Februar 5, 2026

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Februar 5, 2026

Embraer sichert technische Betreuung der ungarischen C-390-Flotte langfristig ab

Der brasilianische Luftfahrtkonzern Embraer hat eine umfassende Servicevereinbarung mit den ungarischen Luftstreitkräften zur Unterstützung ihrer C-390 Millennium-Flotte unterzeichnet. Der Vertrag umfasst die Wartung, logistische Planung sowie den technischen Support und nutzt dabei die europäische Infrastruktur des Herstellers. Ungarn hatte im November 2025 als weltweit erste Nation die Auslieferung aller bestellten Maschinen dieses Typs abgeschlossen und verfügt nun über zwei aktive Einheiten. Die Vereinbarung zielt darauf ab, die hohe Einsatzbereitschaft der Flugzeuge, die seit ihrer Indienststellung Ende 2024 eine Missionsabschlussrate von über 99 Prozent verzeichneten, dauerhaft zu gewährleisten. Die ungarischen Maschinen nehmen innerhalb der weltweiten C-390-Flotte eine technologische Sonderstellung ein. Als erste Flugzeuge dieses Typs weltweit sind sie mit einer modularen medizinischen Intensivstation ausgestattet, die nach dem „Roll-on/Roll-off“-Prinzip schnell installiert werden kann. Neben der medizinischen Evakuierung ist die ungarische Konfiguration für ein breites Aufgabenspektrum zertifiziert, das von der Luftbetankung über den Truppentransport bis hin zu Präzisionsabwürfen aus der Luft reicht. Douglas Lobo, Vizepräsident für Kundensupport bei Embraer, betonte die Bedeutung dieser langfristigen Partnerschaft für die operative Exzellenz der ungarischen Luftwaffe innerhalb des NATO-Verbunds. Zusätzliche Branchenanalysen unterstreichen den strategischen Erfolg von Embraer auf dem europäischen Markt. Ungarn war nach Portugal der zweite NATO-Staat, der sich für den brasilianischen Transporter entschied, gefolgt von Ländern wie Österreich, den Niederlanden und der Tschechischen Republik. Die nun getroffene Servicevereinbarung ist ein wesentlicher Bestandteil der ungarischen Militärmodernisierung „Zrínyi“, in deren Rahmen veraltete sowjetische Transportkapazitäten durch westliche Technologie ersetzt wurden. Durch die Nutzung des europäischen Netzwerks von Embraer können Ersatzteilversorgung und technisches Training effizienter gestaltet werden, was die

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Eurowings weitet Wet-Lease-Kapazitäten für den Sommerflugplan 2026 aus

Die Lufthansa-Tochter Eurowings verstärkt ihre Flotte für die bevorstehende Sommersaison 2026 durch umfangreiche Wet-Lease-Vereinbarungen mit externen Partnern. Um die hohe Nachfrage in den Spitzenmonaten abzudecken, mietet die Fluggesellschaft bis zu 19 zusätzliche Flugzeuge inklusive Besatzung an. Ein neuer Partner in diesem Verbund ist die litauische Getjet Airlines, die sechs Airbus A320 am Standort Hamburg stationieren wird. Diese Maßnahme ermöglicht es dem Ferienflieger, sein Flugangebot ab Norddeutschland kurzfristig zu skalieren, ohne in eigene Flugzeuge oder fest angestelltes Personal investieren zu müssen. Getjet betreibt eine vielseitige Flotte aus Airbus- und Boeing-Maschinen und ist als erfahrener Anbieter im ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) bekannt. Neben dem Neuzugang aus Litauen setzt Eurowings auf bewährte Kooperationen mit Avion Express Malta und der tschechischen Smartwings. Avion Express stellt insgesamt acht Airbus A320 bereit, die von den Drehkreuzen Düsseldorf und Stuttgart aus operieren. Die Zusammenarbeit mit dem maltesischen Ableger wurde bereits im Frühjahr 2025 langfristig um drei weitere Jahre verlängert. Smartwings steuert fünf Boeing 737 bei, die am Flughafen Köln/Bonn stationiert sind. Interessant ist hierbei die veränderte Eigentümerstruktur der tschechischen Fluggesellschaft, die kürzlich von der türkischen Pegasus Airlines übernommen wurde. Trotz dieser Übernahme bleibt das operative Engagement für die deutsche Airline bestehen, was die Kontinuität der Zusammenarbeit unterstreicht. Der Einsatz von Wet-Lease-Flugzeugen ist in der Luftfahrtbranche ein gängiges Instrument, um saisonale Schwankungen ohne langfristige Fixkostenrisiken abzufangen. Branchenexperten weisen darauf hin, dass Eurowings durch diese Strategie flexibel auf Buchungsspitzen reagieren kann, während die Partnerunternehmen die vollständige Verantwortung für die Wartung und den operativen Betrieb der Maschinen tragen. Die

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Führungswechsel bei Deutsche Aircraft: Anastasija Visnakova zur CCO ernannt

Der deutsche Flugzeugbauer Deutsche Aircraft mit Sitz in Oberpfaffenhofen hat Anastasija Visnakova mit Wirkung zum Februar 2026 zur neuen Chief Commercial Officer (CCO) befördert. In dieser Schlüsselposition übernimmt sie die Leitung der globalen Geschäftsaktivitäten, was die Bereiche Vertrieb, Marketing und die strategische Kundenbetreuung umfasst. Visnakova war zuvor bereits als Vice President Sales und Marketing für das Unternehmen tätig und verfügt über weitreichende Erfahrung in der internationalen Luftfahrtindustrie. Die Ernennung erfolgt in einer entscheidenden Phase für den Hersteller, der derzeit die Markteinführung seines Regionalflugzeugs D328eco vorbereitet und seine globale Vertriebsstruktur massiv ausbaut. Die Beförderung von Visnakova wird in Branchenkreisen als strategisches Signal für Kontinuität gewertet. Deutsche Aircraft arbeitet intensiv daran, die bewährte Dornier-328-Plattform durch technologische Modernisierungen für den modernen Regionalverkehr zu optimieren. Zusätzliche Recherchen verdeutlichen, dass Visnakova vor ihrer Zeit bei Deutsche Aircraft Führungspositionen bei anderen namhaften Luftfahrtunternehmen innehatte, unter anderem im Bereich des Flottenmanagements und der strategischen Geschäftsentwicklung. Ihr Fokus liegt nun darauf, die Auftragsbücher für das neue Modell zu füllen und Partnerschaften mit Regionalfluggesellschaften in Europa, Asien und Nordamerika zu festigen. Das Unternehmen investiert derzeit massiv in den Standort Oberpfaffenhofen, wo neben der Verwaltung auch die neue Montagelinie für die D328eco entsteht. Mit der Ernennung einer erfahrenen Vertriebsspezialistin an die Spitze der kommerziellen Abteilung reagiert Deutsche Aircraft auf den zunehmenden Wettbewerb im Segment der Kurzstrecken- und Regionalflugzeuge. Visnakova soll insbesondere die Verzahnung zwischen technischer Entwicklung und Marktanforderungen optimieren, um sicherzustellen, dass die Spezifikationen des Flugzeugs den betrieblichen Bedürfnissen der Kunden entsprechen. Dabei spielt auch die Ersatzteilversorgung und der After-Sales-Support

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Kirgistan will verstärkt auf russische Flugzeuge setzen

Die zentralasiatische Republik Kirgisistan bereitet eine grundlegende Modernisierung ihrer zivilen Luftflotte vor und setzt dabei verstärkt auf Technologie aus der Russischen Föderation. Die staatliche Fluggesellschaft Asman Airlines prüft derzeit den Erwerb modernster russischer Flugzeugtypen, um ihre Marktposition in der Region zu festigen und die Abhängigkeit von westlichen Herstellern wie Airbus zu reduzieren. Im Rahmen von hochrangigen Gesprächen in Moskau zwischen Manasbek Samidinov, dem Vorsitzenden der Holding Airports of Kyrgyzstan, und Vertretern der United Aircraft Corporation wurden die Weichen für eine potenzielle Zusammenarbeit gestellt. Im Fokus stehen dabei insbesondere die Mittelstreckenmaschine MS-21, der Kurzstreckenjet Superjet 100 in seiner neuen Importersatz-Version sowie das Regionalflugzeug Il-114-300. Diese strategische Entscheidung spiegelt einen breiteren Trend in der Region wider, in der Staaten trotz internationaler Sanktionen verstärkt auf technologische Autarkie und regionale Partnerschaften im Luftfahrtsektor setzen. Hintergrund der Verhandlungen in Moskau Die Gespräche zwischen der kirgisischen Delegation und der russischen Luftfahrtindustrie markieren einen Wendepunkt in der Beschaffungsstrategie von Asman Airlines. Manasbek Samidinov betonte während der Verhandlungen, dass die Verstärkung der Flotte mit modernen und zuverlässigen Maschinen für die nationale Luftverkehrsstrategie von grundlegender Bedeutung sei. Kirgisistan benötigt aufgrund seiner topografischen Gegebenheiten Flugzeuge, die sowohl auf hochgelegenen Flugplätzen als auch unter extremen klimatischen Bedingungen zuverlässig operieren können. Die United Aircraft Corporation, der staatliche Dachverband der russischen Flugzeugbauer, positioniert sich hierbei als strategischer Lieferant, der maßgeschneiderte Lösungen für die Anforderungen des kirgisischen Marktes anbietet. Ein wesentlicher Aspekt der Gespräche war die Prüfung der Zertifizierungsfortschritte der neuen russischen Flugzeuggeneration. Da Russland derzeit massiv in den Importersatz investiert, um westliche Komponenten

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Airbus-Chef warnt vor anhaltenden Engpässen in der Flugzeugproduktion

Der europäische Luftfahrtkonzern Airbus sieht sich im laufenden Geschäftsjahr 2026 mit massiven Verzögerungen in der Lieferkette konfrontiert. Konzernchef Guillaume Faury bestätigte am Rande des World Governments Summit in Dubai, dass insbesondere der Rückstau bei der Auslieferung neuer Verkehrsmaschinen das operative Geschäft belastet. Als kritischster Faktor haben sich dabei die Triebwerke herausgestellt, deren Beschaffung bereits im Vorjahr erhebliche Schwierigkeiten bereitete. Die Triebwerkshersteller wie Pratt & Whitney sowie CFM International kämpfen weiterhin mit Materialengpässen und verlängerten Wartungsintervallen für bestehende Flotten, was die Verfügbarkeit von Neuanlagen für die Montagebänder in Toulouse und Hamburg drastisch einschränkt. Trotz dieser industriellen Hürden verzeichnet Airbus eine ungebrochen hohe Marktdynamik. Faury betonte, dass die Nachfrage im zivilen Sektor die Produktionskapazitäten bei weitem übersteige. In diesem Zusammenhang beobachtet das Unternehmen den Aufstieg des chinesischen Konkurrenten Comac mit der C919 sehr genau. Angesichts des globalen Bedarfs an Schmalrumpfflugzeugen räumte der Airbus-Chef ein, dass der Markt groß genug für zusätzliche Akteure sei, um die Lücken zu füllen, die durch die Lieferprobleme der etablierten Hersteller entstehen. Gleichzeitig fließen vermehrt Ressourcen in den Bereich der Verteidigungsprodukte, da die geopolitische Lage die Nachfrage nach militärischen Transportmaschinen und Überwachungssystemen weltweit gesteigert hat. Zusätzliche Marktanalysen verdeutlichen die Schwere der Lage: Airbus musste seine Auslieferungsziele bereits mehrfach anpassen, da hunderte Flugzeuge aufgrund fehlender Komponenten nicht rechtzeitig fertiggestellt werden konnten. Experten weisen darauf hin, dass neben Triebwerken auch Engpässe bei Halbleitern und spezialisierten Flugzeugsitzen die Endlinie blockieren. Faury signalisierte in Dubai jedoch, dass der Konzern massiv in die vertikale Integration und die Sicherung seiner Zulieferbetriebe investiert, um die

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Lufthansa: Massive Differenzen zwischen Konzernführung und Gewerkschaft zum Auftakt der Gehaltsverhandlungen

Die Deutsche Lufthansa und die Gewerkschaft Verdi sind mit extrem gegensätzlichen Positionen in die Tarifverhandlungen für das Bodenpersonal des Jahres 2026 gestartet. Während die Arbeitnehmervertreter angesichts der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung eine deutliche Steigerung der monatlichen Bezüge fordern, beharrt die Konzernleitung auf einem strikten Sparkurs. Das erste Aufeinandertreffen der Verhandlungspartner verdeutlichte die tiefen Gräben zwischen den Forderungen nach finanzieller Anerkennung und der unternehmerischen Notwendigkeit zur Kostensenkung in einem volatilen Marktumfeld. Für die rund 20.000 Bodenbeschäftigten des Luftfahrtkonzerns steht viel auf dem Spiel, da die Verhandlungen zeitlich mit weitreichenden Umstrukturierungsplänen in der Verwaltung zusammenfallen. Die kommenden Wochen werden zeigen, ob eine Einigung am Verhandlungstisch möglich ist oder ob der deutsche Luftverkehr erneut mit massiven Beeinträchtigungen durch Arbeitskampfmaßnahmen rechnen muss. Die Kernforderungen der Arbeitnehmervertreter Die Gewerkschaft Verdi hat für die aktuelle Tarifrunde eine klare Marschrichtung vorgegeben. Im Zentrum steht die Forderung nach einer Gehaltserhöhung von sechs Prozent für alle Bodenbeschäftigten in den mehr als 20 Konzerngesellschaften. Um insbesondere die unteren Einkommensgruppen abzusichern, verknüpft die Gewerkschaft diesen Prozentsatz mit einer Mindestforderung von 250 Euro mehr pro Monat. Verdi-Verhandlungsführer Marvin Reschinsky begründete diesen Schritt mit der gestiegenen Belastung des Personals und der Notwendigkeit, die Attraktivität der Arbeitsplätze am Boden innerhalb der Lufthansa-Gruppe zu sichern. Nach Darstellung der Gewerkschaft reagierte die Lufthansa-Vertretung auf dieses Paket mit einem Vorschlag, der faktisch auf eine Nullrunde für die kommenden drei Jahre hinauslaufen würde. Diese Haltung stieß bei den Arbeitnehmervertretern auf scharfe Kritik. Aus Sicht von Verdi ignoriert das Management damit die Leistungen der Mitarbeiter, die den operativen Betrieb unter oft

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Saudi-Arabien plant Großinvestitionen in syrischen Luftfahrtsektor

Saudi-Arabien bereitet ein umfangreiches Investitionspaket für Syrien vor, das insbesondere den Aufbau einer neuen privaten Fluggesellschaft vorsieht. Wie der Chef der syrischen Investitionsbehörde mitteilte, ist dieses Vorhaben Teil eines milliardenschweren Finanzpakets, das die wirtschaftliche Zusammenarbeit beider Länder massiv stärken soll. Es handelt sich um die bedeutendste Kapitalzusage seit der Aufhebung der US-Sanktionen gegen Syrien im Dezember 2025. Die neue Airline soll laut aktuellen Planungen mit einer Flotte von mehr als einem Dutzend Flugzeugen den Betrieb aufnehmen und damit die zivile Konnektivität des Landes nach Jahren der Isolation grundlegend verbessern. Neben der Gründung der Fluggesellschaft fließen erhebliche Mittel in die Modernisierung der Infrastruktur. Syrische Regierungsquellen bestätigten, dass Verträge zur umfassenden Entwicklung des internationalen Flughafens Aleppo unterzeichnet wurden. Aleppo soll als zweites großes Luftfahrt-Drehkreuz neben Damaskus fungieren und durch saudi-arabisches Kapital auf internationale Standards gehoben werden. Diese Maßnahmen folgen auf die Ankündigung aus dem Vorjahr, wonach Riad insgesamt 6,4 Milliarden Dollar (rund 5,4 Milliarden Euro) für den Wiederaufbau syrischer Kernsektoren bereitstellen will. Die Investitionen signalisieren eine tiefgreifende politische und wirtschaftliche Annäherung zwischen den beiden Regionalmächten. Die geopolitischen Rahmenbedingungen haben sich seit dem Sturz des Assad-Regimes vor rund 14 Monaten grundlegend gewandelt. Riad positioniert sich unter der Führung von Präsident Ahmed al-Sharaa als strategischer Partner Syriens und nutzt das Ende der internationalen Sanktionen für den Markteintritt. Marktanalysten gehen davon aus, dass die neue Fluggesellschaft vor allem regionale Routen bedienen und Syrien wieder an das globale Luftverkehrsnetz anbinden soll. Die Aufhebung der Sanktionen ermöglicht es Syrien zudem, moderne Flugzeuge westlicher Bauart sowie notwendige Ersatzteile

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BlueHouse-Lounges: JetBlue führt kostenpflichtige ein

Die US-Fluggesellschaft JetBlue Airways weitet das Zugangskonzept für ihre neu eröffnete BlueHouse-Lounge am John F. Kennedy International Airport (JFK) in New York signifikant aus. Seit der Eröffnung der ersten eigenen Flughafenlounge im Dezember 2025 war der Zutritt ausschließlich einem exklusiven Kreis vorbehalten, darunter Inhaber des höchsten Treuestatus Mosaic 4 sowie Passagiere der Mint-Business-Class auf Transatlantikflügen. Mit Beginn der ersten Februarwoche 2026 ändert das Unternehmen nun seine Strategie und ermöglicht es auch Reisenden mit niedrigerem Status oder Inhabern bestimmter Kreditkarten, gegen eine Gebühr Einblick in die Premium-Welt von JetBlue zu erhalten. Diese Maßnahme ist Teil des JetForward-Plans, mit dem sich die Fluggesellschaft verstärkt im Segment der Premium-Reisedienstleistungen positionieren möchte, während sie gleichzeitig die Kapazitäten für ihren nächsten Standort in Boston vorbereitet. Exklusivität trifft auf Flexibilität: Das neue Gebührenmodell JetBlue verfolgt mit der Einführung von Tagespässen ein gestaffeltes Preismodell, das sich an der Loyalität und dem Buchungsstatus der Kunden orientiert. Die Preise für den einmaligen Zugang variieren je nach Kundengruppe, wobei der Zutritt stets an eine tagesaktuelle Bordkarte gebunden bleibt. Mosaic-3-Elite-Mitglieder sowie Mint-Passagiere auf Kurzstreckenflügen innerhalb des amerikanischen Kontinents oder in die Karibik können den Zugang für 59 US-Dollar pro Person erwerben. Für Mitglieder der Statusstufen Mosaic 1 und 2 sowie für Inhaber der JetBlue Plus Card oder der JetBlue Business Card liegt die Gebühr bei 79 US-Dollar. Eine wesentliche Einschränkung bleibt jedoch bestehen: Reisende im günstigsten Tarif Blue Basic sind von jeglicher Lounge-Nutzung ausgeschlossen. Selbst der Erwerb eines Tagespasses ist für diese Ticketkategorie nicht möglich. Damit unterstreicht JetBlue das Ziel, die

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Wiederaufnahme der Flugverbindung zwischen Linz und Frankfurt am Main

Nach monatelangem Stillstand und dem Verlust der direkten Anbindung an den internationalen Luftverkehr kehrt die strategisch bedeutende Route von Linz nach Frankfurt zurück.  Ab dem 29. März 2026 wird die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) den Betrieb übernehmen und damit die Lücke schließen, die nach dem Rückzug der Austrian Airlines im Herbst vergangenen Jahres entstanden war. Das Land Oberösterreich sichert dieses Vorhaben mit einer massiven finanziellen Garantie von bis zu 36 Millionen Euro über vier Jahre ab. Gleichzeitig bahnen sich weitreichende Veränderungen in der Eigentümerstruktur des Flughafens an, da das Land die Mehrheit von der Stadt Linz übernehmen möchte. Strategische Neuausrichtung nach dem Rückzug der AUA Der 25. Oktober 2025 markierte einen Tiefpunkt für den Flughafen Linz-Hörsching, als die letzte Maschine der Austrian Airlines Richtung Frankfurt abhob. Die Einstellung der Verbindung durch den Lufthansa-Konzern wurde mit mangelnder Wirtschaftlichkeit begründet; teilweise saßen nur 21 Passagiere in den Maschinen. Für den Wirtschaftsstandort Oberösterreich bedeutete dies den Verlust des direkten Zugangs zu einem der wichtigsten globalen Luftfahrt-Drehkreuze. Um diese für den Exportstandort kritische Infrastruktur zu sichern, leitete die Landesregierung unter Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) ein europaweites Ausschreibungsverfahren ein. Dieses Modell der öffentlichen Mitfinanzierung bedurfte einer wettbewerbsrechtlichen Prüfung und Genehmigung durch die Europäische Union. Da Regionalflughäfen europaweit unter Druck stehen, gilt die nun fixierte Lösung als beispielhaft für die Absicherung regionaler Anbindungen. Details zum Flugplan und Interline-Abkommen Die dänische DAT wird die Strecke mit einem Flugzeug bedienen, das über 70 Sitzplätze verfügt. Ein wesentlicher Punkt der Vereinbarung ist der sogenannte Night Stop: Das

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TAP Air Portugal weitet Südbrasilien-Angebot im Sommer 2026 aus

Die portugiesische Fluggesellschaft TAP Air Portugal verstärkt ihre Präsenz auf dem südamerikanischen Markt und erhöht die Flugfrequenzen in den Süden Brasiliens. Ab Juli 2026 wird die Airline jeweils eine vierte wöchentliche Verbindung von Lissabon nach Porto Alegre und Florianópolis anbieten. Die zusätzliche Frequenz nach Florianópolis startet am 5. Juli und wird jeweils sonntags bedient, während Porto Alegre ab dem 6. Juli montags einen weiteren Flug erhält. Diese Entscheidung erfolgt weniger als zwei Jahre nach der Aufnahme der Verbindung nach Florianópolis im September 2024 und unterstreicht die hohe Nachfrage in der Region Santa Catarina. Die Expansion ist Teil einer breiteren Wachstumsstrategie von TAP in Brasilien. Bereits im Vorfeld kündigte die Fluggesellschaft an, ab dem 2. Juli 2026 mit Curitiba ein 14. Ziel in Brasilien direkt anzufliegen, womit die Airline ihre Position als wichtigster europäischer Anbieter für Flüge nach Südamerika festigt. Für Porto Alegre bedeutet der Kapazitätsausbau eine wichtige Konsolidierung, nachdem der dortige Flughafen Salgado Filho nach schweren Überschwemmungen im Jahr 2024 zeitweise den internationalen Betrieb einstellen musste. Mit der Rückkehr zu einem stabilen und erweiterten Flugplan signalisiert TAP Vertrauen in die wirtschaftliche Erholung des Bundesstaates Rio Grande do Sul. Operativ setzt TAP auf dieser Langstrecke vornehmlich Flugzeuge vom Typ Airbus A330-200 und A330-900neo ein. Die zusätzlichen Flüge sind zeitlich auf die europäische Sommersaison abgestimmt, um dem erhöhten Passagieraufkommen im Transatlantikverkehr gerecht zu werden. Neben dem Ausbau der Flugziele führt die Airline zum Sommer 2026 zudem eine neue Zwischenklasse in Teilen ihrer Flotte ein, um die Flexibilität für Reisende zu erhöhen. Durch

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