
Ungeplante Zwischenlandung einer Norwegian-Maschine in Málaga wegen randalierenden Passagiers
Ein Passagierflugzeug der Fluggesellschaft Norwegian hat auf dem Weg von den Kanarischen Inseln nach Norwegen eine außerplanmäßige Zwischenlandung in Südspanien einlegen müssen. Grund für den unvorhergesehenen Stopp auf dem Flughafen Málaga-Costa del Sol war ein aggressiver und unberechenbarer Fluggast an Bord. Die Maschine des Typs Boeing 737 Max 8 befand sich unter der Flugnummer D8 5708 auf dem regulären Linienflug von Las Palmas de Gran Canaria zum Zielflughafen Oslo-Gardermoen, als das Verhalten des Mannes die Crew zum Handeln zwang. Nach Angaben der Fluggesellschaft ignorierte der Passagier beharrlich die Sicherheitsanweisungen des Kabinenpersonals und schuf eine Situation, die den sicheren Weiterflug gefährdete. Augenzeugen und Mitreisende an Bord des Flugzeugs mit der Registrierung SE-RTX berichteten nach der Landung, dass der Mann offensichtlich stark alkoholisiert war. Er schrie Mitglieder der Besatzung an und löste durch sein unberechenbares Auftreten erhebliche Unruhe und Angst unter den Passagieren aus, darunter auch bei Familien mit Kindern. Eine 13-jährige Passagierin beschrieb den Vorfall im Nachgang als zutiefst beängstigend, da zu Beginn der Auseinandersetzung völlige Unklarheit über die Absichten des Randalierers und eine mögliche Eskalation herrschte. Die Cockpit-Besatzung entschied sich daraufhin in Abstimmung mit der Einsatzzentrale für die sofortige Zwischenlandung in Andalusien. Direkt nach dem Aufsetzen in Málaga wurde die Maschine von Einheiten der spanischen Nationalpolizei und der Guardia Civil auf dem Rollfeld empfangen. Die Beamten betraten das Flugzeug, überwältigten den störenden Passagier und nahmen ihn noch an Bord in Gewahrsam. Nach der erfolgreichen Entfernung des Mannes und der Klärung des Sachverhalts mit den spanischen Behörden konnte die Boeing 737





