Januar 8, 2026

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Januar 8, 2026

Rekordergebnis in München: Flughafen verzeichnet stärksten Zuwachs im deutschsprachigen Raum

Der Flughafen München hat das Geschäftsjahr 2025 mit einer Bilanz abgeschlossen, die ihn als wachstumsstärkstes Luftverkehrsdrehkreuz im deutschsprachigen Raum bestätigt. Insgesamt nutzten 43,4 Millionen Passagiere den bayerischen Airport, was einer Steigerung von 4,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Damit legte München in absoluten Zahlen um 1,8 Millionen Fluggäste zu. Wesentliche Triebkräfte dieser Entwicklung waren der Europaverkehr sowie der Langstreckensektor, der ein Plus von 8,5 Prozent verbuchte. Die durchschnittliche Sitzplatzauslastung stieg auf 80,9 Prozent, während das Streckennetz auf 232 Ziele weltweit anwuchs. Neben dem Personenverkehr verzeichnete das Frachtgeschäft eine signifikante Belebung. Das Luftfrachtaufkommen stieg um rund 10 Prozent auf 340.000 Tonnen und übertraf damit erstmals wieder das Niveau von vor der Pandemie um zwei Prozent. Insgesamt bedienten 96 Fluggesellschaften den Standort regelmäßig. Jost Lammers, Vorsitzender der Geschäftsführung, betonte die Funktion des Flughafens als Wirtschaftsmotor für Bayern, der nicht nur zehntausende Arbeitsplätze sichert, sondern auch als zentraler Cargo-Hub für die exportorientierte Industrie fungiert. Die Zahl der Flugbewegungen stieg parallel zum Passagieraufkommen um drei Prozent auf rund 337.000 Starts und Landungen. Im Bereich der operativen Effizienz konnte der Flughafen München seine Pünktlichkeitswerte auf über 75 Prozent steigern und gehört damit zu den drei pünktlichsten Großdrehkreuzen in Europa. Ein entscheidender Faktor hierfür ist die technische Aufrüstung der Sicherheitskontrollen. Im Terminal 2 wurde die Umstellung auf moderne CT-Scanner bereits vollständig abgeschlossen. Diese Technologie ermöglicht es 95 Prozent der Reisenden, die Kontrolle in unter zehn Minuten zu passieren. Der Freistaat Bayern unterstützt diese Modernisierung mit Investitionen von über 45 Millionen Euro. Bis zum Sommer 2026 soll

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Ausbau des Flugplans: Neue Direktverbindung von Klagenfurt nach Skiathos

Der Flughafen Klagenfurt erweitert in Zusammenarbeit mit dem Kärntner Reiseveranstalter Springer Reisen sein Portfolio für die Sommersaison 2026. Ab dem 21. August 2026 wird die griechische Insel Skiathos erstmals direkt von der Kärntner Landeshauptstadt aus angeflogen. Die wöchentlichen Rotationen finden immer freitags statt und werden bis zum 25. September 2026 angeboten. Als operativer Partner für diese Strecke fungiert die Fluggesellschaft Avantiair, die auf der Route moderne Regionalflugzeuge einsetzt. Diese zeitliche Planung zielt insbesondere auf Urlauber ab, die die letzten Wochen der Sommerferien für eine Reise in die Ägäis nutzen möchten. Zusätzlich zur neuen Destination Skiathos wird die im Vorjahr erfolgreich etablierte Verbindung nach Paros fortgeführt. Diese Flüge starten bereits am 16. Mai 2026 und werden bis Anfang Juli jeweils samstags durchgeführt. Durch einen organisierten privaten Schiffstransfer wird zudem die Nachbarinsel Naxos in das Programm integriert, was die Flexibilität für Inselhopping-Urlauber erhöht. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, wertet die Erweiterung als Vertrauensbeweis in den Standort und als wichtiges Signal für die Stärkung des regionalen Flugverkehrs in Kärnten, der zuletzt durch die Konsolidierung des Liniennetzes unter Druck geraten war. Recherchen im touristischen Umfeld zeigen, dass Skiathos als Teil der nördlichen Sporaden über eine spezielle Infrastruktur verfügt. Der dortige Flughafen „Alexandros Papadiamantis“ ist für seine kurze Landebahn bekannt, was den Einsatz von spezialisiertem Fluggerät und erfahrenen Besatzungen wie jenen von Avantiair erforderlich macht. Springer Reisen setzt mit diesem Nischenangebot bewusst auf Ziele abseits des Massentourismus, um die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den benachbarten Flughäfen Graz und Ljubljana zu sichern. Die Strategie, kleinere griechische Inseln

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Rauchentwicklung am Flughafen Bremen führt zu massiven Verzögerungen im Abflugverkehr

Am Donnerstagmorgen ist es am Flughafen Bremen gegen 8:30 Uhr zu einem Zwischenfall in einem abgeschlossenen Generatorenraum gekommen. Eine starke Rauchentwicklung löste umgehend die installierten Sicherheitsvorkehrungen aus. Infolgedessen wurde eine separate Notstromversorgung aktiviert, um die essenziellen Funktionen des Flugbetriebs aufrechtzuerhalten. Während ankommende Flüge weiterhin planmäßig landen konnten, kam es im Abflugbereich zu erheblichen Störungen. Da die Stromversorgung für die Sicherheitskontrollen der Passagiere zeitweise ausfiel, konnten abfliegende Maschinen nur mit deutlicher Verzögerung oder vorerst gar nicht starten. Bei dem Vorfall wurde ein Elektriker des Flughafens verletzt. Der Mitarbeiter war zum Zeitpunkt der Rauchentwicklung im technischen Bereich tätig und musste vor Ort medizinisch versorgt werden. Die Feuerwehr der Stadt Bremen rückte mit einem Großaufgebot an, um den Brandherd im technischen Bereich zu lokalisieren und eine weitere Ausbreitung des Rauchs zu verhindern. Nach ersten Erkenntnissen der Polizei und der Flughafenfeuerwehr kann eine Fremdeinwirkung zum jetzigen Zeitpunkt ausgeschlossen werden; man geht von einem technischen Defekt in der elektrischen Anlage aus. Zusätzliche Recherchen ergaben, dass die betroffenen Terminals teilweise geräumt werden mussten, um eine Gefährdung der Fluggäste durch die Rauchausbreitung auszuschließen. Der Betreiber des Flughafens arbeitete unter Hochdruck an der Wiederherstellung der regulären Stromversorgung für die Kontrollstellen. Da Bremen ein wichtiger Knotenpunkt für den Regionalverkehr und Zubringerflüge zu großen Drehkreuzen wie Frankfurt und München ist, wirkten sich die Verzögerungen auch auf das europäische Flugnetz aus. Passagiere wurden gebeten, ihren Flugstatus vor der Anreise online zu prüfen, da die Abfertigungsprozesse im Laufe des Tages nur schrittweise wieder hochgefahren werden konnten. Die genaue Schadenshöhe an den technischen

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Asky Airlines plant Langstreckenverbindung zwischen Togo und Europa

Die in Lomé ansässige Fluggesellschaft Asky Airlines bereitet eine strategische Neuausrichtung vor und plant den Einstieg in das Langstreckengeschäft. Nach Angaben der African Airlines Association (AFRAA) beabsichtigt der Carrier aus Togo, noch im Laufe des Jahres 2026 erstmals Verbindungen nach Europa anzubieten. Als erste europäische Destination wurde die französische Hauptstadt Paris ausgewählt. Um dieses Vorhaben operativ umsetzen zu können, wird die bisher ausschließlich aus Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen des Typs Boeing 737 bestehende Flotte um zwei Großraumflugzeuge erweitert. Das Unternehmen favorisiert dabei die Boeing 787-8, bekannt als Dreamliner, um eine effiziente Bedienung der neuen Route zu gewährleisten. Bei der Beschaffung der neuen Flugzeuge greift Asky Airlines auf die Unterstützung ihres strategischen Partners Ethiopian Airlines zurück. Die größte Fluggesellschaft Afrikas hält einen Anteil von 24,9 Prozent an der togoischen Airline und fungiert als technischer sowie betrieblicher Berater. Die Verhandlungen über das Leasing oder den Kauf der Dreamliner werden gemeinsam geführt, um Synergieeffekte bei Wartung und Pilotenausbildung zu nutzen. Parallel zum Ausbau der Langstrecke treibt Asky Airlines auch das Wachstum ihres regionalen Netzwerks voran. Die bestehende Flotte von Boeing 737 soll bis Ende des laufenden Jahres auf insgesamt 15 Maschinen aufgestockt werden, um die Zubringerfunktion zum Drehkreuz in Lomé zu stärken. Zusätzliche Recherchen in Branchendiensten zeigen, dass dieser Expansionsschritt Teil einer größeren Strategie ist, Lomé als zentralen Luftverkehrsknotenpunkt in Westafrika zu etablieren. Bisher wird die Strecke zwischen Togo und Paris hauptsächlich von Air France bedient. Mit dem Markteintritt von Asky Airlines entsteht neuer Wettbewerb auf einer der wichtigsten Verkehrsachsen zwischen Westafrika und Europa.

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Ehemaliger Kabinenchef von Scoot wegen systematischer Unterschlagung vor Gericht

Ein ehemaliger leitender Flugbegleiter der singapurischen Billigfluggesellschaft Scoot muss sich wegen langjähriger Veruntreuung von Firmengeldern verantworten. Der 31-jährige Mann hat nach aktuellen Ermittlungsstand zwischen Juli 2023 und März 2025 bei insgesamt 366 Vorfällen Bargeld aus dem Bordverkauf unterschlagen. Die Gesamtsumme der entwendeten Gelder beläuft sich auf nahezu 40.000 Singapur-Dollar, was etwa 26.600 Euro entspricht. Die Unterschlagungen betrafen die täglichen Einnahmen aus dem Verkauf von Verpflegung und Getränken an Bord der Maschinen. Vor Gericht bekannte sich der ehemalige Kabinenchef bereits in einem zentralen Anklagepunkt schuldig, während weitere Vorwürfe im Rahmen der Strafzumessung berücksichtigt werden sollen. Die Untersuchung der Tatserie ergab, dass der Mann ursprünglich zwei Taschen mit Bargeldeinnahmen verloren hatte. Aus Furcht vor disziplinarischen Konsequenzen und nachdem der initiale Verlust unbemerkt geblieben war, begann er systematisch, weitere Einnahmen einzubehalten, um sein Handeln zu verschleiern oder persönliche Engpässe zu überbrücken. Dieser Fall verdeutlicht Schwachstellen in den internen Kontrollsystemen für Bargeldtransfers bei Bordverkäufen, die über einen Zeitraum von fast zwei Jahren nicht griffen. Die Fluggesellschaft Scoot, eine Tochtergesellschaft von Singapore Airlines, bestätigte inzwischen offiziell, dass das Arbeitsverhältnis mit dem Beschuldigten bereits beendet wurde, gab jedoch unter Verweis auf das laufende Verfahren keine Details zu künftigen Sicherheitsanpassungen bekannt. Zusätzliche Recherchen im Umfeld der singapurischen Justiz zeigen, dass das Strafmaß für Untreue in einem Vertrauensverhältnis im Stadtstaat Singapur empfindliche Gefängnisstrafen und hohe Geldstrafen vorsehen kann. Der Vorfall wirft zudem ein Licht auf die operative Abwicklung von Low-Cost-Carriern, die zur Gewinnmaximierung stark auf Nebeneinnahmen durch den Verkauf von Speisen und Produkten an Bord angewiesen sind. Branchenkenner

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Embraer übertrifft Auslieferungsziele für das Geschäftsjahr 2025

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat das Jahr 2025 mit einem deutlichen Wachstum abgeschlossen und seine eigene Gesamtprognose übertroffen. Insgesamt lieferte das Unternehmen 244 Flugzeuge in den Sparten Geschäftsreiseflugzeuge, Verkehrsflugzeuge sowie Verteidigung und Sicherheit aus. Im Vergleich zum Vorjahr, in dem 206 Einheiten übergeben wurden, entspricht dies einer Steigerung um rund 18 Prozent. Damit liegt das Ergebnis über der ursprünglich kommunizierten Zielspanne von 222 bis 240 Maschinen. Das Unternehmen festigt damit seine Position als weltweit drittgrößter Hersteller von Zivilflugzeugen hinter Airbus und Boeing. Den stärksten Beitrag zum Unternehmenserfolg leistete das Segment der Executive Aviation. Hier stiegen die Auslieferungszahlen von 130 auf 155 Business Jets, was punktgenau dem oberen Ende der Prognose entsprach. Besonders die Nachfrage nach größeren Modellen der Praetor-Serie sowie den erfolgreichen Phenom-Leichtjets trieb das Ergebnis voran. Analysten führen diesen Erfolg auf die hohe Marktakzeptanz der technischen Ausstattung und die vergleichsweise stabilen Lieferketten in Brasilien zurück, während Wettbewerber in Nordamerika und Europa teils mit erheblichen Verzögerungen bei Zulieferteilen zu kämpfen hatten. In der kommerziellen Luftfahrt verzeichnete Embraer ein moderateres Wachstum. Mit 78 ausgelieferten Maschinen, primär aus der E2-Familie, lag das Segment am unteren Ende der Erwartungen. Trotz der stabilen Nachfrage nach Regionaljets im Bereich von 70 bis 150 Sitzen bremsen Kapazitätsengpässe bei Triebwerksherstellern die Ausweitungspläne. Demgegenüber steht eine dynamische Entwicklung im Bereich Defense & Security: Die Auslieferungen stiegen von drei auf elf Maschinen. Hier steht vor allem das Transportflugzeug C-390 Millennium im Fokus, das im Jahr 2025 weitere Exportaufträge aus europäischen NATO-Staaten wie den Niederlanden und Österreich sichern konnte, was

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eroflot Group meldet Erfolg bei Triebwerkswartung und plant Expansionsschritte

Die russische Luftfahrtindustrie unternimmt signifikante Schritte zur technologischen Unabhängigkeit von westlichen Wartungsdienstleistern. Die Aeroflot-Gruppe gab bekannt, dass sie die erste eigenständige Überholung von drei Triebwerken des Typs CFM International CFM56-5B erfolgreich abgeschlossen hat. Diese Triebwerke sind das Herzstück der Airbus A320-200-Flotte des nationalen Flagcarriers. Die Durchführung der komplexen Instandsetzungsarbeiten erfolgte durch AeroTrustTechnics, eine spezialisierte Tochtergesellschaft des Konzerns, die sich auf die Triebwerkswartung konzentriert. Parallel zu diesen technischen Fortschritten kündigte Konzernchef Sergei Aleksandrovsky weitreichende Infrastrukturprojekte an, darunter die Eröffnung eines eigenen, großangelegten Werks zur Triebwerksinstandsetzung bis Ende 2027. Flankiert werden diese Maßnahmen durch Pläne zur Kapazitätserweiterung mittels Wet-Lease-Abkommen im kommenden Jahr, um der stabilen Inlandsnachfrage gerecht zu werden. Technologische Herausforderungen und operative Lösungen Der Abschluss der Überholungen an den CFM56-5B-Triebwerken markiert einen Wendepunkt für die operative Kontinuität der russischen Zivilluftfahrt. Seit dem Jahr 2022 ist der Zugang zu den globalen Wartungszentren der Originalhersteller sowie der Bezug von zertifizierten Ersatzteilen für Triebwerke von CFM International und Pratt & Whitney aufgrund internationaler Handelsbeschränkungen unterbunden. Dies zwang russische Fluggesellschaften dazu, interne Kompetenzen im Bereich des High-Tech-Engineerings massiv auszubauen. Die CFM56-Serie gilt weltweit als eines der meistgenutzten Triebwerke in der Kurz- und Mittelstreckenluftfahrt, weshalb die Fähigkeit zur eigenständigen Generalüberholung essentiell für den Erhalt der Flugfähigkeit der verbliebenen westlichen Bestandsflotte ist. Die Arbeiten bei AeroTrustTechnics umfassten nach Brancheninformationen nicht nur die reguläre Wartung, sondern auch komplexe Reparaturen an Heißteilen der Triebwerke sowie die Überholung der Niederdruckturbinen. Um die strengen Sicherheitsstandards zu erfüllen, mussten spezielle Prüfstände und Werkzeuge teilweise im Inland entwickelt oder über alternative Bezugswege beschafft

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Sicherheitsdienstleister Securitas übernimmt Luftsicherheitskontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar

Zum 1. Januar 2026 hat der Sicherheitskonzern Securitas die Durchführung der Fluggast- und Gepäckkontrollen am Flughafen Erfurt-Weimar übernommen. Die Beauftragung erfolgte durch das Bundesministerium des Innern und für Heimat (BMI), welches für die Sicherheit im Luftraum und an den deutschen Verkehrsflughäfen zuständig ist. Der neu geschlossene Vertrag sichert die Zusammenarbeit zunächst bis Ende 2030, wobei eine Option auf eine Verlängerung um ein weiteres Jahr vereinbart wurde. Für den Thüringer Regionalflughafen bedeutet dieser Wechsel einen neuen Abschnitt in der operativen Sicherheitsstruktur, nachdem zuvor andere Dienstleister im Auftrag der Bundespolizei tätig waren. Das Sicherheitskonzept am Standort Erfurt sieht den Einsatz von rund 35 qualifizierten Luftsicherheitskontrollkräften vor. Um einen reibungslosen Übergang im laufenden Flugbetrieb zu gewährleisten, übernimmt Securitas das Bestandspersonal des bisherigen Dienstleisters. Zusätzlich kündigte das Unternehmen an, lokales Personal neu auszubilden, um die geforderten Kapazitäten und Qualitätsstandards langfristig sicherzustellen. Der offizielle Startschuss für die neue Kooperation erfolgte am Montag im Rahmen eines Vor-Ort-Termins, an dem Vertreter der Geschäftsführung von Securitas, der Flughafen Erfurt GmbH sowie der Bundespolizeiinspektion Erfurt teilnahmen. Zusätzliche Recherchen im Branchenumfeld verdeutlichen, dass Securitas mit diesem Auftrag seine Marktposition an deutschen Verkehrsflughäfen weiter festigt. Das Unternehmen ist bereits an bedeutenden Drehkreuzen wie Frankfurt am Main engagiert, wo es ebenfalls für die Luftsicherheit verantwortlich zeichnet. Die Übernahme in Erfurt erfolgt in einer Phase, in der die Anforderungen an die Abfertigungstechnologie und die Qualifikation des Personals stetig steigen. Durch die Ausbildung vor Ort soll die regionale Verbundenheit des Dienstleisters gestärkt und eine stabile Personaldecke für die kommenden Reisesaisonen geschaffen werden. Für die

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Hundert Jahre amerikanische Luftfahrtgeschichte: American Airlines leitet Feierlichkeiten zum Firmenjubiläum ein

Mit dem Beginn des Jahres 2026 hat American Airlines offiziell die Feierlichkeiten zu ihrem hundertjährigen Bestehen eingeleitet. Das Jubiläum markiert einen seltenen Meilenstein in einer Branche, die seit ihren Anfängen von extremen wirtschaftlichen Schwankungen, technologischen Umbrüchen und einer beispiellosen Konsolidierungswelle geprägt war. Am 5. Januar 1926 absolvierte ein Vorläuferunternehmen der heutigen Fluggesellschaft den ersten Postflug zwischen Chicago und St. Louis und legte damit den Grundstein für eine Entwicklung, die American Airlines zu einem der größten Luftfahrtunternehmen der Welt machen sollte. Im Laufe des Jahres 2026 plant die Fluggesellschaft eine umfassende Kampagne, die sowohl die historische Bedeutung des Unternehmens würdigt als auch die zukünftige Ausrichtung unterstreicht. Geplant sind neben einer speziellen Jubiläumslackierung für Flugzeuge auch umfangreiche Anpassungen des Bordprodukts, der digitalen Plattformen sowie die Einführung limitierter Merchandise-Artikel. In einer Zeit des verschärften globalen Wettbewerbs nutzt das Unternehmen das Jubiläum gezielt, um seine Beständigkeit und Innovationskraft gegenüber Kunden und Investoren zu demonstrieren. Historische Wurzeln und der Aufstieg zum Weltmarktführer Die Geschichte von American Airlines ist eng mit der Entwicklung des kommerziellen Luftverkehrs in den Vereinigten Staaten verknüpft. Ursprünglich aus einem Zusammenschluss von mehr als achtzig kleinen Fluglinien entstanden, entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einem Pionier der Branche. Ein entscheidender Moment war die Einführung der Douglas DC-3 im Jahr 1936, die durch ihre Wirtschaftlichkeit erstmals den profitablen Passagierverkehr ohne staatliche Postsubventionen ermöglichte. In den folgenden Jahrzehnten überstand die Airline die Weltwirtschaftskrise, den Zweiten Weltkrieg und die weitreichende Deregulierung des US-Luftverkehrsmarktes Ende der 1970er Jahre. Ein weiterer Meilenstein war die Einführung des AAdvantage-Programms

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Nesma Airlines erweitert Flugangebot zwischen Ägypten und der Schweiz

Die ägyptische Fluggesellschaft Nesma Airlines baut ihr Streckennetz in Richtung Mitteleuropa signifikant aus und bietet in der kommenden Sommersaison neue Direktverbindungen von Hurghada in die Schweiz an. Wie das Unternehmen bestätigte, wird die Strecke zum Flughafen Basel-Mulhouse im Zeitraum vom 28. Juni bis zum 15. Oktober 2026 bedient. Die Flüge finden jeweils donnerstags und sonntags statt. Kurze Zeit später folgt die Aufnahme der Verbindung nach Zürich, die zwischen dem 11. Juli und dem 21. Oktober 2026 immer mittwochs und samstags in den Flugplan integriert wird. Für beide Routen setzt die Fluggesellschaft auf den bewährten Airbus A320, der über eine Standardkonfiguration für Kurz- und Mittelstrecken verfügt. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass Nesma Airlines mit diesem Schritt auf die steigende Nachfrage im Segment der Bade- und Pauschalreisen reagiert. Hurghada hat sich als eines der wichtigsten touristischen Zentren am Roten Meer etabliert und verzeichnete zuletzt wachsende Buchungszahlen aus dem deutschsprachigen Raum. Durch die Wahl der Flugtage, die sowohl klassische Wochenreisen als auch verlängerte Wochenendaufenthalte ermöglichen, tritt die Airline in direkten Wettbewerb mit etablierten Ferienfliegern wie Edelweiss Air oder Chair Airlines. Branchenbeobachter werten die Expansion als strategischen Versuch ägyptischer Carrier, größere Marktanteile im lukrativen Schweizer Markt zu sichern und die Abhängigkeit von europäischen Reiseveranstaltern zu verringern. Die operative Abwicklung am Flughafen Zürich und am EuroAirport Basel-Mulhouse ist für Nesma Airlines ein wichtiger Meilenstein bei der Erhöhung der eigenen Markenbekanntheit in Europa. Das Unternehmen, das ursprünglich stark im Chartergeschäft und auf Inlandsrouten in Ägypten sowie Verbindungen nach Saudi-Arabien fokussiert war, modernisiert derzeit seine Flotte und optimiert

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