2025

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2025

Embraer-Tochter Atech eröffnet erstes Büro in Europa

Atech, ein Unternehmen der Embraer-Gruppe, erweitert seine internationale Präsenz durch die Eröffnung eines neuen Büros in Lissabon, Portugal. Diese Expansion, die in Zusammenarbeit mit Embraer Defense Europe erfolgt, ist Teil der Unternehmensstrategie, die Auslandsgeschäfte auszubauen. Der Fokus liegt hierbei insbesondere auf den Bereichen Verteidigung und Sicherheit sowie dem Luftverkehrsmanagement. Das neue Büro in Lissabon ist die erste Niederlassung von Atech außerhalb Brasiliens. Obwohl die vom Unternehmen entwickelten Technologien bereits in verschiedenen Ländern Asiens, Lateinamerikas und in Brasilien zum Einsatz kommen, stellt dieser Schritt eine bedeutende Festigung der europäischen Präsenz dar. Rodrigo Persico de Oliveira, Geschäftsführer von Atech, äußerte sich zur Eröffnung und betonte, daß das Lissabonner Büro die Beziehungen von Atech zu europäischen Unternehmen und Organisationen vertiefen werde. Das Unternehmen sei bereits regelmäßig an der jährlichen Cyber-Verteidigungsübung Locked Shields des NATO Cooperative Cyber Defence Centre of Excellence (CCDCOE) beteiligt und beabsichtige, seine Verbindungen zu strategischen internationalen Partnern in Europa weiter auszubauen. Atech ist als brasilianisches Systemhaus für Luftverkehrsmanagement (ATM) und Verteidigung bekannt. Basierend auf internationalen Standards ist das Unternehmen für die Entwicklung des brasilianischen Flugsicherungsystems verantwortlich, welches von der Internationalen Zivilluftfahrt-Organisation (ICAO) als Referenzsystem weltweit anerkannt wird. Diese Expertise soll nun verstärkt in den europäischen Markt getragen werden. Das Portfolio von Atech für den Verteidigungs- und öffentlichen Sicherheitsbereich umfaßt innovative Lösungen wie Kommando- und Kontrollsysteme, Intelligenz- und Datenanalysewerkzeuge, Vorfallmanagementplattformen, Drohnensteuerung und fortschrittliche Cybersicherheitstechnologien. Ziel ist die Integration und Optimierung von Überwachung, Analyse und Entscheidungsfindung in Echtzeit, um komplexe Operationen wie Krisenmanagement, Grenzüberwachung und Verteidigungseinsätze zu unterstützen. Die physische Präsenz in

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Tarifkonflikt in der Reisebranche spitzt sich zu: Verdi und DRV-Tarifgemeinschaft weiterhin uneins über Lohnerhöhungen

Die Tarifverhandlungen zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der Tarifgemeinschaft des Deutschen Reiseverbandes (DRV-T) sind in eine Sackgasse geraten. Auch die vierte Verhandlungsrunde, die in der vergangenen Woche in Frankfurt am Main stattfand, konnte keine Einigung herbeiführen. Die Gewerkschaft Verdi kritisiert, daß das von der DRV-T vorgelegte, angepaßte Angebot bei weitem nicht ausreiche, um den von ihr bezifferten Reallohnverlust von 17 Prozent aus den vergangenen sechs Jahren auszugleichen, in denen kein neuer Tarifvertrag zustande gekommen war. Der Konflikt in der deutschen Reisebranche, der die Beschäftigten in Reisebüros und bei Reiseveranstaltern betrifft, droht sich somit weiter zu verschärfen, da die nächste Verhandlungsrunde bereits für den 25. Juni in Berlin anberaumt ist. Verhärtete Fronten: Angebot und Forderung weit auseinander Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi, die traditionell die Interessen der Arbeitnehmer in der Dienstleistungsbranche vertritt, hatte ursprünglich eine Gehaltssteigerung von 19,5 Prozent gefordert, mindestens aber 550 Euro brutto, bezogen auf die tariflichen Gehälter aus dem Jahr 2018. Diese Forderung basiert auf der Annahme eines erheblichen Reallohnverlustes der letzten Jahre, in denen die Gehälter in der Reisebranche nicht mit der Inflation Schritt halten konnten. Verdi-Verhandlungsführerin Sonja Austermühle betonte, daß der Ausgleich dieses Verlustes von 17 Prozent oberste Priorität habe, da seit sechs Jahren kein neuer Tarifvertrag erzielt werden konnte. Dies bedeutet, daß die Beschäftigten in diesem Sektor in den letzten Jahren eine spürbare Minderung ihrer Kaufkraft hinnehmen mußten. Demgegenüber steht das von der DRV-Tarifgemeinschaft unterbreitete, geänderte Angebot, das von Verdi als unzureichend kritisiert wird. Laut Verdi sieht das neue Angebot eine Erhöhung der aktuell bei der Dertour

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Niederösterreichs Bauern bitten um Rücksicht im Straßenverkehr während der Erntezeit

Für die Bauern in Niederösterreich beginnt mit dem Sommer eine der arbeitsintensivsten Perioden des Jahres: die Erntezeit. Mähdräscher und Traktoren samt Anhängern sind dann frühmorgens bis spätabends auf den Feldern und Straßen unterwegs, oft unter Zeitdruck und bei hohen Temperaturen. Die Österreichische Jungbauernschaft appelliert in diesem Zusammenhang an die Bevölkerung, besondere Geduld und Rücksicht im Straßenverkehr walten zu lassen, um gefährliche Situationen mit den landwirtschaftlichen Fahrzeugen zu vermeiden. Viktoria Hutter, Obfrau der Österreichischen Jungbauern, unterstrich die Bedeutung der Arbeit der Bauern für die Versorgung des Landes und die Sicherstellung der Nahrungsmittelproduktion. Sie betonte, daß die Bauern dafür sorgten, daß „Österreichs Tische jederzeit gedeckt und unsere Teller gefüllt sind“. Gerade in den Sommermonaten käme es vermehrt zu gefährlichen Situationen, wenn landwirtschaftliche Großfahrzeuge auf den Straßen unterwegs seien. Daher sei Respekt und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr von größter Wichtigkeit. Niederösterreich nimmt eine führende Rolle im österreichischen Ackerbau ein. Zwischen Juni und August, der Hauptsaison auf den Feldern, werden wichtige Kulturen geerntet, die die Basis für das tägliche Brot und andere Lebensmittel bilden. Die beeindruckenden Anbauflächen belegen die Stellung Niederösterreichs als wichtigstes Agrarland Österreichs. Auf rund 170.000 Hektar wird Weizen angepflanzt, über 60.000 Hektar sind mit Gerste bestellt. Roggen wächst auf etwa 25.000 Hektar, Triticale auf knapp 30.000 Hektar. Auch andere Kulturen wie Hafer (ca. 10.000 Hektar), Sojabohnen (30.000 Hektar), Sonnenblumen (knapp 20.000 Hektar) und Mohn (rund 2.000 Hektar) prägen das Bild der sommerlichen Ernte im Land. Viktoria Hutter hob abschließend hervor, daß diese Zahlen die wichtige Arbeit der Bauern belegten und die

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El Al  bietet Schiffspassagen als Alternative zu annullierten Israel-Flügen an

Die israelische Fluggesellschaft EL AL bietet Passagieren, deren Flüge nach Israel annullirt wurden, eine ungewöhnliche Alternative zur Rückreise an: die Beförderung auf einem Kreuzfahrtschiff von Zypern aus. Kunden von EL AL und der Tochtergesellschaft Sundor, deren gebuchte Flüge gestrichen werden mußten, können diese Schiffspassage als kostenlose Option anstelle eines Rückholfluges wählen. Dies stellt eine zusätzliche Reisemöglichkeit neben den weiterhin angebotenen Rückholflügen dar, um die Heimreise für betroffene Reisende zu ermöglichen. Die Schiffspassage von Zypern nach Israel startet am 26. Juni 2025 um 13:30 Uhr Ortszeit vom Hafen Limassol auf Zypern und wird voraussichtlich am Freitagmorgen im Hafen von Aschdod eintreffen. Zusätzlich wird eine Fahrt in der Gegenrichtung, von Israel nach Zypern, für die allgemeine Öffentlichkeit angeboten. Diese Passage, deren Ticketpreis bei 550 Euro liegt, ist für den 24. Juni 2025 um 13:30 Uhr vom Hafen Aschdod aus angesetzt. Beide Fahrten sollen jeweils etwa 1.500 Passagieren Platz bieten. Diese Initiative reagirt auf die anhaltend herausfordernde Situation im Luftverkehr, die zu Flugstreichungen führen kann. Durch das Anbieten einer Seeverbindung versucht EL AL, die Reiseoptionen für seine Kunden zu diversifizieren und eine Lösung für die Rückkehr nach Israel zu bieten, während gleichzeitig die Flugkapazitäten aufrechterhalten werden. Kunden, die sich für die Schiffspassage von Zypern nach Israel entscheiden, können sich nicht zusätzlich für einen Rückholflug registriren. Es wird darauf hingewiesen, daß die Tickets für die Schiffspassage, unabhängig vom Erwerb über EL AL oder Sundor, nicht erstattungsfähig sind. Die Bereitstellung von Kreuzfahrtschiffen als Transportmittel in Zeiten von Flugausfällen ist eine unkonventionelle, jedoch effektive Maßnahme, um

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Landesweiter Streik in Belgien legt Brüsseler Flughafen lahm

Belgien wird auch in dieser Woche in Teilen durch landesweite Streiks gegen die Reformvorhaben der Regierung gelähmt. Besonders gravierend sind die Auswirkungen auf den Luftverkehr: Der Flughafen Brüssel muß wegen einer angekündigten Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals am 25. Juni 2025 sämtliche Abflüge streichen. Bei der Lufthansa-Tochter Brussels Airlines wächst angesichts der wiederkehrenden Arbeitskampfmaßnahmen der Unmut, da die Fluggesellschaft bereits Millionenschäden durch die Proteste zu verzeichnen hat und weitere erhebliche Verluste erwartet. Dieser erneute Streik fällt zudem auf den Beginn der Sommerferien in Flandern, was für Zehntausende von Passagieren Reisechaos bedeutet. Anhaltende Proteste gegen Reformpläne der Regierung Seit Monaten kommt es in ganz Belgien zu landesweiten Streiks, mit denen die Gewerkschaften ihren Protest gegen die Reformpläne der Regierung auf die Straße tragen. Die genauen Inhalte der Reformen können vielfältig sein, oft geht es jedoch um Themen wie Rentenreformen, Lohnanpassungen, Arbeitsbedingungen oder Änderungen im öffentlichen Dienst. Die belgische Gewerkschaftslandschaft ist traditionell stark und gut organisiert, was die Mobilisierung für solche landesweiten Aktionen erleichtert. Die anhaltenden Streiks verdeutlichen die tiefgreifenden Spannungen zwischen den Sozialpartnern und der Regierung, die sich in verschiedenen Sektoren der Wirtschaft bemerkbar machen. Der kommende Streiktag am 25. Juni wird erneut den Luftverkehr hart treffen, mit weitreichenden Konsequenzen für Reisende und Fluggesellschaften. Der Flughafen Brüssel, als wichtigstes internationales Drehkreuz Belgiens, sieht sich gezwungen, alle Abflüge für diesen Tag abzusagen. Dies ist eine direkte Folge der Streikbeteiligung des Sicherheitspersonals. Ohne ausreichendes Sicherheitspersonal kann der Flughafenbetrieb nicht gemäß den internationalen Vorschriften aufrechterhalten werden, was die vollständige Einstellung der Abflüge unumgänglich macht. Die Schließung

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Neue Direktverbindung: Air Transat fliegt nonstop von BER nach Toronto

Mit dem heutigen Erstflug von Air Transat startet eine neue Langstreckenverbindung vom Flughafen Berlin Brandenburg (BER) nach Toronto in Kanada. Die kanadische Fluggesellschaft wird die deutsche Hauptstadtregion bis zum Ende des Sommerflugplans 2025 zweimal wöchentlich, jeweils montags und freitags, mit der größten Stadt Kanadas verbinden. Über den Toronto Pearson Airport (YYZ) bietet Air Transat in einer Codeshare-Vereinbarung mit Porter Airlines Anschlußmöglichkeiten zu weiteren Zielen in Kanada und den Vereinigten Staaten, darunter Montreal, Vancouver, Calgary und Las Vegas. Aletta von Massenbach, Vorsitzende der Geschäftsführung der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH, begrüßte Air Transat als neuen Partner am BER und hob hervor, daß Toronto ein „spannendes neues Langstreckenziel in Nordamerika“ darstelle. Die neue Nonstop-Verbindung nach Kanada sei ein wichtiger Meilenstein für den Flughafenstandort BER, da sie das interkontinentale Streckennetz stärke, neue Reisemöglichkeiten eröffne und gleichzeitig wirtschaftliche sowie touristische Potenziale für die Region Berlin Brandenburg erschließe. Cyril Cousin, Direktor von Air Transat für Frankreich und Benelux, betonte, die Verbindung biete deutschen Reisenden direkten Zugang zu Kanadas vielfältigen Landschaften, pulsierenden Städten und der einzigartigen Kultur des Landes. Toronto selbst wird als Metropole mit großer kulinarischer Vielfalt und als Tor zu den Seen und Naturparks Ontarios beschrieben. Für die Verbindung nach Toronto setzt Air Transat ein modernes Fluggerät vom Typ Airbus A321LR ein, welcher 199 Passagieren Platz bietet. Davon sind zwölf Sitze der Club Class und 187 der Economy-Class zugeordnet. An Bord steht ein persönliches Unterhaltungssystem mit Touchscreen und USB-Anschluß zur Verfügung, welches eine vielfältige Auswahl an Filmen, Serien und Musik bietet. Alternativ ist das Streaming

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Stefan Schulte von Fraport zum Präsidenten des europäischen Flughafenverbandes ACI Europe gewählt

Auf seiner 35. Generalversammlung in Athen hat der europäische Flughafenverband ACI Europe (Airports Council International) einen neuen Präsidenten gewählt. Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der deutschen Fraport AG, übernimmt das Amt von Armando Brunini, dem Geschäftsführer der SEA Milan Airports. Die Wahl fand im Rahmen des Jahreskongresses statt, der vom Athener Internationalen Flughafen ausgerichtet wurde. In seiner Antrittsrede betonte Dr. Schulte die entscheidende Bedeutung der Flughäfen für den Wohlstand Europas. Er hob hervor, daß ein starker ACI Europe unerläßlich sei, damit Flughäfen weiterhin in Infrastruktur investiren, ihre globale Wettbewerbsfähigkeit wahren, Innovationen für die Kundensicherheit entwickeln und die Klimaziele erreichen können. Als neuer Präsident werde er sich dafür einsetzen, die zentrale Rolle der Flughäfen für Gesellschaften und Volkswirtschaften in ganz Europa zu stärken und dabei die Interessen aller Flughäfen – von großen Drehkreuzen bis zu kleineren Regionalflughäfen – bestmöglich zu förden. Die Fraport AG ist ein international operierendes Unternehmen, das Flughäfen betreibt und managet, darunter den Frankfurter Flughafen, eines der größten Drehkreuze Europas. Während der Generalversammlung wurden zudem mehrere Personen neu in den Vorstand von ACI Europe berufen. Dazu zählen Herr David Ciceo (Cluj Avram Iancu International Airport, Rumänien), Herr Enes Çakmak (DHMI, Türkei), Frau Alison FitzGerald (London City Airport, Vereinigtes Königreich), Frau Bettina Ganghofer (Flughafen Salzburg, Österreich), Herr Sharon Kedmi (Israel Airports Authority, Israel), Herr Javier Marin (AENA, Spanien) und Herr Philippe Pascal (Groupe ADP, Frankreich). Diese neuen Mitglieder repräsentiren eine breite Palette europäischer Flughäfen und deren Betreiber. Für eine zweite Amtszeit wurden Herr Abraham Foss (AVINOR, Norwegen), Herr Yiannis Paraschis

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Verschärfte Spannungen im Nahen Osten: US-Angriffe auf Iran erhöhen Risiken für Zivilluftfahrt

Die Luftfahrt-Überwachungsorganisation Safe Airspace hat nach jüngsten US-Angriffen auf iranische Nuklearanlagen eine erhöhte Warnung für amerikanische Fluggesellschaften im Nahen Osten ausgesprochen. Die von OPSGROUP betriebene Webseite, die Flugrisiken weltweit überwacht, rät zu „hoher Vorsicht“ in der Region. Dies geschieht vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen und der drohenden Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und Iran, die weitreichende Auswirkungen auf den zivilen Luftverkehr in einer ohnehin bereits instabilen Weltregion haben könnten. Die Situation in Nahost, die durch die jüngsten Ereignisse weiter verschärft wird, stellt die internationalen Fluggesellschaften vor große Herausforderungen in Bezug auf Routenplanung, Sicherheit und Betriebskosten. Iranische Vergeltungsdrohungen und die Ausweitung der Risikozone Safe Airspace begründete ihre Warnung mit der Möglichkeit iranischer Vergeltungsmaßnahmen. „Während es keine spezifischen Bedrohungen gegen die Zivilluftfahrt gibt, hat Iran zuvor gewarnt, es werde als Vergeltung amerikanische Militärinteressen im Nahen Osten angreifen – entweder direkt oder über Stellvertreter wie die Hisbollah“, teilte die Organisation mit. Diese Drohungen, auch wenn sie primär auf militärische Ziele abzielen, bergen das latente Risiko unbeabsichtigter Treffer oder einer allgemeinen Destabilisierung des Luftraums, die den zivilen Flugverkehr gefährden könnte. Die Hisbollah, eine politisch-militärische Organisation im Libanon, wird weithin als ein wichtiger Verbündeter Irans in der Region angesehen und ist bekannt für ihre Fähigkeit, Raketenangriffe durchzuführen. Die von Safe Airspace warnte Ausweitung der Luftraumrisiken auf Bahrain, Kuwait, Oman, Katar, Saudi-Arabien und die Vereinigten Arabischen Emirate unterstreicht die geografische Tragweite der potenziellen Gefahr. Diese Länder sind wichtige Drehkreuze und Ziele für den internationalen Flugverkehr, insbesondere für Verbindungen zwischen Europa, Asien und Nordamerika. Die Fluggesellschaften

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Österreichische Hotelvereinigung fordert Steuerfreiheit für Sonn- und Feiertagsarbeit

Der Präsident der Österreichischen Hotelvereinigung (ÖHV), Walter Veit, hat sich mit Nachdruck für den Vorstoß von Wirtschaftsminister Wolfgang Hattmannsdorfer ausgesprochen, die Arbeit an Sonn- und Feiertagen steuerfrei zu stellen. Veit bezeichnete diese Maßnahme als einen „Riesengewinn für Österreich“ und die größte Entlastung für arbeitende Menschen, die Familien stärken und Beschäftigte motiviren würde. Er appellierte an die Regierung und die Nationalratsparteien, die rasche Umsetzung dieser Idee zu ermöglichen. Laut Veit hätte die Einführung der Steuerfreiheit für Sonn- und Feiertagsarbeit einen doppelten Vorteil für Österreich: Das Land würde sowohl als Gastland als auch als Arbeitsplatz im Wettbewerb um internationale Arbeitskräfte gestärkt. Er forderte dazu auf, „Bedenkenträger und parteipolitische Manöver“ beiseite zu legen und die Maßnahme umgehend einzuführen. Walter Veit ist eine bekannte Persönlichkeit in der österreichischen Tourismusbranche und vertritt die Interessen der Hotellerie, die besonders von der Sonn- und Feiertagsarbeit betroffen ist. Der ÖHV-Präsident betonte, daß Personen, die an Sonn- und Feiertagen arbeiten, einen besonderen Beitrag für das Land leisteten und dafür in Form einer treffsicheren Steuerentlastung etwas zurückbekommen sollten. Österreich könnte damit eine Vorreiterrolle bei der Attraktion von Arbeitnehmern einnehmen. Von dieser Regelung würde nicht nur der Tourismus als Leitbranche Österreichs profitieren, sondern auch andere wichtige Sektoren wie der Verkehr und das Gesundheitswesen, in denen Sonn- und Feiertagsarbeit ebenfalls üblich ist und als unverzichtbar gilt. Die Forderung nach einer Entlastung der Arbeitskosten an Sonn- und Feiertagen wird in Österreich seit längerem diskutiert. Befürworter argumentiren, daß dies die Wettbewerbsfähigkeit von Betrieben verbessere und Anreize für Arbeitnehmer schaffe, während Kritiker oftmals die Gefahr

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Wirtschaftlicher Gegenwind zwingt Jetblue zu Kurskorrektur: Kapazitätsabbau und Betriebsbremse auf dem Weg zur Profitabilität

Die amerikanische Fluggesellschaft Jetblue Airways sieht sich aufgrund wirtschaftlicher Unsicherheiten und einer schwächeren Reisenachfrage gezwungen, ihre Pläne zur Erreichung der Profitabilität im Jahre 2025 anzupassen. Joanna Geraghty, die Vorstandsvorsitzende von Jetblue, informierte die Mitarbeiter der Airline darüber, daß das Unternehmen gezwungen sei, die Kapazität zu reduzieren, unrentable Routen einzustellen und die Kabinenumgestaltung ihrer Airbus A320-200 Flotte zu verlangsamen, was zur vorübergehenden Stilllegung eines Teils dieser Flugzeuge führen wird. Diese Maßnahmen sind eine direkte Reaktion auf die anhaltend herausfordernde Marktlage und die Notwendigkeit, die Betriebskosten zu senken, nachdem wichtige strategische Allianzen nicht zustande kamen. Hoffnung auf Erholung, aber längerfristiger Weg zur Profitabilität In einem von ch-aviation eingesehenen Schreiben an die Belegschaft äußerte Joanna Geraghty die Hoffnung, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden. Gleichwohl dämpfte sie die Erwartungen an eine schnelle Erholung der finanziellen Lage: „Wir hoffen, daß die Nachfrage und die Buchungen wieder anziehen werden, aber selbst eine Erholung wird den Boden, den wir dieses Jahr verloren haben, nicht vollständig ausgleichen, und unser Weg zurück zur Profitabilität wird länger dauern, als wir gehofft hatten. Das bedeutet, daß wir immer noch auf geliehenes Geld angewiesen sind, um die Fluggesellschaft am Laufen zu halten.“ Diese offene Kommunikation verdeutlicht die Ernsthaftigkeit der finanziellen Situation von Jetblue, die, wie viele andere Fluggesellschaften, unter den volatilen Marktbedingungen der Nachpandemie-Ära leidet. Die Abhängigkeit von externen Finanzierungen zeigt den Druck, unter dem das Management steht, um das Unternehmen wieder auf Kurs zu bringen. Die Fluggesellschaft reagiert auf die schwächere Nachfrage, indem sie ihre Kapazität anpaßt.

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