Februar 24, 2026

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Februar 24, 2026

Strategische Kurskorrektur: Air Algerie verbleibt am Drehkreuz London Heathrow

Die algerische Staatsairline Air Algerie hat nach einer Phase intensiver interner und öffentlicher Debatten eine weitreichende Entscheidung über ihre Präsenz auf dem britischen Markt getroffen. Entgegen ursprünglichen Plänen, den prestigeträchtigen, aber kostspieligen Flughafen London Heathrow vollständig zu verlassen und alle Operationen an den deutlich weiter außerhalb gelegenen Flughafen London Stansted zu verlegen, vollzieht das Unternehmen nun eine strategische Kehrtwende. Wie die algerische Botschaft in London am 16. Februar 2026 offiziell mitteilte, wird die Verbindung nach Heathrow nicht nur beibehalten, sondern künftig durch ein kombiniertes Flugmodell ergänzt. Diese Entscheidung folgt auf massiven Druck seitens der algerischen Diaspora sowie politischer Vertreter, die eine erhebliche Verschlechterung der Erreichbarkeit und des Reisekomforts befürchteten. Während finanzielle Erwägungen und die Betriebskosten der Flotte zunächst für einen Umzug sprachen, überwogen letztlich die strategische Bedeutung des Standorts Heathrow und die Bedürfnisse der Fluggäste. Air Algerie setzt damit ein deutliches Zeichen für die Priorisierung des Kundenservice vor rein betriebswirtschaftlichen Einsparungen im europäischen Flugnetz. Wirtschaftlicher Druck und die Kostenstruktur in Heathrow Die ursprüngliche Ankündigung von Air Algerie, den Flughafen Heathrow zum 29. März verlassen zu wollen, war kein Zufall, sondern das Ergebnis einer detaillierten Analyse der operativen Ausgaben. London Heathrow gilt im internationalen Vergleich als einer der Flughäfen mit den höchsten Start- und Landegebühren sowie signifikanten Passagierentgelten. Für Fluggesellschaften mit einer teilweise älteren Flottenstruktur, wie sie Air Algerie derzeit noch betreibt, fallen zudem oft höhere Lärmentgelte und emissionsabhängige Gebühren an, die den Betrieb auf diesem Premium-Flughafen zusätzlich verteuern. Fares Rahmani, Abgeordneter der algerischen Diaspora, bestätigte in diesem Zusammenhang, dass die

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Reduzierung des Regionalverkehrs zum Flughafen BER aufgrund von Netzüberlastung

Der Schienenverkehr zwischen der Berliner Innenstadt und dem Flughafen Berlin Brandenburg (BER) erfährt nur wenige Monate nach der Eröffnung der Dresdner Bahn eine deutliche Einschränkung. Der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) hat angekündigt, eine der fünf stündlichen Regionalverbindungen vom Hauptbahnhof zum Flughafen vorübergehend zu streichen. Betroffen ist die Linie RE20, die bislang zur vollen Stunde verkehrte. Hintergrund dieser Maßnahme ist die anhaltende Überlastung des Nord-Süd-Tunnels, in dem es seit der Inbetriebnahme der Neubaustrecke im Dezember vermehrt zu Stauerscheinungen und Verspätungen kam. Die Bahntochter DB InfraGO sieht die Kapazitätsgrenzen des Knotens Berlin derzeit überschritten, weshalb die Länder Berlin und Brandenburg einer kurzfristigen Angebotsreduzierung zugestimmt haben. Trotz der Streichung der Linie RE20 bleibt der Flughafenexpress (FEX) als zentrale Verbindung bestehen, wird jedoch in seinem Takt angepasst. Die Züge verkehren künftig viermal pro Stunde zu den Minuten 0, 22, 37 und 52. Ursprünglich war das Ziel der 16 Kilometer langen Neubaustrecke der Dresdner Bahn zwischen Südkreuz und Blankenfelde, die Fahrzeit zum BER massiv zu verkürzen und die Kapazitäten zu erhöhen. In der Praxis zeigte sich jedoch, dass die Infrastruktur im Bereich des Nord-Süd-Tunnels nicht ausreichend auf das dichte Verkehrsaufkommen vorbereitet war. Der VBB betont, dass die aktuelle Anpassung lediglich eine Notlösung darstellt und fordert von der DB InfraGO langfristige technische Anpassungen, um das ursprünglich geplante Angebotskonzept sicher umzusetzen. Die Einschränkungen sind zunächst bis zum 30. April 2026 befristet. Dieses Datum korreliert mit dem geplanten Ende der Generalsanierung der Strecke Hamburg–Berlin. Da die Deutsche Bahn jedoch kürzlich witterungsbedingte Verzögerungen bei diesem Großprojekt einräumen musste, bleibt ungewiss,

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Strategische Aufrüstung im Alpenraum: Salzburg wird zum Zentrum der österreichischen Luftverteidigung und Drohnenabwehr

In einer richtungsweisenden Pressekonferenz in der Salzburger Schwarzenberg-Kaserne haben Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler am 20. Februar 2026 die nächsten entscheidenden Schritte des militärischen Aufbauplans ÖBH 2032+ präsentiert. Nach der Modernisierung der Luftfahrzeugflotte in den vergangenen Jahren verschiebt sich der Fokus des Bundesministeriums für Landesverteidigung nun massiv auf die bodengebundene Luftabwehr. Der Standort Salzburg soll dabei eine Schlüsselrolle einnehmen und zum nationalen Herzstück der elektronischen Drohnenabwehr sowie zu einem zentralen Pfeiler der europäischen Luftverteidigungsinitiative Sky Shield ausgebaut werden. Mit einem Investitionsvolumen von 2,5 Milliarden Euro für Kurz- und Mittelstreckensysteme plant das Bundesheer, die lückenlose Überwachung und den Schutz des österreichischen Luftraums bis zum Jahr 2032 sicherzustellen. Dieser Umbau markiert zudem eine organisatorische Zäsur: Der bisherige Verband der Luftraumüberwachung wird in den kommenden Jahren zu einem umfassenden Verband der Luftverteidigung transformiert, wobei das Jägerbataillon 8 in Wals-Siezenheim in ein spezialisiertes Flugabwehrbataillon umgewandelt wird. Technologische Modernisierung der Flugabwehrsysteme Ein wesentlicher Bestandteil der Mission Vorwärts ist die technische Aufwertung bestehender Waffensysteme. Die bewährte 35mm Fliegerabwehrkanone des Bundesheeres wird einer umfassenden Nutzungsdauerverlängerung unterzogen. Ziel ist es, diese Systeme bis zum ersten Quartal 2028 auf einen weltweiten Spitzenstandard im Bereich der kanonenbasierten Flug- und Drohnenabwehr zu heben. Durch moderne Sensorik und präzise Feuerleitsysteme sollen künftig auch kleinste unbemannte Flugobjekte effektiv bekämpft werden können. Parallel dazu treibt das Bundesheer die Beschaffung des hochmodernen Systems Skyranger voran. Bis zum Jahr 2030 sollen insgesamt 36 dieser Gefechtsfahrzeuge in den Dienst gestellt werden. Der Skyranger ermöglicht dem Bundesheer die Rückkehr zur Fähigkeit des mobilen Begleitschutzes

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Air Serbia plant Netzwerk-Expansion zum hundertjährigen Jubiläum

Die serbische Nationalairline Air Serbia bereitet sich auf ein historisches Jahr vor. Anlässlich des einhundertjährigen Jubiläums der serbischen Luftfahrt im Jahr 2027 plant das Unternehmen eine signifikante Erweiterung seines Streckennetzes. Wie der Vorstandsvorsitzende Jiri Marek auf der Tourismusmesse in Belgrad bekannt gab, bedient die Fluggesellschaft bereits heute über 100 Ziele im Linien- und Charterverkehr. Für das laufende Geschäftsjahr wurden bereits sieben neue Routen identifiziert, die das Portfolio ergänzen sollen. Die Auswahl der Destinationen erfolgt dabei auf Basis detaillierter Marktanalysen, um das wirtschaftliche Potenzial optimal auszuschöpfen und die internationale Anbindung des Standorts Serbien zu stärken. Ein zentraler Pfeiler der künftigen Strategie ist die Zusammenarbeit mit der spezialisierten Weltausstellung Expo 2027, die vom 15. Mai bis zum 15. August in Belgrad stattfinden wird. In Vorbereitung auf dieses Großereignis haben Air Serbia und die Expo 2027 eine offizielle Partnerschaft geschlossen, die am 26. Februar am Flughafen Nikola Tesla formell besiegelt wird. Die Fluggesellschaft prüft in diesem Zusammenhang auch den Einsatz dedizierter Charterverbindungen, um den erwarteten Besucherstrom aus aller Welt direkt in die serbische Hauptstadt zu befördern. Ziel dieser Kooperation ist es, die internationale Sichtbarkeit des Landes zu erhöhen und die Rolle Belgrads als regionales Luftverkehrsdrehkreuz weiter auszubauen. Parallel zur Netzerweiterung investiert Air Serbia verstärkt in die Servicequalität und das Kundenerlebnis. Geplant ist die Einführung eines neuen Vielfliegerprogramms sowie die Optimierung des Bordprodukts. Insbesondere für jüngere Fluggäste werden künftig Aktivitätspakete mit Spielzeug und Unterhaltungsmedien angeboten. Die wirtschaftliche Resonanz auf der Belgrader Tourismusmesse war bereits positiv: Durch Rabattaktionen konnte die Airline ihren Ticketabsatz vor Ort

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Sicherheitslandung in der Karibik: Triebwerksstörung zwingt Air France Boeing 777 zur Umkehr nach Fort-de-France

Ein Langstreckenflug der Air France von den Antillen nach Europa musste am Abend des 21. Februar 2026 kurz nach dem Start abgebrochen werden. Die Boeing 777-300ER mit dem Kennzeichen F-GSQO befand sich auf dem Weg von Fort-de-France nach Paris Charles de Gaulle, als am rechten Triebwerk eine technische Unregelmäßigkeit auftrat. Berichte von Augenzeugen über sichtbare Flammenbildung am Triebwerk sorgten für Beunruhigung unter den Passagieren, doch die Besatzung reagierte gemäß den internationalen Sicherheitsstandards und leitete unmittelbar die Rückkehr zum Ausgangsflughafen ein. Etwa 25 Minuten nach dem Abheben setzte die Maschine wieder sicher auf der Landebahn von Martinique auf. Nach Angaben der Fluggesellschaft handelte es sich bei dem Vorfall um einen sogenannten Triebwerkspumpstoß, eine Störung des Luftstroms innerhalb des Aggregats, die zwar optisch spektakulär wirken kann, für die strukturelle Integrität des Flugzeugs jedoch eine beherrschbare Situation darstellt. Die Passagiere wurden am Boden betreut, während Air France eine Ersatzmaschine aus Paris beorderte, um die Verbindung fortzusetzen. Technische Analyse des Triebwerkspumpstoßes Der Kommandant des Fluges AF895 präzisierte nach der Landung, dass es sich bei der Störung um einen Surge am rechten Triebwerk gehandelt habe. In der Luftfahrttechnik beschreibt dieser Begriff einen plötzlichen Strömungsabriss an den Verdichterschaufeln des Triebwerks. Da moderne Hochleistungstriebwerke wie die an der Boeing 777 verbauten General Electric GE90-Aggregate mit extremen Druckverhältnissen arbeiten, führt eine Unterbrechung des laminaren Luftstroms dazu, dass der hohe Druck aus der Brennkammer nach vorne entweicht. Dieser Vorgang geht oft mit lauten Knallgeräuschen und Stichflammen einher, die entweder am Lufteinlass oder am Abgasstrahl austreten. Ursächlich für eine solche

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Tui Cruises kündigt Taufe der Mein Schiff Flow für Juni 2026 an

Die Hamburger Reederei Tui Cruises setzt den Ausbau ihrer Flotte fort und hat die Details zur Indienststellung der „Mein Schiff Flow“ bekannt gegeben. Das zweite Schiff der neuen InTuition-Klasse wird am 20. Juni 2026 im Hafen von Triest feierlich getauft. Die Zeremonie bildet den Mittelpunkt einer achttägigen Taufreise, die durch die Adria und das westliche Mittelmeer bis nach Palma de Mallorca führt. Mit der Inbetriebnahme der Mein Schiff Flow folgt das Unternehmen seinem strategischen Zeitplan, nach dem bereits im Vorjahr das Schwesterschiff Mein Schiff Relax die neue Schiffsklasse erfolgreich eingeführt hat. Die Neubauten dieser Serie entstehen auf der italienischen Fincantieri-Werft und zeichnen sich durch ein verändertes Design sowie ein erweitertes Angebot an Suiten und Gastronomiebereichen aus. Eine Neuerung im Vergleich zu früheren Taufen ist das Verfahren zur Auswahl der Taufpatin. Erstmals verzichtet die Reederei auf eine prominente Persönlichkeit aus Film, Fernsehen oder Sport und sucht stattdessen eine Patin direkt aus dem Kreis der Passagiere. Teilnehmen können volljährige Frauen, die bereits Reiseerfahrung mit der Flotte gesammelt haben und ihre persönliche Geschichte in einem digitalen Bewerbungsverfahren inklusive Video und Bildmaterial präsentieren. Ein mehrstufiger Auswahlprozess unter Einbindung der Fangemeinde entscheidet darüber, wer die traditionelle Sektflasche am Bug des Schiffes zerschellen lassen darf. Diese Maßnahme zielt darauf ab, die Kundenbindung in einem zunehmend kompetitiven Kreuzfahrtmarkt zu festigen und die Markenloyalität zu erhöhen. Der Buchungsstart für die Taufreise sowie die darauffolgenden Jungfernfahrten ist für den 26. Februar 2026 angesetzt. Aufgrund des erwarteten hohen Interesses führt die Reederei ein digitales Warteraumsystem auf ihrer Verkaufsplattform ein. Die

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