2025

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2025

Chaos durch Cyberangriff am BER

Nach einem Cyberangriff auf das System eines externen Dienstleisters kam es am Flughafen Berlin Brandenburg (BER) zu erheblichen Beeinträchtigungen im Flugverkehr. Das US-amerikanische Unternehmen Collins Aerospace, dessen Software für die Passagier- und Gepäckabfertigung europaweit an Flughäfen eingesetzt wird, war am Freitagabend Ziel des Angriffs. Als Folge dessen mussten Fluggäste am BER sowie an weiteren betroffenen Flughäfen in London Heathrow, Brüssel und Dublin mit Verzögerungen rechnen. Die Flughafengesellschaft BER bemühte sich, die Auswirkungen des Systemausfalls zu minimieren. Trotz der Abreisewelle des Berlin Marathons gelang es in enger Zusammenarbeit mit den Fluggesellschaften und Dienstleistern, die Abläufe weitgehend stabil zu halten. Verspätungen bei Abflügen konnten zumeist auf unter eine Stunde begrenzt werden. Zahlreiche zusätzliche Mitarbeiter, darunter Freiwillige des sogenannten BERteam, waren fast rund um die Uhr im Einsatz, um Reisende zu informieren und die Gepäckabfertigung manuell zu unterstützen. Die Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, Aletta von Massenbach, dankte allen Beteiligten für ihren unermüdlichen Einsatz am Wochenende. Sie hob hervor, dass es durch dieses Engagement möglich gewesen sei, vielen Fluggästen trotz der Störungen den Reiseantritt zu ermöglichen. Am Montag, dem Tag nach dem Marathon, wurde mit einem erhöhten Passagieraufkommen von etwa 93.000 Fluggästen gerechnet, was zu zeitweisen längeren Wartezeiten beim manuellen Check-in führte. Der Flughafen empfahl Reisenden weiterhin, den Online-Check-in ihrer Fluggesellschaft zu nutzen oder die vorhandenen Selbstbedienungsautomaten für den Check-in und die Gepäckaufgabe zu verwenden. Der betroffene Systemanbieter Collins Aerospace kündigte an, sein System baldmöglichst wieder zur Verfügung zu stellen. Die Flughafengesellschaft befindet sich hierzu in engem Austausch mit dem

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Spirit Airlines entläßt ein Drittel ihrer Flugbegleiter

Die amerikanische Billigfluggesellschaft Spirit Airlines, die in diesem Jahr zum zweiten Mal Konkurs angemeldet hat, plant die Entlassung von einem Drittel ihrer Flugbegleiter. Ab dem 1. Dezember 2025 sollen rund 1.800 Flugbegleiter vorübergehend beurlaubt werden. Dieser drastische Schritt ist eine direkte Folge der angespannten finanziellen Lage des Unternehmens. Die Maßnahme, die etwa 35 Prozent der 5.200 Flugbegleiter betrifft, soll durch ein freiwilliges Programm mit Auszeiten von sechs Monaten bis zu einem Jahr beginnen, gefolgt von erzwungenen Beurlaubungen. Die Fluggesellschaft begründet die Kürzungen mit einer deutlichen Verringerung ihres Flugplans, um die Personalausgaben an die verringerte Kapazität anzupassen. Die Ankündigung hat bei den Mitarbeitern und Gewerkschaften große Sorgen ausgelöst und wirft Fragen über die langfristige Überlebensfähigkeit des Unternehmens auf. Der erneute Konkurs und die wirtschaftlichen Herausforderungen Spirit Airlines hatte am 29. August 2025 in New York erneut Insolvenz nach Chapter 11 beantragt, weniger als sechs Monate, nachdem das Unternehmen aus seinem ersten Konkurs im März 2025 hervorgegangen war. Die Unternehmensführung hatte zuvor Schulden neu strukturiert und Eigenkapital beschafft, jedoch setzten die Verluste sich fort. Höhere Personalkosten, Leasingausgaben und eine schwächere Nachfrage in einigen Freizeitmarktsegmenten haben die Gewinne zunichte gemacht. Als Teil des neuen Sanierungsplans hat Spirit Airlines angekündigt, ihr Flugangebot ab November dieses Jahres um 25 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu reduzieren. Dieser Schritt zielt darauf ab, Kosten für Treibstoff, Wartung und Flughafengebühren zu senken und sich auf die stärksten Märkte zu konzentrieren. Die Geschäftsführung betonte, daß die Beurlaubungen notwendig seien, um die Belegschaft an den kleineren Flugplan anzupassen. Sie stellte

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KV-Verhandlungen: Schwierige Gespräche bei Eisenbahnern

Die ersten Verhandlungen über den Kollektivvertrag für die 55.000 Eisenbahnbeschäftigten in Österreich sind am Montag ohne ein greifbares Ergebnis zu Ende gegangen. Während die Gewerkschaft Vida eine volle Abgeltung der Inflation für sämtliche Angestellten fordert, signalisierte die Arbeitgeberseite ihre Bereitschaft, dies lediglich für Einkommen bis zu einem Bruttobetrag von 3.300 Euro zu gewähren. Diese Position, die von Gewerkschaftsvertretern als unzureichend kritisiert wird, führte dazu, dass die Gespräche ohne eine Einigung vertagt wurden. Gewerkschaftsvertreter Gerhard Tauchner, Leiter des Fachbereichs Eisenbahn bei der Gewerkschaft Vida, äußerte sich enttäuscht über den Verlauf der Gespräche. Er betonte, daß Lohneinbußen, die durch eine unzureichende Inflationsabgeltung entstünden, nicht hinnehmbar seien. Nach Ansicht der Gewerkschaft sei es nicht nachvollziehbar, weshalb die Inflation nur für einen Teil der Belegschaft ausgeglichen werden solle. Den Verhandlungen liegt ein Zeitraum von Oktober 2024 bis September 2025 zugrunde, in dem die Teuerungsrate voraussichtlich zwischen 3,0 und 3,1 Prozent liegen wird. Tauchner wies zudem darauf hin, daß die Position der Arbeitgeber sich nach dem Bekanntwerden des Abschlußes der Metaller-Kollektivvertragsverhandlungen verhärtet habe, obgleich die Eisenbahnbranche nicht mit der Metallindustrie zu vergleichen sei. Er verwies auf die positiven Entwicklungen im Eisenbahnsektor, die sich in hohen Fahrgastzahlen und einem stetigen Ausbau des Angebots zeigten. Zudem seien die Mitarbeiter durch Überstunden und nicht konsumierte Urlaubstage stark belastet, und es bestünde ein großer Bedarf an neuem Personal. Die ÖBB allein plane, bis zum Jahre 2030 rund 24.000 Mitarbeiter einzustellen. Die Gewerkschaft fordert die Arbeitgeber auf, ihr Angebot bis zur nächsten Verhandlungsrunde am 1. Oktober nachzubessern. Ein Abschluß, der

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Wiener Opernsommer setzt 2026 auf Georges Bizets Carmen

Der Wiener Opernsommer hat seine Produktion für das Jahr 2026 bekanntgegeben. Vom 1. bis zum 18. Juli wird Georges Bizets Oper ‚Carmen‘ in der Opernarena am Heumarkt aufgeführt. Der offizielle Ticketvorverkauf beginnt am 19. September 2025. Die Veranstaltungsreihe findet damit zum zweiten Mal auf dem Wiener Heumarkt statt, nachdem sie 2024 ihren Auftakt am Belvedere hatte. Die Produktion verfolgt ein spezielles Konzept, bei dem eine Figur, die den Komponisten Bizet verkörpert, das Publikum durch die Handlung führt. Die Bühne wird erneut vom Bühnenbauer Manfred Waba gestaltet. Die Oper handelt von der tragischen Beziehung zwischen dem Soldaten Don José und der Zigeunerin Carmen. Die Geschichte von Liebe, Eifersucht und Verrat zählt zu den bekanntesten Werken der französischen Opernliteratur. Der frühe Start des Ticketverkaufs wird mit der grossen Nachfrage nach der Produktion des vergangenen Jahres, ‚La Traviata‘, begründet. Mit der dritten Saison etabliert sich die Veranstaltung als fester Bestandteil des sommerlichen Kulturkalenders der Stadt. Die Open-Air-Oper im städtischen Raum bietet Reisenden wie Einheimischen die Möglichkeit, eine der bekanntesten Opern in einem zentralen Wiener Ambiente zu erleben.

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Flughafen Nürnberg stellt Winterflugplan mit neuen Zielen vor

Der Flughafen Nürnberg beginnt ab Ende Oktober mit dem Winterflugplan, der über 40 Nonstop-Ziele umfasst. Wie Flughafengeschäftsführer Dr. Michael Hupe ankündigte, zeichnet sich das Programm durch eine Erweiterung der Angebote aus, insbesondere nach Ägypten, sowie in andere populäre Ferienregionen wie die Kanarischen Inseln, Italien und die Türkei. Im Zentrum des neuen Angebots stehen die Flüge nach Ägypten. Neben den bereits bekannten Zielen Hurghada und Marsa Alam wird ab dem 4. November auch Sharm El-Sheik angeflogen. Die Flüge zu diesen Destinationen werden von verschiedenen Fluggesellschaften wie Marabu, Corendon Airlines und Eurowings durchgeführt. Allein nach Hurghada gibt es in diesem Winter bis zu 20 wöchentliche Verbindungen. Ebenfalls im Flugplan sind spanische Ziele wie Mallorca und die Kanaren, sowie Destinationen in Portugal und Griechenland. Das Flugprogramm umfasst auch attraktive Städteziele für Kurzreisen. Fluglinien wie British Airways und Ryanair steuern London an, während Air France ihre Verbindungen nach Paris auf drei tägliche Flüge erhöht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Netz nach Osteuropa. Dort sind insbesondere die zwei neuen Flugziele Temeswar und Kronstadt in Rumänien hervorzuheben, welche von der Fluggesellschaft Wizz Air angeflogen werden. Mit diesem diversifizierten Angebot reagiert der Nürnberger Flughafen auf die unterschiedlichen Bedürfnisse der Reisenden. Der neue Winterflugplan dient als wichtiges Instrument, um die Position des Airports als regionaler Abflugort für Ferien- und Geschäftsreisen zu festigen und gleichzeitig mit neuen Zielen neue Märkte zu erschließen.

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Flughafen Dortmund verzeichnet Rekordmonat und investiert in Infrastruktur

Der Aufsichtsrat des Flughafens Dortmund hat in seiner jüngsten Sitzung am 19. September neue Investitionen in die Infrastruktur beschlossen. Die Entscheidung folgt auf ein erfolgreiches Sommergeschäft, in dem der Flughafen trotz eines schwierigen Starts Rekordzahlen bei den Passagieren verzeichnete. Gemäss der Geschäftsführung erholte sich das Verkehrsaufkommen nach dem Wegfall von Ryanair-Verbindungen und der Reduzierung des Flugplans von Eurowings im Jahre 2025. Allein im August wurden mit 337.628 Reisenden die höchsten Passagierzahlen in der Geschichte des Unternehmens erreicht. Dies entspricht einem Zuwachs von über 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Gründe für die positive Entwicklung waren unter anderem die neu aufgenommenen Strecken von Wizz Air nach Warschau und Craiova. Um auf das steigende Passagieraufkommen zu reagieren, genehmigte der Aufsichtsrat eine Investition von insgesamt 670.000 Euro. Mit diesem Geld sollen zwei neue WC-Anlagen errichtet werden. Eine der Anlagen ist für den öffentlichen Bereich vorgesehen und die zweite soll hinter der Sicherheitskontrolle entstehen. Die Massnahmen dienen dem Ziel, den Komfort der Fluggäste zu verbessern und die Kapazität den aktuellen Anforderungen anzupassen. Die Geschäftsführung prognostiziert für den weiteren Jahresverlauf stabile Zahlen. Die Erweiterungen der Anlagen sind ein Schritt, um die Infrastruktur des Flughafens, dessen Terminal seit 25 Jahren in Betrieb ist, an das fortlaufende Wachstum anzupassen und die attraktiven Angebote für Fluggäste und Airlines weiter zu entwickeln.

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Flughafen Köln/Bonn feiert Jubiläum mit Sonderführung für Kinder

Der Flughafen Köln/Bonn hat anlässlich seines 75. Jubiläums am Samstag eine Sonderführung für 75 Kinder und Jugendliche aus der Region veranstaltet. Die Aktion bot den jungen Gästen die Gelegenheit, einen Blick hinter die Kulissen eines internationalen Verkehrsflughafens zu werfen. Im Rahmen der Führung konnten die Kinder und Jugendlichen an verschiedenen Mitmach-Stationen teilnehmen. Dazu gehörte unter anderem eine Mal-Aktion auf einem ausgemusterten Flugzeug sowie die Präsentation spezieller Fahrzeuge der Flughafen-Feuerwehr und des Enteisungsdienstes. Die jungen Besucher wurden von Verantwortlichen der Kölner Organisation Kindernöte e.V. sowie der Inklusiven OT Ohmstraße begleitet. Ein Höhepunkt des Tages war eine Pressekonferenz in der Eventlounge, bei der der Geschäftsführer des Flughafens, Cenk Özöztürk, Fragen der Kinder beantwortete. Lokale Unternehmen wie der REWE-Markt im Terminal 1 und die Fluggesellschaft Leav Aviation unterstützten die Veranstaltung mit Snacks und kleinen Geschenken. Mit der Sonderführung unterstreicht der Flughafen Köln/Bonn seine enge Verbindung zur Region. Die Aktion ist Teil des Engagements des Unternehmens, die lokale Gemeinschaft mit einzubeziehen. Als wichtiger Wirtschaftsfaktor und Arbeitgeber der Region nutzte der Flughafen sein Jubiläum, um einen Blick in seinen Betrieb zu ermöglichen.

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Neue Studie zeigt die beliebtesten europäischen Länder für Weintouristen

Tui Musement, eine Tochtergesellschaft der Tui Gruppe, hat einen ersten Europäischen Weintourismus-Index veröffentlicht. Die Studie basiert auf offiziellen Datenquellen und analysiert das Potenzial der Länder für Reisende, die sich für Wein und Kulinarik interessieren. Demnach gehören solche Erlebnisse zu den beliebtesten Reisetrends bei Touristen zwischen 18 und 44 Jahren. Angeführt wird die Rangliste von Frankreich, gefolgt von Italien und Spanien. Der Index bewertete die Länder nach fünf Hauptkriterien, einschließlich der Fläche der Weinberge, der Produktionsmenge sowie internationaler Auszeichnungen. Frankreich erreichte den ersten Platz, vor allem wegen der hohen Zahl an international prämierten Weinen. Weinregionen wie Bordeaux, das Burgund und die Champagne sind für ihre traditionellen Weine und ihre langjährige Anbaugeschichte bekannt. Italien folgt auf dem zweiten Platz und ist das Land mit der grössten Anzahl an Weinen mit geschützter Ursprungsbezeichnung oder geographischer Angabe. Den dritten Rang belegt Spanien, das Land mit der grössten Anbaufläche für Weine mit geschützten Bezeichnungen. Portugal und Griechenland runden die Top Fünf ab, wobei Griechenland mit seiner seit der Antike bestehenden Tradition punkten kann. Die hinteren Ränge der Top 10 belegen Deutschland, Rumänien, Ungarn, Österreich und Bulgarien. Diese Länder gelten zunehmend als attraktive Ziele für den Weintourismus, insbesondere mit ihren spezifischen regionalen Angeboten, wie dem Riesling aus Deutschland oder dem Tokajer aus Ungarn. Die Studie belegt mit der Analyse von Daten der statistischen Ämter Eurostat und der Internationalen Organisation für Rebe und Wein (OIV), sowie der Decanter World Wine Awards, die wissenschaftliche Herangehensweise der Erhebung. Der Index dient als Orientierung für Reiseanbieter und zeigt das Potenzial

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Tourismusbranche in Wien warnt vor zu hohen Abgaben

Der Obmann der Fachgruppe Reisebüros in der Wirtschaftskammer Wien, Gregor Kadanka, hat sich besorgt über die Kostenstruktur am Tourismusstandort Wien geäussert. Er sieht die erhöhte Ortstaxe und die hohe Abgabe für Flugpassagiere als wichtige Faktoren, welche die Destination im Vergleich zu anderen europäischen Metropolen benachteiligen. Die Abgaben würden die Endpreise für Reisende verteuern, was sie von einem Besuch der Stadt abhält. Als Warnsignal für die Entwicklung gelten die jüngsten Entscheidungen einiger Fluggesellschaften. Der irische Billigflieger Ryanair hat seine Flotte am Flughafen Wien reduziert, während die ungarische Wizzair sich ganz vom Standort zurückzog. Diese Anbieter sind für ihr wachstumsorientiertes Geschäftsmodell bekannt, das besonders sensibel auf Kostenänderungen reagiert. Der Druck der hohen Gebühren führe bereits dazu, daß einige Unternehmen auf ihre eigenen Margen verzichten. In einer Reaktion auf diese Entwicklung hat auch der Flughafen Wien angekündigt, seine eigenen Gebühren zu senken. Kadanka sieht darin jedoch ein Risiko, da die fehlenden Einnahmen zu Investitionsdefiziten führen könnten. Um die Anbindung der Stadt zu gewährleisten, müsse man nun verstärkt die etablierten Fluggesellschaften, allen voran Austrian Airlines und die gesamte Lufthansa-Gruppe, stärken. Kadanka betont, daß Gebühren nur entrichtet werden, wenn auch tatsächlich Gäste kommen. Daher sei es strategisch klüger, geringere Abgaben von mehr Reisenden zu erhalten, als höhere Abgaben zu verlangen, was potentielle Gäste jedoch abschrecke.

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Vietnam Airlines plant Kauf von bis zu 30 Großraumflugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft Vietnam Airlines hat mit einer offiziellen Ausschreibung an den Luftfahrtmarkt weitreichende Pläne für ihre Flottenerweiterung bekanntgegeben. In einem Schreiben vom 22. September 2025 hat die Airline ihr Interesse an der Übernahme von bis zu 30 Großraumflugzeugen des Typs Airbus A350-900 oder Boeing 787-9 Dreamliner signalisiert. Die Auslieferungen der neuen Maschinen sind für den Zeitraum zwischen 2028 und 2030 vorgesehen. Mit diesem Schritt verfolgt Vietnam Airlines eine aggressive Strategie zur Stärkung ihrer operativen Kapazitäten, die bereits durch die jüngsten finanziellen Absicherungen für den Erwerb von Schmalrumpfflugzeugen untermauert wurde. Der geplante Zukauf von Großraumflugzeugen zielt darauf ab, die Position der Fluggesellschaft auf dem wachsenden internationalen Markt weiter zu festigen. Die Details der Ausschreibung und die Hintergründe Das offizielle Schreiben von Vietnam Airlines, das an „alle Interessierten“ gerichtet war, ist ein klarer Aufruf an die globalen Flugzeughersteller und Leasinggesellschaften. In dem Dokument bittet die Airline um Angebote für die genannten Flugzeugtypen und erklärt sich offen für „alle verfügbaren Optionen“, sei es durch Kauf, Leasing, Untervermietung oder andere Vereinbarungen. Die potentiellen Partner haben bis zum 8. Oktober 2025 Zeit, ihre Vorschläge einzureichen. Die Ausschreibung wurde von wichtigen Vertretern der Fluggesellschaft unterzeichnet, darunter der stellvertretende Direktor Huynh Thanh Lan, der stellvertretende Geschäftsführer Nguyen Thu Phuong und der Manager Vu Ngoc Chau My. In dem Schreiben wurden die interessierten Parteien aufgefordert, allgemeine Informationen wie die Anzahl der angebotenen Flugzeuge, den Typ, den voraussichtlichen Lieferplan, die Bestuhlung (LOPA) und indikative kommerzielle Bedingungen, wie Kaufpreis oder Leasingrate, bereitzustellen. Dieser detaillierte Ansatz verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der

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