
Flynas wandelt Kaufoptionen bei Airbus in Festbestellungen um
Die saudi-arabische Low-Cost-Fluggesellschaft Flynas hat im Rahmen der Farnborough International Airshow am 22. Juli 2026 die Festbestellung von insgesamt 25 weiteren Zivilflugzeugen des europäischen Herstellers Airbus bekannt gegeben. Die Vereinbarung umfasst fünf Großraumflugzeuge vom Typ A330-900 sowie 20 Schmalrumpfflugzeuge des Typs A321neo. Bei den fest eingeplanten Maschinen handelt es sich um die Einlösung von Kaufoptionen, die Teil einer im Jahr 2024 geschlossenen Grundsatzvereinbarung waren. Durch diesen Schritt erhöht sich der Gesamtauftragsbestand von Flynas beim Flugzeugbauer Airbus auf 235 fest bestellte Maschinen. Der Ausbau der Flotte steht in direktem Zusammenhang mit den Zielsetzungen des Königreichs Saudi-Arabien, den eigenen Luftfahrtsektor massiv zu erweitern und den Tourismus sowie den Pilgerverkehr nachhaltig zu stärken. Details der Vertragsvereinbarung und Aufschlüsselung der Flotte Die nun bestätigte Order baut auf einer Vereinbarung auf, die während der Farnborough Airshow im Juli 2024 geschlossen worden war. Damals hatte sich die Fluggesellschaft 15 Festbestellungen und 15 Optionen für den Typ A330-900 sowie 75 Festbestellungen und 55 Optionen für Modelle der A320neo-Familie gesichert. Mit der aktuellen Ausübung von 25 Optionen steigt die Gesamtzahl der von Flynas fest georderten A330-900-Großraumflugzeuge auf 20 Einheiten. Im Bereich der Schmalrumpfflugzeuge erhöht sich die Zahl der fest bestellten A321neo auf 56 Maschinen. Die verbleibenden Festbestellungen entfallen auf das Standardmodell A320neo. Derzeit betreibt die Fluggesellschaft eine reine Airbus-Flotte von rund 67 Flugzeugen, darunter überwiegend Maschinen der A320neo-Reihe sowie ältere A320ceo und zwei A330-300. Der Gesamtumfang des Orderbuchs – inklusive noch verbleibender Optionen – beläuft sich nach Unternehmensangaben auf bis zu 280 Flugzeuge. Bander Almohanna, der Vorstandsvorsitzende und








