September 17, 2026

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September 17, 2026

Branchenauszeichnung für Wiener Traditionshaus: Hotel Sacher im internationalen Ranking platziert

Das Hotel Sacher Wien hat in der aktuellen Ausgabe des internationalen Rankings „The 50 Best Hotels 2026“ den 42. Rang belegt. Die Bekanntgabe der Platzierungen erfolgte im Rahmen einer Branchenveranstaltung in Paris. Das vor 150 Jahren gegründete 5-Sterne-Superior-Haus gegenüber der Wiener Staatsoper ist damit die einzige österreichische Beherbergungsstätte in dieser Aufstellung und vertritt zusammen mit dem Schweizer Badrutt’s Palace Hotel den deutschsprachigen Raum. Die Bewertung stützt sich auf eine Umfrage unter 800 Branchenkennern, Reisejournalisten und Akteuren der Luxushotellerie. Das Ranking wird seit dem Jahr 2023 von der Organisation 50 Best publiziert und soll herausragende Angebote im globalen Spitzensegment abbilden. Für die Sacher-Gruppe, die von den Eigentümerfamilien Winkler und Gürtler geführt wird und neben dem Wiener Stammhaus weitere Hotel- und Gastronomiebetriebe in Salzburg, Seefeld-Tirol, Parndorf und Triest unterhält, fällt die Platzierung mit dem 150-jährigen Bestandsjubiläum der Wiener Niederlassung zusammen. Direktor Andreas Keese führt das Ergebnis auf die konsistente Ausrichtung im Servicebereich sowie die kontinuierliche Instandhaltung der 152 Zimmer und Suiten zurück. Wirtschaftsbeobachter betonen, dass Auszeichnungen dieser Art ein Instrument zur Positionierung im weltweiten Städtetourismus darstellen. Die Wiener Luxushotellerie steht in einem intensiven Marktumfeld, da in den vergangenen Jahren zahlreiche internationale Hotelketten und Fondsinvestoren neue Häuser im Stadtzentrum eröffnet haben. Für unabhängige Familienbetriebe steigt dadurch der Wettbewerbsdruck bezüglich Personalgewinnung, Marketingaufwand und Instandhaltungskosten, um die hohe Auslastung im gehobenen Preissegment dauerhaft abzusichern. Gleichzeitig hängen solche Ranglisten stark von der Zusammensetzung und den persönlichen Präferenzen der Jurymitglieder ab. Kritiker im Tourismussektor verweisen darauf, dass private Branchenawards keineswegs objektive Standards der Dienstleistungsqualität garantieren, sondern vor

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Herbstausgabe der Veganmania: Gastronomisches Freiluft-Festival auf der Wiener Donauinsel

Die diesjährige Herbstausgabe des Streetfood-Festivals Veganmania findet vom 18. bis zum 20. September 2026 auf der Wiener Donauinsel statt. Nach der Auftaktveranstaltung im Frühjahr auf dem Areal des MuseumsQuartiers weicht die dreitägige Großveranstaltung für die Herbstausgabe erneut auf das Freigelände nahe der U-Bahn-Station Neue Donau und des Georg-Danzer-Stegs aus. Die veranstaltende Vegane Gesellschaft Österreichs stellt den Besuchern bei freiem Eintritt ein breit gefächertes Angebot an pflanzlichen Speisen sowie Marktstände und ein Begleitprogramm aus Sport, Musik und Vorträgen bereit. Das Gastronomieangebot umfasst international ausgerichtete Speisen, darunter herzhafte Teigwaren, Pilzgerichte, südamerikanische und mediterrane Imbiss-Spezialitäten sowie Eis- und Süßwaren regionaler Anbieter. Ergänzend stellen Jungunternehmen Neuheiten aus dem Bereich der Lebensmitteltechnologie vor, darunter proteinbasierte Alternativprodukte für Fischgerichte. Neben dem Gastronomiebereich nutzen Nichtregierungsorganisationen und Verbände die Veranstaltungsfläche für Informationsstände zu Tierschutz- und Verbraucherthemen, während Gewerbetreibende Bekleidung, Textilien und Kosmetikartikel anbieten. Das Rahmenprogramm beinhaltet musikalische Auftritte lokaler Künstler sowie sportliche und gesellschaftliche Aktivitäten. Neben Yogasitzungen, Lauftreffs und Simultanschach-Partien mit FIDE-Großmeistern stehen Abendveranstaltungen und Angebote für Kinder auf dem Plan. Die Standortwahl im Bereich der Donauinsel ermöglicht durch die direkte Anbindung an die U-Bahn-Linie U6 und die Schnellbahn hohe Besucherströme, stellt die Veranstalter jedoch aufgrund der Witterungsabhängigkeit und der Abfalllogistik bei Freiluftveranstaltungen regelmäßig vor organisatorische Herausforderungen. Branchenbeobachter verweisen auf die zunehmende Marktdurchdringung pflanzlicher Alternativprodukte im österreichischen Lebensmittel- und Gastronomiesektor. Fachmessen und Streetfood-Festivals dienen Herstellern und Händlern primär als Testmarkt zur Messung der Kundenakzeptanz neuer Rezepturen. Für den stationären Handel und die Gastronomie bieten solche Großveranstaltungen wertvolle Anhaltspunkte über Trends im Konsumverhalten, wenngleich der dauerhafte Markterfolg neu eingeführter

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RegioJet gewinnt Ausschreibung für Schnellzugstrecke R10

Das tschechische Verkehrsministerium hat das private Eisenbahnverkehrsunternehmen RegioJet mit dem Betrieb der Schnellzuglinie R10 auf der Strecke von Prag über Hradec Králové nach Trutnov beauftragt. Die Betriebsaufnahme ist für den Fahrplanwechsel im Dezember 2028 vorgesehen. RegioJet setzte sich in der öffentlichen Ausschreibung mit einem Angebot von 70,40 Tschechischen Kronen (CZK) pro Zugkilometer durch. Dieser Betrag liegt deutlich unter der aktuellen Vergütung von 246,80 CZK pro Zugkilometer, die derzeit an den Staatskonzern České dráhy gezahlt wird. Über die vereinbarte Vertragslaufzeit von sechs Jahren entspricht dies einer potenziellen Einsparung für die öffentliche Hand von knapp zwei Milliarden Kronen. Der Zuschlag beinhaltet die Verpflichtung zur Modernisierung des eingesetzten Wagenmaterials. RegioJet plant den Einsatz von gebrauchten, aber umfassend umgebauten Reisezugwagen, die in drei Beförderungsklassen unterteilt werden. Zur vorgesehenen Ausstattung gehören eine Klimatisierung, kostenfreies WLAN, Steckdosen, USB-Anschlüsse sowie barrierefreie Bereiche und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder und Kinderwagen. An Bord soll das herkömmliche Verpflegungskonzept des Anbieters mit kostenlosen Getränken und Gastronomiediensten umgesetzt werden. Zudem strebt das Unternehmen die Einrichtung einer eigenen Bahnhofslounge in Hradec Králové an. Branchenbeobachter und Verkehrsjournalisten bewerten den extrem niedrigen Kilometerpreis jedoch mit Skepsis. Die erhebliche Differenz zum bisherigen Subventionsbedarf wirft Fragen hinsichtlich der langfristigen Kalkulation und der betriebswirtschaftlichen Tragfähigkeit auf. Da die Entscheidung des Verkehrsministeriums noch nicht rechtskräftig ist, bleibt der Ausgang des Verfahrens vorerst offen. Unterlegene Bieter wie die Staatsbahn České dráhy haben die Möglichkeit, innerhalb der gesetzlichen Fristen Einspruch gegen das Vergabeergebnis einzulegen und die Kalkulationsgrundlagen gerichtlich überprüfen zu lassen. Der geplante Betreiberwechsel steht beispielhaft für die fortschreitende Liberalisierung des Schienenpersonennah-

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Vorzeitiger Vertriebsstart: Reiseveranstalter Schauinsland Reisen öffnet Sommerprogramm 2027

Der deutsche Reiseveranstalter Schauinsland Reisen hat einen Teil seines Kontingents für die Sommersaison 2027 vorzeitig für Buchungen freigegeben. Im Mittelpunkt des vorgezogenen Vertriebs stehen Pauschalreiseangebote in klassischen Mittelmeerdestinationen wie der Türkei, Griechenland, den Balearischen und den Kanarischen Inseln. Mit Preisnachlässen und gesonderten Konditionen für Familienbuchungen im Aktionszeitraum bis zum 12. Oktober 2026 versucht das Unternehmen, Frühbucher an sich zu binden und den Buchungsvorlauf im Vergleich zum Vorjahr zu verlängern. Der vorgezogene Verkauf betrifft vor allem Beherbergungsbetriebe mit gehobenem Zimmerangebot und zielgruppenspezifischen Ausstattungsmerkmalen wie Wasserparks oder abgetrennten Ruhebereichen. Betroffene Anlagen befinden sich unter anderem an der Türkischen Riviera, auf Kreta, Mallorca und Fuerteventura. Durch die frühzeitige Vergabe von Zimmerkapazitäten strebt der Veranstalter eine verlässlichere Auslastungsplanung an, die sowohl den beteiligten Hotelpartnern als auch den angeschlossenen Fluggesellschaften eine höhere Planungssicherheit bei der Kapazitätensteuerung bietet. Branchenbeobachter verweisen darauf, dass der Trend zur frühen Buchungsfreigabe eine Reaktion auf den intensiven Verdrängungswettbewerb im europäischen Touristikmarkt darstellt. Reiseveranstalter stehen unter dem Druck, liquide Mittel frühzeitig zu sichern und das Risiko kurzfristiger Preisabschläge in der Last-Minute-Saison zu reduzieren. Allerdings hängt die Wirksamkeit von Frühbucherkampagnen stark von der gesamtwirtschaftlichen Konsumstimmung ab. Sollten unvorhergesehene Preissteigerungen bei Flugtickets oder Hotelnebenkosten eintreten, kann ein hoher Anteil früh gebuchter Festpreise die Margen der Reiseveranstalter belasten. Zudem birgt der lange Vorlauf von knapp einem Jahr operative Unsicherheiten hinsichtlich der Flugpläne und Kapazitäten im Luftverkehr. Änderungen von Flugzeiten oder Streckenstreichungen seitens der Partnerfluggesellschaften führen bei sehr früh gebuchten Pauschalreisen häufiger zu Umbuchungsaufwänden im Kundenservice. Für die Reiseveranstalter bleibt der Spagat bestehen, einerseits Kundenbindungen durch

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Kritik an Tourismusbilanz: Gewerkschaft Vida fordert Kaufkraftausgleich für Steirische Beschäftigte

Nach der Präsentation der Sommer-Tourismusstatistik durch den steirischen Landeshauptmann Mario Kunasek hat die Gewerkschaft Vida deutliche Kritik an den Arbeitsbedingungen und der Lohnentwicklung in der Branche geäußert. Während die Politik hohe Nächtigungszahlen von über acht Millionen im Sommer 2025 sowie Zuwächse bei internationalen Gästen als Erfolg verbucht, verweist der steirische Vida-Landesvorsitzende Gernot Acko auf die realen Einkommensverluste des Personals in Hotellerie und Gastronomie. Laut Gewerkschaftsangaben führt der neue Kollektivvertrag ab Oktober 2026 zu Gehaltsanpassungen unterhalb der Inflationsrate, wovon auch die Lehrlingsentschädigungen betroffen sind. Die Arbeitnehmervertretung wirft der steirischen Landespolitik und den Branchenvertretern vor, den anhaltenden Personalmangel durch die Aufstockung von Saisonier-Kontingenten und die verstärkte Anwerbung von Arbeitskräften aus Drittstaaten zu lösen, statt die Bezahlung für das bestehende Personal zu verbessern. Aus Sicht der Gewerkschaft drückt der kontinuierliche Import von Arbeitskräften das Lohnniveau und erhöht den Druck auf die Beschäftigten in Küche, Service und Housekeeping. Acko zieht dabei Parallelen zur Bundespolitik und kritisiert die Akzeptanz von Kaufkraftverlusten bei Arbeitnehmern im Vergleich zu Debatten über Pensionen. Um dem Reallohnverlust entgegenzuwirken, richtet die Gewerkschaft Vida konkrete Forderungen an das Land Steiermark. Neben einem sofortigen Stopp für weitere Saisonkontingente und Rot-Weiß-Rot-Karten im steirischen Tourismus fordert die Interessenvertretung einen direkten Landeszuschuss für die Beschäftigten des Sektors, um den Kaufkraftverlust abzufedern. Die Gewerkschaft betont, dass die langfristige Personalbindung im regionalen Gastgewerbe nur über existenzsichernde Löhne und fair verhandelte Arbeitsbedingungen erreicht werden kann. Branchenbeobachter verweisen auf das Spannungsfeld zwischen den betriebswirtschaftlichen Personalkosten der Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe und der Attraktivität des Dienstleistungssektors im Wettbewerb um Fachkräfte. Der steirische

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Einsatz von Frachtkonversionen: BermudAir übernimmt ersten Embraer E190F in Amerika

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer und die Leasinggesellschaft Regional One haben die Auslieferung einer umgebauten Embraer E190F an die Fluggesellschaft BermudAir bekannt gegeben. Damit steigt die auf der Atlantikinsel Bermuda ansässige Fluglinie zum weltweit zweiten Betreiber des neuen Frachtflugzeugtyps auf. Die Maschine wird von Regional One geleast und stellt den ersten operativen Einsatz des E-Freighter-Programms auf dem amerikanischen Kontinent sowie im Karibikraum dar. BermudAir, die bislang vier Embraer-Passagierflugzeuge der Typen E175 und E190 betreibt, nutzt das Frachtflugzeug für die Beförderung von Expressgut, E-Commerce-Waren und verderblichen Frachtgütern zwischen den Bermuda-Inseln, den USA und Kanada. Das Konversionsprogramm E190F Passenger-to-Freighter (P2F) verzeichnet damit einen weiteren Markteintritt. Der Verleiher Regional One hat insgesamt fünf Festbestellungen für umgebaute E190F platziert, von denen zwei Einheiten bereits an Kunden ausgeliefert wurden. Der umgebaute Jet verfügt über eine Frachtkapazität von mehr als 100 Kubikmetern Ladevolumen, verteilt auf Ober- und Unterdeck, sowie über eine maximale Nutzlast von bis zu 13,5 Tonnen. Das Flugzeug ist mit einer großen Frachttür im vorderen Rumpfbereich sowie verstärkten Bodenstrukturen ausgestattet, um den Transport von Standard-Frachtcontainern und Paletten zu ermöglichen. Hersteller und Betreiber zielen mit der Frachtvariante auf eine Marktlücke zwischen Turboprop-Maschinen und größeren Schmalrumpfflugzeugen wie der Boeing 737 oder der Airbus-A320-Familie. Laut Herstellerangaben bietet die E190F im Vergleich zu größeren Frachtjets bis zu 30 Prozent niedrigere Betriebskosten bei vergleichbarem Frachtvolumen, während sie gegenüber großen Turboprops eine deutlich höhere Reichweite und dreifache Transportkapazität aufweist. Für regionale Fluggesellschaften wie BermudAir eröffnet der Frachter die Möglichkeit, bestehende Passagiernetze in den verkehrsarmen Nachtstunden für den Transport von zeitkritischen Gütern

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Einleitung von US-Schutzschirmverfahren zur finanziellen Restrukturierung bei Air Baltic

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat nach finanziellen Einbußen ein Verfahren nach dem US-Insolvenzrecht eingeleitet und erste gerichtliche Genehmigungen erhalten. Das zuständige US-Insolvenzgericht für den Südbezirk von New York hat den Anträgen im Rahmen des sogenannten Chapter-11-Verfahrens stattgegeben. Damit bleibt der laufende Flugbetrieb des Unternehmens ohne Unterbrechung aufrecht. Die Airline erhält durch die Entscheidung des Gerichts Zugriff auf eine erste Tranche in Höhe von 140 Millionen Euro aus einer insgesamt 350 Millionen Euro umfassenden Kreditlinie von Investoren. Die Gelder dienen dazu, laufende Gehaltszahlungen, Verbindlichkeiten gegenüber zentralen Lieferanten sowie operative Betriebskosten abzusichern. Ziel der rechtlichen Neuordnung ist die langfristige Reduzierung der Kostenbasis, eine Verkleinerung der Flugzeugflotte und die Neustrukturierung bestehender Leasingverträge. Hintergründe der Inanspruchnahme von US-Insolvenzrecht Das Chapter-11-Verfahren nach US-amerikanischem Recht wird von internationalen Fluggesellschaften regelmäßig genutzt, wenn Verträge über Flugzeugleasing und Finanzierungen unter US-Jurisdiktion fallen. Diese rechtliche Grundlage ermöglicht es Unternehmen, ihren Betrieb unter dem Schutz vor Gläubigerzugriffen fortzuführen, während ein umfassender Restrukturierungsplan ausgearbeitet und umgesetzt wird. Für Air Baltic bietet dieses Instrument die Möglichkeit, langlaufende Verträge mit Leasinggesellschaften zu geänderten Konditionen neu zu verhandeln oder vorzeitig aufzulösen. Das Unternehmen, an dem der lettische Staat die Mehrheit der Anteile hält, kämpft seit geraumer Zeit mit gestiegenen Betriebskosten, Triebwerksverzögerungen bei der Instandhaltung und den wirtschaftlichen Nachwirkungen geopolitischer Veränderungen im baltischen Raum. Der Übergang in das Schutzschirmverfahren soll verhindern, dass Liquiditätsengpässe den täglichen Flugbetrieb beeinträchtigen. Da das Gericht auch Zahlungen an wichtige Vertriebspartner und operative Dienstleister genehmigt hat, können Buchungsnetze und Ticketverkäufe uneingeschränkt weiterlaufen. Reduzierung der Flottengröße und Anpassung des Flugnetzes Ein

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Flughafen Bremen stellt Winterflugplan 2026/2027 vor

Der Flughafen Bremen hat sein Flugprogramm für die bevorstehende Winterflugperiode 2026/2027 veröffentlicht. Das Streckennetz umfasst insgesamt 17 Direktziele im In- und Ausland. Als Neuzugang nimmt die irische Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair ab dem 25. Oktober 2026 eine zweimal wöchentliche Verbindung nach Lamezia Terme in Süditalien auf, womit der Bremer Airport erstmals seit sechs Jahren wieder eine Direktverbindung nach Italien anbietet. Ergänzend dazu bedienen Urlaubsfluggesellschaften wie SundAir, SunExpress und Eurowings die klassischen Zielgebiete auf den Kanarischen Inseln, den spanischen Festlandküsten sowie an der türkischen Riviera. Neben dem touristischen Punkt-zu-Punkt-Verkehr bleibt die Anbindung des norddeutschen Standorts an internationale Drehkreuze ein zentraler Bestandteil der Flugplanung. Der Flughafen ist im Winter mit den Drehkreuzen Amsterdam, Istanbul, München, Wien und Zürich verbunden. So führt KLM bis zu drei tägliche Flüge nach Amsterdam durch, während Lufthansa den Flughafen München bis zu fünfmal am Tag ansteuert. Turkish Airlines bedient den Flughafen Istanbul täglich, während Pegasus Airlines vier wöchentliche Verbindungen zum Flughafen Istanbul-Sabiha Gökçen anbietet. Hinzu kommt eine tägliche Verbindung von Ryanair zum Flughafen London-Stansted sowie eine Werktagsverbindung nach Stuttgart durch Eurowings. Das breite Spektrum an Drehkreuzverbindungen soll das rückläufige Angebot bei reinen Inlandsflügen kompensieren und dem regionalen Geschäfts- und Privatreiseverkehr weltweite Umsteigemöglichkeiten sichern. Für kleinere Regionalflughäfen wie Bremen ist die kontinuierliche Bedienung durch große Netzwerklinien entscheidend, um den Standort für das wirtschaftliche Einzugsgebiet attraktiv zu halten. Gleichzeitig setzt der Flughafen auf die Kapazitätsanpassungen der Ferienfluggesellschaften, die auf die schwankende Nachfrage außerhalb der Sommersaison mit Frequenzaufstockungen rund um die Weihnachtsfeiertage reagieren. Branchenbeobachter verweisen jedoch auf die anhaltend schwierigen Rahmenbedingungen für

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Berlin: Betrunkener Passagier verprügelt Flughafen-Mitarbeiter

Am Flughafen Berlin Brandenburg ist es zu einem gewaltsamen Übergriff auf einen Mitarbeiter eines Bodendienstleisters gekommen. Dem Vorfall ging die Entscheidung voraus, einem mutmaßlich stark alkoholisierten Passagier das Boarding für einen Flug nach Tallinn zu verweigern. Der betroffene Angestellte erlitt bei dem Angriff Verletzungen im Gesicht und musste zur medizinischen Versorgung in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Während die Betreibergesellschaft des Flughafens den Vorfall als einen Ausnahmefall einstuft, weisen Gewerkschaftsvertreter auf eine steigende Anzahl von verbalen und physischen Übergriffen auf das Bodenpersonal hin. Der Zwischenfall wirft erneut Fragen nach den Sicherheitskonzepten an deutschen Verkehrsflughäfen und den Arbeitsbedingungen der Beschäftigten im Abfertigungsbereich auf. Eskalation am Gate während des Einsteigevorgangs Der Vorfall ereignete sich am späten Abend des 6. September 2026 gegen 22 Uhr an einem Abfluggate des Terminals. Nach bisherigen Erkenntnissen bemerkte das Abfertigungspersonal beim Einsteigen der Passagiere für den Flug in die estnische Hauptstadt Tallinn den deutlichen Alkoholkonsum eines Fluggastes. Gemäß den geltenden Sicherheitsbestimmungen der internationalen Luftfahrtverbände und der Fluggesellschaften ist Personen, die durch Alkoholkonsum oder andere Substanzen ein Sicherheitsrisiko darstellen oder den geordneten Ablauf des Fluges gefährden könnten, die Beförderung zu verweigern. Nachdem dem Passagier mitgeteilt worden war, dass er an dem Flug nicht teilnehmen dürfe, griff dieser den Angestellten des Dienstleistungsunternehmens unvermittelt an. Der Täter schlug mehrfach gezielt auf das Gesicht des Mitarbeiters ein, woraufhin dieser blutend am Boden zum Liegen kam. Auch danach setzte der Mann die körperlichen Attacken fort. Eine anwesende Kollegin versuchte vergeblich, den Angreifer abzuhalten. Das Eingreifen weiterer wartender Fluggäste wurde zunächst durch eine Begleitperson

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Winterflugplan am Flughafen Linz: Kombination aus Linienverbindungen und Sonderflugreisen

Der Flughafen Linz stellt für die bevorstehende Wintersaison 2026/2027 ein Programm aus festen Linienflügen und gezielten Sonderflugreisen regionaler Reiseveranstalter bereit. Neben den kontinuierlichen Ganzjahres- und Wintersaisonverbindungen durch Linienfluggesellschaften ergänzen befristete Kontingent- und Charterflüge das Angebot ab dem oberösterreichischen Regionalflughafen. Ziel dieser Bündelung ist es, die Auslastung der bestehenden Infrastruktur außerhalb der hochfrequentierten Sommersaison zu sichern und dem regionalen Passagieraufkommen dezentrale Abflugmöglichkeiten zu bieten. Im Segment der regelmäßigen Linienverbindungen setzt die Low-Cost-Fluggesellschaft Ryanair ihre Flüge nach Alicante in Spanien mit zwei wöchentlichen Frequenzen fort. Ergänzend dazu werden klassische Urlaubsziele wie Hurghada in Ägypten mehrmals wöchentlich bedient, um die Nachfrage im Bereich des Freizeitreiseverkehrs abzudecken. Um das Angebot über reine Stranddestinationen hinaus zu erweitern, organisieren regionale Reiseveranstalter wie schöner reisen mit Wiesinger oder Columbus Reisen zeitlich begrenzte Sonderreisen zu europäischen und nordafrikanischen Zielen, darunter Nizza, Paris, Catania, Neapel, Kairo und Marrakesch. Eine zentrale Säule für den Standort Linz bleibt die Zubringeranbindung an ein internationales Luftfahrtdrehkreuz. Die dänische Fluggesellschaft DAT (Danish Air Transport) bedient die Strecke zwischen Linz und dem Flughafen Frankfurt mit bis zu drei täglichen Rotationen und insgesamt 17 wöchentlichen Verbindungen. Diese Streckenführung dient primär der Anbindung der oberösterreichischen Wirtschaft und der Passagiere an das weltweite Streckennetz der Lufthansa Group, der Partnerairline Qatar Airways sowie weiterer internationaler Fluggesellschaften. Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass Regionalflughäfen wie Linz im aktuellen Marktumfeld unter starkem Konsolidierungs- und Kostendruck stehen. Die Abhangigkeit von einzelnen Drehkreuzverbindungen wie nach Frankfurt sowie von saisonalen Sonderkontingenten erfordert eine hohe Flexibilität der Flughafenbetriebsgesellschaft. Während Großflughäfen kontinuierliche Wachstumsraten verzeichnen, müssen kleinere Standorte

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