
Tod des ehemaligen SriLankan Airlines Chefs Kapila Chandrasena: Ein dunkles Kapitel der Luftfahrtgeschichte endet in Colombo
Der ehemalige Geschäftsführer der staatlichen Fluggesellschaft SriLankan Airlines, Kapila Chandrasena, ist am 8. Mai 2026 tot in der Wohnung eines Verwandten in Colombo aufgefunden worden. Sein Ableben ereignete sich inmitten eines der größten Korruptionsskandale in der Geschichte Sri Lankas, der internationale Ausmaße annahm und die höchsten politischen Kreise des Inselstaates erschütterte. Chandrasena, gegen den schwere Vorwürfe im Zusammenhang mit einem milliardenschweren Flugzeuggeschäft mit dem europäischen Flugzeugbauer Airbus vorlagen, war erst wenige Tage zuvor aus der Untersuchungshaft entlassen worden. Die örtliche Polizei hat umfangreiche Ermittlungen zur Todesursache eingeleitet, während die Justizbehörden vor der Herausforderung stehen, die weitreichenden Bestechungsvorwürfe ohne die Aussage des Hauptverdächtigen weiterzuverfolgen. Der Fall Chandrasena steht symbolisch für die tiefgreifenden wirtschaftlichen Probleme der nationalen Fluggesellschaft, die seit Jahren mit massiven Verlusten kämpft und als unverkäuflich gilt. Die Chronologie eines Justizskandals Kapila Chandrasena blickte auf eine bewegte Karriere an der Spitze von SriLankan Airlines zurück, die jedoch durch strafrechtliche Ermittlungen ein jähes Ende fand. Im März 2026 wurde er unter dem Vorwurf festgenommen, eine Bestechungssumme in Höhe von 16 Millionen US-Dollar von Airbus angenommen zu haben. Dieser Betrag soll im Kontext der Beschaffung von zehn Flugzeugen geflossen sein, deren Gesamtwert auf 2,3 Milliarden US-Dollar taxiert wurde. Die Ermittler gingen davon aus, dass Chandrasena als Drahtzieher fungierte, um den lukrativen Auftrag zugunsten des europäischen Konsortiums zu beeinflussen. Nachdem er am 5. Mai 2026 unter Auflagen aus der Haft entlassen worden war, spitzte sich die rechtliche Lage nur zwei Tage später erneut zu. Am 7. Mai ordnete ein Gericht seine erneute Festnahme








