Dezember 11, 2025

Weitere Artikel aus der Rubrik

Dezember 11, 2025

Air Dolomiti auf Expansionskurs: Regionalflieger stärkt Schlüsselrolle im Lufthansa-Konzern durch Flottenausbau und Netzwerk-Erweiterung

Die italienische Regionalfluggesellschaft Air Dolomiti, ein integraler Bestandteil des Lufthansa-Konzerns, blickt auf ein außerordentlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück, das von deutlichem Wachstum und einer tiefgreifenden Integration in die Konzernstrukturen geprägt war. Die Fluggesellschaft hat ihre Position als strategisch wichtiger Zubringer innerhalb der Lufthansa Group gefestigt, bestehende operationelle Synergien ausgebaut und entscheidende Weichen für die weitere Netzwerkerweiterung gestellt. Ein zentraler Pfeiler dieser Entwicklung ist der ambitionierte Flottenausbau, der die Kapazität und Effizienz des Unternehmens spürbar erhöhen soll. Die positiven Geschäftszahlen belegen diesen Erfolg: Air Dolomiti erwartet, das Jahr 2025 mit über vier Millionen beförderten Passagieren, mehr als 53.000 durchgeführten Flügen und einem durchschnittlichen Sitzladefaktor von 75 Prozent abzuschließen. Auch die Pünktlichkeit und Regelmäßigkeit des Betriebs zeigen sich verbessert, unterstützt durch ein auf über 1.100 Mitarbeiter angewachsenes Team. Umfassender Flottenwechsel: Die Ära der Embraer 195 Die bedeutendste strategische Entwicklung ist die Expansion der operationellen Kapazität durch eine Flottenumstellung. Air Dolomiti hat den Transfer der ersten Embraer 195 von Austrian Airlines abgeschlossen. Das Flugzeug wird in den kommenden Tagen erwartet und soll im März 2026 den Flugbetrieb aufnehmen. Dieser Schritt markiert den offiziellen Beginn eines ehrgeizigen Programms, das bis 2028 laufen wird. Im Rahmen dieses Programms sollen schrittweise 13 Embraer 195 in die Flotte integriert werden. Diese Flugzeuge werden sukzessive die aktuell neun Embraer 190 ersetzen, welche jeweils 108 Sitzplätze bieten. Die Embraer 195 ist die größere Variante dieses Regionalflugzeugtyps und bietet eine höhere Passagierkapazität (typischerweise um die 116 bis 120 Sitze). Durch diesen Austausch wird die Gesamtflottenstärke von derzeit 26 auf 30

weiterlesen »

Air Tahiti führt weltweit erste ATR 72 mit reiner Business Class ein

Die Fluggesellschaft Air Tahiti hat den Ticketverkauf für ihren neuen Service angekündigt, der weltweit einzigartig ist: Ab dem 8. Dezember 2026 wird die Airline auf den Strecken nach Bora Bora und Raiatea–Tahaa eine ATR 72-600 in einer reinen Business-Class-Konfiguration einsetzen. Dieser Schritt markiert Air Tahiti als erste Fluggesellschaft weltweit, die ein Regionalflugzeug des Typs ATR ausschließlich mit Premium-Sitzen betreibt. Das umgerüstete Flugzeug bietet lediglich 26 individuelle Sitzplätze, die in einer geräumigen 1-1-Anordnung konfiguriert sind. Diese Aufteilung gewährleistet, dass jeder Passagier sowohl Zugang zum Fenster als auch zum Gang hat. Die Sitze zeichnen sich durch großzügige Neigungswinkel, persönliche Ablageflächen und USB-Ladestationen aus. Die Kabinenausstattung umfasst das neue ATR HighLine Interieur, welches das Premium-Erlebnis unterstreichen soll. Die Einführung des neuen Premium-Produkts ist Bestandteil der umfassenderen Flottenerneuerung von Air Tahiti. Der Dienst soll ein Boutique-Reiseerlebnis im polynesischen Stil bieten, das über das Flugzeug hinausgeht und spezielle Leistungen wie dedizierte Lounges, Priority Services am Boden und maßgeschneiderte Gastfreundschaft an Bord umfasst. Es sind bis zu 16 wöchentliche Flüge für diese exklusive Verbindung geplant. Der Ticketverkauf startete am 10. Dezember 2025, wobei Einführungstarife für Buchungen bis zum 31. März 2026 für Reisen bis zum 31. März 2027 angeboten werden. Mit dieser ungewöhnlichen Konfiguration reagiert Air Tahiti auf die spezifischen Anforderungen des Premium-Tourismus in Französisch-Polynesien. Die ATR 72-600 ist bekannt für ihre Zuverlässigkeit auf Kurzstreckenflügen zwischen den Inseln. Die Entscheidung, ein turbinengetriebenes Regionalflugzeug komplett in Business Class auszustatten, positioniert Air Tahiti klar im Luxussegment und erhöht den Reisekomfort auf den kurzen Inlandsstrecken erheblich.

weiterlesen »

Air Asia plant Expansion: Neues Drehkreuz im Nahen Osten und Flottenausbau zur Stärkung der Asien-Präsenz

Die AirAsia Aviation Group steht vor einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung und Konsolidierung, die eine Rückkehr zum ursprünglichen Namen AirAsia Group sowie eine ambitionierte geographische Expansion vorsieht. Im Zentrum dieser Pläne steht die Errichtung eines neuen Drehkreuzes im Nahen Osten, dessen operative Aufnahme für die zweite Jahreshälfte 2026 angestrebt wird. Dieses strategische Zentrum soll die Vernetzung des südostasiatischen Low-Cost-Riesen mit wichtigen Märkten in Europa und dem Vereinigten Königreich vorantreiben. Die Wahl fiel dabei auf Bahrain International, das sich in der Wettbewerbsanalyse als vorteilhafter Standort gegenüber den etablierten Drehkreuzen Dubai International oder Abu Dhabi International erwiesen hat. Bo Lingam, der Geschäftsführer der Gruppe, bestätigte, dass die initialen Operationen Verbindungen zwischen Kuala Lumpur International und Bahrain International umfassen sollen. Zudem werde eine Anbindung des Standorts Bangkok Don Mueang in Betracht gezogen. Bahrain soll dabei als zentraler Startpunkt für weitere Flugdienste nach Europa dienen. Die Entscheidung für Bahrain basiert laut Lingam auf dessen wettbewerbsfähigen Tarifen und der effizienten, nicht überlasteten Infrastruktur. Als weitere Option zur langfristigen Etablierung im Nahen Osten prüft die Gruppe die Gründung eines eigenen, in Bahrain ansässigen Air Operator’s Certificate (AOC). Parallel zur Expansion außerhalb Asiens plant AirAsia einen signifikanten Flottenausbau, um das Wachstum in Schlüsselmärkten wie Indonesien und den Philippinen zu unterstützen. Strategische Neuausrichtung im Nahen Osten Der Schritt in den Nahen Osten markiert eine wichtige Phase in der Unternehmensgeschichte von AirAsia. Obwohl die Region bereits von großen und finanzstarken nationalen Fluggesellschaften dominiert wird, zielt AirAsia darauf ab, in der Nische der kosteneffizienten Langstreckenverbindungen Fuß zu fassen. Bahrain International, das

weiterlesen »

Spirit Airlines verkauft Gates am Flughafen Chicago O’Hare an American Airlines

Die insolvente US-Fluggesellschaft Spirit Airlines hat im Rahmen ihrer Restrukturierungsbemühungen den Verkauf von zwei Flugsteigen am Flughafen Chicago O’Hare (ORD) an American Airlines abgeschlossen. Die Transaktion wurde durch einen Richter am US-Insolvenzgericht für den südlichen Bezirk von New York genehmigt. American Airlines erwirbt die beiden Gates für eine Summe von 30 Millionen US-Dollar, was zum Zeitpunkt der Genehmigung etwa 25,8 Millionen Euro entsprach. Der Verkaufspreis von 15 Millionen Dollar pro Flugsteig wurde von beiden Vertragsparteien als angemessen beurteilt, was auf intensiven Verhandlungen und der aktuellen Marktlage basiert, wie aus Gerichtsunterlagen hervorgeht. Der Verkauf ist Teil der Netzwerkoptimierungsstrategie von Spirit Airlines, die im August zum zweiten Mal Insolvenz anmelden musste. Die Fluggesellschaft kämpft weiterhin mit schwindenden Barreserven und anhaltend hohen Verlusten, was drastische Maßnahmen zur Kostensenkung und zur Generierung von Liquidität erforderlich macht. Im Zuge der laufenden Umstrukturierung hat die Low-Cost-Airline bereits 14 Flughäfen aus ihrem Streckennetz gestrichen und Leasingverträge für mehr als 80 Flugzeuge gekündigt. Der Verkauf der Infrastruktur in Chicago unterstreicht die Notwendigkeit, sich von nicht mehr benötigten Vermögenswerten zu trennen. Trotz des Verkaufs von zwei Gates wird Spirit Airlines zwei bevorzugte Flugsteige am Flughafen O’Hare behalten, um weiterhin Flüge von diesem wichtigen Verkehrsknotenpunkt anbieten zu können. American Airlines profitiert von diesem Kauf, da der Flughafen Chicago O’Hare zu den größten Drehkreuzen der Gesellschaft zählt. Die Übernahme zusätzlicher Gates ermöglicht American Airlines eine weitere Konsolidierung ihrer Präsenz und die Verbesserung ihrer Betriebsabläufe an einem der verkehrsreichsten Flughäfen der Welt. Für Spirit Airlines liefert die Transaktion dringend benötigte finanzielle Mittel

weiterlesen »

Drohende Kapazitätskrise in der Luftfahrt: IATA warnt vor massiven Verzögerungen bei Flugzeuglieferungen

Die internationale Luftverkehrsvereinigung (IATA) hat am 9. Dezember 2025 eine eindringliche Warnung an die globale Luftfahrtbranche und die Politik gerichtet: Die Produktion von Flugzeugen und Triebwerken steuert auf einen erneuten, tiefgreifenden Kapazitätsengpass zu. Aktuelle Zahlen belegen, dass das Lieferdefizit bei über 5.300 Flugzeugen liegt. Gleichzeitig ist der globale Auftragsbestand auf über 17.000 Maschinen angewachsen – ein Volumen, das bei den derzeitigen Produktionsraten der Hersteller eine Auslastung von nahezu zwölf Jahren bedeutet. Diese kritische Diskrepanz zwischen steigender Nachfrage und der begrenzten Verfügbarkeit neuer Flugzeuge droht, die Erholung der Branche nachhaltig zu bremsen und die Betriebskosten der Fluggesellschaften in die Höhe zu treiben. Die IATA schätzt, dass die begrenzte Flugzeugverfügbarkeit der Airline-Industrie allein im Jahr 2025 Kosten von über elf Milliarden US-Dollar verursachen wird. Diese Kosten entstehen durch höhere Leasinggebühren, eine eingeschränkte Planungsflexibilität, einen erhöhten Bedarf an suboptimalen, oft älteren Flugzeugtypen und allgemein gestiegene Betriebskosten. Willie Walsh, der Generaldirektor der IATA, betonte die Dringlichkeit der Situation und forderte, keine Mühen zu scheuen, um Lösungen zu beschleunigen, bevor die Auswirkungen noch akuter werden. Auch Reisende bekommen die Engpässe bereits zu spüren, da die knappen Kapazitäten in Verbindung mit der hohen Nachfrage zu höheren Ticketpreisen führen. Anhaltende Produktionsengpässe und deren Ursachen Die anhaltenden Lieferkettenprobleme in der Luftfahrt sind vielschichtig und haben sich seit der globalen Pandemie verfestigt. Die IATA identifiziert mehrere neue und verschärfte Herausforderungen in der Produktion. Ein zentrales Problem ist die Asynchronität zwischen der Flugzeugzellen- und der Triebwerksproduktion, wobei die Rumpfherstellung die Triebwerkslieferungen überholt. Triebwerkshersteller, insbesondere im Segment der hochmodernen, effizienten Antriebe,

weiterlesen »

Flugverbindungen zwischen Belarus und Israel werden wiederhergestellt

Nach einer Unterbrechung von fast vier Jahren wird der reguläre Flugverkehr zwischen Belarus und Israel Anfang 2026 vollständig wieder aufgenommen. Beide Länder hatten ihre direkten Flugverbindungen aufgrund verschiedener politischer und sicherheitstechnischer Entwicklungen eingestellt. Nun kehren sowohl die belarussische Nationalfluggesellschaft Belavia als auch die israelische Airline Arkia auf die Strecke zwischen Minsk und Tel Aviv zurück. Belavia kündigte die Wiederaufnahme ihrer traditionellen Route von Minsk nach Tel Aviv für den 8. Januar 2026 an. Die Fluggesellschaft plant, die Verbindung zunächst zweimal wöchentlich zu bedienen. Für diese Flüge soll die Boeing 737 Max 8 eingesetzt werden. Der Einsatz dieses Flugzeugtyps, der eine höhere Kapazität und Reichweite als ältere Modelle bietet, deutet auf die Erwartung einer stabilen Nachfrage auf dieser Route hin. Kurz darauf, ab dem 2. Februar 2026, wird auch die israelische Fluggesellschaft Arkia ihre Flüge nach Minsk wieder aufnehmen. Arkia plant ebenfalls zwei wöchentliche Flüge, die jeweils montags und freitags stattfinden sollen. Die Wiederherstellung der Verbindungen durch zwei verschiedene Fluggesellschaften signalisiert das Bestreben, die Reise- und Geschäftsbeziehungen zwischen Belarus und Israel zu reaktivieren, die traditionell durch eine große Diaspora in Israel und wirtschaftliche Verbindungen geprägt sind. Die Rückkehr der Direktflüge stellt eine wichtige Erleichterung für Reisende dar, die bislang auf Umsteigeverbindungen angewiesen waren. Die Belavia-Strecke Minsk-Tel Aviv war historisch gesehen eine der wichtigsten Verbindungen der Fluggesellschaft. Die nunmehrige Wiederbelebung des Luftverkehrs zwischen den Hauptstädten Minsk und Tel Aviv soll den Austausch in den Bereichen Tourismus, Handel und persönliche Reisen normalisieren.

weiterlesen »

Airline-Gelder blockiert: IATA fordert Regierungen zur Freigabe von 1,2 Milliarden US-Dollar auf

Die Internationale Flug-Transport-Vereinigung (IATA) hat Ende Oktober 2025 erneut die Alarmglocken geläutet: Weltweit halten Regierungen beträchtliche Airline-Gelder in Höhe von 1,2 Milliarden US-Dollar zurück, die eigentlich an die Fluggesellschaften zur Rückführung in deren Heimatmärkte überwiesen werden müssten. Diese Gelder stammen aus dem regulären Geschäftsbetrieb, insbesondere aus dem Verkauf von Tickets und Frachtleistungen. Obwohl sich die Situation seit dem letzten Bericht im April 2025 geringfügig um 100 Millionen US-Dollar verbessert hat, bleibt die Blockade ein massives Problem für die globale Luftfahrtbranche. Die IATA sieht in dieser Praxis einen klaren Verstoß gegen internationale Verpflichtungen und bilaterale Luftverkehrsabkommen, die eine uneingeschränkte Rückführung von Einnahmen garantieren sollen. Ein überwältigender Anteil von 93 Prozent der blockierten Gelder, das entspricht 1,12 Milliarden US-Dollar, ist in Regionen Afrikas und des Nahen Ostens angesiedelt. Die Organisation fordert die betreffenden Regierungen nachdrücklich auf, alle Restriktionen aufzuheben und den Fluggesellschaften den uneingeschränkten Zugriff auf ihre hart erwirtschafteten US-Dollar-Einnahmen zu gewähren. Die geografische Konzentration des Problems Die Blockade der Airline-Gelder ist geografisch stark konzentriert, wobei zehn Länder für beinahe 90 Prozent der Gesamtsumme verantwortlich sind. Konkret machen zehn Staaten in Afrika, dem Nahen Osten und Südasien 89 Prozent der gesamten blockierten Gelder aus, was 1,08 Milliarden US-Dollar entspricht. Land Betrag in Millionen US-Dollar Algerien 307 XAF-Zone* 179 Libanon 138 Mosambik 91 Angola 81 Eritrea 78 Simbabwe 67 Äthiopien 54 Pakistan 54 Bangladesch 32 *Die XAF-Zone umfasst Kamerun, die Zentralafrikanische Republik, den Tschad, die Republik Kongo, Äquatorialguinea und Gabun. Auffällig ist, dass Algerien in diesem Berichtszeitraum erstmals an die Spitze der Liste

weiterlesen »

KLM Cityhopper beginnt Umrüstung der Embraer E2-Flotte zur Kapazitätserweiterung

KLM Cityhopper, die Regionaltochter der niederländischen KLM, hat mit der Umrüstung ihrer gesamten Flotte von 22 Embraer 195-E2-Flugzeugen begonnen. Ziel der Modifikation ist die Steigerung der Sitzplatzkapazität und die Optimierung der betrieblichen Effizienz. Der erste umgerüstete Jet mit vier zusätzlichen Sitzen in der Economy Class, der nun insgesamt 136 Plätze bietet, nahm am 6. Dezember den Flugbetrieb mit einem Flug nach Porto auf. Die Kabinenanpassungen werden durch eine Reduzierung der Bordküchengröße und die Optimierung des Stauraums für das Catering erreicht. Durch die zusätzlichen Sitzplätze kann die Fluggesellschaft mehr Passagiere befördern. Die Umstellung auf eine leichtere Catering-Ausrüstung reduziert das jährliche Gewicht der transportierten Ausrüstung um rund fünf Millionen Kilogramm. Dies führt zu einer jährlichen Einsparung von bis zu 160.000 Kilogramm Kerosin. KLM Cityhopper plant, die Umrüstung in einem schnellen Tempo durchzuführen: Alle fünf Arbeitstage soll ein Flugzeug umgebaut werden. Die Fertigstellung der gesamten Umrüstung der 22 Embraer E2-Jets ist bis Juni 2026 vorgesehen. Maschinen, die sich derzeit in Twente in Lagerung befinden, werden nach dem Umbau wieder in den aktiven Dienst gestellt. Die Regionalfluggesellschaft betonte, dass Mitarbeiter von KLM Cityhopper an der Verfeinerung des neuen Designs beteiligt waren, um die praktische Anwendbarkeit für das Bordpersonal zu gewährleisten. Die Embraer E2-Serie, bekannt für ihre Treibstoffeffizienz und Geräuscharmut, bildet das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte von KLM Cityhopper. Die nun durchgeführte Kapazitätserweiterung auf 136 Sitze pro Jet zielt darauf ab, die Einnahmen pro Flug zu maximieren. Die Fluggesellschaft versichert, dass der Komfort der Passagiere und die Qualität des Caterings trotz der Anpassungen unverändert

weiterlesen »

Sommer 2026: Austrian Airlines setzt auf elf Wetlease-Flugzeuge

Ryanair-Chef Michael O’Leary behauptete Anfang dieses Monats, dass im Sommerflugplan 2026 die Kapazität am Flughafen Wien-Schwechat deutlich niedriger sein wird. Dabei rechnete er vor, dass Wizz Air den Abflug in Richtung Bratislava macht, die Ryanair-Tochter Malta Air die Basis dicht macht und Austrian Airlines zehn Maschinen weniger einsetzen würde. Während die Aussagen bezüglich Wizz Air und Ryanair dem aktuellen Stand der Dinge nach zutreffend sind, ist es hinterfragenswert wie Michael O’Leary eigentlich auf die Äußerung bezüglich der AUA kommt. Genau diese Frage stellt man sich in der Konzernzentrale der Austrian Airlines Group auch, denn auf Anfrage dementiert eine Sprecherin, dass die im Sommer 2026 gegenüber dem laufenden Jahr eingesetzte Flotte um zehn Maschinen reduziert sein wird. Unternehmensangaben verfügt man derzeit über 11 Langstreckenflugzeuge des Herstellers Boeing, 40 Maschinen aus dem Hause Airbus sowie 17 Embraer-Jets. Embraer raus, Airbus rein Bekannt ist auch, dass sich Austrian Airlines von den Embraer-195 trennen wird. Künftig wird der Airbus A320 das kleinste Muster im Eigenbetrieb sein. Allerdings werden auch weiterhin E195 für die AUA unterwegs sein, denn Air Dolomiti fliegt weiterhin im Rahmen einer Wetlease-Vereinbarung für die AUA. „Austrian Airlines wird ihre Flotte harmonisieren und einen Flotten-Rollover durchführen,  dass von aktuell 5 unterschiedlichen Flugzeugentypen zukünftig nur noch 2 unterschiedliche Flugzeugtypen eingesetzt werden. Die 17 Embraer-Maschinen werden schrittweise aufgeflottet. Im Zuge des Flotten-Rollovers wird die Airbus-Flotte aufgewertet und ausgeweitet. Austrian Airlines-Flotte wird damit künftig aus 58 Flugzeugen bestehen: 12 Langstrecken-Flugzeuge – Dreamliner und 46 Airbus-Flugzeuge werden künftig auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt“, so eine

weiterlesen »

Mavi Gök Airlines beginnt Direktvertrieb und setzt auf Großraumjets

Die türkische Charterfluggesellschaft Mavi Gök Airlines hat eine strategische Neuausrichtung bekannt gegeben: Das Unternehmen bietet seine Flugtickets erstmals direkt zum Verkauf an Endkunden an. Bisher operierte die Airline primär für Reiseveranstalter im Chartersegment. Parallel zur Einführung des Direktvertriebs plant Mavi Gök Airlines im Sommerflugplan 2026 eine deutliche Kapazitätssteigerung auf wichtigen Strecken nach Deutschland. Im Fokus der neuen Direktverkäufe stehen zunächst Verbindungen ab dem türkischen Drehkreuz Antalya. Die Fluggesellschaft wird dabei insbesondere fünf europäische Destinationen anfliegen: Köln/Bonn, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg und das britische Teesside. Besonders auf den Deutschland-Routen setzt Mavi Gök Airlines in der Hochsaison auf Großraumflugzeuge, um das hohe Passagieraufkommen zwischen der Türkei und den deutschen Städten zu bedienen. Ab Ende März 2026 plant die Airline, die Strecken nach Köln/Bonn und Düsseldorf jeweils viermal wöchentlich mit Boeing 777-300ER zu bedienen. Diese Maschinen verfügen über eine Kapazität von bis zu 546 Sitzplätzen. Der Einsatz solch großer Jets ist im Charter- und Linienverkehr zwischen der Türkei und Deutschland während der Hauptreisezeit keine Seltenheit und ermöglicht es der Airline, große Volumen an touristischem Verkehr zu bewältigen. Die Flughäfen Hannover und Nürnberg werden ebenfalls in das Flugprogramm ab Antalya aufgenommen, wobei dort Flugzeuge des Typs Boeing 757-300 zum Einsatz kommen sollen. Der Schritt in den Direktvertrieb markiert einen Wandel im Geschäftsmodell der 2007 gegründeten, aber erst in jüngster Zeit unter neuem Namen operierenden Gesellschaft. Durch den direkten Verkauf erschließt sich Mavi Gök Airlines neue Umsatzquellen und gewinnt mehr Kontrolle über Preisgestaltung und Kundenbeziehungen. Dies folgt dem allgemeinen Trend in der Luftfahrtbranche, die Abhängigkeit von

weiterlesen »