
Trendwende im Reiseverhalten: Airbnb verzeichnet massiven Zuwachs bei Naturreisen
Pünktlich zur diesjährigen ITB Berlin präsentiert der Buchungsriese Airbnb Daten, die einen deutlichen Wandel im deutschen Tourismussektor belegen. Immer mehr Reisende kehren den klassischen Städtedestinationen den Rücken und suchen stattdessen gezielt Erholung in ländlichen Regionen. Im Jahr 2025 wurden bereits fast zwei Drittel aller Inlandsübernachtungen deutscher Gäste außerhalb der Ballungszentren verbracht. Die Suchanfragen für naturnahe Unterkünfte stiegen in den letzten zwei Jahren um 35 Prozent, wobei Regionen wie die Eifel, die Mosel und das Allgäu zu den absoluten Spitzenreitern zählen. Das Unternehmen tritt auf der Weltleitmesse des Tourismus als Premium-Partner auf und untermauert damit die strategische Bedeutung des ländlichen Raums. Besonders die Generation Z erweist sich als treibende Kraft hinter dieser Entwicklung. Bei den unter 30-Jährigen stieg das Interesse an Naturreisen mit einem Plus von 75 Prozent doppelt so stark an wie im Bevölkerungsdurchschnitt. Als Hauptmotive nennen junge Reisende vor allem den Abbau von Alltagsstress sowie das Bedürfnis nach digitalem Detoxing und physischer Erholung. Über 85 Prozent der befragten jungen Erwachsenen geben an, dass ihr Verlangen nach Ruhe in der Natur durch die Belastungen des modernen Alltags massiv zugenommen hat. Beliebte Aktivitäten wie Wandern, Schwimmen und Tierbeobachtungen stehen dabei im Kontrast zum klassischen Sightseeing in Metropolen. Die Verlagerung der Besucherströme hat zudem handfeste ökonomische Auswirkungen auf strukturschwache Gebiete. Laut Airbnb gibt es im ländlichen Deutschland mittlerweile fünfmal so viele Unterkünfte auf der Plattform wie in Berlin, Hamburg und München zusammengenommen. Dies ermöglicht Tourismus in Regionen, die über keine ausreichende Hotelinfrastruktur verfügen. Private Gastgeber in ländlichen Zonen erzielen durch die Vermietung








