Mai 27, 2026

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Mai 27, 2026

Personalwechsel an der Spitze der Mitteldeutschen Flughafen AG

Die Aufsichtsratsvorsitzende der Mitteldeutschen Flughafen AG (MFAG), Hiltrud Werner, hat ihren Rückzug von der Spitze des Kontrollgremiums angekündigt. Nach fünfjähriger Amtszeit wird die 60-jährige Managerin, die zuvor im Vorstand von Volkswagen für Integrität und Recht zuständig war, bei der kommenden Hauptversammlung am 18. Juni 2026 nicht für eine erneute Mandatsperiode kandidieren. Werner begründete diesen Schritt mit ihrer persönlichen Belastung durch weitere Mandate sowie der notwendigen langfristigen zeitlichen Bindung, die eine weitere fünfjährige Amtszeit erfordert hätte. Unter ihrer Leitung wurden wesentliche Weichenstellungen für die Flughäfen Leipzig/Halle und Dresden vorgenommen. Die Amtszeit von Hiltrud Werner war maßgeblich durch die finanzielle Konsolidierung und den eingeleiteten Sanierungskurs des Flughafenkonzerns geprägt. Die MFAG, an der der Freistaat Sachsen und das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sind, sah sich in den vergangenen Jahren mit erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen konfrontiert. Werner begleitete dabei den Prozess der Restrukturierung, der darauf abzielt, die Rentabilität der beiden sächsischen Standorte zu sichern. Insbesondere am Frachtdrehkreuz Leipzig/Halle wurden unter ihrer Aufsicht umfangreiche Infrastrukturmaßnahmen koordiniert, um die Position als einer der führenden europäischen Logistikstandorte zu festigen. Für die Nachfolge am 18. Juni wird bereits über potenzielle Kandidaten aus der regionalen Politik und Wirtschaft spekuliert, wobei die Entscheidung maßgeblich von den Haupteigentümern, dem Freistaat Sachsen und dem Land Sachsen-Anhalt, beeinflusst wird. Die Aufgabe des künftigen Vorsitzes wird es sein, den eingeschlagenen Sanierungspfad fortzuführen und die Wettbewerbsfähigkeit der Flughäfen gegenüber der Konkurrenz im In- und Ausland zu stärken. Die MFAG betonte in ersten Reaktionen die Verdienste Werners bei der Professionalisierung der Aufsichtsratsarbeit und der Stabilisierung der Unternehmensführung während

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Festnahme eines flüchtigen Schweizers am Flughafen München

Einsatzkräfte der Bundespolizei haben am vergangenen Samstag einen 31-jährigen Schweizer Staatsangehörigen unmittelbar nach seiner Landung am Flughafen München verhaftet. Der Mann wurde von den Justizbehörden seiner Heimat mittels internationalem Haftbefehl gesucht. Das Strafregister des Gesuchten umfasst schwerwiegende Delikte, darunter mehrfache Vergewaltigung, schwere Körperverletzung sowie diverse Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz. In der Schweiz war er bereits rechtskräftig zu einer Freiheitsstrafe von mehr als sechs Jahren verurteilt worden, der er sich durch die Flucht ins Ausland entzogen hatte. Der Fahndungserfolg basierte auf einer präzisen digitalen Überwachung des internationalen Flugverkehrs. Die Bundespolizei nutzte die sogenannte Passenger Data Database (PDD), in der Passagierdaten für Sicherheitszwecke abgeglichen werden. Durch diese Datenübermittlung konnte die Reiseroute des Schweizers lückenlos nachvollzogen werden. Der Mann reiste ursprünglich von Thailand aus und nutzte Zwischenstopps in Bahrain sowie Abu Dhabi, bevor er die bayerische Landeshauptstadt erreichte. Da die Beamten bereits vor der Landung über seine Ankunft informiert waren, erfolgte der Zugriff direkt auf dem Rollfeld, sobald die Maschine ihre Parkposition erreicht hatte. Nach der Festnahme wurde der Verurteilte zur Durchführung der weiteren rechtlichen Schritte in die Justizvollzugsanstalt Landshut überstellt. Dort befindet er sich derzeit in Auslieferungshaft. Die Generalstaatsanwaltschaft München prüft nun das förmliche Auslieferungsverfahren, um den Häftling zeitnah an die Schweizer Justiz zu übergeben. Dort soll er seine mehrjährige Haftstrafe antreten. Dieser Fall unterstreicht die enge sicherheitspolitische Zusammenarbeit innerhalb des Schengen-Raums und die Wirksamkeit grenzüberschreitender Fahndungssysteme bei der Ergreifung von Schwerverbrechern. Die Festnahme verlief laut Behördenangaben ohne Zwischenfälle. Für den Flughafen München stellt der Zugriff am Flugzeug ein Standardprozedere bei der

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Erhöhtes Einsatzaufkommen für Eurowings am Flughafen Stuttgart

Der Flugbetrieb am Stuttgarter Flughafen war am Pfingstmontag von zwei unvorhergesehenen Zwischenfällen bei der Fluggesellschaft Eurowings geprägt. Am Vormittag musste eine Maschine des Typs Airbus A320, die sich unter der Flugnummer EW2516 auf dem Weg nach Bilbao befand, kurz nach dem Start umkehren. Grund für den Abbruch des Steigflugs war eine technische Warnanzeige im Cockpit, die Unregelmäßigkeiten am Fahrwerk signalisierte. Gemäß den geltenden Sicherheitsvorschriften entschied sich die Besatzung für eine sofortige Rückkehr zum Startflughafen, wo das Flugzeug bereits knapp 30 Minuten nach dem Abheben sicher landete. Die 157 Passagiere konnten ihre Reise später mit einer Ersatzmaschine fortsetzen. Parallel zu diesem technischen Vorfall kam es am Abend zu einem medizinischen Notfall an Bord einer weiteren Eurowings-Maschine. Der Flug EW2587, der aus Palma de Mallorca kam, forderte bereits vor der Landung medizinische Unterstützung an. Ein Fluggast hatte während des Fluges über akutes Unwohlsein geklagt, woraufhin die Cockpit-Besatzung standardmäßig den Rettungsdienst am Boden verständigte. Nach dem Aufsetzen des Airbus A320 in Stuttgart wurde der betroffene Passagier unmittelbar von Sanitätern übernommen und in ein Krankenhaus transportiert. Die übrigen 160 Insassen konnten die Maschine ohne weitere Verzögerungen verlassen. Diese Ereignisse reihen sich ein in eine Statistik technischer und medizinischer Vorfälle, die insbesondere an reisestarken Feiertagen wie Pfingsten die Logistik von Fluggesellschaften und Flughafenbetreibern fordern. Experten betonen in diesem Zusammenhang, dass Warnanzeigen wie im Fall der Bilbao-Maschine häufig präventiver Natur sind und nicht zwingend auf einen mechanischen Defekt hindeuten, sondern oft durch Sensorfehler ausgelöst werden. Dennoch sieht das Sicherheitsprotokoll in solchen Situationen grundsätzlich eine Landung zur

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Bratislava gewinnt Marktanteile gegenüber dem Hochpreisstandort Wien

Die Verschiebung der Kräfteverhältnisse im mitteleuropäischen Luftverkehr nimmt an Dynamik zu. Während der Flughafen Bratislava durch einen massiven Ausbau des Ryanair-Angebots Rekordwachstumsraten von 148 Prozent im ersten Quartal verzeichnet, sieht sich der Tourismusstandort Wien mit zunehmenden strukturellen Herausforderungen konfrontiert. Der Fachverband der Reisebüros in der Wirtschaftskammer Österreich warnt eindringlich davor, dass die steigende Abgabenlast in Österreich – insbesondere die Flugabgabe und die geplante Erhöhung der Ortstaxe – die Wettbewerbsfähigkeit der Bundeshauptstadt gefährdet. In unmittelbarer geografischer Nähe zueinander gelegen, entwickeln sich die beiden Standorte Bratislava und Wien zu einem Paradebeispiel für den harten Preiswettbewerb in der Luftfahrtindustrie. Experten befürchten, dass die künstliche Verteuerung des Standorts Österreich nicht nur Airlines und Flughäfen trifft, sondern weitreichende negative Folgen für die gesamte touristische Wertschöpfungskette von der Hotellerie bis zu regionalen Zulieferbetrieben nach sich zieht. Expansion der Low-Cost-Carrier im Nachbarland Die Entscheidung der irischen Fluggesellschaft Ryanair, ihr Engagement am Flughafen Bratislava massiv auszuweiten, ist ein strategisches Signal an die gesamte Branche. Bratislava profitiert dabei von einer Kostenstruktur, die deutlich unter jener des Flughafens Wien-Schwechat liegt. Ryanair fordert bereits seit geraumer Zeit die Abschaffung der österreichischen Flugabgabe, die derzeit mit 12 Euro pro Ticket zu Buche schlägt. Da diese Abgabe unabhängig von der Streckenlänge oder dem Ticketpreis erhoben wird, trifft sie das Geschäftsmodell der Billigflieger besonders hart. In Bratislava hingegen finden die Carrier Rahmenbedingungen vor, die eine aggressive Preispolitik ermöglichen. Gregor Kadanka, Obmann des Fachverbandes der Reisebüros, sieht in der Entwicklung ein deutliches Warnsignal. Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: Während Bratislava im ersten Quartal 2026

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Preisrückgang bei Fernreisen durch Normalisierung des Flugmarktes in der Golfregion

Die Kosten für Fernreisen ab deutschen Flughäfen verzeichnen aktuell eine rückläufige Tendenz, sofern Flugverbindungen über die großen Drehkreuze im Nahen Osten in die Reiseplanung einbezogen werden. Einer aktuellen Marktanalyse des Portals Vivido zufolge sank der durchschnittliche Preisaufschlag für Langstreckenflüge ohne Zwischenstopp in der Golfregion von vormals 17 auf nunmehr 13 Prozent. Diese Entwicklung ist maßgeblich auf die Aufhebung von Reisewarnungen für wichtige Transitstandorte wie Dubai, Doha oder Abu Dhabi zurückzuführen. Während der Warnphasen sahen sich Fluggesellschaften wie Emirates, Qatar Airways und Etihad gezwungen, ihre Tarife massiv zu senken, um die Auslastung trotz der Sicherheitsbedenken stabil zu halten. Mit der Normalisierung der Reisesituation gleichen sich die Preisstrukturen der internationalen Airlines wieder an. Besonders deutlich wird dieser Effekt bei Urlaubszielen im Indischen Ozean. So reduzierte sich der Preisvorteil für Flüge über die Golf-Hubs nach Mauritius von rund 23 auf etwa zehn Prozent. Auch für die Seychellen wurde eine signifikante Annäherung der Preise für Direktflüge und Umsteigeverbindungen beobachtet. Im Gegensatz dazu weisen Routen nach Südostasien, insbesondere nach Thailand und Nepal, weiterhin hohe Preisdifferenzen von über 20 Prozent auf, was auf eine anhaltend starke Nachfrage und begrenzte Kapazitäten bei Direktverbindungen hindeutet. Zusätzlich zur Preisgestaltung hat sich auch die Verfügbarkeit von Reisealternativen verbessert. Lag der Anteil der Tage, an denen keine zumutbaren Verbindungen abseits der Golfregion verfügbar waren, zuvor bei fast 14 Prozent, sank dieser Wert nach der Aufhebung der Warnhinweise auf zehn Prozent. Dennoch bleibt die geographische Lage des Abflughafens innerhalb Deutschlands ein entscheidender Faktor für die Kosten. Reisende mit Abflug in Düsseldorf sind

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RegioJet startet erweiterten Busverkehr an die kroatische Adria

Die tschechische Verkehrsgesellschaft RegioJet wird am Freitag, dem 29. Mai 2026, ihre diesjährige Sommersaison nach Kroatien offiziell eröffnen. Dann verlässt der erste der markanten gelben Fernreisebusse den Prager Busbahnhof Florenc mit dem Ziel Split. Trotz der globalen wirtschaftlichen Herausforderungen und signifikant gestiegener Treibstoffpreise verfolgt das Unternehmen eine aggressive Preisstrategie und hält die Tarife auf dem Niveau des Vorjahres stabil. Angesichts einer deutlich gestiegenen Nachfrage und bereits ausgebuchter Termine zu Ferienbeginn erweitert RegioJet sein Angebot in diesem Jahr um eine zweite Linie, die gezielt die nördliche Adriaküste ansteuert. Mit modernster Fahrzeugtechnik und einem umfangreichen Bord-Service positioniert sich der Anbieter als preiswerte Alternative zum Flug- und Individualverkehr, um den wachsenden Strom an Touristen aus Tschechien, der Slowakei und Österreich effizient an die Küstenziele zu befördern. Expansionskurs und neue Routenführung Der Startschuss am vergangenen Freitag markiert lediglich den Beginn einer gestaffelten Kapazitätserweiterung. In der ersten Phase bis Mitte Juni verkehren die Busse dreimal wöchentlich auf der Hauptroute über Brünn und Bratislava. Ab dem 12. Juni wird die Taktung massiv erhöht: Die Verbindung nach Südkroatien wird dann täglich bedient. Die Route umfasst insgesamt neun Stationen, darunter zentrale touristische Knotenpunkte wie Zadar, Šibenik, Trogir und die Endstation Split. Diese logistische Ausrichtung ermöglicht es Reisenden, ohne zusätzliches Umsteigen direkt in die Ferienzentren zu gelangen. Parallel zum täglichen Betrieb der Stammstrecke führt RegioJet am 12. Juni 2026 eine zweite, eigenständige Buslinie ein. Diese neue Verbindung startet am frühen Abend in Prag und bedient über Bratislava die nördlichen Küstenregionen um Rijeka und Crikvenica. Durch diese Diversifizierung des Streckennetzes

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Jahrhundertjubiläum der Rax-Seilbahn in Niederösterreich

Die Rax-Seilbahn in den Wiener Alpen begeht im Sommer 2026 ihr 100-jähriges Bestehen als erste Personen-Seilschwebebahn Österreichs. Den offiziellen Auftakt der Jubiläumssaison markiert ein Publikumstag am 12. Juni 2026, der Besuchern einen detaillierten Einblick in die Technik und Geschichte der Anlage gewährt. Die 1926 eröffnete Seilbahn gilt als technisches Pionierwerk der Zwischenkriegszeit und überwindet auf einer Strecke von rund 2.160 Metern einen Höhenunterschied von 1.017 Metern. Die Talstation befindet sich in Hirschwang an der Rax, von wo aus die Kabinen in wenigen Minuten das Hochplateau auf 1.546 Metern Seehöhe erreichen. Im Rahmen des Veranstaltungsprogramms werden geführte Besichtigungen des Maschinenraums und der Kommandozentrale angeboten, um die mechanischen Abläufe des Seilbahnbetriebs zu veranschaulichen. Historisch betrachtet war der Bau der Bahn eine logistische Meisterleistung, die maßgeblich zur touristischen Erschließung der Raxalpe beitrug. Neben den technischen Vorführungen umfasst das Angebot am Jubiläumstag verschiedene Erlebnisstationen, Filmvorträge und ein Sonderpostamt. Für die Gäste wurden die Betriebszeiten bis 20:00 Uhr verlängert, zudem ermöglicht ein spezieller Sondertarif den Zugang zu deutlich reduzierten Preisen gegenüber dem regulären Fahrbetrieb. Zusätzlich zur technischen Komponente widmet sich das Jubiläum der kulturellen Bedeutung der Region. Auf dem Plateau dokumentiert die Themenstation „Pioniere & Freigeister“ die Verbindung prominenter Persönlichkeiten wie Sigmund Freud und Viktor Frankl zur Rax. Diese historische Aufarbeitung wird durch interaktive Elemente und Skulpturen ergänzt. Die Rax-Seilbahn hat sich seit ihrer Modernisierung in den 1970er Jahren und weiteren technischen Überholungen zu einem zentralen Infrastrukturbetrieb im südlichen Niederösterreich entwickelt, der jährlich hohe Fahrgastzahlen verzeichnet und eine wesentliche Rolle für den regionalen Ausflugsverkehr spielt.

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Skyhub PAD stellt Flugbetrieb im Juni 2026 ein

Die regionale Fluginitiative Skyhub PAD wird ihren Betrieb zum 10. Juni 2026 vollständig einstellen. Wie das Unternehmen offiziell mitteilte, haben eine Kombination aus drastisch gestiegenen Betriebskosten, den wirtschaftlichen Auswirkungen des Iran-Kriegs auf die Treibstoffpreise sowie eine unzureichende Nachfrage diesen Schritt unumgänglich gemacht. Damit endet ein ehrgeiziges Projekt, das erst im September 2025 gestartet war, um den Flughafen Paderborn/Lippstadt wieder stärker an internationale Drehkreuze anzubinden. Trotz einer breiten Unterstützung durch die regionale Wirtschaft und einer Ausweitung des Streckennetzes auf Standorte wie Lübeck und Pécs konnte die finanzielle Stabilität des Modells unter den veränderten geopolitischen und ökonomischen Rahmenbedingungen nicht aufrechterhalten werden. Die Entscheidung markiert eine Zäsur für die Infrastruktur in Ostwestfalen-Lippe und wirft grundlegende Fragen über die Zukunftsfähigkeit privat finanzierter Regionalflugkonzepte in Deutschland auf. Hintergründe und Genese einer wirtschaftlichen Initiative Die Geburtsstunde von Skyhub PAD liegt im März 2025, als sich zunächst 36 namhafte Unternehmen und Privatpersonen zusammenschlossen, um die verwaiste Anbindung des Flughafens Paderborn/Lippstadt an das Drehkreuz München in Eigenregie wiederzubeleben. Nachdem große Linienfluggesellschaften ihr Engagement an kleineren Standorten reduziert hatten, sahen die regionalen Akteure die Notwendigkeit, selbst aktiv zu werden, um die Erreichbarkeit des Wirtschaftsstandorts Ostwestfalen-Lippe für Kunden und Geschäftspartner zu sichern. Das Modell basierte auf einer engen Kooperation mit der dänischen Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport), die als operative Partnerin fungierte. Innerhalb kurzer Zeit wuchs das Interesse an der Initiative erheblich. Durch mehrere Kapitalerhöhungen stieg die Anzahl der Gesellschafter auf insgesamt 103 an. Dies verdeutlichte den hohen Stellenwert, den die lokale Industrie der Luftverkehrsanbindung beimass. Mit der Aufnahme des

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Einführung des Taxibot-Systems am Flughafen Amsterdam-Schiphol

Die Fluggesellschaft Easyjet hat in Zusammenarbeit mit dem Flughafen Amsterdam-Schiphol den Einsatz von sogenannten Taxibots in den regulären Flugbetrieb überführt. Nach einer erfolgreichen Testphase im Frühjahr werden nun drei Flugzeuge des Typs Airbus A320neo dauerhaft mit dieser Technologie betrieben. Bei einem Taxibot handelt es sich um ein spezialisiertes, halbautomatisches Schleppfahrzeug des Herstellers Smart Airport Systems, das Flugzeuge vom Flugsteig bis zur Startbahn transportiert. Während dieses Vorgangs bleiben die Haupttriebwerke der Maschine ausgeschaltet, da lediglich die Hilfstriebwerkseinheit (APU) für die Bordstromversorgung und Hydraulik genutzt wird. Besondere Bedeutung kommt dem Einsatz auf der sogenannten Polderbaan zu, der am weitesten entfernten Start- und Landebahn des Amsterdamer Flughafens. Die Rollzeiten zu dieser Bahn können bis zu 15 Minuten betragen, was unter herkömmlichen Bedingungen einen erheblichen Verbrauch an Kerosin bedeutet. Der Taxibot ermöglicht hierbei Geschwindigkeiten von bis zu 42 Kilometern pro Stunde, wobei die volle Kontrolle über Bremsen und Lenkung beim Piloten im Cockpit verbleibt. Erst unmittelbar vor dem Start werden die Triebwerke gezündet, nachdem der Schlepper abgekoppelt wurde und ein Mitarbeiter das Fahrzeug zurück zum Terminalbereich gesteuert hat. Das Projekt wird durch das europäische Forschungsprogramm Sesar (Single European Sky ATM Research) finanziert und ist Teil einer umfassenderen Modernisierung des Bodenverkehrsmanagements. Neben Easyjet sind weitere Partner wie Airbus, Menzies Aviation und SAS Scandinavian Airlines an der Initiative beteiligt. Die technischen Daten zeigen, dass durch den Verzicht auf den Triebwerkseinsatz beim Rollen pro Flug durchschnittlich 95 Kilogramm Treibstoff eingespart werden können. Auf den gesamten Flughafenbetrieb hochgerechnet, prognostizieren die Verantwortlichen eine Senkung des Kerosinverbrauchs während der Rollphasen

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Flughafen Klagenfurt: Vorschlag zur Anteilsübertragung sorgt für Diskussionen

Die Landeshauptstadt Klagenfurt steht vor einer weitreichenden Entscheidung über ihre künftige Rolle als Anteilseignerin des Flughafens Klagenfurt. Angesichts einer bevorstehenden Kapitalerhöhung in Höhe von insgesamt 11,8 Millionen Euro, die von der Kärntner Beteiligungsverwaltung (K-BV) initiiert wurde, sieht sich die Stadt mit der Notwendigkeit konfrontiert, kurzfristig rund 2,3 Millionen Euro aufzubringen, um ihren 20-prozentigen Anteil zu halten. Vor dem Hintergrund einer angespannten Haushaltslage hat die Volkspartei nun einen alternativen Plan vorgelegt, der eine Übertragung der Anteile an das Land Kärnten vorsieht. Dieser Vorschlag sieht vor, dass die Stadt gegen Zahlung einer Grunderwerbssteuer von etwa 500.000 Euro aus der aktiven Finanzierungspflicht ausscheidet, sich jedoch gleichzeitig eine Gewinnbeteiligung von 20 Prozent an künftigen Grundstücksverkäufen sichert. Damit soll das finanzielle Risiko für den städtischen Haushalt minimiert werden, ohne auf die langfristigen Erlöspotenziale der wertvollen Flughafenareale zu verzichten. Finanzielle Engpässe und die Notwendigkeit der Kapitalerhöhung Der Flughafen Klagenfurt befindet sich seit geraumer Zeit in einer Phase der Restrukturierung. Nachdem der Investor Franz Peter Orasch und seine Lilihill-Gruppe infolge der Ziehung der sogenannten Call-Option durch das Land Kärnten als Mehrheitseigentümer ausgeschieden sind, liegt die Verantwortung für den Betrieb und die notwendigen Investitionen wieder maßgeblich in öffentlicher Hand. Die Kärntner Beteiligungsverwaltung hält derzeit 80 Prozent der Anteile, während die Stadt Klagenfurt die verbleibenden 20 Prozent hält. Um den Flugbetrieb langfristig zu sichern und notwendige Instandhaltungen sowie Modernisierungen am Terminal und der Infrastruktur voranzutreiben, ist eine massive Kapitalspritze erforderlich. Die Generalversammlung am 3. Juni 2026 markiert hierbei einen kritischen Zeitpunkt. Bis zu diesem Datum müsste die Stadt Klagenfurt

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