2025

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US-Grenzschutz plant weitreichende Änderungen im Einreiseverfahren: Social-Media-Angaben werden für ESTA-Anträge Pflicht

Der US-Zoll- und Grenzschutz (CBP) hat umfassende geplante Änderungen für seine Verfahren zur Überprüfung von Reisenden angekündigt, die eine neue obligatorische Angabe von Social-Media-Konten für alle ESTA-Antragsteller beinhalten. Die Aktualisierungen, die diese Woche im Federal Register veröffentlicht wurden, sind Teil einer umfassenden Überarbeitung der Informationen, die im Rahmen des Formulars I-94 (Ankunfts-/Abreise-Aufzeichnung) und des Electronic System for Travel Authorization (ESTA) gesammelt werden. Die einschneidendste Änderung ist die Einführung einer verpflichtenden Angabe von Social-Media-Informationen. Gemäß der US-Executive Order 14161 vom Januar 2025 müssen ESTA-Antragsteller künftig ihre Social-Media-Konten der letzten fünf Jahre offenlegen. Dieser Schritt erweitert die Datenerfassung von Reisenden, die am Visa-Waiver-Programm teilnehmen, erheblich. Die CBP begründet die Verpflichtung zur Angabe von Social-Media-Identifikatoren damit, dass sie helfen soll, potenzielle Sicherheitsrisiken und betrügerische Identitäten aufzudecken. Damit wird eine Praxis formalisiert, die zuvor nur ein optionales Feld darstellte. Die verpflichtende Social-Media-Abfrage ist Teil eines größeren Pakets von Änderungen zur Modernisierung der US-Grenzkontrollen. Dazu gehört die geplante Abschaffung des ESTA-Webseiten-Antragssystems, wodurch künftige ESTA-Anträge ausschließlich über die ESTA Mobile App eingereicht werden müssen. Die CBP führt Sicherheitsmängel bei der Web-Anwendung, wie unzureichende Foto-Uploads und die mangelnde Verifizierbarkeit von E-Pass-Chips, als Gründe an. Ebenfalls relevant war die Bekämpfung betrügerischer Drittanbieter-Websites. Das Maßnahmenpaket umfasst zudem eine signifikante Ausweitung der gesammelten Datenfelder, darunter die Angabe von Telefonnummern der letzten fünf Jahre, E-Mail-Adressen der letzten zehn Jahre sowie Biometriken wie Gesichtsaufnahmen, Fingerabdrücke, DNA und Iris-Scans. Eine weitere Neuerung ist die Möglichkeit für Reisende, ihre Ausreise mittels der CBP Home Mobile App freiwillig selbst zu melden (VSRE), was jedoch eine

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SAS und WestJet weiten Codeshare-Abkommen für bessere Verbindung zwischen Skandinavien und Kanada aus

Die skandinavische Fluggesellschaft SAS und die kanadische WestJet haben eine erweiterte Codeshare-Vereinbarung unterzeichnet, die die Reiseverbindungen zwischen Skandinavien und Kanada deutlich stärken soll. Die Partnerschaft zielt darauf ab, den Zugang zu den Netzwerken beider Fluggesellschaften zu erweitern und die Abwicklung transatlantischer Reisen zu vereinfachen. Im Rahmen des neuen Abkommens können SAS-Kunden über den Toronto Pearson International Airport oder über die US-Gateways von SAS mehr als zehn kanadische Destinationen erreichen, darunter Vancouver, Calgary und Halifax. Reisende benötigen dafür nur ein einziges Ticket, und das Gepäck wird durchgehend zum Zielort gecheckt. Im Gegenzug erhalten WestJet-Passagiere Zugang zu den Drehkreuzen von SAS in Kopenhagen, Oslo und Stockholm sowie bequeme Weiterflugmöglichkeiten in ganz Europa. Paul Verhagen, Chief Commercial Officer von SAS, bezeichnete die Vereinbarung als wichtigen Schritt, um Skandinavien noch enger mit Kanada zu verbinden. Er betonte, dass die Kooperation Kopenhagen als primäres interkontinentales Drehkreuz von SAS stärke und Reisenden auf beiden Seiten des Atlantiks eine reibungslosere Erfahrung biete. Die Zusammenarbeit profitiere auch von der hohen Zuverlässigkeit der SAS, die im Jahr 2025 mehrmals als pünktlichste Airline Europas und zweimal als pünktlichste Airline der Welt ausgezeichnet wurde. John Weatherill, Chief Commercial Officer von WestJet, erklärte, dass die vertieften kommerziellen Beziehungen dazu beitragen werden, die wachsende kanadische Nachfrage nach Reisen nach Nordeuropa zu bedienen. Die Kooperation soll 2026 weiter ausgebaut werden, insbesondere durch Codesharing auf der neuen WestJet-Verbindung von Halifax nach Kopenhagen, die im Mai startet. Zudem planen beide Fluggesellschaften, eine Loyalitätspartnerschaft einzuführen, die gegenseitige Vorteile für Mitglieder der Vielfliegerprogramme EuroBonus und WestJet Rewards bieten

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Beond plant Expansion: Aufbau von drei neuen Gesellschaften und Flottenwachstum

Die maledivische Premium-Leisure-Airline Beond forciert ihre globale Expansionsstrategie. Das Unternehmen hat ambitionierte Pläne bekannt gegeben, die den Aufbau von drei weiteren lokalen Fluggesellschaften (AOCs – Air Operator Certificates) in strategisch wichtigen Märkten sowie eine massive Flottenvergrößerung bis zum Ende des Jahrzehnts vorsehen. Ziel ist es, bis 2030 insgesamt 56 Flugzeuge zu betreiben, die den Premium-Reisemarkt in Saudi-Arabien, den Vereinigten Staaten und Indien bedienen sollen. Dieser aggressive Wachstumskurs soll Beond als internationale Marke im Luxussegment etablieren. Airline-Chef Tero Taskila erklärte in einer Online-Pressekonferenz, dass die Expansion in neue Regionen es dem Unternehmen ermöglichen werde, neue Einnahmequellen zu erschließen und die Marke global zu positionieren. Um die Pläne zu finanzieren, hat das Unternehmen bisher rund 90 Millionen US-Dollar (etwa 77 Millionen Euro) an Kapital eingesammelt und steht kurz vor dem Abschluss einer weiteren Finanzierungsrunde in Höhe von etwa 100 Millionen US-Dollar. Gezielte Gründung neuer Fluggesellschaften Der Kern der Expansionsstrategie ist die Gründung von drei neuen Fluggesellschaften mit eigenen Betriebsgenehmigungen (AOCs) in Schlüsselmärkten, die eine hohe Nachfrage im Premium-Freizeitbereich erwarten lassen. Für jedes der neuen AOCs plant Beond, zusätzliches lokales Kapital einzuwerben, was die lokale Verankerung der jeweiligen Tochtergesellschaften stärken soll. Ambitionierter Flottenplan und operatives Modell Die Gesamtflottenstärke von Beond soll bis 2030 auf 56 Flugzeuge anwachsen. Dieser Ausbau ist in gestaffelten Schritten geplant: Sechs neue Flugzeuge sollen im Jahr 2026 in Betrieb genommen werden, gefolgt von zehn bis zwölf Flugzeugen pro Jahr in den darauffolgenden Jahren. Das operative Modell von Beond sieht einen gemischten Ansatz für den Betrieb der Flotte vor. Rund

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Air Serbia erweitert Regionalflotte mit weiterem Embraer E195

Air Serbia hat am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, am Flughafen Belgrad ein weiteres Flugzeug des Typs Embraer E195 in ihre Flotte aufgenommen. Die 2015 gebaute Maschine mit der Registrierung YU-ATA bietet Platz für 118 Passagiere und wurde vor der Überführung von San José dos Campos in den Farben der Air Serbia neu lackiert. Angetrieben wird der Jet von zwei General Electric Triebwerken. Die Flottenerneuerung ist ein zentraler Bestandteil der langfristigen Unternehmensstrategie, wie Air Serbia-Chef Jiří Marek betont. Die Erweiterung durch moderne Regionaljets zielt darauf ab, die Kapazität zu erhöhen, die Effizienz zu steigern und das Streckennetz-Angebot zu stärken. Air Serbia betreibt damit nun insgesamt 29 Flugzeuge. Dazu zählen neben dem Neuzugang vier Langstreckenjets des Typs Airbus A330-200, drei Airbus A320-200, neun Airbus A319-100, nunmehr drei Embraer E195 sowie zehn ATR 72-600 Turboprops. Die Entscheidung für die Embraer E195-Jets unterstreicht die Bedeutung der Regional- und Mittelstrecken für die Airline. Der Typ E195 ist bekannt für seine Wirtschaftlichkeit und wird eingesetzt, um das dichte Netz von Air Serbia innerhalb Europas und in der weiteren Region effizient zu bedienen. Das Unternehmen kündigte zudem an, dass bald eine weitere Embraer E195 zur Flotte stoßen soll, was die kontinuierliche Investition in die Modernisierung der Flotte unterstreicht. Die Erneuerung der Flotte ist für die Airline von Belgrad aus strategisch wichtig, da sie sich als eines der wichtigsten Drehkreuze Südosteuropas positioniert. Durch die Vereinheitlichung und Modernisierung der Flotte kann Air Serbia ihre operative Zuverlässigkeit verbessern und ihre Marktposition im hart umkämpften europäischen Luftverkehr stärken.

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US-Heimatschutzministerium kauft sechs Boeing 737 für Massenabschiebungen

Das US-Heimatschutzministerium (DHS) hat den Kauf von sechs Boeing 737 Flugzeugen bestätigt. Diese Maschinen sind für den Einsatz bei Abschiebeflügen der Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement – ICE) vorgesehen und markieren eine bedeutende strategische Verschiebung in der Durchführung von großangelegten Rückführungen von Personen ohne legalen Aufenthaltsstatus in den Vereinigten Staaten. Die Akquisition, deren Kosten sich auf fast 140 Millionen US-Dollar belaufen, wurde über einen Vertrag mit dem in Virginia ansässigen Unternehmen Daedalus Aviation abgewickelt. Bisher stützte sich der Flugbetrieb von ICE Air Operations überwiegend auf Charterflüge, bei denen Flugzeuge, Besatzungen und Wartung von privaten Betreibern angemietet wurden. Dieses Modell bot zwar Flexibilität, war jedoch mit hohen und oft unvorhersehbaren Kosten verbunden. Die neue Strategie sieht vor, Flugzeuge direkt unter die Kontrolle des DHS zu bringen. DHS-Sprecherin Tricia McLaughlin erklärte, dass dieser Wechsel Einsparungen in Höhe von geschätzten 279 Millionen US-Dollar ermöglichen werde, indem ICE effizientere Flüge durchführen und die Verfügbarkeit der Flugzeuge besser an den Bedarf anpassen könne. Hintergrund der Akquisition: Steigende Abschiebezahlen Die Entscheidung zur direkten Anschaffung von Flugzeugen fällt in eine Zeit, in der die US-Regierung verstärkt auf eine massive Ausweitung der Abschiebungen hinarbeitet. Das erklärte Ziel der Trump-Administration, im Jahr 2025 eine Million Einwanderer abzuschieben, würde eine Größenordnung der Einwanderungsdurchsetzung darstellen, die in der jüngeren Geschichte der Vereinigten Staaten beispiellos ist. DHS-Sekretärin Kristi Noem beschrieb die neuen Flugzeuge als Teil einer umfassenderen Anstrengung zur Erhöhung des operativen „Tempos“, zur Reduzierung von Engpässen im Abschiebungsprozess und zur langfristigen Kostensenkung. Die Regierung argumentiert, dass die bisherigen Chartervereinbarungen,

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Streik bei ITA Airways angekündigt: Vierstündige Arbeitsniederlegung am 17. Dezember 2025

Die italienische Fluggesellschaft ITA Airways, an der die Lufthansa Group beteiligt ist, wird am 17. Dezember 2025 von einem vierstündigen Streik betroffen sein. Die Arbeitsniederlegung ist für die Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr angesetzt und umfasst sowohl das fliegende Personal als auch die Bodenbeschäftigten des Unternehmens. Dieser Schritt folgt auf ergebnislos beendete Verhandlungen zwischen den Gewerkschaften und der Unternehmensführung im italienischen Arbeitsministerium. Die Gewerkschaften von ITA Airways äußerten scharfe Kritik am vorgelegten Geschäftsplan der Fluggesellschaft. Dieser wird als unzureichend bewertet und erfüllt die Erwartungen der Arbeitnehmervertreter nicht. Ein weiterer zentraler Streitpunkt ist der seit längerem ausstehende Abschluss eines neuen Tarifvertrags. Diese beiden Punkte waren ausschlaggebend für die Entscheidung, den Streik auszurufen und damit Druck auf die Unternehmensleitung auszuüben. Experten sehen die Arbeitsniederlegung als Ausdruck der tief sitzenden Sorgen um die Zukunft der Airline, insbesondere im Kontext der geplanten Übernahme durch die Lufthansa Group. Die Lufthansa Group hatte sich bereits im Mai 2023 vertraglich verpflichtet, zunächst eine Minderheitsbeteiligung an ITA Airways zu erwerben, mit der Option, die Airline später vollständig zu übernehmen. Die Genehmigung der Europäischen Kommission für diese Transaktion steht jedoch noch aus und ist Gegenstand eingehender Prüfungen. Unabhängig vom Ausgang der Übernahmeversuche fordern die italienischen Gewerkschaften klare Zusagen hinsichtlich der Arbeitsplatzsicherheit, der Unternehmensstrategie und fairer Löhne. Der vierstündige Streik am 17. Dezember wird voraussichtlich zu Flugausfällen und Verspätungen im nationalen und internationalen Flugplan von ITA Airways führen. Da es sich um eine relativ kurze Arbeitsunterbrechung handelt, sind die Auswirkungen auf den gesamten Flugbetrieb des Lufthansa-Partners im Vergleich zu

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Drohnen unter dem Weihnachtsbaum: Experten warnen vor unüberlegtem Kauf

Drohnen zählen nach wie vor zu den begehrtesten Geschenken unter dem Christbaum und faszinieren Technikbegeisterte aller Altersgruppen mit der Aussicht auf einzigartige Flugerlebnisse und spektakuläre Luftaufnahmen. Angesichts der Vielzahl an Modellen und der komplexen regulatorischen Rahmenbedingungen raten Experten jedoch zu einer sorgfältigen Vorbereitung vor dem Kauf. Der Drohnenexperte der ÖAMTC Fahrtechnik, Thomas Fleer, betont, dass die Wahl des passenden Modells und die Kenntnis der geltenden Vorschriften entscheidend für ein sicheres und freudiges Flugerlebnis sind. „Bevor man jedoch ein Modell auswählt, lohnt es sich, einige Punkte zu berücksichtigen“, so Fleer. Die Eignung einer Drohne hänge stark von der Erfahrung, den Fähigkeiten und den Erwartungen der beschenkten Person ab. Ein unpassendes Modell kann nicht nur schnell zu Frustration führen, sondern auch unnötige Risiken oder sogar rechtliche Konsequenzen nach sich ziehen. Wesentliche Kriterien vor dem Kauf Die Marktanalyse zeigt, dass das Angebot an Drohnen von einfachen Spielzeugmodellen bis hin zu hochprofessionellen Geräten mit komplexer Steuerung und fortschrittlicher Kameratechnik reicht. Für Käufer, die Drohnen als Weihnachtsgeschenk in Betracht ziehen, sind daher mehrere Kriterien zu prüfen, um das optimale Gerät zu finden: Die zentrale Bedeutung der rechtlichen Vorgaben Unabhängig vom gewählten Modell warnen Experten eindringlich davor, die rechtlichen Rahmenbedingungen für Drohnen zu ignorieren. In vielen Ländern Europas sind die Vorschriften, die durch die Europäische Agentur für Flugsicherheit (EASA) harmonisiert wurden, komplex und verpflichtend. Der Drohnenprofi Thomas Fleer betont: „Vor dem ersten Start muss man sich mit den geltenden Bestimmungen vertraut machen – und auch darauf achten, dass die Beschenkten diese kennen.“ Flüge über Menschenansammlungen oder

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Air France eröffnet neue Premium-Lounge am Flughafen London-Heathrow

Air France wird im Frühjahr 2026 eine neue, exklusive Lounge im Terminal 4 des London-Heathrow Airport eröffnen. Die Gestaltung des über 750 Quadratmeter großen Bereichs, der rund 150 Sitzplätze bietet, erfolgte in Zusammenarbeit mit der Agentur SGK Brandimage und soll die französische Gastfreundschaft in den Mittelpunkt des Reiseerlebnisses stellen. Die Lounge ist Vielfliegern der Kategorien La Première, Business und Flying Blue Elite Plus sowie berechtigten Passagieren von KLM und anderen SkyTeam-Partnerfluggesellschaften vorbehalten. Den Gästen wird ein umfangreiches Premium-Angebot zur Verfügung stehen, das unter anderem ein Restaurant mit französischer Haute Cuisine, eine Bar mit erlesenen französischen Weinen und Champagner sowie separate Spa- und Entspannungsbereiche umfasst. Zudem ist ein spezieller Arbeitsbereich vorgesehen, um Reisenden eine stilvolle Oase der Ruhe vor dem Abflug oder während eines Transits zu bieten. London-Heathrow ist ein strategisch wichtiger Flughafen im Mittelstreckennetz von Air France. Die Fluggesellschaft bietet dort im laufenden Winterflugplan bis zu sieben tägliche Verbindungen zwischen London-Heathrow und ihrem Drehkreuz Paris-Charles de Gaulle an. Über Paris können die Kunden das gesamte globale Streckennetz von Air France erreichen. Als Ausweitung des Angebots wird Air France ab dem 29. März 2026 zusätzlich den Flughafen London-Gatwick mit zwei täglichen Flügen ab Paris-Charles de Gaulle bedienen.

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Wizz Air erweitert Angebot in Hamburg um Chișinău und Tuzla

Die Fluggesellschaft Wizz Air baut ihr Streckennetz am Hamburg Airport weiter aus und hat zwei neue Direktverbindungen nach Osteuropa aufgenommen. Am heutigen Vormittag hob der Erstflug in die moldawische Hauptstadt Chișinău ab. Ab dem 14. Dezember folgt die Premiere der Verbindung ins bosnische Tuzla. Beide Routen werden ganzjährig bedient und erweitern die Auswahl an Direktflügen ab Norddeutschland. Die Flüge nach Chișinău, der Hauptstadt der Republik Moldau, starten fortan dreimal wöchentlich, jeweils montags, mittwochs und freitags. Im Winterflugplan wird die Frequenz saisonal auf zwei wöchentliche Abflüge reduziert, bevor sie im März 2026 wieder auf die ursprüngliche Frequenz erhöht wird. Die neue Verbindung ins bosnische Tuzla wird zunächst zweimal wöchentlich, donnerstags und sonntags, angeboten. Ab Ende März ist hier ebenfalls eine Steigerung auf drei wöchentliche Flüge geplant. David Liebert, Leiter Aviation am Hamburg Airport, zeigte sich erfreut über den konsequenten Ausbau des Streckennetzes durch Wizz Air, der Passagieren mehr Auswahl für Privat- und Geschäftsreisen biete. Mit der Aufnahme von Chișinău und Tuzla erhöht Wizz Air ihr Angebot ab Hamburg auf insgesamt zwölf Ziele, zu denen bereits Destinationen wie Bukarest, Skopje und Tirana gehören. Anastasia Novak, Corporate & Sustainability Communications Manager bei Wizz Air, unterstrich, dass die Netzerweiterung die wachsende Nachfrage nach diesen Zielen widerspiegele und die Bedeutung Hamburgs innerhalb des europäischen Betriebs der Fluggesellschaft festige. Als weiteren Ausbau kündigte Wizz Air bereits eine 13. Verbindung nach Podgorica, der Hauptstadt Montenegros, ab März 2026 an. Chișinău und Tuzla werden als attraktive Destinationen für Städtereisen beschrieben, die urbane Kultur, traditionelle Architektur und Gastfreundschaft vereinen.

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Airbus erhält Genehmigung zur Auslieferung von 120 Flugzeugen an China

Der europäische Flugzeughersteller Airbus hat von der chinesischen Regierung die Genehmigung zur Auslieferung von 120 bereits bestellten Flugzeugen erhalten. Das Unternehmen unterzeichnete in Peking eine sogenannte General Terms of Agreement (GTA), die es Airbus erlaubt, Maschinen aus dem existierenden Auftragsbestand an chinesische Kunden zu liefern. Branchenüblich ist diese GTA-Vereinbarung die Standardprozedur chinesischer Kunden zur Freigabe von bereits vertraglich zugesicherten Lieferungen. Obwohl die Genehmigung die Lieferungen von 120 Jets sichert, blieb ein mit Spannung erwarteter Großauftrag über mehrere hundert neue Flugzeuge vorerst aus. Airbus verhandelt seit mindestens 2024 über eine potenziell sehr große Neubestellung aus China. Zuletzt hatte der Besuch des französischen Präsidenten Emmanuel Macron in der vergangenen Woche die Hoffnungen auf einen Durchbruch bei einem solch großen Geschäft genährt; entsprechende Ankündigungen blieben jedoch aus. China gilt als einer der wichtigsten und zugleich politisch sensibelsten Märkte für große Flugzeughersteller wie Airbus und Boeing. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass das Land in Zeiten geopolitischer Unsicherheit bei großen, politisch heiklen Aufträgen zögerlich agiert. Seit mehreren Jahren hat China keine größeren Bestellungen dieser Art mehr erteilt. Die jüngste GTA-Vereinbarung betrifft somit lediglich die Abarbeitung bestehender Aufträge, nicht aber eine Erweiterung des Auftragsbuchs. Die Genehmigung zur Auslieferung der 120 Flugzeuge ist für Airbus von operativer Bedeutung, da sie die termingerechte Übergabe der Jets ermöglicht. Die Flugzeughersteller warten jedoch weiterhin auf eine politische Entscheidung Pekings, die den Weg für weitere substanzielle Neubestellungen ebnen würde.

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