Dezember 24, 2025

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Dezember 24, 2025

Personalwechsel an der Spitze des Bundesverbands der Deutschen Fluggesellschaften

Der Bundesverband der Deutschen Fluggesellschaften (BDF) stellt seine Führung neu auf. Max Kownatzki wurde vom Vorstand des Branchenverbands zum neuen Mitglied des Führungsgremiums gewählt und übernimmt damit die Position von Jens Bischof. Dieser Personalwechsel ist eng mit einer Rochade im Lufthansa-Konzern verknüpft: Kownatzki, der aktuell noch als Geschäftsführer des Joint Ventures SunExpress tätig ist, wird zum 1. Februar 2026 den Posten des Vorstandsvorsitzenden bei der Fluggesellschaft Eurowings übernehmen. Jens Bischof legt seine Ämter sowohl im Verband als auch bei der Fluglinie zum Jahresende auf eigenen Wunsch nieder. Max Kownatzki blickt auf eine über 25-jährige Karriere in der internationalen Luftfahrtindustrie zurück. Vor seiner Zeit bei SunExpress bekleidete der promovierte Betriebswirt verschiedene Führungspositionen innerhalb der Lufthansa Group, unter anderem im Bereich Netzplanung und Strategie. Seit 2020 steuerte er das Gemeinschaftsunternehmen von Lufthansa und Turkish Airlines durch die globale Luftverkehrskrise und sicherte die operative Stabilität des Ferienfliegers. Branchenexperten sehen in seiner Berufung ein Zeichen für Kontinuität in der Interessenvertretung der großen deutschen Flugbetriebe gegenüber der Bundespolitik. In seinem neuen Amt im BDF kündigte Kownatzki an, den Fokus verstärkt auf die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland zu legen. Er kritisiert insbesondere die im internationalen Vergleich hohen staatlichen Standortkosten, wie die Luftverkehrsteuer sowie gestiegene Luftsicherheits- und Flugsicherungsgebühren. Diese Belastungen erschweren nach Ansicht des Verbands die Erholung der Branche und führen zu einer Benachteiligung deutscher Fluggesellschaften gegenüber der Konkurrenz an ausländischen Drehkreuzen. Kownatzki forderte daher eine deutliche Verbesserung der regulatorischen Rahmenbedingungen, um die Marktposition der heimischen Airlines zu festigen. Der BDF fungiert als zentrale Interessenvertretung für Unternehmen

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Erstmalige Flugverbindung von Düsseldorf in die Skiregion Sälen-Trysil

Die Fluggesellschaft Tuifly hat eine neue Nonstopverbindung vom Flughafen Düsseldorf zum Scandinavian Mountains Airport aufgenommen. Die Strecke wird ab sofort jeweils samstags bedient und bietet Reisenden erstmals die Möglichkeit, die schwedisch-norwegische Grenzregion Sälen-Trysil ohne Umstieg von Deutschland aus zu erreichen. Mit einer Flugzeit von rund zwei Stunden verkürzt sich die Anreise in das größte zusammenhängende Skigebiet Nordeuropas erheblich, da bisher zeitaufwendige Transfers über Oslo oder Stockholm sowie längere Busreisen notwendig waren. Der Flughafen Düsseldorf und die Fluggesellschaft bestätigten, dass die Verbindung zunächst für die gesamte Wintersaison fest im Flugplan verankert ist. Der Scandinavian Mountains Airport, auch bekannt unter dem Namen Sälen Trysil Airport, wurde erst im Jahr 2019 eröffnet und ist speziell auf die Bedürfnisse des Wintertourismus zugeschnitten. Er liegt geografisch günstig zwischen den schwedischen Skigebieten Sälen und dem norwegischen Trysil, wobei die Transferzeiten zu den Unterkünften oft weniger als 25 Minuten betragen. Branchenexperten werten die Entscheidung von Tuifly als strategische Erweiterung des Portfolios, um der steigenden Nachfrage nach schneesicheren Alternativen zu den klassischen Alpenregionen gerecht zu werden. Neben deutschen Urlaubern nutzen auch Reiseveranstalter die neue Kapazität, um Pauschalpakete im skandinavischen Hochland anzubieten. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die wirtschaftliche Bedeutung dieser Route für die regionale Infrastruktur. Die Region Trysil verfügt über mehr als 70 Pistenkilometer und gilt als eines der modernsten Skigebiete Norwegens, während Sälen auf schwedischer Seite besonders durch seine familienfreundliche Infrastruktur besticht. Durch die Direktverbindung wird das Einzugsgebiet des Düsseldorfer Flughafens, das bis in die Benelux-Staaten reicht, direkt an die nordische Sportinfrastruktur angebunden. Technisch wird die Strecke meist mit

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Personalwechsel an der Spitze des Aufsichtsrats der Flughafen Kassel GmbH

Der Aufsichtsrat der Flughafen Kassel GmbH hat den hessischen Finanzstaatssekretär Till Kaesbach einstimmig zu seinem neuen Vorsitzenden gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Uwe Becker an, der das Amt über einen Zeitraum von einem Jahr ausübte. Mit der Wahl Kaesbachs rückt ein Vertreter des Hessischen Finanzministeriums an die Spitze des Gremiums, was die strategische Bedeutung des Landes Hessen als Gesellschafter unterstreicht. Die Positionen der Stellvertreter bleiben unverändert besetzt durch den Kasseler Oberbürgermeister Sven Schoeller sowie den Landrat des Landkreises Kassel, Andreas Siebert. Die personelle Neubesetzung erfolgt in einer Phase, in der die wirtschaftliche Entwicklung des Regionalflughafens unter genauer Beobachtung steht. Till Kaesbach, der seit Anfang 2024 als Staatssekretär im Finanzministerium tätig ist, übernimmt die Leitung des Aufsichtsrats in einer Zeit, in der über die zukünftige Ausrichtung und die finanzielle Konsolidierung des Standorts debattiert wird. Der Flughafen Kassel-Calden sieht sich regelmäßig mit Diskussionen über Passagierzahlen und die Rentabilität des Flugbetriebs konfrontiert, weshalb der Expertise aus dem Finanzressort des Landes eine besondere Rolle bei der künftigen Haushaltsplanung zukommt. Zusätzliche Branchenberichte weisen darauf hin, dass die Flughafen GmbH Kassel eine enge Abstimmung zwischen Land, Stadt und Landkreis benötigt, um die operativen Verluste zu begrenzen und das Flugangebot für die Region Nordhessen stabil zu halten. In der Vergangenheit wurden verschiedene Gutachten zur wirtschaftlichen Lage des Flughafens erstellt, die unter anderem die Bedeutung des Standorts für den regionalen Arbeitsmarkt und die lokale Industrie betonten. Kaesbach wird nun die Aufgabe haben, die unterschiedlichen Interessen der kommunalen und staatlichen Anteilseigner zu koordinieren und die Geschäftsführung bei

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Moderate Zuwachsraten am Flughafen Amsterdam-Schiphol im November 2025

Der Flughafen Amsterdam-Schiphol verzeichnete im November 2025 ein Passagiervolumen von 5,2 Millionen Reisenden. Dies entspricht einer Steigerung von drei Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat des Vorjahres. Laut offiziellen Daten des Flughafenbetreibers entfielen rund 3,6 Millionen Fluggäste auf den Lokalverkehr, während knapp zwei Millionen Passagiere den Airport als Drehkreuz für Umsteigeverbindungen nutzten. Die stärkste Nachfrage konzentrierte sich auf Destinationen in Großbritannien, Spanien, Italien, der Türkei sowie den USA. Diese Entwicklung unterstreicht die weiterhin hohe Relevanz Amsterdams als eines der zentralen Luftverkehrsdrehkreuze im europäischen Netzwerk. Trotz des Wachstums sieht sich der Flughafen weiterhin mit betrieblichen Herausforderungen und regulatorischen Rahmenbedingungen konfrontiert. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass die Kapazitätsplanung in Schiphol durch die Diskussionen um eine Deckelung der jährlichen Flugbewegungen beeinflusst wird. Dennoch bleibt die Nachfrage im Segment der Transatlantikflüge sowie auf den klassischen europäischen Städterouten stabil. Insbesondere die Verbindungen nach London-Heathrow und Madrid-Barajas gehörten im Berichtszeitraum zu den am stärksten frequentierten Strecken. Die Zunahme der Passagierzahlen im November deutet zudem auf ein solides Geschäft im Bereich der Geschäftsreisen sowie einen frühen Beginn des winterlichen Urlaubsverkehrs hin. Wirtschaftlich betrachtet profitiert der Standort von der hohen Effizienz im Transfergeschäft, das fast 40 Prozent des Gesamtaufkommens ausmacht. Der Flughafen investiert aktuell massiv in die Modernisierung der Infrastruktur, insbesondere in die Terminalbereiche und die Gepäckabfertigung, um die Abwicklungszeiten zu optimieren. Marktbeobachter weisen darauf hin, dass Schiphol im Wettbewerb mit anderen europäischen Hubs wie Paris-Charles-de-Gaulle oder Frankfurt steht. Die stabilen Zuwachsraten bei den Direktflügen belegen die starke Position des Flughafens im Einzugsgebiet der Benelux-Staaten, während das Wachstum bei den Umsteigern

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Strategische Flottenmodernisierung und internationale Expansion bei Philippine Airlines

Die nationale Fluggesellschaft der Philippinen, Philippine Airlines, hat mit der Übernahme ihres ersten Airbus A350-1000 am 20. Dezember 2025 eine neue Ära in ihrer Unternehmensgeschichte eingeleitet. Die Landung des Flugzeugs auf dem Ninoy Aquino International Airport in Manila markiert einen bedeutenden Wendepunkt für den Luftverkehrssektor in Südostasien. Damit positioniert sich das Unternehmen als erste Fluggesellschaft in der Region und als weltweit zehnter Betreiber dieses größten Modells aus der A350-Familie. Diese strategische Investition ist Teil eines umfassenden Modernisierungsprogramms, das darauf abzielt, die Wettbewerbsfähigkeit auf lukrativen Langstreckenrouten massiv zu erhöhen und die operative Effizienz durch den Einsatz modernster Triebwerkstechnologie und aerodynamischer Innovationen zu steigern. Technologische Spezifikationen und operative Leistungsfähigkeit Die Entscheidung für den Airbus A350-1000 basiert auf den technischen Anforderungen für Nonstop-Verbindungen über den Pazifik. Mit einer Reichweite von bis zu 16.100 Kilometern ermöglicht dieser Flugzeugtyp der Philippine Airlines den wirtschaftlichen Betrieb von Strecken, die bisher aufgrund technischer Limitierungen älterer Flugzeuggenerationen weniger rentabel waren. Angetrieben wird die Maschine von zwei Rolls-Royce Trent XWB-97 Triebwerken, die jeweils einen Schub von bis zu 97.000 Pfund entwickeln. Diese Turbofans gelten derzeit als die leistungsstärksten und effizientesten Triebwerke ihrer Klasse und ermöglichen eine signifikante Reduzierung des Treibstoffverbrauchs um etwa 25 Prozent im Vergleich zu den Vorgängermodellen. Die Konstruktion der A350-Serie zeichnet sich durch den massiven Einsatz von Verbundwerkstoffen wie kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff aus, die mehr als 50 Prozent der Flugzeugstruktur ausmachen. Dies führt nicht nur zu einer Gewichtsreduzierung, sondern verringert auch den Wartungsaufwand durch eine höhere Korrosionsbeständigkeit. Die aerodynamische Gestaltung, einschließlich der charakteristischen geschwungenen Flügelenden, den sogenannten

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Ausweitung des Premium-Sitzplatzangebots bei Eurowings

Die Fluggesellschaft Eurowings hat kurz vor dem Jahreswechsel die Kapazitäten für ihr neues Premium-Produkt deutlich erhöht. Nach einer erfolgreichen Testphase auf der Langstrecke zwischen Berlin und Dubai kommt nun ein zweiter Airbus A320neo zum Einsatz, der mit dem sogenannten Premium BIZ Seat ausgestattet ist.  Im Gegensatz zum ersten Flugzeug, das fest auf der Route in die Emirate eingesetzt wird, ist für die zweite Maschine keine feste Streckenbindung vorgesehen. Das Flugzeug wird stattdessen im gesamten europäischen Streckennetz eingesetzt, um als technische Reserve zu fungieren und gleichzeitig Marktdaten zu sammeln. Durch die flexible Einsatzplanung profitieren Passagiere an verschiedenen deutschen Standorten wie Düsseldorf, Köln/Bonn, Hamburg und Stuttgart von der neuen Kabinenkonfiguration. Das Flugzeug wird bevorzugt auf stark frequentierten Urlaubsstrecken, etwa nach Mallorca oder auf die Kanarischen Inseln, eingesetzt. Ein besonderes Merkmal dieser Übergangsphase ist die Preisgestaltung: Da der Sitzplatz aufgrund der wechselnden Umläufe nicht gezielt im Voraus buchbar ist, bietet Eurowings den Komfortgewinn auf den betroffenen Flügen ohne den üblichen Aufpreis an. Die 2×2-Bestuhlung bietet Reisenden im Vergleich zur Standardkonfiguration mehr Ellbogenfreiheit und eine erhöhte Privatsphäre. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Eurowings mit dieser Strategie auf den wachsenden Trend zu mehr Komfort im preiswerten Flugsegment reagiert. Die Fluggesellschaft, die im Jahr 2025 von der Ratingagentur Skytrax als beste Low-Cost-Airline Europas ausgezeichnet wurde, nutzt das direkte Kundenfeedback aus dem erweiterten Testbetrieb für die künftige Kabinengestaltung. Die technische Ausstattung des Airbus A320neo bietet zudem Vorteile bei der Reichweite und Effizienz, was den Einsatz auf längeren Mittelstrecken begünstigt. Branchenexperten werten die kostenlose Testphase als gezieltes

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Übernahme und Restrukturierung der australischen Regionalfluggesellschaft Regional Express durch Air T

Die australische Luftfahrtlandschaft steht vor einem bedeutenden Umbruch, nachdem die Übernahme der insolventen Regional Express, besser bekannt unter dem Markennamen Rex, durch die US-amerikanische Holdinggesellschaft Air T offiziell abgeschlossen wurde. Am 18. Dezember wurde Air T zum alleinigen Eigentümer der Fluggesellschaft, die zuvor aufgrund massiver finanzieller Schwierigkeiten unter Gläubigerschutz gestellt werden musste. Dieser Schritt folgt auf eine intensive Verhandlungsphase, in der sowohl private Investoren als auch die australische Bundesregierung eine zentrale Rolle spielten, um den Fortbestand der für die Infrastruktur des Landes wichtigen Flugverbindungen zu sichern. Die Transaktion umfasst nicht nur den Eigentümerwechsel, sondern auch ein umfangreiches Finanzierungspaket und die Verpflichtung zur signifikanten Erweiterung der aktiven Flotte, um die Anbindung ländlicher Regionen in Australien langfristig zu stabilisieren. Die Rolle von Air T und die finanzielle Konstruktion der Übernahme Mit der vollständigen Übernahme durch Air T endet für Rex eine Phase der Unsicherheit, die im Juli des laufenden Jahres mit dem Gang in die freiwillige Verwaltung begann. Air T, eine an der Nasdaq gelistete Holding mit Sitz in den Vereinigten Staaten, verfügt über weitreichende Erfahrung im Bereich der Luftfahrtlogistik und Bodenabfertigung. Das Unternehmen sieht in der australischen Regionalfluggesellschaft ein strategisches Potenzial, das durch gezielte Kapitalzufuhr und operative Optimierungen ausgeschöpft werden soll. Die Gläubigerversammlung hatte bereits im November grünes Licht für den Sanierungsplan gegeben, was den Weg für die finale Abwicklung im Dezember ebnete. Die finanzielle Basis der Restrukturierung stützt sich auf mehrere Säulen. Der neue Eigentümer Air T stellt eine Kreditlinie in Höhe von 50 Millionen australischen Dollar bereit, die durch

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Strategien zur effizienten Verwertung von Lebensmitteln nach den Feiertagen

Nach den kulinarisch intensiven Weihnachtstagen stehen viele Privathaushalte vor der Herausforderung, erhebliche Mengen an übrig gebliebenen Speisen sinnvoll weiterzuverwenden. Laut Daten der österreichischen Abfallwirtschaft landen jährlich über 500.000 Tonnen genießbare Lebensmittel im Müll. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzen die österreichischen Bäuerinnen verstärkt auf die Vermittlung von Kompetenzen in der sogenannten Resteküche. Das Ziel ist es, Bratenreste, Gemüseüberschüsse und Backwaren durch kreative Verarbeitungsmethoden in vollwertige neue Mahlzeiten zu transformieren, anstatt sie zu entsorgen. Die praktische Umsetzung dieser Verwertungshöfe umfasst ein breites Spektrum an traditionellen und modernen Rezepten. Fleischreste wie Truthahn oder Rinderbraten lassen sich beispielsweise zu würzigen Fleischstrudeln, Aufstrichen oder dem klassischen Grenadiermarsch verarbeiten. Gemüse findet Verwendung in Aufläufen, Laibchen oder als Füllung für pikante Palatschinken. Auch bei Süßwaren wie Lebkuchen oder Keksen gibt es zahlreiche Optionen: Diese können als Basis für Parfaits oder komplexe Desserts dienen. Experten betonen hierbei, dass beim Backen zwar Präzision erforderlich ist, die herzhafte Resteküche jedoch viel Raum für individuelle Kombinationen lässt. Ein wesentlicher Faktor für die Reduzierung von Abfällen ist neben der kreativen Küche die korrekte Lagerung und vorausschauende Planung. Bundesbäuerin Irene Neumann-Hartberger weist darauf hin, dass die Haltbarkeit vieler Produkte durch einfache Maßnahmen wie die Nutzung von Tiefkühlkapazitäten deutlich verlängert werden kann. So lassen sich Suppen in Portionen einfrieren oder Weihnachtsgebäck durch Tiefkühlung über Wochen frisch halten. Zusätzliche Recherchen zeigen, dass ein strukturierter Einkaufszettel und der Verzicht auf unnötige Großpackungen bereits im Vorfeld der Feiertage die Menge an potenziellen Resten signifikant verringern können. Zur Unterstützung der Haushalte bieten verschiedene Institutionen, darunter die Seminarbäuerinnen, spezielle

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Die technische Evolution und Effizienz des Turboprop-Antriebs in der modernen Luftfahrt

In der heutigen Luftfahrtindustrie nehmen Turboprop-Triebwerke immer noch eine Stellung ein, insbesondere im Regionalverkehr und bei militärischen Transportaufgaben. Während die breite Öffentlichkeit oft die großen Strahltriebwerke der Langstreckenjets fokussiert, bietet die Kombination aus Gasturbine und Propeller spezifische physikalische Vorteile, die in bestimmten Flugprofilen unerreicht bleiben. Dieser Antriebstyp vereint die hohe Leistungsdichte einer Turbine mit dem hohen Wirkungsgrad eines großflächigen Propellers bei niedrigen und mittleren Fluggeschwindigkeiten. Die technologische Entwicklung hat dabei über Jahrzehnte hinweg Systeme hervorgebracht, die durch komplexe Getriebekonstruktionen und automatisierte Blattverstellungen eine präzise Leistungsabgabe ermöglichen. Die folgende Analyse beleuchtet die Funktionsweise, die historische Einordnung sowie die thermodynamischen Gründe für die wirtschaftliche Überlegenheit dieses Antriebskonzepts im Vergleich zu Turbofan-Triebwerken. Die physikalische Basis: Funktionsweise des Turboprop-Antriebs Ein Turboprop-Triebwerk besteht im Kern aus einer Gasturbine, die mechanische Arbeit verrichtet, um einen Propeller anzutreiben. Der Prozess beginnt mit dem Ansaugen der Umgebungsluft durch den Einlass. Im nachgeschalteten Verdichter wird die Luft komprimiert, was zu einer massiven Erhöhung von Druck und Temperatur führt. Diese hochverdichtete Luft tritt in die Brennkammer ein, wo kontinuierlich Kerosin eingespritzt und verbrannt wird. Die dabei entstehenden hochenergetischen Gase expandieren durch die Turbinenstufen. Im Gegensatz zum Turbojet, bei dem die Energie primär zur Erzeugung von Rückstoß durch die Düse genutzt wird, entzieht die Turbine beim Turboprop dem Gasstrom fast die gesamte Energie – oft bis zu 90 Prozent oder mehr – und wandelt sie in Rotationsenergie der Welle um. Diese Rotationsenergie wird über eine Welle an ein Reduktionsgetriebe weitergeleitet. Da Gasturbinen bei sehr hohen Drehzahlen, oft mehreren zehntausend Umdrehungen pro

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Großausschreibung für Polens neuen Zentralflughafen gestartet

Das staatliche Unternehmen Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat die Ausschreibung für die Installation von insgesamt 92 Fluggastbrücken für den geplanten neuen Großflughafen in Polen veröffentlicht. Das Vorhaben ist Teil des strategischen Investitionsprogramms „Port Poland“, das darauf abzielt, die Transportinfrastruktur in Mitteleuropa grundlegend zu modernisieren. Ursprünglich war der Beginn des Vergabeverfahrens erst für das Jahr 2026 vorgesehen, wurde jedoch aufgrund beschleunigter Projektplanungen vorgezogen. Die Ausschreibung umfasst die Planung, Lieferung, Installation sowie die langfristige Wartung der Anlagen und gilt als eines der umfangreichsten Projekte dieser Art im europäischen Luftfahrtsektor der letzten Jahre. Das Vergabeverfahren erfolgt über einen wettbewerblichen Dialog, bei dem in einer ersten Phase Teilnahmeanträge eingereicht werden können, bevor fünf ausgewählte Bieter in die Detailverhandlungen gehen. Der Kernauftrag sieht 72 Fluggastbrücken vor, mit einer Option auf weitere 20 Einheiten. Zum Vergleich verfügt der derzeit größte polnische Flughafen in Warschau (Chopin-Flughafen) über lediglich 27 solcher Vorrichtungen. Der Zeitplan sieht vor, den Auftrag bis Dezember 2026 final zu vergeben, sodass die Produktion und Installation im Einklang mit dem Baubeginn des Terminals erfolgen kann, der ebenfalls für 2026 mit Tiefgründungsarbeiten terminiert ist. Neben den Fluggastbrücken treibt die CPK-Gruppe weitere Großprojekte für die Flughafeninfrastruktur voran. Eine Ausschreibung für die Gepäckförderanlage wurde bereits abgeschlossen, während ein Verfahren für Materialförderanlagen wie Aufzüge, Rolltreppen und Fahrsteige derzeit noch läuft. Die Gesamtinvestition soll Polen als zentralen Logistikknotenpunkt etablieren und das Schienen-, Straßen- und Luftwegnetz effizient verknüpfen. Die Inbetriebnahme des Flughafens ist für Ende 2032 vorgesehen, zeitgleich mit der Eröffnung der ersten Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen Warschau und Łódź, die den Flughafen

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