Januar 13, 2026

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Januar 13, 2026

Strukturwandel und infrastrukturelle Anpassungen am Flughafen Innsbruck

Der Flughafen Innsbruck befindet sich in einer Phase tiefgreifender Veränderungen, die sowohl die operative Anbindung an die Stadt als auch die langfristige strategische Ausrichtung im internationalen Luftverkehrsnetz betreffen. Seit dem 11. Januar 2026 ergänzt eine neue direkte Verbindung, der Airport Express FX, das Verkehrsangebot zwischen dem Stadtzentrum und dem Flughafengelände. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Qualität für internationale Passagiere während der Hochsaison zu steigern und den Übergang zum öffentlichen Schienennetz effizienter zu gestalten. Parallel zu dieser infrastrukturellen Verbesserung im Nahverkehr hat sich auf politischer Ebene eine breite Debatte über die schwindende Anbindung Tirols an globale Drehkreuze entwickelt. Eine parlamentarische Petition, die den Erhalt und den Ausbau internationaler Flugverbindungen fordert, verzeichnet nach sechs Wochen eine überdurchschnittliche Beteiligung. Damit rückt die Frage nach der Bedeutung von Regionalflughäfen für den Wirtschaftsstandort Westösterreich verstärkt in den Fokus der Bundespolitik. Einführung des Airport Express FX zur Kapazitätssteigerung Die Einführung der neuen Expresslinie FX stellt eine Reaktion auf das erhöhte Passagieraufkommen in den Wintermonaten dar. Der Dienst verkehrt ausschließlich an Sonntagen, dem traditionell stärksten Reisetag für den Wintertourismus in den Alpen. Mit einem 20-Minuten-Takt bietet die Linie zwischen 08:10 Uhr und 19:43 Uhr eine Non-Stop-Verbindung zum Innsbrucker Hauptbahnhof. Die Geschäftsführung der Innsbrucker Verkehrsbetriebe (IVB) sowie die Leitung des Flughafens sehen darin eine wesentliche Serviceverbesserung, die den Komfort für Fluggäste erhöht. Bürgermeister Johannes Anzengruber zog in diesem Zusammenhang Vergleiche zum City Airport Train (CAT) in Wien und betonte den Anspruch der Landeshauptstadt, eine moderne und schnelle Verbindung anzubieten. Die Tarifgestaltung mit einem Pauschalpreis von 6,90 Euro

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Personaloffensive am Flughafen Graz: Recruiting Day für die Sommersaison 2026

Der Flughafen Graz bereitet sich auf ein intensiviertes Flugprogramm im kommenden Sommer vor und führt zur Deckung des erhöhten Personalbedarfs am 22. Jänner 2026 einen Recruiting Day durch. Im Fokus der Veranstaltung steht die Akquise von saisonalen Mitarbeitern für die operativen Kernbereiche Check-in und Flugzeugabfertigung. Die Geschäftsführung, vertreten durch Wolfgang Grimus und Jürgen Löschnig, betont die strategische Bedeutung dieses Formats, da die saisonale Beschäftigung am Standort Graz in der Vergangenheit bereits mehrfach als Einstieg in langfristige Fixanstellungen diente. Allein aus den Veranstaltungen der letzten drei Jahre konnten über zehn Personen dauerhaft in das Team integriert werden. Die Anforderungen an die Bewerber umfassen ein Mindestalter von 18 Jahren, den Besitz eines Führerscheins der Klasse B sowie die ausdrückliche Bereitschaft zur Arbeit im Schicht- und Wechseldienst. Der Flughafen Graz fungiert als wichtiger regionaler Verkehrsknotenpunkt, dessen Abfertigungskapazitäten besonders in den Sommermonaten durch zusätzliche Ferienflüge und Charterrotationen stark beansprucht werden. Um eine reibungslose Abwicklung des Flugverkehrs sicherzustellen, bietet der Recruiting Day den Interessenten die Möglichkeit, nach einer Registrierung und Vorstellung der Arbeitsbereiche direkt vor Ort Bewerbungsgespräche zu führen. Ein amtlicher Lichtbildausweis sowie relevante Bewerbungsunterlagen sind für die Teilnahme zwingend erforderlich. Branchenanalysen zeigen, dass Regionalflughäfen wie Graz zunehmend auf direkte Rekrutierungsevents setzen, um dem allgemeinen Arbeitskräftemangel in der Bodenabfertigung entgegenzuwirken. Die physische Präsenz am Arbeitsplatz Flughafen soll potenziellen Mitarbeitern die spezifischen Abläufe zwischen Terminal und Vorfeld näherbringen. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass die Bodenverkehrsdienste am Flughafen Graz eine Vielzahl technischer Aufgaben umfassen, vom Be- und Entladen der Maschinen bis hin zur Steuerung von Spezialfahrzeugen. Durch die

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