Dezember 18, 2025

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Dezember 18, 2025

Explorer Fernreisen integriert Bahn-Anreise und führt neue Themenreisen ein

Der Individualreiseveranstalter Explorer Fernreisen hat sein Serviceangebot für Pauschalreisen grundlegend erweitert. Seit Dezember 2025 ist bei allen Buchungen, die internationale Flüge beinhalten, ein Zug-zum-Flug-Ticket für die zweite Klasse automatisch im Preis inbegriffen. Diese Regelung gilt für Abflüge von allen deutschen Flughäfen sowie von den Standorten Basel und Salzburg. Um eine hohe Flexibilität zu gewährleisten, werden die Fahrkarten als Flex-Tickets ohne Zugbindung ausgestellt. Damit reagiert das Unternehmen auf die Anforderungen des Marktes nach einer unkomplizierten Anreise zum Flughafen, die auch bei kurzfristigen Flugplanänderungen Bestand hat. Parallel zur Erweiterung der Inklusivleistungen baut der Spezialveranstalter sein Portfolio an Themenreisen aus. Neu im Programm sind spezifische Angebote für Anhänger der Harry-Potter-Filmwelt. Dazu gehört ein fünftägiger Aufenthalt in London mit Fokus auf städtische Drehorte sowie eine neuntägige Mietwagenrundreise durch Schottland, die zu bekannten Naturkulissen der Filmreihe führt. Diese Reisen werden über das digitale Baukastensystem TripBuilder verwaltet, welches Reisebüros und Kunden eine individuelle Anpassung der Route und der Unterkünfte ermöglicht. Die Geschäftsführung von Explorer betont, dass die automatische Inkludierung der Bahnfahrt die Planungssicherheit für Reisebüros erhöht und den Beratungsprozess vereinfacht. Ergänzend dazu stehen Optionen für Upgrades in die erste Klasse sowie Regelungen zur Nutzung des Tickets am Tag nach der Landung zur Verfügung. Durch die Kombination aus technischer Flexibilität im Buchungssystem und erweiterten Inklusivleistungen zielt der Veranstalter darauf ab, die Kundenbindung im Segment der Individual- und Erlebnisreisen zu stärken. Das Unternehmen, das zur Dertour Group gehört, festigt damit seine Position als Anbieter maßgeschneiderter Fernreisen im deutschsprachigen Raum.

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Hohe Reservierungslage in der Wiener Gastronomie über die Weihnachtsfeiertage

In der Wiener Gastronomie zeichnet sich für die bevorstehenden Weihnachtsfeiertage eine positive Buchungslage ab. Laut einer aktuellen Erhebung der Wirtschaftskammer Wien planen immer mehr Haushalte, die traditionellen Familienfeiern in Wirtshäuser und Restaurants zu verlegen. Thomas Peschta, Obmann der Fachgruppe Gastronomie, berichtet, dass knapp die Hälfte der geöffneten Betriebe bereits jetzt sehr gut gebucht ist. Der Trend, die eigene Küche während der Feiertage ungenutzt zu lassen, sorgt bei den teilnehmenden Gastronomen für eine stabile Auslastung zum Jahresende. Die Umfragedaten belegen, dass etwa zwei Drittel der Wiener Gastronomiebetriebe an mindestens einem der Feiertage ihre Pforten öffnen. Während am Heiligen Abend etwa ein Fünftel der Lokale zur Verfügung steht, verzeichnet der Stephanitag mit über einem Drittel die höchste Dichte an geöffneten Betrieben. Neben klassischen Restaurants bieten auch zahlreiche Wiener Kaffeehäuser ihren Service an, um Gästen eine gesellschaftliche Alternative zum privaten Rahmen zu ermöglichen. Auch für Silvester und den Dreikönigstag planen jeweils rund 30 Prozent der Betreiber den regulären Betrieb ein. Hinter der Entscheidung zur Öffnung stehen vor allem betriebswirtschaftliche Überlegungen. Viele Gastronomen nutzen die Feiertage, um durch die gezielte Bewirtung der Gäste die Jahresbilanz zu stärken. Da ein Teil der Konkurrenzbetriebe die Zeit für Betriebsurlaube und den Abbau von Urlaubsansprüchen nutzt, erhöht sich die Rentabilität für die geöffneten Häuser trotz einer insgesamt niedrigeren Gästefrequenz im Vergleich zum restlichen Jahr. Die Branche reagiert damit flexibel auf die steigende Nachfrage nach professioneller Bewirtung während der winterlichen Festzeit.

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Positive Zwischenbilanz für den Salzburger Christkindlmarkt und Ausblick auf Silvester

Die Händler und Gastronomen des Salzburger Christkindlmarktes blicken zur Hälfte der Laufzeit auf eine erfolgreiche Saison zurück. Besonders die stabilen Wetterverhältnisse der vergangenen Tage führten zu einer hohen Besucherfrequenz in der Salzburger Altstadt. Das Angebot auf dem Dom- und Residenzplatz wird durch den Eiszauber am Mozartplatz ergänzt, der als Eislauffläche bis Ende Januar 2026 betrieben wird. Der Markt verzeichnete bisher einen starken Zuspruch sowohl durch die lokale Bevölkerung als auch durch internationale Gäste, wobei die Mischung aus Handwerk und Kulinarik im Vordergrund stand. Ein wesentliches Element der diesjährigen Veranstaltung ist die akustische Gestaltung. Das Programm umfasst tägliche Darbietungen von Chören, Turmbläsern und Brauchtumsgruppen. Auch die Auftritte der Krampus- und Perchtenpassen prägten das Marktgeschehen der ersten Wochen. Nach dem 26. Dezember wandelt sich das Areal traditionell in einen Silvestermarkt um. In dieser Phase verlagert sich der Schwerpunkt auf ein umfangreiches Musikprogramm, das von klassischer Volksmusik bis hin zu modernen Rhythmen reicht und den Übergang in das neue Jahr einleitet. Für den Jahreswechsel haben die Organisatoren spezielle Programmpunkte angekündigt. Am Nachmittag des Silvestertages wird erstmals ein Kinderfeuerwerk unter dem Motto „Himmelsaquarelle“ veranstaltet, bei dem bunter Rauch zum Einsatz kommt. Musikalisch wird das alte Jahr unter anderem durch Konzerte der Lungau Big Band auf dem Kapitelplatz abgeschlossen. Pünktlich um Mitternacht erfolgt ein großes Feuerwerk über der Altstadt. Am Neujahrstag wird das Programm mit Walzertanzkursen und weiteren Live-Konzerten fortgesetzt. Sämtliche kulturellen Darbietungen rund um den Jahreswechsel sind für das Publikum kostenfrei zugänglich.

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Air Baltic plant Kapazitätsausweitung für den Sommer 2026

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat eine umfangreiche Erweiterung ihres Streckennetzes für die Sommersaison 2026 angekündigt. Nach ersten Plänen im September 2025 wurden nun vier zusätzliche Verbindungen bestätigt, womit die Gesamtzahl der Neuerungen auf zehn Ziele und vier wiederaufgenommene Routen steigt. Diese Expansion führt zu einer deutlichen Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten in allen drei baltischen Staaten. In Riga wächst das Angebot um 12 Prozent, was über 400.000 zusätzlichen Plätzen entspricht. Litauen verzeichnet mit einem Plus von 21 Prozent den stärksten relativen Zuwachs, während in Tallinn die Kapazität um 11 Prozent steigt. Ab Frühjahr 2026 ergänzen neue Direktverbindungen von Riga nach Warschau und Göteborg sowie von Vilnius nach Zürich und Chișinău das Portfolio. Diese Routen ergänzen die bereits zuvor kommunizierten Ziele wie Wien, Hamburg, Athen und Antalya. Neben den neuen Zielen reaktiviert die Fluggesellschaft Verbindungen von Riga nach Aberdeen, Belgrad und Jerewan sowie von Tallinn nach Oslo. Insgesamt wird Air Baltic im kommenden Sommer mehr als 110 Strecken bedienen, was einer Steigerung des Gesamtangebots um rund 9 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Zudem sollen auf 30 bestehenden Routen die Flugfrequenzen erhöht werden. Die technische Basis für diese Expansion bildet die Flotte aus 51 Airbus A220-300, die als eine der jüngsten in Europa gilt. Ein wesentlicher Teil der Strategie ist die Verbesserung der Konnektivität zwischen den baltischen Hauptstädten und dem restlichen europäischen Kontinent. Mantas Vrubliauskas, Vizepräsident für das Netzwerkmanagement, betont die Bedeutung der erhöhten Flexibilität für Passagiere durch das dichtere Flugnetz. Zudem treibt die Airline die Ausstattung ihrer Flugzeuge mit SpaceX Starlink

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Führungswechsel im Vertrieb von Emirates Österreich

Bei der Fluggesellschaft Emirates in Österreich kommt es zum Jahreswechsel 2025/2026 zu einer personellen Neuausrichtung im Management. Anton Bily, der seit Juli 2010 als Sales Manager für die kommerziellen Aktivitäten auf dem österreichischen Markt verantwortlich zeichnete, tritt nach über 15 Jahren Betriebszugehörigkeit in den Ruhestand. In seine Amtszeit fielen wesentliche strategische Entwicklungen, darunter die erstmalige Stationierung des Airbus A380 auf der Strecke Wien-Dubai im Jahr 2016 sowie die jüngste Einführung der Premium Economy Class in der Vier-Klassen-Konfiguration der Boeing 777-Flotte. Die Nachfolge von Bily hat Alexandre Kunz angetreten, der die Position offiziell bereits am 17. November übernahm, um eine reibungslose Übergabe der Geschäfte zu gewährleisten. Kunz verfügt über internationale Erfahrung im Airline-Vertrieb und wird künftig die gesamte Verkaufssteuerung in Österreich leiten. Zu seinen Kernaufgaben gehört der Ausbau der bestehenden Kooperationen mit Reisebüros und Firmenkunden sowie die Erschließung neuer Marktsegmente. Das Wiener Team von Emirates, das unter der Leitung von Country Manager Elisabeth Zauner steht, setzt dabei auf eine Fortführung der engen Partnerschaften innerhalb der lokalen Tourismusbranche. Emirates operiert derzeit mit zwei täglichen Linienverbindungen zwischen Wien und dem Drehkreuz Dubai, wobei sowohl der Airbus A380 als auch die Boeing 777 zum Einsatz kommen. Der Standort Wien gilt für die Fluggesellschaft aus den Vereinigten Arabischen Emiraten als einer der wichtigsten Märkte in Zentraleuropa, insbesondere durch die hohe Nachfrage im Segment der Fernreisen nach Asien, Afrika und Australien. Der neue Sales Manager Alexandre Kunz kündigte an, innovative Vertriebsimpulse setzen zu wollen, um die Marktführerschaft im Premium-Segment ab Wien weiter zu festigen.

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Tradition am Tisch: Georgien forciert mit dem Projekt Mziskari die Vermarktung seines kulinarischen Erbes

Georgien festigt seine Position als aufstrebendes Ziel im Kaukasus durch eine neue strategische Tourismusinitiative. Die Georgische National Tourism Administration hat das Projekt Mziskari ins Leben gerufen, um die tief verwurzelten kulinarischen Traditionen des Landes systematisch zu erschließen und international bekannter zu machen. Im Kern der Initiative steht die Vernetzung von Reisenden mit lokalen Gastgebern in ländlichen Regionen, wobei der Fokus auf authentischen, familiengeführten Betrieben liegt. Durch die Schaffung eines gastronomischen Guides werden kleine Produzenten und Landwirte direkt in die touristische Wertschöpfungskette integriert. Ziel ist es, die regionale Identität zu wahren und gleichzeitig die wirtschaftliche Basis im ländlichen Raum zu verbreitern. Die Initiative reagiert auf das wachsende Interesse an kultureller Tiefe und macht die georgische Tafel, die sogenannte Supra, zum zentralen Element einer modernen Vermarktungsstrategie. Struktur und Vision der Mziskari Initiative Hinter dem Begriff Mziskari verbirgt sich ein umfassendes Konzept, das weit über eine reine Empfehlungsliste für Restaurants hinausgeht. Die Georgische National Tourism Administration hat erkannt, dass die Stärke Georgiens in der Unverfälschtheit seiner ländlichen Strukturen liegt. Das Projekt dient als Brücke zwischen der modernen Tourismuswirtschaft und den jahrhundertealten Traditionen der Landwirtschaft und Lebensmittelherstellung. Die teilnehmenden Betriebe sind verpflichtet, bestimmte Kriterien zu erfüllen, um die Qualität und Authentizität des Angebots zu sichern. Dazu gehören die Führung einer eigenen Landwirtschaft oder einer handwerklichen Lebensmittelproduktion sowie die Einhaltung festgelegter Sicherheits- und Hygienestandards. Im Gegenzug erhalten die Familienbetriebe Unterstützung in Form von fachlicher Beratung, Schulungen im Bereich Gästemanagement sowie Marketingmaßnahmen, die ihre Sichtbarkeit auf internationalem Parkett erhöhen. Auch der Zugang zu notwendiger Infrastruktur und

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TUI Airline führt neue Retailing-Technologie von Navitaire ein

Die TUI Airline hat sich als erster Airline-Verbund weltweit für die Implementierung des neuen Navitaire Stratos Portfolios entschieden. Diese von der Amadeus-Tochter Navitaire entwickelte Lösung zielt darauf ab, die kommerziellen Prozesse von Low-Cost- und Hybrid-Fluggesellschaften zu modernisieren. Durch den Wechsel von der bisherigen „New Skies“-Plattform auf die cloud-basierte Stratos-Architektur nutzt TUI Airline künftig fortschrittliche E-Commerce-Funktionen. Ein zentrales Element ist dabei eine neue Warenkorb-Funktion, die es Kunden ermöglicht, Angebote zu suchen, zu speichern und zu einem späteren Zeitpunkt unter Berücksichtigung tagesaktueller Preise zu buchen. Die technologische Umstellung basiert auf den aktuellen IATA-Standards für „Offer und Order“, wodurch das bisherige Ticket-System durch moderne digitale Verkaufsstrukturen ersetzt wird. TUI Airline verspricht sich davon eine deutliche Steigerung der Agilität und Wettbewerbsfähigkeit. Die offene Architektur der Plattform erlaubt die Integration von künstlicher Intelligenz, um personalisierte Empfehlungen für Zusatzleistungen wie Mietwagen, Unterkünfte oder Ausflüge direkt in den Buchungsprozess einzubinden. Laut Chief Commercial Officer Peter Glade stellt dieser Schritt einen Eckpfeiler in der Transformation hin zu einem modernen, datengesteuerten Geschäftsmodell dar. Die Leitung dieses technologischen Großprojekts übernimmt TUI InfoTec, die IT-Tochtergesellschaft des Konzerns. Durch die enge Zusammenarbeit mit Amadeus soll sichergestellt werden, dass die Migration reibungslos verläuft und gleichzeitig die Referenzlösung für die nächste Generation des digitalen Airline-Verkaufs mitgestaltet wird. Ziel ist es, durch präziseres Upselling und Cross-Selling die Konversionsraten auf den Webseiten der Fluggesellschaften zu erhöhen und zusätzliche Umsatzerlöse durch Partnerangebote zu generieren. Die Implementierung unterstreicht den Trend in der Luftfahrtbranche, klassische Buchungssysteme durch hochflexible Retail-Plattformen zu ersetzen.

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Air Japan setzt auf kulturelle Erlebnisse und Onboard-Entertainment

Die japanische Fluggesellschaft Air Japan, eine spezialisierte Tochtergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für die Wintersaison 2025 und das Frühjahr 2026 eine umfassende Event-Reihe angekündigt, um das Passagiererlebnis auf ihren Schlüsselrouten zu transformieren. Ab Ende Dezember 2025 werden auf ausgewählten Verbindungen zwischen dem Flughafen Tokio-Narita und den Metropolen Bangkok sowie Singapur exklusive Bordaktionen durchgeführt. Das Programm, das über einen Zeitraum von zwölf Monaten in enger Abstimmung zwischen Kabinenpersonal und Management entwickelt wurde, umfasst analoge Fotosessions während der Feiertage, Verkostungen japanischer Spirituosen im Januar sowie die Rückkehr eines populären Kapselspiel-Wettbewerbs. Diese Initiative ist Teil einer langfristigen Strategie, japanische Alltagskultur direkt in den Flugbetrieb zu integrieren und sich so in einem preislich hart umkämpften Marktumfeld durch Serviceinnovationen von regionalen Wettbewerbern abzuheben. Fokus auf Kundenbindung durch analoge Nostalgie und Feiertagsaktionen Den Auftakt der Veranstaltungsreihe bilden spezielle Fotosessions während der Weihnachtszeit und zum Jahreswechsel. In einem digitalen Zeitalter setzt Air Japan bewusst auf den nostalgischen Charme analoger Sofortbildkameras. Zwischen dem 23. und 25. Dezember 2025 sowie vom 31. Dezember 2025 bis zum 3. Januar 2026 erhalten Reisende die Möglichkeit, sich vom Kabinenpersonal mit Instax-Kameras fotografieren zu lassen. Diese physischen Erinnerungsstücke sollen laut Unternehmensangaben eine persönlichere Bindung zwischen Passagieren und der Marke schaffen. Die Entscheidung für diese Aktion basiert auf internen Workshops, in denen Möglichkeiten zur Steigerung der Kundenzufriedenheit während der Hauptreisezeiten evaluiert wurden. Durch die Begrenzung auf die Routen nach Bangkok (BKK) und Singapur (SIN) konzentriert sich die Airline auf ihre profitabelsten Mittelstreckenverbindungen, auf denen ein hohes Aufkommen an Urlaubsreisenden verzeichnet wird. Kulinarische

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JetBlue beendet Flugverbindung zwischen New York und Amsterdam

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways hat die dauerhafte Einstellung ihrer Verbindung zwischen dem Flughafen New York JFK und Amsterdam Schiphol bekannt gegeben. Damit endet eine der politisch brisantesten Flugrouten der letzten Jahre bereits zwei Jahre nach ihrer Aufnahme im August 2023. Der Entscheidung war ein langwieriger Streit um Start- und Landerechte (Slots) am kapazitätsbeschränkten Flughafen Schiphol vorausgegangen. Ursprünglich hatten die niederländischen Behörden JetBlue den Zugang verweigert, was zu diplomatischen Spannungen führte. Das US-Verkehrsministerium drohte daraufhin mit Vergeltungsmaßnahmen gegen die niederländische KLM, bevor Ende 2023 eine vorübergehende Einigung erzielt werden konnte. Trotz der mühsam erkämpften Marktzugänge blieb der wirtschaftliche Erfolg der Route hinter den Erwartungen zurück. JetBlue macht hierfür den intensiven Wettbewerb durch die etablierten Partner KLM und Delta Air Lines sowie die hohen Betriebskosten in Amsterdam verantwortlich. Ein entscheidender Nachteil war zudem das eingesetzte Fluggerät: Während die Konkurrenz die Strecke mit Großraumflugzeugen wie der Boeing 777 oder 787 bediente, setzte JetBlue auf den kleineren Airbus A321neo. Mit weniger als 60.000 beförderten Passagieren in den ersten acht Monaten des Jahres lag die Auslastung deutlich unter dem Branchendurchschnitt. Die freiwerdenden Slots in Schiphol werden nun neu vergeben, wobei Branchenexperten davon ausgehen, dass insbesondere Fluggesellschaften aus der Golfregion Interesse an einer Expansion zeigen könnten. JetBlue konzentriert seine europäischen Aktivitäten künftig verstärkt auf den Standort Boston, der als primäres Tor nach Europa fungieren soll. Von dort aus werden weiterhin Ziele wie London, Dublin und Mailand bedient. Für New York JFK bleiben im Ganzjahresbetrieb lediglich die Verbindungen nach London und Paris bestehen. Eine weitere Expansion in

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Kroatische Regierung beschließt umfangreiche Kapitalerhöhung für Croatia Airlines

Die kroatische Regierung hat weitreichende Finanzhilfen für die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines verabschiedet, um die Eigenkapitalbasis des Unternehmens nachhaltig zu stärken. Wie das Kabinett in Zagreb unter Verkehrsminister Oleg Butković bestätigte, soll das Stammkapital der Airline bis Ende 2027 um insgesamt 148,8 Millionen Euro erhöht werden. Die Maßnahme setzt sich aus einer Barzuführung in Höhe von 70 Millionen Euro sowie der Umwandlung bestehender staatlicher Forderungen in Höhe von 78,8 Millionen Euro zusammen. Dieser strategische Schritt wurde bereits am 12. Dezember 2025 offiziell gebilligt und dient der Konsolidierung der Bilanz nach den wirtschaftlichen Herausforderungen der vergangenen Jahre. Der Prozess der Rekapitalisierung beginnt noch im laufenden Jahr 2025 mit der Konvertierung von zwei staatlichen Corona-Krediten im Gesamtwert von 43 Millionen Euro in Eigenkapital. Für das Jahr 2026 ist eine weitere Umwandlung von Krediten in Höhe von 43 Millionen Euro vorgesehen, ergänzt durch eine erste Barkapitalerhöhung von 35 Millionen Euro. Den Abschluss der Finanzierungsstrategie bildet eine finale Tranche im Jahr 2027, die erneut eine Barzahlung von 35 Millionen Euro umfasst. Die Mittel für das laufende Jahr werden durch Umschichtungen innerhalb des aktuellen Staatshaushalts bereitgestellt, während die zukünftigen Beträge in die Haushaltsplanungen der kommenden zwei Jahre einfließen sollen. Diese finanzielle Unterstützung erfolgt zu einem Zeitpunkt, an dem Croatia Airlines eine umfassende Erneuerung ihrer Flotte vorantreibt. Die Fluggesellschaft befindet sich mitten im Übergang zu einer einheitlichen Airbus A220-Flotte, was erhebliche Investitionskosten verursacht. Experten werten die Kapitalmaßnahme als notwendige Absicherung, um die Liquidität des Carriers während der Flottenumstellung zu gewährleisten und die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber regionalen Billigfluganbietern

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