
Philippine Airlines: Deutlicher Verlust durch hohe Treibstoffkosten infolge des Nahost-Konflikts
Die nationale Fluggesellschaft Philippine Airlines hat das erste Halbjahr 2026 mit einem Nettoverlust von 25,1 Millionen US-Dollar abgeschlossen. Dieser Einbruch folgt auf einen Gewinn von 136,7 Millionen US-Dollar, der im Vergleichszeitraum des Vorjahres erzielt werden konnte. Als wesentlicher Auslöser für diese Entwicklung erweisen sich drastisch gestiegene Treibstoffpreise, die im direkten Zusammenhang mit den militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten stehen. Trotz eines kontinuierlichen Anstiegs der Gesamteinnahmen um 5,9 Prozent auf 1,746 Milliarden US-Dollar reichten die Zuwächse im Passagier- und Frachtgeschäft nicht aus, um den Mehraufwand bei den Betriebskosten auszugleichen. Die Kosten für Flugbenzin stiegen im Jahresvergleich um 219,5 Millionen US-Dollar. Die Kennzahlen verdeutlichen die Verwundbarkeit von Fluggesellschaften gegenüber externen geopolitischen Krisen und den damit verbundenen Preisschwankungen auf den globalen Rohstoffmärkten. Drastischer Anstieg der Kerosinausgaben belaste das operative Ergebnis Die Ausgaben für Kerosin stiegen im ersten Halbjahr 2026 um 48,2 Prozent auf insgesamt 674,5 Millionen US-Dollar. Damit machte der Treibstoffaufwand einen Anteil von 39,2 Prozent an den gesamten Betriebskosten der Fluggesellschaft aus, nachdem dieser Wert im entsprechenden Vorjahreszeitraum noch bei 30,3 Prozent gelegen hatte. Im Gegensatz dazu stiegen die übrigen Betriebskosten ohne Treibstoff lediglich um 4,1 Prozent, was auf eine strikte Ausgabendisziplin im laufenden Geschäftsbetrieb hindeutet. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, die Kennzahl EBITDA, verringerte sich um 28,5 Prozent auf 271,0 Millionen US-Dollar. Entsprechend verengte sich die EBITDA-Marge von 23,0 Prozent im ersten Halbjahr 2025 auf 15,5 Prozent im Berichtszeitraum. Der operative Druck zeigte sich besonders deutlich im zweiten Quartal 2026. In diesem dreimonatigen Abschnitt verzeichnete Philippine Airlines einen Nettoverlust








