September 8, 2026

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September 8, 2026

Passagierrekord im Sommerreiseverkehr: Dortmund überschreitet Marke von einer halben Million Fluggästen

Der Flughafen Dortmund verzeichnet für die Sommerferien 2026 ein historisches Höchstmaß beim Passagieraufkommen. Im Zeitraum der nordrhein-westfälischen Sommerferien nutzten insgesamt 530.423 Reisende den regionalen Verkehrsflughafen im östlichen Ruhrgebiet. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Zuwachs von mehr als 36.000 Fluggästen beziehungsweise ein Plus von rund 7,3 Prozent. Nach Angaben des Betreibers wurde damit erstmals in der Geschichte des Standorts die Schwelle von einer halben Million Passagieren während der Sommerferien überschritten. An den verkehrsreichsten Spitzentagen fertigte das Bodenpersonal mehr als 13.000 Fluggäste ab. Flughafengeschäftsführer Ludger van Bebber führt die Entwicklung auf die gestiegene Sitzplatzkapazität und die Einführung neuer Flugverbindungen zurück. Das Streckennetz wurde in der vergangenen Saison unter anderem um tägliche Verbindungen nach London sowie um Ziele wie Târgu Mureș, Breslau, Niš und Oradea ergänzt. Ungeachtet der neuen Destinationen blieben etablierte Routen nach Osteuropa und Südeuropa die wesentlichen Leistungsträger. Das am stärksten nachgefragte Einzelziel war erneut die polnische Stadt Kattowitz mit fast 58.000 Passagieren, was einem Zuwachs von etwa 15 Prozent entspricht. Dahinter folgten Palma de Mallorca mit 42.407 Reisenden sowie Tirana und Bukarest mit jeweils gut 31.000 Passagieren. Die Verkehrszahlen unterstreichen die spezifische Positionierung des Dortmunder Flughafens als spezialisierter Knotenpunkt für den osteuropäischen VFR-Verkehr (Visiting Friends and Relatives) sowie für den Low-Cost-Sektor im Ruhrgebiet. Der Großteil des Aufkommens wird von den Hauptkunden Wizz Air und Ryanair getragen, die ihre Flottenpräsenz am Standort schrittweise angepasst haben. Für die verbleibenden Monate des Jahres kündigt die Flughafenführung weitere Routen an, darunter Palermo ab Anfang September sowie neue Verbindungen nach Mailand und Rom

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Schweres Flugunglück am Flughafen Miami fordert mehrere Todesopfer

Ein Frachtflugzeug vom Typ Boeing 767-300F schoss am 6. September 2026 bei der Landung auf dem internationalen Flughafen Miami über die Landebahn hinaus. Nach dem Verlassen der Piste geriet die Maschine in Brand und kollidierte mit mehreren Fahrzeugen. Bei dem Zwischenfall kamen mindestens fünf Menschen ums Leben, weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. Der Unfall führte zu erheblichen Einschränkungen im internationalen Flugverkehr, Rettungskräfte und Ermittlungsbehörden leiteten umgehend einen Großeinsatz sowie Untersuchungen zur Klärung der Unfallursache ein. Unfallablauf und Einsatz der Rettungskräfte Die betroffene Maschine mit dem Kennzeichen N1997A befand sich auf dem Flug 7598, der vom internationalen Flughafen Luis Muñoz Marín in San Juan, Puerto Rico, ausging. Der Abflug erfolgte pünktlich um 11.42 Uhr Ortszeit. Nach einem rund zweistündigen Flug setzte das Flugzeug um 13.54 Uhr auf der Landebahn 30 in Miami auf. Aus Aufzeichnungen des Flugfunks geht hervor, dass die Besatzung im Vorfeld der Landung keine technischen Probleme oder Notsignale an die Luftverkehrskontrolle meldete. Telemetriedaten weisen jedoch darauf hin, dass die Maschine mit einer Geschwindigkeit von knapp 200 Meilen pro Stunde, was etwa 173 Knoten entspricht, auf der Piste aufsetzte. Die reguläre Anflug- und Landegeschwindigkeit für eine Frachtmaschine dieses Typs liegt üblicherweise zwischen 135 und 140 Knoten. Beim Erreichen des Bahnendes wies das Flugzeug noch eine Restgeschwindigkeit von rund 112 Knoten auf, woraufhin es über das Ende der Start- und Landebahn hinausschoss. Im Anschluss an das Hinausschießen geriet die Frachtmaschine in Brand und stieß im Umfeld des Flughafengeländes mit mehreren Fahrzeugen zusammen. Die Feuerwehr von Miami-Dade rückte mit

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Führungswechsel bei Lufthansa Technik: Harald Gloy übernimmt 2027 den Vorstandsvorsitz

Bei der Lufthansa Technik AG steht ein Wechsel an der Unternehmensspitze bevor. Der Aufsichtsrat hat den 54-jährigen Wirtschaftsingenieur Harald Gloy mit Wirkung zum 1. Februar 2027 für eine fünfjährige Amtszeit zum neuen Vorstandsvorsitzenden berufen. Er folgt auf Sören Stark, der mit Erreichen des 60. Lebensjahres in den Ruhestand tritt. Gloy gehört dem Vorstand des Hamburger Instandhaltungsunternehmens bereits seit 2022 als Chief Operating Officer (COO) an und verantwortet in dieser Funktion die weltweiten Betriebsabläufe sowie die IT-Infrastruktur. Der künftige CEO blickt auf eine mehr als 25-jährige Laufbahn innerhalb des Lufthansa-Konzerns zurück. Nach Tätigkeiten in den Bereichen Logistik, Unternehmensstrategie und Triebwerküberholung übernahm Gloy die Leitung der Sparte für Flugzeugkomponenten. Zwischen 2019 und 2022 wechselte er als Betriebs- und Personalvorstand zur Schwestergesellschaft Lufthansa Cargo, ehe er zu Lufthansa Technik zurückkehrte. Die Nachfolge für seine bisherige Position als Chief Operating Officer soll nach Angaben des Aufsichtsrats unter der Vorsitzenden Grazia Vittadini zeitnah entschieden werden. Der scheidende Vorstandschef Sören Stark leitet die MRO-Sparte (Maintenance, Repair and Overhaul) der Deutschen Lufthansa seit 2022. Zuvor war er ebenfalls als Operations-Vorstand bei Lufthansa Cargo sowie in verschiedenen Führungspositionen bei den Lufthansa Technik Logistik Services tätig. Unter Starks Führung schloss das Unternehmen langfristige Dienstleistungsverträge mit internationalen Fluggesellschaften ab und baute seine Reparaturkapazitäten im asiatischen und nordamerikanischen Markt aus, um der gestiegenen Nachfrage nach Triebwerksüberholungen zu begegnen. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die Stabübergabe in eine Phase anhaltender Herausforderungen für die Flugzeuginstandhaltung fällt. Die weltweiten Engpässe bei Ersatzteilen, Verzögerungen in den Zulieferketten der Triebwerkshersteller sowie steigende Personalkosten belasten das operative Geschäft.

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Kürzungen im Sommerflugplan treffen die regionale Infrastruktur in Oberösterreich

Der Flughafen Linz-Hörsching steht erneut vor infrastrukturellen Herausforderungen. Wie am 4. September 2026 bekannt wurde, zieht die türkische Fluggesellschaft Corendon Airlines wesentliche Kapazitäten für die Sommersaison 2027 ab. Da das Angebot im Bereich der Linienflüge in den vergangenen Jahren stark abgenommen hat, traf diese Anpassung ein Marktsegment, das für den oberösterreichischen Airport von zentraler Bedeutung ist. Neben dem Streichen der Verbindungen nach Ägypten reduzierte der Ferienflieger die Frequenzen zu weiteren Zielgebieten im Mittelmeerraum. Während die Leitung des Flughafens nach Ersatzlösungen sucht, laufen auf politischer Ebene die Verhandlungen über die künftige Eigentümerstruktur des Standorts. Spürbare Einschnitte im Ferienflugverkehr ab dem Frühjahr 2027 Die Anpassungen im Flugplan betreffen beliebte Destinationen für Urlaubsgäste. Ab Ende März 2027 stellt Corendon Airlines die Verbindung ins ägyptische Hurghada während des Sommerhalbjahrs vollständig ein. Im laufenden Flugplan bedient die Airline diese Route noch zweimal wöchentlich. Für die anstehende Wintersaison bleibt die Destination nach Angaben des Flughafens vorerst im Angebot. Auch auf weiteren Strecken kommt es zu Ausdünnungen. Die Flüge nach Heraklion auf Kreta werden von drei auf zwei wöchentliche Frequenzen gekürzt. Das Angebot in das türkische Antalya sinkt im Corendon-Flugplan von bisher vier auf zwei Verbindungen pro Woche. Bereits im Juni 2026 hatte die Fluggesellschaft ihr Angebot in Hörsching punktuell reduziert und verwies damals auf geopolitische Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Lage im Nahen Osten. Der nun angekündigte Schritt bedeutet eine tiefgreifendere Anpassung für das gesamte Sommerhalbjahr 2027. Betriebswirtschaftliche Ursachen und Rahmenbedingungen in der Luftfahrt Vonseiten der Fluggesellschaft und des Flughafenbetreibers wird betont, dass die Reduzierung der

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Österreichisches Bundesheer verzeichnet steigende Neueintritte

Das Österreichische Bundesheer meldet für das laufende Jahr einen Nettozuwachs bei den Beschäftigtenzahlen. Bis Anfang September 2026 standen 2.200 Neueintritten von zivilem und militärischem Personal insgesamt 1.719 Abgänge gegenüber, was einem Plus von 481 Mitarbeitern entspricht. Unter den Neuzugängen befanden sich 409 Frauen, wovon 107 ihren Dienst im uniformierten Bereich angetreten haben. Der überwiegende Teil der Fluktuation betrifft befristete Dienstverhältnisse wie Militärpersonen auf Zeit oder Verwaltungspraktikanten. Parallel zur allgemeinen Personalentwicklung verzeichnen auch die Ausbildungseinrichtungen für den Kaderbereich hohe Teilnehmerzahlen. Im September 2026 traten 1.065 Anwärter die Kaderausbildung für die Laufbahnen der Offiziere und Unteroffiziere im Berufs- und Milizstand an, darunter 75 Frauen. Der Ausbildungsweg beginnt mit der sechsmonatigen Kaderanwärterausbildung Teil 1, ehe sich die Pfade trennen. Während die Unteroffiziersanwärter nach 18 Monaten an der Heeresunteroffiziersakademie in Enns als Wachtmeister ausgemustert werden, absolvieren angehende Offiziere ein dreijähriges Studium an der Theresianischen Militärakademie in Wiener Neustadt. Die Steigerung der Rekrutierungszahlen erfolgt vor dem Hintergrund der eingeleiteten Modernisierungsvorhaben im Rahmen des Aufbauplans 2032+. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner führt die Entwicklung auf Anpassungen in der Personalgewinnung und die Attraktivität des öffentlichen Dienstes zurück. Neben der Beschaffung neuer Ausrüstung und Waffensysteme ist der Aufwuchs an qualifiziertem Personal eine zentrale Voraussetzung, um die personelle Einsatzbereitschaft der Streitkräfte langfristig sicherzustellen. Militärökonomen und Beobachter betonen jedoch, dass dem schrittweisen Personalaufbau weiterhin eine hohe Abgangsrate gegenübersteht. Insbesondere der Wettbewerb mit der Privatwirtschaft um qualifizierte Fachkräfte in technischen und logistischen Bereichen setzt dem Streitkräfteamt Grenzen. Die Herausforderung für die Heeresführung besteht darin, das neu gewonnene Personal über die befristeten Verträge hinaus

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