
Schadenersatzklage nach Transportschaden an wertvollen japanischen Kunstwerken
Ein erheblicher Wasserschaden an einer Lieferung historischer japanischer Kunstwerke führt zu einer juristischen Auseinandersetzung vor einem US-amerikanischen Gericht. Die Kunstversicherungsgesellschaft Distinguished Programs nimmt die Fluggesellschaft Alaska Airlines sowie deren Tochtergesellschaft Hawaiian Airlines auf Schadenersatz in Höhe von über 521.900 US-Dollar in Anspruch. Anlass der Klage ist die Beschädigung von elf Originalgemälden auf Papier, die während eines Zwischenstopps auf dem internationalen Flughafen von Honolulu bei Starkregen durchnässt wurden. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf die Haftungsverhältnisse und Frachtabwicklungen beim Transport hochempfindlicher Güter im internationalen Luftverkehr. Ablauf des Frachttransports und Schadenseintritt in Honolulu Der Vorfall ereignete sich am 18. März 2026 im Rahmen einer mehrstufigen Transportkette von Japan in die USA. Die Fracht, bestehend aus elf papierenen Kunstwerken, trat ihren Flug auf dem internationalen Flughafen Kansai nahe Osaka an. Bestimmungsort der Lieferung war der Antiquitätenhändler Naga Antiques in New York, der seit 1971 auf den Import und Handel mit historischen japanischen Möbelschriften, Stellschirmen und Gemälden spezialisiert ist. Die Route führte zunächst mit einem Airbus A330-200 der Hawaiian Airlines zum internationalen Flughafen Honolulu im Bundesstaat Hawaii. Dort war ein Umladen der Fracht in eine baugleiche Maschine desselben Typs vorgesehen, um den Weiterflug zum John F. Kennedy International Airport in New York durchzuführen. Hawaiian Airlines gehört nach einer Übernahme vollumfänglich zur Unternehmensgruppe von Alaska Airlines. Während des Entladevorgangs und des Abfertigungsprozesses auf dem Rollfeld in Honolulu zogen schwere Regenfälle über die Inselgruppe hinweg. Aus Aufzeichnungen des National Weather Service geht hervor, dass Hawaii im Zeitraum zwischen dem 10. März und dem 24. März 2026




