September 16, 2026

Weitere Artikel aus der Rubrik

September 16, 2026

Genehmigung des Meilenintegrationsplans zwischen Korean Air und Asiana Airlines durch die koreanische Kartellbehörde

Die koreanische Kartellbehörde Korea Fair Trade Commission hat dem Konzept von Korean Air zur Zusammenführung der Vielfliegerprogramme im Rahmen der Fusion mit Asiana Airlines zugestimmt. Dem Beschluss ging eine 15-monatige Prüfungsphase voraus, die nach der Einreichung des ersten Entwurfs am 12. Juni 2025 begann. Das genehmigte Modell sieht vor, dass neu erworbene Meilen ab dem Tag des Zusammenschlusses direkt dem Skypass-System von Korean Air gutgeschrieben werden. Bereits gesammelte Meilen von Asiana-Kunden verbleiben über einen Zeitraum von zehn Jahren als eigenständiges Guthaben oder können auf Wunsch in das Skypass-System übertragen werden. Das Regelwerk legt gestaffelte Umrechnungskurse für Flug- und Partnermeilen fest, sichert Elite-Status-Stufen ab und sieht die Einführung einer zusätzlichen Statuskategorie vor. Um den Bedenken hinsichtlich einer Entwertung von Vielfliegerguthaben entgegenzuwirken, verpflichtete die Kartellbehörde die Fluggesellschaft dazu, das Kontingent an Prämiensitzen auf langjährigen Höchstständen zu halten. Umrechnungsverhältnisse und Übergangsfristen für Asiana-Guthaben Das genehmigte Integrationsmodell unterscheidet bei der Bewertung bestehender Asiana-Meilen zwischen direkt im Flugbetrieb erworbenen Einheiten und Guthaben aus Kooperationen mit Drittanbietern. Auf Flügen von Asiana Airlines gesammelte Meilen werden im Verhältnis 1:1 in das Skypass-Programm übertragen. Diese Eins-zu-eins-Bewertung begründet die Kartellbehörde mit der vergleichbaren Erbringungsstruktur beider Fluggesellschaften im Liniendienst. Anders gestaltet sich die Umrechnung für Meilen, die über Partnerunternehmen wie Kreditkarteninstitute, Hotelketten oder Einzelhändler gesammelt wurden. Hier gilt ein Transferverhältnis von 1:0,82. Die Absenkung des Gegenwerts basiert auf finanzmathematischen Analysen der Aufwendungen, die Kunden beim Meilenerwerb außerhalb des eigentlichen Flugbetriebs entstanden sind. Verbraucher erhalten die Option, ihr Asiana-Meilenguthaben bis zu zehn Jahre lang separat zu führen und nach der bisherigen

weiterlesen »

Rahmenprogramm zum Jubiläum: Pratermuseum beteiligt sich am Festwochenende im Wiener Prater

Das Pratermuseum beteiligt sich vom 18. bis 20. September 2026 am offiziellen Festwochenende des Praterverbands anlässlich des 260-jährigen Bestehens des Wiener Praters. Das Areal, das 1766 von Kaiser Joseph II. für die Öffentlichkeit freigegeben wurde, zählt zu den ältesten Vergnügungsparks der Welt. Im Rahmen der Dreitagesfeier gewährt die Außenstelle des Wien Museums kostenfreien Eintritt und bietet ein Kulturprogramm aus Fachführungen, Filmvorführungen sowie musikalischen Beiträgen an. Der Auftakt am Freitagabend beinhaltet unter anderem eine Performance von Gerald Schaaf, deren Anlass das 160-jährige Bestehen der Schaustellerfamilie Schaaf auf dem Pratergelände bildet. Das Programm am Samstag und Sonntag konzentriert sich auf die Vermittlung der Geschichte des Vergnügungsparks sowie des angrenzenden Bezirks Leopoldstadt. Neben Zaubershows des Zirkus- und Clownmuseums stehen Themenführungen auf dem Plan, die historische Aspaspekte wie das Vergnügungsetablissement „Venedig in Wien“ oder die Weltausstellung von 1873 aufgreifen. Kulturhistorisch ergänzt wird das Angebot durch Auftritte des Wiener Liedermachers Ernst Molden sowie die Aufführung des österreichischen Stummfilms „Die Pratermizzi“ aus dem Jahr 1926 mit Live-Musikbegleitung. Die Eröffnung des im März 2024 neu erbauten Museumsgebäudes nahe dem Riesenrad bot dem Standort erweiterte Ausstellungsflächen auf mehreren Ebenen. Mit der Verlegung des Pratermuseums aus dem ehemaligen Planetenfeld in den Neubau beabsichtigte die Stadt Wien eine stärkere Integration der Museumspädagogik in den laufenden Praterbetrieb. Historische Exponate wie Ringelspielfiguren, Automatenspiele und Reste historischer Schaubuden dokumentieren dort die Verwandlung des ehemaligen kaiserlichen Jagdgebiets in eine moderne Freizeitlandschaft. Kritische Stimmen aus der Kulturwissenschaft weisen jedoch darauf hin, dass die historische Aufarbeitung von Vergnügungsparks oft im Spannungsfeld zwischen kommerzialisierter Traditionspflege und echter

weiterlesen »

Konsumentenbeschwerden im Sommertourismus 2026 und rechtliche Handlungsmöglichkeiten für Betroffene

Eine Auswertung von Urlaubsbeschwerden durch den Verein für Konsumenteninformation im Auftrag der Arbeiterkammer zeigt deutliche Mängel im europäischen Reise- und Transportsektor während der Sommersaison 2026. Von Anfang Juli bis Ende August 2026 wurden insgesamt 544 detaillierte Beschwerden von Reisenden systematisch erfasst und ausgewertet. Die Ergebnisse belegen, dass fast die Hälfte aller Beanstandungen auf den Bereich der Flugreisen entfällt, gefolgt von Unzulänglichkeiten bei Unterkünften sowie Problemen mit Mietwagen, Bus- und Bahnverbindungen. Ein Großteil der Buchungen wurde über digitale Kanäle abgewickelt, wobei rund 95 Prozent der Verbraucher ihre Reiseleistungen online buchten. Insbesondere automatisierte Gebühreneinzüge, intransparente Vertragsbedingungen auf Buchungsplattformen und Abweichungen von zugesicherten Unterkunftsstandards prägten das Beschwerdebild der Saison. Dominanz von Flugproblemen und unzulässigen Zusatzgebühren Mit einem Anteil von 45 Prozent bildeten Flugreisen den größten Schwerpunkt innerhalb der erfassten Beschwerdefälle. Mehr als zwei Drittel der Anfragen in dieser Kategorie betrafen kurzfristig geänderte Flugzeiten oder unangekündigte Wechsel der ausführenden Fluggesellschaften. Einen wesentlichen Teil der Kritik machten zudem Zusatzgebühren aus, die von einzelnen Fluggesellschaften erhoben wurden. Bei der irischen Low-Cost-Airline Ryanair, die mit 191 Nennungen die Liste der meistkritisierten Unternehmen anführte, betrafen rund 30 Prozent der Beschwerden vom Obersten Gerichtshof nachträglich für unzulässig erklärte Gebühren. Diese Entgelte können von den betroffenen Passagieren rechtlich zurückgefordert werden. Neben Tarifstrukturen und Flugzeitenanpassungen verursachten operative Störungen Unmut bei den Reisenden. Mängel bei der Gepäckbeförderung machten 15 Prozent der Flugbeschwerden aus, während Flugannullierungen mit neun Prozent und Verspätungen mit sechs Prozent zu Buche schlugen. Trotz bestehender europäischer Fluggastrechte-Verordnungen berichteten Betroffene häufig von erschwerten Bedingungen bei der Durchsetzung von Ausgleichsleistungen gegenüber

weiterlesen »

Alltours baut Kapazitäten für die Wintersaison 2026/2027 aus

Der Düsseldorfer Reiseveranstalter Alltours verzeichnet eine anhaltend hohe Nachfrage im Fernreisesegment. Wie das Unternehmen zur Vorstellung seines Programms für den Winter 2026/2027 bekannt gab, wachsen die Buchungseingänge für internationale Ferndestinationen vor Beginn der Wintersaison seit fünf Jahren kontinuierlich um mehr als 40 Prozent pro Jahr. Als Reaktion auf das veränderte Reiseverhalten erweitert der Veranstalter sein Angebot an Hotelkapazitäten und Rundreisen in Zielgebieten im Indischen Ozean, in Südostasien sowie in der Karibik. Das Portfolio konzentriert sich dabei verstärkt auf Häuser des gehobenen Marktsegments sowie auf Kooperationen mit internationalen Hotelketten wie Hyatt, Meliá und Radisson. Im regionalen Schwerpunkt Asien nimmt Alltours mit der Provinz Krabi eine weitere Zielregion in Thailand neu in das Angebot auf und erweitert Bestände auf Phuket, Koh Samui sowie in Khao Lak. Auf den Malediven und den Seychellen steigen die Kapazitäten durch zusätzliche Verträge mit Betreibergruppen wie Kempinski und Minor Hotels. Neben den Inselstaaten im Indischen Ozean verzeichnen auch Karibikziele wie Mexiko, die Dominikanische Republik und Curaçao ein größeres Kontingent an Vertragshotels. Ergänzt wird das Hotelangebot durch ein angepasstes Rundreisenprogramm in Sri Lanka und Indonesien. Die Ausweitung des Reiseangebots wird durch eine Erhöhung der Sitzplatzkapazitäten auf der Flugstrecke gestützt. Der Veranstalter nutzt für sein Fernreiseprogramm Netzwerke von insgesamt 28 Fluggesellschaften an 17 Abflughäfen im deutschsprachigen Raum und den Nachbarländern. Unter anderem bedient der Ferienflieger Corendon Airlines die Verbindung von Düsseldorf nach Curaçao ab Mitte Dezember dreimal wöchentlich, während Discover Airlines die Flugfrequenzen ab Frankfurt nach Mexiko und ab München nach Punta Cana aufstockt. Zudem setzt der Konzern im

weiterlesen »

AUA: Kein Air-Baltic-Wetlease im Winter 2026/27

Anfang dieser Woche hat die lettische Fluggesellschaft Air Baltic in den Vereinigten Staaten von Amerika ein Chapter-11-Insolvenzverfahren angemeldet. Das Unternehmen fliegt nicht nur auf eigene Rechnung, sondern fliegt auch mit 21 Airbus A220-300 im Auftrag von Airlines der Lufthansa Group. Unter anderem bei Austrian Airlines beobachtet man die Situation genau. Erst vor wenigen Monaten ist die schwedische Fluggesellschaft Braathens in Schieflage geraten. Seitens Austrian Airlines hat man außergewöhnlich schnell reagiert und die Zusammenarbeit mit sofortiger Wirkung beendet. Begründet wurde dies unter anderem damit, dass der Regio-Carrier, der mit ATR72-600 für die AUA unterwegs war, bestimmte Kriterien nicht mehr erfüllen würde. Für Braathens war der Verlust dieser Flugaufträge ein weiterer schwerer Rückschlag. Es wäre daher gar nicht abwegig, wenn Austrian Airlines auch bei Air Baltic in ähnlicher Konsequenz handeln würde. Immerhin hat man durchaus Vorerfahrung mit Wetlease-Partnern, die in die Pleite geflogen sind, denn beispielsweise hatte man zweitweise einige von Air Berlin betriebene Airbus-Jets für sich unterwegs. Für Air Baltic wäre es durchaus problematisch, wenn Austrian Airlines oder gar die gesamte Lufthansa Group die Wetlease-Kooperation unter Hinweis auf das in den USA geführte Insolvenzverfahren der Air Baltic beenden würden. Keine Air-Baltic-Flüge im Winter 2026/27 für die AUA Noch gibt es keine konkreten Anzeigen dafür und eine Sprecherin der Austrian Airlines betont auf Anfrage auch, dass Air Baltic in den nächsten Wochen weiterhin für die österreichische Lufthansa-Tochter unterwegs sein wird. Der Wetlease-Auftrag hat aber ein vorläufiges Ablaufdatum, das jedoch schon länger bekannt ist und feststeht: „Für den Austrian Airlines Winterflugplan 2026/27 wäre

weiterlesen »

Flydubai überschreitet Schwelle von 100 Flugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft Flydubai verzeichnet einen Zuwachs in ihrer Flottenstärke und überschreitet im Laufe des Jahres 2026 die Marke von 100 aktiven Verkehrsflugzeugen. Nach Angaben des Unternehmens vom 15. September 2026 nimmt der Carrier im Jahresverlauf elf weitere Maschinen des Herstellers Boeing in Betrieb, darunter sieben Boeing 737-9 Max und vier Boeing 737-8 Max. Die Flottenerneuerung dient dem schrittweisen Ausgleich älterer Einheiten des Typs Boeing 737-800 sowie der Bereitstellung zusätzlicher Sitzplatzkapazitäten auf bestehenden Streckennetzverbindungen über das Drehkreuz am Flughafen Dubai (DXB). Parallel zu den Neuauslieferungen startet die Fluggesellschaft ein Umbauprogramm für bestehende Kabinenräume in Teilen ihrer Boeing 737 Max-Flotte. Innerhalb eines Zeitraums von zwölf Monaten sollen insgesamt 21 Flugzeuge, die bislang mit verstellbaren Business-Class-Sitzsystemen betrieben wurden, mit flach liegenden Liegesitzen nachgerüstet werden. Zudem wird die Bestuhlung in den Flugzeugen des Typs Boeing 737-9 Max auf 16 Plätze in der Business Class und 156 Plätze in der Economy Class ausgelegt. Ergänzend sieht das Programm den Austausch der bisherigen Handgepäckfächer durch größere Gepäcksysteme vor, um die Kapazität pro Fach von vier auf sechs Standardgepäckstücke zu erhöhen. Die Fokussierung auf den Ausbau der Premium-Kapazitäten verdeutlicht den Versuch der Fluggesellschaft, den Anteil von Passagieren in höheren Preisklassen auf Lang- und Mittelstrecken zu steigern. Mit der Vergrößerung des Business-Class-Segments reagiert Flydubai auf die veränderten Nachfragemuster im Zubringerverkehr für die Schwestergesellschaft Emirates. Das engmaschige Codeshare-Abkommen zwischen den beiden staatlichen Flugbetreibern erfordert eine stärkere Produktangleichung, da internationale Passagiere am Drehkreuz Dubai vermehrt auf Strecken zu Sekundärzielen im Nahen Osten, Zentralasien und Südosteuropa umsteigen. Luftfahrtanalysten betonen jedoch, dass

weiterlesen »