Januar 13, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Januar 13, 2026

Extremer Eisregen führt zur vollständigen Betriebseinstellung am Flughafen Wien-Schwechat

Ein massives Winterwetterereignis hat in den frühen Morgenstunden des heutigen Dienstages zu einer vollständigen Sperrung des größten österreichischen Luftfahrt-Drehkreuzes geführt. Der Flughafen Wien-Schwechat musste aufgrund von gefrierendem Regen und extrem niedrigen Bodentemperaturen sämtliche Start- und Landeoperationen einstellen. Da sich das gesamte Vorfeld, die Rollwege und die beiden Pisten binnen kürzester Zeit in eine spiegelglatte Eisfläche verwandelten, sahen sich die Verantwortlichen gezwungen, den Betrieb aus Sicherheitsgründen zu unterbrechen. Ein offizielles Notam (Notice to Airmen) wurde veröffentlicht, das die Schließung des Flughafens zunächst bis mindestens 11 Uhr Lokalzeit festschreibt. Hunderte Passagiere sind von Flugstreichungen, massiven Verspätungen und Umleitungen im internationalen Luftverkehr betroffen. Die Verantwortlichen des Winterdienstes sind mit schwerem Gerät im Dauereinsatz, kämpfen jedoch gegen die unmittelbare Neubildung von Eisschichten an. Herausforderungen durch gefrierenden Regen und Bodenvorfrost Die meteorologische Ursache für das aktuelle Verkehrschaos liegt in einer Kombination aus langanhaltenden Minusgraden in den vorangegangenen Tagen und einer heraufziehenden Warmfront, die Feuchtigkeit in Form von Regen mit sich bringt. Da der Boden tiefgefroren ist, gefriert der auftreffende Regen sofort und bildet einen sogenannten Blitzeis-Panzer. Flughafensprecher Peter Kleemann erläuterte, dass herkömmliche Enteisungsmaßnahmen unter diesen Bedingungen nur eine sehr kurzfristige Wirkung zeigen. Unmittelbar nach der mechanischen und chemischen Behandlung der Oberflächen bildet sich durch den anhaltenden Niederschlag eine neue Eisschicht. Der Winterdienst des Flughafens Wien, der als einer der effizientesten in Europa gilt, operiert seit den Nachtstunden mit maximaler Kapazität. Zum Einsatz kommen dabei großflächige Kehrblasgeräte und Streufahrzeuge, die spezielle Enteisungsmittel auf Acetat- oder Formiatbasis ausbringen. Diese Mittel sind notwendig, da herkömmliches Streusalz bei den

weiterlesen »

Expansionskurs in Südtirol: Skyalps erweitert Sommerflugplan 2026 um griechische Ziele

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps baut ihr Streckennetz für die Sommersaison 2026 aus und nimmt erstmals elf direkte Meerdestinationen in ihr Programm ab Bozen auf. Ein Schwerpunkt der Erweiterung liegt auf Griechenland: Neben den bereits etablierten Verbindungen nach Korfu und Kefalonia werden ab Mai 2026 auch Preveza und Thessaloniki neu angeflogen. Präsident Josef Gostner begründete diesen Schritt mit der konstant hohen Nachfrage der Reisenden aus Nord- und Südtirol nach griechischen Zielen. Die Airline setzt für diese Routen weiterhin auf ihre Flotte von De Havilland Dash 8-400, die aufgrund ihrer Bauweise besonders effizient auf der kurzen Startbahn des Flughafens Bozen operieren können. Zusätzlich zu den neuen Zielen in Griechenland kehren bewährte Verbindungen nach Italien und Spanien zurück. Von Mitte Mai bis in den Herbst werden Olbia und Cagliari auf Sardinien, Catania auf Sizilien sowie Lamezia Terme in Kalabrien und Brindisi in Apulien bedient. Auch die spanischen Inseln Ibiza und Menorca bleiben fester Bestandteil des Flugplans. Um die Auslastung der Maschinen zu steigern, hat das Unternehmen die Einstiegspreise für Frühbucher gesenkt. Besondere Konditionen gelten für Familien: Kinder zwischen zwei und zwölf Jahren erhalten eine Ermäßigung von 50 Prozent auf den Ticketpreis, während Kleinkinder unter zwei Jahren kostenfrei befördert werden. Ein weiterer strategischer Fokus liegt auf der Anbindung deutscher Städte. Die Verbindung nach Dresden, die ursprünglich als Winterstrecke für Skitouristen konzipiert war, wird aufgrund des großen Interesses auch im Sommer fortgeführt. Dies soll den touristischen Austausch zwischen Sachsen und Südtirol fördern. Insgesamt umfasst der Sommerflugplan 2026 regelmäßige Flüge zu bedeutenden Wirtschaftszentren und Städten wie

weiterlesen »

Baden-Württemberg präsentiert seine Vielfalt als Reiseziel für das Jahr 2026

Das Bundesland Baden-Württemberg rückt im Jahr 2026 seine unterschiedlichsten Facetten unter dem Leitmotiv der Sehnsuchtsorte in den Fokus der Öffentlichkeit. Die Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg nutzt dabei die Urlaubsmesse CMT in Stuttgart als zentrale Plattform, um die Bandbreite von historischer Architektur über urbane Wahrzeichen bis hin zu ländlichen Rückzugsorten vorzustellen. Ziel der Kampagne ist es, die individuelle emotionale Bindung von Besuchern an bestimmte Orte zu stärken und gleichzeitig neue Zielgruppen für die verschiedenen Regionen zwischen Main und Bodensee zu erschließen. Dabei spielen sowohl langjährige Jubiläen bedeutender Bauwerke als auch Nischenangebote wie die Erkundung ehemaliger Industriestätten eine wesentliche Rolle in der touristischen Vermarktung. Die touristische Erschließung des Südwestens stützt sich in diesem Jahr auf eine psychologische Komponente. Wie die Geschäftsführerin der Tourismus Marketing GmbH Baden-Württemberg, Christine Schönhuber, erläuterte, wird der Begriff des Sehnsuchtsortes bewusst breit gefasst. Es gehe nicht allein um klassische Sehenswürdigkeiten, sondern um Orte, die persönliche Erinnerungen wecken oder einen besonderen Kontrast zum Alltag bieten. Diese Strategie spiegelt einen allgemeinen Trend in der Reisebranche wider, bei dem die Einzigartigkeit des Erlebnisses und die lokale Authentizität gegenüber dem Massentourismus an Bedeutung gewinnen. Ein zentrales Symbol dieser Kampagne ist der Stuttgarter Fernsehturm, der im Jahr 2026 sein 70. Jubiläum feiert. Als weltweit erster Turm seiner Art, der aus Stahlbeton errichtet wurde, gilt er als Pionierleistung der Ingenieurskunst und prägt seit 1956 die Silhouette der Landeshauptstadt. Für die Tourismusstrategie des Landes fungiert das Bauwerk sowohl als technisches Denkmal als auch als emotionaler Ankerpunkt. Die historische Relevanz solcher Bauwerke wird durch die Kombination

weiterlesen »

Service-Offensive bei Emirates: Erweitertes Angebot ab Wien und neue Luxus-Standards

Die Fluggesellschaft Emirates setzt nach einem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 mit über 55 Millionen beförderten Passagieren zu Beginn des Jahres 2026 auf eine qualitative Aufwertung ihres Premium-Segments. Ein zentraler Bestandteil dieser Maßnahmen betrifft den Standort Wien, an dem der exklusive Chauffeur-Service für Reisende der First und Business Class deutlich ausgeweitet wurde. Die kostenfreie Fahrtstrecke zum oder vom Flughafen Wien-Schwechat wurde von bisher 50 auf nun 80 Kilometer erhöht. Eine zusätzliche Erweiterung greift bei Fahrten zu identischen Adressen mit mindestens zwei berechtigten Personen; in diesem Fall vergrößert sich der Radius auf bis zu 120 Kilometer, was das Einzugsgebiet für Passagiere aus dem Burgenland, Niederösterreich und Teilen Oberösterreichs erheblich vergrößert. In der First Class führt die in Dubai ansässige Airline umfassende Neuerungen für den Reisekomfort ein. Im Fokus steht dabei die Aufwertung des Schlaferlebnisses durch neue Textilien aus Baumwolle mit einer hohen Fadendichte von 300, die für Matratzenschoner, Kissen und Decken verwendet werden. Ergänzt wird dieser Service durch einen speziellen Turndown-Service, der unter anderem ein Kissenspray der Marke Byredo sowie exklusive Pralinenauswahlen umfasst. Diese Maßnahmen sind Teil einer langfristigen Strategie, um die Marktführerschaft im Bereich der Ultra-Langstreckenflüge durch hardwareseitige Investitionen und hochwertige Konsumgüter zu festigen. Auch die technische Ausstattung und das kulinarische Erlebnis an Bord wurden für das Jahr 2026 modifiziert. Emirates führt neue, speziell für die Fluggesellschaft entwickelte Kopfhörer von Bowers & Wilkins ein, die über eine verbesserte Geräuschunterdrückung und einen Transparenzmodus verfügen. Bei der Getränkepräsentation setzt die Airline künftig auf hochwertige Kristallgläser, die speziell für verschiedene Spirituosen und Kaffeespezialitäten entworfen wurden.

weiterlesen »

Strategien zur Steuerung von Besucherströmen im österreichischen Wintertourismus

Der Tourismusstandort Österreich sieht sich in der Wintersaison 2026 mit einer veränderten Nachfragestruktur konfrontiert. Während klassische Skigebiete und traditionsreiche Weihnachtsmärkte weiterhin eine hohe Anziehungskraft ausüben, rücken zunehmend Strategien in den Vordergrund, die eine gleichmäßigere Verteilung der Gäste über das gesamte Bundesgebiet zum Ziel haben. Unter dem Begriff Balanced Tourism verfolgt die nationale Tourismusorganisation Österreich Werbung einen Ansatz, der die Aufmerksamkeit von hochfrequentierten Hotspots weg und hin zu weniger bekannten Regionen lenken soll. Ein zentrales Element dieser Bemühungen ist eine neue Kampagne, die mit unkonventionellen Methoden arbeitet, um das Interesse an verborgenen Zielen zu wecken. Dabei werden Informationen über mehr als 120 ausgewählte Orte nicht frei zugänglich gemacht, sondern hinter einer formalen Hürde in Form einer Geheimhaltungsvereinbarung verborgen. Diese Maßnahme dient dazu, die Exklusivität von Geheimtipps zu betonen und gleichzeitig eine gezielte Steuerung der Besucher zu ermöglichen. Mechanismen der künstlichen Verknappung im Marketing Die Kampagne mit dem Titel Non Disclosure Austria nutzt psychologische Effekte der Neugier und der Exklusivität. In den Zielmärkten Deutschland, Niederlande und Dänemark werden potenzielle Urlauber mit verpixelten Bildern und akustisch verfremdeten Inhalten konfrontiert. Erst nach der digitalen Unterzeichnung einer humoristisch gestalteten Geheimhaltungsvereinbarung erhalten die Nutzer Zugriff auf detaillierte Informationen zu Gasthöfen, Wanderwegen oder Aussichtspunkten, die abseits der bekannten Routen liegen. Dieser kreative Ansatz, der in Zusammenarbeit mit der Agentur Wien Nord Serviceplan entwickelt wurde, bricht mit klassischen Werbemustern, die normalerweise auf maximale Sichtbarkeit setzen. Durch die bewusste Verschleierung der Inhalte soll ein Anreiz für eine Zielgruppe geschaffen werden, die gezielt nach authentischen Erlebnissen fernab des Massentourismus sucht.

weiterlesen »

Theaterprojekt „Ungeregelt“ thematisiert Leben mit Endometriose auf Wiener Bühnen

Das junge Künstlerkollektiv rund um Jo Bertl, Anne-Sophie Delmas und Amina Mostageer bringt mit dem Stück „Ungeregelt“ eine schauspielerische Auseinandersetzung mit der chronischen Erkrankung Endometriose auf die Bühne. Die Inszenierung folgt der Protagonistin Mathilda, die nach ihrer Diagnose mit dem Verlust des eigenen Körpergefühls und den Absurditäten des medizinischen Alltags konfrontiert wird. Das Werk wird als eine Mischung aus Fiebertraum und Realität beschrieben, in der Themen wie Hormontherapien, Arztbesuche und die soziale Isolation betroffener Frauen im Zentrum stehen. Am 22. Jänner 2026 findet eine Aufführung im Schauspielhaus Wien statt, gefolgt von einem weiteren Termin am 21. März 2026 auf der Bühne Purkersdorf. Hinter der Produktion stehen drei aufstrebende Talente der österreichischen Kulturszene. Jo Bertl, bekannt aus der ORF-Serie „School of Champions“ und Absolventin der Schauspielschule Krauss, debütiert hier gemeinsam mit Amina Mostageer als Autorin. Mostageer zeichnet zudem für das Kostümbild verantwortlich und verbindet ihre schauspielerische Ausbildung mit Fachwissen aus dem Modekolleg Michelbeuern. Das Trio wird komplettiert durch Anne-Sophie Delmas, die ihre Ausbildung an der renommierten École Jacques Lecoq in Paris abschloss und seit 2024 verstärkt in der freien Wiener Theaterszene, etwa im Off-Theater, präsent ist. Die thematische Wahl des Stücks trifft auf eine wachsende gesellschaftliche Relevanz, da Endometriose als eine der häufigsten Unterleibserkrankungen bei Frauen gilt, die Diagnose jedoch oft erst nach vielen Jahren gestellt wird. Fachmedien weisen darauf hin, dass künstlerische Formate wie „Ungeregelt“ dazu beitragen, die oft unsichtbaren Schmerzen und psychischen Belastungen der Betroffenen öffentlich zu machen. Das Stück verzichtet dabei auf eine rein klinische Darstellung und nutzt

weiterlesen »

Neuausrichtung der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main

Der Flughafen Linz steht am Beginn einer entscheidenden Verhandlungsphase über seine künftige internationale Anbindung. Nachdem die für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich zentrale Flugstrecke zum Drehkreuz Frankfurt im Oktober des vergangenen Jahres durch die Lufthansa eingestellt wurde, bemüht sich das Land nun um eine Wiederaufnahme des Betriebs. Am heutigen Tag endete die offizielle Frist für die Abgabe von Angeboten im Rahmen einer europaweiten Ausschreibung. Wie das Wirtschaftsressort des Landes Oberösterreich mitteilte, haben mehrere Luftverkehrsgesellschaften Interesse an der Durchführung der Linienflüge bekundet. Die kommenden Wochen werden durch intensive Verhandlungen geprägt sein, wobei eine endgültige Entscheidung über den künftigen Betreiber und den Zeitpunkt der Wiederaufnahme für das erste Quartal 2026 angestrebt wird. Ziel dieser Bemühungen ist es, die oberösterreichische Industrie und den Tourismus wieder direkt an das weltweite Flugnetz anzuschließen, um die Standortattraktivität langfristig zu sichern. Die Bedeutung des Drehkreuzes Frankfurt für den Wirtschaftsstandort Für den Flughafen Linz, auch bekannt als Blue Danube Airport, stellt die Verbindung nach Frankfurt weit mehr als eine gewöhnliche Flugroute dar. Frankfurt am Main fungiert als einer der bedeutendsten Luftfahrt-Knotenpunkte weltweit. Von dort aus haben Passagiere Zugriff auf hunderte Anschlussverbindungen in alle Kontinente. Für die exportorientierte Wirtschaft in Oberösterreich ist diese Anbindung von strategischer Relevanz. Viele der im Großraum Linz und Wels ansässigen Unternehmen agieren global und sind auf effiziente Reisen ihrer Mitarbeiter sowie auf schnelle Luftfrachtverbindungen angewiesen. Der Wegfall der Strecke zwang Reisende zuletzt dazu, auf die Bahnverbindung zum Flughafen Wien oder auf andere regionale Flughäfen auszuweichen, was jedoch mit einem erheblichen Zeitaufwand verbunden ist. Historischer Rückblick und

weiterlesen »

Modernisierungsschub für das Bundesheer: Umfangreiche Rüstungszuläufe im Jahr 2026

Das Österreichische Bundesheer setzt im laufenden Jahr 2026 seine großangelegte Investitionsoffensive zur Wiederherstellung der militärischen Verteidigungsfähigkeit fort. Wie das Bundesministerium für Landesverteidigung (BMLV) bekannt gab, bildet das Jahr 2026 einen zentralen Meilenstein im langfristigen Aufbauplan „ÖBH 2032+“. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte, dass die Schwerpunkte auf der Mobilität, dem Schutz der Truppe sowie der Autarkie der militärischen Infrastruktur liegen. In diesem Zusammenhang erfolgt eine umfassende Erneuerung des Fuhrparks durch den Zulauf von insgesamt 855 geländegängigen Lastkraftwagen sowie 49 spezialisierten Hakenladesystemen, um die logistische Durchhaltefähigkeit bei Einsätzen und in der Katastrophenhilfe sicherzustellen. Besonderes Augenmerk gilt 2026 der schweren Bewaffnung und dem gepanzerten Schutz. Die Panzergrenadier- und Panzerbataillone erhalten insgesamt 25 modernisierte Systeme der Typen Ulan und Leopard 2A4, die im Rahmen von Nutzungsdauerverlängerungen auf einen zeitgemäßen technologischen Stand gebracht wurden. Parallel dazu wird die Flotte der Radpanzer durch die Auslieferung von 28 neuen Fahrzeugen des Typs Pandur Evolution verstärkt. Diese Maßnahmen sind Teil einer umfassenden Strategie, um die Kernkompetenzen der mechanisierten Truppe nach Jahren der Budgetstagnation wieder auf ein international vergleichbares Niveau zu heben. Im Bereich der Luftstreitkräfte markiert das Jahr 2026 den Beginn einer neuen Ära bei der Hubschrauberflotte. Geplant ist die Auslieferung der ersten zwölf Einheiten des Mehrzweckhubschraubers AW169M „Lion“, die die betagte Alouette III ersetzen. Zudem werden zwei weitere modernisierte S-70 „Black Hawk“ an die Truppe übergeben. Zur Sicherung des Luftraums am Boden wird die Nutzung der 35-mm-Fliegerabwehrsysteme Skyguard fortgesetzt, während gleichzeitig die Digitalisierung der Kommunikation durch den Zulauf von über 2.500 neuen Soldatenfunkgeräten vorangetrieben wird. Um die Autarkie

weiterlesen »

Sicherung der regionalen Luftverkehrsinfrastruktur in der Schweiz und im Bodenseeraum

Die politische Debatte um die finanzielle Unterstützung der Schweizer Regionalflughäfen hat eine entscheidende Wendung genommen. In einer aktuellen Abstimmung hat sich der Ständerat, die kleine Kammer des Schweizer Parlaments, gegen die geplanten Sparmaßnahmen des Bundes im Bereich der Flugsicherung ausgesprochen. Mit einer Mehrheit von 23 zu 15 Stimmen votierten die Abgeordneten dafür, die bisherigen Subventionen für die Jahre 2027 und 2028 beizubehalten. Diese Entscheidung stellt einen bedeutsamen Etappensieg für Standorte wie den Flughafen St. Gallen-Altenrhein dar, dessen wirtschaftliche Existenz durch die drohenden Kürzungen unmittelbar gefährdet schien. Der Bundesrat hatte im Rahmen eines umfassenden Entlastungspakets für den Bundeshaushalt ursprünglich vorgesehen, die Beiträge für die An- und Abflugsicherung an Flugplätzen ohne vorrangiges Bundesinteresse zu streichen. Durch das aktuelle Votum gewinnt die Branche nun die notwendige Zeit, um alternative Organisationsmodelle für die Sicherung des Luftraums zu entwickeln, ohne den laufenden Betrieb durch kurzfristige Budgetlöcher zu gefährden. Struktur und Bedeutung der Flugsicherungsfinanzierung Die Flugsicherung an Regionalflughäfen wird in der Schweiz traditionell durch Bundesbeiträge unterstützt. Im Jahr 2024 beliefen sich diese Förderungen auf insgesamt 32,3 Millionen Franken, für das Jahr 2025 sind rund 29,3 Millionen Franken veranschlagt. Der Flughafen Altenrhein, der aufgrund seiner Lage an der österreichischen Grenze eine strategische Rolle für das Bundesland Vorarlberg und die Ostschweiz einnimmt, erhielt zuletzt jährlich etwa vier Millionen Franken aus diesem Topf. Die Kosten für die hochspezialisierten Dienstleistungen der Skyguide, der nationalen schweizerischen Flugsicherungsgesellschaft, sind für kleinere Standorte allein durch Landegebühren kaum zu decken. Die Argumentation des Bundesrates stützte sich auf das Subsidiaritätsprinzip: Da Regionalflughäfen primär lokalen Wirtschafts-

weiterlesen »

Camping.info Award 2026: Burgenländischer Campingplatz zum Spitzenreiter in Europa gekürt

Das Portal Camping.info hat die Ergebnisse des diesjährigen Branchenrankings veröffentlicht und den Campingplatz Sonnenland Lutzmannsburg im Burgenland zum besten Campingplatz Europas 2026 ernannt. Grundlage für die Auszeichnung bilden über 120.000 Bewertungen von rund 62.000 Campern, die in den vergangenen Monaten ihre Erfahrungsberichte zu insgesamt 23.000 Anlagen in 44 Ländern abgegeben haben. Der burgenländische Familienbetrieb, der erst vor fünf Jahren eröffnet wurde und über einen integrierten Freizeitpark verfügt, konnte sich damit gegen etablierte internationale Konkurrenten durchsetzen. Auf den weiteren Plätzen des Siegertreppchens folgen der Campingpark Kühlungsborn in Mecklenburg-Vorpommern sowie der Luxury Camping Schlosshof in Südtirol. Die Vergabe des Camping.info Awards feiert in diesem Jahr ihr 15-jähriges Jubiläum und gilt als einer der wichtigsten Publikumspreise der Branche, da die Platzierungen ausschließlich auf Gästezufriedenheit sowie der Aktualität der Bewertungen basieren. Besonders erfolgreich schnitten deutsche Campinganlagen ab: 65 der insgesamt 110 ausgezeichneten Plätze befinden sich in der Bundesrepublik, wobei vier deutsche Betriebe den Sprung in die europäischen Top 10 schafften. Langzeitanalysen zeigen eine hohe Beständigkeit in der Qualität; zwei Plätze, darunter der Zweitplatzierte aus Kühlungsborn, wurden seit der Einführung des Awards in jedem Jahr ununterbrochen ausgezeichnet. Trotz einer hohen Dichte an Luxus-Campingplätzen in Südtirol und an der Ostsee gewannen in diesem Jahr vermehrt Anlagen an Bedeutung, die durch spezifische Serviceleistungen wie Hundefreundlichkeit oder umfangreiche Kinderanimation punkten. In den Sonderkategorien wurden zudem Bestnoten für Paare in Südtirol, für Senioren in der Steiermark sowie für das Preis-Leistungs-Verhältnis in Niedersachsen vergeben. Branchenexperten weisen darauf hin, dass die Nachfrage nach Stellplätzen für das Jahr 2026 bereits zu Jahresbeginn

weiterlesen »