
Notflugplan zwischen Bogota und Valencia eingerichtet
Nach den schweren Erdbeben, die Venezuela am 24. Juni 2026 erschüttert haben, sieht sich der zivile Luftverkehr in der Region mit erheblichen operativen Einschränkungen konfrontiert. Da der zentrale internationale Flughafen Simon Bolivar in Maiquetia, der die Hauptstadt Caracas bedient, aufgrund von Infrastrukturschäden den regulären Betrieb vorerst einstellen oder stark reduzieren musste, hat die kolumbianische Fluggesellschaft Avianca reagiert. Das Unternehmen richtete eine temporäre Flugverbindung zwischen Bogota und der venezolanischen Stadt Valencia ein, um den Passagierfluss und den Transport von Hilfsgütern aufrechtzuerhalten. Die Maßnahme, die zunächst bis zum 10. Juli 2026 befristet ist, umfasst zwei tägliche Flüge und wird durch Kulanzregelungen für betroffene Passagiere sowie ein Spendenprogramm für Vielfliegermeilen ergänzt. Beobachter weisen in diesem Zusammenhang auf die anhaltenden strukturellen Mängel im venezolanischen Transportwesen hin, die durch die Naturkatastrophe akut verschärft wurden. Ausweichroute nach Valencia angesichts der Sperrung in Maiquetia Die Beschädigung des Hauptflughafens von Caracas zwingt internationale Fluggesellschaften dazu, alternative Landepunkte in Venezuela anzusteuern. Avianca nahm am 28. Juni 2026 den improvisierten Linienbetrieb nach Valencia auf, um eine vollständige Isolation des Nachbarlandes vom internationalen Luftverkehrsnetz zu verhindern. Zum Einsatz kommen Flugzeuge des Typs Airbus A320, deren Kapazitäten primär für Reisende genutzt werden, die bereits im Besitz von Tickets für die reguläre Caracas-Route waren. Das Management der Fluggesellschaft behält sich vor, das Angebot über den 10. Juli hinaus zu verlängern, sollte die Instandsetzung der Start- und Landebahnen sowie der Abfertigungsgebäude in Maiquetia mehr Zeit in Anspruch nehmen als von den venezolanischen Behörden prognostiziert. Die Wahl des Zielflughafens Valencia resultiert aus der dortigen verbliebenen


