einschränkungen für Tabak- und Nikotinprodukte sollten Reisende ihre Gewohnheiten anpassen. Der Online-Händler Northerner hat eine Übersicht der Bestimmungen für beliebte Winterreiseziele erstellt. Die Regeln für das Rauchen von traditionellem Tabak werden weltweit immer strenger. Noch komplexer ist die Lage bei Tabakersatzprodukten wie E-Zigaretten, Vapes und Nikotinbeuteln, für die oft gesonderte und teils widersprüchliche lokale Vorschriften gelten. Reisende müssen bereits beim Abflug grundlegende Transportvorschriften beachten. Aufgrund der in E-Zigaretten, Vapes oder Tabakerhitzern enthaltenen Lithium-Ionen-Akkus dürfen diese Geräte ausschließlich im Handgepäck oder am Körper transportiert werden. Eine Platzierung im aufgegebenen Koffer ist verboten, da eine Selbstentzündung der Akkus im Frachtraum verheerende Folgen haben könnte. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Strafen, im Extremfall sogar der Ausschluss vom Flug. Die regionalen Bestimmungen variieren stark: In Spanien und auf den Kanarischen Inseln sind Tabak und Vapen an vielen öffentlichen Plätzen, darunter Strände und Terrassen, stark eingeschränkt. Die Kanaren gelten zollrechtlich als Drittland, weshalb gesonderte Freimengen für die Ein- und Ausfuhr von Tabak gelten. Besonders strenge Verbote gelten in Südostasien. Die Malediven haben zum 1. November 2025 ein striktes Kauf- und Konsumverbot für alle nach dem 1. Januar 2007 geborenen Personen, auch für Touristen, eingeführt. Thailand verbietet Besitz, Einfuhr und Verkauf von E-Zigaretten und Liquids generell, was hohe Strafen nach sich ziehen kann. In anderen Regionen gelten ebenfalls spezifische Regeln: In der Türkei ist die Einfuhr von E-Zigaretten oft problematisch, da sie als Medizinprodukte eingestuft werden. Die Vereinigten Arabischen Emirate (Dubai) erlauben die Mitnahme von E-Zigaretten, der Konsum ist

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Viagogo und Booking.com kooperieren zur Vereinfachung von Eventreisen

Der globale Ticketmarktplatz Viagogo und die Reiseplattform Booking.com haben eine neue Partnerschaft zur Vereinfachung des sogenannten „Gig-Tripping“-Trends bekannt gegeben. Durch diese branchenweit erste Kooperation können Fans, die Eintrittskarten über Viagogo erwerben, unmittelbar im Anschluss Hotels, Flüge, Mietwagen und weitere Reiseleistungen über Booking.com hinzubuchen. Ziel ist es, die Planung kompletter Event-Erlebnisse aus einer Hand zu ermöglichen. Diese Integration reagiert auf das weltweit wachsende Phänomen des gezielten Reisens zu Konzerten, Sportveranstaltungen und kulturellen Events. Viagogo-Daten für das Jahr 2024 belegen die Bedeutung dieses Trends, insbesondere für deutsche Fans: Die beliebtesten Reiseziele im Ausland waren London, Amsterdam und Madrid. Im Jahr 2025 reisten elf Prozent mehr deutsche Fans zu internationalen Veranstaltungen als noch im Vorjahr. Während die Zahl internationaler Fans, die nach Deutschland reisten, nach einem starken Peak im Jahr 2024 (plus 251 Prozent) im Jahr 2025 auf das Niveau von 2023 zurückkehrte, bleibt das Interesse an länderübergreifenden Event-Reisen hoch. Shaun Stewart, VP of Direct Issuance bei Viagogo, hob hervor, dass Live-Veranstaltungen ein zentraler Treiber für den weltweiten Reiseverkehr seien. Die Partnerschaft mit Booking.com mache es nun einfacher, die gesamte Reiseplanung direkt nach dem Ticketkauf auf einer vertrauten Plattform abzuwickeln. Nach dem Ticketerwerb erhalten Kunden maßgeschneiderte Angebote für Unterkünfte in Veranstaltungsnähe, Flüge, Mietwagen sowie lokale Sehenswürdigkeiten und Touren. Die Partnerschaft ist seit Anfang November 2025 auf der Website und in der App von Viagogo in Deutschland, Großbritannien und weiteren europäischen Märkten integriert. Cintia O. Tavella Gomez, Director of Partnerships bei Booking.com, betonte, dass das breite Angebot an Reisedienstleistungen von Booking.com den Viagogo-Marktplatz ideal

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Greift nun American nach Spirit Airlines?

Die erneute Insolvenzanmeldung der US-amerikanischen Billigfluggesellschaft Spirit Airlines hat eine neue Welle von Spekulationen über eine mögliche Übernahme oder Fusion ausgelöst. Für zusätzliche Brisanz sorgte das unerwartete Auftauchen von American Airlines (AA) in den Insolvenzverfahren. Spirit Airlines hatte bereits selbst erklärt, dass eine Fusion oder ein Verkauf das „Wert maximierende Ergebnis“ darstellen könnte, was jedes Anzeichen externen Interesses in den Fokus rückt. Die Entscheidung von American Airlines, einen Antrag auf Zustellung aller Gerichtsakten in Spirits Insolvenzverfahren einzureichen, zusammen mit dem zeitnahen Kauf von zwei Spirit-Gates am wichtigen Drehkreuz Chicago O’Hare, nährt die öffentliche Neugierde. Obwohl keine der beiden Fluggesellschaften eine bevorstehende Fusion bestätigt hat, werfen die Handlungen von AA Fragen über die dahinterliegende strategische Absicht auf. Hintergrund des Auftritts von American Airlines im Insolvenzverfahren Am 7. Dezember 2025 reichte American Airlines ein sogenanntes Notice of Appearance im Insolvenzverfahren von Spirit Airlines ein. Mit dieser formalen Mitteilung forderte AA die Zustellung sämtlicher künftiger Gerichtsunterlagen, Betriebsberichte, Reorganisationspläne und Liquidationserklärungen. Ein Sprecher von American Airlines erklärte, dass der Antrag an eine „flughafenspezifische Vereinbarung“ zwischen den beiden Fluggesellschaften gebunden sei und nicht als öffentliches Übernahmeangebot oder Fusionsvorschlag zu verstehen sei. Spirit Airlines, die zum zweiten Mal innerhalb eines Jahres Insolvenz anmelden musste, verfolgt nach eigenen Angaben alle potenziellen Optionen für die Zukunft, einschließlich eines Verkaufs oder einer Fusion. Durch das Eintreten in den Fall als sogenannte Party in Interest (beteiligte Partei) sichert sich American Airlines das Recht, über alle Restrukturierungsentwicklungen informiert zu werden, die sich auf ihre bestehenden Vereinbarungen oder gemeinsam genutzte Vermögenswerte auswirken

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Turkish Airlines und South African Airways unterzeichnen Codeshare-Abkommen

Turkish Airlines und South African Airways (SAA) haben eine Codeshare-Vereinbarung geschlossen, die am 1. März 2026 in Kraft treten soll. Mit diesem Abkommen vertiefen die beiden Fluggesellschaften ihre Zusammenarbeit und erweitern das Streckenangebot für ihre jeweiligen Passagiere. Die Partnerschaft zielt darauf ab, die Konnektivität zwischen der Türkei, Europa und dem afrikanischen Kontinent zu verbessern. Im Rahmen der Vereinbarung wird Turkish Airlines (TK) ihren Flugcode auf ausgewählten Flügen von South African Airways innerhalb Afrikas platzieren. Dies ermöglicht es Passagieren der türkischen Fluggesellschaft, nahtlos von Istanbul aus zu verschiedenen Destinationen im südlichen und möglicherweise weiteren Afrika zu reisen, ohne dass ein separates Ticket bei SAA erforderlich ist. South African Airways, die als nationaler Flag-Carrier Südafrikas eine wichtige Rolle im intra-afrikanischen Verkehr spielt, profitiert von der Codeshare-Vereinbarung durch eine erhöhte Sichtbarkeit ihrer Flüge. Gleichzeitig erhalten die Passagiere von South African Airways durch das Abkommen einen erleichterten Zugang zum umfangreichen Streckennetz von Turkish Airlines. Konkret umfasst dies die Platzierung des SAA-Codes auf den Turkish-Strecken nach Südafrika (Johannesburg, Kapstadt, Durban) und wichtigen europäischen Metropolen wie Frankfurt, Paris und London. Diese europäischen Destinationen sind für SAA von besonderer Bedeutung, da die Fluggesellschaft nach einer Phase der Restrukturierung und Kapazitätsreduktion den Wiederaufbau ihres internationalen Netzes vorantreibt. Die Partnerschaft ermöglicht SAA-Kunden somit eine verbesserte Anbindung an Europa über den Hub von Turkish Airlines in Istanbul. Das Codeshare-Abkommen ist ein strategischer Schritt für beide Fluggesellschaften. Turkish Airlines baut ihre Präsenz in Afrika, einem der am schnellsten wachsenden Luftverkehrsmärkte der Welt, weiter aus. South African Airways erhält im Gegenzug einen

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Serie ungeplanter Zwischenfälle: Boeing 717 von Delta Air Lines meldet wiederholt Geruchsprobleme

Ein Regionalflugzeug des Typs Boeing 717-200 von Delta Air Lines, das planmäßig zwischen St. Louis und Detroit verkehren sollte, musste kürzlich kurz nach dem Start zum Ausgangsflughafen zurückkehren. Der Grund für die ungeplante Landung war das Auftreten eines sauren Geruchs in der Kabine. Dieser Vorfall reiht sich in eine Serie ähnlicher Ereignisse in der kommerziellen Luftfahrt im laufenden Jahr ein und wirft Fragen hinsichtlich der technischen Ursachen und der Wartung älterer Flugzeugmuster auf. Das betroffene, 25 Jahre alte Flugzeug mit der Registrierung N935AT, verbrachte nach der ersten Umkehr zwei Tage am Boden, bevor es den Betrieb wieder aufnahm und kurz darauf in einen weiteren, ähnlichen Vorfall verwickelt war. Chronologie des Geruchsvorfalls in St. Louis Der erste Vorfall ereignete sich am 2. Dezember, als der Flug DL9962 von Delta Air Lines vom Lambert St. Louis International Airport (STL) in Missouri nach Detroit Wayne County (DTW) in Michigan unterwegs war. Die Flugnummer DL9962 deutet auf einen Überführungsflug ohne reguläre Passagiere hin, da sie auf dieser 90-minütigen Strecke untypisch ist und Berichten zufolge nur zwei Piloten an Bord waren. Das Flugzeug startete um 10:59 Uhr. Kurz nach dem Abheben, auf einer Höhe von 5.000 Fuß, meldeten die Piloten den sauren Geruch in der Kabine, woraufhin sie die Entscheidung zur sofortigen Umkehr trafen. Bereits um 11:12 Uhr, nur 13 Minuten nach dem Start, war die Boeing 717 wieder sicher in St. Louis gelandet. Nach der Landung hielt das Flugzeug fünf Minuten auf der Piste 29 an, der gleichen, von der es gestartet war, bevor

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Croatia Airlines kündigt neue Verbindung zwischen Dubrovnik und Stuttgart an

Croatia Airlines erweitert ihr Streckennetz und wird ab dem Frühjahr 2026 eine neue Flugverbindung zwischen Dubrovnik und Stuttgart anbieten. Wie das Luftfahrtportal „ExYuAviation“ berichtete, startet der Flag-Carrier Kroatiens die neue Route am 4. Mai 2026. Die Strecke soll zweimal wöchentlich bedient werden und zielt darauf ab, die Nachfrage aus der Region Baden-Württemberg an die kroatische Adriaküste zu bedienen. Die Verbindung wird jeweils montags und freitags angeboten und soll primär mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 bedient werden. Für die erste Betriebswoche ist jedoch der Einsatz eines moderneren Airbus A220-300 vorgesehen. Mit der Aufnahme Stuttgarts in den Flugplan stärkt Croatia Airlines ihre Präsenz auf dem deutschen Markt. Deutschland zählt zu den wichtigsten Quellmärkten für den Tourismus in Kroatien, insbesondere für Destinationen an der Adriaküste wie Dubrovnik, das für seine historische Altstadt bekannt ist. Die Region Baden-Württemberg, deren Hauptstadt Stuttgart ist, gilt als wirtschaftsstarker und bevölkerungsreicher Einzugsbereich, der ein hohes touristisches Potenzial für Direktflüge nach Südkroatien bietet. Experten sehen in der neuen Direktverbindung eine Stärkung des Angebots ab Stuttgart zu beliebten Ferienzielen im Mittelmeerraum. Die Anbindung an die wichtige deutsche Metropolregion ist für den Flughafen Dubrovnik von großer Bedeutung, um die Auslastung außerhalb der Hauptsaison zu verbessern und die touristische Erreichbarkeit Kroatiens zu optimieren. Die Ankündigung der neuen Strecke Dubrovnik-Stuttgart reiht sich in die Bemühungen von Croatia Airlines ein, ihr internationales Streckennetz kontinuierlich auszubauen, insbesondere im Hinblick auf ihre Kernmärkte. Solche Direktflüge tragen dazu bei, die Rolle Kroatiens als beliebtes Reiseziel zu festigen. Die Verbindung wird sowohl für Urlauber als auch für

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Golf-Kooperationsrat beschließt Gründung einer gemeinsamen Zivilluftfahrtbehörde

Die Mitgliedsstaaten des Golf-Kooperationsrates (GCC) haben die Einrichtung einer gemeinsamen Zivilluftfahrtbehörde beschlossen. Dies teilte der GCC offiziell mit. Die neue, übergeordnete Institution soll in den Vereinigten Arabischen Emiraten angesiedelt werden und die Koordination und Regulierung des Luftverkehrs zwischen den sechs GCC-Mitgliedern Bahrain, Kuwait, Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Katar und Oman verbessern. Dieser Schritt signalisiert eine Vertiefung der regionalen Integration im Luftfahrtsektor, einem zentralen Wirtschaftszweig der Golfregion. Die genauen Zuständigkeiten und die organisatorische Struktur der neuen Behörde sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. Es ist noch offen, ob die pan-regionale Institution die bereits existierenden nationalen Zivilluftfahrtbehörden der einzelnen Mitgliedsstaaten vollständig ersetzen oder lediglich ergänzend und koordinierend neben ihnen tätig sein wird. In der Vergangenheit wurden ähnliche regionale Gremien oft mit der Harmonisierung von Standards und der gemeinsamen Vertretung nach außen beauftragt, während die nationalen Behörden weiterhin für die unmittelbare operative Aufsicht zuständig blieben. Unabhängig von der genauen Ausgestaltung stellt der Beschluss einen wichtigen Meilenstein in den Bemühungen des GCC dar, gemeinsame Standards zu etablieren und die Effizienz des regionalen Luftverkehrsraums zu steigern. Die Luftfahrtindustrie in den GCC-Ländern, die Heimat einiger der größten und am schnellsten wachsenden Fluggesellschaften der Welt ist, spielt eine entscheidende Rolle für die lokale Wirtschaft und die globale Konnektivität. Durch die Schaffung einer gemeinsamen Behörde könnten Prozesse wie die Lizenzierung, die Flugsicherheit und die Regulierung des Luftraums vereinheitlicht werden. Dies würde potenziell Synergien freisetzen und die Wettbewerbsfähigkeit der Region im internationalen Luftverkehr weiter stärken. Experten sehen in der Maßnahme das Potenzial, die Luftfahrtpolitik der Golfstaaten zu bündeln

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