
Aeroflot unterzeichnet Festbestellung über 90 Flugzeuge vom Typ MS-21-310
Die russische Fluggesellschaft Aeroflot hat am 12. September 2026 den Festauftrag über die Lieferung von 90 Passagierflugzeugen des Typs MS-21-310 unterzeichnet. Die Bekanntgabe erfolgte im Rahmen einer Pressekonferenz am Moskauer Flughafen Scheremetjewo, zu der der russische Präsident Wladimir Putin per Videolink zugeschaltet war. Mit dieser Vereinbarung erhöht sich die Gesamtzahl der fest bestellten Maschinen dieses Typs durch Aeroflot von bislang 18 auf nunmehr 108 Einheiten. Der Vertrag zwischen der Fluggesellschaft und dem staatlichen Rüstungs- und Technologiekonzern Rostec umfasst neben den Flugzeuglieferungen eine Laufzeit von 22 Jahren für Wartung, Besatzungsschulungen und Flugsimulatoren. Der Beginn der Auslieferungen ist ab dem Jahr 2029 vorgesehen und erstreckt sich nach aktuellen Planungen bis in das Jahr 2032. Das Flugzeugprogramm der MS-21 ist ein zentrales Projekt der russischen Luftfahrtindustrie zur Ersetzung westlicher Importe, sieht sich jedoch seit Jahren mit erheblichen Terminverschiebungen und technischen Herausforderungen konfrontiert. Anpassung der Bestellvolumina und vertragliche Grundlagen Der Schritt zur Festbestellung folgt auf eine mehrjährige Phase von Absichtserklärungen und Anpassungen der Flottenplanung. Im Jahr 2022 hatte Aeroflot eine Absichtserklärung über den Kauf von insgesamt 210 Maschinen der MS-21-Reihe mit dem Herstellerkonzern Rostec geschlossen, dessen Tochtergesellschaft United Aircraft Corporation für die Produktion verantwortlich ist. Im Jahr 2025 wurde das angestrebte Gesamtvolumen in Berichten auf 198 Flugzeuge korrigiert. Die nun erfolgte Umwandlung von Optionsteilen in verbindliche Lieferverträge legt den Zeitplan für einen Teil der Flottenerneuerung fest. Nach den veröffentlichten Angaben sollen im Jahr 2029 die ersten 14 Maschinen an Aeroflot übergeben werden. Für das Jahr 2030 ist die Auslieferung von weiteren 18 Einheiten vorgesehen,




