Februar 28, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

Februar 28, 2026

Sicherheit im gemeinsamen Luftraum: Deutschland und Österreich schließen letzte Lücke bei der Verfolgung verdächtiger Flugzeuge

Der Deutsche Bundestag hat mit der Billigung des deutsch-österreichischen Luftsicherheitsabkommens einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der nationalen und regionalen Integrität des Luftraums vollzogen. Die Vereinbarung, die bereits Ende 2022 auf ministerialer Ebene unterzeichnet wurde, regelt die grenzüberschreitende Zusammenarbeit bei der Identifizierung und Verfolgung von zivilen Luftfahrzeugen, die eine potenzielle Bedrohung darstellen könnten. Damit wird eine jahrelange Lücke im Sicherheitsnetz der Bundesrepublik geschlossen, da Deutschland bereits mit allen anderen Anrainerstaaten entsprechende Verträge unterhält. Kernpunkt des Abkommens ist die Befugnis für Abfangjäger der Luftwaffe und des österreichischen Bundesheeres, Verdachtsfälle auch über die Staatsgrenzen hinaus zu begleiten und zu kontrollieren. Diese Maßnahme verbessert nicht nur den Informationsfluss zwischen den militärischen Lagezentren, sondern erhöht auch die Reaktionsgeschwindigkeit in kritischen Situationen, in denen jede Minute über die Sicherheit der Bevölkerung am Boden entscheiden kann. Das Abkommen umfasst dabei sowohl bemannte zivile Flugzeuge als auch unbemannte Flugsysteme, die zunehmend in den Fokus der Sicherheitsbehörden rücken. Historischer Kontext und diplomatische Grundlagen Die Unterzeichnung des Vertrages erfolgte im Dezember 2022 in Berchtesgaden durch die damalige deutsche Bundesverteidigungsministerin und ihre österreichische Amtskollegin Klaudia Tanner. Während Deutschland mit Staaten wie Frankreich, Tschechien oder der Schweiz bereits seit langem funktionierende Protokolle für sogenannte Renegade-Fälle – also zivile Flugzeuge, die als Waffe missbraucht werden könnten – etabliert hat, gestalteten sich die Verhandlungen mit Österreich aufgrund der verfassungsrechtlich verankerten Neutralität der Alpenrepublik komplexer. Die Herausforderung bestand darin, eine operative Zusammenarbeit zu ermöglichen, die den militärischen Anforderungen an Schnelligkeit gerecht wird, ohne die Souveränität oder den Neutralitätsstatus zu untergraben. Mit der parlamentarischen Zustimmung in

weiterlesen »

Führungswechsel beim Deutschen Reisesicherungsfonds: Andreas Gent kehrt zurück

Der Deutsche Reisesicherungsfonds (DRSF) ordnet seine Führungsspitze neu und setzt dabei auf eine bewährte Personalie. Andreas Gent übernimmt zum 1. März 2026 erneut den Posten des Geschäftsführers und leitet die Institution fortan gemeinsam mit Stefan Korsch. Er folgt auf Ali Arnaout, dessen Vertrag nach dreijähriger Laufzeit planmäßig zum 28. Februar endet. Branchenberichten zufolge konnten sich die Gesellschafter und Arnaout nicht auf die Konditionen für eine weitere Zusammenarbeit verständigen. Mit der Rückkehr von Gent, der den Fonds bereits in der kritischen Aufbauphase von 2021 bis 2023 leitete, soll vor allem personelle Stabilität und fachliche Kontinuität in der Absicherung von Pauschalreisen gewährleistet werden. Die Rückkehr erfolgt in einer Phase, in der der DRSF vor wichtigen strukturellen Aufgaben steht. Gent verfügt über jahrzehntelange Erfahrung in der Versicherungs- und Finanzwirtschaft, unter anderem durch seine zwanzigjährige Vorstandstätigkeit bei der Hanse-Merkur. Seine Hauptaufgabe wird darin bestehen, die operativen Prozesse weiter zu straffen und die finanzielle Belastung für Reiseveranstalter zu optimieren. Der Fonds, der infolge der Thomas-Cook-Insolvenz durch das Bundesjustizministerium initiiert wurde, verwaltet mittlerweile ein beachtliches Kapital, um im Falle einer Großinsolvenz Rückzahlungen und Rückbeförderungen von Urlaubern zu finanzieren. Die Gesellschafter, zu denen maßgeblich der Deutsche Reiseverband (DRV) gehört, versprechen sich von der Neubesetzung eine effizientere Regulierung der Sicherheitsleistungen. Trotz der personellen Weichenstellung sieht sich der Fonds wachsender Kritik aus Teilen der Branche ausgesetzt. Der Verband unabhängiger Reisebüros (VUSR) bemängelt insbesondere die starren Strukturen und die Höhe der verpflichtenden Beiträge, welche die Liquidität der Veranstalter einschränken würden. Verbandschefin Marija Linnhoff forderte zuletzt eine Überprüfung der staatlichen Aufsichtsfunktion

weiterlesen »

FedEx verklagt US-Regierung auf Rückerstattung von Zöllen

Der globale Logistikriese FedEx hat eine umfangreiche Klage gegen die Regierung der Vereinigten Staaten eingereicht, um die vollständige Rückzahlung von Zollgebühren zu erzwingen, die im Rahmen der Handelspolitik des Jahres 2025 erhoben wurden. Dieser juristische Vorstoß erfolgt unmittelbar nach einer Grundsatzentscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, der die einseitig durch Präsident Donald Trump verhängten Zölle für illegal erklärt hatte. In der beim zuständigen Bundesgericht eingereichten Klageschrift fordern FedEx Express und die Tochtergesellschaft FedEx Logistics die Rückerstattung aller Abgaben, die auf Basis des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) gezahlt wurden. Während das Supreme-Court-Urteil zwar die Rechtswidrigkeit der Zölle feststellte, jedoch keine explizite Regelung für Rückzahlungen enthielt, schafft FedEx nun einen Präzedenzfall für die gesamte Importwirtschaft. Experten schätzen, dass der US-Regierung Forderungen in einer Gesamthöhe von über 175 Milliarden US-Dollar drohen könnten, da zahlreiche weitere Unternehmen diesem Beispiel folgen dürften. Die rechtliche Auseinandersetzung markiert eine Zäsur in der US-Handelspolitik und stellt die finanzielle Planung der Bundesbehörden vor enorme Herausforderungen. Juristischer Hintergrund und das Urteil des Supreme Court Die Grundlage für die aktuelle Klage bildet ein Urteil des Obersten Gerichtshofs der USA aus der vergangenen Woche. In einer 6-3 Entscheidung befand das Gericht, dass die Ausweitung der Exekutivgewalt zur Erhebung von Zöllen unter Berufung auf den International Emergency Economic Powers Act ohne explizite Zustimmung des Kongresses in diesem spezifischen Fall verfassungswidrig war. Der IEEPA erlaubt dem Präsidenten zwar weitreichende Befugnisse in nationalen Notstandssituationen, doch die Richter folgten der Argumentation der Kläger, dass die wirtschaftspolitischen Maßnahmen des Jahres 2025 die gesetzlich gesteckten Grenzen

weiterlesen »

DHL strebt Erweiterung der Flugrechte im Warenverkehr mit China an

Der Logistikkonzern DHL verfolgt weitreichende Pläne zur Verdichtung seines Transportnetzwerks zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Volksrepublik China. Im Zentrum der aktuellen Bestrebungen stehen Verhandlungen über zusätzliche Flugfrequenzen und erweiterte Streckenrechte, um die Kapazitäten im interkontinentalen Warenverkehr deutlich zu steigern. Bekannt wurden diese strategischen Absichten im Rahmen der jüngsten Delegationsreise von Bundeskanzler Friedrich Merz nach Peking. Die Bundesregierung unterstützt das Vorhaben, da eine effiziente Luftfrachtlogistik als Rückgrat für die bilateralen Handelsbeziehungen zwischen beiden Industrienationen gilt. Ein wesentlicher Baustein dieser Expansion ist die bereits fixierte Kooperation zwischen DHL und dem chinesischen Technologie- und E-Commerce-Giganten JD.com. Diese Partnerschaft zielt darauf ab, den grenzüberschreitenden Paketstrom zu optimieren und deutschen Unternehmen einen vereinfachten Zugang zum chinesischen Konsumentenmarkt zu ermöglichen. Durch die Kombination der globalen Logistikexpertise von DHL mit der digitalen Vertriebsplattform von JD.com sollen Lieferzeiten verkürzt und die Effizienz der Lieferketten gesteigert werden. Branchenexperten werten diesen Schritt als Reaktion auf das anhaltend hohe Volumen im Online-Handel und die wachsende Bedeutung des asiatischen Marktes für deutsche Markenprodukte. Die Verhandlungen über die Flugrechte gestalten sich jedoch komplex, da sie eine Abstimmung auf zwischenstaatlicher Ebene erfordern. Bisher sind die Kapazitäten für Frachtflüge durch bilaterale Luftverkehrsabkommen begrenzt. DHL benötigt die zusätzlichen Genehmigungen, um mehr eigene Maschinen der Tochtergesellschaft European Air Transport oder von Partner-Airlines einzusetzen. Der Ausbau ist insbesondere für das Drehkreuz in Leipzig von großer Bedeutung, das als zentraler Hub für die Asien-Verbindungen dient. Eine Aufstockung der Flugfrequenzen würde nicht nur die Auslastung der bestehenden Infrastruktur erhöhen, sondern auch die Marktposition von DHL gegenüber internationalen Konkurrenten im

weiterlesen »

Synergie der Kulturschätze: Florenz ordnet seine Museumslandschaft neu

Die Stadt Florenz, seit Jahrhunderten ein globales Epizentrum für Kunst und Kultur, leitet eine tiefgreifende Umstrukturierung ihrer Museumsverwaltung ein. Durch den Zusammenschluss der Galleria dell’Accademia mit den Museen des Bargello entsteht der neue Verbund Galleria dell’Accademia di Firenze e Musei del Bargello. Dieses Netzwerk umfasst sieben hochkarätige Institutionen, darunter die Medici-Kapellen, den Palazzo Davanzati und das Museum Orsanmichele. Ziel der Reform ist es, die organisatorische Effizienz zu steigern und für Besucher ein kohärentes Gesamterlebnis zu schaffen. In den kommenden Monaten werden hierzu integrierte Kombitickets und thematische Routen eingeführt, welche die Meisterwerke von Michelangelo, Donatello und Giotto in einen gemeinsamen historischen Kontext setzen. Die Neustrukturierung markiert einen Wendepunkt in der Präsentation des toskanischen Erbes und zielt darauf ab, die Zugänglichkeit durch vereinheitlichte Öffnungszeiten und verbesserte Infrastrukturen deutlich zu erhöhen. Strategische Allianz der Florentiner Museen Der neue Museumsverbund ist weit mehr als eine rein administrative Maßnahme. Er verknüpft Orte von Weltrang, die bisher weitgehend eigenständig agierten. Zur Galleria dell’Accademia, die mit Michelangelos David eines der bekanntesten Kunstwerke der Menschheit beherbergt, gesellen sich das Museo Nazionale del Bargello mit seiner bedeutenden Skulpturensammlung sowie die Grabstätten der Medici. Auch kleinere, spezialisierte Häuser wie die Casa Martelli und der Palazzo Davanzati, der einen seltenen Einblick in die Wohnkultur des späten Mittelalters und der Renaissance bietet, werden Teil der Allianz. Nach Abschluss laufender Restaurierungsarbeiten soll zudem die ehemalige Kirche San Procolo das Portfolio ergänzen. Durch die Einführung mehrtägiger Entdeckertickets wird der Anreiz für Besucher erhöht, über die bekannten Hauptattraktionen hinaus auch die dekorativen Künste und weniger

weiterlesen »

Stadt Parchim stimmt möglicher Nutzung des Flughafens durch die Marine zu

Die Stadtvertretung von Parchim hat den Weg für eine potenzielle Reaktivierung des ehemaligen Flughafens Schwerin-Parchim durch die Bundeswehr geebnet. In einer Sitzung am Mittwochabend positionierten sich die Stadtvertreter sowie die Stadtverwaltung einstimmig positiv zu den Plänen der Deutschen Marine. Damit ist eine wesentliche Bedingung der Streitkräfte erfüllt, die eine lokale Akzeptanz für die Prüfung des Standorts zur Voraussetzung gemacht hatten. Der Flughafen, der in der Vergangenheit mehrfach als ziviler Fracht- und Passagierflughafen scheiterte und zuletzt stillgelegt wurde, rückt damit wieder in den Fokus der nationalen Verteidigungsstrategie. Das Interesse der Marine an dem Standort in Mecklenburg-Vorpommern ist Teil einer umfassenden Strukturprüfung innerhalb der Bundeswehr. Aufgrund des geplanten personellen und materiellen Aufwuchses der Streitkräfte ergibt sich ein erhöhter Bedarf an militärischer Infrastruktur und neuen Liegenschaften. Bisher sind sämtliche Luftfahrzeuge der Marine, darunter die Seefernaufklärer vom Typ P-3C Orion und die künftigen P-8A Poseidon sowie verschiedene Hubschraubertypen, zentral am Standort Nordholz in Niedersachsen stationiert. Eine zusätzliche Basis im Osten der Bundesrepublik könnte die operative Flexibilität und die Überwachungskapazitäten im Ostseeraum signifikant erhöhen. Trotz der positiven Signale aus der Kommunalpolitik hält sich das Bundesverteidigungsministerium mit Details zum aktuellen Stand des Entscheidungsprozesses zurück. Bestätigt wurden lediglich laufende Prüfungsverfahren zu neuen Standortoptionen, ohne den Flughafen Parchim explizit als künftigen Stützpunkt zu benennen. Experten weisen jedoch darauf hin, dass die vorhandene Infrastruktur des Flughafens, insbesondere die über 3.000 Meter lange Start- und Landebahn, hervorragende Bedingungen für schwere Seefernaufklärer und Transportmaschinen bietet. Ende Januar hatten bereits erste Sondierungsgespräche zwischen Vertretern der Marine und der Stadtverwaltung stattgefunden, um die

weiterlesen »

Deutliche Ausweitung der Fernbusverbindungen am Flughafen Düsseldorf

Der Fernreiseanbieter Flixbus hat seine Präsenz am Flughafen Düsseldorf zum Start der neuen Reisesaison massiv ausgebaut. Wie die Betreibergesellschaft des drittgrößten deutschen Verkehrsflughafens mitteilte, wurde das Angebot von ursprünglich drei Linien mit sechs täglichen Abfahrten auf nunmehr sieben Linien erweitert. Damit stehen Reisenden bis zu 19 Abfahrten pro Tag zur Verfügung. Diese Kapazitätssteigerung dient vor allem der besseren Anbindung des Airports an das grenzüberschreitende Fernbusnetz und bietet Passagieren aus dem In- und Ausland eine kostengünstige Alternative zur Anreise mit der Bahn oder dem eigenen PKW. Das erweiterte Streckennetz umfasst insbesondere neue Direktverbindungen in die Benelux-Staaten. Zu den neu aufgenommenen Zielen zählen wichtige Verkehrsknotenpunkte in den Niederlanden und Belgien, worunter sich Metropolen wie Amsterdam, Rotterdam und Antwerpen befinden. Auch innerhalb Deutschlands wurden die Frequenzen erhöht, um Zubringerdienste aus dem Ruhrgebiet und dem Rheinland zu optimieren. Der Fernbusbahnhof am Flughafen Düsseldorf, der sich in unmittelbarer Nähe zum Terminal befindet, fungiert dabei als zentraler Umstiegspunkt zwischen Luft- und Straßenverkehr. Branchenexperten sehen in diesem Ausbau eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach intermodalen Reiseketten. Durch die Taktverdichtung verbessert Flixbus die Erreichbarkeit des Flughafens für Fluggäste aus einem erweiterten Einzugsgebiet. Während der Flughafen Düsseldorf traditionell stark über die Schiene angebunden ist, schließt das ausgeweitete Busangebot Lücken in den Nachtstunden und bietet Direktverbindungen aus Städten an, die nicht über eine direkte ICE-Anbindung verfügen. Die logistische Abwicklung der erhöhten Abfahrtsfrequenz wurde durch Anpassungen am Busbahnsteig des Flughafens sichergestellt. Die Kooperation zwischen dem Flughafenbetreiber und dem Mobilitätsanbieter unterstreicht die Bedeutung des Standorts Düsseldorf als internationaler Verkehrsknotenpunkt in Nordrhein-Westfalen.

weiterlesen »

Coral Travel forciert Familiensegmente für das Reisejahr 2026

Der Reiseveranstalter Coral Travel richtet seine Geschäftsstrategie für die Sommersaison 2026 konsequent auf die Zielgruppe der Familien aus. Durch eine signifikante Erweiterung des Portfolios in den Kernmärkten Türkei, Griechenland, Ägypten und Tunesien reagiert das Unternehmen auf die stabil hohe Nachfrage in diesem Sektor. Das neue Programm umfasst eine Mischung aus exklusiven Neueröffnungen, umfassend renovierten Hotelanlagen und einer verstärkten Präsenz im mittleren Preissegment. Ziel dieser Expansion ist es, unterschiedliche Budgetklassen und Haushaltsgrößen abzudecken und gleichzeitig den Reisebüros eine breitere Basis für die Kundenberatung zu bieten. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Kapazitätserweiterung für Großfamilien sowie auf preislichen Anreizen durch Frühbuchersysteme und spezielle Kinderermäßigungen. In einem Marktumfeld, das von steigenden Kosten geprägt ist, setzt der Veranstalter verstärkt auf Destinationen, die eine hohe Dichte an All-inclusive-Leistungen und spezialisierter Infrastruktur wie Wasserparks und Kinderclubs bieten. Dominanz des türkischen Marktes und Kapazitätsausbau Die Türkei festigt ihre Position als wichtigster Leitmarkt für das Familiensegment innerhalb des Coral-Travel-Portfolios. Die dortige Hotellerie zeichnet sich durch eine hohe Spezialisierung auf Familien aus, wobei der Anteil an reinen Erwachsenenhotels in den Hauptferienregionen traditionell niedrig bleibt. Für die Saison 2026 wurden gezielt Anlagen unter Vertrag genommen, die durch großflächige Aquaparks und moderne Zimmerkonzepte überzeugen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist das neu errichtete Fünf-Sterne-Resort Dream Qum Family in der Region Side-Kumköy, das mit weitläufigen Wasserwelten aufwartet. Ebenfalls in Side entsteht durch die Eröffnung des Seaden de Mar in unmittelbarer Nachbarschaft zum bestehenden Seaden Sea World das Wasserparadies Seaden Joyland, ein Verbund, der Synergien in der Infrastrukturnutzung schafft. In der Region Lara-Kundu

weiterlesen »

Flyone Armenia erweitert Flottenkapazität durch zusätzlichen Airbus A320

Die armenische Fluggesellschaft Flyone Armenia hat ihre operative Flotte durch die Indienststellung eines weiteren Flugzeugs vom Typ Airbus A320 verstärkt. Bei der Maschine mit der Registrierung EK-FOG handelt es sich um ein rund 20 Jahre altes Fluggerät, das zuvor für den Charter- und Leasingdienstleister Smartlynx im Einsatz war. Mit dieser jüngsten Ergänzung wächst der Flugzeugpark der Airline auf insgesamt zehn Maschinen der Airbus A320-Familie an. Das Flugzeug ist mit einer standardisierten Einklassenkabine ausgestattet, die Platz für 180 Passagiere bietet, was dem typischen Layout für preisbewusste Fluggesellschaften im Kurz- und Mittelstreckensegment entspricht. Dieser Ausbauschritt erfolgt in einer Phase, in der Flyone Armenia ihre Marktpräsenz in der Kaukasusregion und im grenzüberschreitenden Verkehr nach Europa sowie in den Nahen Osten deutlich intensiviert hat. Seit der Gründung im Jahr 2021 als Tochtergesellschaft der moldawischen Flyone hat sich das Unternehmen zum größten Fluganbieter Armeniens entwickelt und transportiert mittlerweile über eine Million Passagiere pro Jahr. Die Strategie des Unternehmens basiert auf der Nutzung von gebrauchten, aber bewährten Flugzeugmustern, um die Kapazitäten schnell an die steigende Nachfrage am Drehkreuz Eriwan anzupassen. Die Integration der EK-FOG ermöglicht es der Airline, die Frequenzen auf bestehenden Routen nach Moskau, Paris und Tiflis zu erhöhen. Branchenexperten beobachten die Entwicklung der armenischen Luftfahrt mit großem Interesse, da das Land versucht, seine Abhängigkeit von ausländischen Fluggesellschaften zu verringern. Flyone Armenia profitiert dabei von der liberalisierten Luftverkehrspolitik des Landes, sieht sich jedoch auch Herausforderungen im Bereich der Wartung und der strengen Aufsicht durch internationale Luftfahrtbehörden gegenüber. Die Nutzung von Flugzeugen, die zuvor im Wet-Lease-Markt

weiterlesen »

Miami: American Airlines forciert Milliardenprojekt zur Modernisierung des Gate-Bereichs D60

Die US-Fluggesellschaft American Airlines hat ein weitreichendes Investitionsprogramm für ihr strategisch wichtigstes Drehkreuz nach Lateinamerika und in die Karibik angekündigt. Mit einem Volumen von rund einer Milliarde US-Dollar beteiligt sich die Fluggesellschaft an einem insgesamt neun Milliarden US-Dollar schweren Modernisierungsplan des Miami International Airport (MIA). Im Zentrum dieser Bemühungen steht die umfassende Erweiterung und Neugestaltung des Bereichs D60 im Terminal D. Ziel des Projekts ist es, die operative Effizienz signifikant zu steigern und den Passagierkomfort durch den Wegfall von Außenpositionen und die Installation moderner Gate-Infrastrukturen auf ein neues Niveau zu heben. Die Bauarbeiten sollen im Jahr 2027 beginnen und bis 2030 abgeschlossen sein. Diese Investition markiert einen weiteren Meilenstein in der über vier Jahrzehnte währenden Partnerschaft zwischen der Fluggesellschaft und dem Flughafenbetreiber von Miami-Dade. Neben der Verbesserung der Passagierlogistik zielt das Vorhaben auch darauf ab, die Kapazitäten für größere Flugzeugtypen zu erweitern und die Marktführerschaft gegenüber Konkurrenten wie Delta und United im Premium-Segment weiter auszubauen. Ausbau der Kapazitäten und operative Optimierung im Bereich D60 Das Herzstück der angekündigten Investition ist die Transformation des Gate-Bereichs D60. Derzeit wird dieser Bereich primär als ebenerdige Wartezone für kleinere Regionaljets genutzt, bei denen die Passagiere das Flugzeug häufig über das Rollfeld betreten müssen. Das neue Projekt sieht den Bau einer dreistöckigen Einrichtung vor, die 17 neue Gates umfassen wird. Diese werden so konzipiert, dass sie sowohl größere Regionalflugzeuge als auch Standardrumpfflugzeuge (Single-Aisle) mit direkten Fluggastbrücken abfertigen können. Durch den Verzicht auf das Boarding im Freien wird nicht nur der Komfort für die Reisenden erhöht,

weiterlesen »