
Small Fly setzt Dornier 228 der Sevenair für Inselverkehr auf Elba ein
Die maltesische Fluggesellschaft Small Fly hat zur Sicherstellung ihrer Linienverbindungen von der italienischen Insel Elba eine Dornier 228-212 der portugiesischen Sevenair im Wet-Lease angemietet. Das Flugzeug mit der Registrierung CS-ATI wurde nach einer längeren Standzeit im April 2026 reaktiviert und vom Flughafen Cascais über Sevilla nach Florenz überführt. Seit dem 14. April 2026 steht die Maschine dem italienischen Regionalverkehr zur Verfügung, um die vertraglich vereinbarten Public Service Obligation (PSO) Dienste zwischen dem Inselflughafen Marina di Campo und den Festlanddestinationen Florenz sowie Pisa zu bedienen. Small Fly hatte den Saisonstart zunächst mit eigenem Gerät vom Typ Beech 1900D und Tecnam P2012 bestritten, setzt nun jedoch zur Kapazitätssteigerung auf das bewährte Muster der Dornier. Der aktuelle Flugplan sieht fünf wöchentliche Verbindungen nach Florenz und zwei nach Pisa vor. Ab Ende Mai wird das Streckennetz deutlich ausgeweitet: Vorgesehen sind drei wöchentliche Flüge zum Flughafen Mailand-Linate sowie zwei wöchentliche Dienste nach Rom-Fiumicino. Auch für diese zusätzlichen Routen ist der Einsatz der von Sevenair bereitgestellten Kapazitäten geplant. Small Fly agiert derzeit als einziger Linienbetreiber auf Elba und füllt damit die Lücke, die nach dem Marktaustritt der deutschen Rhein-Neckar Air im Jahr 2024 entstanden war. Bereits im Vorjahr sicherte sich das Unternehmen den PSO-Zuschlag für die Sommersaison, nutzte damals jedoch noch eine angemietete King Air der Luxwing. Für den portugiesischen Partner Sevenair stellt dieser Auftrag einen strategischen Erfolg dar. Die Fluggesellschaft betreibt eine Flotte aus mehreren Dornier 228 und Jetstream 32 und konzentriert sich verstärkt auf das ACMI-Geschäft (Aircraft, Crew, Maintenance, Insurance) sowie öffentliche Dienstleistungsaufträge. Während








