Januar 2, 2026

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Januar 2, 2026

Neues Naturpanorama von Yadegar Asisi thematisiert die Antarktis im Panometer Leipzig

Am 24. Januar 2026 findet im Panometer Leipzig die Weltpremiere des neuen Rundbildes „Antarktis“ des Künstlers Yadegar Asisi statt. Es handelt sich um das zehnte Panorama am Standort Leipzig und markiert eine Fortsetzung der erfolgreichen Naturpanorama-Serie, die zuvor Themen wie den Mount Everest oder das Great Barrier Reef behandelte. Das monumentale Kunstwerk erreicht eine Höhe von 32 Metern und präsentiert eine künstlerische Verdichtung der antarktischen Küstenlandschaft. Gezeigt wird das Zusammentreffen von Gletschern, Schelfeis und massiven Eisbergen, wobei der Künstler auf eine reduzierte und fast surreale Farbpalette setzt, um die spezifische Atmosphäre des südlichsten Kontinents einzufangen. Zusätzliche Recherchen zur Entstehung zeigen, dass Yadegar Asisi für dieses Projekt umfangreiche Expeditionen unternahm, um die Lichtverhältnisse und geologischen Strukturen vor Ort persönlich zu studieren. Das Werk ist technisch als fotorealistische Komposition angelegt, die auf tausenden Einzelaufnahmen, Zeichnungen und malerischen Elementen basiert. Diese werden digital zusammengeführt und auf riesige Stoffbahnen gedruckt, die den gesamten Innenraum des ehemaligen Gasometers ausfüllen. Neben der visuellen Darstellung wird das Erlebnis durch eine begleitende Soundkulisse und eine Lichtinszenierung ergänzt, die den Wechsel von Tag und Nacht in der Polarregion simuliert. Die Ausstellung im Umfeld des Panoramas beleuchtet zudem wissenschaftliche Aspekte wie die Geologie und die Geschichte der Antarktis-Forschung. Besucher erhalten Einblicke in das komplexe Ökosystem der Region, in dem Arten wie Pinguine, Wale und Robben trotz extremster klimatischer Bedingungen existieren. Ein besonderer Fokus liegt auf der Rolle des Krills als Nahrungsgrundlage für die antarktische Fauna. Die Schau dokumentiert darüber hinaus den künstlerischen Arbeitsprozess durch Skizzen und Fotografien aus Asisis Atelier,

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Stabilität und technologische Optimierung am Luftverkehrsstandort Hamburg

Der Flughafen Hamburg hat das Kalenderjahr 2025 mit einer Bilanz abgeschlossen, die trotz eines volatilen Marktumfelds von Beständigkeit und operativer Effizienz geprägt ist. Mit insgesamt rund 14,8 Millionen Fluggästen konnte der Flughafen das Niveau des Vorjahres halten und festigte seine Position als einer der leistungsstärksten Standorte im deutschen Luftverkehrsnetz. Besonders hervorzuheben ist dabei die Erholungsrate von 86 Prozent im Vergleich zum Referenzjahr 2019 vor Beginn der weltweiten Mobilitätseinschränkungen. Damit belegt Hamburg den Spitzenplatz unter den großen deutschen Verkehrsflughäfen, die nicht als primäre Drehkreuze wie Frankfurt oder München fungieren. Der Fokus des Managements lag im vergangenen Jahr verstärkt auf der Beschleunigung der Bodenprozesse und dem Ausbau der internationalen Konnektivität, was sich in führenden Platzierungen in europäischen Rankings widerspiegelt. Trotz der allgemeinen wirtschaftlichen Herausforderungen in der Bundesrepublik und veränderter Rahmenbedingungen im innerdeutschen Flugverkehr verzeichnete der Flughafen eine robuste Nachfrage. Laut Christian Kunsch, dem Vorsitzenden der Geschäftsführung, ist dieses Ergebnis unter den gegebenen Voraussetzungen als Erfolg zu werten. Die Struktur der Reisenden zeigt dabei ein klares Bild: Etwa 77 Prozent der Passagiere nutzen den Hamburger Flughafen für private Zwecke. Innerhalb dieser Gruppe stellen die 25 bis 34-Jährigen die signifikanteste Alterskohorte dar. Eine leichte Belebung war im Segment der Geschäftsreisen zu beobachten, dessen Anteil von 21 auf 23 Prozent anstieg. Dennoch bleibt dieser Bereich weiterhin spürbar hinter den historischen Höchstständen zurück, was auf veränderte Kommunikationsgewohnheiten in der Arbeitswelt hindeutet. Effizienzsteigerung in der Abfertigung und Passagierlogistik Ein zentraler Aspekt der Strategie im Jahr 2025 war die Optimierung der Zeitabläufe innerhalb der Terminals. Berit Schmitz, Geschäftsführerin

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Markteintritt im Nahen Osten: Basra Airlines erhält offizielle Fluglizenz

Die neu gegründete Fluggesellschaft Basra Airlines hat den Zertifizierungsprozess durch die irakische Zivilluftfahrtbehörde (Iraqi Civil Aviation Authority, ICAA) erfolgreich abgeschlossen. Mit der Erteilung des Luftverkehrsbetreiberzeugnisses (Air Operator Certificate, AOC) unter der Registriernummer 011 ist das Unternehmen nun offiziell autorisiert, den kommerziellen Flugbetrieb aufzunehmen. Dieser Schritt markiert das Ende einer mehrjährigen Vorbereitungsphase, in der die technische und betriebliche Übereinstimmung mit den nationalen Sicherheitsstandards geprüft wurde. Die Airline strebt an, die Anbindung der wirtschaftlich bedeutenden Region im Südirak an internationale Märkte zu verbessern. Hintergrund der Gründung von Basra Airlines ist die steigende Nachfrage nach Transportkapazitäten im Umfeld der irakischen Erdöl- und Gasindustrie. Basra gilt als ökonomisches Zentrum des Landes und verfügt mit dem internationalen Flughafen Basra über eine strategisch wichtige Infrastruktur. Bisher wurde der Markt primär von der staatlichen Iraqi Airways und einigen ausländischen Anbietern bedient. Die neue Fluggesellschaft plant, durch eine moderne Flotte und flexible Flugpläne Marktanteile im Geschäftsreiseverkehr sowie im regionalen Frachtsegment zu gewinnen. Branchenbeobachter sehen in der Lizenzvergabe ein Signal für die fortschreitende Liberalisierung des irakischen Luftfahrtsektors. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der irakischen Verkehrsbehörden deuten darauf hin, dass Basra Airlines für den operativen Start auf Leasing-Modelle bei der Flugzeugbeschaffung setzt. Im Fokus stehen dabei Kurz- und Mittelstreckenmaschinen, die Ziele innerhalb der Golfregion sowie wichtige Knotenpunkte in der Türkei und Ägypten anbinden können. Die technische Wartung soll nach internationalen Richtlinien erfolgen, um die notwendigen Sicherheitszertifikate für den Einflug in europäische und asiatische Lufträume zu erhalten. Die ICAA betonte im Rahmen der Lizenzübergabe, dass die Einhaltung der strengen Aufsichtskriterien eine Grundvoraussetzung

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Historischer Passagierrekord am Flughafen Nürnberg zum 70. Jubiläum

Der Flughafen Nürnberg hat das Kalenderjahr 2025 mit einem bedeutenden historischen Erfolg abgeschlossen und eine neue Bestmarke in seiner sieben Jahrzehnte umspannenden Geschichte aufgestellt. Am Silvestertag wurde mit dem Erreichen von 4,5 Millionen Fluggästen der bisherige Rekord aus dem Jahr 2018 übertroffen, was die Position des fränkischen Luftverkehrsknotenpunkts im nationalen Vergleich massiv stärkt. Während der deutsche Luftverkehrsmarkt insgesamt eine eher verhaltene Erholung zeigt, verzeichnete Nürnberg im Vergleich zum Vorjahr ein Wachstum von zwölf Prozent. Dieser Aufwärtstrend ist primär auf eine konsequente Erweiterung des touristischen Angebots sowie die strategische Zusammenarbeit mit Low-Cost-Anbietern zurückzuführen. Mit der Stationierung weiterer Flugzeuge und der Aufnahme neuer internationaler Verbindungen für das Jahr 2026 stellt der Flughafen die Weichen für eine Fortsetzung dieses Expansionskurses und festigt seine Rolle als zentrales Tor für die Metropolregion. Die feierliche Begrüßung des Rekordpassagiers fand am Vormittag des 31. Dezember 2025 statt. Petra Beer und Waldemar Strzelczyk, ein Paar aus der Nähe von Erlangen, wurden am Check-in-Schalter für den Corendon Airlines Flug XR563 nach Gran Canaria überrascht. Als Anerkennung für diesen Meilenstein erhielten die Reisenden einen Gutschein für die kostenfreie Nutzung der exklusiven Dürer Lounge über einen Zeitraum von 4,5 Jahren. Der Zeitpunkt des Rekords unterstreicht die Bedeutung des touristischen Winterverkehrs, der neben der klassischen Sommersaison zu einer stabilen Säule des operativen Geschäfts geworden ist. Die Kanarischen Inseln zählen dabei traditionell zu den nachfragestärksten Destinationen im Winterflugplan der Region. Wachstumsdynamik weit über dem Bundesdurchschnitt Die statistische Auswertung des Jahres 2025 verdeutlicht die Sonderrolle, die der Airport Nürnberg derzeit im deutschen Markt einnimmt.

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Ryanair verkündet strategische Fokusziele für das Reisejahr 2026

Der europäische Luftverkehrsmarkt bereitet sich auf eine signifikante Kapazitätsausweitung im Jahr 2026 vor. Der irische Low-Cost-Carrier Ryanair hat zum Jahreswechsel eine Liste von fünf Schlüsselzielen veröffentlicht, die durch massive Investitionen in neue Basen und Streckennetze im kommenden Sommerflugplan eine zentrale Rolle spielen werden. Besonders im Fokus steht dabei die albanische Hauptstadt Tirana, wo das Unternehmen im April 2026 eine neue Basis mit drei stationierten Flugzeugen eröffnet. Mit geplanten 450 Flügen pro Woche auf 33 Routen festigt die Airline ihre Marktführerschaft in Südosteuropa und reagiert damit auf die steigende Nachfrage nach Zielen abseits der klassischen westeuropäischen Metropolen. Neben Albanien baut Ryanair seine Präsenz in Nordafrika und Osteuropa deutlich aus. In Marokkos Hauptstadt Rabat wird ebenfalls eine neue Basis mit zwei Flugzeugen etabliert, wodurch das Angebot auf 20 Routen anwächst. In Bratislava, der Hauptstadt der Slowakei, verzeichnet das Unternehmen ein Rekordwachstum der Kapazitäten um 70 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, was insgesamt 33 Verbindungen entspricht. Diese Expansion ist Teil einer breiteren Strategie, die darauf abzielt, Sekundärflughäfen zu stärken und durch Kosteneffizienz im operativen Betrieb Marktanteile gegenüber staatlichen Fluggesellschaften zu gewinnen. Auch die polnische Ostseeküste profitiert von diesem Kurs: In Danzig wird das Angebot auf 43 Strecken erweitert, womit die Region Pommern enger an den europäischen Binnenmarkt angebunden wird. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass dieser Expansionsschritt eng mit der Auslieferung neuer Boeing 737-8200 „Gamechanger“-Maschinen verknüpft ist. Diese Flugzeuge bieten mehr Sitzplätze bei geringeren Treibstoffkosten pro Passagier, was die aggressive Preisstrategie des Unternehmens stützt. Branchenexperten weisen darauf hin, dass insbesondere Ziele wie Pescara an der

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Strategische Anteilsreduzierung der Großbank UBS bei der Fluggesellschaft Air France-KLM

Die Schweizer Großbank UBS hat ihre finanzielle Beteiligung am europäisch-internationalen Luftfahrtkonzern Air France-KLM signifikant verringert. Wie aus aktuellen Pflichtmitteilungen hervorgeht, reduzierte das Institut seinen Anteil am Aktienkapital von zuvor 5,31 Prozent auf nunmehr 3,56 Prozent. Parallel dazu sank der Stimmrechtsanteil der Bank an der Dachgesellschaft der Marken Air France und KLM Royal Dutch Airlines von 3,77 Prozent auf 2,53 Prozent. Dieser Schritt erfolgte im Rahmen von außerbörslichen Transaktionen mit nicht näher benannten Vertragspartnern. Die Verschiebung der Besitzverhältnisse fällt in eine Phase, in der sich die gesamte europäische Luftfahrtbranche nach Jahren der staatlichen Stützungsmaßnahmen und restriktiven Kapitalvorgaben in einem Prozess der finanziellen Neuausrichtung befindet. Analysten sehen in der Entscheidung der UBS sowohl ein mögliches Gewinnmitnahmeszenario als auch eine strategische Portfolioanpassung vor dem Hintergrund einer sich wandelnden Aktionärsstruktur innerhalb des französisch-niederländischen Konzerns. Hintergründe der Kapitaltransaktion und Marktmechanismen Die Reduzierung der Anteile durch die UBS erfolgt über sogenannte Off-Market-Transaktionen. Im Gegensatz zum Handel über öffentliche Börsenplätze erlauben diese direkten Abschlüsse zwischen institutionellen Investoren die Übertragung großer Aktienpakete, ohne den aktuellen Börsenkurs durch massives Angebot unmittelbar unter Druck zu setzen. Dass die Identität der Käufer nicht offengelegt wurde, ist in derartigen Finanzkreisen üblich, solange die Erwerber keine meldepflichtigen Schwellenwerte überschreiten. Für Air France-KLM bedeutet dieser Rückzug eines bedeutenden institutionellen Anlegers eine Veränderung im Streubesitz, die jedoch aufgrund der stabilen Beteiligungen anderer Großaktionäre keine unmittelbare Gefahr für die strategische Ausrichtung darstellt. Die UBS agiert in diesem Kontext häufig nicht nur als Eigeninvestor, sondern verwaltet Anteile auch im Auftrag von Kunden oder im Rahmen von komplexen

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Flughafen Düsseldorf erreicht Passagierrekord zum Jahresabschluss

Der Flughafen Düsseldorf hat am Silvestermorgen 2025 die Marke von 21 Millionen Fluggästen innerhalb eines Kalenderjahres überschritten. Ein Ehepaar, das über Abu Dhabi nach Thailand reisen wollte, wurde beim Check-in für einen Flug der Fluggesellschaft Etihad Airways als Jubiläumspassagiere empfangen.  Als Anerkennung überreichte das Flughafenmanagement Gutscheine für Gastronomie, Shopping sowie Flugreisen und gewährte Zugang zur exklusiven Open Sky Lounge. Flughafenchef Lars Redeligx wertete das Erreichen dieser Marke als klares Zeichen für die fortschreitende Erholung des Standortes nach der Pandemie, nachdem im vorangegangenen Jahr 2024 rund 20 Millionen Reisende gezählt worden waren. Trotz eines wirtschaftlich anspruchsvollen Marktumfelds und gestiegener Betriebskosten ist es dem größten Flughafen Nordrhein-Westfalens gelungen, seine operativen Abläufe zu stabilisieren. Zusätzliche Branchenanalysen zeigen, dass insbesondere die hohe Nachfrage im Segment der Urlaubsreisen sowie der Ausbau des Langstreckennetzes maßgeblich zu diesem Wachstum beigetragen haben. Die Stationierung zusätzlicher Flugzeuge durch Partner wie Eurowings und die verstärkte Präsenz von Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten haben die Kapazitäten am Standort Düsseldorf im Vergleich zum Vorjahr deutlich erhöht. Der Flughafen festigt damit seine Position als drittgrößtes Drehkreuz in Deutschland hinter Frankfurt und München. Für das Jahr 2026 plant die Flughafenverwaltung eine Fortsetzung dieses Wachstumskurses. Investitionen in die Abfertigungsinfrastruktur und die Digitalisierung der Kontrollprozesse sollen das Reiseerlebnis weiter optimieren und die Effizienz steigern. Statistiken der Luftverkehrswirtschaft belegen, dass Düsseldorf insbesondere von der starken Kaufkraft im Einzugsgebiet profitiert, was den Standort für internationale Carrier attraktiv macht. Dennoch steht das Unternehmen vor Herausforderungen, wie etwa den bundesweiten Diskussionen um Luftverkehrsabgaben und regulatorische Rahmenbedingungen, die die Kostenstrukturen im

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Brussels Airlines führt afrikanische Menüs auf Langstreckenflügen ein

Brussels Airlines setzt ab Januar 2026 auf eine Erweiterung des kulinarischen Angebots und integriert regional inspirierte Gerichte aus dem subsaharischen Afrika in den Bord-Service. Die Fluggesellschaft, die innerhalb der Lufthansa Group als spezialisierter Anbieter für den afrikanischen Kontinent fungiert, bedient derzeit 18 Destinationen in dieser Region. Ziel der Maßnahme ist es, die Verbindung zum afrikanischen Markt durch authentische Geschmacksrichtungen und traditionelle Kochtechniken zu vertiefen. Die neuen Menüoptionen werden auf Langstreckenflügen von Afrika nach Brüssel angeboten und ergänzen die bestehende Auswahl an Bord. Das Verpflegungskonzept sieht regelmäßig wechselnde Gerichte vor, die auf lokalen Zutaten basieren. In der Business Class wird zum Auftakt ein nach südafrikanischer Art geschmortes „Cape Malay Chicken“ mit Cashewnüssen, Mango und Koriander serviert. Passagiere der Economy Class erhalten unter anderem „Cod Mbongo“, ein traditionelles Fischgericht aus Kamerun. Laut Produktmanagement der Fluggesellschaft sollen diese Anpassungen dazu beitragen, den Aufenthalt an Bord individueller zu gestalten und Reisenden entweder einen letzten Geschmack ihrer Heimat oder eine kulinarische Einstimmung auf ihr Ziel zu bieten. Die Zubereitung der Speisen wurde dabei speziell auf die Bedingungen in der Kabine und die logistischen Anforderungen des Flugbetriebs abgestimmt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Brussels Airlines mit dieser Strategie ihre Marktanteile auf den profitablen Afrika-Routen gegen Mitbewerber wie Air France und Ethiopian Airlines verteidigen will. Das Unternehmen investiert derzeit massiv in die Modernisierung des Kabinenprodukts und der Bodeninfrastruktur. Neben der Erneuerung des Geschirrs und optimierten Serviceabläufen ist für den Sommer 2026 die Eröffnung einer neuen Flughafen-Lounge in Brüssel geplant. Während auf Flügen ab Belgien weiterhin belgische Sterneküche im

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Strategische Neuausrichtung im US-Regionalflugverkehr durch Beteiligung von American Airlines

Die amerikanische Luftfahrtlandschaft erlebt eine Verschiebung in der Zusammenarbeit zwischen großen Netzwerk-Fluggesellschaften und ihren regionalen Partnern. American Airlines hat offiziell eine Minderheitsbeteiligung an der Republic Airways Holdings erworben und damit einen Trend gefestigt, der die finanzielle Verflechtung innerhalb der Branche massiv vorantreibt. Diese Entwicklung folgt unmittelbar auf den Zusammenschluss von Republic Airways mit Mesa Airlines im November 2025, wodurch das weltweit größte Flottennetzwerk für Embraer-Regionaljets entstanden ist. Durch den Erwerb von rund 9,7 Millionen Aktien hält American Airlines nun einen Anteil von 20,8 Prozent an dem neu geformten Branchenriesen. Dieser Schritt signalisiert das Bestreben der großen Fluggesellschaften, sich in einem volatilen Marktumfeld langfristigen Zugriff auf Zubringerkapazitäten zu sichern und die operative Stabilität an ihren wichtigsten Drehkreuzen zu gewährleisten. Hintergründe der Fusion von Republic und Mesa Der Weg für den Einstieg von American Airlines wurde durch die Konsolidierung der regionalen Anbieter geebnet. Im April 2025 kündigten Republic Airways und die Mesa Air Group ihre Fusionsabsichten an, die schließlich nach der Zustimmung der Aktionäre am 25. November 2025 vollzogen wurden. Unter dem neuen Dach der Republic Airways Holdings entstand ein Unternehmen, das über eine Flotte von rund 310 Flugzeugen der Typen Embraer 170 und 175 verfügt. Mit mehr als 1.300 täglichen Abflügen bedient die Gruppe über 100 Ziele in den USA, Kanada, der Karibik und Mexiko. Die Fusion war eine strategische Antwort auf den zunehmenden Kostendruck und den Mangel an qualifiziertem Personal im regionalen Sektor. Während Republic Airways weiterhin Flüge für American, Delta und United im Rahmen bestehender Kapazitätskaufverträge durchführt, operiert Mesa

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Rechtsstreit um Vorstandszusammensetzung bremst Modernisierungskurs bei Thai Airways

Die thailändische Fluggesellschaft Thai Airways International (TG) sieht sich mit einer schwerwiegenden Führungskrise konfrontiert, die weitreichende Konsequenzen für ihre künftige Flottenstrategie und infrastrukturelle Entwicklung nach sich zieht. Ein gerichtlicher Beschluss vom 23. Dezember 2025 hat die Befugnisse des neu gewählten Vorstands vorerst ausgesetzt, wodurch das Unternehmen in zentralen Entscheidungsprozessen handlungsunfähig geworden ist. Infolgedessen stehen derzeit das Leasing von zehn zusätzlichen Boeing 787-Widebodies, ein milliardenschweres Wartungsprojekt am Flughafen Utapao sowie die dringend benötigte Erneuerung der IT-Systeme still. Da keine zeichnungsberechtigten Vorstandsmitglieder für die Unterzeichnung der entsprechenden Verträge zur Verfügung stehen, drohen Verzögerungen, die die Position der Airline im internationalen Wettbewerb schwächen könnten. Eine gerichtliche Anhörung am 6. Januar 2026 soll klären, ob die Beschlüsse der vorangegangenen Hauptversammlung rechtmäßig waren und die Handlungsfähigkeit wiederhergestellt werden kann. Hintergründe der juristischen Auseinandersetzung Der aktuelle Stillstand ist das Resultat einer tiefgreifenden Meinungsverschiedenheit zwischen dem Management, dem thailändischen Finanzministerium und einer Gruppe von Aktionären. Auf der Jahreshauptversammlung am 19. Dezember 2025 wurde beschlossen, die Anzahl der Vorstandsmitglieder von elf auf 15 zu erhöhen. Dieser Schritt sollte dem thailändischen Finanzministerium ermöglichen, durch die Ernennung von acht neuen Direktoren wieder eine stärkere Kontrolle über die Fluggesellschaft zu erlangen, nachdem diese im Zuge der COVID-19-Pandemie und eines umfassenden Sanierungsverfahrens ihre Rolle als Staatsunternehmen offiziell verloren hatte. Das Finanzministerium hält derzeit noch rund 47,9 Prozent der Anteile. Kritische Stimmen aus dem Aktionärskreis unter der Führung von Dr. Jermsak Pintong legten unmittelbar nach der Abstimmung Widerspruch ein. Sie werfen dem Unternehmen vor, dass die rein elektronisch abgehaltene Versammlung nicht den rechtlichen

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