September 8, 2026

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September 8, 2026

Vollständige Übernahme der Cateringgesellschaft Aeromar durch Aeroflot

Die staatliche russische Fluggesellschaft Aeroflot hat die verbliebenen Anteile an der Cateringgesellschaft Aeromar vollständig übernommen und hält nun 100 Prozent des Unternehmens. Wie aus Branchenberichten hervorgeht, veräußerte die deutsche Lufthansa Group ihren bisherigen Minderheitsanteil von 49 Prozent, den sie zuletzt über ihre Tochtergesellschaft Truffle 2 GmbH gehalten hatte. Die Transaktion wurde am 1. September 2026 vollzogen. Über die finanziellen Rahmenbedingungen und die Höhe des Kaufpreises vereinbarten die beteiligten Parteien Stillschweigen. Mit diesem Schritt zieht sich die deutsche Fluggesellschaft endgültig aus dem operativen Verpflegungsgeschäft am Standort Russland zurück, das im Zuge geopolitischer Spannungen und internationaler Sanktionen seit längerer Zeit unter öffentlicher Beobachtung gestanden hatte. Hintergründe und Entwicklung der Eigentümerstruktur bei Aeromar Die Cateringgesellschaft Aeromar zählt zu den größten Anbietern von Bordverpflegungsveranstaltungen und Kabinendiensten auf russischen Flughäfen. Aeroflot hielt bereits vor der Übernahme die Mehrheit von 51 Prozent der Geschäftsanteile und sicherte sich durch den Erwerb der verbleibenden 49 Prozent die uneingeschränkte Kontrolle über die operativen Abläufe und die Logistiknetzwerke des Dienstleisters. Die Entscheidung der Lufthansa Group zur Veräußerung ihrer Beteiligung geht auf Ankündigungen aus dem September 2022 zurück. Vorausgegangen war deutliche Kritik an der fortbestehenden wirtschaftlichen Präsenz des Konzerns auf dem russischen Markt. Unter anderem hatte der damalige ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba öffentlich argumentiert, dass westliche Unternehmensbeteiligungen in der Russischen Föderation indirekt zur Aufrechterhaltung der dortigen Infrastruktur beitragen würden. Die Leitung der Lufthansa Group betonte im Rahmen der damaligen Debatte stets, dass das Halten der reinen Minderheitsbeteiligung zu keinem Zeitpunkt gegen die von der Europäischen Union verhängten Wirtschaftssanktionen verstoßen habe. Gleichwohl

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Montenegro plant Kapazitätserweiterung für die Flughäfen Podgorica und Tivat

Die Regierung von Montenegro plant umfangreiche Investitionen in die beiden internationalen Zivilflughäfen des Landes in Podgorica und Tivat. Bis zur Sommersaison 2027 sollen die vorhandenen Terminalkapazitäten vergrößert, zusätzliche Gates geschaffen und Anpassungen an den Start- und Landebahnen vorgenommen werden. Erste bauliche und organisatorische Maßnahmen sollen bereits vor dem Sommer 2027 umgesetzt werden. Auslöser für die Infrastrukturmaßnahmen sind erhebliche Engpässe bei der Passagierabfertigung und Flugzeugbereitstellung, die infolge des stark angestiegenen Verkehrsaufkommens im Jahr 2026 zu Verzögerungen im Betrieb führten. Ergänzend zu den kurzfristigen Anpassungen lässt die staatliche Betreibergesellschaft Aerodromi Crne Gore einen neuen Masterplan mit einem Zehn-Jahres-Horizont ausarbeiten. Für den Flughafen der Hauptstadt Podgorica sieht dieses Konzept perspektivisch den Bau eines neuen Terminalgebäudes sowie eine Verlängerung der Start- und Landebahn vor, um künftig auch die Abfertigung von Großraumflugzeugen im Interkontinentalverkehr zu ermöglichen. Am Küstenflughafen Tivat sind neben einem modernen Terminal zusätzliche Vorfeld- und Rollwegflächen sowie eine grundlegende Sanierung der Pisteninfrastruktur angedacht. Die Modernisierung der beiden Standorte steht im Zusammenhang mit der anhaltenden Debatte über die künftige Betriebskonzession der montenegrinischen Flughäfen. Seit Jahren prüft die Politik in Podgorica eine Vergabe an internationale Konsortien nach dem Vorbild anderer Westbalkan-Staaten wie Serbien oder Nordmazedonien, um den Investitionsbedarf ohne direkte Belastung des Staatshaushalts zu decken. Das anhaltende Zögern bei der Entscheidung zwischen Teilprivatisierung und rein staatlicher Eigenfinanzierung hat jedoch in der Vergangenheit zu einem Investitionsstau geführt, der sich nun in den Spitzenzeiten der Saison offenbart. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass insbesondere der Flughafen Tivat aufgrund seiner geografischen Lage zwischen Bergen und Meer sowie fehlender Befeuerungssysteme für

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Ermittlungen der Flugsicherheitsbehörde nach tödlichem Landeunfall einer Frachtmaschine in Miami

Ein schwerer Unfall eines Frachtflugzeugs am internationalen Flughafen von Miami hat am 6. September 2026 zu mindestens fünf Todesopfern und mehreren Schwerverletzten geführt. Eine Boeing 767-300F der Fluggesellschaft 21 Air, die im Auftrag von Amazon Air betrieben wurde, schoss nach dem Aufsetzen auf der Landebahn 30 über das Ende der Rollbahn hinaus. Aufzeichnungen von Flugverfolgungsdiensten belegen, dass die Maschine das Ende der befestigten Piste mit einer Restgeschwindigkeit von 112 Knoten verließ, was etwa 207 Kilometern pro Stunde entspricht. Die verbleibende Bewegungsenergie trug das Flugzeug über die Sicherheitszone und die Begrenzung des Flughafens hinaus auf eine öffentliche Straße, wo es mit mehreren Fahrzeugen kollidierte und in Brand geriet. Die US-amerikanische Transportsicherheitsbehörde National Transportation Safety Board hat eine Untersuchungskommission an den Unfallort entsandt, um die Ursachen für das Versagen des Bremsvorgangs unter erschwerten Witterungsbedingungen zu klären. Details zum Flugverlauf und Schadensausmaß am Unfallort Die verunglückte Frachtmaschine mit dem Kennzeichen N1997A befand sich auf dem Flug 7598, der vom internationalen Flughafen Luis Muñoz Marín in San Juan, Puerto Rico, ausging. Nach einer Flugzeit von zwei Stunden und elf Minuten setzte der Jet um 13.53 Uhr Ortszeit in Miami auf. Nach dem Hinausschießen über das Pistenende durchbrach das Flugzeug den Perimeterschutzzaun und kam schließlich auf einer Fahrbahn neben zwei Lastkraftwagen in der Nähe eines Parkplatzes zum Stehen, der zu einem Logistikzentrum von Amazon gehört. Die Rettungsdienste von Miami-Dade waren mit über 60 Einheiten und rund 200 Einsatzkräften vor Ort. Zehn Personen wurden medizinisch versorgt, von denen fünf in umliegende Krankenhäuser eingeliefert wurden. Drei der

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Angespannte Lage im europäischen Luftraum: Eurocontrol meldet steigende Verspätungszeiten

Die europäische Organisation zur Sicherung der Luftfahrt (Eurocontrol) meldet eine spürbare Zunahme von Verzögerungen im europäischen Luftverkehr für Ende August 2026. In der Woche vom 24. bis 30. August summierten sich die flugsicherungsbedingten Verspätungen auf durchschnittlich 4,25 Minuten pro Flug, was einer Steigerung von 23 Prozent gegenüber der Vorwoche entspricht. Insgesamt waren im genannten Zeitraum knapp 60.000 Flüge von kapazitären Einschränkungen im Streckennetz oder an den Zielhäfen betroffen. Als primäre Ursache für die operativen Engpässe verweist die Behörde auf extreme Wetterlagen im gesamten europäischen Luftraum. Allein am 28. August entstanden durch Unwetterfronten Verzögerungen im Umfang von rund 200.000 Minuten. Dennoch blieb das Gesamtaufkommen mit durchschnittlich 36.581 Flügen pro Tag auf einem hohen Niveau, was einem Zuwachs von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Die Pünktlichkeitsquote sank parallel dazu auf 69 Prozent, womit fast ein Drittel aller Flüge nicht nach Flugplan abgewickelt werden konnte. Besonders stark ausgelastet zeigten sich die Flugrouten auf der Südostachse über der Türkei, Rumänien und Armenien. Die anhaltend hohe Nachfrage im Ferienreiseverkehr führt dazu, dass der europäische Luftraum stellenweise an seine Kapazitätsgrenzen stößt. Für den Monat September rechnet Eurocontrol weiterhin mit verkehrsreichen Spitzentagen, an denen an Freitagen bis zu 37.500 Flugbewegungen im europäischen Netz koordiniert werden müssen. Luftfahrtexperten verweisen darauf, dass die Kombination aus stark ausgelasteten Lufträumen, personellen Engpässen in einzelnen Kontrollzentren und witterungsbedingten Ausweichrouten das Gesamtsystem anfällig für Kettenreaktionen macht. Da verpasste Zeitfenster für den Start zu Folgeverspätungen im Rotationsprinzip der Fluggesellschaften führen, bleibt das finanzielle und operative Risiko für Airlines im späten Sommerverkehr hoch.

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Weniger Passagiere und steigende Kosten bringen die Flughafengesellschaft Bremen in Bedrängnis

Die Flughafen Bremen GmbH befindet sich in einer angespannten wirtschaftlichen Lage, die nach internen Analysen bei ausbleibenden Gegenmaßnahmen mittelfristig in ein Insolvenzverfahren münden könnte. Wie aus Berichten des Regionalsenders Buten un Binnen hervorgeht, hat die von der Betreibergesellschaft beauftragte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft bereits im Juni 2026 vor drohenden Liquiditätsengpässen gewarnt. Im negativsten der im Aufsichtsrat erörterten Szenarien zeichne sich eine Zahlungsunfähigkeit bis Mitte 2027 ab. Als Hauptursachen für das strukturelle Defizit, das nach Angaben aus dem Aufsichtsrat die Marke von 13 Millionen Euro überschritten hat, gelten eine Kombination aus rückläufigen Fluggastzahlen, gestiegenen behördlichen Abgaben und Entgelten, anziehenden Personalkosten sowie einer schwachen Konjunktur im regionalen Umfeld. Zur Konsolidierung der Finanzen berät das Gremium über strukturelle Sparmaßnahmen, organisatorische Anpassungen sowie die Berufung einer externen Interims-Geschäftsführung. Analyse der finanziellen Kennzahlen und strukturelle Ursachen Die wirtschaftlichen Probleme des Hansestadt-Airports bilden sich seit längerer Zeit in den Bilanzen des Unternehmens ab. Während der Flughafen im Jahr 2019 noch mehr als 2,5 Millionen Passagiere verzeichnete, lag das Passagieraufkommen in den Folgejahren deutlich unter diesem Niveau. Zwar erholte sich der internationale Flugverkehr nach den Jahren der Pandemie stellenweise, doch der Standort Bremen verzeichnet im Vergleich zu anderen deutschen Regionalflughäfen eine schleppende Rückkehr der Streckenkapazitäten. Das strukturelle Defizit beläuft sich nach internen Schätzungen auf über 13 Millionen Euro pro Jahr. Für diesen Fehlbetrag machen die Verantwortlichen verschiedene externe Rahmenbedingungen verantwortlich. Auf der Einnahmenseite wiegt der Rückzug wichtiger Verbindungen schwer. Insbesondere die Einstellung der traditionsreichen Zubringerstrecke nach Frankfurt am Main durch die Deutsche Lufthansa AG im Herbst 2023 traf den Standort

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Konzernumbau bei Uber: Abbau von 3.300 Stellen trotz steigender Umsätze

Der US-amerikanische Mobilitätsdienstleister Uber reduziert seine weltweite Belegschaft um rund zehn Prozent. Wie Konzernchef Dara Khosrowshahi in einer Mitteilung an die Mitarbeiter bekanntgab, betrifft der Stellenabbau etwa 3.300 der insgesamt rund 36.600 Beschäftigten. Die Maßnahmen richten sich primär gegen zu komplexe Unternehmensstrukturen, die durch das starke Wachstum der vergangenen Jahre entstanden sind. Ziel der Restrukturierung ist es, Hierarchieebenen abzubauen, Entscheidungswege zu verkürzen und operative Einheiten an zentralen Standorten zusammenzuführen. Die personellen Einschnitte erfolgen vor dem Hintergrund solider Finanzzahlen im zweiten Quartal 2026. Das Unternehmen verzeichnete einen Anstieg des Umsatzes um zwölf Prozent auf 14,2 Milliarden US-Dollar sowie ein Plus beim bereinigten operativen Ergebnis von 33 Prozent auf 2,8 Milliarden US-Dollar. Neben dem Personalabbau ordnet die Konzernleitung eine Rückkehr zur Präsenzarbeit an. Künftig sollen nur noch rund ein Prozent der Angestellten vollständig aus der Ferne arbeiten, während für den Großteil der Mitarbeiter eine Pflicht zur Präsenz im Büro an drei Tagen pro Woche gilt. Globale Kapazitäten werden an den Standorten San Francisco und New York konzentriert. Mit den frei werdenden Mitteln will Uber Investitionen in neue Technologiebereiche finanzieren, darunter die Entwicklung autonomer Fahrdienste. Zeitgleich mit der Ankündigung des Stellenabbaus startete der Konzern in London einen Testbetrieb für Robotaxis in Kooperation mit dem Technologieunternehmen Wayve. Um im Markt für automatisierte Fahrdienste gegen Konkurrenten wie Alphabet’s Waymo oder Tesla zu bestehen, versucht das Unternehmen, freigesetztes Kapital in die Skalierung von Software-Anwendungen und Flottenpartnerschaften zu lenken. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Stellenabbau trotz hoher Gewinne den Wandel in der Technologiebranche widerspiegelt. Unternehmen fokussieren ihre

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Trip.com übernimmt E-hoi mehrheitlich

Die in Singapur ansässige Trip.com Group hat eine Mehrheitsbeteiligung an dem deutschen Online-Kreuzfahrtvermittler E-hoi GmbH erworben. Wie die beteiligten Unternehmen mitteilten, wurde die Transaktion am 4. September 2026 rechtskräftig vollzogen. Über die finanziellen Einzelheiten sowie die genaue Höhe des Kaufpreises vereinbarten die Vertragsparteien Stillschweigen. Der im Jahr 2003 gegründete Spezialist mit Hauptsitz in Frankfurt am Main ist auf den Vertrieb von Hochsee- und Flusskreuzfahrten fokussiert und bedient derzeit acht europäische Märkte. Durch den Einstieg des asiatischen Reisekonzerns strebt die Trip.com Group eine stärkere Präsenz im europäischen Markt für Seereisen an, während E-hoi als eigenständige Tochtergesellschaft innerhalb der Konzernstruktur fortgeführt werden soll. Die Marken, Standorte und Ansprechpartner sowie das Management bleiben unverändert bestehen. Unternehmensstruktur und eigenständige Fortführung von E-hoi Der Gründer der E-hoi GmbH, Detlev Schäferjohann, behält weiterhin Anteile an dem Unternehmen und verbleibt in seiner Funktion als Chief Executive Officer an der Spitze der Gesellschaft. Gemeinsam mit Managing Director Nicolay Merkt wird er das operative Geschäft von Frankfurt am Main aus leiten. Die organisatorische Eigenständigkeit der deutschen Gesellschaft innerhalb der Trip.com Group bleibt laut Unternehmensangaben gewahrt. Sämtliche Arbeitsverträge, Bürostandorte sowie die bestehende Markenlandschaft werden ohne personelle Einschnitte fortgeführt. Für Kunden, Reiseveranstalter und sonstige Geschäftspartner ergeben sich aus der Änderung der Eigentümerstruktur keine unmittelbaren Auswirkungen auf das laufende Tagesgeschäft. Alle gebuchten Reiseleistungen, Serviceverträge und Kundenschnittstellen behalten ihre Gültigkeit. E-hoi ist mit insgesamt zehn Vertriebsmarken in Deutschland, Österreich, der Schweiz, den Niederlanden, Belgien, Spanien, Portugal und Frankreich aktiv. Die Gruppe nimmt nach eigenen Angaben eine führende Position im kontinentaleuropäischen Online-Vertrieb von Kreuzfahrten

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Zwischenbilanz der Seilbahnbranche: Bergregionen verzeichnen Zuwachs im Sommerreiseverkehr

Die Gütesiegel-Initiative „Beste Österreichische Sommer-Bergbahnen“ zieht zur Mitte der Sommersaison 2026 eine positive Zwischenbilanz. Nach einer Umfrage unter den Mitgliedsunternehmen bewerten die Betreiber die bisherige Geschäftsentwicklung im Durchschnitt mit 4,3 von 5 möglichen Bewertungspunkten. Im Vorjahr lag dieser Wert noch bei 3,7 Punkten. Rund 87 Prozent der befragten Seilbahngesellschaften berichten von gestiegenen Beförderungszahlen im Vergleich zum Sommer 2025. Ein Rückgang der Gästezahlen wurde von keinem der teilnehmenden Unternehmen gemeldet. Der Sprecher der Brancheninitiative, Kornel Grundner, führt die Entwicklung auf die stabilen Wetterverhältnisse im Juli zurück, die zu Ausflügen in höher gelegene Regionen anregten. Laut Umfrage gaben 71 Prozent der Betriebe an, dass sich hohe Sommertemperaturen positiv auf das Besucheraufkommen ausgewirkt haben. Um die Betriebsabläufe bei anhaltend warmen Witterungsphasen sicherzustellen, planen oder prüfen 59 Prozent der Mitgliedsunternehmen Anpassungen der Infrastruktur. Dazu zählen unter anderem der Ausbau von Beschattungsanlagen, erweiterte Erfrischungsmöglichkeiten sowie modifizierte Betriebszeiten in den Morgen- und Nachmittagsstunden. Die Initiative ist ein Zusammenschluss unter dem Dach des Fachverbandes der Seilbahnen in der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) und umfasst aktuell 84 Mitgliedsunternehmen mit 101 Erschließungsräumen. Voraussetzung für die Zertifizierung ist die Erfüllung eines Kriterienkatalogs mit rund 100 Vorgaben zur Barrierefreiheit, Sicherheit und Angebotstruktur. Für die verbleibende Saison erwarten die Betreiber durch durchgehende Betriebszeiten bis in den Oktober hinein eine anhaltend hohe Auslastung im Tagestourismus. Wirtschaftsbeobachter weisen darauf hin, dass die positive Zwischenbilanz die steigende Bedeutung des Sommertourismus für die Wertschöpfung in den alpinen Tälern unterstreicht. Allerdings stehen die Bergbahnunternehmen vor der Aufgabe, hohe Investitionen in die Ganzjahresinfrastruktur gegen die steigenden Betriebskosten für Energie,

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Air Asia: Finanzministerium beauftragt Alton Aviation Consultancy zur Begutachtung des Kapitalbedarfs

Das finanzausstattungsschwache malaysische Luftfahrtunternehmen Air Asia Group steht im Zentrum einer detaillierten behördlichen Evaluierung. Wie aus Finanz- und Branchenkreisen bekannt wurde, hat das Finanzministerium von Malaysia die internationale Beratungsgesellschaft Alton Aviation Consultancy damit beauftragt, den tatsächlichen Finanzierungsbedarf der Unternehmensgruppe neutral zu bewerten. Die Überprüfung soll der Regierung von Malaysia als Orientierungshilfe dienen, um über etwaige staatliche Unterstützungsmaßnahmen oder strukturierende Maßnahmen zu entscheiden. Nach Angaben aus Verhandlungskreisen existieren derzeit jedoch keine konkreten Pläne für eine direkte staatliche Rettungsaktion oder behördliche Kreditgarantien. Das Unternehmen bemüht sich parallel auf den internationalen Finanzmärkten um die Umstrukturierung und Bündelung bestehender Verbindlichkeiten, um seine kurzfristige Liquiditätslage zu stabilisieren und fällige Zahlungsverpflichtungen abzufedern. Ausgangslage und geplante Mittelbeschaffung am internationalen Kapitalmarkt Die Air Asia Group strebt die Aufnahme von Fremdkapital in beachtlicher Höhe an, um ihre bestehenden Schuldenstrukturen neu zu ordnen. Nach vorliegenden Finanzdaten plant der Konzern, bis zu eine Milliarde US-Dollar über internationale Anleihe- und Kreditmärkte einzusammeln. Ergänzend dazu bemüht sich die Unternehmensführung um lokale Kreditlinien im Umfang von rund 700 Millionen Malaysischen Ringgit, was etwa 173,2 Millionen US-Dollar entspricht. Die angestrebten Mittel sollen nach Unternehmensangaben nicht zur Deckung von laufenden operativen Defiziten verwendet werden, sondern dienen primär der Refinanzierung und Konsolidierung von bestehenden Verbindlichkeiten. Farouk Kamal, stellvertretender Leiter der Unternehmensgruppe, erklärte gegenüber der malaysischen Fachpresse, dass das Ziel der Maßnahme darin bestehe, die Gesamtverschuldung nicht weiter aufzustocken, sondern bestehende Verpflichtungen in einem einzelnen Instrument zu bündeln. Geplant ist dabei unter anderem ein Modell, bei dem die Tilgung des Kapitals am Ende der Laufzeit in einer Gesamtsumme

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Flughafen Berlin Brandenburg zählt 2,45 Millionen Passagiere im August 2026

Der Flughafen Berlin Brandenburg Willy Brandt (BER) schließt den Reise- und Ferienmonat August 2026 mit einem weitgehend unveränderten Passagieraufkommen ab. Nach den aktuellen Verkehrszahlen des Flughafenbetreibers nutzten im vergangenen Monat rund 2,45 Millionen Fluggäste die Terminals der Hauptstadtregion. Im Vergleich zum Vorjahresmonat August 2025 entspricht dies einem geringfügigen Anstieg um knapp 10.000 Passagiere beziehungsweise 0,4 Prozent. Über den gesamten Verlauf der Berliner und Brandenburger Sommerferien hinweg verzeichnete der Hauptstadtflughafen insgesamt etwa 3,7 Millionen Fluggäste. Der Spitzentag der Reiseperiode lag mit 87.957 Passagieren auf dem ersten Sonntag des Monats, dem 2. August 2026. Während das Passagieraufkommen auf dem Niveau des Vorjahres verharrte, ging die Zahl der Flugbewegungen leicht zurück. Im August wurden am BER knapp 16.600 Starts und Landungen registriert, was einem Minus von einem Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres entspricht. Dies deutet auf eine im Durchschnitt höhere Sitzplatzauslastung der eingesetzten Maschinen hin. Deutlichere Einbußen verzeichnete die Flughafengesellschaft hingegen im Frachtgeschäft: Das Luftfrachtaufkommen sank im August 2026 um 10,3 Prozent auf insgesamt 4.469 Tonnen umgeschlagener Güter. Im Vergleich zu anderen deutschen Großflughäfen zeigt die Entwicklung am Standort Berlin Brandenburg eine anhaltend schleppende Dynamik. Die Erholung des Passagierverkehrs nach der Pandemie verläuft am BER weiterhin langsamer als an internationalen Drehkreuzen wie Frankfurt oder München. Luftfahrtjournalisten führen dies unter anderem auf die veränderte Routenplanung von Billigfluggesellschaften wie Ryanair und Easyjet zurück, die Teile ihrer Flotte aufgrund hoher Standortkosten und staatlicher Abgaben in Deutschland auf europäische Auslandsmärkte verlagert haben. Branchenexperten betonen zudem, dass das verhaltene Wachstum die finanzielle Konsolidierung der Flughafengesellschaft FBB erschwert.

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