2025

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2025

Deutsche Flughäfen fordern politische Unterstützung zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit

Auf ihrer jüngsten Konferenz in Köln haben die Betriebsräte der deutschen Flughäfen gemeinsam mit Vertretern aus Politik, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Verkehrsflughäfen (ADV), der Hans-Böckler-Stiftung und Gewerkschaften die drängenden Probleme des Luftverkehrsstandortes Deutschland diskutiert. Im Mittelpunkt der Beratungen standen die hohen staatlich verordneten Standortkosten, wie die Luftverkehrssteuer und Luftsicherheitsgebühren, welche die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Flughäfen im europäischen Vergleich erheblich beeinträchtigen. Diese Nachteile führen dazu, daß sich der Luftverkehr in anderen europäischen Ländern besser entwickle, während Deutschland wirtschaftliche Chancen entgingen und der heimische Luftverkehr zunehmend an Boden verliere. Die rund 850.000 Arbeitsplätze in der deutschen Luftverkehrsbranche sind dadurch weiterhin stark gefährdet. Fachleute weisen darauf hin, daß mit jeder Verlagerung eines Verkehrsflugzeugs ins Ausland über 100 Arbeitsplätze verloren gehen, was zudem erhebliche Steuerausfälle nach sich zieht. Besonders betroffen sei der innerdeutsche Luftverkehr, wo zahlreiche Verbindungen eingestellt wurden und Zubringerflüge von regionalen Flughäfen zu den großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München seltener oder gar nicht mehr angeboten werden, was die Konnektivität und Bedeutung der deutschen Flughäfen mindert. Außerhalb Deutschlands wird der Luftverkehr oft durch Subventionen gefördert, während hierzulande politische Entscheidungen die Wirtschaftskraft der Branche belasten. Diese Wirtschaftskraft sei jedoch dringend notwendig, um Investitionen in Digitalisierung, Automatisierung und Künstliche Intelligenz voranzutreiben und die Schlüsselrolle des Luftverkehrs als Wirtschaftsmotor mit einer jährlichen Wertschöpfung von über 60 Milliarden Euro weiterhin gerecht zu werden. Die Teilnehmer der Konferenz fordern die neugebildete Bundesregierung unter Bundeskanzler Friedrich Merz auf, rasch die richtigen Entscheidungen zu treffen. Herr Merz kennt die Probleme der Flughäfen als ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Flughafen Köln/Bonn GmbH aus

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Air India kürzt Flugplan: Maßnahmen zur Betriebsverbesserung nach jüngsten Problemen

Air India hat eine vorübergehende Reduzierung ihres Flugangebotes auf Kurz- und Mittelstrecken bekanntgegeben. Die Fluggesellschaft wird bis mindestens zum 15. Juli 2025 insgesamt 118 wöchentliche Flüge auf 19 Routen streichen und den Dienst auf drei Strecken vollständig einstellen. Diese Maßnahme, welche die Fluggesellschaft am 22. Juni 2025 als freiwilligen Schritt bezeichnete, zielt darauf ab, die operative Stabilität zu erhöhen und kurzfristige Störungen für Passagiere zu minimieren. Die Kürzungen betreffen weniger als fünf Prozent des Kurz- und Mittelstreckennetzes von Air India, stellen jedoch eine Reaktion auf jüngste operative Herausforderungen und ein tragisches Unglück dar. Freiwillige Kürzungen zur Verbesserung der Pünktlichkeit In ihrer Erklärung vom 22. Juni 2025 betonte Air India, daß die vorgenommenen Kürzungen eine bewußte Entscheidung zur Verbesserung der Betriebsqualität seien. Das Unternehmen strebt an, die Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit seiner Flüge zu erhöhen, um so das Vertrauen der Passagiere zu stärken und die Anzahl der kurzfristigen Ausfälle oder Verspätungen zu reduzieren. Solche proaktiven Maßnahmen sind in der Luftfahrtbranche nicht unüblich, insbesondere wenn eine Fluggesellschaft mit operativen Engpässen oder Qualitätsproblemen zu kämpfen hat. Oftmals sind es unvorhergesehene Ereignisse wie technische Defekte, Personalengpässe oder unzureichende Planung, die zu einer Kaskade von Störungen führen können, welche die Passagiere direkt betreffen. Durch die vorübergehende Reduzierung des Flugplans verschafft sich Air India offenbar den nötigen Spielraum, um interne Abläufe zu optimieren und die Servicequalität zu verbessern. Die Fluggesellschaft versicherte, trotz dieser Reduzierungen weiterhin nahezu 600 Kurz- und Mittelstreckenflüge täglich auf 120 nationalen und internationalen Kurzstreckenrouten durchzuführen. Betroffene Routen und Entschädigung für Passagiere Die drei vollständig

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Brussels Airlines rüstet sich für sommerlichen Reiseverkehr

Die belgische Fluggesellschaft Brussels Airlines bereitet sich auf eine intensive Sommerreisesaison vor und hat zu diesem Zwecke ihre Flotte maßgeblich verstärkt. Das Unternehmen wird in den kommenden Monaten mit 50 Flugzeugen operieren, eine deutliche Erhöhung gegenüber den 44 Maschinen im Sommer 2024. Es werden beinahe zwei Millionen Passagiere erwartet, die mit Brussels Airlines reisen werden, und verschiedene Initiativen sind ergriffen worden, um einen reibungslosen Urlaubsbeginn für alle Reisenden zu gewährleisten. Spanien bleibt das unangefochtene Top-Reiseziel für belgische Urlauber, wobei Brussels Airlines nicht weniger als zwölf spanische Destinationen bedient. Hierzu zählen insbesondere Málaga, Barcelona und Alicante, die sich als die beliebtesten Ziele herauskristallisiren. Auch Valencia verzeichnet einen spürbaren Anstieg der Nachfrage. Griechenland und Italien folgen mit jeweils neun Zielen, und Porto in Portugal zeigt ebenfalls einen starken Zuwachs an belgischen Reisenden. Im Langstreckennetz erfreuen sich New York und Kinshasa der größten Beliebtheit, sei es für den Sommerurlaub oder für Besuche bei Familie und Freunden. Die Erweiterung der Flotte durch einen Airbus A320 für Kurz- und Mittelstrecken sowie einen Airbus A330 für Langstrecken, ergänzt durch vier Airbus A220 via Wet-Lease-Partner Air Baltic, ist eine gängige Strategie in der Luftfahrt, um die Kapazitäten den saisonalen Spitzen anzupassen. Zur Sicherstellung eines reibungslosen Betriebs hat Brussels Airlines auch personell aufgestockt. Seit dem 1. Januar 2025 wurden beinahe 300 neue Mitarbeiter eingestellt, darunter 153 Mitglieder des Kabinenpersonals, 57 Piloten und 47 Flughafenmitarbeiter. Erstmals werden in diesem Sommer auch 47 Studenten als Kabinenpersonal eingesetzt, die eine ebenso strenge Ausbildung wie alle anderen Besatzungsmitglieder durchliefen. Die hohe Attraktivität

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Kabinenstreik bei Easyjet in Spanien: Drohende Verwerfungen im Sommerflugplan und Kampf um höhere Löhne

Die Billigfluggesellschaft Easyjet sieht sich zum Monatsende mit erheblichen Störungen ihres Flugplans in Spanien konfrontiert. Die Gewerkschaft USO hat 650 Kabinenmitarbeiter mit spanischen Verträgen zu einer mehrtägigen Arbeitsniederlegung aufgerufen. Der Streik ist für den Zeitraum vom 25. bis 27. Juni an vier wichtigen spanischen Basen – Alicante, Barcelona, Málaga und Palma de Mallorca – geplant und betrifft die Betreuung von 21 Airbus-Flugzeugen. Diese Arbeitskampfmaßnahme könnte zu weitreichenden Verwerfungen im Sommerflugplan der Airline führen und stellt eine ernste Herausforderung für Easyjet in einer der wichtigsten Reisezeiten des Jahres dar. Forderung nach Angleichung der Vergütung: Der Kern des Arbeitskonflikts Die Ursache des bevorstehenden Streiks ist eine Forderung der Gewerkschaft USO nach einer Angleichung des Vergütungsniveaus für Flugbegleiterinnen und Flugbegleiter von Easyjet in Spanien an die sogenannten „Gruppenwerte“. Dies bedeutet, daß die spanischen Mitarbeiter eine Entlohnung fordern, die der ihrer Kollegen in anderen europäischen Ländern, die ebenfalls für Easyjet tätig sind, entspricht. Solche Forderungen nach Lohngleichheit sind in der Luftfahrtbranche, die oft von unterschiedlichen nationalen Arbeitsverträgen und Lohnstrukturen geprägt ist, nicht unüblich. Gewerkschaften argumentieren hierbei häufig mit dem Prinzip „Gleicher Lohn für gleiche Arbeit“, unabhängig vom Standort des Arbeitsvertrages. Die Gewerkschaft USO, die in Spanien eine maßgebliche Rolle in der Luftfahrtbranche spielt, vertritt die Interessen der Kabinenmitarbeiter und sieht in einem Streik das letzte Mittel, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Die Verhandlungen über Lohn- und Arbeitsbedingungen sind oft langwierig und komplex, insbesondere wenn es um die Angleichung an konzernweite Standards geht. Fluggesellschaften versuchen in der Regel, die Lohnkosten niedrig zu halten, um

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Fossilienwelt Weinviertel nach umfangreicher Modernisierung wiedereröffnet

 Die Fossilienwelt Weinviertel in Stetten, Bezirk Korneuburg, hat nach einer grundlegenden Modernisierung und Investitionen von rund zwei Millionen Euro ihre Wiedereröffnung gefeiert. Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner vollzog am Freitag die offizielle Eröffnung der Anlage, die sich nun mit zahlreichen neuen Attraktionen präsentiert. Zu den Höhepunkten der neu gestalteten Einrichtung zählt das weltweit größte fossile Austernriff, das nun in einer erweiterten Show präsentiert wird. Darüber hinaus wurden ein spektakulärer Riesenhai zum Klettern, eine begehbare Turmschnecke mit Riesenrutsche sowie ein neuer Abenteuerspielplatz mit großzügigem Wasserspielbereich und einem Mangrovenwald geschaffen. Diese Erweiterungen sollen das Museumserlebnis für alle Besucher, insbesondere Familien, noch attraktiver gestalten und die Naturgeschichte auf interaktive Weise vermitteln. Landeshauptfrau Mikl-Leitner betonte bei der Eröffnung, daß die Fossilienwelt nun „noch moderner, einladender und vor allem zukunftsorientierter“ sei. Sie hob hervor, daß hier ein Ort entstanden sei, der Wissen spannend vermittele und Naturgeschichte erlebbar mache. Die Region des Weinviertels war vor Millionen von Jahren, während des Miocäns, Teil eines tropischen Meeres, das als Paratethys bekannt war. Dieses Erbe wird in der Fossilienwelt unterhaltsam und informativ aufbereitet, um den Forschergeist und die Phantasie der Gäste zu wecken. Die Niederösterreich-CARD spiele dabei eine zentrale Rolle als Impulsgeber für den Tourismus in der Region. Bürgermeister Christian Gepp aus Korneuburg hob die erfolgreiche Zusammenarbeit vieler Partner hervor, die die Verwandlung der Fossilienwelt in eine moderne Attraktion ermöglichten. Das im Jahre 2009 eröffnete Museum zeigt eine Vielzahl fossiler Arten, die vor etwa 17 Millionen Jahren in dieser Region lebten. Die Fossilienwelt Weinviertel ist bis zum 2. November von Dienstag

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Kostenlawine bei GTLK-Europe-Liquidation

Die Abwicklung der russischen Flugzeugleasinggesellschaften GTLK Europe und GTLK Europe Capital entwickelt sich zu einem kostspieligen Unterfangen, dessen Ende noch nicht abzusehen ist. Laut Berichten der irischen Zeitung „Irish Independent“ haben die Liquidatoren, Damien Murran und Julian Moroney von Teneo Restructuring Ireland, in den letzten zwei Jahren bereits Honorare in Höhe von 41,5 Millionen Euro (47,6 Millionen US-Dollar) kassiert. Es wird erwartet, daß sie noch Dutzende Millionen weitere erhalten werden, bevor ihre Arbeit abgeschlossen ist. Dieses Liquidationsverfahren, das als das größte in der Geschichte Irlands gilt, ist nicht nur aufgrund seines Umfangs, sondern auch wegen der komplexen internationalen Verflechtungen und der hohen Kosten von großem Interesse. Ein Liquidationsverfahren von beispiellosem Ausmaß Die Ernennung von Damien Murran und Julian Moroney zu gemeinsamen Liquidatoren für GTLK Europe DAC und GTLK Europe Capital DAC erfolgte im Mai 2023 durch den irischen High Court. Beide Gesellschaften waren letztendlich im Besitz der russischen GTLK – State Transport Leasing. Die finanziellen Schwierigkeiten der GTLK-Einheiten entstanden, nachdem westliche Nationen Sanktionen gegen bestimmte russische Unternehmen und Einzelpersonen als Reaktion auf die Invasion der Ukraine verhängten. Mit eingefrorenen Bankkonten und der Unfähigkeit, Rechnungen zu bezahlen, sahen sich die Gläubiger gezwungen, gegen die GTLK-Einheiten vorzugehen, da die Unternehmen ihren Geschäftsbetrieb nicht mehr aufrechterhalten konnten. Die nun vorliegenden Berichte, basierend auf jüngsten Einreichungen bei Gericht, zeigen eine beeindruckende Honorarentwicklung für die Liquidatoren. Teneo Restructuring Ireland kassierte 14,3 Millionen Euro (16,4 Millionen US-Dollar) in den sechs Monaten bis zum 31. Mai 2025 und weitere 15,7 Millionen Euro (18 Millionen US-Dollar) im vorhergehenden

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Apothekerkammer gibt Empfehlungen für Reiseapotheke und Reisevorsorge

Die Österreichische Apothekerkammer hat wichtige Empfehlungen für die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sowie zur Reisevorsorge und zu Impfungen gegeben. Unabhängig davon, ob ein Aktivurlaub, ein Städtetrip, ein Badeurlaub im eigenen Land oder eine Fernreise geplant ist, gilt eine gut ausgestattete Reiseapotheke als unverzichtbar für die Gesundheit der Reisenden. Mag. pharm. Raimund Podroschko, Vizepräsident der Österreichischen Apothekerkammer, unterstreicht die Wichtigkeit, alle regelmäßig benötigten Arzneimittel mit auf Reisen zu nehmen und diese im Handgepäck zu verstauen. Er rät dringend vom Kauf von Medikamenten im Ausland ab. Begründet wird dies mit den oft unterschiedlichen Namen, Dosierungen und Inhaltsstoffen von Arzneimitteln in verschiedenen Ländern, was eine Vergleichbarkeit erschwert. Hinzu kämen sprachliche Barrieren, da Beipackzettel zumeist in der jeweiligen Landessprache verfaßt sind. Ein weiterer wichtiger Aspekt der Reisevorsorge ist die rechtzeitige Überprüfung des eigenen Impfstatus. Für Reisen ist neben den in Österreich empfohlenen Standard-Impfungen oft ein zusätzlicher Schutz erforderlich. Apotheker verfügen über das notwendige Wissen, welche Impfungen für spezifische Reiseziele sinnvoll und notwendig sind, und empfehlen, sich frühzeitig zu informieren und impfen zu lassen, um bei Reiseantritt einen ausreichenden Schutz zu gewährleisten. Zur Standardausrüstung einer Reiseapotheke gehören Medikamente gegen Reiseübelkeit, Verdauungsprobleme wie Verstopfung, Durchfall und Erbrechen, sowie gegen Schmerzen und Fieber, Allergien und Juckreiz. Verbandsmaterial wie Pflaster, elastische Binden, Kühlkompressen sowie Schere, Pinzette, Wunddesinfektionsmittel und Wund- und Heilsalben sind ebenfalls notwendig. Ergänzend empfohlen werden Mittel gegen Husten, Heiserkeit, Halsschmerzen und Schnupfen, Augen- und Nasentropfen, Elektrolytpräparate, Probiotika, Salben gegen Prellungen und Verstauchungen sowie ein Fieberthermometer. Für Reisen mit Kindern sollte die Reiseapotheke auf deren spezifische Bedürfnisse abgestimmt

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Wizz Air Malta kehrt mit neuer Basis und erweitertem Flugangebot nach Suceava zurück

Die Fluggesellschaft Wizz Air Malta hat Pläne bekanntgegeben, eine neue Basis am rumänischen Flughafen Suceava einzurichten und damit ihre Präsenz in der Region erheblich auszubauen. Ab Dezember 2025 wird das erste Flugzeug des Typs Airbus A321-200N in Suceava stationiert, gefolgt von einer zweiten Maschine im Januar 2026. Dieser Schritt markiert eine strategische Wiederbelebung für den Flughafen Suceava, da Wizz Air dort bereits im Oktober 2023 eine Basis geschlossen hatte. Die erneute Etablierung einer Operationsbasis durch den Billigflieger verspricht eine deutliche Erweiterung der Flugverbindungen und eine Stärkung der regionalen Anbindung Suceavas an wichtige europäische Metropolen und Wirtschaftszentren. Erweiterung des Streckennetzes und erneute Basisgründung Mit der Eröffnung der neuen Basis in Suceava plant Wizz Air Malta, acht neue Flugrouten zu eröffnen. Diese zusätzlichen Verbindungen werden Suceava mit folgenden europäischen Städten verknüpfen: Mailand Bergamo, Venedig Marco Polo, Bologna, Wien, Brüssel Charleroi, Larnaca, Karlsruhe/Baden-Baden und Birmingham, GB. Die Auswahl dieser Destinationen deutet auf eine gezielte Strategie hin, sowohl beliebte Urlaubsziele als auch wichtige Wirtschaftszentren und Drehkreuze anzubinden. Die Verbindung nach Wien, der Hauptstadt der Donaumonarchie, ist von besonderer Bedeutung für die Anbindung an Mitteleuropa. Die Entscheidung von Wizz Air Malta, erneut eine Basis in Suceava zu errichten, ist bemerkenswert, da die Fluggesellschaft ihre vorherige Basis dort erst im Oktober 2023 geschlossen hatte. Solche Schließungen können aus verschiedenen Gründen erfolgen, beispielsweise aufgrund unzureichender Rentabilität der bestehenden Routen, Anpassungen der Flottenstrategie oder Veränderungen in der Marktnachfrage. Die nun erfolgte Wiedereröffnung signalisiert jedoch, daß Wizz Air ein erneutes und möglicherweise stärkeres Potenzial in Suceava und der umliegenden

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Bremen Airport erweitert Sommerflugplan um Direktflüge nach Varna

Der Flughafen Bremen erweitert sein Angebot für die Sommersaison 2025 um eine neue Direktverbindung an die bulgarische Schwarzmeerküste. Ab dem 1. Juli 2025 startet jeden Dienstag ein Flug der Fluggesellschaft Sundair nach Varna. Die Nonstop-Verbindung bringt Reisende aus dem Nordwesten Deutschlands in rund zweieinhalb Stunden zum sogenannten Goldstrand und ist bis Anfang September verfügbar. Die Hafenstadt Varna ist ein bekanntes Touristenziel am Schwarzen Meer, das für seine zahlreichen Sonnenstunden und weitläufigen Sandstrände geschätzt wird. Neben den Möglichkeiten zum Badeurlaub bietet die Stadt auch eine reizvolle Altstadt und diverse antike Sehenswürdigkeiten, die Besucher anziehen. Die Einführung dieser Direktverbindung unterstreicht die Bemühungen des Flughafens Bremen, sein touristisches Angebot zu erweitern und attraktive Urlaubsziele anzubieten. Der Flughafen Bremen spielt eine wichtige Rolle als wirtschaftlicher und touristischer Faktor für die Hansestadt und die umliegende Region, die ein Einzugsgebiet von dreizehn Millionen Menschen umfaßt. Neben Direktflügen zu verschiedenen europäischen und nordafrikanischen Zielen bietet der Flughafen zahlreiche tägliche Verbindungen zu internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt, München, Istanbul, Amsterdam, Zürich und Wien, wodurch über 500 weltweite Anbindungen mit nur einem Umstieg erreichbar sind. Der im Jahre 1909 eröffnete Flughafen Bremen war der erste in Deutschland mit einer befestigten Start- und Landebahn und hat sich zu einem wichtigen kombinierten Luft- und Raumfahrtstandort in Europa entwickelt, der auch innovative Unternehmen und Forschungseinrichtungen beheimatet.

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Play vor tiefgreifender Umwälzung: Flottenverlagerung nach Malta und Delisting von der Börse

Einige Verantwortliche bei Play Airlines haben durchaus Erfahrung damit wie eine defizitäre Fluggesellschaft enden kann, wenn das Geschäftsmodell dauerhaft an den Marktbedürfnissen vorbeischießt. Eine Pleite wie seinerseits als Wow Air will man bei Play vermeiden. Der Stecker aus dem Transatlantik-Geschäft soll nun rasch gezogen werden und weiters wird man künftig mehr oder weniger maltesisch und nicht mehr isländisch sein. Erst vor wenigen Wochen gab das junge Luftfahrtunternehmen bekannt, dass man einen Ableger mit Sitz auf Malta hochgezogen hat. Diesen braucht man, um Strecken innerhalb der Europäischen Union bedienen zu können, denn mit dem isländischen AOC ist man diesbezüglich stark eingeschränkt. Das vom Vorgänger Wow Air defacto kopierte Geschäftsmodell, also mit vergleichsweise kleinem Fluggerät Passagiere im Europa „einsammeln“, in Keflavik zum Beispiel in Richtung USA umsteigen lassen und damit Geld verdienen ist somit zum zweiten Mal gescheitert. Diesmal wollen es die Verantwortlichen aber nicht bis zum Konkursrichter darauf ankommen lassen, sondern ziehen sich von den Transatlantik-Routen komplett zurück. Damit dürfte auch Gewissheit darüber herrschen, dass das Geschäftsmodell schlichtweg nicht funktioniert, denn die Nachfrage zu sekundären Airports wie Stewart International scheint sich in sehr eng gesteckten Grenzen zu bewegen. Die Lage dürfte bei Play Airlines mittlerweile stark angespannt sein. Viel Spielraum hat man nicht mehr, weshalb unter dem maltesischen AOC ein defacto-Neustart gemacht werden soll. Künftig will man sich als Leisure- und ACMI-Carrier positionieren. Ob hierfür eine Nachfrage vorhanden ist oder ob auch dieser Markt mehr oder weniger gesättigt ist, wird sich zeigen. Immerhin konnte man vier Maschinen, vorerst mal über den

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