2025

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2025

Georgiens doppelter Neujahrszauber: Zwei Wochen voller archaischer Rituale, Festmähler und Gemeinschaft

Georgien zelebriert den Übergang in das neue Jahr mit einem einzigartigen und ausgedehnten Festreigen, der sich über zwei Wochen erstreckt. Im Gegensatz zu vielen anderen Kulturen, die den Jahreswechsel nur einmal begehen, feiert die Nation am Fuße des Kaukasus das Neujahrsfest gleich zweimal: am 1. Januar und, tief in der Tradition verwurzelt, noch einmal am 14. Januar, bekannt als das Alte Neujahr oder Kalanda. Dazwischen liegt eine Zeitspanne voller spezifisch georgischer Bräuche, von üppigen Festmählern und poetischen Trinksprüchen bis hin zu sozialen Ritualen und uralten Symbolen, die das kommende Jahr prägen sollen. Diese Feierlichkeiten sind ein Ausdruck der tiefen Verwurzelung Georgiens in seinen orthodoxen Traditionen und seiner ausgeprägten Gastfreundschaft. Festlicher Glanz in den urbanen Zentren Auch wenn der eigentliche Weihnachtstag in Georgien, entsprechend dem Julianischen Kalender, erst am 7. Januar gefeiert wird, beginnt die festliche Einstimmung in den Städten bereits Mitte Dezember. Die Hauptstädte Tiflis (Tbilisi) und Batumi verwandeln sich in Schauplätze von Lichterglanz und kulturellen Darbietungen. In Tiflis wird der Start der Feierlichkeiten durch die feierliche Beleuchtung des großen Weihnachtsbaumes auf der Rustaweli Avenue markiert. Überall in der Stadt entstehen Neujahrsdörfer mit Bühnen für Konzerte, Ständen für Kunsthandwerk und regionalen Spezialitäten sowie speziellen Kinderprogrammen. Der Höhepunkt des Silvesterabends ist der Auftritt des georgischen Weihnachtsmannes, Tovlis Babua, der traditionell aus den Regionen Swanetiens in den Bergen herabsteigt. Er beschenkt die Kinder mit bunten Körben voller Süßigkeiten. Ein weiteres zentrales Element dieses Abends ist das Aufstellen und Schmücken des georgischen Weihnachtsbaumes, der bezeichnenderweise nicht die gewohnte grüne, sondern eine weiße Färbung

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Tarifeinigung für GFD-Piloten: Erster Vergütungstarifvertrag nach Warnstreik erzielt

Die Vereinigung Cockpit (VC) hat für die Piloten der Gesellschaft für Flugzieldarstellung GmbH (GFD) erstmals einen Vergütungstarifvertrag (VTV) abgeschlossen. Die Einigung folgte auf einen Warnstreik im Juli und eine erfolgreiche Urabstimmung, die den Weg für konstruktive Gespräche mit der Unternehmensleitung ebnete. Die GFD, eine Tochtergesellschaft von Airbus Defence and Space, ist hauptsächlich für die Bundeswehr tätig und erbringt hochspezialisierte, sicherheitsrelevante Unterstützungsflüge, für deren Piloten bislang keine tarifvertraglich geregelten Vergütungs- und Arbeitsbedingungen galten. Katharina Dieseldorff, Vizepräsidentin der Vereinigung Cockpit, betonte, dass die Beschäftigten mit diesem Abschluss erstmals ein transparentes und verlässliches Vergütungssystem erhalten, das der hohen Qualifikation und der besonderen Verantwortung der Piloten gerecht wird. Die Zustimmung zum Vergütungstarifvertrag erfolgte mit 100 Prozent bei Beteiligung aller VC-Mitglieder in der Urabstimmung. Der neue Vergütungstarifvertrag tritt mit strukturellen Verbesserungen in Kraft. Bereits ab dem 1. Januar 2025 werden die monatlichen Zulagen für zusätzliche Qualifikationen erhöht. Zum 1. Januar 2026 steigen die Entgelte um fünf Prozent, und es wird eine neue Entgeltstufe 14 eingeführt. Eine zukunftsorientierte Klausel sieht ab dem Jahr 2027 eine jährliche Vergütungsanpassung vor, die der stetig steigenden Inflation Rechnung tragen soll. Das Paket wird durch neue Regelungen zur Vergütung von Mehrarbeit sowie durch Zuschläge für Einsätze an Wochenenden und Feiertagen ergänzt. Die VC bewertet den Tarifabschluss als einen wichtigen Meilenstein zur Etablierung fairer und verlässlicher Arbeitsbedingungen in der militärischen Unterstützungsfliegerei in Deutschland. Durch die Schaffung eines stabilen und gerechten Rahmens, der die besondere Einsatzrealität der GFD berücksichtigt, wird eine wichtige Grundlage für Stabilität sowohl für die Arbeitnehmer als auch für das

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Europas größte Hostelkette A&O übernimmt Schulz Hotels und setzt auf Expansion

A&O Hostels, Europas größte Hostelkette, hat die Übernahme der Berliner Schulz Hotels bekannt gegeben, die aktuell über 1.000 Betten verfügen. Mit dieser ersten Transaktion über eine M&A-Plattform erweitert A&O sein Portfolio auf 45 Hostels in 30 europäischen Städten und steigert die Bettenkapazität auf rund 31.000. Der Zukauf ist Teil einer neuen Expansionsstrategie, die auf den starken Incoming-Tourismus und die wachsende Preissensibilität der Reisenden reagiert. Das Hostelsegment wird auf dem Weg zu einer institutionellen Anlageklasse gesehen, mit Wachstumsprognosen von jährlich 5,8 Prozent bis 2030. Die Übernahme beinhaltet eine strategisch wichtige Personalie: Hinter Schulz Hotels stehen Nizar Rokbani, Oskar Kan und Sascha Gechter, die bereits als Gründer der Meininger Hotels den europäischen Hostelmarkt maßgeblich mitgestaltet haben. Das Gründer-Trio wird künftig Teil des A&O-Managements und soll die Weiterentwicklung der Schulz-Projekte begleiten sowie A&O beratend zur Seite stehen. Dieses gebündelte Know-how, das von A&O-Gründer Oliver Winter auf 100 Jahre Hostel-Expertise beziffert wird, soll die Erschließung neuer Gästesegmente und ein dynamisches Wachstum in europäischen Top-Metropolen ermöglichen. Während A&O Hostels primär als Low-Budget-Angebot für Familien, Gruppen und Backpacker positioniert ist, bedient Schulz Hotels das Premium-Budget-Segment mit mehr Komfort und Design, was auch anspruchsvollere Business- und Individualreisende anspricht. Neben dem bestehenden Hotel am Berliner Ostbahnhof ist bereits ein weiteres Schulz Hotel im Berliner Heide-Quartier nahe dem Hauptbahnhof in Planung. Oliver Winter, Gründer und CEO von A&O, bezeichnete die Akquise als einen fundamentalen Schritt, der die Fähigkeit von A&O demonstriere, auf Markttrends zu reagieren. Seit Ende 2023 sind Proprium Capital Partners und Stepstone Group Eigentümer von A&O und

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Pegasus Airlines setzt auf Eigenregie: Dreistellige Millioneninvestition in Wartungsinfrastruktur

Die türkische Billigfluggesellschaft Pegasus Airlines reagiert auf die massiven Engpässe in der globalen Luftfahrtindustrie – insbesondere beim Zugang zu Wartungskapazitäten (Maintenance, Repair, Overhaul – MRO) und Ersatzteilen – mit einer tiefgreifenden strategischen Neuausrichtung. Das Unternehmen investiert umfassend in den Aufbau eigener Wartungsinfrastruktur in der Türkei. Ziel ist es, die Abhängigkeit von externen Dienstleistern zu verringern, die Flugzeugverfügbarkeit zu erhöhen und das angestrebte Wachstum von 16 Prozent im laufenden Jahr zu konsolidieren. Mehmet Nane, Vorsitzender des Verwaltungsrats von Pegasus Airlines, betonte im September 2025 auf der AeroEngines Europe in Hamburg die zentrale Bedeutung der MRO-Kapazitäten: „MRO und die technische Seite der Luftfahrt sind für uns sehr entscheidend. Man kann das Flugzeug kaufen, man kann das Flugzeug mit der Ausrüstung versorgen, aber wenn man nicht rechtzeitig die Wartungseinrichtungen hat, kann man das Flugzeug nicht fliegen lassen.“ Ausbau der MRO-Kapazitäten am Sabiha Gökçen Airport Als zentrales Element der langfristigen Wartungsstrategie plant Pegasus Airlines die Errichtung von zwei neuen, eigenen MRO-Einrichtungen am Istanbuler Sabiha Gökçen Airport. Eine Anlage ist für die sogenannte Line Maintenance (Zwischenwartung) vorgesehen und eine weitere für die Base Maintenance (Grundwartung). Die Notwendigkeit dieses Schrittes ergibt sich aus dem Mangel an verfügbaren Wartungsschlitzen (Slots) bei externen Dienstleistern. Nane erklärte, dass die Airline ihre Flugzeuge in der Sommersaison intensiv nutze und die Wartung in der Wintersaison durchführe. Doch selbst am Heimatflughafen Sabiha Gökçen fehle es an Wartungshallen für die Zwischenwartung. Die neue Anlage für die Zwischenwartung sollte bereits im Vormonat eröffnet werden und umfasst fünf Buchten sowie einen Lackierhangar. Nane berichtete, dass

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Bombardier liefert ersten Global 8000 aus

Der kanadische Flugzeughersteller Bombardier hat am 8. Dezember 2025 die erste Einheit seines neuen Ultra-Langstrecken-Geschäftsreisejets, der Global 8000, ausgeliefert und damit dessen offiziellen Betriebsstart markiert. Die Übergabe erfolgte im Rahmen einer Zeremonie im Bombardier-Montagewerk am Pearson Airport in Mississauga, Ontario, nahe Toronto. Erster Kunde ist Patrick Dovigi, Gründer, Präsident und CEO des Umwelt-Dienstleistungsunternehmens GFL. Die Global 8000 etabliert sich als das neue Flaggschiff des Herstellers und definiert in mehrfacher Hinsicht die Leistungsfähigkeit und den Kabinenkomfort in der Geschäftsluftfahrt neu. Mit einer Reichweite von 8.000 nautischen Meilen (nm) übertrifft sie ihren Vorgänger, die Global 7500 (7.700 nm), und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von Mach 0.95. Damit ist die Global 8000 das schnellste zivile Flugzeug seit der Ausmusterung der Concorde. GFL hatte zur Beschaffung der Global 8000 am 18. November eine ältere Global 7500 in Zahlung gegeben; das Unternehmen betreibt darüber hinaus eine Global 5500. Patrick Dovigi betonte anlässlich der Übergabe, dass es sich um sein achtes Bombardier-Flugzeug innerhalb von 16 Jahren handelt. Technologische Höhepunkte und Zertifizierungserfolge Die Global 8000 basiert auf der erfolgreichen Global 7500, konnte jedoch während des Zertifizierungsprozesses zwei herausragende technologische Meilensteine erzielen. Erstens wurde die maximale Betriebsgeschwindigkeit von Mach 0.94 auf Mach 0.95 erhöht, was die Maschine zum schnellsten zivilen Flugzeug am Himmel macht. Die reguläre hohe Reisegeschwindigkeit liegt bei Mach 0.92. Zweitens gelang es Bombardier, die Kabinendruckhöhe auf den branchenweit niedrigsten Wert von 2.691 Fuß zu senken. Die Kabinendruckhöhe simuliert die Höhe, die Passagiere in der Kabine erleben. Eine niedrigere Kabinendruckhöhe führt zu einer besseren Sauerstoffsättigung im Blut

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Registrierkassenpaket beschlossen: Erleichterung für Österreichs Tourismusbetriebe

Der österreichische Nationalrat hat ein neues Registrierkassenpaket beschlossen, das auf breite Zustimmung in der Tourismus- und Freizeitwirtschaft stößt. Susanne Kraus-Winkler, Obfrau der Bundessparte Tourismus und Freizeitwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), begrüßt das Paket als einen wichtigen Schritt zur Steigerung der Praxisnähe, Rechtssicherheit und Entlastung heimischer Betriebe. Die Wirtschaftskammer weist darauf hin, dass Unternehmen im Schnitt viel Zeit mit administrativen Aufgaben verbringen, die nun für die Gästebetreuung freigesetzt werden könnte. Das beschlossene Paket enthält mehrere zentrale Maßnahmen, die insbesondere kleine und mittlere Unternehmen (KMU) im Tourismus entlasten sollen. Eine der Neuerungen ist die Einführung der Option auf digitale Belege ab dem 1. Oktober 2026. Zukünftig können Belege auch digital ausgestellt werden, was die Belegerteilungspflicht ebenso erfüllt wie die Ausgabe eines Papierbelegs. Die Nutzung dieser digitalen Option ist freiwillig, das Recht der Kunden auf einen gedruckten Beleg bleibt dabei uneingeschränkt bestehen. Die Regelung soll den Betrieben keinen zusätzlichen administrativen Aufwand verursachen. Zwei weitere wichtige Anpassungen betreffen die Umsatzgrenzen und Regelungen für kleinere Kassen. Die sogenannte 15-Warengruppenregelung für kleinere Registrierkassen wird ab dem 1. Jänner 2026 unbefristet festgeschrieben. Dies schafft verlässliche Rahmenbedingungen und reduziert den administrativen Aufwand auf Dauer. Zudem wird die Umsatzgrenze der „Kalte-Hände-Regelung“ von 30.000 auf 45.000 Euro angehoben. Diese Anpassung wird als notwendige Inflationsanpassung betrachtet und bringt Erleichterungen, vor allem für Kleinstbetriebe wie etwa Schausteller. Mit dem Registrierkassenpaket reagiert die Politik auf die Forderungen der Wirtschaft, die bürokratischen Hürden für KMU zu senken. Die Maßnahmen, die nun gesetzlich verankert werden, sollen dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit der österreichischen Tourismus- und

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Boeing verzeichnet Lieferrückgang im November: 44 Jets ausgeliefert, Fokus auf 737 Max und Großaufträge für 777X

Der amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im November eine Reduzierung seiner kommerziellen Flugzeugauslieferungen verzeichnet. Das Unternehmen lieferte insgesamt 44 Verkehrsflugzeuge aus, was einem Rückgang von neun Maschinen gegenüber dem Vormonat (Oktober: 53) entspricht. Mehr als 70 Prozent der Auslieferungen entfielen auf die stark nachgefragte Schmalrumpffamilie Boeing 737 Max. Trotz der Verlangsamung im Liefergeschäft konnte Boeing im gleichen Zeitraum einen massiven Auftragseingang verbuchen, angetrieben durch eine erfolgreiche Präsenz auf der Dubai Airshow 2025. Die Bilanz von 44 ausgelieferten Jets im November liegt deutlich unter den Zahlen des europäischen Hauptkonkurrenten Airbus, der im selben Monat 72 Flugzeuge an Kunden übergab. Während Airbus seine Gesamtjahresprognose für 2025 leicht senken musste, bleibt der europäische Hersteller weiterhin auf Kurs, sein Jahresziel von nahezu 800 Auslieferungen zu erreichen. Boeing arbeitet hingegen daran, im Jahresendspurt das beste Auslieferungsergebnis seit 2018 zu erzielen. Dominanz der 737 Max in den Auslieferungen Die Auslieferungsstatistik von Boeing im November wurde klar von der 737 Max dominiert. Der Hersteller lieferte 32 Maschinen dieser Einzelgang-Familie an insgesamt 18 Kunden aus. Dies entspricht einem monatlichen Rückgang von 17 Prozent über alle Flugzeugtypen hinweg. Zu den Hauptabnehmern der 737 Max im November gehörten wichtige US-Fluggesellschaften und Leasingfirmen: Neben der 737 Max lieferte Boeing im November sechs Exemplare seines Großraumflugzeugs 787 Dreamliner aus. Bemerkenswert war die Auslieferung von zwei 787-10 an TAAG Angola Airlines. Dies markierte die ersten beiden 787-10-Varianten in der Flotte der afrikanischen Fluggesellschaft, die bereits zwei 787-9-Flugzeuge betreibt. Weitere 787-9 gingen an American Airlines, Oman Air und Lufthansa. Zudem lieferte Boeing sechs Frachtflugzeuge aus,

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Flughafen Zürich verzeichnet Passagierzuwachs im November 2025

Der Flughafen Zürich hat im November 2025 erneut einen Anstieg des Passagieraufkommens verzeichnet. Insgesamt nutzten 2.350.041 Passagiere den größten Schweizer Flughafen, was einem Plus von 7,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Trotz dieses Wachstums zeigen die detaillierten Zahlen, dass sich die Auslastung der Flüge leicht abgeschwächt hat. Von der Gesamtpassagierzahl waren 1.612.777 sogenannte Lokalpassagiere, während der Anteil der Umsteigepassagiere 31,3 Prozent betrug, was 734.056 Fluggästen entspricht. Die Anzahl der Flugbewegungen stieg im Berichtsmonat um 5,3 Prozent auf 20.168 Starts und Landungen. Diese Zunahme der Bewegungen ist geringer als der prozentuale Passagierzuwachs. Dies spiegelt sich in der leicht erhöhten durchschnittlichen Passagierzahl pro Flug wider, die bei 130,3 Fluggästen lag, was einer Steigerung von 1,0 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Gleichzeitig sank die Sitzplatzauslastung im November 2025 geringfügig um 0,6 Prozentpunkte auf 76,3 Prozent. Dies deutet darauf hin, dass der Kapazitätsausbau durch die Airlines schneller erfolgt ist als der tatsächliche Anstieg der Nachfrage, oder dass die Fluggesellschaften im November, traditionell ein schwächerer Reisemonat, mehr Spielraum in ihren Buchungsstrategien zugelassen haben. Die Abwicklung von Fracht am Flughafen Zürich zeigte ebenfalls eine positive Entwicklung. Es wurden insgesamt 38.961 Tonnen Fracht bewegt, was einer Zunahme von 3,9 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres entspricht. Der Flughafen Zürich festigt mit diesen Zahlen seine Position als wichtiges europäisches Drehkreuz. Die Zunahme sowohl im Passagier- als auch im Frachtverkehr unterstreicht die anhaltende Erholung des Luftverkehrs. Das starke Wachstum der Lokalpassagiere ist ein wichtiger Indikator für die wirtschaftliche Aktivität und die Reisetätigkeit in der Region, während der

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Zwischenfall in Minot: Schneepflug kollidiert mit United Express Regionalflugzeug

Ein ungewöhnlicher und folgenreicher Zwischenfall hat sich Berichten zufolge am Minot International Airport (MOT) in den Vereinigten Staaten ereignet. Dort ist am 9. Dezember 2025 ein Schneepflug mit einem Regionalflugzeug des Typs Embraer E175 von United Express kollidiert. Fotos des Vorfalls, die in sozialen Medien geteilt wurden, zeigen erhebliche Schäden am Flugzeug, insbesondere an der Nase, die sogenannten Radom-Verkleidung. Das betroffene Flugzeug mit der Registrierung N135SY, eine Embraer E175, die im Auftrag von United Express durch SkyWest Airlines betrieben wird, war für den Abflug um 7:15 Uhr Ortszeit nach Denver International Airport (DEN) in Colorado vorgesehen. Aufgrund der Kollision musste der Flug, der regulär anderthalb Stunden dauern sollte, umgehend annulliert werden. Der Flugverkehrsdaten-Dienst Flightradar24 bestätigte die Annullierung. Die Maschine, die bereits seit 10,7 Jahren im Dienst ist und in einer Zwei-Klassen-Konfiguration 76 Passagiere befördern kann, erlitt dem Bildmaterial zufolge einen Riss oder eine signifikante Beschädigung am vorderen Rumpfbereich. Die Bedeutung des Radoms und die Folgen des Schadens Das Radom (Radar-Dome) ist die schützende Abdeckung der Wetterradarantenne im Bug eines Flugzeugs. Es ist aerodynamisch geformt und besteht aus Materialien, die für Radarwellen durchlässig sind. Obwohl das Radom selbst nicht strukturell für die Steuerung des Flugzeugs verantwortlich ist, ist eine Beschädigung kritisch. Zum einen beeinträchtigt dies die Funktion des Wetterradars, das für die Navigation und die Umfliegung gefährlicher Wetterlagen unerlässlich ist. Zum anderen kann eine Beschädigung der Verkleidung die aerodynamische Integrität stören und im schlimmsten Fall zu weiteren Schäden an der Flugzeugstruktur führen. Auf den veröffentlichten Bildern ist zu erkennen, dass der

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Skyalps verbindet Dresden erstmals mit Bozen

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat eine neue Nonstopverbindung zwischen Dresden in Sachsen und Bozen, der Hauptstadt Südtirols, aufgenommen. Die Aufnahme dieser Route stellt eine wichtige Erweiterung des Streckennetzes für beide Standorte dar und soll insbesondere Reisenden aus Ostdeutschland den Zugang zu den alpinen Urlaubsregionen erleichtern. Die Flüge werden zweimal wöchentlich angeboten. Die Airline mit Sitz in Bozen bedient die Strecke jeweils mittwochs und sonntags. Für die Flüge setzt Skyalps Turboprop-Maschinen des Typs Dash 8-Q400 ein, die über 76 Sitzplätze verfügen. Turboprop-Flugzeuge sind auf regionalen Strecken, insbesondere in bergigen Regionen wie Südtirol, aufgrund ihrer guten Kurzstreckenleistung und Wendigkeit eine gängige Wahl. Die Flugzeit zwischen Dresden und Bozen beträgt rund 90 Minuten. Ab Dresden starten die Maschinen mittwochs um 15:55 Uhr und sonntags um 19:10 Uhr. Die neue Direktverbindung reagiert auf die steigende Nachfrage nach schnellen Anreisemöglichkeiten in die italienischen Alpen. Von Bozen aus sind die Wintersportgebiete in den Dolomiten bequem zu erreichen. Die Fluggesellschaft hat bereits bestätigt, dass die Route auch im Sommerflugplan 2026 beibehalten wird, was auf eine ganzjährige strategische Bedeutung der Verbindung hindeutet. Skyalps wurde 2021 gegründet und hat sich schnell als wichtige Regionalfluggesellschaft im Alpenraum etabliert, die primär saisonale und touristisch motivierte Direktflüge von verschiedenen europäischen Städten nach Bozen anbietet. Die Tickets für die neue Verbindung Dresden-Bozen sind über die Homepage der Airline und in Reisebüros erhältlich.

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