
Airbus und Lufthansa Group besiegeln Ausbau der Zusammenarbeit
Die europäische Luftfahrtindustrie verzeichnet eine bedeutende Weichenstellung im Rahmen ihrer industriellen und technologischen Zusammenarbeit. Zur feierlichen Eröffnung der diesjährigen Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung auf dem Messegelände am Hauptstadtflughafen Berlin-Brandenburg haben der europäische Flugzeugzeughersteller Airbus und der größte deutsche Luftverkehrskonzern, die Lufthansa Group, eine weitreichende Absichtserklärung zur Vertiefung ihrer strategischen Allianz unterzeichnet. Die vertragliche Vereinbarung erfolgte in einem historisch bedeutsamen Kontext, da beide Luftfahrtunternehmen zeitgleich auf das fünfzigjährige Bestehen ihrer geschäftlichen Verbindung zurückblicken können. Die Partnerschaft nahm ihren operativen Anfang im Jahr 1976 mit der feierlichen Übergabe des weltweit ersten Großraumflugzeugs mit zwei Triebwerken, einer Airbus A300, an die deutsche Traditionsfluggesellschaft. Die im Beisein von Bundeskanzler Friedrich Merz besiegelte Neuausrichtung umfasst neben großvolumigen Flotteninvestitionen auch langfristige Serviceverträge zur Optimierung des laufenden Flugbetriebs sowie gemeinsame Initiativen zur Effizienzsteigerung bei bestehenden Flugzeugmustern. Die Spitzenkonzerne unterstreichen damit den Anspruch, die technologische Führungsrolle des europäischen Luftfahrtsektors im globalen Wettbewerb zu konsolidieren und die heimische Wertschöpfung an den zentralen Produktions- und Wartungsstandorten dauerhaft abzusichern. Historische Dimensionen und die ökonomische Tragweite der Flottenentwicklung Die quantitative Bilanz der vergangenen fünf Jahrzehnte verdeutlicht die ökonomische Verflechtung der beiden Konzerne. Seit der Indienststellung der ersten A300 hat die Lufthansa Group mehr Luftfahrzeuge aus den Airbus-Produktionsstätten in Toulouse und Hamburg übernommen als jeder andere zivile Luftfahrtkonzern weltweit. Für das laufende Kalenderjahr ist die feierliche Übergabe des insgesamt 700. Flugzeugs an die Unternehmensgruppe projektiert. Lars Wagner, der als Geschäftsführer für das zivile Flugzeuggeschäft bei Airbus verantwortlich zeichnet, definierte diesen anstehenden Meilenstein als klaren Beleg für die systemische Bedeutung beider Unternehmen für den




