2025

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2025

Diskussion über Kollektivvertrag in der Busbranche spitzt sich zu

Vor der zweiten Verhandlungsrunde zum Kollektivvertrag der Busbranche am 24. Januar 2025 kritisierte Martin Horvath, Sprecher der Busbranche in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ), die Haltung der Gewerkschaft Vida. Er betonte die bereits erzielten Fortschritte bei den Arbeitsbedingungen und Löhnen der rund 15.000 Beschäftigten in der Branche und forderte eine Rückkehr zu bewährten Dialogformen. Horvath wies darauf hin, dass der Einstiegslohn für Busfahrer derzeit inklusive Diäten über 3.100 Euro brutto liege, was über dem Einstiegsgehalt der Metallbranche liege. Zudem sei der Lohn in den letzten sechs Jahren um 45 Prozent gesteigert worden. Diese Ergebnisse seien durch die langjährige Zusammenarbeit in Arbeitsgruppen mit dem Sozialpartner Vida erzielt worden. Umso unverständlicher sei für ihn die Entscheidung der Gewerkschaft, diesen Weg nicht weiterzuverfolgen und stattdessen Aktionstage zu organisieren. Die Weigerung der Gewerkschaft Vida, die Arbeit in den bisherigen Arbeitsgruppen fortzusetzen, stelle laut Horvath nicht nur die Sozialpartnerschaft, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit der Branche infrage. Er kritisierte zudem, dass substanzlose Aussagen und Protestaktionen einer schnellen Einigung im Weg stünden. Arbeitgeber seien hingegen weiterhin bereit, sozialpartnerschaftliche Lösungen zu finden, um die Arbeitsbedingungen der Fahrer im Linien-, Reise- und Schülerverkehr zu sichern. Die Busbranche steht damit vor einer entscheidenden Weichenstellung, wie Arbeitsbedingungen und Wettbewerbsfähigkeit künftig vereinbart werden können.

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München: Lufthansa setzt Airbus A380 erstmals nach Denver ein

Lufthansa wird ab dem 30. April 2025 erstmals Denver, die Hauptstadt Colorados, mit dem Airbus A380 anfliegen. Der größte Passagierjet der Welt wird täglich von München aus starten und damit eine Premiere für den Flughafen Denver markieren, der bislang noch keinen Linienflug mit einem Flugzeug dieser Größe abgewickelt hat. Die Maschine mit der Flugnummer LH480 hebt in München um 11:15 Uhr ab und erreicht Denver um 13:45 Uhr Ortszeit. Der Rückflug erfolgt um 16:15 Uhr, mit Ankunft in München am folgenden Tag um 10:50 Uhr. Der Airbus A380 verfügt über insgesamt 509 Sitzplätze, darunter acht in der First Class, 78 in der Business Class, 52 in der Premium Economy und 371 in der Economy Class. Denver ist bereits seit neun Jahren nonstop ab München erreichbar, während Lufthansa seit 25 Jahren auch Flüge ab Frankfurt anbietet. Im Sommer 2025 plant die Fluggesellschaft vier tägliche Verbindungen nach Denver, zwei ab München und zwei ab Frankfurt. Über den Flughafen Denver, der als Drehkreuz des Star-Alliance-Partners United Airlines dient, können Passagiere 170 weitere Ziele in den USA erreichen, darunter Städte wie Phoenix, Las Vegas und Honolulu. Lufthansa betreibt im Sommer 2025 insgesamt acht Airbus A380 in München, die neben Denver auch Ziele wie New York, Boston, Washington, Los Angeles und Delhi bedienen.

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Budapest: Jazeera Airways im Anflug

Der Flughafen Budapest nimmt ab dem 5. Juni 2025 erstmals eine Direktverbindung nach Kuwait auf. Die neue Route wird von Jazeera Airways bedient und verbindet die beiden Städte zweimal wöchentlich bis zum 25. September 2025. Eingesetzt wird ein Airbus A320 mit 174 Sitzplätzen. Kuwait City wird damit zur siebten Nahost-Destination des Budapester Flughafens, der bereits Verbindungen nach Abu Dhabi, Dubai, Israel, Jordanien, Katar und Saudi-Arabien bietet. Die Strecke markiert die Premiere von Jazeera Airways am Budapester Flughafen. Sie soll nicht nur den Reiseverkehr aus Kuwait, sondern auch aus Indien erleichtern und die Rolle des Flughafens als Tor zum Nahen Osten stärken. Unterstützt wurde die Einführung der Route von Visit Hungary, einer Organisation der ungarischen Tourismusbehörde. Im Sommerflugplan 2025 bietet der Budapester Flughafen insgesamt rund 17.000 wöchentliche Sitzplätze für Flüge in den Nahen Osten an. Die Verbindung soll sowohl Geschäfts- als auch Freizeitreisende ansprechen. Máté Ritter, Leiter der Airline-Entwicklung am Flughafen Budapest, erklärte: „Diese neue Verbindung unterstreicht die wachsende Nachfrage nach Flügen zwischen Ungarn und dem Nahen Osten und stärkt die Position des Flughafens im internationalen Netzwerk.“

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Amsterdam Schiphol führt Europas Flughäfen 2024 an

Der Flughafen Amsterdam Schiphol verzeichnete im Jahr 2024 die meisten kommerziellen Flugbewegungen in Europa. Mit 484.000 Flügen lag er vor Paris Charles de Gaulle (463.000 Flüge) und Frankfurt am Main (437.000 Flüge). Es folgen die Flughäfen Madrid-Barajas, Barcelona, München, Rom und Athen. Die Top 10 komplettieren Wien und Dublin mit jeweils rund 250.000 Flügen. Insgesamt wurden in der Europäischen Union 6,7 Millionen kommerzielle Flüge registriert – ein Anstieg von 5,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, aber weiterhin unter dem Niveau von 2019, als 7 Millionen Flüge gezählt wurden. Charterflüge hatten 2024 einen Anteil von 8,7 Prozent am gesamten EU-Flugverkehr, mit einem Höchstwert von 10,7 Prozent im Juli. Athen fiel in den Top 10 durch seinen hohen Anteil an Charterflügen auf (5,5 Prozent der gesamten Flugbewegungen), gefolgt von Wien (4,6 Prozent) und Madrid (4,5 Prozent). Ein Rekordjahr verzeichnete auch der Athener Flughafen, der erstmals in seiner Geschichte mehr als 30 Millionen Passagiere abfertigte. 2024 wurden 31,8 Millionen Passagiere gezählt, was einem Zuwachs von 13,1 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Besonders stark wuchs das internationale Netzwerk, das mit 22,4 Millionen Passagieren ein Plus von 15,7 Prozent erreichte. Für 2025 kündigten Fluggesellschaften weitere Expansionen in Athen an. So plant American Airlines eine Verbindung zwischen Charlotte, North Carolina, und Athen ab Juni. United Airlines möchte ihre Flüge zwischen Griechenland und den USA um 30 Prozent erhöhen und wöchentlich zehn Flüge anbieten.

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Discover Airlines: Neue Direktflüge von München nach Punta Cana ab Winter 2025

Discover Airlines erweitert ihr Streckennetz am Flughafen München und bietet ab dem Winter 2025 bis zu drei wöchentliche Direktflüge nach Punta Cana in der Dominikanischen Republik an. Ab dem 26. Oktober 2025 wird die beliebte Karibikdestination mittwochs und sonntags direkt angeflogen. Während der Winterferien wird das Angebot durch eine zusätzliche Verbindung montags ergänzt. Die Langstreckenflüge von München starten diesen März mit zwei stationierten Airbus A330. Während die Sommerflugpläne Ziele wie Windhoek, Orlando und Calgary abdecken, wird Calgary im Winter 2025/26 durch Punta Cana ersetzt. Damit reagiert Discover Airlines auf die gestiegene Nachfrage nach Verbindungen in die Karibik, insbesondere seitens deutscher Reiseveranstalter. Zusammen mit bestehenden Flügen von Frankfurt nach Punta Cana wird Discover Airlines kommenden Winter tägliche Verbindungen in die Dominikanische Republik anbieten. Die Flüge zeichnen sich durch komfortable Tageszeiten beim Hinflug und Rückflüge über Nacht aus. Punta Cana bleibt eines der beliebtesten Winterreiseziele deutscher Urlauber.

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Air Astana erweitert Bordunterhaltungsangebot mit Fokus auf kasachische Kultur

Air Astana, die nationale Fluggesellschaft Kasachstans, hat eine Kooperation mit Stellar Entertainment gestartet, um das Unterhaltungsangebot während der Flüge deutlich zu erweitern. Passagiere können künftig aus einer größeren Auswahl an Filmen wählen, darunter aktuelle Blockbuster und Hollywood-Klassiker. Besondere Aufmerksamkeit wird auf die Bedürfnisse hör- und sehbeeinträchtigter Fluggäste gelegt, für die angepasste Inhalte zur Verfügung stehen. Auch die Zahl der Synchronfassungen wurde erhöht. Ein zentraler Bestandteil des neuen Programms ist die Förderung der kasachischen Kultur. Passagiere haben die Möglichkeit, Werke renommierter kasachischer Regisseure sowie Nachwuchsfilme zu entdecken. Damit unterstreicht Air Astana ihre Rolle als kultureller Botschafter Kasachstans. Die Musikauswahl an Bord wurde ebenfalls ausgebaut: 600 Alben stehen zur Verfügung, darunter traditionelle und moderne Musik kasachischer Künstler, die monatlich aktualisiert wird. Zhamilya Jaxybekova, Managerin für Bordunterhaltung bei Air Astana, betonte, dass das neue Angebot ein Unterhaltungsniveau auf höchstem Standard biete und zugleich internationale Fluggäste näher an die Musik und Geschichten Kasachstans heranführe.

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Wizz Air startet neue Strecke zwischen Wien und Sibiu

Wizz Air erweitert ihr Streckennetz und bietet ab dem 1. August 2025 Nonstopflüge zwischen Wien und Sibiu in Rumänien an. Die Flüge werden dreimal wöchentlich – montags, mittwochs und freitags – durchgeführt. Sibiu, auch bekannt als Hermannstadt, ist ein bedeutendes kulturelles Zentrum in der Region Siebenbürgen. Die Stadt zeichnet sich durch ihre gut erhaltenen mittelalterlichen Mauern, historische Sehenswürdigkeiten wie das Brukenthal-Nationalmuseum und die evangelische Kathedrale sowie ihre malerische Lage nahe der Karpaten aus. Das neue Angebot dürfte sowohl Kulturinteressierte als auch Naturfreunde ansprechen, die eine Reise in diese geschichtsträchtige Region planen. Laut Mauro Peneda, Managing Director von Wizz Air Malta, ist Wien ein zentraler Markt für die Fluggesellschaft. Mit der Einführung der Strecke nach Sibiu werde Reisenden eine neue, attraktive Möglichkeit geboten, Transsilvanien zu entdecken. Die neue Verbindung sei Teil des Plans, den Passagieren mehr günstige Reisemöglichkeiten anzubieten und das Netzwerk der Fluggesellschaft zu stärken. Auf einen Blick: Route Flugtage Start Wien – Sibiu Montag, Mittwoch, Freitag 1. August 2025

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Dänemark: KLM wegen irreführender Werbeaussagen angezeigt

Die dänische Verbraucherombudsstelle hat die Fluggesellschaft KLM wegen angeblich irreführender Werbeaussagen in einer Radiowerbung aus dem Jahr 2023 bei der Polizei angezeigt. In der fraglichen Werbung behauptete KLM, durch den Einsatz von 1 % nachhaltigem Flugkraftstoff (SAF) in allen Tickets einen bedeutenden Schritt in Richtung nachhaltigeres Reisen zu machen. Außerdem wurde Kunden die Möglichkeit geboten, zusätzlich SAF zu erwerben. Nach Auffassung der Ombudsstelle sei diese Aussage irreführend, da die Verwendung von 1 % SAF keinen bedeutenden Beitrag zur Reduzierung der negativen Auswirkungen der Luftfahrt darstelle. Die Werbung habe den Eindruck erweckt, dass nachhaltiger Flugkraftstoff eine größere Wirkung habe, als dies tatsächlich der Fall sei. Zudem sei die Information für Verbraucher unklar und ungenau gewesen, was gegen das dänische Marketinggesetz verstoße. Das dänische Recht verpflichtet Unternehmen, ihre Aussagen zu Nachhaltigkeit klar und präzise zu formulieren, um Täuschung zu vermeiden. Im Falle eines Verstoßes drohen Bußgelder, die bei erheblicher Beeinflussung der Verbraucherentscheidungen noch verschärft werden können. Der Fall unterstreicht die wachsende rechtliche Kontrolle über irreführende Werbeaussagen im Bereich Nachhaltigkeit.

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Franconia Air Service stellt Verbindungen ein und kündigt Neuausrichtung an

Die Regionalfluggesellschaft Franconia Air Service hat angekündigt, ab dem 16. Februar die Flugverbindungen von Nürnberg nach Bremen, Mönchengladbach und Wien vorübergehend einzustellen. Die Airline plant nach eigenen Angaben, den Betrieb künftig stärker auf Tagesrandzeiten auszurichten, um den Bedürfnissen der Reisenden besser gerecht zu werden. So sollen die betroffenen Strecken zu einem späteren Zeitpunkt mit Hinflügen am Morgen und Rückflügen am Abend wieder aufgenommen werden. Trotz der vorübergehenden Reduzierung des Angebots hat Franconia Air Service auch neue Pläne: Bereits einen Tag nach der Einstellung der bisherigen Verbindungen, am 17. Februar, soll eine neue Strecke ab Nürnberg eingeführt werden. Details zu dieser Verbindung wurden bislang jedoch nicht bekanntgegeben. Die Airline steht damit vor einer Neuausrichtung ihres Flugplans, die nach eigenen Angaben auf die Optimierung von Flugzeiten und die Erhöhung der Attraktivität für Geschäftsreisende abzielt. Ob die angekündigten Änderungen das Passagieraufkommen und die Wirtschaftlichkeit der Verbindungen verbessern, bleibt abzuwarten.

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Korean Air restrukturiert Führung der Tochtergesellschaften und plant Integration

Korean Air hat die Führungspositionen bei den Tochtergesellschaften Asiana Airlines, Air Seoul und Air Busan neu besetzt. Ziel der Neubesetzungen ist es, den laufenden Integrationsprozess nach der Übernahme zu vereinfachen. Song Bo-young, ehemals Leiter für Passagiervertrieb und Netzwerk bei Korean Air, wurde zum CEO von Asiana Airlines ernannt. Kim Jung-ho, Senior Vice President bei Korean Air, übernimmt die Leitung von Air Seoul, während Jeong Byeong-seop, Direktor des Passagiervertriebs, die Geschäftsführung bei Air Busan übernimmt. Die Neubesetzung erfolgt vor dem Hintergrund umfangreicher Umstrukturierungen bei Asiana Airlines. Berichten zufolge sind in den letzten Wochen zwölf Führungskräfte bei Asiana zurückgetreten und wurden durch Manager von Korean Air ersetzt. Mitarbeiter äußerten Bedenken über mögliche Veränderungen der Unternehmenskultur und die Zukunft der Marke Asiana. Laut Aussagen von Korean-Air-Vorstandsvorsitzendem Cho Won-tae soll die Marke Asiana im Zuge der Integration verschwinden. Der Prozess wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Zusätzlich plant Korean Air, die Tochtergesellschaften Air Busan und Air Seoul in die eigene Billigfluggesellschaft Jin Air zu integrieren, um den größten Low-Cost-Carrier Südkoreas zu schaffen. Der derzeitige Jin-Air-CEO Park Byung-ryul wird seine Position beibehalten. Parallel zur Umstrukturierung hat Korean Air eine neue Unternehmensanleihe in Höhe von 50 Milliarden Won (rund 33 Millionen Euro) ausgegeben, die dreifach überzeichnet war. Mit den Erlösen soll eine ältere Anleihe in Höhe von 200 Milliarden Won refinanziert werden. Dies dient dem Ziel, die finanzielle Belastung des Unternehmens zu verringern.

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