Februar 12, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 12, 2026

Erhebliche Flugstörungen rund um den Valentinstag an deutschen Flughäfen

Reisende, die den Valentinstag für einen Kurztrip ins Ausland nutzen, müssen an deutschen Flughäfen mit einer signifikanten Belastung des Flugbetriebs rechnen. Eine aktuelle Analyse des Travel-Tech-Unternehmens AirHelp für den Zeitraum vom 13. bis 16. Februar zeigt, dass fast jeder dritte Passagier von Verspätungen oder Flugausfällen betroffen war. Von den rund 890.000 Fluggästen, die in diesem Zeitraum von Deutschland aus starteten, erreichten etwa 257.000 ihr Ziel nicht planmäßig. Dies entspricht einer Quote von 28,8 Prozent. Trotz der hohen Störungsrate hatten jedoch nur 2,7 Prozent der Betroffenen einen rechtlich begründeten Anspruch auf Entschädigungszahlungen nach der EU-Fluggastrechteverordnung, da viele Verzögerungen auf außergewöhnliche Umstände wie winterliche Witterungsbedingungen zurückzuführen waren. London festigte seine Position als beliebtestes Ziel für Kurzreisen zum Valentinstag, wobei über 43.000 Passagiere die Flughäfen Heathrow und Stansted ansteuerten. Auf den weiteren Plätzen folgten Istanbul und Wien. Auffallend ist die Diskrepanz in der Pünktlichkeitsbilanz der verschiedenen Destinationen: Während Flüge zum Hauptflughafen in Istanbul mit einer Ausfallquote von lediglich 8,2 Prozent glänzten, wiesen europäische Drehkreuze wie Amsterdam Schiphol und Paris Charles de Gaulle Raten von über 26 Prozent auf. In unmittelbarer Grenznähe zu Deutschland zeigten sich besonders Wien und Zürich anfällig für Störungen, wobei in Zürich jeder dritte Passagier mit unplanmäßigen Wartezeiten konfrontiert war. Im internationalen Vergleich offenbarten sich drastische Unterschiede in der Zuverlässigkeit der Flugverbindungen. Während der Shanghai Pudong Airport mit einer Pünktlichkeitsquote von über 94 Prozent weltweit Spitzenwerte erzielte, kam es auf Strecken nach Newark (USA), Riga und Lyon zu massiven Problemen. An diesen Standorten war mehr als die Hälfte aller Reisenden

weiterlesen »

Unterbrechung der lebenswichtigen Luftbrücke: Flughafen St. Helena stellt Betrieb vorerst ein

Die isolierte Atlantikinsel St. Helena sieht sich mit einer schwerwiegenden Unterbrechung ihrer einzigen schnellen Verbindung zur Außenwelt konfrontiert. Seit dem 10. Februar 2026 ruht der gesamte kommerzielle Flugverkehr auf dem britischen Überseegebiet, nachdem die südafrikanische Fluggesellschaft Airlink sämtliche Rotationen mit sofortiger Wirkung ausgesetzt hat. Grund für diese drastische Maßnahme sind sicherheitsrelevante Mängel in der Infrastruktur des Inselflughafens, die eine vorschriftsmäßige Abwicklung des Passagierbetriebs derzeit unmöglich machen. Konkret fehlen notwendige Kapazitäten beim Brandschutz und der Notfallrettung, was angesichts der ohnehin extrem anspruchsvollen klimatischen und topographischen Bedingungen vor Ort ein unkalkulierbares Risiko darstellt. Für die rund 4.000 Einwohner und die derzeit auf der Insel befindlichen Besucher bedeutet dieser Stopp eine Rückkehr zur vollständigen Isolation, da alternative Transportwege per Schiff nur in sehr unregelmäßigen Abständen zur Verfügung stehen. Die Behörden rechnen derzeit mit einer Sperrung bis mindestens zum 20. Februar, wobei eine Verlängerung je nach Fortschritt der Fehlerbehebung nicht ausgeschlossen werden kann. Herausforderungen am entlegensten Flughafen der Welt Die Entscheidung zur Einstellung des Flugbetriebs kam für viele Reisende überraschend, unterstreicht jedoch die fragile Logistik der Insel. Airlink, die normalerweise die Route von Johannesburg über Windhoek nach St. Helena bedient, verwies in einer Stellungnahme auf Umstände außerhalb ihres Einflussbereichs. Die nationale Aufsichtsbehörde von St. Helena präzisierte daraufhin, dass die vorgeschriebenen Sicherheitsstandards für die Feuerwehrkapazitäten am Boden nicht mehr vollständig gewährleistet werden konnten. In der Luftfahrt unterliegen Flughäfen strengen Kategorisierungen hinsichtlich ihrer Rettungsausrüstung; sinkt diese unter ein bestimmtes Niveau, erlischt die Betriebserlaubnis für gewerbliche Flüge. Dass ausgerechnet die Sicherheitseinrichtungen zum Problem werden, ist für den

weiterlesen »

Virtual Reality im Pilotentraining: Austrian Airlines integriert neue Technologie

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines hat in Zusammenarbeit mit dem Flugzeughersteller Airbus und Lufthansa Aviation Training (LAT) ein innovatives Ausbildungskonzept für Piloten am Standort Wien vollständig implementiert. Seit Ende 2025 ist die Nutzung von Virtual-Reality-Brillen (VR) fester Bestandteil des sogenannten Type Ratings für die Airbus A320-Flotte. Dabei kommen Headsets vom Typ Meta Quest 3 zum Einsatz, die den Übergang von der theoretischen Ausbildung zum praktischen Flugtraining im Simulator effizienter gestalten sollen. Das Projekt startete bereits Ende 2022 und wurde durch eine Expertengruppe sowie Testpiloten kontinuierlich an die regulatorischen Anforderungen der Luftfahrtbehörden angepasst. Das neue Trainingsmodul umfasst ein strukturiertes Programm, das mit einer einwöchigen Selbststudienphase beginnt. Darauf folgen drei Trainingseinheiten von jeweils 180 Minuten, in denen zwei Piloten gleichzeitig in der virtuellen Umgebung agieren. Diese Methode erlaubt es den Flugschülern, Cockpit-Abläufe und Standardprozeduren in einer realitätsgetreuen, dreidimensionalen Simulation einzuüben, bevor die deutlich kostspieligeren Stunden im Full-Flight-Simulator absolviert werden. Branchenexperten weisen darauf hin, dass durch diese Form des computergestützten Lernens die kognitive Belastung in der späteren Praxisphase reduziert und die Präzision der Handlungsabläufe gesteigert werden kann. Die technologische Neuerung wird innerhalb der Lufthansa Group als wegweisend für die gesamte Pilotenausbildung eingestuft. Während der Fokus aktuell auf der Standardbedienung des Airbus A320 liegt, planen die Verantwortlichen bereits die Ausweitung auf weitere Flugzeugtypen und komplexere Szenarien. Künftig sollen auch sogenannte „Non-Normal Operations“, also der Umgang mit technischen Störungen oder Notfällen, im virtuellen Raum trainiert werden. Die Integration dieser Technologien stellt zudem einen wichtigen Schritt zur Digitalisierung der Berufsfortbildung dar, da sie ortsungebundenes und autodidaktisches

weiterlesen »

Boeing gelingt starker Start in das neue Geschäftsjahr

Der globale Markt für Verkehrsflugzeuge zeigt zu Beginn des Jahres 2026 eine bemerkenswerte Verschiebung der Kräfteverhältnisse. Während der europäische Luftfahrtkonzern Airbus nach einem intensiven Jahresendspurt im Vorjahr ein eher moderates Tempo an den Tag legt, konnte der US-amerikanische Rivale Boeing mit überdurchschnittlichen Auslieferungszahlen und einem vollen Auftragsbuch in die ersten Wochen des Jahres starten. Besonders im Segment der Kurz- und Mittelstreckenmaschinen sowie bei den prestigeträchtigen Langstreckenmodellen verzeichneten die Amerikaner eine hohe Nachfrage. Diese Entwicklung verdeutlicht die anhaltende Erholung der Branche und den massiven Bedarf der Fluggesellschaften an moderner Hardware, um die steigenden Passagierzahlen weltweit bewältigen zu können. Trotz bestehender Herausforderungen in den globalen Lieferketten deutet die aktuelle Datenlage darauf hin, dass der Wettbewerb zwischen den beiden Branchenriesen im laufenden Jahr an Intensität gewinnen wird, wobei Boeing derzeit beim operativen Schwung leicht im Vorteil scheint. Operative Bilanz im direkten Vergleich Die statistischen Auswertungen für den Monat Januar unterstreichen die unterschiedliche Dynamik bei den beiden Marktführern. Boeing gelang es, insgesamt 46 Flugzeuge an Kunden in aller Welt zu übergeben. Damit übertraf der Konzern aus Arlington seine eigenen Erwartungen für den Saisonstart deutlich. Im Detail entfiel der Großteil der Auslieferungen auf die 737 MAX-Serie, von der 37 Exemplare die Werkshallen verließen. Hinzu kamen neun Langstreckenmaschinen, darunter fünf Flugzeuge des Typs 787 Dreamliner, drei Frachtmaschinen der 777F-Reihe sowie eine 767. Diese Vielfalt in der Auslieferungsliste zeigt, dass Boeing derzeit in der Lage ist, verschiedene Marktsegmente parallel zu bedienen und insbesondere die Produktion der schmalrumpfigen Jets stabil zu halten. Im Gegensatz dazu präsentierte Airbus für

weiterlesen »

Ryanair und CFM vereinbaren Milliarden-Partnerschaft für Triebwerkswartung

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair hat eine weitreichende Absichtserklärung mit dem Triebwerkshersteller CFM International unterzeichnet, um die technische Unterstützung ihrer massiv wachsenden Flugzeugflotte langfristig abzusichern. Der Vertrag über Materialdienstleistungen hat ein Volumen von mehreren Milliarden US-Dollar und sichert Ryanair den direkten Zugriff auf Original-Ersatzteile für die CFM56-7B- und LEAP-1B-Triebwerke ihrer Boeing 737-Flotte. Ziel der Vereinbarung ist es, die Betriebskosten der Airline zu senken und die Kontrolle über die Instandhaltungsprozesse zu erhöhen, während die Flotte planmäßig auf 800 Flugzeuge anwachsen soll. Ein zentraler Aspekt der Kooperation ist der strategische Wechsel Ryanairs hin zu einer internen Wartungsstruktur. Ab dem Jahr 2029 plant die Fluggesellschaft, die Instandhaltung ihrer Triebwerke in Eigenregie durchzuführen. Zu diesem Zweck sollen zwei spezialisierte Wartungswerke (MRO-Zentren) in Europa errichtet werden. CFM, ein Gemeinschaftsunternehmen von GE Aerospace und Safran Aircraft Engines, wird diesen Übergang durch die Lieferung von Erstausrüstungs-Kits und laufenden Ersatzteilen unterstützen. Es wird erwartet, dass Ryanair jährlich Bauteile im Wert von mehr als einer Milliarde US-Dollar direkt vom Hersteller beziehen wird, um die Wartung der insgesamt über 2.000 Triebwerke sicherzustellen. Diese Entwicklung markiert eine Zäsur in der bisherigen Partnerschaft, da Ryanair über drei Jahrzehnte hinweg auf externe „Power-by-the-Hour“-Verträge setzte, bei denen die Wartung komplett an den Dienstleister ausgelagert war. Mit dem Aufbau eigener Kapazitäten reagiert die Airline auf die Herausforderungen im globalen MRO-Markt, der derzeit durch Engpässe in den Lieferketten und lange Durchlaufzeiten geprägt ist. Durch die vertikale Integration der Triebwerkswartung verspricht sich das Management um Michael O’Leary eine höhere Flexibilität und eine Reduzierung der Standzeiten der Flugzeuge. Branchenexperten

weiterlesen »

Treibstoffmangel zwingt internationale Fluggesellschaften zum Rückzug aus Kuba

Die Versorgungslage in Kuba hat sich im Februar 2026 dramatisch verschlechtert, was zu einem nahezu vollständigen Erliegen des regulären internationalen Flugverkehrs führt. Aufgrund eines massiven Mangels an Kerosin und Treibstoffen ist die kommerzielle Luftfahrt auf der Insel weitgehend zum Erliegen gekommen. Internationale Fluggesellschaften reagieren mit drastischen Einschnitten, Flugstreichungen oder kostspieligen Umwegen über Drittstaaten. Besonders betroffen sind die Direktverbindungen aus Deutschland, die von der staatlichen kubanischen Fluggesellschaft Cubana de Aviación bedient werden. Parallel dazu hat das Auswärtige Amt in Berlin seine Reisehinweise verschärft und rät nun von nicht notwendigen Reisen in den Inselstaat ab. Die wirtschaftlichen Folgen für den Tourismussektor, der als wichtigste Devisenquelle des Landes gilt, sind derzeit noch nicht absehbar, während Reiseveranstalter mit umfassenden Stornierungswellen und Umbuchungsanfragen konfrontiert sind. Einstellung der Direktverbindungen aus Deutschland Die ohnehin spärlichen Direktverbindungen zwischen der Bundesrepublik und Kuba sind von der aktuellen Kerosinkrise unmittelbar betroffen. Cubana de Aviación sah sich gezwungen, sämtliche Flüge von Frankfurt am Main mindestens bis Anfang März 2026 auszusetzen. Dies betrifft konkret die wöchentlichen Verbindungen am Mittwoch, die über Holguín nach Havanna führen, sowie die Samstagsflüge direkt in die Hauptstadt. Die ersten Streichungen traten bereits am 11. Februar in Kraft. Die Fluggesellschaft teilte mit, dass Passagiere die Wahl zwischen einer kostenlosen Umbuchung auf spätere Termine oder einer vollständigen Rückerstattung des Ticketpreises haben. Man hofft in Havanna zwar auf eine Wiederaufnahme des Flugbetriebs zum 8. März, doch Branchenexperten bezweifeln angesichts der geopolitischen Gesamtlage, ob bis dahin eine stabile Treibstoffversorgung gewährleistet werden kann. Die Krise trifft den deutschen Markt besonders hart, da

weiterlesen »

Wizz Air führt neue Buchungsplattform für kombinierte Flugverbindungen ein

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air hat mit „Wizz Link“ eine digitale Plattform gestartet, die das Buchen von Umsteigeverbindungen innerhalb des eigenen Streckennetzes vereinfacht. In Zusammenarbeit mit dem isländischen Technologieunternehmen Dohop ermöglicht der Dienst den Zugriff auf fast 8.000 neue Start-Ziel-Kombinationen. Passagiere können nun mehrteilige Reisen, wie etwa von London über Budapest nach Abu Dhabi, in einer einzigen Transaktion buchen. Bisher mussten Reisende bei sogenannten Self-Transfer-Verbindungen jeden Flugabschnitt einzeln suchen und separat bezahlen, was oft mit einem hohen zeitlichen Aufwand und organisatorischen Risiken verbunden war. Das System basiert auf der RetailConnect-Technologie von Dohop, die es Fluggesellschaften erlaubt, flexible Flugverbindungen ohne die Komplexität traditioneller Interline-Abkommen zu verwalten. Ein wesentlicher Bestandteil des neuen Angebots ist der optionale Schutzservice „ConnectSure“. Dieser bietet Reisenden Unterstützung und Absicherung bei Verspätungen oder Annullierungen, die zum Verpassen eines Anschlussfluges führen könnten. Damit reagiert Wizz Air auf das Geschäftsmodell von Online-Reisebüros (OTAs), die bereits einen erheblichen Teil des Marktes für kombinierte Reiserouten kontrollieren. Durch die Integration dieser Funktion in das eigene Ökosystem behält die Airline die Kontrolle über die Preisgestaltung und den Kundenservice. Die Einführung von Wizz Link ist Teil einer umfassenderen Digitalstrategie, um den durchschnittlichen Buchungswert pro Passagier zu steigern. Neben den reinen Flugtickets können Zusatzleistungen wie Sitzplatzreservierungen, Priority-Boarding und Verpflegung für alle Segmente gesammelt erworben werden. Zentrale Umsteigepunkte im Netz von Wizz Air, darunter London-Luton, Warschau, Rom und Tirana, sollen durch die neue Plattform gestärkt werden. Branchenexperten zufolge wächst der Anteil von Reisen mit mehreren Flugsegmenten stetig an und erreicht bereits zweistellige Prozentwerte am gesamten Buchungsmarkt, da

weiterlesen »

Wandel im globalen Tourismus: Rückgang der Fernreiseabsichten und neue Prioritäten für 2026

Der internationale Tourismussektor steht im Jahr 2026 vor einer spürbaren Veränderung des Reiseverhaltens. Laut dem aktuellen Long-Haul Travel Barometer, das von der European Travel Commission (ETC) in Zusammenarbeit mit dem Bahnticketanbieter Eurail veröffentlicht wurde, zeigt sich eine vorsichtigere Haltung bei potenziellen Fernreisenden. Im Vergleich zum Vorjahr planen rund fünf Prozent weniger der Befragten eine Reise in weit entfernte Regionen. Während Europa seine Position als attraktive Destination grundsätzlich verteidigen kann, verzeichnet der Kontinent in wichtigen Quellmärkten wie Australien, Kanada und den USA teilweise deutliche Einbußen beim Interesse. Als Hauptgründe für diese Entwicklung identifiziert die Analyse vor allem finanzielle Erwägungen, begrenzte zeitliche Ressourcen sowie eine verstärkte Orientierung auf Inlandsziele. Gleichzeitig verschieben sich die Prioritäten bei der Zielgebietswahl: Sicherheit und politische Stabilität gewinnen massiv an Bedeutung, während das Buchungsverhalten zunehmend flexibler und individueller wird. Regionale Unterschiede in den Herkunftsmärkten Obwohl Europa für 42 Prozent der Befragten weiterhin ein potenzielles Ziel darstellt, ist dieser Wert im Vergleich zu 2025 um drei Prozentpunkte gesunken. Die Dynamik in den einzelnen Herkunftsländern unterscheidet sich dabei erheblich. China bleibt mit 59 Prozent der Spitzenreiter beim Interesse an europäischen Zielen, wobei hier ein Trend zu maßgeschneiderten und erlebnisorientierten Reisen feststellbar ist. Auch in Brasilien ist die Nachfrage mit 54 Prozent stabil, wenngleich steigende Reisekosten dazu führen, dass ein Teil der Touristen auf geografisch nähergelegene Alternativen ausweicht. Besonders drastisch stellt sich die Situation in Australien dar. Hier sank das Interesse an Europa um sieben Prozentpunkte auf nunmehr 47 Prozent. Experten führen dies auf eine stärkere Konzentration auf den asiatischen Raum

weiterlesen »

Flugzeugunfall in Mogadischu: Fokker 50 verunglückt bei Notlandung

Am 10. Februar 2026 ereignis sich am Aden Adde International Airport in der somalischen Hauptstadt Mogadischu ein schwerer Zwischenfall mit einer Fokker 50 der Starsky Aviation. Das zweimotorige Turboprop-Flugzeug war mit 55 Personen an Bord gestartet, kehrte jedoch kurz darauf aufgrund technischer Probleme zum Flughafen zurück. Bei der versuchten Notlandung schoss die Maschine über das Ende der Landebahn hinaus und kam erst am unmittelbar angrenzenden Strand des Indischen Ozeans zum Stillstand. Die somalische Luftfahrtbehörde bestätigte, dass alle Insassen den Unfall überlebt haben, machte jedoch keine detaillierten Angaben zum Schweregrad möglicher Verletzungen. Erste Aufnahmen der Unfallstelle zeigen erhebliche strukturelle Schäden an der Flugzeugzelle, insbesondere an den Tragflächen und dem Fahrwerk. Einsatzkräfte leiteten unmittelbar nach dem Stillstand der Maschine die Evakuierung ein. Die Lage des Flughafens Mogadischu gilt als operativ anspruchsvoll, da die Landebahnen direkt an die Küste grenzen, was bei einem Verlassen der befestigten Fläche kaum Spielraum für Auslaufzonen lässt. Die nationale Zivilluftfahrtbehörde hat eine Untersuchung eingeleitet, um die genauen Ursachen für das Überschießen der Bahn zu klären. Dabei stehen neben der Flugzeugleistung auch die Wetterbedingungen und der Zustand der Landebahn im Fokus der Ermittler. Dieser Vorfall reiht sich ein in eine Serie von Unfällen mit dem Flugzeugtyp Fokker 50 in der Region. Bereits in den Jahren 2022 und 2024 kam es in Somalia zu ähnlichen Ereignissen, bei denen Maschinen dieses Typs beim Landevorgang verunglückten oder von der Piste abkamen. Die Fokker 50 wurde in den 1980er Jahren entwickelt und ist für ihre Robustheit auf kurzen Start- und Landebahnen bekannt. Viele

weiterlesen »