2025

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2025

Tourismusbranche warnt vor EU-Pauschalreiserichtlinie

Neun deutsche Reise- und Tourismusverbände haben sich in einer gemeinsamen Erklärung gegen die geplante Revision der EU-Pauschalreiserichtlinie positioniert. Die Verbände, darunter der Deutsche Reiseverband (DRV), der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) und der Deutsche Tourismusverband (DTV), sehen erhebliche Gefahren für die Branche und den Verbraucher. Sie rufen die Bundesregierung auf, die Interessen der deutschen Reisewirtschaft im anstehenden Trilog-Verfahren in Brüssel entschlossen zu vertreten. Die Verbände äußern vor allem Kritik an zwei Punkten der geplanten Novellierung. Zum einen wird die neue Definition der Pauschalreise beanstandet. Sie befürchten, daß Reisemittler, die mehrere einzelne Leistungen vermitteln, automatisch zu Reiseveranstaltern werden und damit die volle Veranstalterhaftung tragen müßten. Dies würde den deutschen Markt, der von zahlreichen kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägt ist, massiv belasten. Zum anderen wenden sie sich gegen die geplante Regelung für kostenlose Stornierungen. Die vorgeschlagene Frist von 28 Tagen für Stornierungen bei „unvermeidbaren und außergewöhnlichen Umständen“ würde nach Ansicht der Verbände zu einer unverhältnismäßigen Risikoverlagerung auf die Veranstalter führen. Deutschland gilt mit einem Marktanteil von 41 Prozent als der wichtigste Pauschalreisemarkt in Europa. Fast ein Drittel aller Urlaubsreisen im Inland werden als Pauschalreise gebucht. Die Verbände argumentieren, daß eine Überregulierung das Rückgrat der heimischen Reisewirtschaft gefährden und schwerwiegende Konsequenzen für Unternehmen, Beschäftigte und Kunden hätte. Sie fordern eine faire Risikoverteilung und eine klare Ausnahmeregelung für Geschäftsreisen, die unter Rahmenvereinbarungen fallen. Das sogenannte Trilog-Verfahren, das am 24. September beginnen soll, ist die finale Verhandlungsrunde zwischen der Europäischen Kommission, dem Rat der Europäischen Union und dem Europäischen Parlament. Die Verbände kündigten an, in

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Swiss setzt auf emotionale Erzählungen in neuem Sicherheitsvideo

Die Swiss International Air Lines stellt ihr neues Sicherheitsvideo vor, das eine Abkehr von der bisherigen animierten Darstellungsweise markiert. Anstelle von Zeichentrickfiguren und computergenerierten Szenen setzt die Fluggesellschaft nun auf reale Personen, Landschaftsaufnahmen der Schweiz und eine emotionale Geschichte. Das Video, das an Bord des ersten Airbus A350 der Fluggesellschaft Premiere feiert, soll die Sicherheitshinweise auf eine neue, einprägsamere Weise vermitteln. Ziel ist es, die Aufmerksamkeit der Passagiere zu gewinnen und die wichtigen Informationen für den Notfall besser im Gedächtnis zu verankern. Diese strategische Neuausrichtung spiegelt einen Trend in der Luftfahrtindustrie wider, der die Passagiere durch Storytelling und Markenidentität anspricht. Vom Animationsfilm zur filmischen Erzählung Nach mehr als zehn Jahren löst das neue Video den bisherigen animierten Sicherheitsfilm ab. Oliver Buchhofer, der Chief Operating Officer von Swiss, erklärte, daß die Fluggäste die Hinweise nicht nur sehen, sondern auch für den Ernstfall verstehen und behalten sollen. Die Verwendung von realen Szenen, die Emotionen wecken, soll wesentlich dazu beitragen. Das neue Video ist in eine Geschichte eingebettet, die von einer jungen Frau erzählt, die vor der Heimreise in die Schweiz steht und sich dabei an frühere Reisen erinnert. Die Handlung des Films verknüpft dabei die sicherheitsrelevanten Informationen mit eindrucksvollen Bildern von alpinen Landschaften, Roadtrips und Stadtansichten von Zürich und Genf. Die Entscheidung, auf emotionale Erzählungen zu setzen, ist eine Entwicklung, die in der Luftfahrtbranche zunehmend zu beobachten ist. Fluggesellschaften wie Air New Zealand und British Airways haben bereits in der Vergangenheit mit innovativen Sicherheitsvideos für Aufsehen gesorgt, die von Prominenten besetzt oder

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Drohnen legen Flughafen Kopenhagen lahm

Der Flugverkehr am Flughafen der dänischen Hauptstadt Kopenhagen musste am späten Montagabend komplett eingestellt werden, nachdem über dem Flughafengelände mehrere Drohnen gesichtet worden waren. Die dänische Polizei bestätigte die Sichtung von bis zu vier großen Drohnen, die den Betrieb aus Sicherheitsgründen zum Erliegen brachten. Der Luftraum über dem Flughafen wurde gegen 20.30 Uhr gesperrt, was dazu führte, daß Starts und Landungen ausgesetzt werden mußten. Der Drohnenalarm führte zu weitreichenden Störungen im Flugplan. Mehr als 15 Flüge wurden zu anderen Flughäfen umgeleitet, darunter auch nach Malmö in Schweden. Zahlreiche weitere Abflüge von Kopenhagen wurden gestrichen oder verzögert, was Hunderte Reisende betroffen hat. Ein Flugzeug, dem Berichten zufolge der Treibstoff ausging, soll trotz der Sperrung eine Notlandung auf dem Flughafen Kopenhagen durchgeführt haben. Das genaue Ausmaß der Störungen und die Anzahl der betroffenen Passagiere sind derzeit noch unklar. Der Zwischenfall in Kopenhagen steht nicht allein. Fast zeitgleich wurde auch der Flughafen in der norwegischen Hauptstadt Oslo wegen Drohnensichtungen gesperrt, wobei die Polizei dort zwei Personen festnehmen konnte. Es ist noch nicht bekannt, ob die beiden Vorfälle in direktem Zusammenhang stehen. Die Behörden in Dänemark haben die Ermittlungen aufgenommen, um die Identität der Betreiber der Drohnen zu klären und die Hintergründe des Vorfalls zu beleuchten. Der Flugverkehr am Flughafen Kopenhagen wurde nach etwa vierstündiger Sperrung in den frühen Morgenstunden wieder aufgenommen, jedoch müssen sich Passagiere weiterhin auf Verspätungen und weitere Ausfälle einstellen. Die jüngsten Vorfälle in Kopenhagen und Oslo verdeutlichen die wachsende Herausforderung, die unkontrollierter Drohnenverkehr für die Sicherheit des zivilen Luftraums darstellt.

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Wellness-Hotellerie im Aufwind: Südtirol dominiert renommierten Branchen-Award

Das aktuelle Ranking von wellness-hotel.info hat die besten Wellnesshotels in Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz gekürt. Zum fünften Mal in Folge zeichnet die Plattform die Spitzenbetriebe aus. Die Plätze eins und zwei des begehrten Awards gingen in diesem Jahr an zwei Häuser in Südtirol: das Spa & Relax Hotel Erika in Dorf Tirol und das Hotel | Chalet Das Alpenschlössel in St. Martin in Passeier. Der Award, der auf einem komplexen Bewertungsmodell basiert, das sowohl Ausstattung als auch die tatsächliche Gästezufriedenheit analysiert, hat seinen Umfang erstmals auf 100 Plätze erweitert, um einen umfassenden Branchenüberblick zu liefern. Die Ergebnisse unterstreichen die herausragende Position Südtirols in der Wellness-Hotellerie. Methodik und „No-Fake-Faktor“ als Alleinstellungsmerkmal Der wellness-hotel.info Award gilt in der Branche als besonders glaubwürdig, da er nicht nur auf der Plattform eigenen Bewertungen beruht, sondern auch Gästemeinungen von Google, TripAdvisor und HolidayCheck einbezieht. Um die Objektivität zu gewährleisten, kommt ein eigens entwickelter „No-Fake-Faktor“ zum Einsatz. Dieser Mechanismus neutralisiert den Einfluß von marketinggesteuerten oder gar gekauften Bewertungen, indem er die Anzahl der schlechten Bewertungen der letzten fünf Jahre ins Verhältnis zur Anzahl der Hotelzimmer setzt. Christoph Reichl, der Redaktionsleiter bei wellness-hotel.info, betont, daß die besten Hotels durch „ehrliche Qualität und beständige Gästezufriedenheit“ überzeugten. Der erweiterte Umfang des Rankings auf 100 Plätze für 2026 soll den Branchenkompaß noch aussagekräftiger machen. Mit jährlich rund einer Million Nutzern hat sich wellness-hotel.info als eines der führenden Portale für Wellnessurlaube etabliert. Es bietet eine umfangreiche Auswahl von mehr als 1.600 Hotels, ergänzt durch detaillierte Beschreibungen und Filtermöglichkeiten. Die

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Frankreich muß Millionenbeihilfe von Ryanair zurückfordern

Die Europäische Kommission hat entschieden, daß Frankreich von der Fluggesellschaft Ryanair eine Summe von 1,8 Millionen Euro zuzüglich Zinsen zurückfordern muß. Nach einer eingehenden Prüfung kam die Kommission zu dem Schluß, daß die Airline in der Vergangenheit unzulässige staatliche Beihilfen erhalten habe. Konkret geht es um Vereinbarungen, die zwischen dem Betreiber des Flughafens Carcassonne und Ryanair im Zeitraum von 2001 bis 2011 getroffen wurden. Die Kommission sieht in den Marketingverträgen und ermäßigten Flughafengebühren einen unzulässigen Wettbewerbsvorteil für die irische Fluggesellschaft. Der Fall ist ein weiteres Beispiel für die rigorose Beihilfepolitik der EU, die den fairen Wettbewerb im europäischen Luftverkehr sichern soll. Die Kommission hat in der Vergangenheit wiederholt entschieden, daß günstige Verträge zwischen regionalen Flughäfen und Billigfluglinien als unerlaubte Staatsbeihilfen gewertet werden können. Auch in anderen Fällen, wie etwa am Flughafen Hahn in Deutschland oder am Flughafen Montpellier in Frankreich, ordnete die Kommission bereits die Rückforderung von Millionenbeträgen an. Während die Kommission die Subventionen für den Betrieb des Flughafens Carcassonne in Höhe von 11,7 Millionen Euro als mit den EU-Vorschriften vereinbar einstufte, da sie der Infrastrukturverbesserung dienten und lokale Behörden die Kosten trugen, sah sie bei den Verträgen mit Ryanair einen klaren Verstoß. Die irische Fluglinie erhielt demnach durch die Zahlung überhöhter Marketinggebühren bei gleichzeitiger Senkung der Flughafenkosten einen ungerechtfertigten Vorteil. Die Rückforderung ist keine Strafe, sondern soll die durch die Beihilfe entstandene Wettbewerbsverzerrung beseitigen. Die Europäische Union verfolgt mit ihren Regelungen das Ziel, gleiche Bedingungen für alle Fluggesellschaften im Binnenmarkt zu schaffen. Die Rückzahlungsanordnung ist ein klares Signal, daß

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Flugsicherheitswarnung: EASA erteilt Anweisung zur Überprüfung von ATR-Sitzschienen

Die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) hat auf mögliche Mängel an den Sitzschienen von ATR-Flugzeugen reagiert und eine Lufttüchtigkeitsanweisung herausgegeben. Die Anweisung betrifft die Betreiber von Flugzeugen der Typen ATR 42 und ATR 72 mit Sitzschienen neuerer Serien. Berichten zufolge wurden bei der Endmontage und bei Wartungsarbeiten fehlerhafte Sitzschienen entdeckt. Untersuchungen legen nahe, daß die strukturelle Integrität der Schienen im Falle einer Notlandung beeinträchtigt sein könnte, was dazu führen könnte, daß Passagiersitzreihen aus ihrer Verankerung brechen. Die EASA fordert die Betreiber auf, die betroffenen Sitzschienen zu überprüfen und bei Bedarf kurzfristig zu ersetzen. Hintergründe der Warnung Die Lufttüchtigkeitsanweisung (Airworthiness Directive oder AD) ist eine der wichtigsten Maßnahmen, die eine Luftfahrtbehörde wie die EASA ergreift, um die Sicherheit im Flugverkehr zu gewährleisten. Sie wird erlassen, wenn eine unsichere Bedingung bei einem Flugzeug, Triebwerk, Propeller oder einer Komponente festgestellt wird. Im vorliegenden Fall reagiert die EASA auf „mehrere gemeldete Fälle“, in denen defekte Sitzschienen gefunden wurden. Die EASA hat die genaue Ursache der strukturellen Schwachstelle nicht im Detail dargelegt, doch solche Anweisungen folgen in der Regel einer gründlichen Untersuchung durch die Behörde und den Hersteller. Die Warnung betrifft speziell die Sitzschienen, die unter Belastungsbedingungen einer Notlandung brechen könnten. Dies ist von entscheidender Bedeutung, da die Sitzverankerungen so konstruiert sein müssen, daß sie den Kräften bei einer Notlandung standhalten, um die Sicherheit der Passagiere zu gewährleisten. Die Tatsache, daß die Mängel sowohl bei der Endmontage als auch bei Wartungsarbeiten festgestellt wurden, deutet auf ein möglicherweise systemisches Problem bei der Herstellung oder dem Material

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KLM streicht Dutzende Flüge wegen Streik

Die niederländische Fluggesellschaft KLM sieht sich erneut mit weitreichenden Flugausfällen konfrontiert. Aufgrund eines sechsstündigen Streiks des Bodenpersonals, der am Mittwoch von sechs Uhr morgens bis Mittag andauern soll, muß das Unternehmen 119 Flüge annullieren. Die Arbeitsniederlegung ist bereits die dritte innerhalb von drei Wochen und wird von den Gewerkschaften FNV und CNV organisiert. Betroffen sind Mitarbeiter aus den Bereichen Gepäckabfertigung, Check-in und Rampendienst. Die Gewerkschaften FNV und CNV lehnten eine jüngste Vereinbarung ab, die KLM mit drei anderen Arbeitnehmervertretungen getroffen hatte. Der strittige Kompromiß sah eine Gehaltserhöhung von 2,25 Prozent über einen Zeitraum von zwei Jahren vor. Die streikenden Gewerkschaften beurteilten dieses Angebot als unzureichend und weit entfernt von den Forderungen ihrer Mitglieder. Als Reaktion auf die gescheiterten Verhandlungen wurde die dritte Arbeitsniederlegung organisiert. Die anhaltenden Tarifauseinandersetzungen belasten den Flugbetrieb von KLM erheblich und führen zu massiven Störungen am Flughafen Amsterdam-Schiphol, einem der größten Luftfahrtdrehkreuze Europas. Bereits in den vergangenen Wochen kam es durch Streiks zu Verspätungen und Flugstreichungen, die Tausende von Reisenden betroffen haben. Die Gewerkschaften fordern eine deutlichere finanzielle Anerkennung für das Bodenpersonal, da die Arbeitsbelastung in den letzten Jahren gestiegen sei und die Löhne nicht Schritt gehalten hätten. Die Aussichten auf eine baldige Entspannung der Situation sind gering. Die Gewerkschaften FNV und CNV haben bereits einen weiteren, noch längeren Streik für den kommenden Mittwoch angekündigt, der voraussichtlich acht Stunden dauern wird. Der Druck auf KLM steigt, eine tragfähige Lösung zu finden, um den Konflikt beizulegen und den regulären Flugbetrieb wiederherzustellen.

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Fluglinie kehrt zurück: SAS nimmt nach sieben Jahren wieder Kurs auf Wien

Nach siebenjähriger Unterbrechung kehrt die skandinavische Fluggesellschaft SAS auf die Flugroute zwischen Wien und Kopenhagen zurück. Ab dem 26. Oktober wird SAS wieder zwölf wöchentliche Verbindungen zwischen den beiden Städten anbieten. Die Flüge werden das ganze Jahr über zweimal täglich, morgens und abends, durchgeführt, ausgenommen am Samstag. Diese Wiederaufnahme der Flüge ist Teil einer strategischen Ausweitung des Flugplans der SAS, die kürzlich das Luftfahrtbündnis gewechselt hat. Für den Flughafen Wien bedeutet dies eine willkommene Kapazitätssteigerung und eine Stärkung der Anbindung an den nordischen Raum. Die Entscheidung unterstreicht die wachsende Bedeutung der Destination Dänemark und der Drehscheibe Kopenhagen im internationalen Flugverkehr. Ausbau des Streckennetzes und neue Allianzen Die Fluggesellschaft SAS setzt auf eine Expansion ihres Streckennetzes. Neben der wiederaufgenommenen Verbindung nach Wien nimmt die Fluglinie auch Tel Aviv ganzjährig in ihr Programm auf. Für den Winterflugplan sind zudem neue saisonale Flüge nach Marrakesch, Funchal, Fuerteventura und Kittilä geplant. Die Wiederaufnahme der Wien-Flüge ist ein signifikanter Schritt, der die Position der SAS als wichtiger Akteur in Europa stärkt. Die Flüge zwischen Wien und Kopenhagen werden mit Flugzeugen des Typs Embraer 95 und CRJ9 durchgeführt. Über den Drehkreuz-Flughafen in Kopenhagen können Passagiere Anschlußflüge zu fast allen Regionen Skandinaviens sowie zu Langstreckenverbindungen nach Nordamerika und Asien erreichen. Laut Informationen starten 99 Prozent der Langstreckenflüge der SAS in der dänischen Hauptstadt. Die Fluggesellschaft hat zudem kürzlich, Anfang September 2024, von der Star Alliance zur SkyTeam-Allianz gewechselt. Die SAS gilt als die pünktlichste Airline in Europa und belegt im weltweiten Pünktlichkeits-Ranking den dritten Platz. Das Angebot

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Flottenerneuerung bei Virgin Australia Regional Airlines

Die australische Regionalfluggesellschaft Virgin Australia Regional Airlines (VARA) hat ihr erstes neues Flugzeug des Typs Embraer E190-E2 in Empfang genommen. Das Flugzeug, das den Namen Coral Bay trägt, traf am 8. September 2025 in Perth ein. Der Jet ist Teil einer größeren Bestellung von insgesamt acht Maschinen dieses Typs. Mit der Ankunft des neuen Flugzeugs beginnt die schrittweise Erneuerung der Flotte von VARA, die in Zukunft ihre älteren Fokker 100-Flugzeuge ausmustern wird. Der neue Jet, der 1900. Embraer E-Jet, der weltweit ausgeliefert wurde, wird zunächst im Charterverkehr in Westaustralien eingesetzt. Je nach Bedarf soll er auch im regulären Passagierdienst verwendet werden können. Das Flugzeug ist mit einer Zwei-Klassen-Kabine ausgestattet, die eine 2-2-Sitzkonfiguration ohne Mittelsitze bietet. Passagiere können sich auf Annehmlichkeiten wie Stromanschlüsse am Sitz und größeren Stauraum in den Gepäckfächern freuen. Ab dem Jahre 2026 soll auch Hochgeschwindigkeits-WLAN an Bord verfügbar sein. Die Bestellung der acht Embraer E190-E2 hat laut Listenpreis einen Wert von über 500 Millionen US-Dollar. Vier dieser Flugzeuge sollen innerhalb der nächsten zwölf Monate an die Fluggesellschaft ausgeliefert werden. Die vollständige Ersetzung der Fokker 100-Flotte ist bis Anfang 2026 geplant. Die neuen Maschinen sollen auf verschiedenen Strecken in Westaustralien, darunter nach Darwin, Kalgoorlie, Karratha, Port Hedland und Broome, zum Einsatz kommen. Die ersten Flüge sind für Oktober dieses Jahres geplant. Die Flottenerneuerung soll die Position von Virgin Australia im Regionalverkehr in Australien stärken. Die neuen Flugzeuge sollen nicht nur den Flugbetrieb optimieren, sondern auch den Passagieren einen höheren Reisekomfort bieten. Die Wartung der neuen E-Jets wird vom

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Peoples baut Verbindung zwischen Wien und Altenrhein aus

Die österreichische Regionalfluggesellschaft Peoples erweitert ab Ende November 2025 ihr Linienflugangebot zwischen den Flughäfen Wien und St. Gallen-Altenrhein. Mit der Ergänzung einer zusätzlichen Rotation am Freitagmorgen wird die Strecke fortan an allen Werktagen zweimal täglich bedient. Die Flüge sind zu optimalen Tagesrandzeiten angesetzt, um den Bedürfnissen von Geschäfts- und Privatreisenden gleichermaßen gerecht zu werden. Die Fluggesellschaft reagiert damit auf die anhaltend starke Nachfrage und bietet eine bequeme und zeitsparende Alternative zu anderen Verkehrsmitteln. Die Erweiterung stärkt die Anbindung der Vierländerregion Bodensee an die österreichische Hauptstadt. Ausbau des Linienflugangebots und strategische Überlegungen Die Entscheidung von Peoples, die Flugfrequenz zu erhöhen, ist eine direkte Antwort auf das wachsende Passagieraufkommen auf dieser Strecke. Das Unternehmen hat die Nachfrage im Geschäftsreiseverkehr erkannt und reagiert mit einem optimierten Flugplan. Die neuen Abflugzeiten ermöglichen Geschäftsreisenden eine effizientere Planung von Tagesreisen und erleichtern das Pendeln zwischen der Metropolregion Wien und der Vierländerregion Bodensee, die aus Teilen Österreichs, der Schweiz, Deutschlands und Liechtensteins besteht. Die Peoples-Verbindung nach Wien ist die einzige Linienflugverbindung vom Regionalflughafen St. Gallen-Altenrhein aus. Dies macht die Strecke für die Region von besonderer Bedeutung. Der Flughafen zeichnet sich durch kurze Wege und einen schnellen Check-in aus, was insbesondere für Geschäftsreisende ein entscheidender Faktor ist. Der Regionalflughafen spielt eine wichtige Rolle als Tor zur Wirtschaftsregion Ostschweiz und Bodenseegebiet. Seit der Wiederaufnahme der Strecke im Jahr 2020 hat die Verbindung an Bedeutung gewonnen. Die Peoples-Flüge bieten eine entscheidende Infrastruktur für Unternehmen, die in der Region ansässig sind und internationale Kontakte pflegen. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte von

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