Dezember 11, 2025

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Dezember 11, 2025

Air Antilles: Lizenzentzug durch französische Behörden weckt Zweifel an der Unternehmensstabilität

Die in Guadeloupe ansässige Regionalfluggesellschaft Air Antilles musste ihren gesamten kommerziellen und operativen Flugbetrieb mit sofortiger Wirkung einstellen. Die französische Zivilluftfahrtbehörde (Direction Générale de l’Aviation Civile – DGAC) hat die Betriebsgenehmigung der Airline vorläufig suspendiert. Diese von der DGAC unilateral getroffene Entscheidung hat Air Antilles zu einem sofortigen Stopp aller Flüge „bis auf Weiteres“ gezwungen und wirft erneut Besorgnis über die langfristige Stabilität des Unternehmens auf. In einer Mitteilung an ihre Passagiere auf ihrer offiziellen Website informierte die Fluggesellschaft über die kritische Lage: „Die Betriebsgenehmigungen der Fluggesellschaft Air Antilles sind vorübergehend ausgesetzt… Folglich sind unsere kommerziellen und fliegerischen Aktivitäten eingestellt.“ Das Unternehmen versicherte, dass alle Teams mobilisiert seien, um betroffenen Reisenden behilflich zu sein, und forderte die Passagiere auf, ihre E-Mails und Telefonanrufe für aktuelle Informationen zu überwachen. Audit führt zu Lizenzentzug und Flugverbot Die Suspendierung durch die DGAC ist die Folge eines behördlichen Audits, das zusätzliche dokumentarische und organisatorische Prüfungen innerhalb des Unternehmens erforderte. Die Entscheidung hat unmittelbare Auswirkungen auf die gesamte Flotte von Air Antilles. Die Fluggesellschaft darf erst wieder kommerzielle Flüge durchführen, nachdem das Air Operator Certificate (CTA – Certificate de Transport Aérien), also die offizielle Betriebserlaubnis, von der DGAC wiederhergestellt wurde. Die Suspendierung einer Betriebsgenehmigung durch die oberste nationale Luftfahrtbehörde ist ein ernster Vorgang. Sie deutet in der Regel auf das Vorliegen substanzieller Mängel in der Organisation, den Wartungsverfahren oder den Sicherheitsdokumentationen hin, die eine sofortige Gefahr für den Flugbetrieb darstellen könnten. Unabhängig davon, ob die Mängel tatsächlich flugrelevante Sicherheitsaspekte betreffen, signalisiert der behördliche Eingriff eine

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British Airways stockt Flüge zwischen London und Ljubljana auf

British Airways wird im kommenden Sommerflugplan 2026 die Flugfrequenz auf der Strecke zwischen London Heathrow und Ljubljana (Slowenien) erhöhen. Während der Hauptreisezeit in den Monaten Juni, Juli und August wird die Fluggesellschaft eine zusätzliche wöchentliche Verbindung in den Flugplan aufnehmen. Damit steigt die Gesamtzahl der wöchentlichen Dienste auf neun. Der zusätzliche Flug wird jeweils sonntags angeboten und ist für den Zeitraum vom 21. Juni bis zum 30. August 2026 geplant. Durch diese Ergänzung wird British Airways an beiden Wochenendtagen, samstags und sonntags, zweimal täglich zwischen der britischen Hauptstadt und Ljubljana verkehren. Diese erhöhte Kapazität zielt darauf ab, der erfahrungsgemäß gestiegenen Nachfrage während der Haupturlaubszeit entgegenzukommen, da Slowenien als touristisches Ziel zunehmend an Beliebtheit gewinnt. Die Fluggesellschaft plant, auf der Strecke über die gesamte Sommersaison Flugzeuge des Typs Airbus A319 und Airbus A320 einzusetzen. London Heathrow dient als wichtiges Drehkreuz für internationale Verbindungen, weshalb eine höhere Frequenz nicht nur für Direktreisende aus Großbritannien, sondern auch für Umsteiger aus dem globalen Streckennetz von British Airways relevant ist. Die slowenische Hauptstadt Ljubljana, die auch als Tor zu den Alpenseen und der Adriaküste dient, profitiert von dieser Kapazitätserweiterung, die die Anbindung an Westeuropa und den interkontinentalen Verkehr verbessert. Die Entscheidung von British Airways, die Frequenz in der Spitzensaison zu erhöhen, unterstreicht die wirtschaftliche Bedeutung dieser Route im touristischen Segment. Über die Aufstockung berichtete zunächst Ex-Yu-Aviation.com.

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Tarifkonflikt bei Lufthansa City Airlines spitzt sich zu: Ufo fordert Gehälter auf Discover-Niveau

Die tarifpolitische Auseinandersetzung um die Arbeitsbedingungen bei der neuen Lufthansa-Tochter City Airlines gewinnt an Schärfe. Die Kabinengewerkschaft Ufo (Unabhängige Flugbegleiter Organisation) hat konkrete Gehaltsforderungen für das Flugbegleitpersonal vorgelegt. Bemerkenswert ist dabei, dass sich Ufo dezidiert am Vergütungsniveau der Konzerntochter Discover Airlines orientiert – einem Niveau, das von der konkurrierenden Dienstleistungsgewerkschaft Verdi ausgehandelt wurde. Dieser Schritt unterstreicht den Wettbewerb zwischen den Gewerkschaften um die tarifliche Vertretungsmacht bei der neuen Airline, die sukzessive ihren Betrieb aufnimmt. Ufo fordert eine monatliche Einstiegsvergütung von 3.200 Euro für Flugbegleiter bei Lufthansa City Airlines. Für erfahrene Beschäftigte mit 18 Dienstjahren und der Qualifizierung zum Senior Flugbegleiter soll das Gehalt auf bis zu 4.590 Euro ansteigen. Die vorgeschlagene Lohnsystematik, die sämtliche Zulagen einschließt, sei bewusst unkompliziert gehalten, so die Gewerkschaft in einer Mitteilung an ihre Mitglieder. Der strategische Gehaltsanspruch: Kostenrahmen von Discover als Maßstab Die Festlegung des Discover-Niveaus als Referenzrahmen durch Ufo ist ein strategisch motivierter Schritt. Discover Airlines wurde tariflich von der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi vertreten, die dort im Jahr 2024 einen Tarifvertrag gegen Ufo und die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) durchgesetzt hatte. Nun nutzt Ufo diesen von der Konkurrenz gesetzten Standard als Verhandlungsbasis. Die Argumentation von Ufo ist klar: Da Discover Airlines dieses Vergütungsniveau bereits zu einem Zeitpunkt etablierte, als die Fluggesellschaft noch nicht profitabel war, könne und müsse sich auch die neue City Airlines dieses Niveau leisten. Die Schlussfolgerung lautet, dass City Airlines nicht günstiger als Discover Airlines werden dürfe. Diese Positionierung zielt darauf ab, ein Absinken der Arbeitsstandards innerhalb der Lufthansa Group zu verhindern

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Hongkong: Neue Luftverkehrsabkommen mit sieben Staaten sollen Kapazitäten des Drei-Pistensystems nutzen

Die Sonderverwaltungszone Hongkong treibt ihre strategische Positionierung als internationales Luftfahrtzentrum voran. Durch die Unterzeichnung neuer Luftverkehrsabkommen mit sieben Ländern, mehrheitlich aus Lateinamerika, erweitert die Regierung gezielt ihr globales Netzwerk. Ziel ist es, die erhöhten Kapazitäten des kürzlich fertiggestellten Drei-Start- und Landebahnsystems des Hong Kong International Airport (HKIA) optimal auszunutzen und die Wirtschaft, den Handel sowie den Tourismus zu stärken. Mable Chan, Hongkongs Staatssekretärin für Transport und Logistik, gab am Dienstag auf der Eröffnung der Fachkonferenz Airspace Asia-Pacific 2025 bekannt, dass in den letzten zwei Monaten Abkommen mit Chile, Argentinien, Ecuador, Peru und Kuba in Lateinamerika sowie mit Polen in Europa und Togo in Westafrika geschlossen wurden. Diese neuen Vereinbarungen ergänzen die über zehn bereits in den letzten zwei Jahren gesicherten Abkommen. Chan betonte, dass viele dieser neuen Destinationen eine strategische Bedeutung im Rahmen der chinesischen „Belt and Road Initiative“ (Neue Seidenstraße) besäßen. „Nachdem wir unser Doppel- in ein Drei-Start- und Landebahnsystem umgewandelt haben, beschleunigen wir den Ausbau des Luftverkehrsnetzes“, erklärte Chan. „Wir hoffen, unsere Fluganbindung auszuweiten, um unsere Wirtschafts- und Tourismussparten im Umgang mit all diesen Ländern zu unterstützen.“ Strategische Investitionen als Schlüssel zur Risikominderung Vivian Cheung Kar-fay, CEO der Hong Kong Airport Authority, hob auf dem International Business Summit 2025 der Hong Kong General Chamber of Commerce die Bedeutung kontinuierlicher Investitionen zur Risikominderung in einem unsicheren Geschäftsumfeld hervor. Cheung identifizierte drei Hauptschwierigkeiten, die die rasche Erholung Hongkongs als Luftverkehrsdrehkreuz nach der Covid-Pandemie behindern: geopolitische Spannungen, Störungen in den globalen Lieferketten und die zunehmende Konkurrenz durch regionale Rivalen. Als Antwort

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Binter Canaris will bei Azores Airlines einsteigen

Die kanarische Regionalfluggesellschaft Binter steht in Verhandlungen über den Erwerb einer Minderheitsbeteiligung an der defizitären portugiesischen Azores Airlines. Dieser strategische Schritt zielt darauf ab, die Azoren als neues transatlantisches Drehkreuz zu etablieren und Binter den Zugang zum lukrativen nordamerikanischen Markt zu ermöglichen. Während Binter den Ausbau ihres Netzwerks anstrebt, kämpft die staatliche Azores Airlines seit Jahren mit erheblichen finanziellen Schwierigkeiten. Die Verhandlungen zwischen den beiden Fluggesellschaften wurden vom spanischen Fachportal „Preferente“ enthüllt. Die Azoreninseln, die auf halbem Weg zwischen Europa und Nordamerika liegen, bieten für Binter eine ideale geografische Position, um als Zwischenstopp für transatlantische Flüge zu fungieren. Azores Airlines unterhält bereits etablierte Verbindungen von den Azoren in europäische Städte sowie in die Vereinigten Staaten und nach Kanada. Eine Beteiligung würde es Binter ermöglichen, von diesen Routenstrukturen zu profitieren, ohne sofort eigene Langstreckenkapazitäten aufbauen zu müssen. Strategisches Potenzial der Azoren als transatlantisches Drehkreuz Binter, die bisher primär den Verkehr zwischen den Kanarischen Inseln sowie Verbindungen zum spanischen Festland und einigen westeuropäischen Zielen dominiert, sieht in den Azoren ein wichtiges Sprungbrett für eine strategische Expansion. Die geografische Lage der Azoren (São Miguel und Terceira) ermöglicht eine effizientere Verbindung zu Zielen in Nordamerika, insbesondere zu Großstädten an der Ostküste der USA und Kanadas, wie Boston, Toronto oder Montreal, die traditionell starke Verbindungen zur Azoren-Gemeinschaft aufweisen. Eine engere Kooperation, die über die bestehende Partnerschaft hinausgeht, würde die Verbindungen zwischen den beiden Archipelen – den Kanaren und den Azoren – stärken und neue Routenkombinationen für den Reiseverkehr zwischen Europa und Amerika schaffen. Die beiden

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Croatia Airlines reduziert Frequenz zwischen Dubrovnik und München

Croatia Airlines plant, im Rahmen ihres vorläufigen Sommerflugplans 2026 die saisonalen Verbindungen zwischen Dubrovnik und München signifikant zu kürzen. Die Fluggesellschaft hat für die Strecke lediglich zwei wöchentliche Flüge vorgesehen, was einer Halbierung der Frequenz im Vergleich zum vorangegangenen Sommer entspricht, als noch viermal pro Woche geflogen wurde. Die Wiederaufnahme dieser Flüge ist für den 10. Mai 2026 angesetzt. Die Flüge auf dieser Route sollen wie im letzten Sommer mit Flugzeugen des Typs Airbus A319 durchgeführt werden. Im vergangenen Sommer kamen vereinzelt auch Flugzeuge des Typs Airbus A220 zum Einsatz. Die Reduzierung der Flüge nach München, einem wichtigen Drehkreuz in Zentraleuropa, erfolgt parallel zur Einführung einer neuen Verbindung ab Dubrovnik. Die kroatische Fluggesellschaft plant nämlich, im Sommer 2026 zweimal wöchentlich die neue Destination Stuttgart anzufliegen. Diese Verlagerung der Kapazitäten deutet auf eine strategische Anpassung des Streckennetzes hin, um neue Märkte zu erschließen. Die Kürzung der Frequenz zwischen Dubrovnik und München könnte auf eine Anpassung an die erwartete Nachfrage oder auf eine optimierte Ressourcennutzung der verfügbaren Flugzeugflotte von Croatia Airlines hindeuten. München bleibt jedoch ein bedeutendes Ziel für den kroatischen National-Carrier, der traditionell starke touristische und ethnische Verbindungen zu Deutschland bedient. Solche vorläufigen Flugpläne, insbesondere im saisonalen Geschäft, unterliegen oft weiteren Anpassungen in den folgenden Monaten, je nach Marktentwicklung und der Buchungslage. Der Fokus auf neue Destinationen wie Stuttgart und die gleichzeitige Anpassung etablierter Strecken reflektieren das Bemühen von Croatia Airlines, die Effizienz des Netzwerks zu steigern. Dubrovnik, als touristisches Zentrum, spielt eine Schlüsselrolle in den Sommeraktivitäten der Airline. Trotz der

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IATA warnt vor verlangsamtem SAF-Wachstum und kritisiert politische Vorgaben

Die International Air Transport Association (IATA) hat neue Schätzungen zur weltweiten Produktion von nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) veröffentlicht und sieht das Wachstum der Branche durch politische Vorgaben gebremst. Für das Jahr 2025 wird eine SAF-Produktion von 1,9 Millionen Tonnen (2,4 Milliarden Liter) erwartet, was zwar eine Verdopplung gegenüber 2024 darstellt, aber bereits eine Abwärtskorrektur früherer Prognosen ist. Für 2026 rechnet die IATA sogar nur noch mit einem verlangsamten Wachstum auf 2,4 Millionen Tonnen. Die Fluggesellschaften sehen sich mit erheblichen Mehrkosten konfrontiert: Die IATA schätzt, dass die höheren SAF-Preise die Branche im Jahr 2025 zusätzlich 3,6 Milliarden US-Dollar kosten werden. Die Preise für SAF liegen derzeit doppelt so hoch wie für herkömmliches Kerosin und in regulierten Märkten sogar bis zum Fünffachen. Die geschätzte Produktionsmenge von 1,9 Millionen Tonnen im Jahr 2025 macht lediglich 0,6 Prozent des gesamten Kerosinverbrauchs aus und wird 2026 voraussichtlich auf 0,8 Prozent steigen. Generaldirektor Willie Walsh kritisierte die politische Gestaltung der SAF-Vorgaben scharf und sagte, schlecht konzipierte Mandate würden die Dynamik der jungen SAF-Branche bremsen und die Preise erhöhen. Besondere Kritik richtet sich gegen die Vorgaben in der EU und im Vereinigten Königreich, wie etwa die ReFuelEU Aviation-Initiative. Diese hätten die Kosten drastisch erhöht, ohne die Produktion und Einführung von SAF ausreichend zu beschleunigen. IATA bemängelt, dass Treibstofflieferanten ihre Gewinnmargen ausgebaut hätten, was Fluggesellschaften dazu zwinge, überhöhte Preise zu zahlen, oft ohne Liefergarantie. Die kumulativen Auswirkungen der aktuellen Politik führen laut IATA dazu, dass Fluggesellschaften allein für die begrenzte SAF-Menge im Jahr 2025 einen Aufpreis von 2,9 Milliarden

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Aida Cruises investiert dreistelligen Millionenbetrag in Flottenmodernisierung

Aida Cruises, ein führendes Kreuzfahrtunternehmen im deutschsprachigen Markt, treibt sein umfassendes Modernisierungsprogramm unter dem Titel „Evolution“ planmäßig voran. Im Zuge dieses Programms wurde die Aida Luna als zweites von insgesamt sieben sogenannten Selection-Schiffen einer intensiven, mehrwöchigen Umgestaltung unterzogen. Zuvor war bereits die Aida Diva zu Jahresbeginn erfolgreich modernisiert worden. Die Gesamtinvestition für die Auffrischung der Selection-Flotte beläuft sich nach Angaben der Reederei auf einen „dreistelligen Millionen-Betrag“. Mit diesem massiven finanziellen Engagement bekennt sich Aida Cruises nachdrücklich zu den kleineren Schiffseinheiten und zielt darauf ab, diese Schiffe sowohl hinsichtlich des Gästeerlebnisses als auch in Bezug auf technische Komponenten zukunftssicher zu machen. Reedereichef Felix Eichhorn betonte in einer Mitteilung, dass diese Schiffe „fit für die Zukunft“ gemacht werden. Zeitplan und Umfang des „Evolution“-Programms Das Modernisierungsprogramm „Evolution“ erstreckt sich über mehrere Jahre und soll alle sieben Selection-Schiffe erfassen. Die Aida Luna befand sich für knapp sieben Wochen in der Werft und lief am 10. Dezember zu ihrer ersten Kreuzfahrt nach der umfassenden Renovierung aus. In den kommenden Monaten und Jahren werden weitere Schiffe zur Umgestaltung einberufen: Die gezielte Modernisierung dieser Flottenteile dient der Erhaltung und Steigerung des Produktwerts der Schiffe. Während Neubauten oft im Fokus stehen, zeigt die Investition in die Bestandsflotte die strategische Bedeutung der Selection-Schiffe für das Portfolio von Aida Cruises. Die Selection-Routen zeichnen sich in der Regel durch längere und exotischere Routen aus, die weniger befahren werden und ein besonderes Reiseerlebnis abseits der klassischen Mittelmeer- oder Karibik-Routen bieten sollen. Neue Erlebnisse für die Gäste an Bord Der zentrale Fokus der

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Crystal präsentiert luxuriöse Suiten des Neubaus Crystal Grace

Die Luxusreederei Crystal hat Details zur Unterbringung auf ihrem Neubau Crystal Grace veröffentlicht, dessen Auslieferung für Mai 2028 geplant ist. Das 61.800 Tonnen große Schiff wird ausschließlich Suiten als Unterkunft für seine maximal 650 Passagiere (bei Doppelbelegung) anbieten. Ein herausragendes Merkmal ist, dass alle 337 Suiten über eine private Veranda verfügen. Erstmals auf einem Crystal-Schiff werden auch Suiten mit umlaufenden Veranden verfügbar sein, welche besonders großzügige Außenbereiche bieten. Für die Gestaltung der Suiten zeichnen das Designbüro GEM Cruise Ships Design und das Mailänder Studio Ibsen verantwortlich. Der Fokus liegt auf ungezwungener Eleganz, hohem Komfort und Raffinesse, wobei die Bedürfnisse der Gäste von Anfang an in den Designprozess einbezogen wurden. Die kleinste Kategorie, das Guest Room mit Veranda, bietet bereits reizvolle 21,3 Quadratmeter Wohnfläche. Die am häufigsten vertretene Kategorie, die Aquamarine Veranda Suite, misst über 30 Quadratmeter. Die größten öffentlich bekannten Suiten, die Penthouse Suiten, erstrecken sich über 114,5 Quadratmeter mit bis zu 91,2 Quadratmeter großen Veranden. Ein wesentliches Element des Reiseerlebnisses an Bord der Crystal Grace ist der im Preis inbegriffene Butler-Service, der für jede Suite zur Verfügung steht und den Aufenthalt durch diskrete, aufmerksame Betreuung bereichern soll. Zusätzlich zur persönlichen Betreuung werden die Suiten mit hochwertigen, besonders bequemen Betten und einer Auswahl an Kissen und Bettwäsche des Herstellers Jesurum 1870 ausgestattet. Auch barrierefreie Suiten (ADA Aquamarine Veranda Suite) sind Teil des Angebots und bieten nahtlose Zugänglichkeit. Christina Levis, CEO der Abercombie & Kent Travel Group, zu der Crystal gehört, betonte, dass die Suiten eine wohl durchdachte Weiterentwicklung darstellen, die

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Tui erzielt Rekordergebnis 2025: Strategie des „eigenen Ökosystems“ und Fokus auf KI zahlen sich aus

Europas größter Reisekonzern Tui hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem herausragenden Ergebnis abgeschlossen und damit die positive Entwicklung des Jahres bestätigt. Der Umsatz des Konzerns stieg um über vier Prozent auf 24,2 Milliarden Euro, während das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) mit knapp 1,5 Milliarden Euro ein Rekordniveau in der Unternehmensgeschichte erreichte. Dieser Erfolg, der in einem hart umkämpften Marktumfeld erzielt wurde, stützt sich auf eine Kombination aus steigenden Reisepreisen, einem signifikanten Gästezuwachs und der starken Performance der konzerneigenen Geschäftsbereiche, insbesondere der „Urlaubserlebnisse“. Die gestiegenen Einnahmen und die verbesserte Profitabilität führten zu einer deutlichen Senkung der Nettoverschuldung um nahezu 20 Prozent auf 1,3 Milliarden Euro, nach 1,6 Milliarden Euro im Vorjahr. Der Konzern begrüßte im Berichtsjahr fast 35 Millionen Kunden, was einer Steigerung von fünf Prozent entspricht. Die konsequente Umsetzung der Strategie, die auf dem eigenen, vertikal integrierten Geschäftsmodell fußt, wird von Konzernchef Sebastian Ebel als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben. Die Stärke des Tui-Ökosystems Konzernchef Sebastian Ebel bezeichnete 2025 als ein erfolgreiches Jahr, in dem Tui das beste Ergebnis der Unternehmensgeschichte erzielt habe. Die Basis dieses Erfolgs bilde das „Tui-Ökosystem“ – ein Verbund aus starken eigenen Marken wie den Hotelketten RIU, Robinson, Tui Blue sowie den Kreuzfahrtlinien Tui Cruises und Hapag-Lloyd Cruises. Ergänzt wird dieses Portfolio durch einen wachsenden, globalen Vertrieb über die bekannten Reiseveranstaltermarken. Diese vertikale Integration ermöglicht es Tui, nahezu die gesamte Wertschöpfungskette einer Reise – von der Buchung über den Flug bis zur Unterkunft und den Aktivitäten vor Ort – selbst zu kontrollieren. Ein zentraler Bereich,

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