2025

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2025

Flixtrain greift Deutsche Bahn mit 65 neuen Hochgeschwindigkeitszügen an

Das Verkehrsunternehmen Flix plant, mit seiner Zugsparte Flixtrain und dem Aufbau eines sogenannten „Hochfrequenznetzes“ die Dominanz der Deutschen Bahn im innerdeutschen Schienenpersonenfernverkehr herauszufordern. Flix gab am Freitag bekannt, 65 neue Hochgeschwindigkeitszüge beim spanischen Hersteller Talgo bestellt zu haben, die allesamt in Deutschland eingesetzt werden sollen. Die ersten dieser neuen Züge, die auf der technischen Plattform Talgo 230 basieren und Geschwindigkeiten von bis zu 230 km/h erreichen können, sollen ab dem Jahr 2028 in Betrieb genommen werden. Angetrieben werden die Züge von Lokomotiven des Typs Siemens Vectron. Bereits in den kommenden zwei Jahren plant Flixtrain eine Verdopplung seines bestehenden Angebots in Deutschland durch den Einsatz weiterer modernisierter Wagen, was zu einer Fahrplanverdichtung und einer Verbesserung des Reiseerlebnisses führen soll. Flix-Chef André Schwämmlein äußerte sich optimistisch und verwies auf die Bahnstrategie des Bundesverkehrsministers, die politische Weichenstellungen zugunsten des Schienenverkehrs vorsehe. Schwämmlein betonte, dass Flixtrain neben dem staatlichen Wettbewerber ein zweites großes Netz im Fernverkehr etablieren werde, das in puncto Reisezeiten und Frequenzen mit der Deutschen Bahn konkurrieren könne. Zudem stellte er heraus, dass Flixtrain mit den neuen, modernen Zügen das attraktivste Zugangebot in Deutschland bereitstellen und dabei stets erschwinglicher sein werde als die Konkurrenz.

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Österreichischer Alpenverein warnt vor Grenzen der KI bei Skitourenplanung

Der Österreichische Alpenverein mahnt zu Beginn der Wintersaison zur Vorsicht bei der Tourenplanung von Ski- und Schneeschuhwanderungen und warnt eindringlich vor den Grenzen digitaler Tools, insbesondere Künstlicher Intelligenz (KI). Trotz des wachsenden Angebots an digitalen Helfern bleibe die richtige Selbsteinschätzung der alpinen Kompetenz und die sorgfältige Vorbereitung die alleinige Verantwortung der Sportler. Jörg Randl, Leiter der Abteilung Bergsport im Alpenverein, betont, dass KI-Systeme zwar nützliche Informationen liefern können, aber weder Erfahrung noch die Fähigkeit besitzen, die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort einzuschätzen oder die Kondition der Sportler zu beurteilen. Er warnt, dass KI-Tools nicht immer auf verlässliche Quellen zurückgriffen und die Entscheidungen im alpinen Gelände nicht abnehmen könnten. Randl sieht die Notwendigkeit einer soliden Ausbildung bei „echten“ Lehrenden als unverzichtbar an. Ein zusätzliches Risiko stellen die Sozialen Medien dar, deren Darstellungen oft ein verzerrtes und verharmlosendes Bild von Skitouren vermitteln. Gerhard Mössmer, der das Ausbildungsprogramm des Alpenvereins mitgestaltet, kritisiert, dass riskante Situationen in diesen Medien oft als „cool“ und „perfekt“ inszeniert würden. Für eine sichere Planung rät der Alpenverein dazu, ausschließlich auf verlässliche Quellen wie den Lawinenlagebericht der Lawinenwarndienste und seriöse Tourenplanungsportale wie alpenvereinaktiv.com zurückzugreifen. Dieses Portal bietet einen Lawinenlage-Layer, der tagesaktuelle Daten lagegenau auf digitale Karten überträgt, sowie hochwertige Skitouren-Datensätze. Die Experten unterstreichen abschließend die elementare Bedeutung der analogen Fähigkeiten: Die digitale Planung ersetzt im Ernstfall nicht den richtigen Umgang mit der Notfallausrüstung, deren praktische Anwendung und Übung im Gelände lebensentscheidend sei.

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Ryanair präsentiert familienfreundliche Winterziele ab Deutschland und Österreich

Ryanair hat eine Auswahl an familienfreundlichen Reisezielen für die anstehenden Winterferien vorgestellt, die direkt von deutschen und österreichischen Flughäfen erreichbar sind. Die Airline wirbt mit attraktiven Tarifen und praktischen Flugplänen, um Familien die Urlaubsplanung in der schulfreien Zeit einfach und kostengünstig zu gestalten. Zu den empfohlenen Destinationen zählt Stockholm, das im Winter mit Weihnachtsmärkten und kulturellen Angeboten lockt. Hier werden Attraktionen wie das Junibacken für jüngere Kinder und das Vasa- oder ABBA-Museum für Teenager hervorgehoben. Ebenfalls empfohlen wird Valencia in Spanien, das mildes Winterwetter mit familienfreundlichen Zielen wie dem Oceanogràfic-Aquarium und interaktiven Wissenschaftsmuseen verbindet. Die italienische Hauptstadt Rom wird im Winter mit festlicher Beleuchtung und Märkten als lebendiges Reiseziel beschrieben, das spielerische Entdeckungstouren durch die römische Geschichte ermöglicht. Weitere Vorschläge umfassen Lissabon in Portugal, das mit dem Oceanário de Lisboa und dem Pavilhão do Conhecimento spannende Indoor- und Outdoor-Aktivitäten kombiniert, sowie Edinburgh in Schottland. Edinburgh punktet mit seinem historischen Schloss, dem Nationalmuseum und einer Atmosphäre, die durch saisonale Veranstaltungen bereichert wird. Diese Städte bieten laut Ryanair eine Mischung aus kulturellen Attraktionen, interaktiven Ausstellungen und saisonalem Flair, die für alle Altersgruppen, von Kleinkindern bis zu Jugendlichen, geeignet sind.

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Ägypten und Spanien führen Reisetrends zu Weihnachten an

Die Weihnachts- und Winterferien stehen vor der Tür, und die Reiselust erreicht ihren Höhepunkt. Europas größter Reisekonzern Tui hat die Buchungstrends für die kommende Saison ausgewertet, die eine klare Präferenz für sonnige Destinationen zeigen. An der Spitze der Rangliste stehen Ägypten und Spanien, gefolgt von Fernzielen, die einen signifikanten Gästezuwachs verzeichnen. Rund die Hälfte der Reisenden sucht demnach Wärme, Strand und Meer, während der traditionelle Winterurlaub in den Bergen ebenfalls eine ungebrochen hohe Attraktivität besitzt. Gottfried Math, Geschäftsführer von Tui Österreich, fasst die Entwicklung zusammen: „Viele unserer Tui Gäste möchten dem Weihnachtstrubel und den kalten Temperaturen entkommen – hin zu Sonne, Strand und Meer. Rund die Hälfte entscheidet sich für Traumstrände in fernen Ländern, während auch der Skiurlaub in den österreichischen Bergen weiterhin hoch im Kurs steht.“ Für Spätbucher sind laut Tui in vielen Top-Destinationen, sowohl für Bade- als auch für Schneeerlebnisse, noch attraktive Restplätze verfügbar. Dominanz der Mittelstrecke: Rotes Meer vor Kanaren Innerhalb der Mittelstrecken-Destinationen führt Ägypten das Ranking souverän an. Hurghada am Roten Meer behauptet seine Spitzenposition als beliebtestes Ziel, gefolgt von den Kanarischen Inseln Gran Canaria und Teneriffa. Die Plätze vier und fünf belegen Marsa Alam, ebenfalls am Roten Meer, und Antalya in der Türkei. Der Vergleich mit dem Vorjahr zeigt eine leichte Verschiebung innerhalb der Top-Ziele auf der Mittelstrecke. Während Hurghada, Gran Canaria und Teneriffa ihre Positionen an der Spitze halten, ist Marsa Alam im aktuellen Ranking auf den vierten Platz vorgerückt, während Antalya den fünften Platz belegt. Auffällig ist, dass die Türkei auch in der

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Flughafen Zürich erwartet Passagieransturm zu den Feiertagen und gibt Gepäcktipps

Die Flughafen Zürich AG rechnet mit einem deutlich erhöhten Passagieraufkommen während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage, da die Tage traditionell zu den reisestärksten des Jahres gehören. Der Spitzentag wird für den 19. Dezember 2025 erwartet, an dem voraussichtlich rund 100.000 Passagiere abgefertigt werden. Zu den besonders beliebten Zielen zählen Metropolen wie New York, London und Paris, aber auch Pristina. Bei den Trenddestinationen verzeichnen saisonale Ziele wie Miami, die Malediven, Ibiza sowie skandinavische Orte wie Tromsø und Luleå eine hohe Nachfrage. Um einen möglichst entspannten Reisebeginn zu gewährleisten, empfiehlt der Flughafen Zürich eine gute Vorbereitung und die Beachtung der Gepäckvorschriften, insbesondere im Hinblick auf Weihnachtsgeschenke und Schweizer Spezialitäten. Fertigfondue darf beispielsweise sowohl im Hand- als auch im Aufgabegepäck transportiert werden, das passende Rechaud jedoch nur im aufgegebenen Gepäck, sofern es frei von Brennstoffen ist. Bei elektronischen Geschenken mit eingebauten Batterien gelten Beschränkungen der Nennleistung (max. 100 Wh) sowie die Pflicht zur Sicherung gegen unbeabsichtigtes Einschalten. Lose Batterien, Powerbanks und E-Zigaretten sind grundsätzlich nur im Handgepäck erlaubt. Reisende sollten Geschenke möglichst unverpackt transportieren, da die Verpackung bei notwendiger genauerer Sicherheitskontrolle geöffnet werden muss. Der Flughafen rät zur Nutzung des Online-Check-in oder des Vorabend-Check-in und zur Einhaltung der empfohlenen Einfindungszeiten. Für Passagiere verschiedener Fluggesellschaften, darunter die Lufthansa Group, stehen Self-Bag-Drop-Automaten zur Verfügung. Für Reisende, die die Feiertage in Zürich verbringen, bietet der Flughafen zudem spezielle kulinarische Programme an, wie Weihnachts- und Neujahrsbrunches sowie eine Speed-Dating-Silvesterparty im AIR Restaurant.

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Vorläufige Tarifeinigung bei Air Transat verhindert Pilotenstreik in der Vorweihnachtszeit

Die kanadische Ferienfluggesellschaft Air Transat und die Pilotengewerkschaft Air Line Pilots Association (ALPA) haben sich in letzter Minute auf einen vorläufigen Tarifvertrag geeinigt. Die Einigung sieht höhere Gehälter und verbesserte Arbeitsbedingungen für die mehr als 750 Piloten der in Montreal ansässigen Airline vor und konnte damit einen drohenden Streik in der verkehrsreichen Vorweihnachtszeit abwenden. Die Vereinbarung wurde erzielt, nachdem die ALPA zuvor eine 72-stündige Streikankündigung ausgesprochen hatte, woraufhin Air Transat bereits mit der Streichung von Flügen begonnen hatte. Sowohl die Airline als auch die Gewerkschaft bestätigten, dass der Flugbetrieb nun zur Normalität zurückkehren werde. Die Gewerkschaft ALPA erklärte, dass der neue Vertrag die Ziele hinsichtlich besserer Arbeitsplatzsicherheit, verbesserter Vergütung und flexiblerer Arbeitszeiten für eine bessere Work-Life-Balance erfülle. Details der vorläufigen Vereinbarung wurden von beiden Parteien nicht genannt. Air Transat hatte zuvor öffentlich eine Gehaltserhöhung von 59 Prozent über einen Zeitraum von fünf Jahren sowie verbesserte Arbeitsbedingungen vorgeschlagen. Die Ratifizierung der Einigung steht noch aus; die mehr als 750 Piloten sollen in den kommenden Tagen über die Annahme der Vereinbarung abstimmen. Die Tarifeinigung bei Air Transat verhindert den zweiten größeren Streik bei einer kanadischen Fluggesellschaft im laufenden Jahr. Im August dieses Jahres hatten Flugbegleiter der Air Canada für vier Tage die Arbeit niedergelegt und damit den Betrieb der größten Fluggesellschaft Kanadas erheblich beeinträchtigt. Der Abschluss bei Air Transat sorgt somit für eine Entspannung der Arbeitsmarktsituation in der kanadischen Luftfahrtindustrie vor den wichtigen Weihnachtsfeiertagen.

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Pechvogel-Rückkehr für Qantas A380: Beschädigte Tragflächenvorklappe legt „Superjumbo“ in Los Angeles lahm

Ein Airbus A380 der Qantas Airways ist unmittelbar nach seiner Rückkehr in den aktiven Flugbetrieb wegen eines Schadens an einer Tragflächenvorklappe (Slat) in Los Angeles außerplanmäßig stillgelegt worden. Das Flugzeug, das fast sechs Jahre lang eingelagert war, musste nach seinem ersten kommerziellen Flug von Sydney nach Los Angeles aufgrund einer sichtbaren Delamination an der linken Tragfläche aus dem Verkehr gezogen werden. Dieser Vorfall stellt einen unglücklichen Auftakt für das letzte Flugzeug der Qantas-A380-Flotte dar, das erst wenige Tage zuvor nach einem der größten Wartungsprojekte in der Geschichte der Airline reaktiviert wurde. Die Maschine mit der Registrierung VH-OQC, genannt „Paul McGinness“, führte am 7. Dezember 2025 den Flug QF11 vom Sydney Kingsford Smith International Airport (SYD) zum Los Angeles International Airport (LAX) durch. Während des 13-stunden-langen Langstreckenfluges bemerkten Passagiere sichtbare Schäden an einer Lamelle (Slat) am linken Flügel. Diese beweglichen Komponenten dienen dazu, die Tragfläche beim Start und bei der Landung zu erweitern und so den Auftrieb zu erhöhen. Nach der Landung um 20:23 Uhr Ortszeit am 7. Dezember in Los Angeles bestätigten Techniker den Schaden. Technische Analyse des Schadens und Störfallmanagement Der festgestellte Schaden an der Vorklappe (Slat) wurde als Delamination klassifiziert. Dieser technische Defekt beschreibt die Trennung von Schichten in einem mehrschichtigen Material, wie es bei Verbundwerkstoffen oder Laminaten üblich ist. Die Delamination tritt oft aufgrund eines Versagens des Klebstoffs oder Bindemittels auf, das die Schichten zusammenhält. Vorklappen werden typischerweise nur während der Start- und Landephasen ausgefahren, bleiben jedoch während des größten Teils des Reisefluges eingefahren. Obwohl der Schaden

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Ägypten schreibt Management und Betrieb des Flughafens Hurghada aus

Das ägyptische Luftfahrtministerium hat offiziell die Ausschreibung für die Bereiche Management, Betrieb und Entwicklung des Flughafens Hurghada bekannt gegeben. Privaten Unternehmen wird damit die Möglichkeit eröffnet, Angebote für die Übernahme dieser Schlüsselbereiche des wichtigen Verkehrsknotenpunkts am Roten Meer einzureichen. Dieser Schritt ist Teil einer Strategie, die darauf abzielt, die Effizienz und die Kapazitäten des Flughafens durch die Einbeziehung privater Expertise zu steigern. Der Flughafen Hurghada ist ein zentraler Zugangspunkt für den Tourismus in Ägypten, insbesondere für die Badeorte am Roten Meer. Er spielt eine entscheidende Rolle für die lokale Wirtschaft und ist einer der Flughäfen mit dem höchsten Passagieraufkommen des Landes. Die ägyptische Regierung setzt zunehmend auf öffentlich-private Partnerschaften (ÖPP) und die Privatisierung von Infrastrukturprojekten, um dringend benötigte Investitionen zu sichern und die Dienstleistungsqualität zu erhöhen. Die Ausschreibung für Hurghada folgt einem Muster, das in anderen Teilen der Welt, insbesondere in Schwellenländern, zur Modernisierung des Flughafenbetriebs angewandt wird. Die Entscheidung, Management und Entwicklung des Flughafens Hurghada in private Hände zu geben, signalisiert das Bestreben Ägyptens, seine touristische Infrastruktur auf internationales Niveau zu heben und die Abfertigungskapazitäten an die steigenden Besucherzahlen anzupassen. Die erfolgreiche Vergabe wird voraussichtlich zu einer Modernisierung der Terminalanlagen, einer Optimierung der operativen Prozesse und einer möglichen Erweiterung des Flugangebots führen. Private Betreiber versprechen sich von der Ausschreibung die Möglichkeit, von der starken Erholung des Ägypten-Tourismus zu profitieren. Die Ausschreibung ist ein wichtiger Schritt in der Entwicklung der ägyptischen Luftfahrtindustrie und dürfte das Interesse internationaler Flughafenbetreiber und Konsortien wecken. Das Luftfahrtministerium erwartet, dass die Beteiligung privater Akteure dem

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Turkish Airlines verzeichnet deutliches Passagier- und Frachtwachstum im November 2025

Turkish Airlines hat im November 2025 ein robustes Wachstum im Passagier- und Frachtgeschäft erzielt. Nach Angaben der Fluggesellschaft beförderte das Unternehmen in diesem Monat rund 7,4 Millionen Fluggäste. Dies stellt eine Steigerung des Passagieraufkommens um 10,3 Prozent im Vergleich zum November des Vorjahres dar. Die starke Performance des türkischen National-Carriers, der sich als eines der wichtigsten globalen Drehkreuze positioniert, spiegelt die anhaltend hohe Nachfrage wider. Die durchschnittliche Auslastung der Flüge, der sogenannte Load Factor, lag im November bei 84,3 Prozent. Obwohl die genauen Zahlen für den nationalen und internationalen Verkehr nicht genannt wurden, ist bekannt, dass Turkish Airlines über ein weitreichendes globales Netzwerk verfügt, das sowohl europäische als auch interkontinentale Strecken umfasst. Parallel zum Passagiergeschäft konnte auch die Frachtsparte, Turkish Cargo, im November zulegen. Das Frachtaufkommen stieg um 14,8 Prozent und erreichte ein Gesamtvolumen von 190,7 Tausend Tonnen. Dieses Wachstum unterstreicht die zunehmende Bedeutung Istanbuls als logistisches Zentrum und die robuste Entwicklung des globalen Luftfrachtverkehrs, in dem Turkish Airlines eine gewichtige Rolle spielt. Die zweistelligen Zuwachsraten im Passagier- und Frachtverkehr im traditionell schwächeren Reisemonat November belegen die starke Position von Turkish Airlines im internationalen Wettbewerb. Die kontinuierliche Steigerung der Auslastung bei gleichzeitigem Wachstum der beförderten Passagierzahlen festigt die Stellung der Airline als einer der führenden Akteure in der globalen Luftfahrt.

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Prodinger Tourismusberatung präsentiert neuen Destination Value Score zur Messung der regionalen Wertschöpfung

Die Prodinger Tourismusberatung hat den neuen Destination Value Score vorgestellt, ein Analyseinstrument, das die touristische Wertschöpfung und ihre gesamtwirtschaftlichen Effekte auf regionaler Ebene transparent messen soll. Ziel ist es, den Beitrag des Tourismussektors über reine Nächtigungs- und Bettenzahlen hinaus sichtbar zu machen und sowohl die direkten als auch die indirekten und induzierten ökonomischen Wirkungen zu quantifizieren. Thomas Reisenzahn, Geschäftsführer der Prodinger Tourismusberatung, betont, dass Tourismus Einkommen, Arbeitsplätze und Infrastruktur sichere und damit die Lebensqualität in einer Region stärke. Der Destination Value Score basiert auf einem regionalökonomisch fundierten Modell, das in fünf Schritten die Wirkung des Tourismus in einer Destination erfasst, von der Auswertung regionaler Daten bis zur sektoralen Abgrenzung und der Modellierung der Effekte. Die Analyse deckt zentrale Tourismus-Sektoren ab, darunter Beherbergung, Gastronomie, Bergbahnen, Verkehr, Handel sowie Freizeit, Kultur und Sport. Die Wertschöpfung wird dabei auf drei Ebenen betrachtet: die direkten Umsätze, die indirekten Effekte über Zulieferbetriebe, Handwerk und Dienstleistungen sowie die induzierten Effekte durch die Konsumausgaben der im Tourismus beschäftigten Arbeitskräfte. Die Analysen zeigen demnach, dass ein großer Teil der Gästeausgaben als Einkommen in der Region verbleibt. Am Beispiel der Gemeinde Zell am See wurde eine Gesamtwertschöpfung von rund 105 Millionen Euro und etwa 990 direkt, indirekt und induziert vom Tourismus abhängigen Beschäftigten ermittelt. Zudem wurde sichtbar, dass von 100 Euro, die Gäste in Hotellerie und Gastronomie ausgeben, 74 Euro als Einkommen in der Region verbleiben. Der Destination Value Score dient als strategisches Steuerungsinstrument, das Destinationen dabei helfen soll, Investitionen, wie Seilbahnprojekte oder Freizeitinfrastruktur, faktenbasiert zu bewerten und die

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