2025

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2025

Croatia Airlines nimmt Nonstop-Flüge von Stuttgart nach Dubrovnik wieder auf

Croatia Airlines wird ab dem 4. Mai 2026 die Flugverbindung zwischen Stuttgart und dem beliebten Reiseziel Dubrovnik an der kroatischen Adriaküste wieder in ihr Streckennetz aufnehmen. Damit wird das Zielgebiet, das insbesondere für Touristen und Geschäftsreisende von Bedeutung ist, erneut ohne Zwischenstopp vom Flughafen Stuttgart (STR) aus erreichbar sein. Die Wiederaufnahme dieser Direktverbindung ist Teil der Expansionsstrategie des kroatischen Flag-Carriers, der sich verstärkt auf die Anbindung wichtiger europäischer Quellmärkte konzentriert. Die neue saisonale Route wird zweimal wöchentlich bedient. Die Flüge starten jeweils montags und freitags vom Flughafen Stuttgart um 20:35 Uhr und erreichen Dubrovnik um 22:15 Uhr Ortszeit. In umgekehrter Richtung hebt die Maschine von Dubrovnik um 18:00 Uhr ab und landet um 19:45 Uhr in Stuttgart. Die Flugzeiten sind auf die Bedürfnisse von Wochenendreisenden und Urlauber zugeschnitten. Die Fluggesellschaft hatte diese Route bereits in der Vergangenheit bedient, was die aktuelle Wiederaufnahme als Reaktion auf die anhaltend hohe Nachfrage in dieser Relation erscheinen lässt. Die Entscheidung von Croatia Airlines, die Direktflüge nach Dubrovnik wieder anzubieten, unterstreicht die Attraktivität der Region Dubrovnik-Neretva als Feriendestination für Reisende aus Süddeutschland. Für den Flughafen Stuttgart, den größten Verkehrsflughafen in Baden-Württemberg, bedeutet die Verbindung eine weitere Stärkung seines Angebots an Direktflügen in den südosteuropäischen Raum, wo Kroatien zu den wichtigsten Märkten zählt. Tickets für die Flüge sind bereits über die üblichen Vertriebskanäle der Fluggesellschaft buchbar.

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Aktivurlaub: Frankreich, Großbritannien und Spanien führen Ranking der europäischen Fitness-Hotspots an

Der Welttourismus erlebt eine anhaltende Welle der Erholung, und dabei entwickelt sich das Segment des Wellness-Tourismus zu einem der dynamischsten Wachstumsbereiche. Prognosen zufolge soll der Wert dieses Marktes bis zum Jahr 2027 die Marke von 1,4 Billionen US-Dollar überschreiten. Angesichts dieser Entwicklung suchen Millionen von Menschen, die ihre Urlaubsreisen im Dezember planen oder buchen, gezielt nach Destinationen, die Fitness- und Gesundheitsvorteile bieten. Um fitnessorientierten Reisenden eine Orientierungshilfe zu geben, hat eine Indexstudie von Live Football Tickets 23 europäische Reiseziele umfassend analysiert. Die Studie verglich die Anzahl der vorhandenen Wanderwege, Wellness-Resorts und Fitnessstudios, um die führenden europäischen Fitnessreise-Hotspots für das Jahr 2026 zu identifizieren. Die Ergebnisse zeigen eine knappe Führung an der Spitze und unterstreichen die diversen Angebote des Kontinents für Aktivurlauber. Die Top-Destinationen Europas für Aktivurlauber Im Gesamtranking teilen sich Frankreich und Großbritannien mit jeweils 9,4 von 10 Punkten den ersten Platz als ultimative Fitness-Hotspots. Knapp dahinter folgt Spanien mit einer Bewertung von 9,3/10. Spanien: Das Land belegt den dritten Platz, glänzt aber in der Kategorie Wellness. Mit 447 Wellness-Retreats weist Spanien die höchste Dichte unter den Top-10-Destinationen auf. Für Wanderer stehen 20.470 Wege zur Verfügung, von Küstenrouten bis hin zu anspruchsvollen Bergpfaden, beispielsweise in Andalusien, Katalonien oder auf den Kanarischen Inseln. Die Infrastruktur wird durch 6.068 Fitnessstudios ergänzt. Deutschland als Spitzenreiter bei den Fitnessstudios Deutschland positioniert sich mit 9,1 von 10 Punkten auf dem vierten Platz und zeichnet sich als führendes Land in Bezug auf die interne Fitness-Infrastruktur aus. Mit 13.166 Fitnessstudios verfügt Deutschland über die höchste Dichte an

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Emirates lockt Dubai-Reisende im Winter mit zwei kostenfreien Attraktionen

Emirates bietet seinen Passagieren in den Wintermonaten ein besonderes Anreizprogramm für einen Aufenthalt in Dubai. Reisende, die ihren Flug in die Golfmetropole bis zum 21. Dezember 2025 buchen, erhalten kostenfreien Zugang zu zwei populären Attraktionen und Touren in Dubai. Das limitierte Angebot gilt für Reisen, die zwischen dem 7. Januar und dem 18. März 2026 stattfinden. Das inkludierte Paket umfasst eine 90-minütige Sunset-Dinner-Cruise entlang der Dubai Marina, bei der Gäste an Bord einer Yacht von Xclusive Yachts die Skyline Dubais bei Sonnenuntergang erleben können, begleitet von einem internationalen Buffet und Live-Musik. Zusätzlich erhalten die Passagiere freien Eintritt in das Arte Museum Dubai. Dort erwartet die Besucher ein multimediales Kunsterlebnis, das digitale Kunst mit immersiven Installationen, visuellen Landschaften, eigens komponierten Klangwelten und Duftkompositionen verbindet. Die Aktion ist Teil einer umfassenderen Strategie von Emirates, den touristischen Standort Dubai zu fördern und den Aufenthalt der Passagiere aufzuwerten. Neben diesem zeitlich begrenzten Angebot profitieren Emirates-Kunden weiterhin vom „My Emirates Pass“, der über 700 exklusive Angebote in der gesamten Stadt, besonders während der Outdoor-Festivals und Verkaufsaktionen im Winter, bereitstellt. Darüber hinaus können Mitglieder des Vielfliegerprogramms Emirates Skywards Meilen bei zahlreichen Partnern in Dubai und weltweit sammeln und einlösen, beispielsweise für Prämienflüge oder Upgrades. Emirates unterhält derzeit 14 wöchentliche Flugverbindungen von Wien nach Dubai. Das Angebot, zwei beliebte Attraktionen kostenlos zu besuchen, soll die Attraktivität der Stadt als Winterreiseziel zusätzlich steigern.

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IndiGo muss Kapazität kürzen: Indische DGCA ordnet Einschnitt nach operativem Zusammenbruch an

Die indische Fluggesellschaft IndiGo Airlines hat ihre finanzielle Prognose für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2026 nach unten korrigiert. Grund dafür ist eine behördliche Anweisung der indischen Zivilluftfahrtbehörde (Directorate General of Civil Aviation – DGCA), die eine Kapazitätskürzung von 10 Prozent und die Entsendung von Aufsichtsteams zur Überwachung der Fluggesellschaft anordnete. Diese umfassende regulatorische Intervention erfolgte als direkte Reaktion auf einen operativen Zusammenbruch, der Anfang Dezember zu massiven Flugstreichungen führte. In einer behördlichen Mitteilung vom 10. Dezember revidierte IndiGo ihre Wachstumsprognose für die verfügbaren Sitzkilometer (ASK) von einer zuvor avisierten Steigerung im „hohen Zehnerbereich“ auf nunmehr ein Wachstum im „hohen einstelligen bis niedrigen zweistelligen Bereich“. Infolgedessen wird nun erwartet, dass der Passagier-Einheitserlös (PRASK) einen Rückgang im „mittleren einstelligen Bereich“ verzeichnen wird, was eine deutliche Abwärtskorrektur gegenüber der zuvor erwarteten „flachen bis leichten Steigerung“ darstellt. DGCA-Anordnung: 10 Prozent Kürzung der Inlandsflüge Die Revision der Prognose folgt direkt der Anordnung der DGCA vom 9. Dezember, IndiGo zur Kürzung der geplanten Inlandsflüge für den Winterflugplan 2025 um 10 Prozent zu zwingen. Die Fluggesellschaft bestätigte, dass dieser Einschnitt Auswirkungen auf ihre Kapazitätsprognosen für das dritte Quartal, das vierte Quartal und das gesamte Geschäftsjahr haben wird. Diese drastische behördliche Maßnahme wurde notwendig, nachdem IndiGo in der ersten Dezemberwoche schätzungsweise 4.500 Flüge annullieren musste. Die massiven Störungen im Flugbetrieb wurden mit der Implementierung neuer Vorschriften für die Flugdienst- und Ruhezeiten (Flight Duty Time Limitations – FDTL) in Verbindung gebracht. IndiGo versicherte, dass der Flugbetrieb seitdem in einem „optimierten“ Netzwerk wiederhergestellt wurde. Die hohe Zahl der Annullierungen

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Flughafen München als „Airport of the Year 2026“ ausgezeichnet

Der Flughafen München ist im Rahmen der 51. ATW Annual Airline Industry Achievement Awards in Lissabon zum „Airport of the Year 2026“ gekürt worden. Mit dieser Ehrung wird der Flughafen für seine Vorbildfunktion in mehreren Schlüsselbereichen der Luftfahrtindustrie gewürdigt. Die Auszeichnung unterstreicht die Rolle des Münchner Flughafens als eines der führenden europäischen Luftverkehrsdrehkreuze. Besonders hervorgehoben wurde die vorbildliche Zusammenarbeit des Flughafens mit seinen Airline-Partnern. Ein zentrales Beispiel dafür ist das Joint Venture mit Lufthansa im Terminal 2, das als Modell für eine enge Partnerschaft zwischen einem Flughafen und einer Fluggesellschaft gilt. Darüber hinaus wurden verschiedene Innovationsprojekte gewürdigt. Dazu zählen die Eröffnung eines Busdepots für Elektrobusse, die Inbetriebnahme von solarbetriebenen Ladestationen für Elektrofahrzeuge sowie die Erprobung autonomer Rollstühle, die Reisenden mit eingeschränkter Mobilität zugutekommen sollen. Diese Initiativen unterstreichen die Bemühungen des Flughafens, operative Prozesse zu modernisieren und das Passagiererlebnis zu verbessern. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung der Flughafen München GmbH, bezeichnete die Auszeichnung als eine großartige Anerkennung für das gesamte Team des Flughafens. Er betonte, dass der Preis den Anspruch des Flughafens bestätige, gemeinsam mit den Airline-Partnern Innovationen voranzutreiben, Wachstum zu fördern und ein erstklassiges Reiseerlebnis anzubieten. Die ATW Awards gehören zu den angesehensten Auszeichnungen in der globalen Luftfahrtbranche und werden jährlich vom renommierten Fachmagazin Air Transport World verliehen. Die Ehrung würdigt damit die strategische Ausrichtung des Flughafens München, der sich auf effiziente Abläufe, Technologieeinsatz und starke Partnerschaften konzentriert, um seine Position im internationalen Wettbewerb zu festigen.

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AUA: Erster Embraer 195 an Schwestergesellschaft Air Dolomiti übergeben

Austrian Airlines (AUA) hat den angekündigten Flottenumbau im Segment Kurz- und Mittelstrecke offiziell gestartet. Am heutigen Tag wurde die erste von insgesamt 17 Embraer 195-Maschinen, die neun Jahre lang unter österreichischer Registrierung (OE-LWM) flog, an die italienische Schwestergesellschaft Air Dolomiti überstellt. Der Überführungsflug mit der Flugnummer EN9910 markiert den Beginn eines weitreichenden Flottenwechsels, der die gesamte AUA-Flotte auf nur noch zwei Flugzeugfamilien straffen soll. Das Flugzeug, das nun die italienische Kennung I-ENJA trägt, hob am späten Nachmittag in Richtung Verona ab und wurde von der Austrian Technik mit einem eigens angefertigten Banner verabschiedet. Die Embraer 195 spielte eine wichtige Rolle in der Geschichte der AUA, da sie ab 2016 die älteren Fokker-Flugzeuge ersetzte. Die nun ausgeschiedene Maschine, intern bekannt als „Whisky Mike“, beendet ihren Dienst für Austrian nach 30.393 Betriebsstunden, wovon 21.417 Stunden für die österreichische Fluggesellschaft geleistet wurden. Die Maschine war am 18. April 2016 mit dem Flug von Wien nach Stuttgart in den regulären Liniendienst bei AUA gestartet. Strategischer Transfer zur Schwestergesellschaft Von den 17 Embraer-Flugzeugen, die nun schrittweise ausgemustert werden, sollen 13 Maschinen zur Lufthansa-Konzerntochter Air Dolomiti wechseln. Die verbleibenden vier Flugzeuge sind für den externen Verkauf vorgesehen; dieser Prozess beginnt Anfang 2026. Stefan-Kenan Scheib, Chief Operating Officer (COO) von Austrian Airlines, würdigte die scheidende Flotte und die reibungslose Übergabe: „Wir verabschieden uns vom ersten von 17 Embraer-Flugzeugen, das uns viele Jahre lang gute Dienste geleistet und wichtige Leistungen erbracht hat. Wir freuen uns, dass ein Großteil der Embraer-Flotte nun bei Austrians Schwestergesellschaft Air Dolomiti weiterfliegen wird.“

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European Sleeper erweitert Nachtzugnetz um Verbindung in die Schweiz und nach Mailand

Der belgisch-niederländische Betreiber European Sleeper setzt seine Expansion im europäischen Nachtzugverkehr fort und kündigt eine neue Verbindung von Amsterdam und Brüssel in die Schweiz und nach Mailand an. Die neue Linie, die ab dem 18. Juni 2026 dreimal wöchentlich verkehren soll, ergänzt den bereits angekündigten Dienst zwischen Paris und Berlin, der im März 2026 startet. Die neue Nachtzugroute wird über Köln, Bern, Brig und Stresa geführt und bietet Reisenden damit direkten Zugang zu wichtigen Zielen in der Schweiz und Norditalien. Ein besonderes Merkmal der Fahrt ist die Streckenführung über den historischen Simplonpass, die alpine Aussichten verspricht. European Sleeper, das sich im Besitz seiner Investorengemeinschaft befindet, stärkt mit dieser Erweiterung seine Position als unabhängiger Akteur im wieder auflebenden Segment des Nachtreiseverkehrs. Seit 2023 hat das Unternehmen bereits fast 240.000 Passagiere befördert. Um einen optimalen Fahrplan zu gewährleisten, werden zwei separate Zugteile in Amsterdam und Brüssel starten und in Westdeutschland zusammengeführt. Die Abfahrten sind für Montag, Donnerstag und Samstag geplant, mit Ankunft in der Schweiz und in Mailand am folgenden Morgen. Die Rückfahrten von Mailand sind mittwochs, freitags und sonntags vorgesehen. Der endgültige Fahrplan wird derzeit finalisiert. Die Tickets für die neue Route sollen im Januar oder Februar 2026 in den Verkauf gehen, wobei die Tarife vergleichbar mit den bestehenden Diensten sein sollen, um eine breite Zugänglichkeit zu gewährleisten. Allerdings führt die Priorisierung dieser neuen Verbindung zu einer Verzögerung der ursprünglich geplanten Barcelona-Route, deren Start nun für 2027 oder 2028 erwartet wird.

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Flughafen Frankfurt meldet Passagierwachstum, Frachtgeschäft legt ebenfalls zu

Der Flughafen Frankfurt (FRA) hat im November 2025 einen Zuwachs an Passagieren und Fracht verzeichnet. Rund 4,8 Millionen Reisende nutzten den Flughafen, was einer Steigerung von 4,0 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht. Dieser Anstieg wird unter anderem auf das Ende der bayerischen Herbstferien zurückgeführt, das bis in den November reichte und die Nachfrage nach Urlaubsreisen hochhielt. Beliebte Ziele waren insbesondere Italien mit einem Wachstum von 16,4 Prozent, Griechenland mit 10,9 Prozent und Spanien mit 5,9 Prozent. Auch der Geschäftsreiseverkehr nahm auf traditionellen Routen deutlich zu, etwa in die Schweiz (+13,6 Prozent), nach Österreich (+9,4 Prozent) und Frankreich (+8,0 Prozent). Neben dem Passagierverkehr zeigte sich auch das Frachtgeschäft am FRA stabil: Das Frachtaufkommen (Luftpost und Luftfracht) stieg im Berichtsmonat um 4,7 Prozent auf 186.692 Tonnen. Parallel dazu nahmen die Flugbewegungen um 4,0 Prozent auf 36.237 Starts und Landungen zu. Das kumulierte maximale Startgewicht (MTOW) der Flugzeuge erhöhte sich um 2,5 Prozent auf etwa 2,3 Millionen Tonnen, was die anhaltende Bedeutung des Frankfurter Flughafens als wichtiges europäisches Drehkreuz im Passagier- und Logistikverkehr untermauert. Im internationalen Portfolio der Fraport-Gruppe verzeichneten die meisten Flughäfen ebenfalls ein Passagierwachstum. Die Gesamtzahl der Passagiere an allen von Fraport aktiv betriebenen Flughäfen stieg im November 2025 um 6,4 Prozent auf insgesamt rund 11,0 Millionen Reisende. Besonders hervorzuheben ist der Flughafen Ljubljana (LJU) in Slowenien mit einem Plus von 17,5 Prozent. Die brasilianischen Flughäfen Fortaleza (FOR) und Porto Alegre (POA) verzeichneten zusammen ein Wachstum von 31,1 Prozent auf 1,2 Millionen Passagiere. Dieser deutliche Anstieg ist jedoch auf den

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Ryanair scheitert vor EU-Gericht mit Klage gegen Staatshilfen für portugiesische Airline Tap

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair ist mit einer Klage gegen die von Portugal gewährten und von der EU-Kommission genehmigten Staatshilfen für den Konkurrenten Tap vor dem Gericht der Europäischen Union in Luxemburg gescheitert. Das Gericht bestätigte am Mittwoch, dem 10. Dezember 2025, die Entscheidung der EU-Kommission vom Dezember 2021, mit der die Beihilfen in Höhe von insgesamt 2,55 Milliarden Euro genehmigt wurden (Az. T-458/22). Die strittigen Beihilfen umfassten unter anderem eine Kreditbürgschaft und sahen die Umwandlung eines bereits gewährten Rettungsdarlehens von 1,2 Milliarden Euro in Eigenkapital der Fluggesellschaft vor. Die portugiesische Nationalairline Tap war im Jahr 2020 verstaatlicht worden, um die existenzbedrohenden Auswirkungen der Pandemie im Luftverkehrssektor zu bewältigen. Die EU-Kommission hatte die Maßnahme genehmigt, da sie feststellte, dass Tap die notwendigen Voraussetzungen für die Beihilfen erfüllte und diese als erforderlich, geeignet und angemessen erachtete, um gemeinsame Ziele zu erreichen. Das EU-Gericht schloss sich dieser Bewertung an und wies sämtliche Argumente von Ryanair ab. Ryanair argumentierte in seiner Klage, dass die staatliche Unterstützung den Wettbewerb verzerre und gegen EU-Recht verstoße. Die irische Airline verfolgt seit Beginn der Pandemie eine konsequente Strategie und hat zahlreiche Klagen gegen Staatshilfen für europäische Konkurrenten eingereicht, darunter auch gegen Hilfen für Lufthansa und Air France. Trotz des Rückschlags in Luxemburg steht Ryanair nun der Weg zum Europäischen Gerichtshof (EuGH) offen, der nächsthöheren Instanz. Bereits im Februar war eine frühere Klage Ryanairs gegen die Genehmigung eines Darlehens für Tap abgewiesen worden; dieser Fall wird ebenfalls bereits vor dem EuGH verhandelt. Unabhängig von den juristischen Auseinandersetzungen plant die

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LOT Polish Airlines stärkt Regionalbasis Danzig mit drei neuen Europaverbindungen

LOT Polish Airlines baut ihre Präsenz in Nordpolen aus und kündigt die Einführung von drei neuen Ganzjahresstrecken ab dem Flughafen Danzig Lech Wałęsa an. Ab dem 29. April 2026 nimmt die Fluggesellschaft Direktflüge nach Brüssel und Oslo auf, gefolgt von der Verbindung nach Bergen ab dem 30. April 2026. Diese neuen Destinationen ergänzen die bereits zuvor angekündigte Danzig-Istanbul-Route, deren Start für den 14. Januar 2026 geplant ist. Die Expansion ist Teil der Strategie von LOT Polish Airlines, die operative Tätigkeit an regionalen Flughäfen zu stärken. Michal Fijol, CEO der Fluggesellschaft, betonte, dass Nordpolen ein dynamischer Markt mit erheblichem Geschäfts- und Tourismuspotenzial sei. Die neuen Routen sollen die regionale Anbindung verbessern und das lokale Wirtschaftswachstum unterstützen. Die Verbindungen nach Brüssel, Oslo und Bergen erschließen wichtige europäische Hauptstädte sowie Ziele in Norwegen. Der Geschäftsführer des Flughafens Danzig, Tomasz Kloskowski, hob hervor, dass die neuen Ziele, insbesondere die von Passagieren lange gewünschte Verbindung nach Brüssel, die Wettbewerbsfähigkeit des Flughafens steigern und den Bewohnern sowie Besuchern einen besseren Zugang zu Europa ermöglichen werden. Die Aufnahme dieser Routen festigt die Position Danzigs als wachsendes regionales Drehkreuz in Polen. Die Flugfrequenzen sind wie folgt geplant: Die Verbindung nach Brüssel wird viermal wöchentlich angeboten, Oslo fünfmal wöchentlich und Bergen dreimal wöchentlich. Die Flugzeiten für die neuen Strecken bewegen sich zwischen 1 Stunde 35 Minuten und 1 Stunde 55 Minuten. Tickets sind bereits über die Vertriebskanäle von LOT Polish Airlines erhältlich, was die Fluggesellschaft bei der frühzeitigen Sicherung der Auslastung unterstützt.

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