
Erneute technische Störungen bei den britischen Flugsicherungsdiensten beeinträchtigen den Norden Großbritanniens
Der britische Flugsicherungsdienst National Air Traffic Services, bekannt unter der Abkürzung NATS, steht erneut vor erheblichen betrieblichen Problemen. Eine technische Störung im Kontrollzentrum Prestwick in Schottland hat am 21. September 2026 zu Verzögerungen und Flugstreichungen im britischen Luftraum geführt. Besonders betroffen von den Kapazitätseinschränkungen sind die Verkehrsflughäfen in Schottland, Nordirland und Nordengland. Zur Aufrechterhaltung der Flugsicherheit wurden unmittelbare Beschränkungen für den Flugverkehr erlassen. Der Vorfall fällt in eine Phase erhöhter Belastung für das Unternehmen, da bereits zwei Wochen zuvor, am 8. September 2026, eine großflächige Systemstörung zur Absage von über 2.000 Flügen im gesamten Vereinigten Königreich geführt hatte. Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber äußern wachsendes Unverständnis über die wiederholten Ausfälle der zentralen Flugsicherungsinfrastruktur. Regionale Ausbreitung der Verspätungen und Flugstreichungen Die Störung konzentriert sich geografisch auf den Zuständigkeitsbereich des Standorts Prestwick. Während die Flughäfen im Süden Englands sowie im Großraum London weitgehend unbeeinträchtigt bleiben, zeigen sich die Auswirkungen in den nördlichen Regionen deutlich. Am Flughafen Manchester, einem der wichtigsten Drehkreuze im Norden Englands, werden Verspätungen von bis zu einer Stunde gemeldet. Flugstreichungen blieben dort vorerst aus, jedoch meldet die Manchester Airports Group auch am weiter südlich gelegenen Flughafen East Midlands vereinzelt Verzögerungen bei Flügen mit nördlicher Flugroute. In Nordirland ergibt sich ein geteiltes Bild. Während am internationalen Flughafen Belfast Verspätungen verzeichnet werden, jedoch keine Flüge gestrichen werden mussten, kam es am nahegelegenen Flughafen Belfast City zu Flugausfällen. Ebenso wurden am City of Derry Airport Verbindungen nach Glasgow abgesagt. Die Flugsicherung NATS teilte mit, dass Ingenieure vor Ort an der Behebung des Fehlers arbeiten








