2025

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Air-India-Chef Campbell Wilson nimmt öffentlich Stellung zu AI171-Tragödie

Der CEO von Air India, Campbell Wilson, hat sich am Mittwoch auf dem „Aviation India and South Asia Summit & Exhibition“ in Neu-Delhi erstmals ausführlich zum tragischen Absturz von Flug AI171 am 12. Juni 2025 geäußert. Der Unfall einer Boeing 787-8 Dreamliner kurz nach dem Start vom Sardar Vallabhbhai Patel International Airport (amd) in Ahmedabad forderte 260 Todesopfer an Bord und 19 Opfer am Boden und wurde damit zum tödlichsten Flugzeugunglück des letzten Jahrzehnts. Wilson beschrieb das Ereignis als „erschütternd“ und bekräftigte das Engagement der Fluggesellschaft, die Betroffenen der Tragödie zu unterstützen. Der Zwischenbericht zur Unfallursache, der von Indiens Aircraft Accident Investigation Bureau (aaib) geleitet wird, deutet auf einen kritischen Fehler im Cockpit hin: Die Treibstoffschalter für beide Triebwerke wurden Sekunden nach dem Abheben auf die Stellung cutoff (aus) umgelegt, was zum Verlust des Schubs und letztlich zum Absturz des Flugzeugs führte. Wilson betonte in seinen Ausführungen, dass der vorläufige Untersuchungsbericht keinen Mangel am Flugzeug oder seinen Triebwerken festgestellt habe und auch „nichts mit den Betriebsabläufen oder Praktiken der Fluggesellschaft“ zu tun habe, was einer sofortigen Änderung bedürfe. Die öffentliche Stellungnahme des Air-India-Chefs erfolgt in einer Zeit erhöhter öffentlicher und regulatorischer Kontrolle, die die ambitionierten Umstrukturierungs- und Wachstumspläne der indischen Flag-Airline überschattet. Wilson hatte bereits einen Monat nach dem Unglück die Öffentlichkeit eindringlich gebeten, voreilige Schlussfolgerungen über die Absturzursache zu vermeiden – ein Aufruf, der auch von der Vorsitzenden des National Transportation Safety Board (ntsb), Jennifer Homendy, unterstützt wurde, die darauf hinwies, dass Untersuchungen dieser Größenordnung Zeit in Anspruch nehmen.

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Fünf Jahre nach Eröffnung: Flughafen BER zieht positive Bilanz und meldet operativen Gewinn

Fünf Jahre nach der Inbetriebnahme des Terminals 1 am 31. Oktober 2020 zieht der Flughafen Berlin Brandenburg (BER) eine positive Bilanz. Die Flughafengesellschaft meldet, dass es gelungen sei, den BER zu einem leistungsstarken und zukunftsorientierten Flughafen für die Hauptstadtregion zu entwickeln. Seit 2022 erwirtschaftet der BER einen operativen Gewinn und befindet sich auf dem Weg zur finanziellen Selbständigkeit. In den vergangenen fünf Jahren nutzten insgesamt 100 Millionen Fluggäste den Flughafen „Willy Brandt“. Allein im vergangenen Jahr wurden 25,5 Millionen Passagiere abgefertigt. Der verkehrsreichste Tag in der Geschichte des BER war der 17. Oktober 2025, als zum Start der Herbstferien erstmals über 100.000 Passagiere an einem Tag reisten. Aktuell verbinden 70 Airlines die Region Berlin Brandenburg mit 150 Zielen weltweit. Insbesondere die Langstreckenverbindungen und die Anbindung an die Golfregion wurden verstärkt; neue Destinationen wie Dschidda und ab November 2025 Abu Dhabi wurden aufgenommen, während Qatar die Flüge nach Doha auf täglich erhöhte und Peking nun ganzjährig fünfmal wöchentlich angeflogen wird. Der BER hat maßgeblich in die Modernisierung der Infrastruktur und die Servicequalität investiert, um das Reiseerlebnis zu verbessern. Mit Services wie BER Runway (Zeitslots für Sicherheitskontrolle) und BER Biometrics (Zugang per Gesichtskontrolle) sowie über 120 Self-Service-Automaten für Check-in und Gepäckaufgabe wurde der Aufenthalt komfortabler gestaltet. Die Flughafengesellschaft übernahm Anfang 2024 die Steuerung der Sicherheitskontrollen von der Bundespolizei und rüstete die Terminals schrittweise mit 24 modernen CT-Scannern aus. Zudem setzt der BER auf dem Vorfeld auf ein KI-basiertes System zur Echtzeitanalyse und Steuerung der Flugzeugabfertigung. Die konsequente Entwicklung wurde mehrfach international ausgezeichnet,

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Seltene Eskalation: Streit unter Flugbegleitern führt zu vierstündiger Verspätung bei United Airlines

Ein scheinbar eskalierter Konflikt zwischen zwei Besatzungsmitgliedern hat am Morgen des Montags, den 27. Oktober 2025, zu einer erheblichen Störung im Flugbetrieb von United Airlines geführt. Ein Flug von Des Moines (dsm) nach Chicago O’Hare (ord) musste am Boden bleiben, nachdem die Fluggesellschaft gezwungen war, die gesamte Kabinenbesatzung aufgrund der unüberbrückbaren Differenzen von Bord zu nehmen und durch ein Ersatzteam zu ersetzen. Die Folge war eine Verspätung von fast vier Stunden beim Abflug und mehr als vier Stunden bei der Ankunft. Der Vorfall auf Flug UA2138, der planmäßig um 11:26 Uhr in Des Moines starten sollte, unterstreicht die Sensibilität und die komplexen operativen Anforderungen des Luftverkehrs. Obwohl die Zusammenarbeit mit ständig wechselnden Kollegen unterschiedlicher Persönlichkeiten ein fester Bestandteil des Berufs ist, führte die Auseinandersetzung zwischen zwei Flugbegleitern zu der seltenen Situation, dass die interne Flugdienstleitung (in-flight duty manager, ifdm) die gesamte Kabinencrew abziehen musste. Interne Aufzeichnungen von United Airlines beschrieben die Ursache der Verzögerung als „Crew Availability Delay : Disagreement on 2 of the FAs. IFDM pulling all crew and will need to recrew flight“. United Airlines lehnte eine offizielle Stellungnahme zu dem Vorfall ab. Die betroffene Maschine, eine Airbus A320-200 (Kennzeichen n452ua) mit einer Kapazität von 150 Passagieren, konnte erst um 15:56 Uhr in Des Moines abheben, fast vier Stunden nach der ursprünglichen Abflugzeit. Die Ankunft in Chicago erfolgte um 16:51 Uhr, was einer Verspätung von vier Stunden und zwölf Minuten entsprach. Operative Kettenreaktion in Des Moines Die Entscheidung, die gesamte Kabinenbesatzung auszutauschen, ist ein drastischer Schritt, der in

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Das Mühlviertel positioniert sich als ruhige Alternative zu überlaufenen Wintersportorten

Das oberösterreichische Mühlviertel, bekannt für seine sanfte Hügellandschaft, bewirbt sich als erholsame und ruhige Winterdestination abseits der stark frequentierten alpinen Wintersportzentren. Die Region setzt auf eine Kombination aus Entspannung, sportlichen Aktivitäten und authentischen Erlebnissen, um Besucher anzulocken, die den Winter in einer mystischen und entschleunigten Atmosphäre genießen möchten. Die Region bietet ein weitreichendes Angebot für Aktivurlauber, das über den alpinen Skisport hinausgeht. Im Mühlviertel erstreckt sich ein über 500 Kilometer langes Loipennetz, wobei das Nordische Zentrum Böhmerwald als zentraler Anlaufpunkt für Langlaufbegeisterte dient. Für Ski- und Snowboardfahrer stehen familienfreundliche Gebiete wie der Hochficht – das größte Skigebiet Oberösterreichs außerhalb der Alpen – der Sternstein und die Sportarena Liebenau zur Verfügung. Ergänzend werden Winterwanderungen, Schneeschuhwandern, Winterpilgern auf dem Weg der Entschleunigung und sogar unkonventionelle Aktivitäten wie Zipfelbob fahren oder Reiten auf dem 1500 Kilometer langen Reitwegenetz angeboten. Auch Wintercamping ist an verschiedenen Orten möglich. Neben dem sportlichen Programm spielt der Genuss eine zentrale Rolle. Die Mühlviertler Küche präsentiert sich in der Winterzeit mit traditionellen Spezialitäten wie Bauernkrapfen, Glühmost, Kräutertee und Festtagsbratl. Eine Vielzahl von Winter- und Adventmärkten lädt dazu ein, die regionale Handwerkskunst und die Gastlichkeit zu erleben. Besondere Anziehungspunkte sind dabei der Schlägler Adventmarkt im Meierhof und der Weinberger Schloss Advent in Kefermarkt. Kulinarischer Hochgenuss wird sowohl in traditionellen Wirtshäusern als auch in gehobenen Haubenküchen geboten. Als touristisches Produkt wird zudem der Mühlviertel Gutschein beworben, der als Geschenk für kulinarische Erlebnisse und Wohlfühlmomente in über 20 Partnerbetrieben einlösbar ist.

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Alaska und Hawaiian Airlines erhalten einheitliches Betriebszertifikat

Der US-amerikanische Luftverkehrsmarkt erlebt eine tiefgreifende Konsolidierung: Die fusionierten Fluggesellschaften Alaska Airlines und Hawaiian Airlines haben von der Federal Aviation Administration (faa) das entscheidende Single Operating Certificate (soc) erhalten. Dieser Meilenstein, der gut ein Jahr nach dem formellen Zusammenschluss erreicht wurde, beseitigt eine der größten regulatorischen Hürden für die Integration der beiden Carrier. Das Zertifikat bestätigt, dass Alaska Airlines und Hawaiian Airlines ihre Schulungsprogramme, operativen Richtlinien, Verfahren und Handbücher erfolgreich in beiden Marken harmonisiert haben. Trotz der nun formalisierten operativen Verschmelzung werden die Passagiere weiterhin zwei getrennte Markenerlebnisse vorfinden. Die Marke Alaska Airlines bleibt ebenso bestehen wie die Marke Hawaiian Airlines. Die Integration erfolgt zunächst primär auf technischer und operativer Ebene hinter den Kulissen. Der Erhalt des soc ist jedoch die unabdingbare Voraussetzung für die tiefergehende Verschmelzung und die Realisierung der Synergieeffekte, die der Zusammenschluss verspricht. Die Fusion von Alaska und Hawaiian Airlines, die einen entscheidenden Schritt zur Schaffung eines der größten Luftfahrtunternehmen in den Vereinigten Staaten darstellt, wird die Wettbewerbslandschaft im Pazifikraum nachhaltig prägen. Beobachter sehen in der Fusion eine strategische Antwort auf die Dominanz der drei großen US-Carrier. Operative und technische Harmonisierung hinter den Kulissen Die erteilte soc-Zertifizierung signalisiert, dass die faa volles Vertrauen in die Fähigkeit der fusionierten Einheit hat, den Flugbetrieb unter einem einheitlichen Satz von Regeln und Vorschriften sicher und effizient aufrechtzuerhalten. Die Harmonisierung von Schulungsprogrammen und Betriebshandbüchern ist ein komplexer Prozess, der Tausende von Mitarbeitern, insbesondere Piloten und Dispatcher, betrifft. Die technischen Änderungen, die Passagiere betreffen, werden subtil, aber notwendig sein: Derartige Anpassungen sind

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GIC International Catering feiert 25-jähriges Jubiläum als etablierter Airline-Caterer

GIC International Catering (GIC) mit Sitz in Kelsterbach nahe dem Flughafen Frankfurt feierte kürzlich sein 25-jähriges Firmenjubiläum. Was im Jahr 2000 als kleine Produktionsküche der Brüder Talat und Ferat Yildirim begann, hat sich zu einem etablierten Airline-Caterer entwickelt, der heute mehr als 20 internationale Fluggesellschaften, Businessjets, private Charterflüge und weitere Großkunden beliefert. Die Erfolgsgeschichte des familiengeführten Unternehmens in zweiter Generation ist von einem hohen Qualitätsanspruch und einer tief verwurzelten Leidenschaft für die Luftfahrt geprägt. Die Gründerbrüder, die aus der Türkei nach Deutschland kamen, legten den Grundstein für den Erfolg, indem sie Qualität und Leidenschaft für gute Küche in den Mittelpunkt stellten. Heute wird das Unternehmen von Göksel Yildirim, dem Sohn des Gründers Talat Yildirim, als Geschäftsführer in zweiter Generation geführt. Er stieg 2017 in die Unternehmensführung ein und führte den Kurs mit modernen Strukturen und einem klaren Fokus auf Dienstleistungsqualität fort. Der frühe Einsatz in der elterlichen Firma sei rückblickend eine wertvolle Erfahrung gewesen. Das kontinuierliche Wachstum und zahlreiche Auszeichnungen, darunter die Würdigung „Europe’s Most Improved Airline Catering 2025“ durch das Fachmagazin PAX International, belegen den Erfolg des Generationenwechsels. An Deutschlands größtem Flughafen hat sich GIC zu einem Top-Spezialisten für frische und qualitativ hochwertige Bordverpflegung entwickelt. Täglich werden auf einer Produktionsfläche von 2.500 Quadratmetern mit rund 170 Mitarbeitern bis zu 5.000 Mahlzeiten zubereitet, die von Gourmetmenüs bis zu Snacks für die Economy Class reichen. Das Unternehmen bedient dabei ein breites Spektrum an Kunden, darunter die erste Kunden-Airline Malaysia Airlines. Das 25-jährige Firmenjubiläum wurde am 23. Oktober 2025 in der FRALounge

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Air Asia schließt historische Umstrukturierung ab und strebt nach neuer Marktführerschaft

Der asiatische Luftfahrtkonzern Capital A, die Muttergesellschaft der Air Asia-Fluglinien, hat am 30. Oktober 2025 die abschließenden Schritte eines langwierigen und komplexen Restrukturierungsprozesses erfolgreich vollzogen. Diese tiefgreifende Umstrukturierung ermöglicht die Konsolidierung aller Airline-Geschäfte unter dem Dach der bisherigen Langstrecken-Tochtergesellschaft AirAsia X (AAX). Mit diesem Schritt beendet Capital A ein fast sechsjähriges Kapitel finanzieller Turbulenzen, das durch die covid-19-pandemie ausgelöst wurde und das Unternehmen in den als kritisch geltenden PN17-Status der malaysischen Finanzregulierung gezwungen hatte. Die Entscheidung, sämtliche Kurz- und Mittelstrecken-Fluggesellschaften in Malaysia, Thailand, Indonesien, den Philippinen und Kambodscha bis Dezember 2025 unter einem einzigen, zentralisierten Management zu vereinen, ist der Kern der neuen Unternehmensstrategie. Ziel ist es, die Betriebsführung zu vereinfachen, Synergien zu heben und eine nahtlose Integration von regionalen Kurzstreckenflügen und interkontinentalen Langstreckenverbindungen zu schaffen. Dieser Abschluss des Umwandlungsprozesses ebnet Capital A den Weg, formell die Aufhebung seines PN17-Status zu beantragen und damit ehrgeizige, lange aufgeschobene Investitionspläne in Angriff zu nehmen. Die erfolgreiche Überwindung der finanziellen und regulatorischen Hürden markiert für den Konzern den Übergang von der Krisenbewältigung zur aggressiven Markt- und Expansionsoffensive im südostasiatischen Raum. Der beschwerliche Weg aus der finanziellen Notlage Der sogenannte PN17-Status (Practice Note 17), der in Malaysia Unternehmen kennzeichnet, die sich in ernsten finanziellen Schwierigkeiten befinden oder kurz vor der Insolvenz stehen, war für Capital A eine unmittelbare Folge der globalen Reiseeinschränkungen während der pandemie. Da der Konzern stark vom grenzüberschreitenden Passagierverkehr in Asien abhängig ist, führten die monatelangen Lockdowns und Grenzschließungen zu einem fast vollständigen Erliegen des Geschäftsbetriebs und massiven Verlusten. Die Konsequenz

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Centralny Port Komunikacyjny (CPK) vergibt Vertrag für hochmodernes Gepäckabfertigungssystem

Die polnische Projektgesellschaft Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat in Warschau offiziell den Vertrag für die Planung, Lieferung, Installation, Inbetriebnahme, den Betrieb und die Wartung des Gepäckabfertigungssystems (BHS) für den neuen Großflughafen in Zentralpolen unterzeichnet. Den Zuschlag erhielt ein Konsortium unter Führung der Vanderlande Logistics GmbH. Das Auftragsvolumen für das Gepäckfördersystem beläuft sich auf 115 Millionen Euro, zuzüglich Kosten für Betrieb und Wartung. Das Gepäckförderzentrum, das als Herzstück des Terminals gilt, wird eine Fläche von rund 80.000 Quadratmetern umfassen und etwa 16 Kilometer Förderbänder beinhalten. Das System basiert auf der hochmodernen Individual Carrier System (ICS)-Technologie, bei der jedes Gepäckstück in einem eigenen Behälter transportiert wird. Laut CPK-CEO Dr. Filip Czernicki soll diese Technologie vom ersten Tag an einen effizienten und zuverlässigen Betrieb gewährleisten und Wartezeiten sowie Abfertigungsfehler minimieren. Maciej Lasek, stellvertretender Infrastrukturminister, hob hervor, dass der neue polnische Flughafen über modernste Gepäckabfertigungstechnologien verfügen werde, die höchsten internationalen Standards entsprächen. Die Partnerschaft zwischen CPK und dem Vanderlande-Konsortium wird sich über mehr als ein Jahrzehnt erstrecken und soll dem Flughafen einen nachhaltigen Wettbewerbsvorteil verschaffen. Das System ist modular erweiterbar, um künftiges Passagieraufkommen zu bewältigen und ermöglicht die Echtzeit-Verfolgung des Gepäcks für Mitarbeiter und Fluggäste. Der Bau des CPK-Passagierterminals soll 2026 mit den Tiefgründungsarbeiten beginnen. Die Inbetriebnahme des Flughafens ist für Ende 2032 geplant. Der CPK gilt als strategische Investition, die darauf abzielt, das Transport-, Logistik- und Mobilitätsrückgrat Mitteleuropas durch die effiziente Integration von Luft-, Schienen- und Straßennetzen zu stärken.

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Österreichische Flughäfen im Aufwind: Regionalflugverkehr boomt und Frachtgeschäft wächst überproportional

Der österreichische Luftverkehrsmarkt hat in den ersten neun Monaten des Jahres 2025 ein robustes Wachstum verzeichnet. Insgesamt wurden an den sechs österreichischen Verkehrsflughäfen (Wien, Salzburg, Graz, Linz, Innsbruck und Klagenfurt) rund 27,7 Millionen Passagiere gezählt, was einer Steigerung von 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Noch dynamischer entwickelte sich das Frachtgeschäft, das um 4,9 Prozent auf rund 280.000 Tonnen zulegte. Trotz des „Gegenwinds“, wie Norbert Draskovits, Präsident der Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) und Geschäftsführer des Linz Airport, festhielt, war der Sommer 2025 ein Rekord. Draskovits unterstrich die zentrale Bedeutung des Luftverkehrs als Standortfaktor und betonte, dass gerade die Regionalflughäfen die wirtschaftliche Erreichbarkeit und damit die Wettbewerbsfähigkeit der Regionen sichern. Die Zunahme der Passagierzahlen ging einher mit einem Anstieg der Flugbewegungen im Linien- und Charterverkehr, die um 3,1 Prozent auf insgesamt 212.781 Starts und Landungen zunahmen. Die Detailanalyse der Passagierentwicklung zeigt jedoch eine starke regionale Spreizung der Wachstumsraten, wobei insbesondere die kleineren Regionalflughäfen signifikante Zuwächse verzeichneten. Regionale Wachstumszentren: Linz und Klagenfurt an der Spitze Die Passagierentwicklung an den einzelnen Standorten verlief in den ersten drei Quartalen des Jahres 2025 äußerst unterschiedlich. Während der Flughafen Wien als größtes Drehkreuz ein solides Wachstum verzeichnete, zeigten die Regionalflughäfen Linz und Klagenfurt eine explosionsartige Zunahme des Passagieraufkommens: Diese Zuwächse bei den kleineren Flughäfen werden in Branchenkreisen als klares Indiz für die steigende Bedeutung der Direktverbindungen und die gezielte touristische Erschließung der jeweiligen Regionen gewertet. Die Regionalflughäfen agieren oft als wichtige Einfallstore für den regionalen Tourismus und als Anbindungspunkte für Geschäftsreisende in wirtschaftsstarke Regionen außerhalb

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ANA Holdings meldet Rekordumsatz im ersten Halbjahr – Gewinnprognose angehoben

Die japanische ANA Holdings Inc., Muttergesellschaft der All Nippon Airways (ANA), hat für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2025/2026 (April bis September 2025) einen Rekordumsatz von umgerechnet rund 7,08 Milliarden Euro erzielt. Haupttreiber dieses Erfolgs war die stark gestiegene Nachfrage im internationalen Passagiergeschäft. Trotz des Rekordumsatzes sank der Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 452,2 Millionen Euro (minus 6,1 Prozent), während das Betriebsergebnis mit 580,78 Millionen Euro ein Minus von 9,9 Prozent verzeichnete, bedingt durch einen um 1,5 Prozent gestiegenen Betriebsaufwand. Das internationale Passagiergeschäft der Kernmarke ANA übertraf die Vorjahreszahlen deutlich: Fast 4,3 Millionen Reisende (plus 10,2 Prozent) nutzten internationale Flüge von ANA, was zu einer durchschnittlichen Auslastung von 80,3 Prozent führte. Die Nachfrage wurde vor allem durch den anhaltend robusten Markt für Auslandsfreizeitreisen und die steigende Zahl von Reisen nach Japan beflügelt. ANA erweiterte ihr internationales Streckennetz durch neue Verbindungen wie Tokio/Haneda nach Mailand, Stockholm und Istanbul, die in der zweiten Hälfte des Vorjahres aufgenommen wurden. Im Frachtgeschäft profitierte die Gruppe von der starken Nachfrage zwischen Asien und Nordamerika, was durch die kürzlich erfolgte Integration der Nippon Cargo Airlines (NCA) und Synergieeffekte verstärkt wurde. Angesichts des erfolgreichen Halbjahres und der Konsolidierung von NCA hat die ANA Group ihre Prognosen für das Gesamtjahr nach oben korrigiert: Der Umsatz wird nun auf rund 14,76 Milliarden Euro geschätzt. Der Nettogewinn wird bei voraussichtlich 862,84 Millionen Euro erwartet, eine Steigerung um knapp 11 Prozent gegenüber der ursprünglichen Planung. Beim Betriebsgewinn strebt die Gruppe nach dem zweithöchsten Wert in der Unternehmensgeschichte an. Um

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