Januar 22, 2026

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Januar 22, 2026

Führungswechsel bei Hilton in Mitteleuropa: Ryan Gauci übernimmt Leitung

Mit Beginn des Jahres 2026 hat Ryan Gauci die Position des Area General Manager für Österreich, Tschechien und Kroatien bei der Hotelgruppe Hilton übernommen. Gleichzeitig leitet er als General Manager das Hilton Vienna Park, eines der größten Konferenzhotels in Europa. Gauci folgt auf Norbert B. Lessing, der nach einer über vier Jahrzehnte währenden Karriere bei Hilton Ende Dezember 2025 in den Ruhestand trat. Der personelle Wechsel markiert eine Zäsur für die Präsenz der Kette im zentraleuropäischen Raum, da Lessing die Entwicklung der Standorte seit 2007 maßgeblich geprägt hatte. Flankiert wird der Wechsel durch weitere Neubesetzungen: Christoph Glaser führt nun das Hilton Vienna Plaza am Schottenring, während Rogier Stolk als Hotel Manager die operative Leitung im Hilton Vienna Park übernimmt. Ryan Gauci verfügt über eine fast 20-jährige Erfahrung innerhalb des Konzerns und war zuletzt als General Manager für das Hilton Prague verantwortlich. Zuvor steuerte er das Hilton Rijeka Costabella Beach Resort & Spa in Kroatien durch die Eröffnungsphase. Seine Laufbahn begann 2007 im Vertrieb auf der Isle of Man und führte ihn über verschiedene Führungspositionen in England und Polen nach Osteuropa. Branchenexperten werten seine Ernennung als Signal für eine verstärkte Vernetzung der Standorte in der Region Wien, Prag und Rijeka. Gaucis Fokus liegt laut Unternehmensangaben auf der Steigerung der betrieblichen Performance und der Weiterentwicklung der Unternehmenskultur in einem kompetitiven Marktumfeld, in dem Wien als Kongressstandort eine zentrale Rolle einnimmt. Der scheidende Manager Norbert B. Lessing hinterlässt ein konsolidiertes Portfolio. Unter seiner Ägide wurden umfangreiche Revitalisierungen durchgeführt, insbesondere die Neupositionierung der Wiener

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Elon Musk kokettiert nach Streit um Starlink-Technologie mit Übernahme von Ryanair

Die mediale Aufmerksamkeit in der Luftfahrtbranche richtet sich derzeit auf einen ungewöhnlichen Schlagabtausch zwischen zwei der provokantesten Persönlichkeiten der Wirtschaftswelt. Nach einer öffentlich ausgetragenen Auseinandersetzung zwischen dem Tesla-Gründer Elon Musk und dem Ryanair-Chef Michael O’Leary hat Musk auf seiner Plattform X eine Umfrage über einen potenziellen Kauf des irischen Billigfliegers gestartet. Auslöser des Konflikts ist die technologische Ausstattung der Ryanair-Flotte, insbesondere die Ablehnung von Musks Satelliten-Internetsystem Starlink durch das Management der Fluggesellschaft. Während O’Leary ökonomische und aerodynamische Gründe für seine Entscheidung anführt, reagierte Musk mit persönlichen Angriffen und der impliziten Drohung einer feindlichen Übernahme. Angesichts des geschätzten Privatvermögens von Elon Musk wäre die Akquisition der mit rund 30 Milliarden Euro bewerteten Airline rein finanziell ein leichtes Unterfangen. Dennoch stehen einem solchen Vorhaben massive regulatorische Hürden innerhalb der Europäischen Union entgegen, die den Einfluss von Nicht-EU-Bürgern auf systemrelevante Luftfahrtunternehmen streng limitieren. Technologische Differenzen und wirtschaftliche Kalkulation Der Kern des Konflikts liegt in der strategischen Ausrichtung der Bordunterhaltung und Konnektivität. Elon Musk forciert mit seiner Raumfahrtfirma SpaceX die globale Verbreitung von Starlink, einem System, das Breitbandinternet auch in Reiseflughöhe garantieren soll. Zahlreiche internationale Fluggesellschaften, darunter Branchengrößen wie die Lufthansa oder United Airlines, haben bereits Verträge unterzeichnet oder befinden sich in der Umrüstungsphase ihrer Flotten. Michael O’Leary hingegen verfolgt bei Ryanair eine strikte Kosteneffizienzstrategie. Er argumentiert, dass die Installation der benötigten Starlink-Antennen auf dem Rumpf der Flugzeuge den Luftwiderstand signifikant erhöhen würde. Nach Berechnungen von Ryanair könnte dies zu Mehrkosten beim Treibstoffverbrauch in Höhe von bis zu 250 Millionen Dollar führen. Zudem zweifelt

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San Diego präsentiert umfangreichen Veranstaltungskalender für das Jahr 2026

Die kalifornische Metropole San Diego setzt im Jahr 2026 auf ein dichtes Programm aus Sportgroßveranstaltungen, kulturellen Festivals und historischen Jubiläen. Das Jahr beginnt sportlich mit den Farmers Insurance Open auf dem Torrey Pines Golf Course, einem der bedeutendsten Turniere der PGA Tour. Ein besonderes Augenmerk liegt zudem auf dem San Diego FC, dem ersten Major-League-Soccer-Team der Stadt. Nach einer erfolgreichen Premierensaison startet der Club im Februar 2026 in den Concacaf Champions Cup und bestreitet am 21. Februar sein erstes Heimspiel im Snapdragon Stadium gegen CF Montreal. Für Kulturliebhaber bietet der Februar zudem den „Museum Month“, bei dem über 60 Einrichtungen der Region vergünstigten Eintritt gewähren. Der Frühling und Sommer 2026 stehen im Zeichen nationaler Traditionen und Premieren. Im März kehrt das College-Basketball-Turnier „March Madness“ für die ersten Runden in die Viejas Arena zurück. Ein historisches Ereignis markiert das Wochenende vom 19. bis 21. Juni: Erstmals wird ein NASCAR-Rennen auf einer Militärbasis, der Naval Base Coronado, ausgetragen. Die Veranstaltung findet im Rahmen der Feierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der U.S. Navy statt. Nur kurze Zeit später, am 4. Juli, feiert die Stadt den 250. Unabhängigkeitstag der USA mit dem „Big Bay Boom“, dem größten Feuerwerk Kaliforniens. Ende Juli folgt mit der Comic-Con International das weltweit bekannte Zentrum der Popkultur im San Diego Convention Center. Neben den sportlichen Höhepunkten der San Diego Padres im Baseball und den Musikdarbietungen des Wonderfront Festivals im Mai bietet der Herbst spezialisierte Angebote für Familien und Kulinarik-Interessierte. Der gesamte Oktober steht unter dem Motto „Kids Free San Diego“,

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Gatwick: Klage gegen Ausbaupläne eingereicht

Die Pläne zur massiven Erweiterung des Londoner Flughafens Gatwick sind in eine entscheidende juristische Phase eingetreten. Eine britische Kampagnenorganisation hat am Dienstag offiziell Klage gegen das Vorhaben der Regierung eingereicht, die Kapazitäten des zweitgrößten Drehkreuzes des Landes durch die Inbetriebnahme einer zweiten Start- und Landebahn erheblich auszuweiten. Im Zentrum des Rechtsstreits steht die Umwandlung einer bisherigen Reservepiste in eine voll funktionsfähige Start- und Landebahn, was eine Verschiebung der Trasse um zwölf Meter erfordert. Während die Regierung das Projekt als essenziell für die wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und die internationale Anbindung des Vereinigten Königreichs verteidigt, werfen die Kläger den Behörden vor, die langfristigen Folgen für die staatlichen Zielsetzungen und die Belastungsgrenzen der Region nicht ausreichend geprüft zu haben. Der Ausgang des Verfahrens wird als richtungsweisend für die gesamte britische Luftverkehrsstrategie angesehen, da Gatwick als wichtiges Entlastungszentrum für den bereits an seine Grenzen stoßenden Flughafen Heathrow fungiert. Strukturelle Details des geplanten Bahnausbaus Der Flughafen Gatwick operiert derzeit primär mit einer einzigen Start- und Landebahn, was ihn zum effizientesten, aber auch am stärksten ausgelasteten Einbahn-Flughafen der Welt macht. Das nun angefochtene Projekt sieht vor, die bestehende nördliche Startbahn, die aktuell lediglich als Reserve- oder Taxiweg dient, für den regulären Flugbetrieb zu ertüchtigen. Da die Sicherheitsabstände zwischen den beiden Pisten nach aktuellen internationalen Luftfahrtstandards derzeit nicht für den Parallelbetrieb ausreichen, sieht der Plan eine bauliche Veränderung vor: Die Mittellinie der nördlichen Bahn soll um exakt zwölf Meter nach Norden verschoben werden. Diese technische Anpassung würde es ermöglichen, dass kleinere Flugzeuge die nördliche Bahn für Abflüge nutzen

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Austrian Airlines lässt zehn Airbus A320 am East Midlands Airport neu lackieren

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat das britische Unternehmen Airbourne Colours mit der Neulackierung von zehn Flugzeugen ihrer Airbus A320-Flotte beauftragt. Die Arbeiten werden am Hauptsitz des spezialisierten Dienstleisters am East Midlands Airport in England durchgeführt. Wie der Flugzeuglackierer mitteilt, ist das Programm bereits angelaufen und sichert dem Standort durch die aufeinanderfolgenden Aufträge eine vollständige Auslastung für das gesamte erste Quartal 2026. Dieser Auftrag ist Teil der regelmäßigen Instandhaltungs- und Modernisierungsmaßnahmen der Lufthansa-Tochter, um ein einheitliches Erscheinungsbild ihrer Flotte zu gewährleisten. Zusätzliche Recherchen im Bereich der Luftfahrtwartung zeigen, dass Airbourne Colours in den letzten Monaten massiv in seine Infrastruktur investiert hat. Erst im November 2025 eröffnete das Unternehmen eine zweite Anlage am Teesside International Airport, die nun über zwei moderne Lackierhallen verfügt. Durch diese Kapazitätserweiterung kann der Dienstleister parallel mehrere Schmalrumpfflugzeuge bearbeiten, was die Standzeiten für Airlines wie Austrian Airlines erheblich verkürzt. Die Wahl eines britischen Dienstleisters unterstreicht den harten Wettbewerb auf dem europäischen Markt für Flugzeuglackierungen, bei dem Effizienz und Durchlaufzeiten für die Betreiber entscheidend sind. Der Airbus A320 bildet das Rückgrat der Kurz- und Mittelstreckenflotte von Austrian Airlines. Die Neulackierung ist technisch anspruchsvoll, da alte Farbschichten zunächst chemisch oder mechanisch entfernt werden müssen, bevor eine neue Grundierung und mehrere Schichten Speziallack aufgetragen werden. Dieser Prozess dient nicht nur der Optik, sondern schützt die Aluminiumhaut des Flugzeugs auch vor Korrosion und extremen Witterungsbedingungen in großen Flughöhen. Airbourne Colours nutzt für solche Aufträge spezialisierte Lackiersysteme, die eine hohe Haltbarkeit garantieren. Wirtschaftlich gesehen profitiert der Standort East Midlands von der Ansiedlung

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Rekordmarke im Frachtgeschäft: Flughafen Wien meldet historisches Allzeithoch

Der Flughafen Wien hat das Geschäftsjahr 2025 mit einem historischen Rekordergebnis im Bereich der Luftfracht abgeschlossen. Erstmals in der Geschichte des Standorts wurde die Marke von 300.000 Tonnen überschritten, wobei insgesamt 313.763 Tonnen Fracht abgefertigt wurden. Dies entspricht einer Steigerung von 5,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders dynamisch entwickelte sich das Exportgeschäft, das ein Plus von 8,4 Prozent verzeichnete, während das Importvolumen moderat um 2,8 Prozent anstieg. Diese Entwicklung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Standorts als zentrales Logistikdrehkreuz für Mittel- und Osteuropa sowie die Stabilisierung der globalen Lieferketten über den Wiener Airport. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass das Wachstum maßgeblich durch die Ausweitung der Beiladekapazitäten auf der Langstrecke getrieben wurde. Die Wiederaufnahme und Frequenzerhöhung zahlreicher Direktverbindungen nach Asien und Nordamerika durch Fluggesellschaften wie Austrian Airlines, Qatar Airways und diverse chinesische Carrier schufen den notwendigen Frachtraum in den Unterflurdecks der Passagiermaschinen. Neben dem klassischen Warenverkehr verzeichnete insbesondere das Segment E-Commerce einen massiven Zuwachs, bedingt durch das veränderte Konsumverhalten und die effiziente Abwicklung von Kleinsendungen aus Fernost. Ein weiterer entscheidender Faktor für den Erfolg war das spezialisierte Pharma-Logistikzentrum des Flughafens. Das Vienna Pharma Handling Center erzielte ebenfalls ein Allzeithoch und profitierte von der Zertifizierung nach internationalen Qualitätsstandards. Durch die hochmoderne Infrastruktur zur lückenlosen Kühlkettenlogistik konnte Wien seine Position als bevorzugter Umschlagplatz für sensible medizinische Güter im europäischen Vergleich weiter festigen. Investitionen in automatisierte Sortieranlagen und die Digitalisierung der Zollabwicklung trugen dazu bei, die Durchlaufzeiten für Frachtgut trotz der gestiegenen Mengen stabil zu halten. Branchenexperten werten das Überschreiten der 300.000-Tonnen-Grenze als Beleg für die

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Etihad Airways leistet Millionenzahlung zur Beilegung des Alitalia-Rechtsstreits

Die nationale Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, hat eine umfassende rechtliche Auseinandersetzung über ihre gescheiterte Beteiligung an der italienischen Traditionsairline Alitalia durch einen finanziellen Vergleich beendet. Nach jahrelangen Verhandlungen, die bis in höchste diplomatische Kreise zwischen Rom und Abu Dhabi reichten, wurde eine Zahlung von über 300 Millionen Euro vereinbart. Der Konflikt gründete auf Vorwürfen der italienischen Insolvenzverwaltung, wonach Etihad trotz einer formellen Minderheitsbeteiligung von 49 Prozent die faktische Kontrolle über die operative Geschäftsführung von Alitalia ausgeübt habe. Dieser Kontrollanspruch und das daraus resultierende Management sollen laut der Klägerseite maßgeblich zur wirtschaftlichen Schieflage und dem späteren Zusammenbruch der Fluggesellschaft beigetragen haben. Etihad hingegen wies diese Darstellungen stets zurück und machte Missmanagement auf italienischer Seite für den Totalverlust ihrer Milliardeninvestition verantwortlich. Die Einigung markiert das Ende eines der komplexesten Kapitel der jüngeren Luftfahrtgeschichte, in dem wirtschaftliche Ambitionen, juristische Aufarbeitung und zwischenstaatliche Diplomatie untrennbar miteinander verwoben waren. Die strategische Allianz und der wirtschaftliche Niedergang Der Ursprung der Auseinandersetzung liegt im Jahr 2014, als Etihad Airways im Rahmen einer großangelegten Expansionsstrategie, der sogenannten Equity-Alliance-Strategie, 49 Prozent der Anteile an Alitalia erwarb. Die Transaktion hatte ein Gesamtvolumen von rund 1,76 Milliarden Euro und wurde seinerzeit als Rettung der chronisch defizitären italienischen Fluglinie gefeiert. Das Paket umfasste nicht nur Kapitalspritzen durch italienische Banken und Investoren, sondern auch eine weitreichende Umschuldung, den Erwerb wertvoller Start- und Landerechte am Flughafen London-Heathrow sowie eine Mehrheitsbeteiligung am Vielfliegerprogramm Mille Miglia. Ziel war es, Alitalia als Premium-Marke zu revitalisieren und in das globale Netzwerk von Etihad zu integrieren.

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Lufthansa setzt Flugverbindungen in den Iran bis Ende März 2026 aus

Die Lufthansa Group hat die vollständige Einstellung ihrer Flugverbindungen in den Iran bis einschließlich 29. März 2026 bekannt gegeben. Eine Sprecherin des Unternehmens bestätigte diesen Schritt gegenüber der Nachrichtenagentur AFP und verwies auf die aktuelle Sicherheitsbewertung der Lage im Nahen Osten. Bereits in den vergangenen Tagen hatte der Konzern entschieden, den iranischen Luftraum vorsorglich zu meiden und weiträumig zu umfliegen. Diese Entscheidung betrifft nicht nur die Kernmarke Lufthansa, sondern hat auch Auswirkungen auf die Flugpläne der Tochtergesellschaften wie Austrian Airlines, die traditionell eine starke Präsenz in der Region unterhalten. Grund für die drastische Maßnahme sind ernsthafte Befürchtungen über eine militärische Eskalation zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran. Geheimdienstberichte und geopolitische Analysen deuten auf das Risiko eines US-Militärschlags hin, was die Sicherheit des zivilen Luftverkehrs massiv gefährden könnte. Die Aussetzung der Flüge nach Teheran erfolgt somit als reine Vorsichtsmaßnahme zum Schutz von Passagieren und Besatzungen. Luftfahrtexperten weisen darauf hin, dass solche Sperrungen erhebliche logistische Herausforderungen mit sich bringen, da wichtige Transitrouten nach Asien nun über alternative Korridore geführt werden müssen, was zu längeren Flugzeiten und einem erhöhten Treibstoffverbrauch führt. Zusätzliche Recherchen im operativen Umfeld zeigen, dass auch andere internationale Fluggesellschaften ihre Routenführungen bereits angepasst haben. Das Sicherheitsmanagement der Lufthansa steht in ständigem Austausch mit nationalen und internationalen Behörden sowie den Krisenstäben der Bundesregierung. Die Sperrung bis Ende März deckt sich mit dem Ende des aktuellen Winterflugplans, was dem Konzern ermöglicht, Kapazitäten kurzfristig auf andere Strecken umzuverteilen. Passagiere, die bereits Tickets für Verbindungen nach Teheran gebucht hatten, werden auf die geltenden

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Expansionskurs im internationalen Flugverkehr und Integration von Nippon Cargo Airlines

Die japanische Luftfahrtgruppe ANA Holdings hat am 19. Januar 2026 ihren umfassenden Flugplan für das Geschäftsjahr 2026 vorgestellt, der eine deutliche Ausweitung der internationalen Kapazitäten sowie eine fundamentale Umstrukturierung des Frachtgeschäfts vorsieht. Durch die vollständige Integration der kürzlich erworbenen Nippon Cargo Airlines (NCA) positioniert sich der Konzern als führender Akteur im asiatischen Logistikmarkt und schafft eine spezialisierte Arbeitsteilung zwischen seinen verschiedenen Flugzeugtypen. Während das Passagiergeschäft auf Langstreckenrouten nach Europa und Nordamerika um fünf Prozent wachsen soll, setzt das Unternehmen im Inland auf eine bedarfsorientierte Konsolidierung. Ein technologisch bedeutender Meilenstein wird die für August 2026 geplante Auslieferung neuer Boeing 787-9 Flugzeuge sein, die mit einer überarbeiteten Kabinenausstattung und dem neuen Business-Class-Produkt The Room FX ausgestattet sind. Trotz punktueller Streichungen im Inlandsnetz signalisiert der Gesamtplan eine aggressive Wachstumsstrategie, insbesondere bei der Billigtochter Peach, die ihre Frequenzen im Vergleich zum Vorjahr zweistellig steigern wird. Wachstum auf internationalen Routen und Flottenmodernisierung ANA plant, ihre internationale Flugfrequenz im kommenden Geschäftsjahr auf 105 Prozent des Niveaus von 2025 anzuheben. Ein Schwerpunkt dieser Expansion liegt auf der Verbindung zwischen dem Flughafen Tokio-Haneda und Mailand-Malpensa, die in der zweiten Jahreshälfte auf einen täglichen Dienst hochgestuft wird. Zudem kehrt die saisonale Verbindung zwischen Tokio-Narita und Vancouver in den Sommermonaten Juni bis August zurück, um der steigenden Nachfrage im Transpazifik-Verkehr gerecht zu werden. Diese Maßnahmen unterstreichen das Bestreben der Airline, ihre Marktanteile auf lukrativen Interkontinentalstrecken zu festigen. Die Modernisierung der Flotte spielt dabei eine zentrale Rolle. Ab August 2026 wird ANA sukzessive neue Boeing 787-9 Dreamliner in Dienst stellen. Diese

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United Airlines erzielt 2025 historischen Rekordumsatz und massives Passagierwachstum

Die US-amerikanische Fluggesellschaft United Airlines blickt auf das erfolgreichste Geschäftsjahr ihrer Unternehmensgeschichte zurück. Im Jahr 2025 beförderte die Airline rund 181 Millionen Passagiere, was einen neuen Höchststand darstellt. Parallel dazu expandierte das Unternehmen auf das größte Streckennetz seit Bestehen der Fluglinie. Diese operative Ausweitung schlug sich unmittelbar in den Finanzkennzahlen nieder: Der Jahresumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 3,5 Prozent auf den Rekordwert von 59,1 Milliarden Dollar. Auch die Profitabilität legte deutlich zu; der Nettogewinn belief sich am Ende des Geschäftsjahres auf 3,4 Milliarden Dollar, während der Vorsteuergewinn mit 4,3 Milliarden Dollar das Vorjahresergebnis von 3,7 Milliarden Dollar klar übertraf. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen, dass United Airlines im vergangenen Jahr massiv in die Modernisierung und Erweiterung ihrer Flotte investiert hat. Insgesamt wurden 82 neue Flugzeuge in Dienst gestellt, wobei der Fokus vor allem auf Modellen für die Langstrecke lag, um die Marktposition im internationalen Verkehr zu festigen. Für das laufende Jahr 2026 plant das Management eine weitere Beschleunigung dieser Strategie und erwartet die Auslieferung von mehr als 120 neuen Maschinen. Diese Investitionsoffensive ist Teil des Programms „United Next“, mit dem das Unternehmen die Sitzplatzkapazität pro Flug deutlich erhöhen und ältere, weniger effiziente Flugzeugtypen ausmustern möchte, um die operativen Margen weiter zu optimieren. Neben der physischen Flottenerweiterung forcierte die Airline den Ausbau ihres Premiumangebots. Dies umfasste sowohl die Neugestaltung von Bordprodukten als auch umfangreiche Investitionen in die Infrastruktur am Boden, insbesondere in neue und modernisierte Lounges an den großen Drehkreuzen wie Chicago O’Hare, Denver und Newark. Branchenexperten weisen darauf hin, dass

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