August 6, 2026

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August 6, 2026

Digitalisierung der Einreiseverfahren: Ägypten startet Testphase für elektronisches Visum bei der Ankunft

Das ägyptische Tourismus- und Antiquitätenministerium hat gemeinsam mit dem Innenministerium und dem Ministerium für Zivilluftfahrt eine grundlegende Umstellung der Einreiseformalitäten eingeleitet. Seit dem 1. August läuft am internationalen Flughafen Kairo eine erste Testphase zur Ersetzung der bisherigen physischen Visamarken durch ein digitales System mit QR-Code. Das Pilotprojekt umfasst die Terminals 1, 2 und 3 sowie das Seasonal Terminal des Hauptstadtflughafens. Einreisende, die Anspruch auf ein Visum bei der Ankunft haben, sind nun verpflichtet, vor der Passkontrolle einen solchen digitalen Nachweis zu beziehen. Die Beantragung des QR-Codes kann im Vorfeld über ein Online-Portal, über eine offizielle Mobilanwendung oder direkt nach der Landung an neu installierten Selbstbedienungsautomaten in den Ankunftshallen erfolgen. Der zugestellte Code muss den Grenzbehörden digital auf einem mobilen Endgerät oder als Papierausdruck vorgelegt werden. Die Gebühren belaufen sich auf 30 US-Dollar für das Visum zuzüglich einer Bearbeitungsgebühr von 6 US-Dollar. Der ausgestellte QR-Code besitzt ab Ausstellung eine Gültigkeit von sieben Tagen; eine Erstattung bei Nichtnutzung ist ausgeschlossen. Um Engpässe während der Einführungsphase zu vermeiden, bleibt der Erwerb an den Bankschaltern im Flughafen vorerst weiterhin möglich, ebenso behalten bereits gekaufte klassische Visamarken vorübergehend ihre Gültigkeit. Für Reiseveranstalter und Gruppenreiseagenturen erfordert die Neuregelung technische Umstellungen im Abrechnungsverfahren. Der Sammelerwerb von QR-Codes für Reisegruppen ist nur über spezielle Bezahlkarten möglich, die von der National Bank of Egypt oder der Banque Misr ausgestellt werden. Das ägyptische Technologieunternehmen CYshield übernimmt die technische Betreuung des Systems vor Ort. Nach Abschluss der zeitlich noch nicht näher definierten Testphase in Kairo ist vorgesehen, das Verfahren schrittweise an

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Beendigung des Wetlease-Abkommens zwischen IndiGo und Norse Atlantic Airways

Die norwegische Langstreckenfluggesellschaft Norse Atlantic Airways steht vor einer organisatorischen und betrieblichen Neuausrichtung ihrer Flottenkapazitäten. Grund hierfür ist die Entscheidung der indischen Fluggesellschaft IndiGo, ein bestehendes Abkommen über das Leasen von sechs Großraumflugzeugen vom Typ Boeing 787-9 vorzeitig zu beenden. IndiGo wird den Betrieb von gechartertem Großraumfluggerät zum 25. Oktober 2026 einstellen und die Leasingvereinbarungen mit Norse zum 31. Oktober 2026 aufheben. Als Ursachen nennen beide Unternehmen veränderte Rahmenbedingungen durch geopolitische Konflikte im Nahen Osten, die zu gestiegenen Treibstoffpreisen, Luftraumsperrungen und spürbaren Flugzeitverlängerungen auf den Trassen zwischen Indien und Europa geführt haben. Für Norse Atlantic bedeutet das Ende der Vereinbarung die Rückkehr von sechs Maschinen in den eigenen Verfügungsbereich. Dies fällt zeitlich mit der Einleitung eines formalen Prüfungsprozesses zusammen, der in einem Verkauf, einer Fusion oder einer Partnerschaft des norwegischen Unternehmens münden könnte. Hintergründe und Bedingungen der vorzeitigen Vertragsauflösung Das Wetlease-Abkommen zwischen der norwegischen Gesellschaft und IndiGo war als Übergangslösung konzipiert. IndiGo hatte die sechs Flugzeuge vom Typ Boeing 787-9 ab dem Jahr 2025 übernommen, um den Aufbau eigener Langstreckenverbindungen zu überbrücken, bis werkseigene Maschinen vom Typ Airbus A350-900 beim indischen Marktführer eintreffen. Die Vereinbarung sah vor, dass Norse das Fluggerät sowie die Flugkapitäne und Ersten Offiziere stellte, während IndiGo das Kabinenpersonal stellte. Durch den Konflikt im Nahen Osten und die damit verbundenen Einschränkungen bei der Nutzung des Luftraums verschlechterte sich die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Streckennetzes. Umfliegungen gesperrter Zonen verlängerten die Flugzeiten zwischen indischen Flughäfen und Zielorten in Westeuropa erheblich, was in Kombination mit den gestiegenen Flugkraftstoffpreisen die betrieblichen Aufwendungen

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Wizz Air eröffnet Basis am Flughafen Palermo

Die Billigfluggesellschaft Wizz Air hat am Flughafen Palermo Falcone Borsellino auf Sizilien eine neue Operationsbasis eröffnet. Zur Inbetriebsetzung am 3. August stationierte das Unternehmen zunächst zwei Flugzeuge des Typs Airbus A321neo am Standort. Aufgrund der Buchungsentwicklung kündigte die Fluggesellschaft an, bereits Anfang September ein drittes Flugzeug dauerhaft in Palermo zu stationieren. Mit dieser Kapazitätserhöhung beabsichtigt die Airline, das Flugangebot ab Sizilien auf 18 Verbindungen in 13 Länder auszuweiten und das jährliche Sitzplatzangebot am Standort auf über 1,3 Millionen Plätze zu steigern. Mit der Vergrößerung der Flotte in Palermo erweitert Wizz Air das Streckennetz um direkte Verbindungen nach Rom-Fiumicino, Barcelona, Prag, Marrakesch, Dortmund und Pisa. Durch diese Routen übernimmt die Fluggesellschaft auf einzelnen Strecken wie nach Prag oder Dortmund die Rolle des einzigen Anbieters von Direktflügen. Der Flughafenbetreiber GESAP verspricht sich von dem Schritt eine gestärkte Anbindung der Region an europäische Märkte. Nach Angaben der Fluggesellschaft entstehen durch die Feststationierung der drei Maschinen rund 120 direkte Arbeitsplätze im operativen Flugbetrieb sowie weitere Beschäftigungseffekte im Umfeld der Flughafenlogistik und des regionalen Tourismussektors. Die Eröffnung der Basis in Palermo fügt sich in die Kapazitätsaufstockung von Wizz Air auf dem italienischen Markt ein. Die Fluggesellschaft betreibt im Jahr 2026 insgesamt sieben Basen in Italien, darunter an den Standorten Mailand-Malpensa, Rom-Fiumicino, Neapel, Catania, Turin und Venedig. Für die Sommersaison 2026 erweiterte die Airline ihr Sitzplatzangebot in Italien auf über 20 Millionen Plätze, was einer deutlichen Steigerung gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Ziel dieser Maßnahmen ist der Ausbau des Marktanteils sowohl im italienischen Inlandsverkehr als auch auf

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Air India: Führungsaufgabe für ehemaligen Chef von Ethiopian Airlines

Die Entscheidung folgt auf die Bekanntgabe der Berufung am 5. August 2026 durch den Verwaltungsrat der Gesellschaft. Gebremariam übernimmt die Position von Campbell Wilson, der seinen Rücktritt am 7. April 2026 bekannt gegeben hatte. Der Führungswechsel erfolgt in einer Phase, in der das zur Tata-Gruppe gehörende Luftfahrtunternehmen mit operativen Verflechtungen, finanziellen Verlusten und veränderten internationalen Flugrouten konfrontiert ist. Der Werdegang und die Bilanz von Tewolde Gebremariam Tewolde Gebremariam blickt auf eine mehr als 37-jährige Karriere im internationalen Luftfahrtsektor zurück. Er begann seinen beruflichen Weg im Jahr 1985 bei Ethiopian Airlines im Bereich der Frachtabwicklung und stieg über Führungspositionen im Vertrieb in Indien, Saudi-Arabien und den Vereinigten Staaten schrittweise im Unternehmen auf. Von Januar 2011 bis März 2022 leitete er die afrikanische Fluggesellschaft als Konzernchef. Während dieser elfjährigen Amtszeit verfünffachte sich der Jahresumsatz der Gruppe nahezu von etwa 1 Milliarde US-Dollar auf rund 4,5 bis 5 Milliarden US-Dollar. Die Flotte des afrikanischen Anbieters wuchs unter seiner Führung von 33 auf etwa 130 Flugzeuge, während das Passagieraufkommen vor dem Ausbruch der globalen Pandemie von 3 Millionen auf 12 Millionen Fluggäste pro Jahr anstieg. Neben dem Ausbau der Flotte und des Streckennetzes erweiterte das Unternehmen seine internen Wartungs- und Schulungskapazitäten sowie das Frachtgeschäft. Im März 2022 trat Gebremariam von seiner Funktion bei Ethiopian Airlines aus gesundheitlichen Gründen zurück. Die Situation bei Air India und das Ende der Amtszeit von Campbell Wilson Campbell Wilson hatte die Leitung der privatisierten Air India im Juli 2022 übernommen, nachdem der Industriekonzern Tata Sons die bisher staatliche Fluggesellschaft

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Flughafen Kopenhagen verzeichnet Passagierplus im Juli 2026

Der Flughafen Kopenhagen hat im Juli 2026 insgesamt 3,453 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 3,6 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat. Wie die Betreibergesellschaft mitteilte, machten internationale Fluggäste rund zwei Drittel des Gesamtaufkommens aus, während der verbleibende Teil auf Dänen entfiel, die ins Ausland reisten oder aus dem Urlaub zurückkehrten. Das Wachstum im Sommerreiseverkehr ist vor allem auf eine anhaltend hohe Nachfrage nach Mittelmeerzielen sowie ein steigendes Interesse an Nordeuropa zurückzuführen. Spanien behauptete sich erneut als das meistgefragte Reiseziel ab Kopenhagen. Rund 294.000 Passagiere flogen auf Direktverbindungen zu einer der zwölf angeflogenen spanischen Destinationen, wobei Strecken nach Málaga, Mallorca und Barcelona besonders stark frequentiert waren. Das stärkste relative Wachstum verzeichnete Italien mit einem Plus von elf Prozent auf 263.000 Passagiere. Zusammen mit Griechenland, der Türkei und Frankreich machten diese fünf Mittelmeerländer mit 1,1 Millionen Passagieren rund ein Drittel des gesamten Passagieraufkommens im Juli aus. Ergänzend zum Auslandsreiseverkehr der dänischen Bevölkerung verzeichnete der Flughafen einen leichten Anstieg bei den Einreisen aus Südeuropa. Die Flughafenleitung führt dies unter anderem auf das Phänomen der sogenannten „Coolcations“ zurück, bei denen Reisende aus südeuropäischen Ländern gemäßigten Sommer-Temperaturen in Nordeuropa den Vorzug geben. Dänische Tourismusdaten belegen, dass die Übernachtungszahlen von Besuchern aus Spanien, Italien, Frankreich und Griechenland in den ersten fünf Monaten des Jahres 2026 um drei Prozent gestiegen sind. Trotz der stabilen Verkehrszahlen stehen europäische Drehkreuze wie Kopenhagen vor operativen Herausforderungen. Das hohe Fluggastaufkommen in den Sommermonaten belastet die Kapazitäten bei der Passagierabfertigung und der Gepäcklogistik. Zudem hängt das weitere Wachstum des Standorts stark

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Rückzug von Qantas bei Jetstar Japan: Neuordnung der Gesellschafterstruktur und Rebranding

Die australische Fluggesellschaft Qantas zieht sich aus ihrem Engagement beim japanischen Ableger Jetstar Japan zurück. Wie das Unternehmen mitteilte, veräußert Qantas ihren Anteil von 33,32 Prozent im Rahmen eines Aktienrückkaufs für 8,2 Milliarden Yen, was umgerechnet etwa 48 Millionen Euro entspricht. Nach dem Ausstieg der australischen Gesellschafterin wird die Billigfluggesellschaft die bisherige Marke Jetstar ablegen und künftig unter neuem Namen auf dem japanischen Markt auftreten. Die Transaktion erfolgt in Vereinbarung mit den weiteren Miteigentümern, darunter Japan Airlines und Tokyo Century, die ihre Beteiligungen behalten. Neu im Gesellschafterkreis begrüßt das Unternehmen die Development Bank of Japan. Der Vollzug des Verkaufs ist bis Juni 2027 vorgesehen. Qantas beabsichtigt, die frei werdenden finanziellen Mittel in das eigene Inlands- und Interkontinentalgeschäft umzuleiten. Details der Transaktion und geplante Neuaufstellung im Gesellschafterkreis Die Einigung sieht vor, dass Jetstar Japan die von Qantas gehaltenen Aktien im Zuge eines vereinbarten Rückkaufprogramms übernimmt. Dieser Schritt beruht auf einer unverbindlichen Absichtserklärung, die die Beteiligten bereits im Februar 2026 veröffentlicht hatten. Mit dem Einstieg der staatlich nahen Development Bank of Japan verändert sich die Eigentümerstruktur des in Tokio-Narita ansässigen Anbieters grundlegend. Japan Airlines und die Finanzgruppe Tokyo Century führen ihr Engagement weiter fort und bilden zusammen mit dem neuen Anteilseigner die künftige Trägerstruktur. Durch den Markenwechsel verliert Jetstar Japan den bisherigen Bezug zur Dachmarke der Qantas-Gruppe. Für den Markt in Ostasien bedeutet dies eine eigenständige Positionierung des Unternehmens. Aus der Veräußerung erwartet Qantas einen Sonderertrag in Höhe von schätzungsweise 115 Millionen australischen Dollar, was rund 74 Millionen Euro entspricht. Dieser Ertrag

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Ausbau der Flugverbindungen: Flynas startet Direktflüge zwischen Brüssel und Medina

Die saudi-arabische Low-Cost-Fluggesellschaft Flynas erweitert ihr internationales Streckennetz und wird ab dem 5. Oktober 2026 eine neue Direktverbindung zwischen dem Flughafen Brüssel und der Stadt Medina in Saudi-Arabien anbieten. Nach Angaben der Fluggesellschaft soll die Verbindung zweimal wöchentlich bedient werden. Zielgruppe dieser neuen Route sind vor allem Pilgerreisende zu den heiligen Stätten des Islams, Passagiere im Rahmen von Verwandten- und Bekanntenbesuchen sowie der stetig wachsende Geschäfts- und Urlaubsreiseverkehr zwischen Belgien und Saudi-Arabien. Die Aufnahme von Flügen nach Medina ergänzt die bestehenden Operationen von Flynas ab Brüssel und schafft eine direkte Flugmöglichkeit zu einem der wichtigsten religiösen Zentren der arabischen Halbinsel. Die Fluggesellschaft treibt die Vergrößerung ihres internationalen Flugplans im Rahmen des staatlichen Entwicklungsprogramms Saudi Vision 2030 voran, das eine deutliche Steigerung der Touristen- und Besucherzahlen sowie die Stärkung des Luftverkehrssektors des Landes vorsieht. Neben der Direktverbindung nach Medina ermöglicht das Streckennetz von Flynas auch Anschlussverbindungen zu weiteren Inlandszielen innerhalb Saudi-Arabiens. Die Verbindung bedient einen spezifischen Markt, da Medina als Zielort der Umrah-Pilgerreise sowie für Besuche der Prophetengemeinschaft eine hohe ganzjährige Nachfrage im religiösen Segment aufweist. Für den Flughafen Brüssel bedeutet der Flugzuwachs eine verstärkte Anbindung an den Nahen Osten. Auf der Strecke setzen Billigflieger wie Flynas in der Regel modernere Schmalrumpfflugzeuge der Airbus-A320neo-Familie ein, um auch längere Mittelstrecken mit einer veränderten Bestuhlung wirtschaftlich zu bedienen. Luftfahrtanalysten verweisen jedoch darauf, dass der saudi-arabische Luftfahrtmarkt derzeit durch ein hohes Ausmaß an staatlich gefördertem Kapazitätsaufbau geprägt ist. Die Etablierung neuer Punkt-zu-Punkt-Verbindungen nach Europa birgt operative Herausforderungen, darunter das Erreichen einer dauerhaft ausgewogenen Auslastung

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Frequenzerhöhung im Regionalverkehr: Air Serbia baut Flugangebot zwischen Belgrad und Wien aus

Die serbische Nationalfluggesellschaft Air Serbia plant im kommenden Winterflugplan 2026/2027 eine Aufstockung ihrer Flugfrequenz auf der Verbindung zwischen den Hauptstädten Belgrad und Wien. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, soll die Strecke künftig mit bis zu 18 wöchentlichen Umläufen bedient werden. Das bedeutet eine Ausweitung um einen wöchentlichen Flug gegenüber den ursprünglichen Planungen sowie eine Steigerung im Vergleich zur vorausgegangenen Winterperiode, in der wöchentlich zwischen 14 und 16 Rotationen durchgeführt wurden berichtet Ex-Yu-Aviation.com. Auf der Kurzstrecke zwischen dem Flughafen Belgrad-Nikola Tesla und dem Flughafen Wien-Schwechat setzt Air Serbia überwiegend Turboprop-Maschinen des Typs ATR 72-600 ein. Die Aufstockung spiegelt die anhaltende Nachfrage nach Verbindungen zwischen Österreich und Serbien wider, die sowohl durch den Geschäfts- und Eintragsverkehr als auch durch den Städtetourismus und den Besuch von Verwandten geprägt ist. Neben Air Serbia bedienen auch andere Fluggesellschaften wie Austrian Airlines die Strecke im Linienverkehr. Die Kapazitätserweiterung erfolgt vor dem Hintergrund einer kontinuierlichen Modernisierung der Regionalflotte von Air Serbia. Die serbische Fluggesellschaft hat in den vergangenen Jahren mehrere gebrauchte und neue Turboprop-Maschinen beschafft, um die Frequenzen auf kürzeren Strecken im Balkanraum und nach Mitteleuropa flexibler zu gestalten. Der Einsatz von Turboprop-Flugzeugen ermöglicht der Airline eine höhere Flugdichte bei überschaubarem Sitzplatzangebot pro Einzelflug. Branchenbeobachter merken jedoch an, dass die Wahl von Turboprop-Maschinen wie der ATR 72-600 auf Strecken dieser Distanz mit längeren Flugzeiten im Vergleich zu Strahlflugzeugen verbunden ist. Zudem hängt die Rentabilität des dichteren Flugplans maßgeblich davon ab, ob die Auslastung auch in den gewöhnlich schwächeren Reisemonaten des Winters auf einem stabilen Niveau gehalten werden kann.

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Düsseldorf: Verdi und AHS uneins über Auszahlung von Arbeitszeitguthaben

Am Flughafen Düsseldorf ist ein Streit zwischen der Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und dem Bodenabfertigungsunternehmen AHS Düsseldorf über die fristgerechte Auszahlung von Lohn- und Zeitguthaben entbrannt. Die Gewerkschaft wirft dem Dienstleister vor, fällige Arbeitszeitguthaben von knapp 100 Beschäftigten nicht rechtzeitig ausgezahlt zu haben. Nach Angaben der Gewerkschaftsführung betreffe die Verzögerung Jahresarbeitszeitkonten, die zu den Stichtagen Ende März sowie Ende April 2026 zurückgesetzt worden seien. Die daraus resultierenden finanziellen Ansprüche hätten spätestens Ende April 2026 an die Mitarbeiter überwiesen werden müssen. Das Unternehmen AHS Düsseldorf widerspricht den Vorwürfen einer systematischen Benachteiligung, räumt jedoch administrative Unstimmigkeiten und Verzögerungen im Zusammenhang mit der Übernahme von Personal eines früheren Dienstleisters ein. Der Vorfall wirft ein Licht auf die komplexen personalwirtschaftlichen Herausforderungen und organisatorischen Abläufe bei den Bodenabfertigungsdiensten an deutschen Großflughäfen. Vorwürfe der Gewerkschaft und Verzögerungen bei Lohnzahlungen Nach Darstellung von Verdi-Gewerkschaftssekretär Andrej Bill waren die entsprechenden Gelder für die betroffenen Mitarbeiter Anfang Mai 2026 noch nicht auf den Konten eingegangen, wodurch sich das Unternehmen im Zahlungsverzug befunden habe. Zudem kritisiert die Gewerkschaft, dass die Unternehmensleitung die Belegschaft im Vorfeld nicht aktiv über die Verzögerungen bei der Entgeltabwicklung informiert habe. Nach Angaben der Arbeitnehmervertretung handelt es sich dabei nicht um einen Einzelfall im laufenden Jahr. Bereits im März 2026 sei es bei Teilen der Düsseldorfer Belegschaft zu verspäteten Überweisungen der regulären Monatslöhne gekommen. Die Gewerkschaft sieht in den wiederholten Unregelmäßigkeiten eine erhebliche Belastung für die Beschäftigten im Bodenverkehrsdienst, die im Schichtbetrieb für den reibungslosen Ablauf der Flugabfertigung an den Terminals und auf dem Vorfeld sorgen. Verdi hat

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Beschädigte Boeing 787-9 der Lufthansa kehrt im Jahresverlauf in den Flugbetrieb zurück

Die im Juni 2026 bei einem Zwischenfall am Flughafen Frankfurt am Main beschädigte Boeing 787-9 der Lufthansa wird repariert und soll noch im Laufe des aktuellen Jahres wieder in den regulären Liniendienst integriert werden. Dies gab Lufthansa-Konzernchef Carsten Spohr im Rahmen der Bilanzpressekonferenz zum ersten Halbjahr bekannt. Unmittelbar nach dem Vorfall war der Umfang der strukturellen Schäden am Rumpf und am Fahrwerkssystem noch unklar, weshalb zeitweise ein Totalschaden der betroffenen Maschine nicht ausgeschlossen werden konnte. Der Vorfall ereignete sich am 4. Juni am Gate A15 des Frankfurter Drehkreuzes, als das Bugfahrwerk des Langstreckenflugzeugs mit dem Taufnamen „Herne“ während der Bodenvorbereitungen für den Flug LH450 nach Los Angeles einknickte. Zum Zeitpunkt des Unfalls befanden sich keine Passagiere an Bord, jedoch erlitten mehrere Besatzungsmitglieder sowie Mitarbeiter des Bodendienstes Verletzungen. Ein erster Zwischenbericht der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) deutet darauf hin, dass ein fehlerhafter oder fehlender Sicherungsstift beim Abschlepp- beziehungsweise Parkvorgang das ungewollte Einfahren des Fahrwerks ausgelöst haben könnte. Das Flugzeug war erst im Januar 2026 fabrikneu vom Hersteller an die Fluggesellschaft übergeben worden. Um den Ausfall der Langstreckenkapazität mitten im Sommerflugplan zu kompensieren, musste die Fluggesellschaft kurzfristig auf bestehende Reserven zurückgreifen. Die Lufthansa reaktivierte dafür ein Flugzeug des Typs Airbus A340-300, das ursprünglich nur als operative Reserve vorgesehen war, um den Flugplan nach Nordamerika aufrechtzuerhalten. Die Reparatur der Boeing 787 erfordert die Einbindung von Spezialisten des Herstellers, da die kohlenstofffaserverstärkte Kunststoffstruktur (CFK) des Rumpfes im Bereich der Bugradaufhängung genauen Prüf- und Instandsetzungsverfahren unterzogen werden muss. Luftfahrt- und Sicherheitsexperten verweisen darauf, dass Zwischenfälle

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