
Umfangreiche Flugzeugbestellungen in China regulieren den Marktanteil europäischer und US-amerikanischer Hersteller
Die staatliche chinesische Fluggesellschaft Air China hat eine vertragliche Vereinbarung über den Kauf von insgesamt 55 Verkehrsflugzeugen des europäischen Herstellers Airbus bekannt gegeben. Wie das Unternehmen in einer Pflichtmitteilung an die Börse in Shanghai erklärte, umfasst die Bestellung 15 Großraumflugzeuge des Typs A350-900 für die Kernflotte sowie 40 Maschinen der A320neo-Familie für die Tochtergesellschaft Shenzhen Airlines. Das Gesamtvolumen des Geschäfts beläuft sich nach offiziellen Listenpreisen auf mehr als zwölf Milliarden US-Dollar. Parallel dazu verzeichnet auch der US-amerikanische Konkurrent Boeing Auftragseingänge aus der Volksrepublik, da China Southern Airlines Verträge über mehrere Frachtflugzeuge unterzeichnet hat. Diese Entwicklungen spiegeln das fortlaufende Wachstum des asiatischen Luftverkehrsmarktes und den anhaltenden Modernisierungsbedarf der großen staatlichen Fluggesellschaften wider, während die Hersteller trotz globaler Lieferkettenprobleme um Marktanteile ringen. Finanzielle Struktur und vertragliche Rahmenbedingungen Am 17. Juli 2026 reichte die Konzernleitung von Air China die erforderlichen Dokumente bei der Börsenaufsicht in Shanghai ein. Aus den Unterlagen geht hervor, dass das Investitionsvolumen für die 15 Großraumflugzeuge der Baureihe A350-900 mit rund 6,09 Milliarden US-Dollar veranschlagt wird. Für die 40 Schmalrumpfflugzeuge der A320neo-Familie, die für den regionalen Betrieb von Shenzhen Airlines vorgesehen sind, wird ein finanzieller Aufwand von schätzungsweise 6,35 Milliarden US-Dollar ausgewiesen. In der offiziellen Finanzmitteilung wird darauf hingewiesen, dass Airbus der Fluggesellschaft im Rahmen der Verhandlungen erhebliche Preisnachlässe gewährt hat, die deutlich von den offiziellen Listenpreisen abweichen. Solche Rabatte sind bei Großbestellungen in der Luftfahrtbranche üblich, werden jedoch aus Wettbewerbsgründen von den Vertragsparteien nicht detailliert beziffert. Die Zahlungsmodalitäten sehen vor, dass Air China und Shenzhen Airlines die vertraglich vereinbarten








